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Posts by zuckerpuppe

    wulstige Nähte entstehen, wenn die Greiferspannungen nicht stimmen, das wurde ja schon oben erwähnt. Das "Problem" kannst Du aber auch für dekorative Nähte/ Randeinfassungen nutzen. Im Allgemeinen gibt's bei den Bedienungsanleitungen, wie die jeweiligen Kanteneinfassungen aussehen sollen, je nach korrekter Einstellung sind dann meist auch Skizzen vorhanden, welche Nadel, welcher Greifer zu korrigieren sind und welches Stoffmaterial welche Spannung erfordert. Wenn Du für Deine Maschine nichts passendes findest, kannst Du Dich auch an anderen Fabrikaten orientieren.

    Je dicker übrigens das Greifergarn ist, desto niedriger sollte deren Spannung sein. Probier's aus und mach Dir Notizzettelchen: welche Spannung (Greifer und Nadeln) für welchen Stoff, kleine Stoffschnipsel an die Notiz gehängt/getackert, sind recht hilfreich.


    Overlockgarn auf Konen sind überwiegend für die Greifer von Vorteil, für die Nadeln kannst Du normalerweise gutes Nähgarn verwenden, ich verwende farblich passendes Overlockgarn für die Greifer und eine andere Farb-Nuance für die Nadeln, das macht das auftrennen leichter wegen der unterschiedlichen Farben.

    Wenn Du nicht für jede Stofffarbe das gleichfarbige Overlockgarn verwenden willst, such Dir neutrale verschiedene Farbtöne aus, jeweils ein Sortiment hell und eines dunkel bzw. mittel, das kannst Du für die meisten Stofffarben nutzen.

    auch 80C bevorzugt Abnäher :-), ob sichtbar abgenäht oder bereits im Schnitt integriert: Shirts sitzen um Klassen besser.


    Zum upcycling alter Shirts: wenn Material (nicht ausgeleiert), Farbe (nicht verwaschen) und Schnitt noch passen: schneide den Halsausschnitt neu und/oder setze andere Ärmel ein - es gibt so unendlich viele Varianten. Du kannst zum einsetzen passendes Jersey von einem anderen Shirt verwenden oder Baumwollgewebe, Spitzenstoffe, Du kannst Halsausschnitt mit gemustertem und andersfarbigem Schrägband einfassen, schmale Bündchen ansetzen. Der Halsausschnitt kann vergrößert rund sein, in die Rundung noch ein weiches V eingearbeitet, oval nach vorne oder zu den Schultern hin, ein Viereck-Ausschnitt, eine schmale angesetzte Rüsche, ein altes Seidentuch als Kragen zuschneiden und ansetzen, Ärmel können alle möglichen Formen haben und kurz, lang oder 3/4 lang sein und Längs- oder Quereinsätze haben. Die unteren Seitennähte als Schlitz arbeiten und/oder mit Kontraststoff hinterlegen, am oberen Schlitzende ein Schleifchen als Deko annähen. Upcycling macht manchmal mehr Spaß als neu zu nähen, je nachdem in welchem Zustand der Altbestand ist, was die Restekiste, Knopfkiste, Bortenkiste etc. hergeben.


    Zum Foto oben: die Kurve zur Taillierung ist deutlich zu stark

    das wichtigste: an welcher Stelle ist der Einschnitt? Wie tief geht er in das Schnittteil rein? Und um welches Schnittteil handelt es sich? Und ist der Stoff unifarben oder gemustert? Je nachdem sollten die Tipps ausfallen.

