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Verweildauer bzw. Wechselzyklen von Nähmaschine und Co

  • Hallo, ich bin noch relativ neu hier im Forum, habe schon einige Beiträge verfolgt und mich auch gelegentlich geäußert.


    Ich nähe jetzt seit etwas über 15Jahren. Bin also nicht mehr ganz unerfahren aber sehe mich auch längst noch nicht als Profi.
    Ich lerne und lerne und lerne...


    Mich würde mal interessieren, so aus reiner Neugier, wie lange im Schnitt die Nähmaschinen so bei Euch Ihren Dienst tun, egal ob alt oder jung, ob günstig oder teuer, „mechanisch“ oder „Hightech“.


    Was war jeweils der Grund für den Maschinenwechsel?
    Defekt? Gestiegene Ansprüche?
    Interessante Neuerscheinungen? Fehlkauf?
    (Alles was eben so in Frage kommt.)
    Das bezieht sich übrigens auch auf Overlock, Coverstitch, Stickmaschine und selbstverständlich Kombimaschinen.


    Weshalb mich das so interessiert, kann ich garnicht genau sagen.
    Vielleicht, weil ich selber noch keine echte „Langzeitbeziehung“ mit einer meiner Maschinen vorweisen kann. 🤷🏼‍♀️

    Ich fange aber mal mit einer Selbstauskunft zum Thema an.
    1. Maschine: Victoria Graffiti (neu als Geschenk bekommen), Wechsel nach 7 Jahren, weil ich nicht mehr mit der Leistung und der Ausstattung zufrieden war, da war dann aber auch der Sonntag runter

    2. Maschine: W6 3300 exkl.
    Wechsel nach 6 Jahren, die Maschine brauchte im ungünstigsten Zeitpunkt eine Inspektion. Da keine Ersatzmaschine vorhanden war, zog eine neue, größere Maschine ein, die Bernette B77.

    Die W6 näht nach der Inspektion wieder so wie eh und je und ich mag sie heute noch.

    Ob die Neue besser näht? 🤷🏼‍♀️
    Ich denke, gleich gut bis minimal besser.
    Jedoch lässt sich mit der Neuen vieles leichter umsetzen aufgrund ihrer Ausstattung. 😍

    3. Maschine: W6 N454 (meine erste Overlock), auch diese näht heute noch(allerdings bei meiner Schwester).

    Ursprünglich wollte ich nur unbedingt 2-fädig nähen können, heute schätze ich einfach das Mehr an Comfort durch den Wechsel zur BabyLock Enspire.


    BLCS ist im Prinzip meine erste Cover, die bleiben durfte, nachdem der Versuch mit der Brother CV 3550 nicht so zufriedenstellend war.

    (allerdings ist ein zeitnaher Wechsel auf die neue Janome-Cover geplant, da ich nach wie vor den Deckstich toll finde und auch gern den größeren Durchlass hätte.)


    Bernette B70, meine erste Stickmaschine. Hat noch Unterstützung, durch eine kleine gebrauchte Brother E90 bekommen.
    Sind ein gutes Team.

    Manchmal denke ich, die Möglichkeit, auch geschlossene Ärmel oder Hosenbeine besticken zu können wäre prima. Mal schauen wie sich das langfristig entwickelt. 🤷🏼‍♀️


    Also, ich bin neugierig auf Eure Erfahrungen und ich hoffe der Beitrag verstößt nicht gegen irgendwelche Regeln. 😏

    Sollte der Beitrag im falschen Bereich gelandet sein, bitte verschieben.


    LG Katja

    Einmal editiert, zuletzt von tantejutta80 ()

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  • Nähmaschine ist natürlich die Bernette B77!!!

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  • 1. Discounter Singer für 90€ zu einem Zeitpunkt, als ich Nähwerke von Freundinnen bewunderte, bis dato aber noch nicht ein einziges Mal an einer Nähmaschine gesessen hatte. War ein Trial and Error Ding. Maschine schrecklich (zumindest für einen Anfänger, der von Tuten und Blasen keinerlei Ahnung hat und learning by doing betreibt), dennoch irgendwie Lust auf mehr geweckt

    2. Ein knappes Jahr danach W6 N6000, als klar war, dass ich dran bleibe. Bemerkt, dass sticken so gar nichts für mich ist, aber für wenig Aufpreis im Vergleich zur gleichen Maschine ohne Stickmodul dennoch zum Ausprobieren damals sinnig gewesen. Sehr schöne Maschine, ich mag sie immer noch, meine Tochter näht jetzt immer wieder auf ihr. Wechselgrund nach drei Jahren: Verstellbarer NFD gewünscht (hatte mein Modell von 2014 noch nicht), mehr Platz neben der Nadel und irgendwie auch Neugier auf mehr ohne so richtig zwingende Gründe.

    3. Das wurde dann als absolutes Überraschungsgeschenk meines Mannes die Janome MC 8900, mit der ich in allen Belangen höchst zufrieden bin. Einzig das Nähgeräusch von der W6 ist wirklich viiiiiiiiel schöner! Sicherlich kein Wechselgrund, weil der Rest für mich perfekt passt, da sie einfach tut, was sie soll ohne Zickereien und die Ergonomie für mich sehr gut ist. Aber ich höre ihr nicht gern zu (damit meine ich nicht dieses immer wieder mal auftretende Fiepen, das ist zwar nicht schön, es stört mich aber nicht wie andere)

    4. Overlock nach einem Jahr ungefähr war eine einfache Singer, hat das gemacht, was sie sollte, wenn man auch immer dachte, das Haus würde abgerissen bei dem Krach, den sie veranstaltete. Dann vor ziemlich genau einem Jahr dummer Bedienfehler, der mir die Mechanik geschrottet hat, alles verzogen, nichts tat mehr. Nach Insistieren meines Mannes "da reparieren wir gar nix, du kaufst dir bitte was Vernünftiges" ist dann die Bernina L460 eingezogen. Sehr schöne Maschine, so herrlich leise, näht traumhaft, nur wie woanders schon mal angemerkt der Abstand zwischen Nadeln und Messer ist relativ groß, das bereitet mir manchmal Schwierigkeiten.


