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Posts by rufie

    Jetzt ist es schon das zweite Mal, dass ich durch unsere Beiträge im Sockenbingo 2020 eine Idee für ein Sockenbingofeld bekam.

    Da ich sie bis nächstes Jahr, falls wir weitermachen wollen, sicher vergessen habe, schreibe ich sie nun hier herein, allerdings als Spoiler.


    Wer auch jetzt schon Ideen hat, kann sie gerne hier mit einschreiben.


    Jetzt kann ich auch das erste Paar des Sockenjahres 2020 vermelden. Die Kindersöckchen sind in der Galerie.

    Kreuzchen auf der Bingokarte hab ich noch nicht gesetzt - ich weiß nämlich auch noch immer nicht, was mein Joker wird.

    Kann es sein, dass du Blau magst? :rofl:


    Dann kannst du mit einem Socken gleich Farbe des Jahres und Lieblingsfarbe ankreuzen.


    Hm, kennt hier eigentlich jemand meine Lieblingsfarbe, doch sicher nicht, oder? Ihr glaubt mir doch sicher dass Blau auch meine Lieblingsfarbe ist, oder?:S:pfeifen:


    Nein, jetzt Mal ernsthaft: Wie definieren wir eigentlich die Farbe des Jahres? Generell Blau, das war eigentlich meine Idee oder nur Blautöne, die richtig in die Richtung des doch eher dunkleren Blaus geht?

    Wie seht ihr das?

    Damit komme ich zu meiner philosophischen Sockenstrick-Frage: Wie geht ihr mit dem Altern und Verschleißen eurer Socken um? Stopft ihr eure selbstgestrickten Socken? Strickt ihr sie nochmal an, wenn die Fußsohlen dünn gewetzt sind?

    Da in meiner Familie ganz viele selbstgestrickte Socken tragen, kann ich etwas dazu beitragen. Also unsere werden schon sehr geschleppt, denn zum Sport, egal ob Tennis , Radfahren, Joggen, Bergsteigen oder Skifahren, etc. sind die besser als jeder Funktionssocken - die übrigens Plastik pur sind. Haben wir alles schon ausprobiert und besonders Mutti liebt ihre Socken für Tennis, denn nach einer Partie sind diese Baumwolltennissocken immer feucht, die selbstgestrickten nicht.

    Also unsere Socken werden geschleppt und hin und wieder gibt es auch einmal ein Loch oder dünne Stellen. Da finde ich dann immer die Reaktion der Beschenkten lustig. Die sagen dann die sind doch von dir für und gemacht, die können nicht weg. OK, Mutti flickt sie noch selbst, d. h. wenn ich Socken verschenke, wickel ich auch immer etwas Garn um ein Kartonquadrat und lege es mit bei.

    Ich finde Socken stopfen auch nicht schlimm und hab das Dank meiner Oma noch so richtig gelernt. Es ist fast ein wenig meditativ Socken zu stopfen - aber Socken stricken macht schon mehr Spaß. :)


    Bei den Socken meines Mannes ist das auch keine große Frage. Seine Sockenfarbpracht reicht von Schwarz über Schwarz zu anderem Schwarz und dann kommen die ganz extravaganten in Anthrazit und Grautönen. :D Da er nur selbstgestrickte Sockenwolle trägt, egal, ob Büro, zu Hause oder beim Sport, kann ich da also fast schon Studien machen.


    Wenn eine kleine Stelle dünn ist und ich sehe, dass es darauf beschränkt ist, stopfe ich sie auf. Wenn die Fußunterseite größerflächig oder an mehreren Stellen betroffen ist, der Schaft noch in Ordnung ist und ich ein halbwegs farblich passendes Schwarz habe, ziehe ich mit der Nadel einen Faden Sicherungsrunde ein, Schneide den Fuß in der Nähe ab, trenne bis zur Sicherung gar auf und stricke den Fuß wieder an. Bei so viel Schwarz und Schuhgröße 45 ist das schon hilfreich. ;)


    Bei ihm kann ich die Sockenwollqualität immer sehr genau feststellen. Es gibt zwei kleinere Stellen, da werden die Socken meines Mannes generell dünn. Aber dann muss man mir nur den Rest zeigen und ich weiß, welche Sockenwolle ich verstrickt hatte.

    Da gibt es welche, die werden am Ballen dünn (fast immer Opal, Buttinette), andere an der Unterseite der Ferse (Regia), dann diejenigen, die an der Fersenrückseite dünn werden (Dortmunder Wollfabrik - gibt es nicht mehr, und Gründl) und schließlich noch diejenigen, bei denen die ganze Fußunterseite dünn wird (Wollmeise und Regia Seide).


