Azas Näherkenntnisse und deren Folgen

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  • Liebe ehemalige "Azawakhine" und jetzt einfach nur Aza :herz:

    ich hab jetzt ganz, ganz, ganz genau auf dein Nadelkissen geguckt. 🔍


    Aber das bei so einem Winzigteilchen dann so schön zu treffen, wie es HolziSew gelungen ist,

    Wo bitteschön ist jetzt meines runder oder besser getroffen, oder sonstwas? :confused:


    (Würde wahrscheinlich mein Töchterlein das Gleiche sagen wie damals beim Hoodie:

    "Das ist wieder Mamas "typischer Fall", gell Papa jetzt spinnt's wieder rum und daweil segn mir gar nix.")


    Ich sehe nur ein wunderschönes Nadelkissen mit "lächelnden" Windhund. :applaus:

    Und damit du beruhigt bist, meine Variante sogar mit Falte eingenäht. :doh: Also nix mit "schön getroffen", so überhaupt nicht.


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  • Warum zweifeln wir nur immer so an uns! Ich meine, noch besser und sauberer kann man doch nicht nähen. James und Nadelkissen sehen toll aus!

  • Warum zweifeln wir nur immer so an uns! Ich meine, noch besser und sauberer kann man doch nicht nähen.

    Da hast du absolut Recht. :thumbup:

    Denke, das kommt einfach so, die Zweifel schleichen sich irgendwie während des Nähens ein und werden komischerweise immer mehr. =O

    Verteilen sich auch sehr gerne in den letzten Hirnwindungen und warten dort direkt darauf bis sie wieder zum Einsatz kommen. :doh:

    Die sind so konzipiert und programmiert.

    Und wenn sie dann zuschlagen können, freuen sie sich. :mauer:


    Wir nähen aus Freude am Stoff, am fertigen Teil, einfach um uns glücklich zu machen.


    Ja, wenn da nur nicht immer diese Selbstzweifel wären :pfeifen:


    Wenn ihr einen Schalter, eine Medizin oder sonst was gefunden habt, bitte mitteilen. :herz:

    .

  • Wir nähen aus Freude am Stoff, am fertigen Teil, einfach um uns glücklich zu machen.

    Das kann ich fast alles unterschreiben, nur am "fertigen Teil" hänge ich etwas. Das Fertigstellen ist mir auch wichtig und ich empfinde es als große Befriedigung, wenn etwas fertg und schön oder brauchbar geworden ist, aber ich muss es dann nicht behalten. Es macht mich glücklicher, wenn jemand anders sich drüber freut und ich es wegggeben kann. Es belastet mich dann nicht mehr. Ich freue mich über den Prozess der Herstellung (vorausgesetzt, er gelingt) und ich den Kampf ums Design, die Auswahl und den Umgang mit Material, Maschinen und Vorgehensweise gewonnen habe.

  • Ich bin :king: ! Was ich an der :raddrehen: mache ist :herzen: . Deshalb bitte :applaus: für mich. Und zwar ganz viel! Selbstzweifel? Perfektionismus? Ich? :tomatenaugen: niemals! Warum auch?

    Ab heute bin ich das Trumpeltier an der Näma! Yes, I can!

    And when I can , than you can that auch! Basta :rasta: Ich habe fertig :gut:

  • Es ist ja eigentlich kein „zweifeln“ an etwas. Sondern die schlichte Erkenntnis, dass dies oder jenes vielleicht besser gemacht werden könnte. Und wenn man selbst das Gefühl hat, das kann besser, auch wenn es nur eine Nuance ist, dann würde ich persönlich das zumindest beim nächsten Mal auch gerne besser KÖNNEN. Das geht aber nur durch Üben. Es handelt sich also eigentlich nur um den Prozess des Lernens und des Übens. - Schlußendlich mache ich auf diese Weise meine Erfahrungen. Und zwar gerne.

    mit ♥️ lichen Grüßen, Aza


    Ich suche die Originalverpackung, bzw. das innere Styropor-Formteil des Bernina Midi-Stickrahmens mit Schnell-Drehverschluß. Kann jemand seines entbehren? Ich wäre dankbar, es erwerben zu können.

  • Ich macht unzufrieden, daß ich nicht auf meinen Erkenntnissen aufbauen kann...und üben bei mir auch nichts bringt, weil...ich viel zu vielseitig arbeite und auch manches einfach vergessen habe.

    Ich glaube, es ist jetzt 8 Jahre her, daß ich (perfekte)Leotards, Badeanzüge und Bikinis genäht habe...und wenn ich jetzt so etwas nähen sollte, müßte ich von vorne anfangen zu üben...

    Auch die Tasche in meiner PW Gruppe...ich selbst nähe RV immer mit einem Stoffstück ein, damit ich eine bessere Naht bekomme...vor allem, wenn ein RV von links und einer von rechts kommt...wie soll denn das ausgebügelt werden.....das sind Dinge, die mich unzufrieden machen...ich hätte es doch vorher sehen müssen...und dann improvisiere ich und die Perfektion ist dahin...aber jeder tickt anders...

    Viele Grüße
    Hedi


    Verarbeitet seit dem 1.1.2026

    2,5m Stoff und 500g Wolle

    Einmal editiert, zuletzt von Hedi1 ()

  • Aza dann üben! Aber! Bitte auch akzeptieren, daß du manches nicht gut kannst! Abnäher sind nicht meines, okay. Ich nähe sie nach guter Vorbereitung, trenne sie, wenn sie mir nicht gefallen und mache sie möglichst zuerst. Bei Jersey würde ich sie nie mit der Ovi nähen usw. Ich habe viel darüber gehört, gelesen, probiert, aber sie wollen nicht richtig. Ich müsste mehr üben, mag ich nicht, :P . Okay, keine perfekten Abnäher. Muss ich mich mit abfinden. Ich kann nicht etwas schlimm finden, darüber lamentieren aber nicht versuchen es zu ändern! Macht mich wuschig- egal ob nähen, Gesundheit, Leben oder oder...Aber das bin ICH! Wie bist du :talk: ?