    Ausblick: hm... Es reizt mich durchaus, mal andere Maschinen auszuprobieren, zB einfach nur, um es mal probiert zu haben, an einer größeren Bernina zu sitzen. Ich glaube aber kaum, dass ich je eine haben wollen würde, dafür höre ich zuviel Divenhaftigkeit, ich möchte einfach mache können, ohne auf spezielle Launen achten zu müssen. Wobei ich da tatsächlich auch nicht einschätzen kann, ob so viele Schwierigkeiten vielleicht von Leuten kommen, die ohne jegliche Vorkenntnisse Mist machen. Egal. Ich denke, sollte jetzt aus irgendeinem Grund ein Kauf notwendig sein (was ich weder hoffe noch erwarte), würde ich Janome/Elna treu bleiben.

    Ansonsten würde ich gerne mal das Covern ausprobieren, sehe aber bis auf sehr wenige Situationen eigentlich keine gewünschten Einsatzmöglichkeiten hier derzeit dafür.

  • Angefangen auf einer alten Pfaff 260 Tretmaschine. Als ich dann mehr Nähte hab ich mir eine Pfaff 6087 gekauft. Die hab ich heute noch.
    Nach 20 Jahren bin ich auf die Pfaff QE 4.0 umgestiegen. Viel Spielerei aber sie war eine richtige Diva. Nach 11 Jahren bin ich vor 3 Jahren auf die Brother 1800 umgestiegen. Die wird auch vorläufig nicht ausgetauscht.


    Eine ovi bekam ich irgendwann mal geschenkt. Ein altes Schätzchen von Victoria. Die lebt heute bei einer Freundin und tut immer noch brav ihren Dienst. Ich bin vor 5 Jahren auf die Brother umgestiegen. Erst die 2104, die aber mit meinen Augen kollidierte, weil ich beim Einfädeln das Nadelöhr nicht gut sehen konnte. Darum ist sie ein Jahr später zu meiner Tochter gezogen und ich hab mir die 4234 gegönnt. Auf ihr nähe ich viel und gern.
    Als die 3550 Cover rauskam ist auch die bei mir eingezogen. Nach einigen Problemen und diversen Telefonaten mit dem Service von Brother wurde sie ausgetauscht, weil da irgendwas nicht stimmte. Mit der Austauschmaschine musste ich erst wieder Freundschaft schließen, nachdem die erste mich so geärgert hatte. Mittlerweile kommen wir aber gut klar.


    In kürze wird die 4234 jedoch ausziehen und für eine juki mo 1000 Platz machen. Die ist nämlich um einiges leiser als die Brother und hat das Luft-Einfädelsystem.


    Eine Sticki wohnt seit einigen Jahren auch bei mir. Die V3 von Brother. Die nutze ich leider nicht mehr so oft, weil ich sie immer im Esszimmer aufbauen muss.

    Liebe Grüße

    PinkLady67

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  • Erst mal Euch beiden Danke! Ich freu mich auf Eure Antworten.


    Irgendwie finde ich es spannend, welche Erfahrungen so mit verschiedenen Maschinen gemacht wurden. ☺️


    PinkLady67

    In wiefern hat Dich denn die Brother geärgert? Bei mir hatte diese Maschine ja vor der BLCS auch ein kurzes Gastspiel. Noch bevor ich aber über irgendwelche Reklamationen nachdenken konnte, kam damals ein ziemlich gutes Angebot für die BLCS. 😬

    Ich weiß also bis heute nicht, ob es an mir lag oder...


    Muriel79

    Wenn Deine W6 6000 das gleiche Nähgeräusch hat, wie meine 3300er exkl., dann kann ich das gut nachvollziehen. Die ist ja wirklich extrem leise.

    Als ich damals zum ersten Mal auf der B77 (Bernette) nähte, war ich richtig erschrocken. 😅

    Die kam mir gegen die W6 im ersten Moment echt laut vor. Es ist allerdings ein angenehmes gleichmäßiges Nähgeräusch, an welches ich mich inzwischen gewöhnt habe.

    Und neulich hatte meine Tochter die W6 in Beschlag genommen, während ich an meiner Bernette saß, da hab ich mich doch tatsächlich umgedreht, ob die Maschine überhaupt AN ist. 😬

    Den Wechsel zur Bernette bereue ich aber trotzdem nicht, sie macht alles brav mit und ich nähe sehr gern mit ihr. 😍

    Einzig mit dem Sticken, da war ich nicht so weitsichtig wie Du es bei der Anschaffung der W6 warst. Ich hab das Sticken mit der Stickmaschine lange Zeit abgelehnt, bis ich beruflich bedingt feststellen durfte, dass Kreativität auch am/mit PC Spaß machen kann. 🙈



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  • Sehr interessante Frage. Da werden sicher die verschiedensten Geschichten rauskommen, die werde ich im Anschluss gleich noch gemütlich nachlesen.

