Verweildauer bzw. Wechselzyklen von Nähmaschine und Co

  • Ich kann nur sagen, bis auf meine UT Maschine Veritas und die aus dem Westen geschmuggelte Privileg OVI habe ich immer zum Kaufzeitpunkt richtig Geld in die Hand genommen...und langfristig hat sich das mehr als gelohnt....und das ohne Inspektion...

    Ich bin halt für "Wertigkeit und Nachhaltigkeit...mein Auto ist 19 Jahre alt.

    Die neue Janome würde ich nicht kaufen, da sie meiner Recherche nach immer noch "innen" so ist, wie die zwei Vorgänger....denn wenn schon ein Demovideo Fehlstiche hat, dann ist das doch ein Gegenargument für einen Kauf!!!

    Jetzt muss ich doch glatt mal fragen, für was „UT“ steht?


    Alte Autos... ich arbeite dran: 17Jahre alter Skoda. 😉


    Zur Janome-Cover:

    Ich hatte sie natürlich gekauft, als es dieses Video (glaube) noch garnicht gab. Hätte mich wohl jetzt aber auch nicht entscheidend beeinflusst.
    Sowas in einem Demovideo ist natürlich nicht gerade viel versprechend. Ich seh es aber von daher entspannt, weil ich ja die BLCS zuhause hab. Wenn mich die Janome nicht überzeugt, dann bleibt einfach die BLCS. Allerdings meine ich, dass laut der ersten Information zu der Maschine da schon was am Innenleben geändert wurde. Das mit dem „Kugellager“ ist wohl neu. Ich muss aber zu meiner Schande gestehen, ich hab das jetzt auch nicht weiter zurückrecherchiert, ob das tatsächlich bei den älteren Modellen anders ist.

    LG Katja

  • Nicht das Hobby aufgeben! Wahrscheinlich würdest Du Dich im Nachhinein ärgern. 🤔


    In den letzten Monaten wurden da wohl etliche mit HomeSchooling/HomeOffice vor ungeahnte Herausforderungen gestellt.

    Auch in Bezug auf Platz.
    Bei mir musste zum Glück nur der Zuschneidetisch verkleinert werden von 1,5x0,75 auf 1,2x0,6m (reicht für die meisten Projekte) und insgesamt ist weniger Ablagefläche. Allerdings bin ich hier zum Glück selber diejenige, die das Nähzimmer blockiert... und ja, wenn ich arbeite, kann ich eh nicht nähen. Obwohl es manchmal schon sehr viel Disziplin erfordert, wenn die Nähmaschinen immer in Reichweite sind. 🙈😂

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  • Singer Tretmobil von 1898, Erbstück von der Uroma, steht heute noch als Deko im Hausflur, hat aber wunderbar zum Jeans enger nähen und Lederhemd und Weste funktioniert.

    Anfang 80er Gebrauchtkauf Phoenix 382F, 2017 das letzte Mal vom Händler einen Service , seither aber nicht mehr damit genäht. Die bleibt aber, solang ich nicht ins Altersheim muss.

    Ende der 80er Adler 30-1 Schustermaschine, nachgerüstet mit Motor und selbstgebautem Anschiebetisch, Verkauf Anfang der 2000er aus Platzgründen, was ich heute immer noch bedaure.


    Mitte der 90er aus Nachlass der Mutter eines Freundes Haushaltsmaschine Multitec Victoria mit verstellbaren Füsschendruck und ein paar Zierstiche, gute Ergänzung zur Phoenix. 2020 Abgabe im Sozialkaufhaus-


    2015 Neukauf Toyota Jeans 34 wegen Nadeleinfädler und eine Maschine für dicke Materialien, hat sie zwar klaglos genäht, aber ich bin mit dem Plastikbomber einfach nicht warm geworden, da war ich von den Eisenschweinen verwöhnt. Weitergabe 2021 an meine Schwester.


