Posts by Aline

    Hier gibt's dies Jahr keine Äpfel. Naja, ein paar Alibifrüchtchen... aber die alten Bäume brauchten nach dem äusserst ertragreichem und trockenstressigem letzten Jahr auch Pause.


    Die Zwetschge hängt voll, wenn auch nicht so extrem wie letztes Jahr - da hab ich nach 25 kg abernten noch nicht mal ahnen können, das da was von den Zweigen fehlte...


    Himbeere, die späte, wird reichlich.

    Tomaten auch...


    Und GsD hat's am Wochenende mal satt geregnet.

    Ohne reihen geht gar nicht.

    Muß nicht immer überall und alles sein, auch nicht mal zwingend von Hand, aber grad wenn's knifflig wird... ordentlich geriehen ist deutlich schneller genäht, als gesteckt und aufgetrennt. Zumal man nur begrenzt trennen kann - irgendwann ist jeder Stoff dann durch.

    Scharfe Messer sind nicht die gefährlichen... das gibt einmal 'nen glatten Schnitt und gut. (bzw. schlecht für den unaufmerksamen Nutzer, weil blutig...)

    Mit stumpfen Klingen reißt man sich viel schlimmere Wunden, und bringt i.a.R. auch mehr Dreck rein: Messerklinge schartig hält viel mehr Reste fest, als Messerklinge glatt.

    Und tiefer kommt man meist auch: Ein stumpfes Messer wird nun mal mit mehr Druck geführt...


    Hmmmm... nee, Kochen per se ist nicht mein Hobby.

    Aber es gibt Seiten des "Kochens", also der Nahrungszubereitung, die für mich durchaus den Erholfaktor eines Hobbies bieten...


    Mein Hobby - eines von mehreren - ist das nähen.

    Das was tragbares dabei rumkommt, ist aber ein netter Nebeneffekt.

    Und Werkzeug- und Materialkosten sind nur in sofern zu rechtfertigen, als das sie das Familienbudget nicht überfordern dürfen.

    Wie bei allen anderen Anschaffungen auch...

    Zwischen den Ansprüchen - und den Handnähten - eines Couture-Kurses und handwerklich besserem maschinenunterstütztem Hobbyschneidern liegen immer noch Welten.

    Und zu sagen: Ich will besser werden, als ich jetzt bin... schadet erstmal nicht.

    Die Bernina 460/450 sind leise - die klingen eher wie eine Näh- denn wie eine Overlockmaschine.


    (Gegen Alterssichtigkeit hilft auf Dauer nur Brille. Betrachte es als modischen Gimmick... weil: auch beim Nadeleinfädler musst Du sehen können. Zumindest den Faden und die Aufnahme für selbigen.

    Solange nur das Nadelöhr verschwindet, geht's übrigens noch...)

    SchneiderInnen heute sind zumeist BekleidungstechnikerInnen - die haben industrielle Fertigung gelernt, das ist vom individuellen, handwerklichen auf Maß arbeiten teils ziemlich weit weg.

    Und irgendwann erlerntes musst Du festigen - immer wieder nutzen, sonst verlernst Du das wieder. Das gilt auch für ein Handwerk wie das Nähen.

    (Die Qualitätsansprüche an Kursleitungen sind ja nirgends fixiert. Hängt also immer vom Anbieter ab. Und SchneidermeisterInnen, die sich solche Kurse antun, sind nicht so oft zu finden.)


    Wenn Du also ewig nur für ihre Babys und Kleinkinder nähende Mütter betreut hast... kann das Lücken produzieren.

    (Die Sachen sind ja i.a.R. nicht besonders passformsensibel, und die jungen Frauen wollen und - in gewisser Weise auch - müssen schnell fertig werden. Kinder, und grade kleine Kinder wachsen beständig...)


    Bei Deinem Anspruch FrauHenne an Dich selber und an das, was Du Dir von einem Kurs wünscht: Such Dir was anderes.


    Teste die Schneiderinnen mit 5er bzw. 10er Karte (das klingt nicht nach zwingend fixem Termin, sondern nach 'nem Abo. Das kann finanziell tatsächlich auch für Dich deutlich attraktiver sein, als ein günstiger Kurs, der aber eben auch nur X Stunden geht und wer mal nicht teilnehmen kann, hat halt Pech gehabt und ist's Geld trotzdem los...)