    Aber erst mal meine eigene Geschichte:


    Bis zu meinem Auszug mit 19 hab ich auf der Singer meiner Mutter genäht.

    Nachdem die Wohnung eingerichtet war, gab es die erste eigene Maschine, eine Privileg, die eine Brother BC2100 war.

    Die hat mir zehn Jahre gereicht.

    Dann ging es ein bisschen schneller :D

    Brother Innovis 955, 2 Jahre.

    Upgrade auf Husqvarna Viking Designer Topaz 30, auch etwa 2 Jahre.

    Anschaffung einer Overlock von W6 (1 Jahr) und einer Bernina 215 (auch ein Jahr).

    Topaz 30 und B215 weg, Bernina 530 her, für ein Jahr.

    Irgendwo dazwischen Erwerb der Janome Cover 2000CPX.

    Tausch der W6 gegen die Bernina L460.

    2018 Janome gegen Brother getauscht, mit dem Wissen, dass es nicht die letzte Cover sein wird. Mein Wunschmodell gibt es noch nicht.

    2019 hab ich mich dann für die Bernina B790 entschieden, für mich aktuell die perfekte Lösung und ich sehe keinen Grund zu Wechseln.

    2020 dann Tausch der L460 gegen die L850, auch hier kein Anreiz mehr für eine Andere. Dazu eine Hus Opal 690 als Reserve und Reisemaschine.

    2021 Neue Cover ist bestellt. Ob es die letzte sein wird? Keine Ahnung.

    Und als Reserve noch eine alte Ruby, dafür die Opal 690 weg.


    Ich bin da eh sehr pragmatisch. Ich nehme die Maschine, die gerade meine Wünsche am besten erfüllt (und im Budget liegt), immer mit dem Wissen, dass es jederzeit passieren kann, dass eine kommen wird, die ich haben möchte. Es sind Lebensabschnittsgefährten, ich muss die nicht heiraten. Bis jetzt konnte ich allerdings (auch weil ich Zeit hatte) die vorherige Maschine immer für einen guten Preis verkaufen und ich kaufe auch oft Vorführer oder Gebrauchte.

    Im Allgemeinen schreibe ich nur über Themen, bei denen ich mich auskenne. Aber man lernt ja nie aus.

  • Die machte einfach keine vernünftige Naht. Entweder ich hatte Fehlstiche oder es kam streckenweise gar keine Naht zustande.
    Mein großer Vorteil ist, dass ich durch meinen Job den direkten Draht zu Brother hab. Nach vielen Telefonaten, bei denen mir Tipps gegeben wurden hab ich die Maschine letztendlich zu denen schicken sollen, weil sich keiner der Techniker meine Probleme erklären konnten. Ende vom Lied, an der Maschine war was nicht in Ordnung. Daher wurde sie ausgetauscht.
    Ich hab zeitweise an mir selber gezweifelt und daher nach dem Austausch erstmal ein ungutes Gefühl gehabt. Aber dann hab ich mich in einer ruhigen Stunde an die Maschine gesetzt und mal intensiv damit gearbeitet. Seitdem sind wir Freunde.

    Liebe Grüße

    PinkLady67

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  • Ich bin wohl minimalistisch. Ich arbeite mit Werkzeugen normalerweise so lange, bis disie nicht mehr funktionieren.


    1. Maschine ca. 1981 eine Singer, damit nähte ich bis 2019, als ich sie verkaufte - die letzten Jahre allerdings nur noch sporadisch bzw. Als Zweitmaschine denn:


    2. Maschine in 2006 wurde eine hochgelobte Privileg, dich etwas Moderneres wollte. Jedoch war ich nicht sehr zufrieden, darum


    3. Maschine 2011 meine jetzige Bernina 550QE.


    Bleibt erstmal so.


    2. Overlock von Toyota in 2003 war auch nicht so ganz das Erwünschte.... da ich 2013 für meine Nähkurse 2 juki Overlock kaufte, behielt ich eine davon später für mich.

  • Ein sehr interessantes Thema finde ich. ;)


    Bei mir zu Hause wurde von Mama immer genäht. Also probiert man das auch mal aus und es machte mir Spaß.


    Meine erste eigene Nähmaschine habe ich mir dann quasi zur Hochzeit selbst geschenkt, weil die von Mama konnte ich ja nicht mitnehmen.:)


    1990 gab es keine Discountermaschinen (glaube ich zumindest) und wenn man eine brauchte wurde sie aus dem Katalog (Quelle, Neckermann z.B.) bestellt oder wie in meinem Fall fuhr man ins Nähmaschinenfachgeschäft und das Gleiche mache ich auch heute noch. Habe aber den Vorteil, dass ich ziemlich nahe wohne.:biggrin:


    Es wurde eine Pfaff Varimatic 899. Rein mechanisch aber solide und sie näht heute noch, obwohl sie erst zu ihrem 28. Geburtstag eine Wartung (da wollte sie dann plötzlich nicht mehr) bekam. Sie hat es mir aber anscheinend all die Jahre nicht übel genommen.

    Viele Jahre (muss ich zugeben) habe ich aber nur geflickt oder mal Gardinen, Kissen usw. genäht.


    Irgendwann (vor allem durchs Internet) kam die Lust am Hobby wieder zurück. Dann sieht man, was sich eigentlich so am Nähmaschinenmarkt alles getan hat. Aber ich brauchte eigentlich keine Neue, oder doch? :confused::biggrin:


    Tja, und dann kam ein Geburtstag und warum sollte ich mir nicht mal doch eine neue Maschine leisten.