    Du schreibst "an der Naht". Je nach Tiefe des Einschnitts könntest Du die Naht etwas verlegen, bei nicht zu engen Hosen/ Oberteilen etc. wäre das u.U. die einfachste Lösung. Ebenso an Schulter oder Ärmel, evtl. auch am Halsausschnitt. Bei sehr schmalen Teilen auf den inneren Seiten wie Hosen/ Ärmel evtl. mit einer winzigen Falte kaschieren. An sichtbaren Stellen würde ich wie weiter oben schon genannt mit Dekoelementen arbeiten: Applikation aus Teilen des Mustern oder passender Spitze, die evtl. in einzelne Musterteile zerschnitten werden kann, Zierstiche, Bänder, kleine 3D-Elemente wie Yoyos, Blumen+Blätter (Beispiel: florale Stickereien aus Bändern), aus Zackenlitze geformte Motive. Wenn z.B. auf unifarbigem Untergrund mit mehreren solcher Elemente gearbeitet wird, erkennt das kein Mensch als "Flickwerk"

    Hallo Elsnadel, wenn das hier noch aktuell ist: schau mal ob Du die Mitte vom Bommel = die Schnürung noch findest. Nimm ein stabiles Garn (doppelten Zwirn z.B.) und näh mehrere Bommelfäden von Hand zusammen. Zum Schluss nochmal um die gesamte Wicklung mit dem festen Garn drumherum. Alle Wicklungen ganz fest verknoten, auch die einzelnen. Dann dürfte sich nichts mehr auflösen. Notfalls kannst du in der Mitte die Fäden mit transparentem Textilkleber (Pattex transparent geht auch) nochmal fixieren. Aber tröpfchenweise, sonst wird die Bommelmitte zu steif.

    schade, zu klein

    transparente Tischdeckenfolie - als Meterware für günstiges Geld zu kriegen. Die nehme ich gerne, wenn ich bei Stoffen eine abwaschbare Oberfläche brauche, das fertige Projekt aber aus irgendwelchen Gründen schlecht waschbar ist. Ich verarbeite mal eine Lage Stoff plus Folie, mal den Stoff als Sandwich zwischen zwei Lagen Folie.

    Prospekthüllen oder Aktenhüllen (gibt's beide auch in A3) nehme ich für kleinere Projekte, wenn die Hüllen alt und meist an den Rändern kaputt sind. Vernähbar mit Teflonfüßchen oder anderen Hilfsmitteln.

    Die Folie gibt's in verschiedenen Stärken, weiche, etwas dünnere (mein Favorit) oder etwas dickere, die aber etwas starr ist. Je nach Projekt nehme ich die eine oder die andere. Verwendung beim nähen, beim basteln - für alle möglichen Projekte (z.B. genähte Boxen mit Deckel und Guckloch vorne)

    Ich sag nur: Handmaße!

    Da hab ich bestimmt 10 Stück. Die meisten davon waren mal so eine kostenlose Dreingabe beim Kauf wovon auch immer.

    Ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass ich auch nur eines davon auf Anhieb finde, wenn ich eines brauche.

    hab ich auch in einem Schubladencontainer mit Aufkleber vorne dran:

    eine mit "messen + markieren" - da sind Handmaße, Lineale, Maßbänder, Abstandshalter mit Notierung für Saumumschläge oder übliche Knopfkochabstände, Schneiderkreide und Stifte drinne.

    Eine andere "fixieren": für Stecknadeln, Sicherheitsnadeln, wasserlösliche Klebestifte, Lederkleber.

    Die nächste "schneiden": alle Scheren, Rollschneider + Ersatzklingen, Nahttrenner.

    Und eine "Werkzeug" alles was für Maschinenpflege und - reparaturen gebraucht wird: Schrauber, Bürsten, Pinsel, Öl, kleine Staub- und Wischtücher etc.

    Ich finde diese Schubladencontainer ungeheuer praktisch.


    Was gerade zum aktuellen Projekt in Gebrauch ist, liegt in einer kleinen Schale mit Unterteilungen neben der Nähmaschine.

    schöne Stoffe: ja, unbedingt, immer wieder, weshalb das Lager mittlerweile überquillt. Nun ja, da bin ich nicht die einzige ...

    Angefangene Teile: wenige, manchmal gibt's Gründe, warum nichts weiter geht. Auch da bin ich nicht die einzige.

