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Warum näht ihr Damenoberbekleidung?

  • Nachdem wir erst wieder eine Diskussion hatten, frage ich nun einfach einmal hier. Warum näht ihr Damenoberbekleidung?


    Ich will einfach mein Ding haben. Etwas, was man nicht an jeder Ecke sieht. Meine Mutter gehörte als ich klein war noch zu der Generation, dass man als gute Hausfrau nähte, um Geld zu sparen. Eigentlich muss ich sagen, bei mir ist es auch etwas Geld sparen, denn manche Kleidung, die mir gefällt, da bin ich einfach nicht bereit den Preis zu zahlen, oder es ist auch wirklich viel zu teuer für mich. Aber so einige Designhöhepunkte, die man auf Modenschauen sieht, hätte ich schon gerne.


    Ich gehe da meist ganz verrückt heran. Ich sehe einen Stoff und dann dann bekomme ich fast Bauchschmerzen, weil ich irgendwie merke, dies oder jenes will ich auch dem Stoff nähen.

    Das ist dann aber noch sehr diffus. Aber ich weiß dann schon, dass es z. B. ein Mantel werden muss.


    Weiter geht es dann: Ich wühle mich durch meine Zeitschriften. Da gefällt mir das Vorderteil, da das Rückenteil, die Taschenlösung oder der Kragen gefällt mir. Hinten die Falte, genial!

    Dann muss mein armer Block herhalten und ich zeichne mir meine Vorstellungen, bis ich meinen Mantel vor mir sehe.

    Dann baue ich mir den Schnitt. Entweder von dem Teil das Vorderteil, von dem das Rückenteil, das ich dann zusammenbastel, dann schaue ich, wie man den Kragen hinbekommen könnte und entwerfe dieses Schnitteil z. B. selbst. Dann muss der arme Stoff und meine Schneiderpuppe daran glauben und in 99% der Fälle kommt das heraus, was ich will, auch wenn ich nicht weiß, wie ich es geschafft habe. :D


    Also ich nähe selbst weil ich meine Designvorstellungen umsetzen will und feststelle, ähnliche Teile würden fertig viel Geld kosten und da müsste ich dann auch noch Kompromisse eingehen. Natürlich darf ich nicht vergessen, dass mir so ein Tüfteln, besonders das Nähen und dann das fertige Stück sehr viel Spaß macht.


    Mich interessieren einfach eure Gründe.

    Hier bei den Bekannten wurde erwähnt, macht einfach Spaß, eine andere, weil sie für ihre Figur nicht problemlos passende Kleidung findet. Eine andere - was mir schon etwas weh tat - meinte, weil niemand von ihr genähte Sachen anziehen will, also muss sie Sachen für sich nähen - finde ich schade, denn sie näht klasse Teile.

    LG rufie

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  • Das, was ich will, gibt es so meistens nicht. Dies liegt eigentlich an allem: An Farben, Mustern, Schnitten*, Passform, aber auch an der immer schlechteren Qualität der Materialien und Verarbeitung (fast fashion färbt auch auf Marken ab). Dazu das Wissen um die meist katastrophalen Arbeitsbedingungen in Bangladesh, Vietnam, Kambodscha; in den nächsten Jahren zieht die Fashionindustrie-Karawane anscheinend nach Afrika weiter, weil Löhne und Arbeitssicherheit dort noch geringer sind als in Asien.


    Außerdem liebe ich Stoffe und Garn (Wolle); es macht mir Spaß, etwas zu fertigen. Keine Designer-inspirierte Sachen, aber welche die genau in den Farben, Muster und Schnitten sind, die ich will; mit einer Passform, die unvergleichlich gut zu Kaufklamotten ist (Passform ist mir wichtiger als eine handwerklich exzellente Ausführung); in guter bis sehr guter Stoff-/Garnqualität und mit einem relativ guten Gefühl.


    * ich kenne das Zusammenschrauben von einzelnen Designelementen verschiedener Schnitte nur zu gut ... ^^

    Mein Freizeit-Motto: Alles kann, nichts muss.

    Aber ich werde mich freuen, wenn ich in 2018 ca. 75m meiner Stoffvorräte vernähen könnte. :D

  • Ganz pragmatisch:

    Ich mag es einfach, passende* Kleidung zu tragen.

    Und Maßanfertigung anfertigen lassen - kann ich mir nicht leisten.