    Nach wochenlanger Recherche (wirklich eine Neue, wenn dann Welche?) wieder ins Fachgeschäft gefahren und herausgekommen bin ich mit einer Janome Skyline S9.

    Eine Kombimaschine, obwohl ich mit Maschinensticken bis dato überhaupt nichts am Hut hatte. Aber dachte mir, was nicht ist, kann ja noch werden.

    Bin immer noch zufrieden mit ihr und seit ich noch dazu ein Zimmerchen habe um so besser.:tanzen:


    Overlock habe ich mir auch erst 2017 gekauft. Eine Brother 2104D. Wir beide wurden aber irgendwie nicht warm miteinander und meinen Mann (musste damals noch im Esszimmer nähen) war sie viel zu laut. Daher habe ich dann 2018 auf die Bernina L450 gewechselt und der Haussegen (wenn ich zugange war) hing nicht mehr schief.:na:


    2020 kam noch die Janome Cover Pro 2000 CPX dazu. Die Neue würde mir schon gefallen, aber schon wieder wechseln :denker: (zumal ich sie ja nicht sehr oft benutze), schau ma mal. :)

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  • Die machte einfach keine vernünftige Naht. Entweder ich hatte Fehlstiche oder es kam streckenweise gar keine Naht zustande.
    Mein großer Vorteil ist, dass ich durch meinen Job den direkten Draht zu Brother hab. Nach vielen Telefonaten, bei denen mir Tipps gegeben wurden hab ich die Maschine letztendlich zu denen schicken sollen, weil sich keiner der Techniker meine Probleme erklären konnten. Ende vom Lied, an der Maschine war was nicht in Ordnung. Daher wurde sie ausgetauscht.
    Ich hab zeitweise an mir selber gezweifelt und daher nach dem Austausch erstmal ein ungutes Gefühl gehabt. Aber dann hab ich mich in einer ruhigen Stunde an die Maschine gesetzt und mal intensiv damit gearbeitet. Seitdem sind wir Freunde.

    Das erklärt dann wohl, den hohen Anteil an Brother-Maschinen.


    Schön, dass es mit der CV 3550 ein Happy-End gab.


    Bei mir war es so, dass die Maschine durchaus auch schöne Nähte konnte, aber extrem empfindlich reagierte. Jeglicher minimaler Unterschied im Nähgut, wurde mit Fehlstichen quittiert. Ist ja nicht so, dass ich immer husch-husch „arbeite“, aber es ist frustrierend, wenn jede kleine Ablenkung mit Auftrennen endet. Zudem war dann meistens die blöde Naht auch so „verwoben“, dass das vielgepriesene einfache Auftrennen überhaupt nicht funktionierte.

    Das funzte bei mir erst mit der BLCS.

    Mit der BLCS war ich am Anfang auch sehr zurückhaltend und etwas ängstlich.

    Die lässt sich aber so schnell durch nichts beeindrucken. 🤷‍♀️

    Nun bin ich mal gespannt, wie ich mich an der Janome bewähre (oder die Janome sich bei mir.)

    Wenn es mit der wie der Brother läuft, dann muss ich wohl akzeptieren, dass ich covern nur mit der BLCS hinkriege.

    Wenn es super läuft, mit der Janome, dann wird das MEINE COVER und ich sehe so schnell keinen Grund für n Wechsel.

  • Meine ersten Nähversuche zu Schulzeiten hab' ich auf Omas Tretomobil, einer damals schon uralten Singer mit Schwingschiffchen aus den zwanziger Jahren gemacht. In der Schule standen vier Pfäfflinge, zwei elektrische und zwei zum Treten.


    Die erste eigene Nähmaschine hab' ich von Freunden 2012 geschenkt bekommen als ich mich ernsthaft für's Nähen interessierte.


    Die Vorbesitzerin war eine efrige und versierte Näherin, die die -> Ideal Super Automatik 785 samt zugehörigen Horn-Schrank Mitte der sechziger Jahre gekauft und bis zu ihrem Tod 2012 regelmäßig genutzt und sehr gepflegt hatte.


    Mit den Nähleistungen der alten, mechanischen Nähmaschine bin ich sehr zufrieden. Sie hat einen verstellbaren Füßchendruck, alle damals notwendigen Nutzstiche (auch Elastikstiche), ein vier-Stufen-Knopfloch und einige, hübsche Zierstiche.


    Viele dieser Stiche funktionieren bei entsprechender Länge- und Breiteneinstellung auch mit der Zwillingsnadel. Desweiteren verfügt sie über eine Stopffunktion. Positiv finde ich, daß sie einen hohen und breiten Stoffdurchlaß hat, bei dem auch große Teile ohne Gezerre oder Gewurschtele Platz finden.


    Meine "Anni" näht alle haushaltsüblichen Stoffe bis zu etwa sieben Lagen (abhängig von der Stoffdicke und Stichwahl) einwandfrei. Moderne Jerseystoffe kann ich auch mit ihr nähen, wenn ich langsam Gas gebe. Bei Lycra oder bielastischen Stoffen für Sportkleidung wird es ziemlich knifflig, ebenso bei Pailetten- oder Folienstoffen. Es ist machbar, kostet mich allerdings zu viel Nerven.


    Eine so alte Nähmaschine bedarf einer sorgsamen und regelmäßigen Pflege, also Säuberung, Ölen und alle zwei Jahre eine Kur beim Fachmann. Die Anni ist jetzt 56 Jahre alt und zeigt kaum Alterserscheinungen. Erneuert wurden in den letzten Jahren das Anlasserpedal, die Glühbirne und ein Zähnrädchen im Inneren.