    Unkaputtbar scheinen Zitron Sockenwolle, dort auch die Qualität mit Seide, gibt es aktuell leider nicht mehr. Auch die Sockenwolle der Hamburger Wollfabrik. Dann die eine, die es früher, als wir noch eine Fernbeziehung hatten, bei diesen lustigen Ramschläden Jawoll im Ruhrgebiet gab. Sie nannte sich Match. Auch die eine von Tedox scheint in die Richtung zu gehen. Allerdings ist das nur ein Paar.

    Die Leute, die sich immerzu selbst disziplinieren, fallen vielleicht so gesehen positiv auf, aber es ist nicht gesund sich ständig alles zu verkneifen, finde ich.

    Ich kenne allerdings welche, die das praktisch von Natur aus haben. Oder in den Genen. Für die ist es eher belastend, wenn sie mehr als das haben, was sie aktuell verarbeiten. Da fallen dann Sätze wie, oh der Stoff ist aber schön. Aber ich mache gerade XY und danach benötige ich noch ein XYZ. Dafür muss ich erst Walkstoff kaufen. Dann gibt es den Stoff sicher nicht mehr. Auf meinen vorsichtigen Einwand: "Dann kauf ihn dir doch einfach jetzt und leg ihn beiseite." Da seh ich dann den entsetzten Blick: "Aber ich weiß doch gar nicht, was ich genau daraus machen will." - "Ich würde sagen es geht nur ein Kleid oder ein Oberteil. Die Kleiderform, die du bevorzugst, benötigt maximal XY m Stoff, wenn du dann doch lieber ein Oberteil daraus nähst, geht das auch aus der Menge." - "Aber dann bleibt möglicherweise vom Stoff was übrig. Was mach ich damit? Außerdem weiß ich gar nicht, wann ich das dann nähen werde. Ne, das ist doch alles doof." Der Stoff wird nicht gekauft.

    Ich hab das nun einmal an einem Stoffbeispiel erklärt. Bei einem Sockenwollknäuel kenn ich zwar auch jemanden, die so tickt, aber da ist das dann nicht so plastisch. Oder sagen wir lieber die Gedanken, die ihr da durch den Kopf gehen, kann ich noch nicht nachvollziehen. ;)

    möchte man vielleicht noch den lokalen, stationären Einzelhandel unterstützen

    Das kann ich als Ausrede für mich nicht sagen, denn Sockenwolle kaufe ich nur im Einzelhandel, bei Handfärbern vor Ort und im Werksverkauf.


    Da schützten mich immer die Versandkosten vor dem Zuschlagen online, denn das finde ich dann absurd, wenn ich ein Knäuel kaufe oder auch zwei, da müsste ich mindestens 5-10 kaufen und da kommt dann meine Vernunft wieder ins Spiel und hält mich ab.

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    Klingt das nun logisch und vernünftig? :confused:

    Es ist das klassische Verhalten der Jäger und Sammler...

    Nur warum gibt es dann solche disziplizierten, extrem organisierten Menschen, die sich sogar gegen selbst in den Korb hüpfenden Wollknäule wehren können?


    Und vor allem frage ich mich, wer ist nun normaler? Wer ist mehr Mensch? ;-) Oder ist der Disziplinierte einfach auf einer höheren Entwicklungsstufe als wir Jäger und Sammler? :denker:

    Also mein Theorie:

    1. Kosten:

    • ein Knäuel Sockenwolle ist einfach günstiger als Material für ein anderes Bekleidungsstück
    • Fast in jedem Wollgeschäft gibt es einen Krabbelkorb voll mit Knäuel Sockenwolle im Angebot.
    • Die Discounter sind schon lange aufgesprungen. 200g Sockenwolle, meist gute Qualität mit der man dann zwei Paar Socken und aus den Resten noch 1x Gumgums machen kann, da werden alle Schnäppchenjäger schwach und auch die haushaltbuchführende, genau kalkulierende Strickerin kann eigentlich schon nicht mehr nein sagen.

    2. Gefühl:

    • Es gibt immer wieder sooo schöne Sockenwolle. Dass man noch so viel schöne andere Sockenwolle zu Hause liegen hat, vergisst man dann schnell mal, denn genau die Farbkombination, das Muster, die Verzwirnung, genau passend oder innovativ und muss man mal ausprobieren.
    • Dann so ein Wollknäuelchen, ist doch eigentlich gar nichts und man hat so viel Spaß es zu verstricken.
    • Wenn man schlecht drauf ist, geht man einfach in sein Handarbeitszimmer und dann drückt, streichelt, oder bekuschelt die Sockenwollknäuel. Das ist richtige Therapie!