    2016 defekte Pfaff Expression 2036 geschenkt bekommen aus Erstbesitz von 2006, nach erfolgreicher Reparatur beim Händler gerne mit moderner Technik Nadeleinfädler, IDT, verstellbare Nadelposition, Nadelstopp oben/unter, Muster spiegeln genäht, vorhanden, derzeit Zweitmaschine und für Nähtreffs.


    2016 Neukauf Gritzner 788 Overlock aus Neugierde. Die darf bald weiterziehen wegen Neuwerb 2021.


    2020 Neukauf Bernina B530 im Lockdown sozusagen als Trostpflaster für den ausgefallenen Urlaub. Und schwups hatte ich wieder das Eisenschweinfeeling, trotz modernem Nähcomputer. Die bleibt.


    2021 fast zeitgleich defekte gebrauchte Pfaff Expression 2038 ergattert und reparieren lassen, die kann 9mm Zickzack und hat noch ein paar Zierstiche mehr als die 2036. Da hadere ich noch, welche von beiden letztendlich gehen muss/soll, da die Bernina auf jedenfall bleibt.


    2021 Gebrauchtkauf Bernina Overlock L460 wegen Kniehebel, Einzelstichen und gut dosierbarem Fusspedal, gerade weil ich eigentlich der Overlock-Anfänger bin. Pustetechnik (Airjet System) zum Greifereinfädeln brauch ich eher nicht, das ist sowohl bei der Gritzner als auch der Bernina total easy, da bin ich sogar schneller als mit Anknoten.


    Mein Maschinenpark ist völlig überdimensioniert, für das was ich nähe. Aber solange ich Platz habe und nicht am Hungertuch nage, freu ich mich gerne mal an der Technik.

  • Angefangen mit ungefähr 14 Jahren auf der Singer-Maschine meiner Mutter, war

    meine erste eigene Nähmaschine in meinen frühen 20ern, d.h. Anfang der 90er Jahre, eine überholte Singer 400irgendwas (401??) mit extra Schablonen für Zierstiche und ungefähr genauso alt wie ich. Trotz mehrmaliger Reparatur hat die Maschine eigentlich von Anfang an gezickt. Nach mehr oder weniger langen fehlerfreien Nähten, fing sie jedesmal an, an der Unterseite relativ große Schlingen zu bilden. Richtig Freude kam beim Nähen nicht auf, so dass ich jahrelang überhaupt nicht mehr genäht habe. 2007 habe ich sie dann wieder in Betrieb genommen und ein paar Kinderkleider und einen langen, weiten Rock für ein Kostüm für mich darauf genäht - Pannesamt und Spitze - eine Quälerei :muede:. Das hat mir den Rest gegeben, danach habe ich die Maschine verschrottet. Btw. die Füßchen habe ich noch, falls jemand Verwendung hat, kann er/sie sie geschenkt haben.


    Als Nachfolgerin für die Singer kam 2007 eine Brother Innovis 10A ins Haus. Nach der Zickerei mit der Maschine vorher, eine Offenbarung. Auf der Brother habe ich 7 Jahre lang gerne genäht. Zwischenzeitlich war meine Tochter geboren und ich habe einige Kinderkleidung genäht. Irgendwann in der Zeit habe ich mir eine Discounter Overlock von Singer zugelegt. Lauter als ein Traktor, aber tat, was sie sollte. Das könnte so 2010/2011 gewesen sein. 2014 zog noch eine Stickmaschine ein, Brother innovis 750E - eine Diva. Ich habe sie noch und benutze sie gelegentlich, aber meist ist es mir zu viel Aufwand, zumal die Dame häufig irgendwelche Befindlichkeiten hat.


    Ebenfalls 2014 schrottete eine Kollegin von mir, die die gleiche Singer-Overlock hatte, ihre Maschine und ersetzte sie durch eine Gritzner. Ihre Begeisterung weckte Begehrlichkeiten bei mir und ich befasste mich mit dem Thema. Fast hätte ich mir ebenfalls die Gritzner-Maschine gekauft, kam dann aber zu dem Schluss, dass es mich nicht glücklich machen würde, eine funktionsfähige Maschine durch eine andere aus dem gleichen Preissegment zu ersetzen und habe mir stattdessen eine Babylock enlighten zugelegt. Die habe ich immer noch und werde sie behalten, bis sie auseinanderfällt.


