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Posts by rufie

    Was mich am meisten geschockt hat, ist die Zahl, dass 60, oder waren es sogar 70% :confused: der Cybermobbingtäter vorher selbst Mobbingopfer waren.

    Mobbing hat vor allen Dingen was mit einer schweigenden Mehrheit zu tun, wie viele andere Dinge auch.

    Lügen werden einfach hingenommen und werden irgendwann zu Wahrheiten.


    Die schweigende Mehrheit sind keine bösen oder schlechten Menschen, ABER sie wollen nicht aufgerüttelt werden, sie wollen nicht zum Handeln gezwungen werden.

    Ich hatte in dem Cybermobbingbereich im Rahmen des Augen-Auf-Prinzips von Elternseite her eine Fortbildung. Die schweigende Mehrheit, also wer davon weiß, aber nicht handelt, werden auch auf die Täterseite gestellt, denn für den Täter kommen diese Leute, die nichts dagegen tun als seine Unterstützer daher. Auf der Täterseite sind Täter, Mittäter, Applaudierende und eben die nicht Handelnden, von denen aber alle wissen, dass sie das Mobbing mitbekommen.


    Beim Augen-auf-Prinzip geht es darum den Mobbingopfern Ansprechpartner zu bieten. Zuerst Lehrer, Schüler, Sozialarbeiter und auch Eltern zu sensibilisieren. Ihnen Werkzeuge zu geben, wie sie auf möglicherweise Betroffene zugehen können. Wenn sich dann ein Opfer öffnet und anvertraut ist es ganz wichtig, das es nun bestimmt, wie es weitergeht. Nicht jeder der Angesprochenen muss sich im weiteren Vorgehen gegen Mobbing auskennen, aber die Ansprechpartner kennen und wen auch immer davon das Opfer wählt, dahin begleiten. Dafür stehen besonders ausgebildete Lehrer, der Sozialarbeiter, aber auch Eltern zur Verfügung, damit das Opfer dann auch sofort merkt, es wird etwas getan, es bekommt Unterstützung.

    Eltern werden auch dahingehend informiert, wie sie auf Mobbing bei ihrem Kind reagieren sollten. Nicht das Handy wegnehmen (mit einer der Gründe, warum sich viele Opfer nicht anvertrauen, sie haben Angst ihr Handy wird ihnen abgenommen) und nie selbst mit den Täter oder seinen Eltern alleine Kontakt aufnehmen.


    Übrigens auch interessant bei Cybermobbing gibt es einen weit höheren Anteil an weiblichen Tätern als beim herkömmlichen Mobbing und sie sind fieser und durchtriebener. Muss ich leider so sagen.


    Das Augen-auf-Team ist auch für die Sensibilisierung der Schüler zuständig, sprich ihnen zu zeigen, was hinter Cybermobbing steckt. Wenn sie mitbekommen haben, dass ein Großteil der Täter arme Würstchen sind, die selbst im Regelfall keine Anerkennung im Reallive bekommen und sie selbst als nicht dagegen Handelnde auf der Täterseite stehen, geht erst einmal ein Ruck durch die Klasse. Wir hatten auch immer einen Polizisten, der für die örtlichen Schulen zuständig war, dabei und der zeigte dann den Schülern, wie relativ einfach es heute auch für einfache Polizeistationen ist, den Täter ausfindig zu machen zusammen mit den rechtlichen Hinweisen und dass es nicht in der Hand der Schule liegt, ob ein Fall verfolgt wird, sondern in der Hand des Opfers. Es kann sich auch entscheiden einen der Augen-aufler anzusprechen und ihn zu der Polizei zu begleiten.


    An der Schule ist das Prinzip sehr erfolgreich gewesen. Sogar so erfolgreich, dass Täter freiwillig zum Jugendsozialarbeiter gegangen sind und zugaben jemanden zu mobben und um Hilfe baten.


    Damit das nun nicht falsch verstanden wird, nicht jeder Fall landete bei der Polizei und vor Gericht. Aber es ist wichtig den Täter aufzuzeigen, dass mit ihrem Mobbing nicht nur ihre Mobbingmaschine in Schwung kommt, worüber sie die Macht haben, sondern dass da auch noch eine Maschine gestartet wird, über die sie keine Macht haben, die viel größer ist als ihre und dass von den Tätern nachweislich positives Handeln verlangt wird, dass die Maschine gestoppt werden kann, aber immer mit dem Zusatz das Opfer entscheidet und hat das Sagen. Diese zweite Maschinerie steht voll hinter dem Opfer.

    Ich muss euch das einfach zeigen, wieder wie letztes Jahr nur als Link, dafür habe ich die Einwilligung der Strickerin.

    Stellt euch bitte vor,

    diese Jacke

    ist mit Stricknadeln von 1 mm Dicke gestrickt. 8|


    Die Jacke ist keine Trachtenjacke für einen Menschen sondern für einen Teddy und die Schulterbreite, also oben die Schulternaht von Ärmelnaht zu Ärmelnaht, das sind knapp 13 cm.