    Außerdem, was kann man dafür, wenn man an der Kasse steht und plötzlich sieht, dass mindestens ein Sockenwollknäuel in den Einkaufskorb gehüpft ist?

    ;)


    Wobei ich sagen muss, inzwischen habe ich mich viel besser im Griff - Ok, vielleicht auch nur, weil ich mal ausgerechnet habe, dass ich nun schon Sockenwolle bis ins hohe Rentenalter habe, dass mein armer Sockenwollwickler bald schwer raucht, wenn er all die handgefärbte Sockenwolle aufwickeln muss.


    Also im Moment schaffe ich sogar am Ende des Jahres etwas weniger Sockenwolle zu haben, als ich zu Jahresbeginn hatte. *stolzbin* oder doch wegen der noch vorhandenen Massen: :o

    Bei mir kommen beim Sockenstricken immer wieder einmal ein paar Fragen auf, die ich mir nicht so recht beantworten kann.

    Deshalb eröffne ich nun mal dieses Thema und freue mich, wenn ihr mitmacht.


    Durch Sporcherin s Kommentar zu ihrer neu gekauften Sockenwolle und die Anmerkung von Leviathan kam mir das wieder:


    Warum kann man an keiner Sockenwolle vorbeigehen? Oder schwächen wir es etwas ab: Warum ist es so schwer, an Sockenwolle vorbei zu gehen?

    Ein gemeinsames Stricken von Zick-Zack-Socken? Da bin ich dabei.

    Wenn du das so sagst, dann kommt mir sofort in den Kopf, Zick-Zack-Socken wäre eine geniale Idee als Feld für das nächste Sockenbingo 2021. Ich bin noch komplett im Sockenbingo-Feldernamen-Modus. :o


    Deshalb meine Frage: Willst du komplett andere Zackensocken stricken, also ein komplett anderes Muster oder dieses Muster vielleicht mit einer Abwandlung, z. B. links und rechts die Zacken, weil du danach gefragt hast?


    Also ein Knitalong - über internationale Seiten bin ich damals das erste Mal auf solches gemeinsames Stricken gestolpert, ist anfangs ein 100%iges Nachstricken genau des einen Muster gewesen, dann wurde es etwas aufgeweicht, als man die Mystery Knitalongs einführte. Sprich beim Mystery, weil man eben nicht weiß, was kommt, stricken alle dasselbe Muster. Bei den Knitalongs war es dann so, dass man etwas für sich verändern konnte. Nur wenn der Knitalong-Starter das nicht wollte, musste er es vorher mit angeben.


    Das hatte ich nun bei im Team stricken im Hinterkopf. Eine Anleitung, aber jeder kann wählen, ob er sie 1:1 stricken oder etwas verändern will.


    Bei den Bettsocken mit meiner Abwandlung zu den Puschen, wären auch nicht alle Puschen ein Knitalong. Sprich diejenigen, bei denen ich die Quadrate in den Richtungen gestrickt habe, wie ihr auch, wären eine Abwandlung. Ich habe nur zwei Quadrate weggelassen und eines dafür ab der Hälfte als Recht- und nicht Dreieck gestrickt.

    Ich habe aber auch bei manchen Puschen (den rotorangen und auch den Blau-Bordeauxfarbenen das Spitzenqaudrat oben und unten diagonal gestrickt, das wäre dann nicht mehr vom Knitalong gedeckt, denn die habe ich wie die Quadrate aus den Kraft-Tanken-Patches gestrickt.


    Wie seht ihr das? Sehe ich das unter im Team stricken zu eng?


    Also bei mir ginge z. B. so eine Anleitung dann nicht. Das ginge nur bei einem Feld Zick-Zack Socken. Es sein denn alle würden diese Socken stricken.

    Du klickst auf Galerie und dann auf "meine Alben". Dann auf Album erstellen. Dem Album einen Namen geben und schon kannst du Bilder in das Album hochladen.


    Ich hoffe, ich habe das nun noch richtig in Erinnerung, dass dies auch so ist, wenn man sein erstes eigenes Album erstellt.


    Ansonsten findest du generell Hilfen zum Forum in dem Thread. Mir ist jetzt auch erst aufgefallen, dass dort bisher auf Bilder und Alben ansehen eingegangen wurde, aber auf die Schelle mit Querlesen und Suchfunktion habe ich das Er-/Einstellen von beiden nicht gefunden.