    2015 habe ich eine -> Elna 5000 aus dem Baujahr 1985 geschenkt bekommen. Für sie habe ich einen gebrauchten Rauschenberg-Nähtisch gekauft, in dem sie fest eingebaut ist.


    Diese Nähmaschine hat keinen einstellbaren Füßchendruck, wartet dafür mit voreinstellbarer Nähgeschwindigkeit (Igel oder Hase) und der Einstellmöglichkeit für Nadelstop oben oder unten auf.


    Ich schätze an ihr den ruhigen Lauf, die einfache Einstellung der Stiche und deren Länge, sowie die Präzision ihrer Nähte. Mit ihr kann ich punktgenau an der Stelle anhalten, an der ich es möchte.


    Flutschjersey, Lycra und bielastische Stoffe sind auch mit ihr nicht ganz ohne Nervenverlust, weil der verstellbare Füßchendruck fehlt. Ihre Stoffdurchreiche ist nicht so hoch, wie bei der Ideal, was bei größeren Stoffteilen manchmal von Vorteil wäre.


    Die Elna ist jetzt 36 Jahre alt. Bis auf ein selbst verursachtes Malheur, das vom Fachmann wieder in Stand gesetzt werden mußte, läuft die "Stéphanie de la Suisse" wie ein Schweizer Uhrwerk.



    Eine -> Ideal Zick Zack de Luxe im Koffer wohnt auch noch bei mir daheim. Ich hab' sie in einem sehr guten Zustand vor Jahren auf einem Trempelmarkt von einem älteren Herrn für wenige €urönchen gekauft. Die Ideal ist jetzt 66 Jahre alt.


    Sie näht nur Gerad- und Zick-Zack-Stich, beides auch mit Zwillingsnadel. Das Einlegen der Spule erfolgt von links, wobei ich mir regelmäßig in den Finger zwicke. Sie muß dazu hochgeklappt werden und sie ist sehr schwer, dafür wünschte ich mir manchmal eine dritte Hand.


    Die alte Eisenlady kommt gelegentlich für derbe Materialien zum Einsatz und begleitet mich zu den Nähtreffen in Fürth. Auch sie bedarf einer sorgfältigen Pflege nach getaner Arbeit. Erneuert wurde auch bei ihr der Anlasser, weil der alte unauffindbar verschwunden war.



    Die vierte Nähmaschine, die ich habe, ist eine -> Singer G 411, die in einem Singer-Versenk-Klapp-Schränkchen eingebaut ist. Ich hab' sie ganz überraschend von der alten Dame, die im Haus gegenüber wohnte, geschenkt bekommen, als diese in Altersheim gezogen ist. Als Dankeschön dafür, daß ich ab und an mal einige Näharbeiten bei ihr daheim auf der G 411 erledigte, als sie noch meine Nachbarin war.


    Diese alte Singer (Kaufdatum 1957) zaubert den Ketten- und den Steppstich sauber in jeden Stoff, auch in Lycra. Sie hat bereits einstellbaren Füßchendruck. Mit ihren vielen Stichwahlscheiben sind allerlei Dekostiche möglich, auch mit der Zwillingsnadel.


    Ihre leicht schräg stehende Nadel ermöglicht stets einwandfreien Blick auf die Nadel und die Naht. Mir gefällt die gerundete Lampenabdeckung aus Echtglas sehr gut.


    Die 411 kann Nähen, Stopfen, sowie auch Sticken und Knöpfe annähen (wenn man es denn beherrscht :pfeifen: sie dafür richtig zu bedienen).


    Die Singer ist jetzt 64 Jahre alt und kann, meiner Meinung nach, mit ihrer konstanten Nähleistung mit modernen Maschinen mithalten. Sie hat vor vier Jahren einen neuen Anlasser bekommen und ich habe eine fehlende Stichwahlscheibe gebraucht gekauft.


    Allerdings ist sie eine "Ölfresserin", denn sie braucht mehr Zuwendung als die anderen drei Oldies. Ebenso muß sie pendatisch nach dem Nähen gereinigt werden, da sie eine liegende Spule hat.



    Ich sehe für mich aktuell keine Notwendigkeit eine moderne Nähmaschine anzuschaffen, weil die vorhandenen für meine Ansprüche vollkommen ausreichen.

    Kreativität ist ... eine Allround-Fähigkeit für alle :na: Lebenslagen.

    Die Eile ist der größte Feind der Qualität. (Irena Paukshte)
    Keine Frau ist perfekt, aber die aus dem Süden :biggrin: sind verdammt nah dran.

    4 Mal editiert, zuletzt von Sporcherin () aus folgendem Grund: Tippfehler

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  • Moin das ist ja spannend:

    1. Singer Trettmaschine als Kind bei Oma

    2. Mamas Privileg während der Lehre

    3. Pfaff zur Gesellenprüfung nach 3 Jahren Motorschaden. Weiter genäht mit Mamas Privileg

    4. 1986 Husqvarna Computer, Computerplatine kaputt.

    5. Pfaff Atelier Maschine bis 2014 wegen Umzug mußte sie gehen,

    6. Pfaff Overlook, mußte gehen weil es eine gab die besser einzufädeln war

    7.Medion Overllock für Rollsäume,

    8.Coverlook, verkauft wegen nicht Nutzung

    9. Quelle Nähmaschine nur für Knopflöcher, Tastendisplay kaputt konnte nicht repariert werden
    10. W6 3300 mußte 2018 gehen weil die

    11. W6. 5000 kam und immer noch lebt

    12. W6. Stickeinheit

    13. Silvercrest Overlook. Fehlkauf

    14. Medion Overlook hatte ich ca. 4 Stück

    Für die Nähschule hatte ich

    Die W6 1650, die 2000 und eine 2800 dazu 2 Medion Overlook alle bei Schließung verkauft.