    Den Hintergrund könnt ihr in dem Posting vom letzten Jahr im 5. Absatz lesen. Es war dieses Wochenende wieder Adventsmarkt und ich habe die Bärenmacherin wieder getroffen - na gut, auch wieder einen süßen Teddy gekauft.

    Von ihrer Freundin, die so traumhafte Sachen für sie strickt und auch schon lange in Rente ist, war eben die Trachtenjacke und da konnte ich nicht widerstehen. Diese Arbeit! Unglaublich!

    Rufie,das ist genial.

    :o


    Ich werde jetzt eine Art Beutel nähen,den man auch als Crossbag tragen kann.

    Es ist ja noch bis Januar Zeit.

    Ich finde es klasse, dass das ganze beteiligte Team so etwas machen will und ganz besonders natürlich, dass du dir die Arbeit machen willst.


    Ulrike1969

    Ich hatte auch mal ein Problem, dass mir eine Nachricht nicht angezeigt wurde, obwohl ich niemanden blockiert hatte. Ich denke, das klärt sich.

    So, ich muss noch die Traumabewältigung nachschicken und sagen, das nimmt ungeahnte Ausmaße an. :rofl:


    Ich hatte nämlich ein Paar schon verschenkt und natürlich das Foto vergessen. Heute habe ich eines bekommen, typisch Mann, einfach auf seinen Bürostuhl zu Hause gestellt, den einen Puschen nicht richtig mittig ausgerichtet und fotografiert. Auch als 80jähriger liebt er sie. Er wollte keine Sohle, unten habe ich einfach Sockenstopperpaste aufgetragen.


    Die hier werden nun noch mit einem einfarbigen Rand außenherum gestrickt und dann auch gefilzt. Die Größen sind wirklich beeindruckend: Rechts die, von denen ihr hier den Anfang gesehen habt, sind jetzt gut 42 cm lang. Sogar noch etwas länger waren die nun schon gefilzten, aus denen Puschen in Größe 41/42 wurden. Ich habe sie allerdings bei 60° mit drei Tennisbällen und zwei dieser stacheligen Trocknerbällen gefilzt. Rechts die werden Größe 38.


    Generelle Info - ich nehme nun Bezug zu meiner Schemazeichnung etwas weiter oben: Ich habe wie oben beschieben die Quadrate gestrickt. Für die schon gefilzten Puschen habe ich die Quadrate 8 und 6 sowie 5 und 4 als ein Rechteck mit der einen Ecke als Abnahme gestrickt. Abschließend noch 3 als Quadrat von Spitze zu der glatten Kante gestrickt. Zum Nähen war ich weitgehend zu faul, ich habe da immer die Maschen passend aus den Nähten aufgenommen und mitgestrickt.


    Die fertigen Puschen vor dem Filzen nach seht ihr in dem zweiten Bild. Die Quadratfolge und auch Richtung der Quadrate habe ich teilweise anders gestrickt, weil ich die Musterung der Streifen beim fertigen Puschen anders wollte. Ich hoffe, das wird dann auch so, wie ich mir das vorgestellt habe. Ich habe bei den blauen, schon gefilzten Schlappen vor dem Filzen noch entlang der Einschlüpfkante und bei der Sohle einmal rings herum Maschen aufgenommen, drei Reihen gestrickt und etwas fester abgenommen.


    Das Bettsocken-in-Schlappen-Umgestalten hat mir viel Spaß gemacht und ich finde sie tragen sich gut (die blauen musste ich natürlich kurz probieren).


    Margit, danke für deinen Prozenthinweis, das hat mir beim Quadrat 3 viel geholfen und war auch erfolgreich und ganz besonderen Dank allen für die Traumabewältigung. :)

    Und als Kind hatte ich das an was meine Eltern mir besorgt hatten. Marken? Fehlanzeige? Modern? Wen interessiert das?

    Das Kind. Ich sehe das eher mit einem anderen Ansatz. Es gibt durchaus Kinder/Jugendliche, die anerkannt werden, obwohl sie nicht Markenklamotten tragen. Warum sind die nicht ausgegrenzt, wird über sie nicht getuschelt? Da sollten wir unsere Kinder hinbringen, selbstbewusst zu sein, zu erfahren wie arm es eigentlich ist, wenn man nur über Äußerlichkeiten Anerkennung finden kann. Das ist schwer, wenn das Elternhaus auch so arm ist und nur der Schein statt die Person zählt. Aber ich habe schon Lehrer und auch ganze Schulen erlebt, die das hinbekommen haben. Das soll nun natürlich nicht heißen, wir schreien wieder einmal nach den Schulen, weil es die Eltern nicht hinbekommen. Es zeigt nur, dass ein schönes Leben abseits des Markenwahns möglich ist.


    Quote

    Hätten mehr den Mumm sich nicht dem Modediktat zu unterwerfen hätten wir die blöde Diskussion und das Mobbing gar nicht. Denn letztlich zählt es nicht was man an hat...

