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Posts by Giftzwergin

    Vielen Dank für die schnelle Antwort. Gut zu wissen.

    Ich habe gehofft, dass ich eine universelle Nähmaschine für alles finde. ;(

    Eine normale Nähmaschine ist eine universelle Nähmaschine für alles.

    Die macht auch mindestens genauso gute Nähte wie eine Overlock und von außen sieht es identisch aus. Man sieht bei ungefütterten Kleidungsstücken halt von innen den Unterschied - nicht in der Qualität, sondern in der Art der Naht.


    Ach ja: Wichtig ist, die Nähte zu bügeln, damit sie sich schön legen.

    Du brauchst eine Nähmaschine. Die Overlock (macht die Nähte, die du innen an industriell gefertigter Kleidung siehst) und die Coverstitch (macht die Säume, die du z.B. an Saum und Ärmeln siehst) sind spezielle Zusatzgeräte, die eine Nähmaschine nicht ersetzen und auch einiges an Einarbeitungszeit erfordern.


    Allerdings ... wenn du Anfängerin bist, wirst du auch mit Zusatzgeräten keine perfekten Ergebnisse hinkriegen; das braucht Übung und Zeit und das Ergebnis hängt immer noch von der nähenden Person ab, nicht von der Maschine.


    Ich nähe seit 17 Jahren und verwende weder Overlock noch Coverstitch. Wenn einem ganz wichtig ist, dass die Nähte wie bei industrieller Kleidung aussehen (industriell ist nicht das gleiche wie professionell!), kann man sich diese Geräte natürlich besorgen, aber man kann 100% alles ohne diese Maschinen nähen und trotzdem eine professionelle Optik erreichen.

    Möchte dich nicht vom Kauf einer Overlock oder Covermaschine abhalten, aber es sollte einem schon klar sein, dass sie nicht nötig sind.

    Wenn ich das Bild anschaue: Das ist ein Tippfehler und es ist eher 0,12 cm hoch.

    Ich gehe nun davon aus, wenn ich einen Papierschnitt kaufe, dann ist das etwas, das ich möchte, also nicht wie in einer Zeitung, wo man dann feststellt, ist doch nichts Geeignetes darin.

    Also einen Schnitt zu kopieren, dass ich ihn danach weiterverkaufen kann, das ist für mich einfach zu viel Aufwand. In der Zeit mache ich lieber etwas Kreatives für mich.

    Ich kaufe mir keine Zeitschrift auf Verdacht - ich schaue mir die vorher an. Aber "Der Schnitt gefällt mir" ist halt nicht das gleiche wie "Der Schnitt gefällt mir an mir".


    Aber so interessehalber - ist dir das noch nie passiert? Und falls doch, was machst du mit dem Schnitt? Wegwerfen?

    Es gibt einen grundlegenden Unterschied zwischen digitalen Dingen und welchen, die man in Papierform in der Hand hält. Erstere darf man nicht weitergeben (man erwirbt nur ein Nutzungsrecht dafür, nicht das Objekt an sich), mit letzteren darf man machen, was man will. Denn digitale Sachen könnte man ja einfach tausendfach kopieren und weiterverkaufen und trotzdem die eigene Datei behalten ... bei der Papierversion geht das nicht. Auch wenn man den Schnitt auf den Kopierer legt, ist die Kopie nicht das Original.


    Für mich lohnt es sich durchaus, Papierschnittmuster abzuzeichnen, zu nutzen und bei Nichtgefallen weiterzuverkaufen. Das Finanzielle ist die eine Sache - ich verkaufe sowieso mehrere auf einmal zusammen mit aussortierten Stoffen; ich fotografiere dann ein paar auf einmal, schreibe schnell den Namen dazu und die meisten Käufer nehmen sowieso nicht nur einen einzelnen Schnitt, sondern mehrere oder ggf. einen Stoff dazu. Das ist aber nur ein Aspekt. Dazu kommt: Ich möchte einen Schnitt, der mir nicht gefällt, weder aufbewahren (mein Platz ist endlich) noch in den Müll werfen. Dann lieber an Leute weitergeben, die noch was damit anfangen können.

    Wenn man sowieso nicht viele Schnittmuster kauft, ist der Platz-Aspekt ziemlich egal. Aber wie gesagt: Ich probiere gern neue Schnittmuster aus.


    Und natürlich hängt das Ganze auch davon ab, wie angenehm oder unangenehm man Abpausen findet. Ich finde, dass es bei Einzelschnittmustern superschnell geht, im Gegensatz zu Zeitschriften mit Linienwirrwarr :D

    Wie ich es oben schrieb:


    Burda ist insgesamt SO weit, dass in Größe 36 eine Brustweite von 98 hinein passt (110 cm Umfang an der Brust im Schnitt bei Gr. 36 sind einfach für eine laut Skizze schmale Bluse ein Sack).

