Beiträge von Aline

    Eine Kellerfalte ist eine Falte, wo die Faltenbrüche sich Mittig über dem Faltenboden (dem Keller) treffen - die kann man da ein Stück weit zusammennähen, diese beiden Brüche, man kann sie aber auch nur legen...

    Quetschfalte: Genau umgekehrt - die Faltenbrüche treffen sich unter dem Falten"deckel".

    Fächerfalte: Wir stapeln. Mehrere (mind. 1) einseitig, zur Mitte gelegte Falte je Seite und dadrunter 'ne Kellerfalte übereinander.

    Der Faltenboden bei Kellerfalten kann angeschnitten sein. Er kann aber auch als eigenes Stoffstück zugeschnitten und eingenäht werden. (Spart u.U. ordentlich Stoff.)


    Dann gibt es einseitige Falten - das kennt Ihr vom Kilt z.B.

    Gabelfalten heißen so, weil sie mit einer Essbesteckgabel gelegt werden können - das gibt die Breite dieser eher schmaleren Falten vor. (Ist 'ne ziemlich flotte Art, große Mengen Stoff gleichmäßig zu fälteln...)


    Ach ja, die Dior-Falte ist keine Falte, sondern tut nur so - die ist ein unterlegter Schlitz.

    Und wo steht, das Du im Kettfadenlauf zuschneiden musst? (Das ist der parallel zur Webekante.)

    Schußfadenlauf geht auch - der ist 90 ° zum Kettfadenlauf. (Also parallel zur Schnittkante...)


    Beim Tellerrock wird Dir das Muster sowieso an mehreren Stellen anders laufen als im Oberteil - ich würd gucken, das es in VM/HM dieselbe Ausrichtung hat.

    Doch, Oberteil in den Bund. Schmalgeschnittenes Oberteil, gerne auch mit streckenden Teilungsnähten. (Und V-Ausschnitt, bzw. ein Reverskragen - das zieht optisch in die Länge,und macht dadurch länger und schlanker.)

    Und das sieht auch bei rundlichen 163 cm gut aus.


    Der Rock sorgt für viel Volumen unten, damit sieht die Taille immer schlank(er) aus.

    Da was über den Rockbund getragenes macht eine sehr massive Säule.


    (Damit bekommt man automatisch eine "victorianische" bzw. typische 50ies Silhoutte hin.

    Wenn die Bluse dann auch noch 'ne Schulter/Oberarm-Betonung hat, erst recht. Das X ist dann unübersehbar...)

    Doch, damit geht auch Hose.

    Der Stoff ist ja - ich hab mir auch die Grammatur angeguckt - ein Hauch.

    Damit lässt sich luftige Blickdichtigkeit mit ganz vielen Fältchen erreichen. Also auch durchaus die Falten, die sich selber überlagern, ohne das es zu massiv wirkt.

    (Ich hab da jetzt was haremshosiges/Bellydance im Hinterkopf...)

    Erst die Tasche quasi fertig an die vordere Rockbahn - die Nahtzugabe von unterem Taschbeutel und Rockbahn selber: Da kommt der RV dran.

    (Das ist immer der Moment, wo ich mich selbst verwünsche, das ich rechts und links am Rock 'ne Tasche will. Ich verwünsch mich aber auch - und das wesentlich länger! - wenn ich mir die linke Tasche spare...)

    Das sind zum einen auswaschbare Stickvliese, notfalls gehen auch ausreißbare - da ist das Risiko, sich beim ausreissen des Vlieses die naht zu beschädigen halt gegeben. (und man darf evtl. einzelne Vliesfasern aus den Stichen puhlen...)

    Und zwar oben und unten im Bereich der Naht. Mindestens aufgesteckt, besser festgeheftet.


    2 Streifen Tesa rechts und links der Nahtlinie. In der möglichst schmalen Lücke zwischen den Klebfilmstreifen wird genäht - das Füßchen gleitet leichter über den Plastikfilm, und es macht einen Mü mehr Materialhöhe. Und fixiert das Gewirk...


    Das versteifen des Jerseys - mit Stärke (eher die Variante Kaltstärken), Zuckerwasser, Gelatinelösung...


    Das sehr liebevolle händische so eben anheben des Füßchens ohne das die Oberfadenspannung ausgelöst wird (das ist sehr tricky, und echt nix, das ich für längere Nahtstrecken empfehlen würde. Und ist nur machbar, wenn der Füßchenlifter sehr bequem zu greifen ist...)


    Evtl. auch der Wechsel auf ein Teflonfüßchen - aber Vorsicht: Damit nicht über nadeln nähen, und möglichst auch nicht leer über'n Transporteur laufen lassen. Diese Teflonsohlen sind ziemlich leicht zu verkratzen...


    (Ich hab nie gesagt, das das Vergnügungssteuerpflichtig wird. Nur das es machbar ist.

    Bei meiner brother war meine Standardlösung Stickvlies oben und unten und gelegentliches Füßchen anheben... der Füßchenlifterhebel war da ganz gut erreichbar, so das ich dann auch mal ein Stück mit Finger unter'm Lifterhebel arbeiten konnte...)

    Und auch so einer Maschine ist das Jersey vernähen ohne Verzug beizubringen. Meine brother innovis 10 A war auch eher von der Sorte werksseits nix für Jersey.. hat mich nicht mal vom BH nähen wirklich abgehalten... geht bequemer, aber war machbar.

    Braucht halt ein paar Tricks mehr, als nur Stoff unter's Füßchen und Gas geben...


