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Beiträge von Aline

    Eigentlich... braucht's gar nix davon. Das geht mit dem ganz normalem Standard-Füßchen für Zickzack. (Nähfußandruck soweit lockern, das gerade noch sauber transportiert wird.)


    Wenn das nicht geht - wär meine erste Wahl dann das Teflon-Füßchen.

    Stickvliese brauchen beim einklappen zusätzlich Platz . dann kann im Ergebnis dann schlabberige Kanten machen.

    Badegummi.

    Das bekommst Du bei Versandhändlern für Dessous-Zutaten. (Normale Gummibänder sind zu dick, das normale Framilastic/Framilon ist i.d.R. nicht stabil genug und weder Chlor- noch Salzwasser beständig.)


    Und miss aus, wie breit der Gummi - der aktuelle! - ist. Die gibts von schmal - 8 mm - bis breit - 28 mm.

    Für ein Bade(ober)teil oder grundsätzlich?


    Im Schwimmzeug hat's nix verloren, bei elastischen Web(!)stoffen kommt das genau da zum Einsatz, wo auch das klassische Kantenband verwendet werden würde.

    Bei einem Jersey-Oberteil für so wüßte ich grad nicht, wofür das kantenband gut sein sollte. Da wissen vielleicht unsere Akademiker*innen (die bei Meister Wimmer nähen) mehr...)


    Gummibänder werden mit ZZ 3/3 oder 4/4 aufgesteppt - das Gummi dehnen, und nicht den Stoff.
    (Gummi auf die rechte Stoffseite, die Stiche liegen dicht am linken Rand. Umklappen, und von rechts noch mal drüber... Dabei ist das Gummi nachher sichtbar.

    Wenn Du das Gummi einklappen willst: Gummi auf die linke Seite aufnähen, dann umklappen - Gummi liegt zwischen 2 Lagen Stoff. Nochmal übernähen.)

    Nähmaschine nehmen - und nur für Säume zur Cover wechseln.


    (Auswaschbares Vlies am Nahtanfang so unterlegen, das Du auf dem Vlies mit nähen anfängst.)

    Nähfußdruck so tief, das noch gut transportiert, der Stoff aber nicht durch den Füßchendruck gedehnt wird.

    Fadenenden so lang lassen, das Du grad am Nahtanfang die Fäden nicht nur festhalten, sondern als Transportunterstützung dran "ziehen" kannst. Da muss nur grade genug Zug sein, das der Stoff nebst Faden eben nicht nach unten gezogen werden können. (Und nicht die Maschine am Nahtende die Fäden abschneiden lassen.)

    Feine, spitze Stecknadeln dicht stecken - längs der Naht, in Nährichtung.

    Organ-Super-Stretch-Nadel (75er tun's.)


    Notfalls... nimm Dir 'nen Prittstift (auswaschbarer Bastelkleber in Stiftform, No-name geht auch. Und kleb die Nähte vor. Bitte gut durchtrocknen lassen, bevor Du dann nähst.


    Schönen Gruß vom BH-Nähen...

    (Für Nähte ohne Dehnungsbelastung reicht Geradstich in Länge 3 , für durch Dehnung belastete Nähte, die rund um den Körper laufen wird Zickzack in 3/3 genommen, Seitennähte am Badeanzug sind ein Fall für den Sägezahn der Nähma bzw. bei manueller Einstellung Zickzack 3 lang, 1 bis 1,5 höchstens breit...)


    Wenn das "nur" ein Top wird... hefte mit der Nähma wie oben beschrieben vor, und dann erst die Ovi dranlassen.


    Gggf. auf elastische Nähgarn zurückgreifen. Dann werden die Nähte noch ein bißchen dehnungsbelastbarer. Grad auch bei Ovinähten könnte das wichtig werden. (Jedenfalls wenn Du da mit keiner oder sogar negativer Ease arbeitest.)

    Nachtrag: Für eine Änderung von gerade geschnittenem Kleid zu A-Linien oder Ballonkleid würd ich zu einem (angepasstem) Shiftkleid-Schnitt greifen (Etui geht auch, aber Shift ist einen Ticken weiter, das ist für so'n Sommerkleid wie hier dann schöner.)


    Da stimmt dann das Oberteil, und ich muss mir nur überlegen, wie weit das A im Rockteil werden soll und ab wo es überhaupt weit werden soll. Die zuzulegenden Abnäher sind ja da.

    Willst Du das fertige Kleid später auch immer mit der Hand waschen?

    Dann nimm das Wollwaschprogramm Deiner Waschmaschine. (jetzt und für das fertige Kleid.)


    Wenn Dir eher nach praktisch ist: Wasch den Stoff jetzt so, wie Du das fertige kleid waschen würdest - also Pflegeleicht oder Feinwäsche.

    Ich würd die Schleuderzahl verringern, aber vielleicht auch nur, weil ich grundsätzlich nur niedertourig schleuder. (Hab keinen Wäschetrockner, muss also nicht zwanghaft so viel Wasser als möglich aus dem Gewebe quetschen.)


    Für die A-Linie... bei moderatem A wird ab/bis zur Taillie aufgedreht, für ausgeprägte A-Linie ab Brustpunkthöhe. Aufgedreht! Nicht nur einfach an den Seiten was zugegeben.
    Für den Ballon wird dann im 2. Schritt zum Saum hin wieder (ggf. per Abnähern) eingestellt.