    Richtig, nur das ist kein Mumm, sondern es sollte die Normalität sein.


    Ich fand vor Jahren auch die Schulversuche mit Schuluniformen in Deutschland interessant und schade, dass sie trotz positiver Ergebnisse nicht weitergeführt würden. Denn die Evaluation hat eindeutig ergeben, dass sich das Miteinander positiv verändert hat. Und obwohl es keine englisch-traditionellen Uniformen waren, sondern T-Shirts und andere Oberteile mit Schullogo samt auch Jeans, setzte sich dann da wieder das Modediktat unter der vorgeschobenen Persönlichkeitsfreiheit durch.

    Wenn jemand seine Lösung gefunden hat und das anscheinend auch schon lange so geht, ist es immer schwer, wenn man etwas anderes anbietet.

    Ich würde sofort sagen, so eine Crossbag, wie Ute verlinkte, das ist die Lösung. Nur ist sie das für den Mann wirklich?

    Ihr seht die Tasche und wie sie einschneidet. Er hat vielleicht eine ganz andere Motivation, einen anderen Hintergrund, warum es diese Tasche ist. Ich gehe jetzt einmal davon aus, dass die Beinamputation schon einige Zeit her ist.


    Vielleicht kann man eine Tasche entwerfen, die er sich genauso wie jetzt um den Hals hängen kann, aber mit breiteren Trägern aus besserem Material und gleichzeitig eine Halterung daran machen, dass man sie als Crossbag nutzen kann. Beides abnehmbar. Ich hatte in der Verwandtschaft jemanden, mit dem man durch solche "Tricks" zum Erfolg kam. Er probierte dann zu Hause die Alternative, und plötzlich nutzte er sie. Bei ihm ging es damals sogar um seine Gesundheit. Aber nein, vorgeschlagene Alternative wollte er nicht. Hatte das schon immer so, ist das gewöhnt. Will nicht umlernen, hat nun alles im Griff, etc.

    Als er dann das Teil mit Alternative hatte, nutzte er es erst wie bisher, bis er die andere Möglichkeit mal heimlich, still und leise ausprobierte.


    Es ist auch noch etwas anderes dahinter. Ihr kennt euch noch nicht so lange und nicht so gut. Ich finde deine Idee klasse, aber gerade in der Generation ist dann ein Geschenk auch immer etwas Verpflichtung.

    Was, wenn er eine reine Crossover schon probiert hat und warum auch immer nicht mag? Dann wird ihm eine geschenkt und er fühlt sich in dem Dilemma. Wenn er sein Ehrenamt macht, sieht er euch und fühlt sich verpflichtet die Crossover zu tragen, auch wenn er viel lieber seine Halshängetasche hätte.


    Deshalb denke ich, wie das hier schon öfter gesagt wurde, man muss mit ihm sprechen und herausfinden, was sein Wunsch ist und warum er genau die jetzige Tasche trägt. Das muss nicht ein direktes Gespräch sein, dass er mitbekommt, was im Busch ist. Wir Frauen können das im Regelfall auch so, dass der andere nichts merkt und wir die Infos doch vom Gegenüber doch bekommen. ;)

    Also das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bekommst du von W6. Ich habe die 6000, das war früher im Prinzip die 5000 mit Stickmodul. Sie hat eine gute Durchstichskraft, was dir anscheinend auch wichtig ist.


    Für mich war das eines der Hauptkriterien, und da viel ich bei anderen Herstellern bis hin zum dreifachen Geldbereich immer auf die Nase und wurde teilweise in Nähmaschinengeschäften nett darauf hingewiesen, so etwas nähe heute doch keiner mehr. Das war vor 10 Jahren. Ob die anderen Hersteller inzwischen kapiert haben, dass 8-fach Jeans mindestens mit Hebamme nähbar sein muss, kann ich nicht sagen.


    Ein anderer Ansatz wäre natürlich, deine Maschine zu W6 zu schicken, für 34,95 Euro die Inspektion machen zu lassen und dann zu schauen, ob dir das reicht. Dann könntest du, falls du eben nicht bei W6 bleiben willst, in aller Ruhe schauen und vor allem noch etwas Geld ansparen. Denn bei anderen Herstellern, wenn es eine neue Maschine sein soll, solltest du dann doch noch etwas Geld darauf legen.


    Der Nähmaschinenkauf ist auch eher für etwas Längerfristiges ausgelegt, also nicht alle drei Jahre eine neue Maschine. Da sollte man dann überlegen, was so innerhalb von 10 Jahren alles möglich sein kann. Willst du auf Dauer nur für die Kinder nähen oder auch für dich, Outdoorkleidung oder auch mal einen Sofabezug. Was findest du von anderen, die nähen, faszinierend, traust dich aber noch nicht heran oder hast vielleicht noch nicht genug Zeit dazu?


