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Schnittmustergröße vs. Konfektionsgröße?

  • Fürs Enkelkind gibt es ein Kostüm zu Weihnachten. Der Schnittmuster ist einfach, aber das Kind einfangen, um es zu messen ...

    Ich höre immer wieder, dass die Schnittmustergrößen größer ausfallen als die Konfektionsgröße. Wenn also der junge Mann 122 in Konfektionskleidung trägt, kann ich 116 für einen Burda Schnittmuster nehmen?

    Danke!

  • Hallo,

    Dass ist so unterschiedlich, aber tendenziell so richtig.

    Es kommt auch auf den Körperbau an und wie das Modell geschnitten ist.

    Ich würde die Körperhöhe erfragen und mich danach richten.

    LG Ulrike


    (Die sich zeitlebens daran erinnern wird an die Angabe Gr. 122 für einen 6 jährigen, dann Gr. 122/128 nähte und es war überall ca. 15 cm zu lang .... passte über 2 Jahre lang )

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  • Ob die Burda-Größen größer ausfallen als Kaufgrößen :confused:?

    Meiner Erfahrung nach nicht. Ich kaufe zwar wenig bzw. fast keine Kleidung - nur Jeans und Pullover, aber tendenziell werden die Sachen eher mit einer kleineren Größe verkauft.
    Will sagen: nach Maßtabelle nähe ich mit Burda-Schnitten alles in Gr. 50, und es passt.

    Kaufsachen in 50 sind mir eher zu groß.

    Bei Kindersachen finde ich Messen noch wichtiger. Ich habe für meine Enkelin auch schon Burda-Schnitte gearbeitet, und die haben immer ganz gut gepasst - manchmal musste ich etwas Weite zugeben, denn E. ist zwar nicht dick, aber doch kräftig.

    Wenn also dein Enkel sehr schlank ist, magst du mit 116er Weiten hinkommen, aber die Längen werden nicht reichen.
    Wenn es keine Enttäuschung geben soll, würde ich dir dringend empfehlen zu messen :herz:

    Beste Grüße aus Meck-Pomm
    Steffi


    Meine Devise: "...close enough to perfect for me!"
    (nach einem Song der Country-Band ALABAMA)


    Mein Blog: Das Landei

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  • Wenn das Messen des Kindes nicht so richtig gut funktioniert, dann könnte man vielleicht ersatzweise gut passende Kleidungsstücke ausmessen, oder?

    Fröhliche Grüße
    Marion


    Truth is stranger than fiction, but it is because Fiction is obliged to stick to possibilities; Truth isn't.


    Mark Twain

  • Wenn das Messen des Kindes nicht so richtig gut funktioniert, dann könnte man vielleicht ersatzweise gut passende Kleidungsstücke ausmessen, oder?

    So würde ich es auch machen, da ja auch bei vielen SM Fertigmaße angegeben sind. Ansonsten finde ich, ist die Körpergröße immer ein guter Anhaltspunkt.

    Oft stehen auch Hinweise in der Beschreibung zur Größenwahl.


    vG MissPiggy

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  • Mein Erfahrung ist folgende,am Beispiel meines Enkels,der 134 trägt:

    Ottobre nähe ich in 128 mit Länge Gr.134

    Burda paßt in 134 perfekt

    Er ist schmal,deshalb passe ich nur die Hosenweite etwas an.

    Alles andere,was ich bisher genäht hatte-für alle 4 Enkel-habe ich auch entsprechend der Körperlänge genäht.Paßt alles- von Schnabelina,Farbenmix ,Pattydoo usw.

  • Ich nähe für die Enkel meistens Pattydoo Schnitte und benütze dabei z. B. für die Enkeltocher die gerade gestern gemessen 135 groß ist immer noch den Schnitt von 122 und verlängere entsprechend, da sie sehr schmal ist und lang. Die armlöcher schneide ich etwas größer aus und es paßt immer. Gekaufte Kleidund ist ihr halt immer zu weit, da sie die Länge braucht.

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  • ich hatte und habe keine einzige Schnittvorlage, die auf Anhieb perfekt passte. Alle Kinder der Sippe, die ich benäht habe, wohnen weit weg, stehen also für's ausmessen und Anproben nicht zur Verfügung. Die Bitte an die Mütter, die Kurzen selbst auszumessen, funktioniert nur bedingt aufgrund deren fehlender Näherfahrung. Bei Burda nehme ich die Körpergröße als Längenmaß und für die Breite die nächst kleinere Größe. Damit sind die Sachen soweit tragbar, daß, wenn überhaupt, nur minimale Änderungen anfallen. Kleidung für Kinderkörper ist nicht so passformsensibel wie bei Erwachsenen. Für passende Taillenmaße arbeite ich meist Gummiband ein (ein Stück Knopflochgummi und flache Wäscheknöpfe sind zum regulieren der Taillenweite eine große Hilfe) oder Bindebänder (Kleider, Dirndschürzen etc.). Zu lange Hosen können am Saum umgeschlagen werden. Jacken und Mäntel dürfen ruhig locker sitzen. Zu lange Röcke oder Kleider sind eigentlich auch kein Problem, meist geht es nur um wenige Zentimeter.

    Ich hab mir aber auch schon passende Kleidungsstücke schicken lassen - die sind per Post meist in 1-2 Tagen da -, die ich dann als Größenvorlage benutzt und mit dem fertig genähten Trum zurückgeschickt habe.

    Alles ist natürlich abhängig von der Statur der Kinder. In meiner Sippe sind alle sehr schmal und manche relativ lang, schwieriger wird's bei gut gerundeten, gut genährten Kindern. Hier dürfte dann ein bereits vorhandenes Kleidungsstück als Maß am ehesten helfen.

  • Nun ja, ich habe versucht, den Jungen zu messen -- allerdings sass er am Nintendo, also relativ still, aber ich mußte schnell machen. Masse mit den Burda Massen verglichen und einfach den Schitt so genommen wie vorgegeben. Weihnachten werden wir sehen ...

    Ihr habt mir aber sehr geholfen -- viel verändern hatte ich mich nicht getraut!

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