Brillengestelle kaufe ich - neu und gebraucht - über Ebay & Co. Da gibt es einige Verkäufer, die ganz exakte Angaben zu Gesamtbreite, Nasensteg und Bügellänge, Gläsergröße, sowie Material machen, so daß ich mich orientieren kann.
Ich habe einen Schuhkarton voller Gestelle ohne Gläser auf Lager, denn ich kaufe ab und an ein Gestell, das mir gefällt, auch wenn keine neue Brille ansteht. Nur zwei Gestelle aus meinen bisherigen Online-Käufen paßten nicht auf meine Nase bzw. haben mir an mir nicht gefallen, so daß ich wieder verkauft habe. Meine Favoriten sind Kunststoffgestelle ohne Nasenpads.
Ich habe mehrere Halbbrillengestelle aus Kunststoff, ohne Oberrand, über die ich drüber gucken kann. Einige sind als Lesebrillen, andere als PC-Brillen und eine als Nähbrille verglast.
Für die Ferne benötige ich eigentlich keine Brille. Die Sonnenbrillen haben ebenfalls optische Gläser (Werte 0 und 0,25) und Brillen zum Autofahren für Nachts mit Anti-Blend-Effekt habe ich auch.
Meine "PC"- und "Lesewerte" lasse ich von der Augenärztin bestimmen. Beim Optiker vor Ort mache ich einen langen Termin aus, der die Werte gegencheckt. Ich nehme Laptop, Buch, Strickzeug und Schnittmusterbogen mit, wenn die Gläser mit dem lustigen Maßgestell des Optikers feingetuned werden. Dann werden dort neue Gläser in meine vorhandenen Gestelle eingearbeitet.
Alle anderen Brillen lasse ich von einem Optiker verglasen, der seine Dienst online anbietet, weil er für Gläser und Einarbeitung deutlich weniger verlangt als der örtliche Optiker. Außerdem kann dieser Optiker auch Faden- und Bohrbrillen bearbeiten, was der örtliche Optiker nicht mehr macht, seit der Inhaber gewechselt hat.