Posts by Aline

    Aus Webware? Hosentauglicher Webware?


    (ich hab auch T-Shirt-ähnliches aus Webstoff, so ist's nicht. Aber das sind leichte Fluderchen für den ganz heißen Teil des Sommers. Aus hosentauglicher Ware wären die ... Kartonumverpackung. Fast versandtauglich.)

    Hosen näht man nach Hosenschnitten - also Schnitte für klassische Hosen oder auch Jeans suchen. Dafür sollten Deine beiden Stoffe gut taugen.

    Ebenso für Jacken (Jeansjacken, Bikerjacken, so die Richtung, dürfte mit der Stoffmenge auch gut hinhauen...)

    Röcke, Etuikleider...


    Das einzige, was nicht geht, sind hautenge Teile wie eben Leggings.

    (T-Shirts auch nicht.)

    Hast Du einen Jersey? Einen längs- und quer-elastischen Jersey? Bevorzugt mit Elasthanbeimischung?


    Oder sind Deine Stoffe gewebte Stoffe mit Elasthananteil?


    Wenn Jersey/Wirkware: bevorzuge bi-elastische Ausführung. Dein Hosenmodell ist eine Leggings - eine Strumpfhose ohne Füße. Und Du brauchst einen Strumpfstoff dafür: Also was gestricktes/gewirktes.


    Wenn Deine Stoffe Gewbe sind: Such Dir 'nen anderen Hosenschnitt.

    Leggings aus gewebtem Stoff taugt bestenfalls zum dekorativen rumstehen.

    (Mit viel Elasthan - im Tanzsportbereich könntest Du da fündig werden - geht da was. Was Tragekomfort anlangt... ist dann wahrscheinlich nicht mal so übel. Stoffe für Hochleistungssport sind aber schon speziell...)

    Du nimmst einen gewirkten Stoff. Mit Elasthan.

    (Die Elastizität von gewebten Stoffen mit Elasthan reicht meist nicht an die von Jerseys an.)

    Es gibt Jerseys, auch bi-elastische, in Lederoptik, btw.

    Du kannst die Hose auch komplett aus einem bi-elastischen Gewirk arbeiten.


    Bi-elastisch im Kniebereich beugt dem Ausbeulen durch Hosenbenutzung vor - Knie beugt man ja öfter...


    Natürlich könnte man einen für Jersey + bi-elastischen Knieeinsatz ausgelegten Hosenschnitt anpassen. Allerdings hat man sehr sicher deutlich schneller einen anderen Hosenschnitt gefunden, der weder Jersey noch bi-elastische Einsätze erfordert.

    Allerdings wird der dann auch nicht mehr nach Leggings aussehen. Nicht aussehen können. Dies Art von körpernähe funktioniert in Webstoffen einfach nicht wirklich.

    (Gott, was 'ne häßlich Büx. 'schulligung.)

    Kommt auf's Stickgarn-Material an. Als Oberfaden in der Nähma beim Quilten oder für Ziersteppungen funktioniert es hier bei mir und mit meinen Maschinen problemlos.
    Und doch, so grundsätzlich... Stickgarne reißen etwas leichter. Weil sie lockerer gezwirnt werden - damit sie sich beim Sticken schön flächig ausbreiten können.



    (In der Ovi/Cover - ich hab 'ne Kombi, die ich allerdings i.a.R.nur für's locken nehm - hab ich Stickgarn noch nicht versucht, würde es aber hier wenn, dann mit reduzierter Fadenspannung versuchen.)

    Braucht die Naht an der Stelle dehnfähigkeit, oder muss die nur den Saumumschlag festhalten?


    Wenn dehnbare Naht nötig, hilft eine imitierte Covernaht eh nicht (und "echte" Covernähte sind auch nicht wirklich dehnbar, solange da nicht mit elastischem Garn gearbeitet wurde), da funktionieren vom einfachen über den geteilten Zickzack bis zu ettlichen Zierstichen viele Dinge mit einfacher Nadel genäht sehr gut.


    Wenn es nicht wirklich dehnfähig sein mus, aber die Optik einer Covernaht gewünscht wird: 2 parallele Geradstichnähte. Mit der normalen Einzelnadel.

    (Auch da könnte ein elastisches Nähgarn noch ein bißchen Dehnfähigkeit in die Naht geben. Alterfil hat da was...)



    (Stickvlies muss untergelegt und befestigt werden, so das das Vlies straff bleibt und dem Fadenzug entgegenarbeiten kann...)

    Zwillingsnadeln wurden für die Biesennäherei erfunden - da soll ein Stoffwülstchen entstehen...



    Stickvlies von unten, Unterfaden lockern (bei der 6700P einen 2. Spulenkorb besorgen, und da dann dran schrauben), und ggf. auch mit der Oberfadenspannung spielen - manchmal hilft da seltsamerweise lockern, sehr oft aber eher deutlich fester stellen.

    me3ko Weil die Maschine mein Hilfsmittel ist - nicht umgekehrt.


    Und das Gefühl, das die Maschine mich gängeln möcht... werd ich solange umgehen, wie irgendmöglich.

    Das ist rein mein Gefühl, wenn technische Geräte so ach so arbeitserleichternde Vorschlagsfunktionen haben. Gerne mit Vorschlägen, die dem erreichen meines gewünschten Ergebnisses bestenfalls nicht hindernd sind.


    Sprich: So'n Nähberater ist entweder erst gar nicht eingebaut, oder kann komplett weggeschaltet werden. Oder die Maschine wird nicht meine.

    Naja, beide Teile hatten schon was seeeehr spezielles... die Hose noch mehr, als das Kleid. (Das Kleid leidet mehr unter Doppeldeutigkeit von Begriffen, als unter Farbverteilung.)

    Und sein völlig im Fluß vorgetragener Kommentar zu den pussies - ihm ist beim sprechen aufgefallen, was er da sagt! - entweder knallrot werden und im Fußboden versinken, oder Lachkrampf. Dann lieber Lachkrampf...

    Üben...:pfeifen:


    Der Rollschneider ist die Verlängerung Deines Arms, der Zeigefinger liegt oben auf den Griff in der Mulde. Und dann zeigt der Zeigefinger die Schneiderichtung an...

    (Wenn Du Probleme mit dem Handgelenk hast, das wegen "weicher" Sehnen z.B. schlackert... wird's schwierig.)

    Nicht verkrampfen - je starrer Du zu halten versuchst, desto eher macht Dein Handgelenk und dann der Rollschneider unbeabsichtigte Schlenker.

    (;)Locker aus der Hüfte - das Schneidgerät ist nur ein angeflanschtes Körperteil. Und hört genauso auf Dich und Deine Kommandos, wie's die Originalbauteile auch tun.)


    (:oIch schneid ja freihand auf 'ner angezeichneten Linie ohne Schlenker... ich hab das rollschneiden aber auch mal stur geübt. Alte Klinge und 'nen Stapel Papier...)

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