    *passend meint nicht nur die Passform selbst, also das z.B. die Abnäher da liegen, wo sie für meine Figur hingehören, sondern auch das es meine Farben sind (die übliche Sommerfarben-Kaufpalette passt gar nicht).

    Und meine Materialien - was weitestgehend Polytierchen-frei heißt. (Schlimm genug, das es fast schon nicht mehr möglich ist, Stoffe ohne Elasthanbeimischung zu bekommen.)


    :pfeifen::oSo schrecklich designig bin ich gar nicht unterwegs... ich mag sowohl bei Schnitten als auch Stoffen eher Basics. Die kann ich dann auch auftragen.

    :pfeifen::pfeifen:(Wobei ich grad an 'nem Rock näh, der im original für Stretch-Jersey mit Minus-Weite in der Konstruktion (Fashion style 2/16, mod.16) war, und nu bei mir aus unelastischem Webstoff funktioniert - bißchen aufpusten und ein Probeteil... passt.)

  • Dazu das Wissen um die meist katastrophalen Arbeitsbedingungen in Bangladesh, Vietnam, Kambodscha; in den nächsten Jahren zieht die Fashionindustrie-Karawane anscheinend nach Afrika weiter, weil Löhne und Arbeitssicherheit dort noch geringer sind als in Asien.


    Kennst du die Produktionsbedingungen vom Anpflanzen der Baumwolle bis zur Stoffbahn?


    Viel Bekleidung wird inzwischen auch in den osteuropäischen Ländern und Portugal produziert.

  • Für mich ist nähen ein schönes Hobby, das man wunderbar mit Leben füllen kann.

    Passende Kleidung zu finden ich nicht einfach, da mein Körper nicht immer zu den Angeboten von der Stange kompatibel ist. Vor allem kann ich meiner Kreativität freien lauf lassen, habe ein Einzelstück und es passt meist erheblich besser als viele der gekauften Bekleidungsstücke, die oftmals für mich ein noch größerer Kompromiss sind.

    Einmal editiert, zuletzt von Cosima ()

  • Cosima


    Ja, ich kenne die Produktionsbedingungen, den Resourcen- (Boden, Wasser), Düngemittel- und Pestizidverbrauch von Baumwolle von der Pflanze bis zu dem, was im Stoffgeschäft nach weiterem Pestizid- und Fungizideinsatz für Transport sowie Wasser und Chemikalien für Bleichen, Färben, Fixieren, Ausrüsten usw. liegt. Daher schrieb ich vorhin bewusst von einem einem "relativ guten Gefühl" und nicht einem guten Gefühl - weil ich wenigstens die Produktionsbedingungen des Kleidungsstücks bestimmen kann.

    Baumwolle spielt bei mir beim Nähen eine geringe Rolle, und wegen der umweltbelastende Produktion aller Stoffe - einige mehr, andere weniger, und alle auf verschiedene Arten - ändere und arbeite ich inzwischen auch viel auf; also das, was sich Neudeutsch Upcycling oder Refashioning nennt.


    Die allermeisten Kleidungsstücke werden noch immer in Asien gefertigt, auch für teure Designermarken. Die Bedingungen in Osteuropa (zumindest in EU-MS) und Portugal sind arbeitstechnisch sicherer, aber die Entlohnung immer noch mies und durchaus gängig nur zu bezahlen, wenn Aufträge bearbeitet wurden.

    Mein Freizeit-Motto: Alles kann, nichts muss.

    Aber ich werde mich freuen, wenn ich in 2018 ca. 75m meiner Stoffvorräte vernähen könnte. :D

  • Ich habe aus lauter Frust angefangen zu nähen. Im April 2016 habe ich mir eine NäMa gekauft und seither lerne ich. Design oder andere Ansprüche habe ich (noch) nicht, Hauptsache es passt besser als Konfektionskleidung - drin wohlfühlen ist das Wichtigste.


    Hosen, die hinten rutschen und vorne kneifen sind kein Vergnügen. Der Bund ist immer viel zu tief angesetzt, auch wenn der Hersteller was von "hohem Bund" erzählt.

    Oberteile ohne Abnäher ähneln Kartoffelsäcken, sobald man genug Weite für die Oberweite wählt. Wählt man sie enger, dann sehen sie nach Presswurst aus. Das Ganze lässt sich optisch noch steigern, wenn 10cm Länge fehlen und die fehlen immer. So sitzt bei mir Konfektionskleidung.


    Das habe ich gründlich sattt mit 3 "t".

  • Einerseits mag ich den Prozess an sich. Das Handwerkliche, den kreativen Prozess, die Freude daran, etwas geschaffen zu haben.