    Pecaja

    Das sind Hersfeuersocken par excellence! :applaus:


    Ich habe mir gerade das Sockenmuster in Ravelry angeschaut. Also eigentlich könntest du noch ein Feld ankreuzen, je nachdem ob die Socken für dich oder jemand anderen sind.


    Die schon fertigen Projekte dort zeigen das Muster auch bei Gumgums. Dafür ist das ja auch genial. Das muss ich mir merken. Ich sehe schon, wenn Margit die auch mal strickt, dann haben wir schon fast die erste Möglichkeit zum im Team verstrickt. ;)

    Das Muster hört sich auf jeden Fall für ein Sockengarn, das sich gut stricken lässt, gut zu stricken an.


    Margit, wenn ich das richtig sehe, gibt es nur an einer Seite das Muster. Aber das ist kein Problem, denn beim zweiten Socken ist das Muster eh schon gegengleich angegeben.

    Mir schwirrt es gerade schon wieder im Kopf herum. Man könnte die beiden gegengleichen Muster in Nadel 1 und 2 Stricken, dann hätte man seitlich Rauten....

    Wenn man zwischen den Hebemaschen noch eine Masche li oder re stricken würde, könnte man sie auch genial verzopfen und denn, wenn sich die Rautenlinien treffen über alle Maschen zopfen.


    Aber das ursprüngliche Muster werde ich auf jeden Fall für Gumgums nehmen. Danke Pecaja, für das ausgraben dieses Musters. Du hast vollkommen recht, es gibt auch Sockenmuster, ich nenne sie immer Bahn-Socken, die man fast schon gedankenlos stricken kann und die trotzdem richtig schön aussehen.

    eine Hose kann schlicht weder pervers noch asozial sein

    Doch für mich ist die Hose pervers und auch asozial. Ich sage auch ehrlich, ich habe mir beim ersten Posting überlegt, ob ich das schreibe. Aber das ist meine Meinung.


    Ich meine nun aber auch die echten Baggys, denn die sollen gerade das Asoziale darstellen. Sich an keine Regeln halten, es sei denn die der eigenen Gang, es geht nur um einen selbst, alle anderen sind einem egal.

    Also die Baggys, die saggy getragen werden, sprich unterhalb der Hüfte bis unterhalb des Pos, sodass die Unterhose, das Hinterteil, bei Männern oft die ganze Pokerbe und bei nicht wenigen Frauen in der Baggy-Hype-Zeit der String herausschaute. Die bei heftigeren Bewegungen auch einmal komplett in die Kniekehle herunterrutschten, sodass man dann die gesamte Schönheit =O sah, nicht wenige Männer trugen sie deshalb auch ohne Unterhosen oder sie hatten die Pants mit ganz schlapperigen Eingriff als Unterhose. Zu der Zeit war es auch üblich, dass man unter Jugendlichen sich an einen saggy Baggyträger heranschlich und nur leicht an der Hose zupfte und schon nahm sie ihren Weg nach untern unter großem Gejohle der anderen Teens und Twens.


    Sie drücken bewusst den Gangster aus, deshalb tragen sie auch so gut wie alle Gangsta Rapper als Show, denn diese Hosen haben auch ihren Ursprung in amerikanischen Gefängnissen.

    Dass ein Beinkleid und nicht der Träger das ausdrückt, sieht man im natürlich in den in den Bereichen teilweise konservativeren USA. Dort sind die Baggys in 3-4 Staaten verboten und auch in einigen Städten. Das wird damit begründet, was diese Hosen ausdrücken. Ich hatte das damals einmal interessiert gelesen, weil in irgendeiner Stadt in Florida Klage gegen dieses Gesetz eingereicht wurde mit dem Hinweis, das würde gegen die Verfassung verstoßen, in der die prsönliche Freiheit und Selbstbestimmung so betont wird. Das Gegenargument war eben, dass es nicht um die persönliche Freiheit geht, beziehungsweise da eine Granze überschritten ist, weil mit den Baggys das Gesetzlose glorifiziert wird.


    Und jetzt kommen wir zum Begriff pervers. Das ist ein Begriff mit vielen Bedeutungen. Bei Baggys meine ich mit pervers die Bedeutung absurd, höchst merkwürdig, eigentümlich, übertrieben.

    Nicht den Bereich von pervers, der das Sexuelle, Krankhafte, Abnorme ausdrückt.