    Die Bücher können Dir weiterhelfen - so Du der Typ für's Buchlernen bist.

    Wenn Du die Möglichkeit hast: Guck in jedes Nähbuch rein, dessen Du habhaft werden kannst. Manchmal liegt einem die Erklärweise eines Autors besonders, während man bei einem anderen nur :?::?::?: versteht.


    (Wenn Du "nur" fertige Schnittmuster anpassen willst, ist der Hofenbitzer erstmal noch zu viel. Auf lange Sicht aber bestimmt mal mehr als nur 'nen oberflächlichen Blick wert.)

    Nee, nee, Fossil ist er noch nicht.

    (Fossilien sind die Dinger im Stein, nicht die, welche scheinbar aus Stein... )


    Methusalem könnte sein...


    Tamagotchi... ich bitt Dich. Er ist weder gelb, noch piept er nervig...

    Ganz egal, ob Schrat, Gargoyle, oder sonst was in der Richtung: Das sind alles keine Einzelgänger.

    Keine Herdentiere, soweit geht's nicht, aber so ganz allein... da werden sie schon mal unsauber. Und bissig.

    (Und dann heißt es wieder, diese Mistviecher. Alles machen sie kaputt...)


    Ach, die Reproduktionsrate ist niedrig. Bei allen. Liegt an der extrem hohen Lebenserwartung der Wesen... wer ein paar Jahrhunderte bleibt, setzt nicht 3 x jährlich Nachwuchs in die Welt.

    Wieviel dickerer Stoff, welches Futter?

    Was willst/musst Du alles drunterziehen können?


    (Ein Probeteil für einen Mantel kann man durchaus auch bei geplanter Wollflauschnutzung aus Bomull machen - das wesentliche sieht man i.a.R. auch da.

    Und viel mehr Dickendifferenz im Material geht fast nicht...)


    Ja, kann heißen, das Du nur ein weniges breiter schneiden musst, kann aber auch heißen, das Du tatsächlich hochgradieren musst/größere Größen auskopieren musst.


    Und auch bei "nur" breiter schneiden... je nach Anzahl und Position der Teilungsnähte nicht an allen Nähten und auch nicht zwingend überall gleich viel.

    Abnäher, taschenposition, Kragen/Revers: kann möglicherweise bleiben, wie's ist. Eventuell sind da aber auch leichte Verschiebungen nötig.

    Oder brau Dir Deine eigenen Pflanzendrinks. Hafer, Mandel, was immer Dir schmeckt. So schwierig sind diese wässerigen Kaltauszüge nicht herzustellen.

    Aus den ausgepressten Überresten kann man auch noch was machen. Kekse backen, z.B.

    Oder in den Smoothie schmeißen...

    Zumindest was zusammengehört, hatte auch die selbe Druckfarbe - zumindest bei den paar heften, die ich da habe. (Nein, keins aus 2013.)


    Und Ärmel, VT, RT, etc. sind ja entzifferbar.



    (Was mich ja schon seit Jahrzehnten etwas wundert, das sich diese zeitschrift hält.

    Die wirkte in den 70ern schon leicht altfränksch, und das hat sich bis heut nicht geändert. Irgendwie aus der Zeit gefallen.)

    Wie findet sich denn da eine Elna 240 bzw. Elna 340 in meinen Erwartungen wieder?


    Da:


    für Kissenbezüge und ähnliches - auch moderne Jeans (die sind ja alles, nur nicht mehr so wirklich dick, stabil, robust...) reparieren findet sich bei den modernen Nähmas komfortables.

    ...


    1 x im Jahr mit Feingefühl eine kurze Naht auf Gurtband...

    Aber wirklich mit Feingefühl.

    Und nicht zu dickes Leder - aber die Elnas sind schon prima. Ohne zuviel Schnickschnack.

    Neue, feine Nadel. Dünnes Garn - evtl. auf Maschinenstickgarn ausweichen.

    Und mit den technischen Möglichkeiten Deiner Maschine "spielen": Obertransport, Füßchenandruck (lösen), ggf. Teflonfuß.

    Nur wenn damit keine flache Naht hinzukriegen ist (was mich wundern würd), kann auswaschbares Stickvlies untergelegt werden, ggf. auch oben drauf.