    Mit dem vermehrten Nähen von Jersey, machte sich der brutale Nähfussdruck der Brother-Maschine negativ bemerkbar. Außerdem wollte ich für die Kinderkleidung gerne ein paar Zierstiche haben (weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal einen benutzt habe) und habe mir 2015 meine erste Maschine gekauft, die ich zuvor probegenäht hatte, eine Elna excellence 680. Obwohl ich sie probegenäht hatte und sie natürlich viel hochwertiger ist, als die kleine Brother, hat es interessanterweise lange gedauert, bis ich richtig warm mit ihr wurde. Irgendwann muss es schleichend doch passiert sein, denn als ich nach längerer Zeit mal wieder auf der Brother genäht habe, die ich inzwischen meiner Tochter geschenkt habe, war der Unterschied doch deutlich. Die Elna habe ich noch und benutze sie gerne und oft. Wenn ich die begeisterten Berichte höre, liebäugle ich manchmal mit einem Schnellnäher, kann mich aber ganz gut beherrschen. Eigentlich brauche ich keine weitere Maschine.

    Liebe Grüße

    Ceri

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  • Bei mir ist das ziemlich langweilig:

    Seitdem ich zwei, drei Jahre lang meine ersten Schritte mit der Pfaff meiner Mutter aus den 70ern oder so gemacht habe, nähe ich auf meiner ersten eigenen Nähmaschine von 2007 (Pfaff Expression 2024).

    The End ^^

  • Vor über zwei Dekaden hab ich auf der Beneina 532 (aus den 50ern) Nähen gelernt nähte darauf bis circa um die Jahrtausendwende. Dann erhielt ich von Verwandten eine Bernina 731 (Ende Sechzigerjahre). Auf der Nähte ich bis Gegen Ende der Zehner-Jahre des 21. Jhd.


    Anfang der Zehner Jahre diese Jahrhunderts kaufte ich mir meine erste Maschine selbst, eine Brother Overlock 34xxD (die Xen weiss ich nicht mehr), die kann eigentlich recht viel, aber ich hatte zu der Zeit keine Ahnung von Overlocks. Ich hab mit ihr fast nur 4 Faden OV genäht.


    Um die Mitte des letzten Jahrzehnts hab ich mir eine Pfaff Performance 5.2 gekauft, ich konnte sie zu einem sehr guten Preis neu erwerben. Die Maschine hat einige Jahre ihren Dienst ordentlich versehen, nur beim Quilten hat sie mich in den Wahnsinn getrieben. Kurz nach der 5.4 habe ich von Privat (für viel zuviel Geld, wie ich heute weiss) eine Pfaff Coverlock 4.0 gekauft. Overlocken konnte ich damit knapp alles andere war mehr oder weniger Mist. (Ich bezeichne das heute als den teuersten Fehlkauf meines Lebens). Ich hab sie dass für 1% des Kaufpreises weiterverkauft, ich wollte sie nicht mehr sehen.

    Die Cover 4.0 Episode brachte mich dazu mich intensiv mit Maschinen zu beschäftigen. Bald darauf zog die Enlighten von BL bei mir ein. Eine Offenbarung in Sachen Overlock.


    Ich hatte ab Mitte der 10er Jahre auch immer wieder über den Zaun zu Bernina geschaut. Ich konnte es auch mal arrangieren, dass ich eine 790 in einem offenen Nähkurs frei testen konnte (ich hab dafür bezahlt, dafür keinerlei weitere Verpflichtungen). Da hatte mich Bernina mehr oder weniger um den Finger gewickelt. Somit war es nur eine Frage der Zeit.


    ich hatte so ab 16 rum mir ein kleines Spiel daraus gemacht, auf einer Kleinanzeigen-Plattform der CH Maschinen für bis 50 CHF zu schiessen, so kam ich an drei vier interessante alte Maschinen. Die meisten hab ich in der Familie oder an Freunde verlauft oder verschenkt zum EK Preis. So landete auch eine Bernina 1120 Mal für eine Zeit bei mir. Geniale Machine.
    Bald darauf kam ich bei einem Händler an eine Bernina 1130 (gewartet, paar Hundert CHF). Super Maschine und ein Traum zum Quilten (auch wenn der Durchlass sehe klein ist). Die 1120 durfte dann mal weiterziehen zu einer Kollegin zum EKP. Sie findet dort noch regelmässige Anwendung und versieht ihren Dienst.