    (Da sind wir dann wieder beim Menschen an der Maschine. Nicht jeder hat eine wohlgefülltes Regal mit Tricks und Kniffen, nicht jeder mag sich das aneignen...)

    Und erschrecken moderne, ungeübte Näher*innen bis zur kompletten Abschreckung.

    (je nach Typ sind die schon bei "ohne Display" völlig von der Rolle... Technik ohne erkennbaren Compi kann doch nicht funktionieren?!)


    Ich würd eher was moderners nehmen. Mit Knopflochautomatik.

    'ne kleine Brother (nicht die ganz billigen & mit sowenig Schnickschnack als möglich) oder 'ne kleine Elna (die sind etwas robuster als die brüderchen)

    Für Lederarbeiten braucht es eh anderes an Robustheit - da hilft ein "Eisenschwein" auch nur bedingt weiter. Auch wenn die sowas erstmal i.d.R. ohne laute Klagen abarbeiten.

    Ich glaub ja fast, GumGum wurde für unmögliche Farben und Muster "erfunden" .

    So ähnlich, wie Kaleidoskope beim Patchworken - dafür braucht's ausnehmend scheußliche große Muster, damit hinterher was nettes bei rum kommt. ;)


    Helix-Socken. Ist das selbe wie GumGum, beschreibt aber als Begriff, was da passiert.


    (Das das prima als Resteverwertung taugt, ist ein mehr als toller Effekt. Ich nadel derzeit abwechselnd 1 Paar "normale" Socken und 1 Paar Helix/GumGum. Verschwinden die ganzen SoWo-Reste und die Socken sehen ganz anders aus, als die nur aus 1 Knäuel gestrickten...)

    Wenn die 40 zu Deiner Rückenbreite (!) passt, dann nimm die.

    Die Schulter kürzt Du um den "überschüssigen" Zentimeter - der wird dann in die Armkugel des Ärmels wieder eingefügt.

    (Je nach Figur kürzt Du wirklich nur die Schulternaht - dann kippt das Armloch etwas nach innen. Oder Du schneidest das Armloch als ganzes aus, schiebst es um den cm nach innen. Dann ist es evtl. nötig, unter der Achsel den cm wieder dranzuzeichnen, um dann auf die 40er Seitenlinie zu kommen.


    Wenn Deine Rückenbreite (!) der 38 entspricht: Die nehmen. Und den Rest etwas stärker erweitern.


    (burda konstruiert in 38 mit 35,5 cm Rb, und in 40 mit 36,5cm Rb.

    Du brauchst einen Meßhelfer, um dieses Maß zu nehmen: Es wird waagerecht von Armansatz zu Armansatz gemessen.

    Klemm Dir ggf. 2 kurze Lineale unter die Achseln, halt sie mit den Armen fest. Aufrecht stehen!)


    Ob Du für den Ausschnitt lieber die 38 oder die 40 nimmst, ist zum Teil Geschmacksache, zum anderen auch Sache der Halsweite - die wird bei burda am Halsansatz über'm Schlüsselbein gemessen - ungefähr da, wo die untere kante eines Kropfbandes wäre... In Gr. 38 geht burda von 36 cm Halsweite und in 40 von37 cm Halsweite aus. Wirklich spannend ist dieses Maß bei allem, was am Hals enganliegen soll - Blusenkrägen u.ä.

    (Es gibt auch Menschen, mit vonHaus aus dickem Hals - die genau da dann größere Löcher im Kleidungsstück brauchen, um nicht vom Kragen erwürgt zu werden. ;) )


    (Und wer sich jetzt wundert: Vor so ca. 10 Jahren hatte burda noch recht komplette Maßtabellen in den Heften. Der Hamster hier hat die gebunkert... 8) )

    Wer von Euch hat einen Feuerlöscher in der Wohnung oder im Haus?


    Einen Feuerlöscher.


    Früher, als noch Ölheizung im Haus war, gehörte der Feuerlöscher vorschriftsmäßig neben die geschlossene Feuerschutztür des Heizraums, das war auch noch einer, der regelmäßig gewartet werden musste. (Wir haben seit 23 Jahren 'ne gastherme - da braucht's das nicht mehr.)


    Der, den ich jetzt hab, ist wartungsfrei - und ist ein Überbleibsel meines Shops. Bzw. gehörte zur Ausstattung für Marktbeschicker...

    Der steht - total logisch - in meinem Nähzimmer und wird ab und an abgestaubt...

    Ja, ich hab den Umgang mit dem Ding gelernt.

    Nein, ich möchte den nie nutzen müssen.

    Wenn die nur da sind, weil irgendwann mal angeschafft und dann vergessen... ist's mehr oder weniger egal. (Dann weiß i.d.R. auch keiner so wirklich damit umzugehen - die Dinger sind nicht ohne und haben ganz ordentlich Rückstoß...)

    Aber wenn die da sind, weil - was weiß ich - der Denkmalschutz, der Schornstteinfeger, die Gebäude- oder sonst 'ne Versicherung... den da sehen will: Dann ist irgendwie verdecken so gar keine gute Idee.

    :o Ähm... Feuerlöscher müssen jederzeit zugriff- und einsatzbereit sein. Das schließt eine Husse aus - die musst Du erst abnehmen/den Feuerlöscher aus seiner Hülle holen: Im Zweifelsfall zu viel Zeitverlust.

    (Der Küchen-Feuerlöscher hat auch im Besenschrank nix verloren. Für die Schranktür gilt dasselbe, wie für die geplante Husse: Behindert den direkten Zugriff.)


    Das die Dinger keinen Schöner-wohnen-Preis bekommen, ist klar. Aber die dienen der Sicherheit. Und nichts anderem.

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