    Meist geht eine Geradstich-Naht, reicht die Elastizität nicht, schmale Zickzack-Naht.

    (Was ich nie tun würd: Da Overlocken. Das gibt einfach eine garantiert sichtbare Wurst.

    Overlocker sind toll, keine Frage. Aber sie sind nicht das absolute Nonplusultra bei jeglichem Nähproblem.)


    Entweder wird die Spitze eh vollflächig unterlegt - dann wird Spitze und Unterlegstoff zumeist wie eine Lage verarbeitet, und man sieht die Nahtzugaben daher von außen nicht. (Man kann da dann trotzdem noch mal klassisch füttern, oder fasst die NZ dann ein, damit das Nähstück dann auch von innen gut aussieht.)


    Bei nicht unterlegter Spitze gibt es verschiedene Möglichkeiten, je nachdem, wo sich die Naht befindet und wie unsichtbar man sie haben möchte.

    Man kann die NZ

    - einfach offen lassen. ggf. einfach flach feststeppen. Entweder flach nach beiden Seiten, oder zusammen nach nur einer. Ist sichtbar.

    - mit Futterstoff einfassen. (macht vor allem Sinn, wenn die Spitze kratzig ist.) Ist sichtbar.

    - man legt Spitze rechts auf links, so das die geplante Naht korrekt liegt, und näht die Spitze mustergerecht von rechts mit schmalem Zickzack aufeinander - die überstehende Nahtzugabe wird danach vorsichtig weggeschnitten. Das ist nahezu unsichtbar, braucht aber ggf. etwas mehr an Nahtzugabe.

    -Kappnaht - stabil, fast immer machbar. Sichtbar.

    Dann verrat uns doch mal, wo Deine preisliche Schmerzgrenze liegt.


    Für normale Sachen und 1 x im Jahr mit Feingefühl eine kurze Naht auf Gurtband wird sich dann was finden.

    Wie gesagt, für Kissenbezüge und ähnliches - auch moderne Jeans (die sind ja alles, nur nicht mehr so wirklich dick, stabil, robust...) reparieren findet sich bei den modernen Nähmas komfortables.

    (Ich dacht immer, Montags-maschinen sind beim Discounter die Hobel, die's problemlos tun.

    Weil der Ingenieur da noch Wochenendausgeschlafen war und keine Fehler für baldigsten Neukauf eingebaut hat...

    So wie der Teufel Schmetterlinge frisst, weil ihm die Fliegen so sympathisch sind.)

    Hallo, erstmal...


    Bis dahin

    ch brauche eine "einfache, robuste" Nähmaschine, mit der ich mal einen Gummi in einer Boxer-Shorts, eine Flicken auf eine Jeans, einen Riss in einem Hemd, mal einen Saum an einem Vorhang, ein ausgerissenen Knopfloch in einem Bettbezug, ein Kopfkissen 80x80 -> 80x40 Teilen etc ...

    Elna, Janome, Pfaff, Gritzner, W6, Husqvarna - was der markt für 2 bis 300 Euro halt an mechanischen Markenmaschinen hergibt.

    Können können die das dann alle.


    oder mal einen ausgerissen Rucksack nähen/reparieren kann - vielleicht auch mal ein Stück Leder oder einen Gurt vernähen/reparieren.

    Da wird's dann schwierig.

    Ich bin grad versucht, Dir ein "Eisenschwein" zu empfehlen.

    So 'ne alte Vollmetallnähma gerne ohne Motor oder mit nachgerüstetem Motor (die Fachleute dafür schlagen bestimmt gleich auf).

    Schlicht, weil da am ehesten die Durchstichskraft gegeben ist, um durch ordentliches Materialstärken auch durchzunähen.


    (Jedenfalls dann, wenn Rucksack, Leder, Gurt nicht handtäschchen heißt, sondern ordentlichees, dickes Material bedeutet, das auch entsprechend Last hält.)

    Werbesprech. "Organic" klingt halt toll.

    Und lässt sich, genau wie "bio" teurer verkaufen - weil es eben ganz ganz vielen Verbrauchern so geht, wie Dir jetzt grad (das ist kein Vorwurf, nur die Feststellung einer Tatsache).


    GOTS zertifiziert, kba (bzw. bei Schafwolle dann kbt) sind da die einzigen Begriffe, auf die Du schauen kannst.

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