    Ein paar Jahren kam dann das grosse Upgrade bei mir. Bernina 790 Plus mit Stickmodul und Bernina 570 QE. Bald darauf zog auch eine Baby Lock Gloria ein.


    Ein Jahr später oder so erschien dann ie Acclaim und die Enlighten und Performancd 5.2 mussten mein Haus verlassen.

    Vor Kurzem hab ich die 1130 gegen eine 1260 geupgradet. Die 1260 wird von meinem Händler noch auf Vordermann gebracht (Langstichmatik-Thematik) (Anleitung und zweite Stichwahlplatte konnte ich bereits komplettieren.)


    Letztes Jahr wurde dann die L850 von Bernina vorgestellt. Ich hab das Probenähen, das öffentliche angeboten wurde in Anspruch genommen, und war hin und weg. So landete sie auf meiner „haben will Liste.“ Ende letztes Jahr konnte die bei mir einziehen.


    Die L890 ist nicht mein Fall, ich habe sie Probegenäht, aber sie konnte mich nicht davon überzeugen, dass sie besser ist als die Gloria.


    Ende letztes Jahr sind auch meine Nähmöbel bei mir eingezogen.


    Der Rest ist Legende.

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  • Angefangen zu nähen und in meiner Jugend auch viel genäht habe ich auf der Pfaff 360 meiner Mutter. Daher und da ich zum Studieren in Karlsruhe lebte, kam für mich nur eine Pfaffmaschine in Frage und ich leistete mir eine Pfaff tiptronic 1069 (das muss um 1983 gewesen sein). Das war meine einzige Nähmaschine, bis letztes Jahr der Schnellnäher von Juki bei mir einzog. Seither schätze ich den Luxus, bei manchen Nähprojekten nicht umfädeln zu müssen (Luxus auch deshalb weil ich viel zu selten nähe). Dazwischen kam noch die Babylock desiree3 dazu. Eigentlich wollte ich damals nur eine Cover zum Säumen, ließ mich dann aber beim Probenähen von den Möglichkeiten einer Overlock überzeugen, so dass es dann die Kombimaschine wurde.

    Liebe Grüße

    Karin

  • Ich hab mit 14 das Nähen in der Schule gelernt und dann einige Jahre die Privileg meiner Mutter benutzt (die näht heute noch und müsste bald 50 Jahre auf dem Buckel haben). Irgendwann habe ich mir dann eine Pfaff geholt, die der reinste Murks war, ständig war sie beim Händler, der sie auch dann öfter ins Werk einschickte - nix zu machen. Also hab ich das Ding zurück gegeben und mir eine Husqvarna 1070S gekauft für über 1000 DM. Diese Maschine hab ich laaaange benutzt und viel Freude an ihr gehabt. Aber irgendwann knallte die Nadel volle Kanne auf einen Reißverschluss - da muss die Platine dann durchgeschmort sein und ich musste sie gehen lassen. Ich weine ihr heute noch hinterher. Aus der Not, weil ich nicht viel Geld übrig hatte, habe ich mir damals dann eine Brother Innov-is 100 geholt. Sie tut, was sie soll und ich bin zufrieden mit ihr - die große Liebe ist es aber nicht. Wenn ich mal endlich das Geld übrig habe, werde ich mir wohl eine Juki holen.