    Nun besitzte ich eine W6 1650, die 5000 mit Sticki und eine Medion Overlook

    Liebe Grüße aus Ostfriesland

  • Ich habe erst mit ü50 mit dem Nähen begonnen.

    Weil ich hier weit und breit die einzige bin, die sowas tut ;) , ließ ich mich durch eine Maschinen-Präsentation auf so'm Homeshoppingsender inspirieren, kaufte diese erste Maschine aber nicht dort, sondern zu 2/3 des Preises auf ebay, eine wirklich nette kleine mechanische Carina creativ.

    Ich stolperte dann bald in dieses Forum, wo ich mich schnell infizieren ließ - ihr wisst schon, mit welchem Virus :pfeifen:.

    Eine Computermaschine musste her, wieder wurde ich auf ebay fündig und ergatterte eine Janome MC 2100 LE, von einem Russen für einen unglaublich günstigen Preis - ich will gar nicht wissen, von welchem LKW die Maschine gefallen war :cool: ...

    Ich habe sehr gerne damit genäht, aber ...

    Der verstellbare Nähfußdruck fehlte mir, denn der war bei dieser Maschine sehr straff eingestellt, und das ein oder andere ging nicht so gut damit.

    Ich hörte dann Gutes über die Juki HZL-F600 (und muss wohl nicht erwähnen, dass es wiederum ein ebay-Schnäppchen war :o). Die Maschine war wirklich toll, und ich lernte, dass ich nie wieder ohne Kniehebel würde nähen wollen.

    Inzwischen war auch eine Overlock bei mir eingezogen, eine einfache Janome, die ich online in England gekauft habe. Die habe ich aber in der Familie weiterverschenkt und mir mit der BL Enlighten (online gekauft) ein upgrade gegönnt.

    Meine Nähkenntnisse erweiterte ich hauptsächlich über Craftsy-Kurse und sah dort, wie toll man mit den schmalen Füßchen der Geradstichmaschinen nähen kann, also musste die Brother PQ 1500 her, die erste Maschine, die ich bei einem Händler vor Ort gekauft habe. Der kannte die Maschine gar nicht und hat sie extra für mich bestellt, war dann aber auch total begeistert davon.

    Die Juki hatte sich inzwischen einen kleinen Elekronikschaden eingefangen (ich war vermutlich selbst schuld) und versemmelte jedes 10. Knopfloch. Das war aber einer der wenigen Jobs, die sie überhaupt noch machen musste, den zu 90 % nähe ich ja mit der Geradstichmaschine.

    Als dann die Janome MC 6700 auf den Markt kam, war es Zeit für den Abschied von der Juki.
    Stickmaschine: nee, brauche ich eigentlich nicht, hab ich aber trotzdem, weil mein Dealer mich angefixt hat: "Gucken Sie mal, soll ich ihnen mal zeigen, wie das geht ?"

    Die Brother innovis 800E ist es, und ab und an sticke ich tatsächlich :biggrin:...

    Coverstitch-Maschine: An der Janome Cover pro 2000 hatte ich einfach keinen Spaß, zu viel musste man bedenken und beachten, damit es so halbwegs klappte, und sie ratterte wie ein Traktor. As ich sie verkauft hatte, kam die BL Euphoria auf den Markt - hab ich unbesehen bei meiner Händlerin in Rostock bestellt und bin sehr glücklich damit.

    Jetzt hab ich eigentlich alles was ich brauche und keine weiteren Wünsche ...

    Beste Grüße aus Schleswig-Holstein
    Steffi


    Meine Devise: "...close enough to perfect for me!"
    (nach einem Song der Country-Band ALABAMA)


    Mein Blog: Das Landei

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  • Ich hoffe, dass ich das jetzt alles noch so zusammen bekomme mit den ganzen Nähmaschinen.


    1. Als ich so 12 oder 13 war (um 1975), bekam ich die alte Nähmaschine von meinem Lieblingsonkel, weil der sich eine neue gekauft hat. Das war ein Modell von Neckermann. Mein Onkel war ein regelrechter Neckermann-Fetischist. Die Maschine war aber wirklich super in Ordnung und hat mir alle meine blutigen Anfängerfehler verziehen.


    2. Etwa um 1992 dachte ich dann aber, dass es mal was moderneres sein sollte und habe mir dann eine Maschine bei Quelle bestellt. Nein, ich war kein Quelle-Fetischist. Aber auf dem Land war es schon damals nicht mehr so ganz einfach einen Nähmaschinenhandel vor Ort zu finden. Ich weiß, andere fahren da auch schon mal 200 km, aber das war bei mir einfach nicht drin. Aber egal. Das war ein Brother Clone und im Prinzip war ich damit auch zufrieden.


    3. Irgendwann um 2000 kam eine Tretnähmaschine von "Kayser" dazu. Auf der habe ich auch tatsächlich genäht.


    4. Wenig später habe ich dann gebraucht eine Pfaff 1214 erstanden und war mit der zufrieden wie mit keiner Nähmaschine zuvor.


    5. 2007 kam eine Overlock dazu. Eine Pfaff hobbylock 4764. Sie tut, was sie soll. Noch immer. Aber eigentlich mag ich sie nicht. Das hat aber nichts mit der Maschine zu tun, sondern mit den Umständen unter denen ich sie bekommen habe.


