Posts by Aline

    Du könntest online schon mal Booklooker durchwühlen - ist allerdings schwierig mit "Blicken in's Heft".


    Weißt Du denn ungefähr, wann die "alten" Sternzeichen gestickt wurden? Weil, das ist wichtig für die Suche.

    (Ich meine mich an eine Anna-Serie zu erinnern. So irgendwas um die 20 Jahre her...

    wenn's älter ist, hilft das Wissen von wann das älteste Stickbild ist schon enorm den Suchzeitraum einzugrenzen.

    So ab Mitte 19. Jahrhundert kriegte man gedruckte Vorlagen - davor gab's nur die tradierten Mustertücher. Die hängen manchmal heut in Museen...)

    Ah, so.

    Da sind also ganz neue Sternzeichen dazu gekommen.


    Weiß Dein Bekannter denn ungefähr, wann die Oma die gestickt hatte?


    Es gab auch früher schon Anleitungshefte und -bücher - und manchmal kann man die heute noch erwerben (antiquarisch, je nach Zustand für mehr oder minder kleines Geld bis richtig teuer.)

    Das ist doch dann eh 'ne Zählstickerei.

    Die kannst Du nach 'nem guten Foto (also wo Du Stiche auszählen kannst) nacharbeiten.


    Als dauerhafte Vorlage kann man sich das dann auch in Kästchenpapier reinmalen.

    Hätte auch den Vorteil, das die neuen Sternzeichen stilistisch wie die alten wären.

    (Setz Deinen Bekannten an's abkupfern...)

    Tja... und meine HUS Lilly oder auch jetzt meine Elli... die nähen Jersey einfach so. Ganz ohne

    Auch RV.

    Oder unterschiedlich dehnbares aufeinander gestapelt (BHs) ...


    Gut, die sind deutlich höher im Preis - aber Obertransport brauchen sie nicht.

    (Wo hingegen ich durchaus Pfaffs kennen lernen durfte, die ohne IDT-Nutzung nicht mal auf schlichtem glattgewebtem Leinen 'ne saubere Naht hinbekamen.)

    Ich hab ja die "kleine" Elna Excellence 720 pro - das ist die baugleiche "Schwester" zur Janome 6700.

    Ich hab breites und schmales Obertransportdingens - und in den 9 Monaten, die Elli bei mir wohnt noch nicht wirklich Bedarf an den Obertransportern gehabt. (Der Obertransport war auf bi-elastischem Jersey nett, aber es wär auch ohne ausreichend komfortabel schön geworden.)

    Irgendwie kann ich mir nur sehr schwer vorstellen, das das Flaggschiff hier an diesem Punkt schlechter sein soll.


    Also.. ich würd erstmal gucken, ob das schmale Füßchen nicht reicht.

    (Ich verwende i.a.R. keine Nahtreißer. Nur die klassischen RV.

    Bei denen, wo quasi direkt neben der Raupe genäht wird könnte ein entsprechend angepasstes Füßchen mit Führungsrille für die RV-Spirale eventuell schon sinnvoll sein. Allerdings hab ich das Füßchen schon bei den anderen Maschinen vorher nicht vermisst, wenn ich diese Nahtreisser dann doch mal hatte - bißchen aufbiegen, ggf. vorsichtig bügeln, und dann passten die unter'n normalen Fuß.)

    Doch, die Veranlagung zu Mauerblümchen oder Alphatier ist angeboren.

    Nur die Stärke der Ausprägung hängt an äußeren Faktoren.


    Ich nehme mal stark an, das Du nie Mobbing erfahren hast, speziell nicht in der eh empfindlichsten Phase Deines Lebens, also als Teenager.

    Markenklamotten - oder eben "die richtigen" Klamotten können einem da das Leben echt leichter machen. Weil Klamotten eben das nach außen sichtbare Merkmal sind, wird sich eben auch daran so gern und gut aufgehängt.

    Okay.

    Dann würd ich Dir tatsächlich nur von den Brother in Deinem Preisrahmen abraten - die sind in aller Regel mit einem Jersey-mörderndem Nähfußdruck ausgestattet.

    (Man kann dem beikommen, klar. Aber auspacken und loslegen ist dann eher weniger gegeben.)

    *grins*

    Was nähst Du denn so? Eine größere maximale Stichbreite ist erst bei Zierstichen wirklich positv merkbar - ein genähter Zierstich macht in 9 mm Breite nun mal mehr her, als in 5.

    Bei bevorzugter Verwendung sehr feiner Materialien kann es dagegen von Vorteil sein, möglichst wenig Stichbreite zu haben.

    Kleine Stichbreite = kleines Nadelloch, große Stichbreite = großes Loch für die Nadel zum zur Spule durchkommen.

    Und je größer das Loch, desto eher kann's bei nicht ganz geschickter Handhabung der gesamten Angelegenheit zu eingefressenem Stoff kommen...


    Wenn Dir eh Geradeaus und Zickzack bis 5 mm Breite reicht (bei Dessous kann etwas mehr schon schöner sein, aber reichen tun die 5 mm da auch alle mal), Du auch nicht absiehst zum Zierstichjunkie zu werden... ist die maximale Stichbreite eher vernachlässigbar.