    Wenn deine Maschine nun saubere Stiche nähen würde, wäre das dann erst einmal wieder ausreichend für dich, sagen wir einmal für 1-2 Jahre?

    Ich bin immer etwas vorsichtig, wenn jemand eine neue Maschine haben möchte, mit Gründen, wie du das in deinem ersten Posting beschrieben hast. Denn da würde ich eher sagen, Maschine in Ordnung bringen, im Kontakt mit den Support und den Videos, auch durch Nachfragen hier herausfinden, wie man optimal mit der Maschine umgeht.

    Bitte stell dich nicht vor, dass du in der Preisklasse eine digitale Maschine bekommst, die dir alles abnimmt und du wählst nur noch den Stich aus und los geht es. Das geht in 80-90% der Fälle so. Aber das war es dann auch. Dann muss man wissen, was zu tun ist und solche Sachen wie die ordentliche Regulierung der Fadenspannung sollte man schon können.

    So zum Nachdenken: Wie gut kennst du deine jetzige Maschine? Wie oft machst du sie sauber? Was hast du schon gereinigt?

    Je mehr du erst einmal den Grundaufbau einer Maschine kennst, damit auseinander setzt und danach natürlich deine Maschine selbst, umso mehr Freude wirst du daran haben.


    Auch heute gibt es noch keine Maschine a la Fernseher, einschalten und los geht es. Es gibt heute schon viele Erleichterungen, aber eben keine Selbstläufer.

    Es ist ein großer Unterschied, was jemand noch als tragbar oder nicht tragbar empfindet!

    Da hast du schon recht, aber in einer Organisation sollte das dann schon einheitlich sein und man sollte auch Augenmaß und einen gesunden Menschenverstand walten lassen.


    Hier kochte es einmal hoch, dass eine Stelle für Jugendliche nur ordentliche Markenschuhe annehmen wollte, also Nike, Addidas, etc. Andere bestens erhaltene nicht. Das fand ich auch unverschämt, denn es gibt genug Jugendliche in Familien, die nicht Sachen von der Kleiderkammer bekommen können, aber bei denen solche Schuhe auch nicht gekauft werden können.

    Der Hintergrund war, man wollte bedürftigen Jugendlichen eine Freude machen. Das mag in dem Alter stimmen, aber gleichzeitig wird da den Jugendlichen vermittelt, es kommt nur auf Marken an.

    Ich habe es mal wieder getan vorhin. Ein paar Sachen wurden ausgemistet und entsorgt. Darunter waren auch zwei Taschen, die einfach zu arg abgeschrubbt waren, als dass man sie noch irgendjemanden hätte anbieten können.


    Allerdings zerlege ich dann solche Teile. Meine "Beute": Zwei Reißverschlüsse mit einfach schönen Zippern, mehrere D-Ringe und Karabinerhaken, ein sehr schöner Magnetverschluss. Auch der eine Trageriemen aus schwarzem Leder kann demnächst wieder einen Dienst an einer anderen Tasche tun.


    Bin ich nun komplett neben der Kappe, wenn ich das mache? Ja, ich könnte mir jederzeit neue Sachen leisten. Aber gerade bei Reißverschlüssen sind die Zipper doch eher 0815. Ich habe hier 6 D-Ringe, die einfach dicker sind, als die, die man normal hat. Außerdem, alle reden von Ressoucen schonen, warum sollte ich Material, das vollkommen in Ordnung ist, wegschmeißen? Sie können doch nichts dafür, dass die Tasche, an denen sie befestigt sind, hinüber sind. Sie sind noch vollkommen in Ordnung.


    Andererseits habe ich noch die Worte von meiner Muttergeneration in den Ohren. Das braucht man doch nicht mehr, man kann sich das leisten, man ist nicht mehr in einer schweren Zeit.


    Auch wenn heute alle von Klima- und Umweltschutz reden, wenn ich so etwas Bekannten erzählen würde, sie würden mich eher für verschroben und seltsam halten. Ich finde es geht eher in Richtung normal.


    Wie handhabt ihr das?

    So ein Büchlein hatte ich früher auch, heutzutage gibt's dafür einen Ordner im Smarty und wenn mein Dusselkopp dran denkt wird auch was eingetragen.

    So, ich gestehe nun etwas: Ich bin ein absoluter Handyhasser - also ich nutze es, um etwas schnell unterwegs nachzuschlagen oder herauszufinden, aber ich bin nicht ganztägig erreichbar, finde das ganze Gewäsch auf Whatsapp und Konsorten einfach hirnlos.

    Und dieses doofe Getippsel und Gewische sowie Getouche nervt mich auf einem Smartphone auch. Ich will selbst bestimmen, was wer von mir für Daten bekommt, ich will bestimmen, wann ich erreichbar bin.

    Ich bin nun wirklich kein Grobmotoriker, aber auf einem Smartphone mal schnell etwas eingeben, also das nervt. Nein, ich spreche das auch nicht ein, denn ich finde nichts lächerlicher als Menschen, die durch die Stadt laufen und vor sich hinreden, egal ob Telefonat oder Spracheingabe.