    Aufbewahrung bis zur Fertigstellung: mittelgroße Klarsichtboxen für alle normal großen Teile (keine Mäntel oder sonstige Outdoor-Kleidung). An den jeweiligen unfertigen Projekten hängen kleine wiederverschließbare Beutel (Frischhalte- oder Gefrierbeutel) mit dem Zubehör: Futter, Reissverschlüsse, Einlagen, Knöpfe, das Schnittmuster mit sämtlichen Passmarken und eigenen Notizen sowie Modell, Größe, woher (z.B. BuMo 11/2021) etc. Bei besonderen Farben auch das Näh- oder Stickgarn (Knopflöcher, Zierstiche), Nähgarne generell sind in kleinen transparenten etwa A5-Schubladenboxen, farblich sortiert und mit Kartonstreifen unterteilt und einem Aufkleber vornedrauf z.B.: gelb, orange, hellrot; braun; grau; weiß, schwarz; heften, transparent, Hutgummis;

    meine Pfaff will Stickvlies oben und unten, sonst zickt sie leicht bei Knopflöchern und bei manchen Nutz- und Zierstichen. Auf der Stoffunterseite nehme ich normales, ausreissbares Stickvlies, auf der Oberseite transparentes, auswaschbares Avalon. Hast Du das mal probiert? Avalon reisse ich dann soweit wie möglich ab und den Rest tupfe ich mit einem feuchten Wattestäbchen weg. Und ich verwende immer Maschinenstickgarn für die Knopflochraupen.

    ... Ich bin mir sicher, dass ich nicht die einzige bin, die das Gefühl „Zwickel zwischen den Kniekehlen“ nicht so angenehm findet.


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    weshalb ich bei Gr.38 mindestens Gr40-42 kaufe, trotz Körpergrösse 1,60m sind mir die Höschenteile immer zu kurz

    ich bin grad sehr amüsiert...

    ich mach das nämlich genau umgekehrt und schneid den Höschenteil weg

    breites Grinsen

    und ich sitze lachend da, weil ich mir immer dachte, ich habe einen an der Waffel, weil ich Kleider kaufe und die dann abschneide, damit ich Oberteile in der richtigen Länge bekomme :D

    von uns hier hat niemand einen an der Waffel. Wir sehen nur Unmengen an Potential von Verarbeitungsmöglichem :D:D

    Als ich noch Ski fuhr, hatte ich mir Angora-Lambswool- Longjohns gekauft. Das waren nach Jahren des frierens (trotz angebl. wärmender Skisport-Unterhosen) die ersten, mit denen ich nicht gefroren habe. Ebenso Unterhemden mit Halb- und Langarm. Für lange Draußen-Zeiten das einzig Wahre.

    Schurwolle-Seide zum selbernähen ist schwierig zu bekommen, aber ideal unter Jeans, weil sie dünn sind. Trotzdem wunderbar warm halten. Seide-Viscose bzw. Wolle-Viscose hält weniger warm.

    Die Stoffbeschaffung ist schwierig, ich hatte aber feinen Wolljersey-Seiden-Mix (mit echtem Wollanteil) gefunden, der geht gut zum verarbeiten.


    Eine andere Möglichkeit: ich hatte auch schon Wollstrumpfhosen gekauft, die Füßlinge abgeschnitten (in Strumpfhosen werden meine Füße kalt, die brauchen selbstgestrickte Wollsocken mit hohem Schaft) und mit der Overlock versäubert. Perfekt, wenn's am selbernähen mangelt (fehlende Zeit, kein passendes Material zu kriegen etc.)

    ich würde mit Taillennaht und Überschlag (Wickelrock) arbeiten. Die Wickelrockvariante gibt Bewegungsfreiheit ohne allzuviel evtl. unerwünschten Einblick zu gewähren. Exaktes ausmessen der Person mit entsprechenden Anproben sind unerlässlich. Der gewünschte Schnitt dürfte sich ohne Probleme abwandeln lassen.

    Falls der Vorschlag nicht in Frage kommt, eventuell die notwendige Bewegungsfreiheit an der Person mit einem alten Stoffstück (evtl. Bettlaken oder ähnlichem) testen. Den Stoff in der Taille mithilfe eines Gummibands fixieren und die Dame "schreiten" lassen.

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