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Beiträge von Aline

    Was passt.

    Zum Quilttop farblich - das schließt auch kontrast ein.
    Zum gewünschten Effekt.

    Und zum Verwendungszweck. (Bei Topflappen also eher kein Viskose-Stickgarn.)


    Heißt also, ich nehm alles.

    Allesnäher: farblich ähnlich/einen dieser "verschwindenden" Farbtöne für in the ditch (sieht eh keiner).

    Für sichtbares Quilting dann auch Allesnäher und Absteppgarne (Jeans, z.B. - nur für kleine Sachen, die Spulen sind ja eher klein) (matt, eher zurückhaltend), Stickgarne (da gibt's auch viel und ganz viel Garn je Rolle) in glänzend oder matt, uni oder mit Verlauf, Polyester, Viskose, Baumwolle, Wolle...


    Wenn explizit Baumwoll-Quiltgarn mit der Maschine... drauf achten, das es nicht vorgewachst ist.
    (Ich hab das eigentlich nur für's handquilten. Aber kein vorgewachstes, das mach ich bei Bedarf selber. Das läuft auch und fusselfrei durch die Maschine.)

    Für "ohne liegende Drapierung/Falten unterhalb der Taille im Vorderteil"... nimmt man schlicht den diesmal von burda direkt mitgelieferten Futter-VT-Schnitt. Der ist nämlich glatt. Für Anpassungen taugt der deutlich besser.


    Ich persönlich würd das Probeteil tatsächlich im geraden Fadenlauf aus unelastischem Gewebe (altes Bettlaken!) zuschneiden.

    Das muss ja nur die Fehlerstellen zeigen, wo korrigiert werden muss (erstmal die Längen!), und braucht Null Bequemlichkeit. (Wie ich burda kenne - Minusweite sollte da nicht eingebaut sein. Selbst an den Drapierungen nicht. Exakte Körperweite ggf, dann wäre Hinsetzen mit dem Mockup nix, aber das macht nix.)


    (Für "ich schneid diagonal/schräg, um ein bißchen die Elasthananteile zu simulieren", ist das nicht schräg genug im VT. Allerdings, wenn das ein Streifendruck ist, kann der auch einfach schief sein. Ist es Webstreifen... ist das schräg genug für Verzüge, die gar nicht nötig sind und nur stören, und zu gerade, um elastisch zu werden.)


    Ich grübel noch immer über die Stoffmasse vorne oberhalb der Brust.

    Bist Du sicher, das der Brustpunkt des Kleides mit Deinem übereinstimmt?

    Und ist das der BH, den Du später auch drunter tragen wirst? Wenn nein: Mach die Anpassung auf den BH, den Du drunter tragen willst. (So'n Brustpunkt kann ja wandern, je nach Hebekraft des BHs auch mal um mehrere cm.)

    Seide an sich stumpft nicht.
    Aber: Seide wird oft be/erschwert - und damit hat sie dann oft eine Art Beschichtung auf der Faser, die eben am Klingenmaterial feilt.


    Ob die Seide be/erschwert wurde oder nicht, und womit, ist nicht vorab festzustellen. Es macht auch nichts am Seidengefühl beim tragen.
    Aber die Schere... merkt's. Und beschwert sich.


    Nachtrag: Das das heute angeblich keine Rolle mehr spielt... da spricht m.E. das Schädigen der Scherenklingen gegen. Irgendwas wird gemacht, sonst wäre Seide wie gute Wolle völlig harmlos für die Schneiden.

    Ich kenn reichlich Stoffe, die stumpfen eine Schere zuverlässiger, als Schnittmusterpapier.
    Von daher... ich würd mit meiner Stoffschere jetzt keine beschichteten Papiere schneiden, aber Schnittmuster-/Seidenpapier oder Zeitung... kein Thema.
    (Normale, klassische Zeitung: macht nicht mehr Schaden an der Klinge, als Viskosestoffe.)
    Polytierchen ... sind ziemlich stumpfend. Das gilt auch für Mischungen mit Poly...


    Und sag jetzt keiner, sowas würd ja niemals nicht mit der ganz normalen Stoffschere geschnitten werden.

