Posts by Sporcherin

    Ja, das ist schon richtig.


    Dieses Jahr finden endlich wieder Festivals und große Veranstaltungen statt, die im Frühling und Sommer leider mit den Terminen des Nähtreffs im Mai und Juli kollidieren.

    Am kommenden Wochenende bin ich unterwegs und kann nicht zum Nähtreff kommen. Ich würde mich freuen, wenn die nächsten Termine rechtzeitig im Forum stehen würden, denn ich möchte Euch aller gerne mal wieder sehen.

    (...) den Spruch eines Kollegen vor (der auch manchmal verzweifelt, obwohl er Experte ist): " Das Arbeiten am PC ist keine extakte Wissenschaft". (...):!:

    Mein Spruch ist "Irren ist menschlich, aber um so richtig schön Mist zu bauen, brauchst Du einen Computer."

    Beim klassischen Dirndlmieder verlaufen die Abnäher senkrecht und nicht quer. Du kannst den Abnäher als Ziernaht aus dem Träger laufen lassen.


    Stichwort Wiener Naht -> Abnäher verlegen

    -> Hier ist das bei der Schnittkontruktion (runterscrollen) gezeigt.


    Ich glaube nicht, daß das Kopieren mit genähten Abnäher funktioniert, denn der Abnäher macht das Stückchen Stoff "plastisch". Wenn Du ihn nicht nähst, bleibt's an dieser Stelle eben.


    Nachtrag - ich habe noch diese Anleitung zum Dirndl enger nähen im Netz gefunden:

    -> guck'mal runterscrollen bis zum Mieder

    Nachdem meine "Jagd" nach dem Buch "Hosen, die gut Sitzen" endlich erfolgreich war, habe ich dieses wissbegierig verschlungen. Das Buch beschäftigt sich mit den Anpassungen und Änderungen an einem bereits vorhandenen Schnitt. Es beinhaltet keine Anleitung zur Schnittneuerstellung. Das Buch richtet sich an Personen, die bereits über Näherfahrung verfügen.


    Mir gefällt an diesem Buch, daß die Paßformprobleme und ihre möglichen Lösungen gut in Bildern dargestellt sind. Der Text für die Arbeitsschritte könnte an manchen Stellen (z.B. Oberschenkel erweitern, Futter einnähen, Taille-Hüftanpassung) etwas ausführlicher sein.


    "Hosen, die gut Sitzen" aus der Reihe "Spaß am Nähen", Otto Maier Verlag Ravensburg, 1994, ISBN3-473-42437, Übersetzung aus dem Englischen Angelika Steinacker, Katharina Buss, Originaltitel "Sewing pants that fits", 127 Seiten, etwa DIN A 4 Format, zu kaufen über diverse Second-Hand-Buch-Plattformen oder im Antiquariat.


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    Themen des Buches


    Schnitte und Stoffe

    die perfekte Paßform

    - Schnitt aussuchen

    - Maßnehmen

    - individuelle Figur

    Änderungen

    - Einzeländerungen

    - Kombination von Änderungen

    Schnittänderungen

    - Länge

    - Weite

    - Schrittlänge

    - Taschen

    Anprobe

    Korrekturen

    - Sitzhöhe

    - Schrittlänge

    - Taillen- und Hüftbereich, Abnäher

    - Beinform (X und O)

    Nähtechniken

    Hüftpassentasche

    Vorderschlitzverschluß

    Nähte und Bügelfalten

    Futter

    Taillenbund

    Verschlüsse

    Säume

    Grundschnitt variieren


    Das Buch beginnt mit einer einseitigen Einführung zum Thema Hosen, die einen kurzen Ausblick auf Paßform, Schnittänderung und Anprobe, sowie Hose zusammennähen und Grundschritte variieren, vorstellt.


    Die kleine Hosenparade (Mode Mitte der 90er-Jahre) läßt einen schmunzeln, interessant und verständlich sind die Erklärungen zur Stoffwahl. Es wird ebenfalls auf Hosenfutterstoffe eingegangen.


    Im Thema perfekte Paßform werden Weitenzugaben an zwei abgebildeten Bundfaltenhosen erläutert. Hilfreich fand ich die Funktionsweise eines Hosenschnitts mit ihren knappen, verständlichen Erklärungen.


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    Dem Maßnehmen wird eine Doppelseite mit Fotos gewidmet, alles wichtige wird kurz und sachlich erklärt. Es folgt eine Doppelseite, in die eigene Maße eingetragen werden können. Hier sind die Bewegungszugaben für die Sitzhöhe, Taillen- und Hüftweite, sowie Schrittlänge bereits eingetragen, in Abhängigkeit der jeweils gemessenen Zentimeter, z.B. bei einer Schrittlänge zwischen 94 und 102 cm sind 3,8 cm empfohlen.