    Es ist für mich einfach absurd und nicht nachvollziehbar, wie man Hosen tragen kann, die bei zu heftiger Bewegung nach unten rutschen, sodass man im Freien steht. Hosen auf der Körperhöhezu zu halten im Sinne von zu befestigen ist absolut unbequem. Dann aber auch was es einem gibt, im günstigsten Fall die Hälfte des Pos samt seiner Unterhose zu zeigen. Dazu kommt noch, dass dann auch die Hosenbeine durch das zu tiefe Tragen über die Schuhe den Boden berühren und somit die Straßen fegen, vor allem die echten, extrem weiten Baggys machen das so, zusammen mit einem Stoffwust um den Knöchel herum, den man bei jedem Schritt zu tragen hat.


    Dann ist es für mich höchst merkwürdig, warum man hier bei uns auf einmal eine Hose tragen will, die ausdrückt, dass man ein Gangster ist und einem Gesetze sch***egal sind, Gefängnisstrafe und Gangs als ein Must Have-Kriterium stilisieren. Wenn Teenies mal zu solchen Moden greifen, weil ihre US-Idole das so tragen, ok, Augen zu und durch, das erledigt sich nach einiger Zeit. Aber wenn Erwachsene auf den Zug aufspringen und das dann cool finden, dann ist das für mich doch höchst eigentümlich.


    Also Hosen mit Hinterteil halb bis ganz frei geht für mich einfach gar nicht.


    Und mit einer echten Saggy Baggy würde ich auch nicht mit dem Hund spazieren gehen und herumtollen wollen. Denn dann müsste man die Hose mit einem Gürtel schnüren, sodass die Hälfte des Pos abgeklemmt wird. Und echte Baggys werden ohne Gürtel getragen.

    Nur weil es eben immer diese Gefahr des Herunterrutschens gibt, hat die Mode dann bei Baggys für die breite Masse diesen Kompromiss gemacht.

    Sind Frauen in romantischen Kleidern püppchenhaft oder in Minirock und Stilettos nuttig?

    Nein, sie sind es nicht automatisch, aber es gibt gewisse Moden, die im Gehirn eine Verankerung haben, dass sie diese Wirkung erzielen, ganz egal, ob man das will ode rnicht. Auch damit kommt wieder ganz klar die Trennung von der Wirkung eines Kleidungsstücks und der Eigentschaft des Trägers hervor.

    .

    Und genau damit spielen auch die Designer und die Mode. Wenn sie mit genau diesen Vorurteilen brechen, sie vermischen, dann erzeugt das Spannung.


    Werdet alle nach Eurer Facon glücklich

    Richtig. :applaus:


    Es war hier nur das persönliche Empfinden bei verschiedenen Modestilen ausgdrückt worden.

    Deshalb noch einmal: Ein Bayygträger ist für mich nicht pervers oder asozial. Die Hose ruft in mir dieses Gefühl, komplett personenunabhängig hervor. Wenn ich so eine Hose sehe, dann entsteht eben in meinem Hinterkopf dieses Gefühl. Es geht sozusagen die Schublade auf. Die Schublade für die Hose und nicht für den Träger.

    Der hat dann die berühmten 30 Sekunden Zeit, dass ich ihn in seine Schublade erst einmal einordne, ob ich es will oder nicht. Das kann aber eine ganz andere sein, denn da kommt es auf Mimik, Gestik und die Worte an.

    So funktioniert nämlich unser Kopf.

    So, heute sind die anderen Preise losgeschickt worden.

    Annika, wir hatten schon Kontakt und schnuffilein76 deines konnte ich auch erst heute losschicken.

    Ist schon faszinierend, wenn man in einem hervorragenden Viersterne-Tagungshotel nur in der Pampa ist, 2 km von einem Ort entfernt, in dem es aber nur zwei gelbe Breifkästen gibt und die einige Kilometer entfernte Postagentur schloss Ende des vergangenen Jahres, das heißt nun für die Leute dort und in der Umgebung, wer kein Auto hat, kann keine Post abschicken. Auch DHL, Hermes, etc. sind dort nicht zu finden. Echt verrückt!


    Aber jetzt sind die zwei Postkutschen zu euch unterwegs. :)

    für "Teddys für Kinder in Not"

    :tanzen:Als Bärenmami und Unterstützerin eines solchen Projekts hier kann ich nur sagen, ein toller Zweck. Ich finde es natürlich auch klasse, dass die anderen Organisationen durch deine Socken mit unterstützt wurden, aber ich denke du verstehst, dass ich mich über einen guten Zweck besonders freue.