    Öhm - ich habe einen Brustumfang von ca. 90 und Burdablusen in 36 würden von meiner Brust glatt gesprengt. Klar, momentan gibt es viele Oversized-Modelle, aber das ist doch die aktuelle Mode und hat nichts mit der Burda-Passform zu tun? Schmal geschnittene Blusen bei Burda haben definitiv keinen Platz für 98er-Brustumfang.


    Ich persönlich würde es auch bevorzugen, wenn entweder alle Teile in jeder Größe verfügbar wären oder normale Größen und Plus Size in getrennten Ausgaben (mir gefallen oft Plus-Modelle ...), aber nun ja.

    Ich hab mich auch schon oft gefragt, wieviele Leute da ihre Größe drin finden. Lt. Maßtabelle müsste ich so ca 2 Größen größer nähen, als ich Konfektion kaufe. Wenn das größte 44 ist, dann ist das Konfektion 40. Wie groß ist der Anteil der Frauen bis Größe 40 (Konfektion)?

    Oder ist das bei euch nicht so, dass ihr größer schneidert als kauft? Vielleicht mess ich ja auch falsch?


    LG Carmen

    Ich trage Gr. 40 und passe sowohl laut Realität als auch laut Maßtabelle in Gr. 40, NICHT in Gr. 44. Bei quasi jedem Schnitthersteller (als ich 36/38 trug, passte auch das genau). Dass es trotz Maßtabelle viel zu groß ist, ist bei mir schon vorgekommen, aber extrem selten.

    Bei den kleineren Größen ist meiner Erfahrung nach der Spielraum deutlich kleiner als bei den großen Größen.

    Wobei ich immer mal wieder lese, dass Frauen sagen, dass sie in Gr. 34/36 passen bei Kaufgrößen (da passe ich allerhöchstens bei den extremsten Schmeichelgrößenherstellern rein!), aber laut Maßtabelle in Gr. 44/46 nähen müssten. Diese Frauen müssen demzufolge deutlich größere Maße haben als ich - und mich macht das völlig ratlos. Wie passen die dann in so winzige Kaufgrößen?


    Es hängt aber vielleicht auch schlicht davon ab, in welchen Läden man kauft. Vielleicht gibt es da lauter Läden mit Extemschmeichelgrößen, die ich nicht kenne.

    Nö, wirklich nicht. Wozu dann dafür so viel Geld herausschleudern? Also ich verstehe Papierschnitte so, für diejenigen, die eben weder eine Ausdruck und Klebeorgie machen wollen, noch aus den Schnittbögen die Muster abmachen mögen.


    Wenn ich Papierschnitte auch noch mal kopieren sollte, wozu sollte ich sie dann kaufen?

    Mein Hauptgrund ist: Ich kann sie weiterverkaufen, im Gegensatz zu PDF-Schnittmustern. Ich probiere gern viele Schnittmuster aus und nicht alle passen zu mir.

    Gut, ausgeschnittene Papierschnittmuster sind ja nicht gleich wertlos, aber wenn noch alle Größen dran sind, ist die potentielle Käuferschaft doch größer.


    Ich kopiere daher auch Papierschnittmuster. Hat ja noch andere Vorteile - wenn man größenmäßig doch mal danebengreift, kann man einfach die nächste Größe kopieren. Und ich muss nicht alles neu kaufen, wenn ich 5 kg zu- oder abnehme (bei kleinen Größen und kleinen Frauen macht das mehr aus als bei großen Größen).

    Ich schreib mir auf meine geänderten Schnitte mein zu dem Zeitpunkt aktuelles Gewicht drauf... das ist ne gute Orientierungshilfe...

    :huh: Das ist genial!

    Bei vielen meiner Schnittmuster ist das kein Problem; ich schreibe die Größe drauf, wenn ich sie abgepaust habe. Aber manche habe ich mehrfach abgepaust und weiß nicht mehr, für welches Teil ich welche Größe genommen habe, da wäre das schon hilfreich :)

    Der Thread ist eine tolle Idee! :D


    Hier sind meine, von links nach rechts:

    - 28 cm-Schere, ich weiß grad nicht, von welchem Hersteller, aber sie war sehr teuer (genau weiß ichs nicht, weils ein Geschenk war, aber näher an der 100- als an der 50 €-Marke). Sie ist ein bisschen schwer und lang, aber grandios: Bei der ersten Benutzung stand mir fast der Mund offen, so sauber und präzise ist der Schnitt. Selbst flutschige Stoffe sind kein Problem mehr. Die benutze ich für schwierige Stoffe oder wenn ich feste/dicke Stoffe zweilagig zuschneide, weil sie durch alles wie durch Butter geht.