    Außerdem muss das Rockteil in der hinteren Mitte angehoben werden - damit die Schrägzüge die von der Hüfte zur RM zeigen (abwärtslaufend) verschwinden. und der Schlitz perfekt zufällt - derzeit sperrt er offen, das gehört so nicht. (Kürzen der Schlitzhöhe bringt dafür nichts, wäre aber grundsätzlich auch nötig. Dir fehlt nicht nur Länge im Oberkörper...)


    Und ja, vorne über der Brust muss Stoff weg - steck den mal als Abnäher zur Schulter hin. Position entsprechend einer Wiener naht. (Am RT wird dann ggf. nur die Schulternaht gekürzt.)


    Und ja, alle Änderungen, die jetzt am Futter passieren, müssen auch im Oberstoff ausgeführt werden.

    Die Idee mit Stretch-Satin oder Stretch-Krepp (der Satin wäre wahrscheinlich insofern festlicher, weil glänzender) war ja nicht falsch.


    Baumwoll-Stretch-Satin wäre da z.B. was.


    Oder Du verabschiedest Dich von Glanz und Glitzer - matter Stoff wie ein Crepe ist durchaus festlich. Für den Glitzer sorgt dann Schmuck.



    (Lamè, gewirkter Lamee. Oder Lurex-Gewirke Die sind stretchig, glitzernd, und müssen gefüttert werden. Das Zeug kratzt nämlich.
    Nicht die Folienjersey, die mein ich nicht.)


    Ach , Tanzsportbedarf... https://www.giffels.de/Stoffe-elastisch/ gibt ja nix, was es nicht gibt.

    (Karnevalsbedarf könnte auch was bringen, da hab ich nur nix zur Hand.)

    Darum sind bodenlange Tanzkleider mit mindestens 2 cm Bodenfreiheit geschnitten.

    Mit dem Schuh, mit dem Frau tanzt, gemessen.


    (Ich bin mir auch in bodenlang nie selber in den Saum gelatscht, und mein gegenüber mir nicht drauf.)


    Der https://www.snaply.de/viskose-…les-jeansblau/a-68075748/ geht schon mal nicht, weil ohne Elasthan-Anteil.

    Für den hier https://www.snaply.de/viskose-…kles-bordeaux/a-68082699/ gilt exakt das gleiche.


    Der https://evlis-needle.de/viskos…-stretch-rosalie-petrol-- könnte funktionieren. zumindest enthält er schon mal Elasthan.

    Aber: Burda gibt einen bi-stretch an - und genau danach würde ich suchen.

    (Das von Dir verlinkte Kleid wurde aus Jersey genäht. Das braucht sehr wahrscheinlich auch genau den Stretch...
    Beim Krepp/Crepe von Variante B gibt's auch immer viel mit Elasthan.)


    (Wenn ohne Elasthan-Anteil musst Du mit einiger Wahrscheinlichkeit deutlich mehr Anpassen. Und es trägt sich anders - nicht unbequemer (okay, ich trag viel ohne Elasthan, ich merk das nicht so), aber schon bewegungsbegrenzender. Da ist fühlbar Stoff, der mitbewegt werden muss... Stretch-Stoffe sind schon schmiegsamer, informeller wenn man so will, im Tragegefühl.)


    Schon mal hier geguckt? https://mahlerstoffe.de/websho…/m=and&p=2&q=Stretchsatin

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    Ich hab jetzt nur die Suchmaske genutzt, nicht näher geguckt...

    Kommt bei Singer auf die Preisklasse an.


    Die mit Singer gelabelten Gemüsehobel kannst Du genauso vergessen, wie wenn AEG oder sonstwas draufstände.


    Bei den Heavy Dutys, die ja über den "normalen" Nähma-Handel verkauft werden, sieht das schon deutlich besser aus.

    Gleiche Qualität in der Präzision der Mechanik wie in ebenso teuren Konkurrenzmodellen. Auch bei denen aus dem gleichen Stall, also HUS und Pfaff.

    Singer verkauft sich mancherorts halt besser, als Pfaff oder HUS.

    9 mm erlaubt breitere Zierstiche. (Incl. ggf. auch breiteren Knopflöchern. Wobei ich nicht weiß, ob bernina die dann gleich mitbringt, oder ob es dafür dann ein paar kleine Umwege braucht.)


