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Posts by Aline

    *grins*

    Ich hab 'ne Flachbett - überhaupt keinen Freiarm. (Extra so gekauft. Ich brauchte den Freiarm der Vorgängermaschinen eh nie.)

    Und bei der daraus resultierenden Auflagefläche... ist die Stoffführung um's Füßchen einfach. Da zieht nix...


    Und Bündchen annähen an Ärmeln oder Leggingsbeinen, oder auch nur säumen an solchen Stellen wo der Durchmesser eh eng ist... da hilft oft auch kein schlanker Freiarm mehr. Weil selbst der zu dick ist. Und dann läuft's eh wieder um's Füßchen.

    (Bei Freiarmmaschinen würd ich da immer den Anschiebetisch anbauen.

    Optimal wäre der Einabu in einen Nähschrank/-tisch - Auflagefläche ist dann die Tischfläche links der Maschine und dahinter ...


    Macht allerdings mehr Spass, wenn der Platz rechts der Nadel auch nicht so ganz winzig ist...

    Die Babys sind einfach so verdammt teuer - und die TE hatte am Anfang einen Preisrahmen genannt:

    so zwischen 400 und 1.400 Euro auszugeben.


    Da passt das schlichteste Babylöckchen grad rein... (Inspire, grad für knapp 1100 gesehen. Alles andere aus der Schmiede geht bei 1700 los.)

    He-Oberhemden (wie auch Damen-Hemdblusen) kriegen Rechts-Links-Nähte. Da braucht es nur Geradstich für.



    Bei Deinen aufgelisteten Nähprojekten: Ovi.
    Die macht Dir dann die Versäuberungen an langen (oder auch weniger langen) Kanten.

    Näht auch mal in einem Schritt 2 Stoffe zusammen bei gleichzeitiger Versäuberung.


    Eine Cover kann nur diese typischen Industrie-T-Shirt-Säume. (Die Dinger können mehr, aber das sind eben Variationen von 2 bis 3 Fäden von oben und unten drunter 1 bis 2 Fäden in Schlaufen...)

    Dafür seh ich bei Deinen Projekten nu gar keinen Bedarf.

    (Tischdecken, Vorhänge, etc: Einschlag, Umschlag, mit geradstich knappkantig absteppen. Fertsch.)


    Combis von Ovi und Cover: Muss halt umgebaut werden, je nach dem, als was Du die maschine grad nutzen willst. Kann manche leute nerven.

    (Ich fand's an meiner nicht wild, aber ich hab auch nur alle Jubeljahre mal die Coverfunktion genutzt.

    Nach dem technischen Tod der Huskylock Combi hab ich mir - für's versäubern der Stoffe vor dem Vorwaschen, also schierer Luxus - 'ne kleine janome Ovi geholt. Rattert, frisst Öl wie nix, tut's für meine Zwecke.)



    Wenn es nicht am Geld scheitert: Die größere Bernina-Ovi (460?). Hat 'ne Freundin von mir, ist ein Traum in Laufruhe und Bedienfreundlichkeit und Zuverlässigkeit.

    Auf doppelt gelegter, gewebter Baumwolle - Küchenhandtuch/Trockentuch oder sowas. Und bitte mal kontratstfarbenes Garn. Am besten auch noch oben und unten verschiedene Farben.


    (Das auf dem Softshell die Stichbildung Glückssache ist, ist gebongt.

    Aber wenn's am Greifertiming z.B. liegt, sehen das unsere Spezialisten eben auf dem doppelten Bettuch - und können Dir dann sagen, mach dies oder das. Oder bring Werkstatt.)



    Ich würd bei dem Test da oben ja immer noch auf ein Problem von Stoff und Nadel tippen - der Oberfaden kommt nicht immer durch, das die Verschlingung von Ober- und Unterfaden passiert. Und das heißt meiner Erfahrung nach, das Stichloch ist zu klein und hält den Faden fest.

    Da hilft manchmal schlicht 'ne dickere Nadel, manchmal eine Sticknadel mit tieferer Fadenrinne...

    Ich würd durchtesten: Schmetz Stretch, Jeans, Microfaser, Topstitch/Nachsticknadel.

    Und dann das gleiche mit Organ. (Superstretch, Jeans, Microfaser...)

    Da als "Softshell" einiges an Materialien verkauft wird: Passiert das bei allen Softshells, die Du hast?

    Wenn nein: Kannst Du Unterschiede an der Oberfläche oder im Material an sich ausmachen?


    (Ich erinnere mich mit Grausen an einen haptisch und optisch wunderschönen Velourleder-Imitat. Für halbwegs brauchbare Stichbildung... Stickvlies von oben und unten mitlaufen lassen, Topstitch-Nadeln (das sind eigentlich Sticknadeln mit extra Fadenrinne...), und gelegentlich später von Hand einen Überfangstich gesetzt, um die nichterfolgte Verschlingung aka ausgelassener Stich zu kaschieren. Teflonfüßchen und verstärkerter Nähfußandruck.