    (Das ist ein gerades Tunika-Kleid. Keine Abnäher, nix .

    Die A-Linie entsteht eigentlich durch zulegen der Abnäher, die sich dann zum Saum hin öffnen - ist auch ohne noch erkennbare Abnäher im Ausgangsschnitt machbar, aber nicht so ganz einfach.)


    Ich würd eher zu einem Schnitt raten, der Deinen Vorstellungen näher kommt.

    A-Linie und besonders Ballon (und *Achtung! Meinungsäußerung!* Ballon in kniekurz ist... kann man machen. Muss aber nicht sein. Ist von den Proportionen gerne ungünstig, wenn nicht grad ein zierliches Elfchen drinsteckt) brauchen deutlich mehr Stoff, als so'n Tunikakleid - reicht Dir dann der Stoff - nach dem Waschen! - noch?)

    Weil das ein Gewebe ist?!
    Und, wie richtig festgestellt, dazu noch ein lockeres Gewebe.
    Da muss ein bißchen mehr als 7 mm Gewebe neben der Naht stehen bleiben, damit es nicht bei erster Gelegenheit ausreißt.


    Babynähte/französische Nähte/Rechts-Links-Nähte werden ob der Struktur des Musselin zu dick, wären ansonsten die ideale Variante.

    Kappnähte könnten eher funktionieren, sind aber nicht für alle Nähte was....

    Vielleicht einfach 'ne andere Tasche nehmen?!


    Ähm... Führerschein und Perso sind 2 Scheckkärtchengroße Karten. (Krankenkassenkarte ebenso.)

    Denen reicht ein flaches Aufbewahrungs-wie-immer-ihr das-dann-nennen-mögt-"Börschen".

    Die nötigen Schlüssel... sind auch alle recht flach. (Und nein, es muss nicht der komplette Bund mit.)


    Ein bißchen Geld... Scheine sind flach, und wenn die Kartenaufbewahrung nicht ganz dumm konstruiert ist, passen die da rein.
    Viele haben Bezahlfunktion auf'm Handy, wenn das dabei ist, ist unbares zahlen locker möglich.


    Und wo eine Clutch als Tasche angemessen ist, da braucht auch die moderne Frau ohne Partner nicht 'ne Birkin-Bag, um benötigte (im Sinne von unverzichtbar notwendig) Dinge mitzunehmen.

    Eine Clutch hat nicht groß/geräumig sein.

    Die soll Taschentuch, Spiegel, Puderdöschen, Lippenstift aufbewahren.

    Nicht den halben Hausstand und das, was der Herr Gemahl noch so mit schleppen möchte.

    Und nein, sie gehört nicht umgehängt - sie muss so klein sein, das sie bequem in der Hand zu halten ist.


    (Wer unbedingt was anhängbares möchte: 'nen Pompadour. Der gehört mit Anhängebändel.
    Und es gibt auch kleine Abendhandtschen/Abendumhängetaschen abseits des Beutelchens, die einfach von der Form her schon nichts für in der Hand halten sind. Und von haus aus mit trageriemen kommen.)

    Trägt sie selber die Farbe gern?

    Oder würde sie gern tragen, tut's aber aus egal welchen Gründen nicht?


    Dann wärst Du "nur" die Projektionsfläche.

    Nervig.


    Wenn diese Person Farb- und Stilberatung auf ihrem Schild stehen hat: Nachschulung nötig! Weil einpreisen, wenn das gegenüber eine bestimmte (Mode)Farbe für sich ablehnt, gehört zu guter Beratung dazu.


    Ich würd, je nachdem wie ich drauf bin, entweder klar kontern (das kann dann blaue Zehen bei der "Beratenden" geben, weil ich ihr dann mit voller Kraft auf die Zehen gestiegen bin) oder ich ignorier's einfach. (ja,ja... red Du mal. Ich mach mein Ding. Lecko mio...)

    Versandrückläufer heißt seltenst, das mit der Maschine was nicht stimmte (und in die Werkstatt wandern diese Maschinen eh erstmal, wenn was gewesen wäre, wär's gefunden und behoben worden), sondern das beim intensiven begucken festgestellt wurde: ist nicht meins.

    (Mir z.B. liegt das Bedienkonzept von bernina sowas von nicht, aber das muss man auch erstmal rausfinden.)


    ähm... nähen tut die Maschine so ziemlich alles haushaltsübliche (meine Freundin hat ihre 435 hier stehen und nutzt sie auch nur hier) - Jersey, Strick, Jeans, Batist, Lavabel, fluderige Viskosegewebe, robuste Jackenstoffe...

    Mehrlagig Leder hatten wir noch nicht - das ist aber in der Lederqualität für Taschen so oder so etwas, das jegliche Haushaltsmaschinen an die grenze ihrer Möglichkeiten bringt. (Das hat nicht nur mit der Durchstichskraft, sondern auch mit der Dicke der Materialien unter'm Nähfuss zu tun.)


    Ölen... das Handbuch gibt Intervalle an, ich finde, es ist zu hören, wenn die Maschine Öl braucht. (In der Regel öfter als das Handbuch sagt.)
    Zuviel Öl passiert Dir 1 x. Macht keinen Spaß, den Schmier aus dem halbfertigen Nähgut zu holen. (Bei Baumwolle geht's noch, in Seide wird das richtig "spassig"...)


    Also freu Dich auf Deine Maschine.

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