    Irgendwann in den 2000ern hatte ich mir mal eine Medion Overlock im Gemüsemarkt besorgt. Einige Jahre habe ich mich mit dem Ding rumgeärgert, bis es mir dann doch zu blöd wurde und ich sie zum Schrott gegeben habe. Da es die W6 und die Gritzner (noch) nicht gab, wurde es eine günstige Brother-Overlock, die genau das tut, was sie soll und die auch immer noch gut läuft. Kostete um die 350,00 Euro, wenn ich mich recht erinnere, im Jahr darauf kamen dann die W6 und Gritzner-Overlocks auf den Markt und ich hab mich recht geärgert, weil die ja doch um einiges günstiger sind/waren.


    Wenn mich mal ein Geldsegen überrascht in nächster Zeit, dann darf meine Brother Innov-is weiterziehen und ich werde mich dann mal genauer bei den Jukis umgucken. Leider sind hier Händler Mangelware, ich würde ja schon gern selbst testen vor dem Kauf. Aber kommt Zeit - kommt neue Nähmaschine! ;)

    "Ich interessiere mich nicht dafür, was andere von mir denken. Es sei denn, sie denken, ich sei großartig, dann haben sie natürlich recht." Miss Piggy ;)

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  • Bei mir gibts auch keine lange Geschichte. Zuerst hatte ich eine Aldi-Maschine, die fürs Flicken völlig ausreichte. Als ich sie nach zig Jahren zur Wartung gegeben hatte, nähte sie wesentlich schlechter als vorher. Da sie ihre 69,-- DM völlig abgearbeitet hatte bei mir tauschte ich sie gegen eine aus einem anderen Gemüsemarkt aus, die von Anfang an Murks war und so ging sie gleich wieder zurück. Da ich mittlerweile patchworkte und meinem Mann mein Geschimpfte über die Nähmaschine satt hatte und sagte: Gutes Werkzeug kostet halt... kaufte ich mir die Pfaff quilt style. Dann meldete ich mich im Forum an und war erstaunt, was es so alles an Maschinen gibt - und auch die Preise...

    Aber ich bin seit 2005 völlig zufrieden mit meiner Pfaff und solange sie ordentlich näht, darf sie bleiben. Sie näht Dessousstoffe genauso zuverlässig wie Leder oder Kunstleder.

    Als mein Enkel 2013 unterwegs war, legte ich mit die Babylock enlighten zu.

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  • Ich hatte mit 12 Jahren in einem Kurs in den Sommerferien erste Erfahrungen mit dem Nähen gesammelt, durfte dann ab und an an die Nähmaschine eines Bekannten meiner Mutter, der einen Wäscherei-Verleih hatte. Ein robustes Eisenteil, dass aber nur geradeaus nähen konnte. Da ich mehr wollte, musste also eine eigene Maschine her.
    Also habe ich mir meine Veritas mit 26 Programmen gekauft, ich glaube das war 1981. Die gibts heute noch, kommt aber eigentlich nur noch für Grobes zum Einsatz.
    In unserer Zeit in Großbritannien habe ich mir dann auf dem Flohmarkt erst eine alte Singer (Baujahr 1937) gekauft, um die Gardinen kürzen zu können. Eine zweite kam dann noch dazu, weil sie hüsch aussah. Beide Maschinen sind dann auch mit nach Deutschland gezogen.
    2011 fing ich an, mich fürs Sticken mit der Maschine zu interessieren, also zog die Brother innovis 955 ein und im Jahr darauf dann mit der W6 454D endlich auch eine Overlock. Beide tun noch immer ihren Dienst und ich würde sie auch nicht eintauschen wollen.
    Letztes Jahr habe ich mir dann noch die Cover von W6 zugelegt, aber so ganz warm bin ich mit ihr noch nicht geworden. Das liegt aber wahrscheinlich vor allem daran, dass mir einfach die Zeit fehlt und ich nicht zum Nähen komme.

    Viele Grüße,
    Ines

  • Ich habe eine Viktoria Maschine zu meiner Konfirmation bekommen. Habe ein paar mal versucht zu nähen, aber ohne Hilfe hat das nicht funktioniert. Aber diese Maschine hat noch trotzdem immer begleitet. Obwohl ich sie dabei das ein oder andere Mal nur beim Umzug gesehen hatte.