    Ich hatte von diesem "Traumstoff" dann auch gleich richtig viel gekauft - weil Stoffmarkt und da komm ich nie wieder dran...)

    Und wenn Du anpasst: Geh mit mindestens der Hälfte der notwenigen Erweiterung in die Beinmitte. Und nicht rundum gleichmäßig - meist braucht es bei solchen Größen vorne deutlich mehr Mehrweite, als hinten.

    Prima, das Aufgabe 1 jetzt bewältigt ist.



    Allerdings gebe ich zu, den Hohlsaum händisch zu nähen, hab ich mir geschenkt. Wozu hat die Nähmaschine sonst die Blindstichfunktion...? 8o

    Um zu mogeln...

    Ernsthaft: handgenähter Blindstich ist - wenn eins den dann geübt hat und kann - tatsächlich in sehr vielen Stoffen unsichtbar - das klappt mit dem Blindstich der Nähma in aller Regel nur in "flauschigeren" Stoffstrukturen.


    Und - meine Meinung - ein sichtbarer Reststich von 'nem Maschinenblindstich... ist nicht hübscher, als 'ne sichtbare Steppnaht. Eher im Gegenteil.



    ... und weiterhin gute Besserung.

    Auf Architektenpapier kannst Du - auch wenn es transparent ist - hervorragend zeichnen. Dafür ist das gemacht worden.

    (Das ist das Zeug, auf dem die technischen Zeichnungen angefertigt wurden.

    Da lässt sich - in Maßen - auch drauf radieren. Bzw. Tusche abkratzen...)


    (Und spätestens, wenn Du mal Muster incl. Karos exakt treffend haben willst, ist Transparenz was geniales.)

    Küchenpapier hat auch so'n Pappkern...

    (Und: Himmel, was 'ne schöne Klopapierrollenumschreibung....)



    Schnittmusterpapier: Gibt es so gar nicht.

    Es gibt Seidenpapier (z.B. von burda) - ziemlich dünn, ziemlich transparent, es gibt die Papierrollen vom Stoffmarkt - etwas dicker & etwas weniger transparent, es gibt das Einwickelpapier aus z.B., dem Floristenbedarf (vdas gibt's auch unbedruckt. Ist meist etwas stabiler und etwas weniger transparent als das burda'sche Seidenpapier, aber dünner & transparenter als das Rollenzeug vom Stoffmarkt, würd ich sagen)

    Wenn Du auch direkt drauf zeichnen willst, nicht nur abpausen: Architektenpapier


    Es gibt von Vlieseline - eigentlich für's Patchworken gedacht - Rasterquick. Durchscheinend genug, um damit abpausen zu können, und problemlos faltbar und reißfest und deshalb dann quasi ewig verwendbar...

    (Wenn gepatchter und gequilteter gewebter Baumwollstoff beim Gebrauch als z.B. Sofadecke an der Naht ausreißt, hat das mehr mit der Qualität des Stoffes zu tun, als mit dem verwendeten Nähgarn.

    Und mit der Belastung des Stoffes durch Reibung - nein, nicht vom Faden in der Naht, der liegt da nur so rum. Ich red jetzt vom draufsitzen und dabei bewegen und vom waschen. incl. der nicht immer ganz so sanften Waschmittel und Waschmechanik.


    Die Naht sorgt halt, dank Nahtzugaben, für eine Delle und einen Hubbel im Stoff - das quilten sorgt ebenso für höher- und tieferliegende Stellen im Quilt - an den höherliegenden Stellen ist die Abriebbelastung größer. Nicht viel, bei intensiver Nutzung aber merklich.)

    Das Zeitschriften von Mitbewerbern kaufen wird auch schwieriger.

    Das aktuelle Fashion Style-Heft ist das letzte. Nicht, das ich die in den letzten 2, 3 Jahren noch gekauft hätte, die Schnitte waren nix mehr für mich, aber ich denke, das wird nicht die letzte Zeitschrift sein, die verschwindet.

    Wenn burda es schafft, mit zielgruppengenaueren Heften zu überleben, wär das schon was...

    Ich hab 10 Jahre auf 'ner Brother innov'is 10 A genäht - und sie in der Zeit nicht als Computer-Nähma wahrgenommen.

    Ich hab also Erfahrung mit der kleinen brother.


    Was ich inzwischen über bianchifan erkennen kann: Googelt gerne. Behält gerne Recht. Im Zweifel auch auf Deibel komm raus und völlig am Ausgangsthema vorbei...

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