    - Prym-Schere, ca. 26 €. Meine Standardschere für Ottonormalstoffe, weil ich die teure Schere schonen will und sie eben etwas unhandlich ist. Leider hat meine Schwester damit mal eine Stecknadel erwischt und ich weiß noch nicht, wo ich sie schleifen lassen kann (die Schere, nicht die Schwester ;)).

    - noch eine Prym-Schere? Bin nicht ganz sicher, aber gleiche Preisklasse und hing an der gleichen Stelle im Stoffladen ;) Meine Zweitschere, leider auch schon etwas stumpf. Die beiden Prym-Scheren sind seit ca. 15-17 Jahren im Gebrauch.

    - kleine Prym-Schere, ca. 22 €, noch relativ neu. Hab ich als Ersatz für die schon etwas stumpfen gekauft, aber ich finde den Winkel nicht gut, ich verhake mich damit immer im Stoff. Ist aber recht scharf, daher nutze ich sie gerne, um kleine Dinge präzise zu schneiden oder Nahtzugaben zu kürzen.

    - Zackenschere von Ikea, 5 € oder so. Ich finde sie für den Preis super! Die normale Stoffschere für 5 € finde ich an sich auch super, leider ist die viel zu groß für meine kleinen Hände.


    Oben: Zwei Storchenscheren (unverzichtbar, und nein, Stickscheren in nicht-Storch-Form sind einfach nicht dasselbe!) und, am allermeisten von allen genutzt: Meine Fadenschere aus nem Billigset.

    Ich achte beim Drucken darauf, dass die Einstellung beim Drucker auf "tatsächliche Größe" steht, dann wird richtig gedruckt. Am besten druckt man als erstes die Seite mit dem Kontrollquadrat und misst nach, bevor man weitere Seiten druckt! (manche Hersteller haben auf jeder Seite ein Kontrollquadrat, andere nur auf einer einzigen)


    Zum Kleben benutze ich Tesafilm und ich nehme Stoffgewichte o.ä., um die Seiten zu beschweren, dann verrutschen sie weniger leicht.

    Ich schneide nie aus (auch bei gekauften Papierschnittmustern nicht), sondern pause immer ab. Keine Lust, das Teil ein zweites Mal zu drucken und kleben, falls es doch anders ausfällt als gedacht.


    Was habe ich daraus gelernt: Nie mehr irgendeinen Schnitt aus dem Web kaufen, auch wenn er zig gute Bewertungen hat.

    Es ist sinnvoll, sich vorm Kauf die Informationen über den Hersteller anzuschauen - falls sie nicht auf makerist zu finden sind, dann vielleicht auf der Webseite des Herstellers (oft haben sie ja eine eigene Seite). Wenn die Person vom Fach ist, wird sie das garantiert erwähnen.


    Das mit dem Puzzeln ist natürlich Geschmackssache. Mir macht das sogar Spaß, ich mache mir dazu einen schönen Podcast oder ein Hörbuch an :)

    Oh, super! :D


    Ich habe schon einen Kurs zum BH-Nähen von Beverly Johnson und einen über Quilteinfassung von Susan Cleveland angeschaut, fleißig Notizen gemacht und einiges gelernt (ich nähe nicht wirklich Quilts, aber gelegentlich mal einen Untersetzer und bisher entsprechen die Ränder nicht so wirklich meinen Ansprüchen).


    Jetzt habe ich freudig entdeckt, dass es genau zu dem Reise-Organizer-Schnitt von Patterns by Annie, den ich besitze und schon länger unbedingt für meine ganzen Ladekabel nähen wollte, einen Kurs gibt ... der wird jetzt schnell genäht, bevor ich dafür Geld ausgeben muss :D

    Klingt für mich sehr sinnvoll. Ich bemühe mich auch, gelegentlich meinen Stoffschrank aus- und wieder einzuräumen - wenn man die Stoffe richtig passgenau faltet, passt viel mehr in den Schrank und man findet auch alles leichter wieder. Manchmal neige ich dazu, einen neuen Stoff einfach noch irgendwie reinzuquetschen, dafür rutschen andere nach hinten und unordentlich siehts auch aus - nicht ideal!

    Das ist auch eine gute Gelegenheit, Stoffe auszusortieren, von denen ich mir eingestehen muss, dass ich sie nicht mehr vernähen werde. Es kann sein, dass ich sie trotzdem toll finde, aber vielleicht nicht an mir oder nicht als Kleidungsstück, sondern nur als Stoff. In dem Fall macht mich der Stoff nicht glücklich (obwohl ich das Motiv oder die Farbe o.ä. vielleicht großartig finde), sondern belastet mich.


    Manche Stoffe dagegen machen mich auch beim Angucken allein glücklich :)

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