    Als ich 2015 schwanger wurde, fing ich an zu nähen. Babykleidung. Und ich habe mich geärgert mit der Maschine. Unwissend wie ich war, bin ich nicht auf die Idee gekommen, dass ich lieber neues Garn hätte kaufen sollen. Ständig riss der Faden und es gab immer wieder ein riesen Kuddelmuddel auf der Unterseite des Stoffes. Kurz, ich hatte nichts als Ärger.


    Aber trotzdem machte mir das Nähen Spaß, also zog, auch wieder weil ich wenig Ahnung hatte 2016 eine Singer vom Gemüseladen hier ein. Mit der hatte ich etwas mehr Freude. Ich kaufte mittlerweile auch etwas besseres Garn und begann neben Kleidung auch Lederpuschen zu nähen. Die allerdings sehr sehr viel mit dem Handrad. 3 Jahre kämpfte und nähte ich mit der Maschine und sie musste so einiges mitmachen.

    2017 zog dann meine Overlock von W6 ein, sie näht wie sie soll, dennoch werde ich mit ihr nicht warm. Ich nutze sie, wenn es nötig ist, bin aber nicht traurig, wenn ich sie wieder auf die Seite stelle.

    2020 merkte ich, dass ich mit der Singer nicht weiter kommen würde. Meine Schwester legte sich zu der Zeit eine Cover zu und ich überlegte, ob ich auch nach einer Ausschau halten sollte. Aber dann wurde mir klar, dass ich lieber eine richtig gute Nähmaschine haben wollte. Ins Auge gefasst hatte ich die Pfaff Ambition 620. Die lag in dem von mir festgelegten Budget.


    Also in einen Nähmaschinenladen gewandert (war zu der Zeit als das mal möglich war) und wollte sie dort Probe nähen. Aber stattdessen wieder ich gefragt was ich nähen würde und was ich in Zukunft nähen wollte. Und wie oft ich nähe. Und dann wurde mir die Pfaff Quilt expression vorgestellt. Mal eben das doppelte vom Budget, aber auch Liebe auf den ersten Blick. Und seit diesem Tag wohnt sie bei mir und muss auch täglich ran.

    Ich hoffe, dass diese Maschine noch ganz ganz lange bei mir bleibt.

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  • Also bin ich nicht die erste, die immer wieder haufenweise Geld für eine neue Maschine ausgegeben hat. Meine erste eigene war eine Pfaff 294 (glaube ich). Schlicht, einfach, funktioniert. Dann habe ich mich in die 208 (?) verliebt. Die 294 wanderte zu meiner Schwiegermutter. Nächste Verbesserung war eine Tipmatic. Sie wurde mit einer Select mit IDT vertauscht, die dann zu meiner Schwiegertochter kam, als ich die Gelegenheit hatte, die Ambition 1.0 günstig zu bekommen. Die Maschine meiner Träume? Mit IDT, mehrere Knoplöcher, verstellbaren Nähfußdruck? Alprtrauam, ich habe fast die Freude an Nähen verloren. Nee, computergesteuert ist nichts für mich. Ich tauschte sie privat gegen eine Select (+200 Euro).

    Ich habe auch ein Overlock ausprobiert, wir haben uns aber nicht gut verstanden.

    Natürlich braucht Frau eine 2. Maschine, also kam zwischendurch eine einfache Janome dazu. War ok, aber Neugierde tötete die Katze, sagt man in USA. Vielleicht ein paar andere ...

    Dann wurde Bernina die 830 in einem britischen Forum ständig hochgelobt. Also auf die Suche, aber versuche, eine gebrauchte Bernina in NRW aufzutreiben. Endlich zog eine 930 ein. Jetzt habe 2 zuverlässige Damen bei mir stehen, die hoffentlich lange noch bei mir wohnen dürfen, ich habe keine Interesse in einer anderen

    Edited once, last by Caleteu ().

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