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Posts by Puppenmutti

    Manchmal passiert das bei mir auch, das der Faden nicht zwischen den Spannungsscheiben sitzt. Ich gehen dann einmal von oben nach unten mit einer alten EC-Karte durch die Spannungsscheiben, dann rutscht der Faden auf jeden Fall rein. Vielleicht sitzt ja etwas zwischen den Scheiben, was das Hineinrutschen des Fadens verhindert. Evtl. hat sich auch eine Spannungsscheibe etwas verkantet. Das müsstest Du mit der EC-Karte beheben können.

    Ich schließe die Seitennähte, nähe aber das Stück in das die Seitennahttaschen später kommen mit ganz großen Stichen. Die Nahttaschen versäubere ich an den geraden Seiten und nähe sie auf die Nahtzugabe. Nun bügele ich die Nähte aus und klappe die hintere Futtertasche auf die vordere. Sie ist etwa 5mm kürzer, da sie einen "weiteren Weg" hat. Nun steppe ich die Nahttaschen aufeinander, schneide sie gleich und versäubere sie. Wenn der Stoff nicht reicht, nähe ich die vordere auch nur aus Futterstoff. Die Futtertaschen müssen nach der Wäsche zuerst gebügelt und dann Richtung Vorderteil gelegt werden, dann bleiben sie da wo sie hin sollten.

    Der gibt Dir Tipps welches Nähgarn, welche Nadel und welchen Nähfuß Du bei den unterschiedlichen Materialien (wie BW, Jersey, Leder u.a.) und den unterschiedlichen Stichen (wie Nutzstiche, Zierstiche, Sticken usw. ) benutzt werden sollte. Je nach Stich wie z.B. bei Knopflöchern wird auch angegeben, dass man Stickvlies unterlegen sollte. Ich brauche ihn eigentlich gar nicht mehr, da ich seit 35 Jahren mit einer Bernina nähe und meine eigenen Erfahrungen mit dem Nähratgeber überein stimmen. Ich habe aber auch eine umfangreiche Füßchenauswahl, die ich früher und heute wirklich nutze.

    Wenn Du noch keine Presse hast, könntest Du auch alles bei JS-Trading kaufen. Da musst du aber schauen, ob sie alle Größen haben, die Du haben möchtest und die Preise vergleichen. Ich habe die Teile nach und nach angeschafft. Ich musste damals nur die Gewindegröße meiner Presse bei Getmore erfragen. Wenn Du die Presse dort kaufen solltest, kannst Du Dich ja auch sofort danach erkundigen. Ich habe große Druckknöpfe von YKK. Die Werkzeuge dafür passen auch in den Prymadapter.

    Ja, ich habe sie seit 5 Jahren, damals war sie nur grün. Seitdem hatte ich keinen schief eingedrückten Jerseydruckknopf mehr. Ich hatte mir auch die 6mm Jersey-Druckknöpfe bestellt. Die sind aber für Babybodys zu klein. Durch die dicken Stofflagen des Schrägbandformers packen die kurzen Zähnchen nicht. 9,5mm sind dafür optimal.

    Hier habe ich meine Presse gekauft. Die Pressen sind nicht so teuer. Allerdings braucht man für jede Druckknopf- Ösen- oder Nietengröße ein passendes Werkzeugteil und die sind relativ teuer (je um die 15 Euro). Mit der Zeit macht sich das aber durch die wirklich preiswerten Druckknöpfe, Ösen und Nieten bezahlt. Das Aufnahmeteil für die Prym-Werkzeuge gibt es nicht bei Getmore. Leider weiß ich nicht mehr, wo ich das damals gekauft hatte. Man musste dafür nur die Gewindegröße der vorhandenen Presse kennen.

    Die Knöpfe von sind schon okay, man bekommt sie nur mit der Hand nicht fest genug gepresst und sie verschieben sich gerne etwas. Die Handpresse mit den einzelnen Werkzeugen und den Prymaufnahmen ist zwar nicht gerade billig, es lohnt sich aber auf Dauer, denn die Druckknöpfe und Ösen sind sehr viel preiswerter. Die Prymteile benutze ich nur, wenn es nichts anderes gibt. In die Prymaufnahme kann man auch die Werkzeuge für die Kam Snaps stecken und das funktioniert ganz super.

    Sei mir nicht böse aber für 150 Euro bekommst Du nur Schrott. Bleib lieber bei der Maschine Deiner Mutter. Hosen kürzen ist auch nicht so einfach, an den Nähten wird es ganz schön dick und das Füßchen steht schräg. Das mag keine Maschine. Mach es wie Marion schreibt, schau Dir mal die Tipps und Tricks im Internet an.

    Meine Nähmaschine habe ich so programmiert, dass sie bei Druck auf die Pedalkante den Faden vernäht, abschneidet, die Nadel nach oben stellt und den Nähfuß anhebt. Der voreingestellte schwebende Nähfuß hat mich wahnsinnig gemacht und ich möchte während des Nähens die Nadel auch im Stoff behalten, damit sich nichts verschieben kann. Für kleine Korrekturen, beim Nähen um die Ecke oder beim Applizieren geht es bei mir nicht ohne den Kniehebel. Da meine Maschine im Tisch versenkt ist, muss ich ihn abnehmen, wenn ich die Maschine zum Sticken anhebe. Als erstes kommt dann aber der Kniehebel wieder in sein Loch. Damit kann ich den Nähfuß auch höher anheben und somit den Stickrahmen besser anbringen. Ohne Kniehebel würde ich wahnsinnig, wenn ich immer die richtige Taste suchen muss, damit sich der Nähfuß hebt, denn einen Hebel dafür gibt es nicht mehr.

    Bei mir geht gar nichts ohne Kniehebel. Ich benutze ihn seit mehr als 30 Jahren und bei der Enspire fehlt er mir ständig. Gerade, wenn ich bei meiner Ovi mit geringem Füßchenhub nicht an der Kante sondern in der Mitte z.B. beim Ärmelbündchen beginne, drehe ich den Stoff mehr oder weniger unter das Füßchen. Dann muss ich den Fuß absenken und während ich eine Seite los lasse, verschiebt sich der Stoff so, dass die Nähte nicht mehr 100%ig aufeinander passen. Mit dem Kniehebel bei der Ovation passiert mir das nicht. Die nutze ich aber hauptsächlich zum Covern.

    Bauschgarn für die Greifer knote ich trotz Einpustesystem an, das funktioniert bei mir immer, wenn man die Fäden nicht direkt am Knoten abschneidet. Ich brauche da nichts an der Fadenspannung verstellen, das geht schneller als mit dem Einfädeldraht. Meistens knote ich aber auch nur ein Fadenstück an, da ich meine Maschinen nach einem genähten Teil immer mit dem Staubsauger reinige und das geht nicht, wenn die Fäden eingefädelt sind.

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