    5,5 mm neigt deutlich weniger zum Stoff fressen. (Und der Transport kann sehr viel präziser sein. Grad in Kurven - die Zähnchen sind ja näher an der Nadelposition. Immer.)

    Ist aber schon ein Unterschied, ob da wöchentlich die Schlepperei für den 2 oder 2 1/2 Stunden Kurs über ettliche Etagen per Treppe gemacht werden soll, oder ob es um max. 12 x im Jahr um mindestens 'nen kompletten Tag bis zu mehreren Tagen am Stück geht. (Wenn dann noch Aufzüge greifbar sind, geht's eher nur noch um: passt in's Auto oder nicht.)


    Je seltener die Ausflüge und/oder je länger der möglich Einsatz am Zielort, desto eher ist auch ein wenig mehr Nähma-Gewicht akzeptabel. Und um so wichtiger dürfte auch die passende Nähma-Größe werden, was Durchlass als auch Funktionsumfang angeht.

    Eben, Du hast von Urlaub geschrieben.
    Und die Monate davor kommuniziert, das es in Deinem Leben grad an allen Ecken und Enden brennt.

    Du hast Anfang des Jahres ewig gebraucht, um überhaupt wieder auf die Füße zu kommen, nach dem Dich Grippe und co ausgeknockt hatten...

    Das ist für mich - für mich, meinereiner und mich alleine! - jetzt nicht die ideale Basis um Laden-freie Zeit mit Akkordnähen und gleichzeitigem ich krieg nix bzw. nicht genug getan zu krönen.

    (Das Du derart angepisst - sorry für den Ausdruck - reagierst... spricht jetzt auch nicht dafür, das Du auf Erholung verzichten kannst. Eher im Gegenteil...)


    Wenn es Dir gut tut: Dann näh. Egal was.
    Aber überhör Dich und Deinen Körper nicht. Damit Du auch morgen noch nähen und Deine Nähwerke dann auch auf den Messen präsentieren und verkaufen kannst...
    (Da Du die Messen ja alleine wuppst: Sind die auch nix, das keine Kraftreserven bräuchte.)

    Und jetzt darfst Du Dich nochmal über meine Frechheiten ärgern.
    Selbstständigkeit schützt nicht vor Burnout bis zur völligen Betriebsunfähigkeit. Und jünger wirst Du genau sowenig wie wir alle - auch wenn das keiner gerne zugibt: Damit geht auch ein nachlassen der Leistungsfähigkeit einher. Man wupp das Pensum nicht mehr so einfach wie noch vor 10 Jahren...

    Genau.

    Eine Liste.

    Eine Urlaubsliste.



    1. Nichts tun.
    2. Erholen
    3. Ausschlafen
    4. Endlich mal die Bücher lesen - zumindest ein paar davon - die schon seit Monaten auf dem Stapel ungelesener Bücher schlummern.
    5. Me-Time nehmen - Tag in der Lieblingstherme oder sowas
    6. Nur handarbeiten für Dich selber - und ganz sicher nur Dinge, die ohne Maschinen funktionieren


    Definitiv nicht auf die Liste gehört: Nähen für den Job. Nähen mit Maschinen.
    Und schon gar nicht mit der Überlegung dahinter, ich krieg ja gar nix getan.


    (Fahr weg. Notfalls alleine. Und es reicht, wenn Du in's Elsass rüberwechselst. Aber zu Haus schaltest Du offenkundig genau gar nicht ab. Dafür ist Urlaub aber da - Kraft tanken für die stressige Zeit nach dem Urlaub.)



    (Ich kenn das auch von anderen Selbstständigen, egal welches Gewerk. Urlaub machen funktioniert zu Hause nicht. Da gibt's immer was, das man noch mal eben kurz für den eigenen Laden, die eigene Praxis erledigen kann, will, "muss".

    Dann ist der urlaub rum und man hat ... genau gar keinen gehabt.
    Dafür vielleicht ein paar Dinge erledigt, die auch noch nach dem urlaubhätten erledigt werden können. Dann aber mit frischer Energie und klarerem Blick, weil erholt.)

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