    Ich freue mich auch, wenn hier noch mehr hereinschauen.


    Die Sockenkalenderidee ist auch klasse. Hast du dann auch vor bei den Fotos mit anzugeben, welche Anleitung das ist? Das würde mich sehr interessieren.


    Ich habe das einmal kalendermäßig von der anderen Seite her angefangen, nämlich Ideen aus alten Bauernregeln zu den einzelnen Monaten recherchiert, aber auch was diese Leuten den einzelnen Monaten zugeschrieben haben.

    Ich habe dann versucht dazu Sockenmuster zu entwerfen, wollte sie dann stricken, verbessern, Teststricken lassen, einfach passende Fotos dazu machen und das dann auch Freunden und Bekannten schenken. Die Ideen zu den Sockenmustern habe ich schon notiert, ca 2/3 der Muster für mich strickbar aufgeschrieben. Ich habe damals sogar schon 2 Paar gestrickt, aber es fehlte einfach die Zeit, dann starb leider ein Bekannter, ein genialer Hobbyfotograf, dem schon viele Bilder abgekauft wurden. Der sich sogar überlegte, ob er ins Beruflich überschwenkt. Er hätte die Fotos aufgenommen. Mir haben schon eine Zeit davor die Fotos von der Sockenanleitung Pomatomus von Cookie A. so gefallen. Ich fand sie einfach witzig, auch wenn die Qualität nicht so optimal ist. Aber die Idee ist klasse.

    Irgendwie war mir nach seinem Unfall das Projekt so richtig vergällt. Vorher hatte ich schon gekämpft, weil mir einfach die Zeit eigentlich fehlte und dann noch das :weinen:.


    Aber Socken stricken und Muster entwerfen macht weiter großen Spaß.

    die in alten Handarbeitsbüchern als „Sparsocke“ bezeichnet wird:

    Das hört sich klasse an. Ich in gespannt.

    Karottenschnitte find ich deutlich schöne als Hüfthosen

    Jaaaa! Nanne, du hast sowas von recht! Hüfthosen und als Steigerung noch diese Baggyhosen. Also für letztere fallen mir nur zwei Begriffe ein: pervers und asozial. Wie man sich als Frau mit so einem Ding so modisch verunstalten kann, ist mir bis heute noch nicht klar.


    Da man Hüften schlechter verschmälern kann

    Also ich habe auch wieder vermehrt diese breiten Gürtel, bei uns waren das früher diese 20 cm breiten Gummigürtel, gesehen.

    Echt doof, dass ich da nicht mehr hineinpasse, aber ich habe noch eine paar ganz wenige meiner ersten komplett selbstdesignten Werke. Das war auch eine unglaublich weite Karotte, komplett leicht fallend in weiß, dazu ein irres Oberteil und in der Hüfte dann ein 18 cm breiter Gummigürtel. Mit Kleidergröße 32 bei 1,74 und semmelblonden überschulterlangen Haaren sah das wahnsinnig aus!

    Dann der eine Regenmantel aus einer Carina. War der Stoff umwerfend, er sah wie aneinander geklebte Zeitungsblätter aus. Selbst für damalige Zeiten schon ein Wagnis. Ich musste als Teenager unbedingt den Stoff und den Mantel haben. Damals gab es aber kein Internet und keine Onlineshops und man konnte nicht mal schnell im Forum fragen, ob jemand den Stoff schon gesehen hat. Von da ab, egal, wohin ich mit meinen Eltern fuhr, ich fragte immer auf der Straße oder in einem Geschäft nach, ob es in dem Ort einen Stoffladen gibt und wenn ja, mussten wir dahin fahren und ich fragte nach dem Stoff. In meiner Verzweiflung habe ich dann Burda geschrieben und von denen bekam ich dann einen Brief zurück, wo ich den Stoff bekomme. Ich nähte mir den Mantel, der auch eher gigantischere Schulterpolster hatte und dann gab es neun Wochen nicht einen Tropfen Regen, sondern nur Hitze! Da ließ sich ein gummierter Stoff überhaupt nicht tragen.

    Oder kennt einer von euch noch diesen irren Schnitt in einer Carina, wo die breiten Schultern dann komplett auf die Spitze getrieben wurden, den mit den Drachenbauteilen? Da wurde ein oversized Oberteil mit schon richtig überdimensionierten Schulterpolstern genäht und dann vorne an der Seitennaht und Schulter solche kleinen Einstecktäschchen. Dann kaufte man sich Drachenbaustäbe, also diese biegsamen Stäbe, die dann überkreuz in die Täschchen gesteckt wurden.