    Andererseits gefällt es mir, dass ich meine Kleidung genau so machen kann, wie ich sie haben will. Von der Passform her (ich bin z.B. sehr klein), aber auch vom Design. Die aktuelle Mode mit engen Hosen und weiten Oberteilen finde ich furchtbar, aber Kleidung, die nicht dieser Mode entspricht, muss man mit der Lupe suchen . Es geht aber auch um Details: Ich habe tatsächlich jahrelang eine Sweatjacke ohne Kängurutasche und ohne Kapuze gesucht. Durch zig Läden marschiert, das halbe Internet abgeklappert - gabs nirgendwo. Dann habe ich mir eine genäht, Thema erledigt.

    Wenn ich nicht nähen könnte, wäre ich auf das Angebot der Läden angewiesen - und wenn ich bedenke, wieviele Stunden es braucht, bis ich da etwas finde, was mir von der Farbe, vom Schnitt und vom Stoff (ganz zu schweigen von all den Details) gefällt und mir dann auch noch passt, da bin ich mit Nähen wirklich schneller, selbst bei sehr aufwändigen Sachen.


    (Zugegeben, der Haken ist, dass ich Genähtes nicht vorher anprobieren kann und es manchmal dann doch anders aussieht als in meiner Fantasie, aber man lernt ja draus :))

  • Ich liebe hochwertige Stoffe, die ich oft als MegaSchnäppchen bei ebay gefunden habe - heutzutage ist das aber seltener ...


    ...und ich liebe Kleidung aus hochwertigen Stoffen, die mir in der Konfektion zu teuer wäre ...


    ...und ich finde es faszinierend, mit eigenen Händen aus etwas Zweidimensionalem etwas Dreidimensionales zu machen :) ....


    ...und ich mochte schon immer gerne etwas können, das nicht jeder kann ;) :D ...

    Beste Grüße aus Meck-Pomm
    Steffi


    Meine Devise: "...close enough to perfect for me!"
    (nach einem Song der Country-Band ALABAMA)


    Mein Blog: Das Landei

  • Bei mir geht es im Gegenteil zu Rufie immer vom Schnitt aus; ich sehe einen Schnitt und fange an ihn umzusetzen, suche den Stoff erst dann aus, kaufe die fehlenden Kurzwaren dazu, etc. Deshalb habe ich wohl auch kein grosses Stofflager.

    Ich bin halt pragmatisch, ich nähe mir das was ich haben möchte oder grade brauche, heute hab ich eine Softshell Jacke fertiggestellt, das wars jetzt für den Winter. Als nächstes kommt wohl eine Jeansjacke oder eine Viskosebluse, Schnitte und Stoff liegen schon bereit.


    Wenn ich Geld sparen kann, freue ich mich diebisch, aber wenn es ein hochwertiger Stoff hier und jetzt sein muss, hol ich mir den auch. In den selbstgenähten Teilen fühle ich mich einfach wohler.

    ich hab auch ein anderes Verhältnis zu ihnen und gehe pfleglicher damit um als mit den gekauften Teilen.

    -----------------------------
    LG
    Karin

  • Ich nähe weil....

    ich nicht der Norm entspreche - nicht mal der Ulla Popken Norm. Zu kurze Beine, zu wenig Busen, zu breite Hüfte, aber zu kurze Sitzhöhe von Schritt zur Taille....es passt nichts so richtig. Hosen kaufen ist für mich der Horror und ich muss bald wieder los, weil ich gerade das noch nicht kann.

    Da möchte ich wenigstens bei den Basics, wie T-Shirts, Sweats, Jogginghosen das in der Qualität, in meinen Farben und mit meinem Lieblingsschnitt so nähen, dass ich mich auf die Straße traue. Oft ist der Halsausschnitt fast bei mir am Bauchnabel, weil ich eben zu wenig da oben habe.

    Es ist aber auch schön sich mit dem drumherum zu beschäftigen, den Kauf, die Verarbeitung, der Austausch mit euch. Ohne die Hobbyschneiderei wäre mein Leben irgendwie "öd und leer und fad" - siehe Signatur hulabetty :P.

    Billiger ist es jedenfalls nicht, wenn ich die Fahrtkosten dazu rechne um zum Stoffmarkt zu fahren. Andere verreisen, isch habe ein Hobby, das auch noch nützlich ist. :)

  • Warum ich nähe?