    6. 2011 gab es eine Cover. Die hab ich für 20,- € auf dem Flohmarkt geschossen. Ich brauche die ungefähr alle 3 Jahre einmal. Das Modell kann ich euch gar nicht nennen. Es ist eine Bernina und die steht im Karton im Schrank und ich werde jetzt nicht extra nachgucken.


    7. Ebenso 2011 kam eine Pfaff 138 dazu. Die bekam ich geschenkt von einer Bekannten, die ihre Gardinennäherei aufgegeben hat. Eine tolle Maschine. Aber ich habe sie kaum gebraucht. Denn es begann für mich die Zeit, in der ich anfing, nur noch in langsamer Geschwindigkeit nähen zu können. Das war mit der Pfaff 138 kaum möglich.


    8. 2013 habe ich mir dann noch mal eine neue Maschine gegönnt. Eine "Smarter by Pfaff C1100 Pro". Mit der bin ich super zufrieden. Nur die Maschine war mit mir vor einer Woche nicht so zufrieden, weil ich da in meiner "Knopflochpanik" was verkehrt gemacht habe und sie sich nun wegen Fadeneinschlag nicht mehr rührt. Am Donnerstag kommt der Nähmaschinenmensch und holt sie zur Reparatur ab. Und dann denke und hoffe ich, dass ich die Maschine noch ein paar Jahre nutzen kann.


    Von all den genannten Maschinen gibt es bei mir noch die Pfaff 1214, die Overlock, die Cover und eben die Smarter by Pfaff C1100 Pro.


    Alle anderen habe ich auch aus Platzgründen nicht mehr. Kaputt gegangen ist mir keine einzige.

  • Ich wurde in der Schule mit dem nähen angefixt, damals gab es noch den guten alten Handarbeitsunterricht und im Handarbeitssaal auch Nähmaschinen.

    Das hat mir solchen Spaß gemacht, dass ich auch eine Nähma wollte, Mutter war dagegen weil sie dachte dass das nicht lange anhalten würde.


    Bei uns stand aber noch Uromas Singer Tretmaschine, also habe ich mich daran gesetzt und mehr oder weniger damit rumgepfutscht.


    Als ich 75 heiratete, machte ich mir wie HolziSew ein eigenes Hochzeitsgeschenk und kaufte mir auf einer Messe die Singer 766, sie blieb bis ca1995.


    Da konnte ich sie in die Pfaff tiptronic 6232 tauschen und hinzu kam noch eine Pfaff Hobbylock 4860.

    Um 2000 bekam ich meine erste Privileg Computernähmaschine (Brother Klon) geschenkt, die näht heute noch bei der Nachbarin.


    Als die Pfaff anfing mucken zu machen, zog 2011 die Janome Horizon 7700 bei mir ein, ich habe zwar viel mit ihr genäht, aber so richtige Freunde wurden wir nie.


    Dank einem glücklichen Umstand kam dann 2013 die Brother V7 eine Näh-Stickkombi, da merkte ich erst richtig, welchen Spaß das nähen und quilten macht, gestickt wurde auch so einiges, aber in letzter Zeit nicht mehr so.

    Weil ich so zufrieden mit der V7 war und damals noch viel stickte zog 2014 noch die VQ2 bei mir ein.


    2015 gab es eine Umtauschaktion von Overlocks in Babylocks bei meinem Händler, also ging die Pfaff und Babylock Enligthen kam.


    Ich wollte natürlich auch eine Cover, damals hatte ich nur die Janome auf dem Schirm und Dank Tanja ist es dann auch die Janome 2000CPX geworden, der Ende 2018 die Brother CV 3550 folgte, auch Dank Tanja und 2020 die Babylock Euphoria mit der ich endlich die für mich richtige Cover gefunden habe.


    Vor anderthalb Wochen löste die Brother 1800Q die Janome Horizon 7700 ab, weil die anfing mehr mucken zu machen, die Brothers sind einfach meine Maschinen.


    Jetzt bin ich wirklich rundum zufrieden und wenn nicht eine den Geist aufgibt wird es dabei auch bleiben.

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  • Hallo, vielen Dank für Eure Antworten.
    Ich finde es faszinierend. ☺️

  • Angefangen habe ich auf Mutters Naumann Tretmaschine.

    1981 eine Husquarna (Modell?), die ich sehr geliebt habe. 1988 hatte sie einen Motorschaden, den ich reparieren ließ. Leider riss danach alle 10cm der Faden. Der Händler war der Ansicht, dass der Defekt vor dem Motorschaden gewesen wäre. Auch ein weiterer Händler konnte sie nicht reparieren.

    Deshalb wurde sie direkt durch die Bernina 1030 ersetzt, die heute noch bei meiner Tochter steht. Diese Maschine war meine ganz große Liebe, nie kaputt und in 30 Jahren nur 2 x beim Service war.

    2002 Singer Overlock von Aldi

    2002 Janome Cover 1000

    2003 Janome 9090, da ich für unseren frisch geborenen Enkel sticken wollte. Die janome und ich wurden aber nicht warm miteinander.

    2004 die Singer wurde gegen die Babylock Enspire getauscht. Die Singer zog zu meiner Schwester.

    2005 gebrauchte Ovation (wegen des Kniehebels) ersetzt die Janome Cover 1000.

    2006 wurde sie durch die Bernina 790 ersetzt, die 2007 das Upgrade auf die 790 plus bekam.