    Nähfußhub: Wenn Du auf Dicken kommst, die Deine W6 nicht packt, wirst Du bei anderen Haushaltsmaschinen auch nicht so wirklich fündig. Soviel mehr gibt's da nicht.


    Nähfußdruck: Wenn die Maschine gut eingestellt ist (werksseitig!) ist das eh nicht unbedingt das notwendigste Knöpfchen zum dran drehen (ich mag den verstellbaren Nähfußdruck, aber brauchen... brauchen tu ich das Stellknöpfchen seltenst.)

    (HUS müsste da die Option für haben, zumindest bei manchen der Modelle.)


    Obertransport bis 500 €? Eher nicht.

    Evtl. 'ne Gritzner... da kann es aber das Problem geben, das manche der idt-Pfaffs auch hatten: Ohne gibt's dann kein wirklich sauberes Stichbild. (Nur vom mitlesen. Ich hab da keine eigene Erfahrung.)


    Guck auch mal bei Janome oder Elna. Die haben recht robuste, zuverlässige Maschinen in Deinem avisierten Preisbereich - ohne viel Schnickschnack (Zierstiche).

    Da könntest Du recht haben.


    (Das ist zu lange her, das ich Herrn Schneider zugucken durft.

    Allerdings hat er das auf einem nicht stabilisiertem Stück etwas festerem Baumwollgewebe gemacht... ich hab das Monogramm ewig aufbewahrt, ob es noch irgendwo eingegraben lagert, weiß ich gar nicht? *grübelt*)

    ;)

    Moment.

    Der distinguierte Herr trägt keine Jeans.

    Das ist Arbeiterkleidung, sowas kommt für den Herrn Kommerzienrat nicht in Frage. Wo kämen wir denn da hin...



    Außerdem ist eine Jeans schon im Ansatz anders aufgestellt, als die normale Hose.

    Von daher grundrichtig, das Du da auf eine explizite Jeans-Konstruktions-Anleitung umgestiegen bist.

    (Ganz grundsätzlich: Die Jeans war eine wohldurchdachte aus der Praxis entwickelte Reit-Arbeitshose. Robust, und problemlos auch bei stundenlangem Sitzen im Sattel. Daher ergeben sich die Besonderheiten bei der Passform/Konstruktion, als auch der Verarbeitung.)


    Nein, Bund wird abgezogen, nicht noch draufgesetzt. (Es sei denn, Du möchtest in Extremo die Hose wie Obelix tragen...)

    *grübelt*

    Ich glaub, das hat mir vor 20 Jahren mal der Nähma-Händler, der mir die HUS Lily verkauft hat vorgeführt. Mit eben jener Lily, unter Nichtnutzung der Automatik, mit der die beim Zickzack automatisch von schmal nach breit hochfuhr mit der Stichbreite.
    Die brachte da eine Funktion und die dazugehörige Taste mit, er kriegte das mit 1 Hand an den Bedienelementen, 1 am Stoffstück und ohne die Hilfsmittelchen der Maschine hin.

    Ein wunderschön verschnörkeltes Monogramm in 5 cm Buchstabenhöhe...

    Leider ist Herr Schneider nicht mehr...


    Ohne Üben geht das nicht.

    Aber mit genügend Übung... sollte das mit jeder zickzackfähigen Maschine mit der Option Nähfuß Drucklos unten hinzubekommen sein.


    (Herr Schneider war vor 20 Jahren schon deutlich über 70. Und hat als junger Mann mit nähen und dann auch mit Nähmaschinenwartung und-verkauf angefangen. Da steckten also mindestens 35 Jahre Training hinter...)

    Auf die Idee, alles direkt als technische zeichnung aufzubauen, kommt man am ehesten D. Das Land der Ingenieure... ;)


    So ziemlich alle anderen drapieren erstmal. Und wenn sie wissen, wie ihr Arbeitsmaterial funktioniert, kommt das mathematische-technische dazu...

    Wobei manche Maße in der Konstruktion immer berechnete und nicht gemessene sind,


    Wenn Du für Dich arbeitest: Ein wirklich guter Alter Ego - also eine Schneiderpuppe nach und mit Deinen Maßen, bei Herren natürlich mit Torso mit Beinansatz - ist enorm hilfreich- Du musst dann nicht mehr immer mit dem glatten Laken anfangen.


    Das Wissen, wie man vom gemessen Maß am dreidimensionalem Körper zum zweidimensionalem Schnittmuster kommt, ist allerdings auch sehr hilfreich - um eben jedes "Laken" zumindest grundsätzlich in die richtige (Grund)Form zu bringen.

    Und manche Sachen... funktionieren auf dem Papier hervorragend - aber an Dir genau so weit, wie Du der Idealfigur entsprichst. Und das kann heißen: Sie funktionieren an Dir und für Dich genau gar nicht.

    (Individuelle Staturbesonderheiten kommen eh immer am Schluß eingebaut.