    Ja, ganz viele Gründe, die schon genannt wurden, treffen auch auf mich zu:

    z.B. weil mein Körper nicht zur aktuellen Mode passt, weil aktuelle Mode vom Stil und Schnitt her nicht zu mir passt, weil es Spass macht, evtl auch Geld spart, .....


    Aber nein, in Wirklichkeit trifft das alles so nicht zu. Mir ist völlig egal, ob die aktuelle Mode zu mir passt, da ich sowieso gerne in der Männerabteilung einkaufe (da passt nämlich mein breites Kreuz rein, außerdem ist da weniger Schnickschnack dran, .....). Also kaufe ich eh nur Dinge, die immer passen.


    Also warum nähe ich Damenoberbekleidung?

    Weil ich immer einen anderen Geschmack habe als andere - wenn ich zwei Jahre warten würde, könnte ich aufs Geratewohl in die Regale greifen, alles da, alles nach meinem Geschmack, ...... aber da ist mein Geschmack schon wieder zwei Jahre weiter.

    Das betrifft nicht nur Mode - nein, so ziemlich alle Bereiche sind betroffen ..... ich wünschte mir zum Beispiel eine Etagere zu Weihnachten - nicht zu bekommen - im Secondhandladen wurde meine Tochter dann fündig ..... und zwei Jahre später wurden alle Läden davon überspült. Meine Kinder hatten schon früh die Kopftücher mit Gummizug, fanden alle ganz seltsam, meine Kinder fanden sie mit ihren langen Haaren super praktisch, da es immer querfeldein ging ..... na, ihr ahnt wohl ..... zwei Jahre später......

    Blöd ist nur, dass mein Geschmack eben auch nicht im Stoffladen vorhanden ist ..... zwei Jahre später ..... also sind viele meiner Stoffe gut abgelagert (denn meist kommt der Geschmack so etwa alle 20 Jahre wieder).

  • Ich habe eigentlich nur einen Grund:


    Weil es mir Spaß macht.


    :dance::herz:

    liebe Grüße

    Bettina :herz:

  • Ich bin auch klein mit engen Schultern, kleinem Busen und breite Hüften, und es is nicht einfach, Kleidung zu finden, die mir passt. Ich finde meine Farben eher im Stoffladen als in der Kleidungsabteilung und ich möchte vor allem die Freiheit anzuziehen, was mir gefällt anstatt vom Geschmack der Modeindustrie bestimmt zu werden.

    Und es tut mir gut! Mich zurückziehen, etwas Kreatives und Handwerkliches machen in Ausgleich zu den langweiligen Haushaltspflichten und dergeliebten, kopflästigen:steckenpferd: Schreibtischarbeit.

  • Nina0310

    Zitat von Nina0310

    Hosen kaufen ist für mich der Horror und ich muss bald wieder los, weil ich gerade das noch nicht kann.

    Wenn du ein T-Shirt nähen kannst, kannst du auch einfachere Hosen nähen. :) Was genau glaubst du denn noch nicht zu können? Und was brauchst oder möchtest du denn, eine Jeans oder eine etwas klassischere Stoffhose oder eine Hose zum Chillen auf dem Sofa? Hast du Hosen im Schrank, die dir gefallen und deren Schnitt du kopieren könntest?


    Mein Freizeit-Motto: Alles kann, nichts muss.

    Aber ich werde mich freuen, wenn ich in 2018 ca. 75m meiner Stoffvorräte vernähen könnte. :D

    Einmal editiert, zuletzt von Schiaparelli ()

  • Es gibt einfach kaum etwas, das mir passt bei 1,51 m. Ich könnte in Kindergeschäften kaufen, aber für Senioren im Kindergeschäft?

    Da nähe ich doch lieber selber.

    Liebe Grüße
    Inge

  • Das was ich suche kann man nicht kaufen....und wenn man es könnte, würde es mir nicht passen.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür geben, dass du es sagen darfst.
    Voltaire
    Gruß
    Nanne

  • Ich nähe, weil...