    Es sind bei mir Maschinen mit zusätzlichen Features hinzu gekommen, die aber nicht so auf meiner Wellenlinie lagen. Mit meiner jetzigen Ausstattung Enspire, Ovation und Bernina B790 bin ich rundum zufrieden.

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  • Angefangen habe ich 1987 mit einer Privileg von Quelle, weiß aber nicht mehr welches Modell das war.

    Grund war damals das Nähen von Abendkleidung, da es im Schützenverein von Nöten war zu jedem Anlass ein neues Abendkleid anzuhaben und ich mir das finanziell so nicht leisten konnte mit damals 20.

    Diese Maschine blieb nicht lange, weil ich keinen Nähplatz hatte und das Nähen auf dem Küchentisch wegen des Auf- und Abbaus einfach nur nervig war.


    2014 zog dann eine Brother innovis 950 bei mir ein auf der ich 2 Jahre genäht und gestickt habe. Vom Nähen her fand ich sie eigentlich schön, aber sie war wohl nicht robust genug für mich, oder auch durch den Umbau gehandicapt, denn nachdem ich 3 mal innerhalb von 3 Monaten die Vorspannung an der Nadelstange gebrochen hatte musste sie dann 2016 einer Bernina B530 weichen. Auf der nähe ich bis heute.


    2015 kam eine Pfaff 4860 Overlock dazu , bei der es mich aber nervte, dass man die Stichplatten tauschen musste. Als dann das Pedal kaputt ging kaufte ich ebenfalls 2016 die damals neu herausgekommene Bernina L450.

    Obwohl diese wirklich gut näht bin ich mit ihr nie wirklich warm geworden und habe immer das satte Geräusch der Pfaff vermisst.

    Letztes Jahr als die neue Bernina rauskam habe ich dann überlegt darauf zu wechseln.

    Die Frau meines NäMa Händlers hat mich dann aber überzeugt, dass ich mich damit eigentlich nicht weiter entwickeln würde und mir zu einer Babylock Gloria geraten. Zum damaligen Zeitpunkt war mir diese Anschaffung aber eigentlich zu teuer und ich sah auch den Nutzen einer Covermaschine nicht, die ich bis dato nicht vermisst hatte.

    Angefixt war ich aber und beschloß darauf zu warten, ob es von Bernina auch eine Kombimaschine geben würde.

    Gleichzeitig begann ich im Netz zu stöbern und mich mit der Babylock Gloria zu beschäftigen. Als dann hier im Forum ein Beitrag zu einer preiswerten Einkaufsquelle erschien habe ich meinen Mann überredet diesen Schritt zu wagen und es bisher nicht bereut.

    Babylocks haben mehr Einstellungsmöglichkeiten als es gemeinhin immer gesagt wird und. das Nähgeräusch ist mir persönlich angenehmer als bei der Bernina. Mit dem Covern freunde ich mich auch langsam an, bin mir aber immernoch unsicher wegen der richtigen Garnauswahl.


    Zwischendrin kam noch eine Stickmaschine, die Janome MC 500 E, die ich anfangs sehr oft benutzt habe, mittlerweile steht sie aber die meiste Zeit. Zufrieden bin ich sehr mit dieser Maschine und ich finde sie durchaus eine preiswerte Alternative zu den Brother Stickmaschinen.


    Mittlerweile überlege ich die Sticki zu verkaufen, da sie doch sehr viel Platz wegnimmt und zu wenig genutzt wird. Ganz ohne Sticki möchte ich aber auch nicht sein, weil alle paar Monate mal die Lust dazu kommt. Eine reine Stickmaschine ist aber eigentlich oversized für mich.


    Eine Überlegung von mir ist mir eine Bernina B570, oder B590 zu kaufen. Dort gibt es die Möglichkeit zu sticken , sogar mit relativ großer Stickfläche, wobei die Maschine selber noch klein genug ist mich auf Nähtreffen zu begleiten. Diese Überlegung ist aber nur daraus entstanden, weil meine Schwiemu es sich gerne einfach machen würde und mir meine alte Maschine abkaufen.

    Ich bin eigentlich mit der B530 so super zufrieden, dass ich erstmal lange überlegt habe wodurch ich sie gegebenenfalls ersetzen könnte.

    Dabei sind dann die B570 und die B590 in den Focus gerückt, weil sie gleichzeitig die Sticki ersetzen würden.


    Andererseits bin ich aber momentan sehr nahe daran das Hobby aufzugeben, weil mir , so wie damals in meinen Anfangszeiten der Platz dazu fehlt. Mein LG sitzt immernoch im homeoffice, mittlerweile mit einem Präsenztag in der Woche, an meinem Nähplatz zwischen meinen Maschinen. Ab Oktober ist mein Sohn wieder in Aachen, dann steht sein Zimmer erstmal wieder als homeoffice Platz zur Verfügung, aber ja auch erstmal nicht dauerhaft. Irgendwie alles doof.

    Liebe Grüße Gabi

  • Ich kann nur sagen, bis auf meine UT Maschine Veritas und die aus dem Westen geschmuggelte Privileg OVI habe ich immer zum Kaufzeitpunkt richtig Geld in die Hand genommen...und langfristig hat sich das mehr als gelohnt....und das ohne Inspektion...

    Ich bin halt für "Wertigkeit und Nachhaltigkeit...mein Auto ist 19 Jahre alt.

    Die neue Janome würde ich nicht kaufen, da sie meiner Recherche nach immer noch "innen" so ist, wie die zwei Vorgänger....denn wenn schon ein Demovideo Fehlstiche hat, dann ist das doch ein Gegenargument für einen Kauf!!!

    Viele Grüße
    Hedi

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