    Ok, ich habe das Teil genäht, ich fand es auch irgendwie irre, aber auf die Straße habe ich es mich nicht anzuziehen getraut. ;)


    Also die 80er Jahre waren einfach nur irre. Die Mode dort weckte einfach meine Ideen. Zur Abiturabschlussfeier entwarf ich mir das Abendkleid für den Ball und als Schülersprecherin musste ich auch eine Rede halten. Dafür nähte ich mir ein Kostüm, ging etwas in Richtung Denver-Clan. Ein Schößenblazer, Wiener Nähte, tiefer Ausschnitt einer Mischung aus Schalkragen und doch ein Ecken herausgeschnitten, dass es etwas mehr wie ein normaler Blazerkragen aussah. Und das Schößchen hinten war der Knaller, in der Mitte natürlich einen Schlitz und das Schößchen ging links und rechts davon wie ein Schwalbenschanz herunter. Also sozusagen einen Schwalbenschwanz in ein Schößchen integriert. Dazu einen knallengenschwarzen Rock, hinten natürlich auch mit Schlitz und der nahm dann auch den Schwalbenschwanz wieder auf, sprich Rückseite kein gerader Saum, sondern auch da links und Rechts des Schlitzes nach unten passend zum Schwalbenschwanzschößchen. Darunter dann in schwarzer Seide mit ein paar wenigen handgesticken Spitzen ein Top. Und in dem Blazer waren auch ganz schöne Schulterpolster.


    Also ohne die 80er Jahre hätte ich mich nie getraut, meine Schnitte selbst zu machen. Die waren so abgefahren, mal Extremoversized mit Röhrenhose oder eben dann die Karotte mit engeren Oberteilen, Schößchen, Puffärmel, Klappen an den Armausschnitten.

    Also ich habe die Mode auch nicht andeutungsweise als männlich empfunden, im Gegenteil, da konnte man mit seinen Reizen spielen. Natürlich gab es da dann auch die androgyne Mode. Aber solche richtigen Blazeranzüge, mit Hut und männlichen Schuhen trieb man dann auf die Spitze mit einem extrem sexy Teil oder etwas Romantik. Ich habe aber schon gemerkt, dass das Androgyne die Jungs, aber auch Männer etwas verwirrte.

    Dann diese leichten Sommerkleider auch wieder mit der extrem breiten Taille und eben auch Schulterpolstern, da waren es dann teilweise diese mit der Rundung vorne, sahen echt wie Eishockypolsterungen von der Form her aus. Also wer eine schlanke Taille hatte und dann die Schultern noch verbreiterte, das machte die Männerwelt damals verrückt. 8o Überhaupt dieses Spiel zwischen teilweise extrem züchtig und etwas verrucht, das hatte was.

    Ballerina und richtig hohe teilweise Pfenningabsätze. Rote Lackpumps, das war damals der Knaller.


    So, und wie sehe ich das heute? Also so a la Denverclan-Kleidung, natürlich an das Heute angepasst, könnte gut werden. Also diese Extremschultern wie das teilweise kurz vor Ende der Schulterpolsterzeit war, passst heute denke ich gar nicht. Aber ich lass mich gerne überraschen, mach noch mehr Sport, dass man auch die Taille in einer größeren Breite betonen könnte. Ich bin gespannt.

    jedenfalls nicht das Nähen von quietschbunten Oberteilen mit Landschaften auf Brust und Gesäß :pfeifen: :party: ...

    Quietschbunt ist genial für mich, ich liebe es farbenfroh, bin halt eher südlich als hamburger Stil.


    Übrigens ;):

    Landschaften auf der Brust und dem Popo können einen helfen, sich zu tarnen. - OK, ist dann beim Skifahren vielleicht doof, man wird über den Haufen gefahren oder in einer Lawine nicht entdeckt. ^^ - Ich denke noch einmal darüber nach.

    Erklärungen zu den einzelnen Feldern - ich habe viel von der Zusammenfassung von Marion übernommen. Danke!