    Und um das tun zu können, hab ich angefangen, mich mit Schnittkonstruktion zu befassen. Richtig weit bin ich da nicht, aber für meine zwecke - das abändern fertiger SM - reicht's.)


    Dein Hosen-Problem ist, soweit es die Leibhöhe in der von Dir beschriebenen Form betrifft, eh ein Design-Problem. Keines der grundsätzlichen Aufstellung.


    Herr Jungclaus (ich hab das Buch) schneidert sehr traditionell. Und hat ein distinguierteres Publikum im Blick... dementsprechend gibt's da eben auch eher klassische Abmessungen bei den Kleidungsstücken.

    Und Hosen sitzen da, wo sie klassisch hingehören und nicht da, wo sie in den letzten ~ 20 Jahren mit der jugendlichen Sportmode hingerutscht sind...

    Nimm Deinen Sloper - bzw. die daraus abgeleitete taillenhohe Jeansgrundform.

    leg Deine "Oberkante Hose" dahin, wo Du sie an Dir haben willst. Sprich: Schneid ab, was Dir zuviel ist.

    Solange die später an Dir hängen bleibt, nix rausguckt, was nicht soll... ist das dann okay.


    Und in die gekürzte Fassung baust Du dann die typischen Jeansdetails - die flach abgerundete Vordere Eingriffstasche mit angeschnittener Hüftpasse ( falls benötigt: Da wird in den Anstoß zwischen Tasche und Vorderteil der vordere Abnäher reingelegt.)

    Den Sattel hinten - auch hier: Falls Du 'nen Abnäher benötigst, wird der in die Sattelnaht gedreht.

    (Feintunig in beiden Fällen am lebenden Objekt.)


    ;) Richtig ist, was funktioniert...

    Organ hat ebenfalls 'ne Sollbruchstelle.

    Sogar 2...


    Nö, 'ne gut eingestellte Nähma näht jeden Jersey schön und elastisch (sogar elastischer als die Ovi, die kann nämlich bauartbedingt nur geradeaus Stiche)


    Wer hat den Blödsinn eigentlich in die Welt gesetzt, das Nähmas keine Jerseys, oder zumindest nicht schön, gut, elastisch und damit haltbar können?

    Du hast mit Nähma nicht den Industrielook, das ist richtig. Aber das ist auch alles.

    Steht irgendwo in den Produktbeschreibungen.

    Bei den Freudenberg-Volumenvliesen haben die Polys die größte Steppweite, die Baumwoll-, Viskose-(Bambus, Soya), Woll-Mischvliese sind dichter zu quilten, wenn sie waschfest werden sollen.


    Ich müsste nachgucken hab nachgeguckt, die Poly-V-Vliese müsste liegen bei 20 cm sein, bei allen anderen deutlich weniger.

    Guck mal: https://www.vlieseline.com/Produkte/Volumenvliese

    jeweils in den Produktdetails zu den einzelnen Produkten steht's.


    Entsprechende Infos gibt's auch für die Hobb's Vliese.

    Und wohl auch so ziemlich jedes andere, so man an die Produkspezifikationen rankommt...

    Feinwaschmittel, normale Dosierung für leicht verschmutztes - das schont Deine Waschmaschine (Waschmittel enthalten immer auch was gegen kalkablagerungen) und holt aus dem Quilt Staub und Hautfett und ggf. Markierungen usw. raus.


    Schleudern: Mäßig. Ich weiß ja nicht, was Deine WaMa kann, meine würde ich halt wie immer auf 600 Touren stellen. (Da ich auch keinen Wäschetrockner hab, braucht das nicht so hoch ausgeschleudert zu werden, und weniger Touren geben auch weniger Kräfte auf die Trommelaufhängung => schont die WaMa.)


    Wobei fertig versteppt... passiert dem Volumenvlies nix mehr, und die Stoffe halten das eh aus.

    (Wenn Du den maximalen Abstand für das Vlies nirgends überschritten hast, kann das nicht mehr unter'm Eigengewicht reißen. Von daher ginge dann auch volle Karotte.

    Ansonsten halt so, das Du Dir nicht die ganze Waschküche unter Wasser setzt.)


    Weichspüler: Braucht es nicht.

    Noch höher als bei brother (meine olle Innov'is 10 war ja schon mörderisch, da noch was drauf... wäre festgeklemmt untransportabel...)


    Ich hab ja wieder die Möglichkeit zur Füßchendruckverstellung.

    Bei Jersey, falls er sich ausdehnt und wellt, und es der Obertransport nicht sein soll oder allein nicht schafft (den Jersey such ich noch, bin aber auch noch nicht zu meinen Dessous-Sachen gekommen), wird gelockert.


    Ansonsten hab ich noch keinen Stoff gefunden, wo ich den Wunsch verspürt hätte, am Füßchendruck rumzustellen. Elli ist da sehr brav.

    (bei Lilly - Husqvarna Lily 540 - war das ähnlich, nur das die keinen Obertransport als zusätzliche Hilfe hatte. Aber zwischenzeitlich einen total platten Transporteur - da ging Füßchen auf 0 stellen und stippeln mit normalem offenen Stepfuß...)

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