    Als Informationswerkzeug für unterwegs ist es für mich klasse, als Kommunikationswerkzeug furchtbar.


    Dabei habe ich früher schon Messages geschrieben zu IRC-Zeiten.

    Ich denke auch fast, da hat man zuerst an das Design und dann an die Praktikabilität gedacht.

    Es ist eine Tasche mit ich nehme an einen Tafelstoff eher wie du ihn beschreibst. Das Unterteil und so ein breites unten herumlaufendes Band sind aus Tafelstoff, oben dann Stoff.


    Ich werde noch einmal mit meinem Patenkind sprechen. Vielleicht wäre es auch eine Möglichkeit, wenn die Tasche nur so wirkt wie unten eine Tafel und sie schreibt einmal etwas cooles darauf. Dann könnte man dafür einen permanenten Kreidestift nehmen. Dann sieht es aus wie Kreide auf Tafel. Ich hoffe, es geht ihr um den Effekt und nicht darum, immer etwas Neues darauf schreiben zu können.

    Wir haben doch im Adventsbereich Geschenke zum Thema gehabt. Da ist mir das Bild, das ich 1978 als Elfjährige für meine Patentante gemacht habe, eingefallen. Das ist die Patin, deren Nähmaschine ich immer benutzen durfte, weil sie weit mehr konnte, als die meiner Mutter und schließlich haben mir Patin und Pat dann mit 14 Jahren meine erste Nähmaschine geschenkt.

    (zweites Bild ist schärfer, Bild ließ sich nicht gut einscannen)




    Es ist aus Spitzenresten, ich habe mir die Reste damals angeschaut und irgendwie kam die Verbindung zu den Fachwerkhäusern in den Kopf. Wo meine Eltern und ich damals lebten, gab es ganz viele und wenn meine Paten uns besuchten, dann waren sie immer so begeistert davon.

    Je mehr ich mir die Reste anschaute, umso mehr sah ich dann andere Teile der Landschaft, wie beispielsweise den Zaun und so wurde daraus das Bild. Um die Ecke lagen Wertheim und Miltenberg und in Miltenberg waren wir bei einer Veranstaltung mit uralten Rädern. Mich hatte damals das Hochrad so fasziniert, also musste es auch noch ins Bild. Da fand ich allerdings nichts Passendes aus Spitze und Genähtes auf Muttis Maschine sah zu klobig aus. Also musste Draht herhalten.


    Und wie immer, wenn ich etwas anfing, lief es bei uns gleich ab:

    Mutti meinte, was machst du denn da? Was willst du denn mit den Abfällen? Schmeiß doch diese Fizzelchen weg.... (Mutti ist ein Putz- und Wegwerfteufelchen)

    Und Papi: Lass doch (Name der Mutti), da wird sicher wieder etwas Tolles draus. Kennst sie doch!

    Und wie immer war Mutti dann am Ende komplett überrauscht, wollte am liebsten auch gleich ein Exemplar haben, stolz wie Bolle, musste das im genzen Freundeskreis herumzeigen und Papi meinte dann nur, hab ich dir doch gleich gesagt. :rofl:


    Heute würde man Re- oder Upcycling sagen. ;)


    Nachtrag: Der Kleber ist inzwischen leider durchgekommen. Damals waren geeignete Kleber nicht so einfach in Läden um die Ecke zu bekommen. Ich denke, das ist ein alter Uhu gewesen.

    Lieben Dank für die Rückmeldung.


    Ich habe bei Kreide einfach die Befürchtung, dass sie sich ganz leicht verschmiert und das wäre in meinem Fall blöd, denn es ist ein Taschenschnitt mit Tafelstoff. Irgendwie bin ich mir da sowieso nicht sicher, ob das funktioniert. Sieht zwar nett aus, aber kann man die Tasche dann auch verwenden?


    Es ist der Wunsch meines Patenkindes, aber wenn sie die Tasche dann trägt und alles verwischt, am besten noch die Ärmel oder die Hüfte weiß ist, freut sich sicherlich meine Freundin (ihre Mutter).

    Hat jemand von euch schon einmal Tafelstoff verwendet? Ich habe unterschiedliche gesehen zwischen wachstuchartig und Kunstleder.

    Was ist eurer Meinung nach besser?


    Mir geht es vorrangig um die Abwaschbarkeit und die Verwendung von Kreide.

    Reicht da normale Kreide, wie man sie aus der Schule kennt, oder benötigt man Kreidemarker? Ich könnte mir Kreidemarker als haltbarer und schöner, da weisser vorstellen, aber bekommt man die dann wieder weg? Da wird doch immer gewarnt, dass man z. B. Kreidemarker nicht auf etwas einsetzen sollte, das man mit Kreidelack behandelt hat. Da würde immer eine Geisterschrift zurückbleiben.

    Dieses "Ich brauche doch nichts mehr" kenne ich auch von meiner Oma.