    ... ich Nähmaschinen liebe

    ... es mir Spass macht, mich entspannt und trotzdem fordert

    ... ich immer Neues hinzu lernen kann und das mein Gehirn erfreut


    ... ich eine Figur habe, die in kein Raster passt. Es gibt einige wenige Anbieter für Mode für lange Menschen, bei denen ich immerhin eine recht akzeptable Passform vorfinde, LTS beispielsweise. Normale RTW dagegen ist eine Katastrophe - passt der Busen hinein, sind Schulter, Bauch und Hüfte garantiert zu weit, Hosen in der Länge, wie ich sie brauche: träum weiter, Schätzchen 8), sollten die Hosenbeine tatsächlich mal lang genug sein, stimmt die Sitztiefe nicht, was ich sehr unangenehm finde, ausserdem mag ich keine tief geschnittenen Hosen, aber lange fand man gar nichts anderes :(. Durch die viele Lauferei seit nunmehr fast 20 Jahren (da kommen am Tag gern mal 10 km zusammen) hat sich zudem bei schmaler Hüfte ein nach hinten gerundetes Popöchen ergeben, auch das ist bei RTW nicht vorgesehen, und last but not least ertrage ich am Bauch nichts, das drückt, die meisten Hosen-Bund-Lösungen sind also ein Horror, denn sie sitzen genau da, wo ich diesen Druck nicht ertrage.


    ... ich sehr klare Design-Vorstellungen habe. Ich hasse Tüdelkram wie Schluppen, Rüschen, Pailletten, Spitze, ich mag es weich und fliessend, dennoch figurbetont, mein Farbschema ist eindeutig umrissen und ich mag gute Qualität.


    ... ich shopping hasse. Ich brauche keine 1001 Outfits sondern wenige, qualitativ hochwertige Stücke, die gute Kombis zulassen. Für mich gilt eindeutig: weniger ist mehr, auch bei dem, was ich in Sachen Wohnen mag. Raum ja - Tüdelkram nein.


    ... ich eine grosse Freundin von UWYH, Re/Upcycling bin. Mich fasziniert es sehr, die Schönheit in Vorhandenem zu entdecken und wiederherzustellen, egal ob es sich um alte Möbel oder alte Gebäude, Fußböden oder schlicht Materialien handelt, die man wiederverwerten kann.

    Get used to being the ruler instead of depending on one!

  • Ich nähe. weil ich momentan nähsüchtig bin, kann sein, nächstes Jahr wird wieder mehr gestrickt...es ist eben mein Hobby.

    Ich nähe für mich aber nie mehr für einen Anlaß.....früher mußte ich das....die Zeiten sind zum Glück vorbei...ich kann problemlos was kaufen...das macht nur nicht so viel Spaß.

    Viele Grüße
    Hedi

  • Nina0310

    Wenn du ein T-Shirt nähen kannst, kannst du auch einfachere Hosen nähen. :) Was genau glaubst du denn noch nicht zu können? Und was brauchst oder möchtest du denn, eine Jeans oder eine etwas klassischere Stoffhose oder eine Hose zum Chillen auf dem Sofa? Hast du Hosen im Schrank, die dir gefallen und deren Schnitt du kopieren könntest?


    Ja, auch da musste ich mich erst einfuchsen und habe jetzt bei T-Shirt/Sweat Nr. 10 endlich raus, wie es richtig geht und welcher Schnitt mir zusagt, dank Näähglück.


    Nein, Hosen gehen immer noch schief. Die Schnittmuster stimmen für mich einfach überhaupt nicht und ich weiß nicht so recht, wie ich das anpassen muss, damit ich das so habe, wie ich es brauche. Jogginghosen gehen, aber Jeanshosen nein. Und nein, ich hab keine Hose im Schrank die mir zu 100% gefällt. Sonst hätte ich diese längst kopiert. Daher versuche ich mich nach und nach in Schnittmusterkonstruktion einzuarbeiten (Hofenbitzer). Mom hat auch noch nicht so richtig verstanden, was bei der letzten Jeans schiefgegangn ist. Wir haben Vermutungen, mehr aber auch nicht. Ich bleib an dem Thema dran. Und ich möchte keine Gummibandhose, sondern eine echte Jeans. Sonst fühl ich mich nicht richtig angezogen, wenn ich auf die Straße gehe.


    Und ich bin das Gegenstück zu Seewesepe. Zu kleiner Busen, aber zuviel Hüfte also eher A-Linie. Bis zum Bauchnabel gehts, dann wird es haarig. Und Hosen sind echt bescheuert. Zu fette Oberschenkel, kurze Beine, zu viel Po, gekippte Taille, Entenpopo, Bauch zuviel. Oft sitzt es im Schritt nicht, an den Beinen und die Länge damit kann ich fast noch eine zweite Hose nähen. Das was andere als Reiterhosen nach außen haben, das habe ich als Wölbung innen. :pfeifen:

    Ansonsten hab ich absolut gegen Schnickschnack für mich. ;)

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