    1.für mich>Socken, die du anziehst
    2.mit Liebe verschenkt>Socken für jemand anderen
    3.Joker>Finde selbst deine Aufgabe
    -MUSTER-bezogen- --- --- --- ---
    4.re/li-Muster>Muster nur aus rechten und linken Maschen
    5.kreuz und quer>Socken ohne feste Richtung. Also Socken die quer gestrickt sind oder in der Patchworktechnik, Entrelac, aber auch Zopfmustersocken
    6.Mosaik-Muster>Von Mosaikmuster über Hebemaschenmuster bis hin zu Jacquard- oder Norwegermuster
    7.Duett plus>
    Der Socken hat im Schaft und/oder Fuß mindestens zwei verschiedene Muster. Das Rippenmuster des Bundes zählt dabei nicht mit.
    Ganz einfaches Beispiel: Schaft ist komplett breite Rippen z. B. 3 re, 1 li-Muster und an der Außenseiten werden aus den Rippen dann Zöpfe.
    Aber auch Socken in denen immer nach einer bestimmten Rundenzahl das Muster wechselt. Oder so aufwendige Muster wie bei Trachtenstricken mit verschiedenen Zopfmustern nebeneinander
    8.Streifen>Streifen – mit oder ohne Hebemaschen, auch Gum-Gums gehören hierher.
    -THEMEN-bezogen- --- --- --- ---
    9.Frühlingshauch>Socken im Osterstil bzw. für Ostern oder aber im Sinne von "versteckten" Details, z.B. eine besonders gemusterte/zweifarbige Sohle oder ein aufgestickter Name und so weiter.
    10.Sonnenanbeter>Lochmuster, Sockenwolle mit Baumwolle, Sommerfarben, solche Barfußsandalen oder Sommerschuhe mit den Espandrillos-Sohlen wie Sandalen oder mit viel Löchern im Muster gehäkelte Espandrillos, oder aufgepimpte Flipflops.
    11.Herbstfeuer>Mit Feuerfarben oder Strickmuster/Sockenanleitungen, die Feuer oder einfach nur den Herbst symbolisieren.
    12.Winterliebe>mit winterlichen Motiven, Doppelstrick, Dickies oder aus 6- oder 8-fach Sockenwolle, es geht auch Filzwolle. Hier kann auch das Thema Weihnachten im Muster, der Anleitung untergebracht werden.
    13.Weltenbummler>Socken, die im Urlaub gestrickt
    werden, oder mit Wolle, die man im Ausland gekauft hat, oder ein typisches Muster aus einem anderen Land wie Fair Isle, Japanische Strickmuster, etc.
    14.Farbe des Jahres>Socken in einem dunkleren Blau oder das Blau mit anderen Farben kombiniert.
    15.zurücklehnen und genießen>Sich beim Stricken oder beim Tragen zurücklehnen können, ganz entspannt.
    Ob das nun Stinos oder ein ganz einfaches Muster sind, auch Socken, die durch die Wollfärbung einfach so entspannend zu stricken sind, Yogasocken, Socken für das bequeme Lümmeln auf der Couch sind, etc.
    -ANLEITUNGS- bezogen- --- --- --- ---
    16.Schmunzeli>Socken mit irgendeiner Anleitung/einem Muster, das einen ganz lustigen Namen hat.
    17.traditionelle Socken>Wie schauen, wie früher Socken gestrickt wurden - gar kein Problem, denn viele Techniken, die heute als neu propagiert werden findet man in Büchern aus dem aus dem 18. oder 19. Jahrhundert. Früher strickte man oft mit dünnerer Wolle. 3-fach Sockenwolle gibt es inzwischen wieder bei mehreren Anbietern. Oder mit selbstgesponnener Wolle Socken stricken
    18.David und Goliath>Männersocken oder wer keine stricken mag/braucht, kann zwei Paar Kindersocken stricken.
    19.etwas anderes aus Sockenwolle>Schals, Handschuhe, Decken….
    -(Wir-)GEFÜHL- --- --- --- ---
    20.Grrrr-Socken>Socken, die einen nerven oder sogar wütend gemacht haben.
    Muster, die einfach nicht von der
    Hand gehen, Socken, die man schon
    wütend in die Ecke geknallt hat und
    nun doch wieder herausholt und
    weiterstrickt. Wolle, die nervt, weil
    sie sich so leicht anstechen lässt, etc.
    21.hochkreativ>Wolle, die du gefärbt hast, ein
    Strickmuster, das du entworfen hast,
    Socken, einmal ganz anders verwendet z. B. als Sparstrumpf, etc.
    22.edel>Socken aus besonderer Wolle, z. B. mit Seide, oder Sockenmuster mit eingestrickten Perlen. Einfach Socken, die man auch zur Abendgarderobe anziehen könnte. ;-)
    23.Teamwork>Socken miteinander gestrickt.
    24.Lieblingsfarbe>erklärt sich von selbst
    25.persönliche Herausforderung >Eine Anleitung, eine Sockenform, eine Technik oder ein Muster, das für dich eine Herausforderung ist.
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