    Als Kind fand ich diese Aussage immer ganz gruselig. Nicht nur weil das so klang als würde sie schon bald sterben.


    ....ohje, ich bettel immer auf Knien darum, nichts geschenkt zu bekommen, weil ich alles habe, was ich brauche - und viel, viel mehr :o ...


    ...und: nein, es ist nicht, weil mich nix mehr interessiert.

    Aber materielle Dinge sind es eben nicht, die mich interessieren ...

    Genau in deinem letzten Satz liegt in meinen Augen der Schlüssel zu dem Thema. Es gibt heute so viele, für die Geschenk = etwas kaufen ist. Am besten noch abgesprochen, wie viel man ausgibt. Wir kaufen uns etwas für maximal da Euro und dann schenkt der eine dem anderen etwas, das 10 Euro günstiger ist und der ist dann halb beleidigt.


    Es geht für mich darum den anderen eine Freude zu machen, ihm zu zeigen, ich denke an dich, du bist mir wichtig und zwar so wichtig, dass ich weiß, was dir Spaß macht und worüber du dich freust. Ganz egal, ob es etwas für 5 oder 500 Euro ist, oder etwas Selbstgemachtes oder einfach ein gemeinsames Erlebnis.

    Ihr werdet nun vielleicht schmunzeln, aber ich habe ein Büchlein, in dem ich Sachen notiere, die mir aufgefallen sind, wenn ich jemanden getroffen habe. Das kann eine Andeutung im Gespräch sein, bei einem Stadtbummel. Inzwischen gibt es sogar einen Ehemann meiner Freundin, der mich fragte, was er seiner Frau schenken könnte. Den habe ich aber nur einmal geholfen und dann "erzogen" :laserschwert:, wie er herausfinden kann, was für seine Angebetete eine Freude sein kann. Klappt inzwischen ganz gut.

    Ich finde die durch meine Notizen entstandenen Büchlein höchst spannend und amüsant, besser als ein Tagebuch - auch wenn ich keines schreibe. ;-)


    Eine Bekannte meinte einmal, wenn sie sagt, sie braucht und möchte nichts, dann muss sie nicht überlegen, was sie dem anderen schenkt und hat keinen Stress.

    Das finde ich traurig. Aber vielleicht ist das einfach auch, wie man es selbst als Kind erlebt hat.


    Deshalb kommt bei uns auch der Nikolaus und man hat etwas Liebevolles von Herzen geschenkt in seinem Schuh stecken. Auch mit über 50 und über 80 noch und das finden wir einfach schön.

    Bist du an den Ort gebunden, oder hast du in der Zeit das Auto und könntest so 30 - 60 km fahren? Dann wärst du der Stube der ehemaligen und wieder auflebenden Textilindustrie.


    Allerdings muss ich sagen, in Kulmbach muss man unbedingt auf die Plassenburg. Die ist einfach imposant und der Ausblick zum Genießen. Falls du dafür Interesse hast, oder dich einfach beeindrucken lassen willst, das Deutsche Zinnfigurenmuseum auf der Plassenburg ist umwerfend, obwohl ich mit Zinnfiguren nicht viel am Hut habe. Da sind weit über eine viertel Million alte bis sehr alte Zinnfiguren, teilweise zu Dioramen gestellt, die Geschichte lebendig machen.Aber auch Märchen aller Art werden dargestellt. Auf der Plassenburg gibt es noch drei weitere Museen, u. a. das Museum Hohenzollern in Franken und ein Armeemuseum von Friedrich den Großen. Statt den König von England zu heiraten, zog sie selbst den Mann vor, der eigentlich für ihre kleine Schwester gedacht war, den Markgrafen zu Bayreuth. Im preußischen Hof schien alles prima zwischen den beiden, aber als sie dann nach Bayreuth kam, gab es das furchtbare Erwachen. Der Hof war natürlich nichts im Verlgiech zu ihren Gewohnheiten. Sie sah alles als Bauern an, machte ihren Bruder schwere Vorwürfe, dass er sie nicht gewarnt hatte. So schickte Friedrich dann viel Geld an seine Lieblingsschwester, dass sie ihr Leben etwas besser gestalten konnte.

    Friedrich der Große war auch öfter bei seiner Schwester und deshalb hat Kulmbach nun das Armeemuseum.


    Auch das Gewürzmuseum im alten Gebäude der Mönchshofbrauerei ist sehens- und erlebenswert.


    Du bist dort eigentlich in der Region der Werksverkäufe, nur Kulmbach selbst ist da leider die Ausnahme oder eher exotisch. Es sei denn du stehst auf Strahlungsabschirmung im fast schon esoterischen Sinne.

    Die Planung scheitert oft auch an den Vorgaben der Stadt...

    Hier in Karlsruhe kann ich sagen, dass die Straßenbahnen durchgelassen wurden, aber das geht vielleicht nicht immer und klar, Verspätungen gibt's trotzdem.