  • Abnäher waren früher für mich ebenso ein Schreckgespenst, was habe ich herum getan. Bis ich einen Trick gesehen habe, der für mich 100% funktioniert: Ich stecke mir eine Nadel als Markierung für das Abnäherende im schon gefalteten Zustand. Nähstück unter die Maschine und mit dem ersten Stich das Nähgut am Abnäher Anfang festhalten. Dann kommt ein ca 2 cm breit zurecht geschnittener Sandpapierstreifen auf das Nähgut, zur Spitze ausrichten und an der Kante entlang nähen. Sandpapier zeigt Richtung Stoff, sollte ein feines Sandpapier sein. Fertig.

    Damit nähe ich den flutschigsten Abnäher in einem Zug ohne Heften. Gut ausrichten muss sein.

  • Hedi1 , Ist doch auch normal, dass, wenn man mehre Jahre etwas spezielles nicht mehr genäht hat, dies dann beim erneuten, ersten Versuch, nicht gut funktioniert. Ist bei allem so. Auch ein Hobby-Musiker müsste auf dem Klavier oder der Geige das ewig nicht gespielte Musikstück neu einüben. Ich wollte nur damit sagen, dass eine Unzufriedenheit über ein fertiges Stück, nichts Schlimmes ist. Das hat chittka gut gesagt. Ich erwehre mich aber gleichzeitig, nicht „5e gerade lassen“ zu können. Ich akzeptiere Unperfektes durchaus, wenn ich weiß: ich bekomme es nicht besser hin, oder der Aufwand zum verbessern ist mir viel zu groß. Oder ich mag etwas in der Perfektion gar nicht lernen, weil es mir zu komplex oder was auch immer ist. Aber wenn ich etwas besser hinbekommen WILL - warum dann nicht auftrennen oder wie in diesem Fall, ein Nadelkissen nochmal neu nähen? Abnäher: so wie Jolly, mache ich es auch. Abnäher mit der Ovi zu nähen, käme mir nie in den Sinn. Aber ich habe irgendwann und irgendwo gelesen, daß das hier jemand macht und wenn es für denjenigen funktioniert, dann finde ich das auch gut.

    mit ♥️ lichen Grüßen, Aza


    Ich suche die Originalverpackung, bzw. das innere Styropor-Formteil des Bernina Midi-Stickrahmens mit Schnell-Drehverschluß. Kann jemand seines entbehren? Ich wäre dankbar, es erwerben zu können.

  • Aza

    Da bin ich vollkommen Deiner Meinung. Ich trenne, wenn es mir nicht gefällt, was ich da produziert habe. Egal ob es andere sehen könnten oder nicht. Sehe ich als meinen Weg zur Weiterentwicklung an. Wie soll ich es sonst das nächste Mal besser machen? Trotzdem trenne ich nicht immer und lasse es so. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich diesen Fehler immer sehe, wenn ich das Stück anziehe oder anschaue. Meistens wäge ich ab, wie stark es mich stört oder der Ehrgeiz packt mich und ich will es besser machen, also trenne ich. In Kürze zeige ich Euch mein Stück, an dem ich mehr getrennt als genäht habe. Und weil es mir so schwer fiel, mache ich noch eins. <X

  • Hallo, wir sind doch Menschen und keine Maschinen mit Programmen die abgerufen werden können.,obwohl bei gelernten und viel genützten es oft automatisch abläuft. Trotzallem sind wir Menschen mit verschiedenen Interessen und Talenten und das ist doch gut so. Bei interese kann man doch versuchen was umzusetzen ohne das es beim erstenmal perfeckt sein muß.

    Beste Grüße Gerdi

  • Als ich noch einen Nähkurs hatte mit einer Meisterin, hab ich viel gelernt das ich heute als meine Grundlage sehe. Sie sagte oft: das kannst du aber besser und zeigte uns was geändert werden musste oder " bestand" auf begradigten Nähten. Was mir aber auch viel geholfen hat, war ein Kurs, bei dem wir zur Leiterin an einen Tisch gingen und warten mussten mit unserer Frage. Mit der Zeit hab ich gelernt, wie eine Hose genäht wurde, nur durch die Infos an die Hosennäher während ich wartete. Konnte dann in den Ferin meine Hose allein nähen 🙃

    Ich habe Anfang der Achziger mit einfachen Teilen aus Burdaheften allein angefangen und hatte nie Probleme mit diesen Bögen oder deren Anleitungen. Ich wollte nähen und das war das Angebot.....

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    Ich habe Anfang der Achziger mit einfachen Teilen aus Burdaheften allein angefangen und hatte nie Probleme mit diesen Bögen oder deren Anleitungen. Ich wollte nähen und das war das Angebot.....

    Genau so bei mir, es waren zwar eher Neue Mode Hefte aber der Unterschied in Bögen oder Anleitungen dürfte nicht groß gewesen sein.

    Perfekt in der Technik war ganz sicher nichts, z.b. habe ich bei keiner Jeans einen Beleg hinter den RV Schlitz genäht.

    Obwohl ich damals jeden Stich vorher geheftet habe, die Nähte an sich waren wahrscheinlich sorgfältiger als heute, der Rest nicht - mangels Erfahrung.

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