    Im Folgenden wird auf die individuelle Figur eingegangen. Man wird angeleitet die eigene Figur in der Vorderansicht und der Seitenansicht zu beurteilen, um dies dann mit der sog. Standardfigur zu vergleichen. Ob z.B. die Oberschenkel breiter als die Hüften sind. Ebenfalls wird auf die eigene Körperhaltung hingewiesen.


    Es folgen mehrere Bildseiten, die hohen und tief angesetzten Schritt, kurze und lange Beine, schmale Taille, schmale Hüfte, flaches und starkes Gesäß, starken Bauch oder vorstehende Oberschenkel verdeutlichen. Neben jedem Foto ist eine Schemazeichnung für die Schnittänderungen abgebildet.


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    Mit diesem Grundwissen ausgestattet, geht's zum Kapitel Schnittänderungen. Zunächst wird erklärt, wo die Änderungen in den Schnitt eingezeichnet werden sollen und wie der Schnitt vorbereitet wird. Die Erklärungen sind kurz, verständlich und mit Bildern verdeutlicht.


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    Für jede Änderung Länge, Weite, Schrittlänge, Gesäß und Ausgleichen Taille/Hüfte, Seitennaht, Hosentasche etc. gibt es eine bebilderte Gebrauchsanweisung, die kurz das notwendige erklärt.


    Im Themenbereich Anprobe wird auf das Zuschneiden eingegangen und auf die Notwendigkeit von vollständigen Markierungen mittels Durchschlagen. Durch eine Bild-für-Bild-Anleitung wird man durch den Heft-/Reihvorgang mit der Nähmaschine geführt.


    Auf den folgenden Seiten gibt es Beispiele zu Paßformproblemen und wie man diesen zu Leibe rückt. Der Korrektur der Sitzhöhe und der Schrittrundung, sowie an welchen Stellen, was abgesteckt oder gemessen werden muß um zum gewünschten Ergebnis zu kommen. Das Gleiche ist auch für den Taillen- und Hüftbereich, auch für ungleiche Hüften, beschrieben., ebenso wie für verschiedene Beinformen.


    Es wird mit einer bebilderten Doppelseite darauf eingegangen, wie die abgesteckten Änderungen auf die linke Stoffseite übertragen werden und ebenfalls mit einer Doppelseite, wie man diese Änderungen auf den Schnitt überträgt.


    Das Thema Nähtechniken wird nur sehr, sehr kurz in wenigen Sätzen behandelt, ebenso wie das Bügeln, allerdings mit Bildern für einen Abnäher verdeutlicht.


    Eine Doppelseite mit Bebilderung zeigt die Verarbeitung von Hüftpassentaschen. Eine weitere Doppelseite die Einarbeitung eines Reißverschlußes mit Vorderschlitzverschluß, die knapp und anschaulich verfaßt ist.


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    Die Doppelseite Nähte und Bügelfalten beschäftigt sich mittels drei Bildern und wenigen aussagekräftigen Sätzen mit Angaben zur Verarbeitung von Seitennähten und inneren Beinnähten und einer Seite zum Bügel von Bundfaltenhosen und Abnäherhosen.


    Eine Doppelseite zeigt kurz und knapp die Verarbeitung von Kniefutter und der Einarbeitung eines Futters in eine Hose mit Reißverschluß. Die nächsten drei Seiten behandeln den Hosenbund mit und ohne Gürtelschlaufen, sowie mit und ohne Untertritt.


    Auf zwei Seiten werden verschieden Verschlüsse, wie Knopf, Haken und Ösen gezeigt.


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    Das Kapitel Säume zeigt die Verarbeitung eines Saums ohne und mit Hosenfutter. Die nächsten sieben Seiten sind Variationen an einem Grundschnitt (Uhrentasche, Bundfalten einarbeiten, Hosenbein ändern, Aufschläge anschneiden). Fünf Seiten sind der Verwandlung eines Hosenschnitts in eine Schlupfhose mit Nahttaschen und Zugbund gewidmet.

    Für mich sind Nähmaschinen von W6 das, was die Ideal- oder Privileg- Nähmaschinen von Quelle waren - gute Nähmaschinen zum günstigen Preis.


    Den Service von W6 habe ich bisher zwei Mal genutzt.


    Zum Bestellen eines Ersatzteils für die N 1800 einer Bekannten, das nicht auf der HP war. Die Dame am Telefon suchte es aus ihren Unterlagen heraus. Es wurde binnen wenigen Tagen zugeschickt.


    Zur Problemlösung bei der Overlock. Hier konnte mir bei einer Einstellungssache am Telefon geduldig geholfen werden.


    Ich kann nichts negatives über den Service oder die Firma selbst berichten.

    Soderle, passend zum heutigen Winterwetter ist der erste wärmende Wadenstulpen fertig geworden. Die blaue Glitzerwolle changiert je nach Lichteinfall anderst und sieht recht hübsch aus.


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    Am Knöchelabschluß wird der Stulpen weiter, damit er gut über den Roll- oder Schlittschuh paßt. Ich bin zufrieden, mal sehen, wann :na: Nummer 2 den Weg auf die Nadeln findet.

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