    Da unser Nachbarskind in der Bewegung sehr aktiv ist, weiß ich, dass es anders geht und sich im Moment Städte und Gemeinden sehr scheuen, etwas vorzuschlagen, was gegen die Bewegung wäre.


    Eine der Gäste in Salzburg hat eine Enkelin, die da vor Ort mitmacht. Sie hat sie inzwischen gefragt, warum sie dort losgelaufen sind und nicht die Straßen blockiert haben, die zu dem Thema diese Woche gepasst hätten:

    Sie sahen es als praktischer an, da loszulaufen, weil sie sonst mit den Plakaten im Obus in die Innenstadt hätten fahren müssen. Sie hatten außerdem Angst, wenn die Teilnehmer noch ein Busticket hätten kaufen müssen, wären vielleicht welche abgesprungen. Außerdem wären einige mit etwas größeren Plakaten von ihren Eltern per Auto hingefahren worden.


    Interessant. Wenn jemand von auswärts gekommen wäre, dann hätte ein Jugendlicher je nachdem, wo sie losgelaufen wären, per Handy bestellt 90 Cent bis 1,30 zahlen müssen. Außerdem hat Salzburg (nach Tariferhöhung) ein 365 Euro Jahresticket für Erwachsene und Schüler ein Ticket, das auch außerhalb der Schulzeit gilt. Wie gesagt, je nach Voraussetzung sogar mit der Möglichkeit, jemanden kostenlos mitzunehmen.


    Die Enkelin, 19 Jahre alt, war erstaunt, dass die Demo Buschaos verursachte.


    Wenn man Salzburg analysiert, dann ist dort der Fremdenverkehr schädlich. Viele Hotels in der Innenstadt, teilweise dem großen Fußgängerbereich bieten die Möglichkeit mit dem Auto/dem Taxi bis zum Hoteleingang zu fahren, dort auszuladen und dann mit dem Auto wieder zurück zum Parkhaus. Ich könnte in Salzburg anders als München stadtumfassend ohne Auto leben. Das Obus-System ist umfassend, die Abusse sind inzwischen auch zu über 90% klimaneutral und für die Salzburger ist es auch normal viel, bis überwiegend, oft sogar ganz aufs Auto zu verzichten. Carsharing ist dort normal zusammen mit Mitnahmeangeboten. Wenn ich in einige große Skigebiete fahre, steige ich in den Zug, werde dort von einem Shuttle abgeholt bis hin zu Belohnungsangeboten, wenn man ohne Auto in einigen Gemeinden Urlaub macht. Man bekommt im Sommer nach Buchung kostenlos Segways, Ebikes, kann auch nach Buchung für eine Tagespauschale ein Eauto bekommen. Das Salzburger Land ist da schon sehr weit (ich bin hauptsächlich da in Österreich unterwegs, kann also nur verlässlich dazu etwas sagen). Hier mal ein Beispiel.

    Das Outlet, schon ein Anziehungspunkt, auch für Münchner, da teilweise attraktiver als das Ingolstadt Village, ist bequem zu erreichen. Wenn man das nun vom Hauptbahnhof aus sieht, ist man in 12 Minuten mit drei verschiedenen Obussen dort, muss also nie länger als 5 Minuten auf einen warten. Selbst das Krankenhaus ist so angebunden, dass man alle 3 Minuten einen Bus dahin hat. Alles Obusse, also schon seit Jahrzehnten emissionsfrei, da rein Elektro.

    Selbst als die Demo war, kamen sofort Informationen im Bus und an den Haltestellen für die Fahrgäste. Als die Demo endlich von der Hauptader weg war zu Plätzen, die auch Touristen mahnend und nicht nur verärgernd erreicht hat, gab es sofort Taktverstärker.

    Natürlich gibt es auch noch Baustellen, was noch gemacht werden muss.

    Es soll nun auch nicht bedeuten, weil es bei uns viel schlechter ist, muss in Salzburg niemand demonstrieren. Ich finde es auch sehr gut, dass die jungen Menschen heute wieder viel politischer sind und es mit anpacken wollen.


    Nur dann sollte das auch konsequent umgesetzt werden. Fordern und sich selbst nicht daran halten, bei anderen kein Nachdenken sondern Ärger auszulösen, ist sichelich nicht der richtige Web.

    Die Friday for Future Demonstranten führen ihr Anliegen ad Absurdum.

    Da demonstrieren die für ein besseres Klima genau auf den Straßen, auf denen in Düsseldorf die Fernbusse nach Erkrath, Haan und Langenfeld fahren und blockieren damit den ÖPNV. Durch solche hirnrissige Aktionen ziehen die sich doch nur den Zorn derjenigen zu, die mit dem ÖPNV in die Stadt rein oder aus ihr raus wollen.

    Verrückt, genau so etwas haben wir an dem Wochenende in Salzburg erlebt. Jemand hatte einen runden Geburtstag und feierte das mit einem Essen in einem schönen Restaurant. Klar, wo wir wohnen, ist man nicht so verrückt und fährt am Freitagnachmittag mit dem Auto nach Salzburg, sondern überlegt, ob man nobel mit dem schönen Railjet der österreichischen Bahn fährt und 70 Euro für die erste Klasse zahlt, dann mit livrierten Obern seinen Kaffee bekommt und hervorragend funktionierendes WLAN hat oder 32 Euro Bayerticket mit dem Meridain fährt, der auch in Ordnung ist, aber natürlich weit nicht so schön wie eine österreichische Eisenbahn.

    Aber egal, wir waren rechtzeitig in Salzburg, dass wir nur noch aus dem Hauptbahnhof heraus in einen der davor liegenden Obusse zu unserem Hotel hätten fahren müssen, geplant war auch noch kurz in die Boutique gegenüber zu gehen, die immer so schöne Sachen hat, dann sich anzuziehen, in den Obus, der praktisch fast vor unserem Hotel hält in das Restaurant zu fahren. Geplant!


    Wir kommen aus dem Hauptbahhof heraus und hörten schon ohrenbetäubende Pfeifen, sahen massig Plakate und auf dem zentralen Busbahnhof vor dem Hauptbahnhof stapelten sich die Busse, denn die Fridays vor Future-Bewegung demonstrierte so intelligent - entschuldigt diesen böswilligen Klang, aber ich war echt sauer - dass sie nicht in einem ordentlichen Zug sondern hintereinander in einer Schlange liefen. Auch sehr ökologisch begleitet von mehreren Polizeiwägen mit Blaulicht.

    Gut, vielleicht machten wir den Fehler, trotzdem in einen Bus zu steigen. Denn zwei waren abgefahren und der, den wir benötigten, war dann der nächste. Wir fuhren los, gerade einmal um die Ecke und dann standen wir wieder. Nur wir waren im Bus und kamen dann natürlich auch nicht heraus.

    Statt gleich in die Innenstadt abzubiegen, denn die Demonstration hieß so in der Richtung Fridays for future gegen Black Friday, sind sie doch die ganze Straße heruntergelaufen, dann auch noch entlang des Mirabellgartens über den Markartplatz und erst dann zu den Einkaufsstraßen und möglichen publikumswirksamen Platzen.

    Sie sind über die Hauptader der Obusse gelaufen und haben die blockiert. Klar, da fahren auch Autos, aber ganz viele Salzburger waren Obusse, weil es da auch ideale Angebote gibt a la, Hinfahrt zahlen, Rückfahrt umsonst, wer eine Wochenkarte hat, kann jemand anderen, der auch diese Strecke fährt, umsonst mitnehmen, etc.

    Nur das ging alles nicht, dagegen konnten die Autos wunderbar auf den Straßen zum Black Friday im Outlet, in den Europapark zum Zib, etc. fahren, also alle Zufahren, die man auch leicht hätte blockieren können für die Autos zu den Einkaufszentren waren offen. Da wären zwar auch Obusse mit betroffen gewesen, aber eben nur einzelne und teilweise hätte man die Sachen auch noch mit der S-Bahn erreichen können.

    Aber nein, sie legen sozusagen das Zentrum der Obusse still.

    Soll ich nun bösartig sein? Wenn mir jemand sagen will, man soll etwas für die Zukunft tun, sie wären ein Vorbild, dann sollten sie aber auch bei der Organisation ein wenig Intelligenz und Nachdenken walten lassen.


    Waren wir sauer. Wir kamen über eine Stunde später ins Hotel, Boutique und netter Ratsch mit der Besitzerin Ade (ok, das war kein Weltuntergang, aber man hatte das einfach für ein schönes Wochenende geplant), dafür in Windeseile umgezogen, uns vom Hotel ein Taxi holen lassen - gut dauerte etwas, aber dann konnten wir bequem über Schleichwege zum Restaurant fahren - mit den Obussen wären wir nicht hingekommen. Nicht, weil dort keiner hinfährt, sondern weil sie diese blockierten. Einer der Schleichwege war z. B. eine schmale öffentliche Straße am Kapuzinerberg, wo man immer sagt, warum ist die noch öffentlich, sie geht durch so schöne Natur, da reicht es, wenn nur die paar Anlieger in den alten Villen und deren Besucher dort fahren dürfen. Aber so fuhren wir halt dort entlang mit vielen anderen, weil die Demonstranten die vernünftige Straße samt Obusse blockierten und kamen noch zum rechtzeitig zum ersten Gang im Restaurant an.


    Das war eine echte Geistesleistung der Bewegung. Jetzt hätte man noch sagen können, wenn alles Kinder gewesen wären, sie haben nicht richtig nachgedacht und noch nicht den Überblick. Aber inzwischen laufen und organisieren da viele Erwachsene mit. Also von solchen Leuten möchte ich dann nichts für die Zukunft vorgeschlagen bekommen. Die sollten erst mal in einem stillen Kämmerchen nachdenken, Zusammenhänge begreifen und dann vielleicht wieder in die Öffentlichkeit gehen.

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