Beiträge von zuckerpuppe

    Nur mal so für die Zukunft: es gibt bei den Schnittvorlagen der renommierten Verlage/ Zeitschriften etliche Modelle, teils im Bereich Wäsche, teils im Bereich Oberteile, die als brauchbare Vorlage für Hemdchen mit separatem Cup-Bereich brauchbar sind. Ich hab auf Anhieb in älteren Burdas 7 Modelle gefunden. Ob aus diesen Vorlagen hübsche Oberteile werden oder Unterwäsche, hängt allein vom verwendeten Stoff wie auch Material für Futter/ Einlagen etc. ab und optionalen minimalen Schnittanpassungen, die auch von Anfängern oder nicht so versierten Hobbynäherinnen gemacht werden können.

    Konkret erwähne ich Burda, weil ich über Jahrzehnte gute Erfahrungen mit Schnittvorlage, Arbeitsanleitungen, Passmarken etc. gemacht habe (Burda ist nicht der Stein der Weisen, es gibt auch andere gute Verlage, auch auf dem amerikanischen Markt). Was ich aber sicher weiß, daß viele vermeintlich einfache und billige i'net-Vorlagen absolut unzureichend ausgearbeitet sind.

    Nur mal ein paar Beispiele aus älteren Burda-Heften

    02/2011 Mod. 113; 11/2009 Mod. 134; 11/2002 Mod.134; 11/2001 Mod. 132 im Wäschebereich

    09/2007 Mod. 112; 04/2007 Mod.123; 11/2006 Mod. 143 - Oberteile

    im Bereich Fertigschnitte gibt es sicher auch einiges brauchbare. Nur mal so als Denkanstoss

    ich hab auch so ein paar Zubehör-Leichen. Andererseits, wenn ich sie -selten- mal brauche, bin ich froh, daß ich sie dann doch habe. Manches von dem Kram ist wirklich Luxus, aber auch Luxus braucht's gelegentlich :) .

    Ich vermute, Du hast keinen Pfaff-Händler in der Nähe? Oder Zugriff auf einen ausführlichen Zubehör-Katalog? Ich werde hin und wieder bei solchen Sachen in älteren Zubehör-Katalogen fündig. fb-Pfaff Gruppen? Oder eine email mit Foto der Stichplatte an den Hersteller? Es müsste sich sich doch herausfinden lassen, wofür diese Stichplatte vorgesehen ist.

    Wie mache ich die Ecken bei so einem schmalen Saum, gehen da noch Briefecken?

    winzige :)

    Du kannst die Ecken leicht abschrägen, nur wenig, der abzuschneidende Zipfel ist abhängig von der Breite des Saumumschlags, dann wie bei einer einfachen Briefecke einschlagen und die anderen Saumkanten drüberlegen und knapp an der Nahtkante (nicht die Umschlagkante) absteppen. Oder, abhängig von der Dichte / Gewicht des Stoffes, einfach die jeweiligen Kanten übereinanderlegen und absteppen.

    Bei letzterem beginnst Du beim absteppen etwas hinter dem Umschlag, nähst ein paar Stiche vorwärts, dann rückwärts, wieder vorwärts die gesamte Saumlänge. Wenn Du direkt am Stoffbeginn anfängst, kann es sein, daß der Nahtbeginn unschön wird, weil der Transport u.U. die Dicke der Lagen nicht mag.

    Ein Tipp: mach die Stichlänge etwas größer, die Standardeinstellungen der Maschinen sind oft zu dicht, weil sehr kurz. Das Nahtbild ist dann unschön, der Stoff kann sich kräuseln, weil der Faden nicht genügend Spielraum hat. Bei vergrößerter Stichlänge hat der Faden mehr Platz (auf einer Skala von 1 bis 5 nehme ich gern 3 bis 3,5)

    Aber der Knubbel ist ja auf der Unterseite genau auf dem Stichloch, d. h. das Loch geht durch den Knubbel durch. Was sollte man da befestigen können?

    Deine Beschreibung klingt nach einer Stichplatte für Kreisstickerei oder auch Ösen nähen (ähnlich meiner Bernina und brother). Der Knubbel fixiert die Platte und ist eingestellt auf Nadelposition Mitte. Bei Kreis- und Ösenstickerei musst Du die Nadelposition nach rechts verstellen und nähst somit gleichmäßige Kreise mit Nutz- oder auch Zierstichen (keine mit Rücktransport, das wird ungleichmäßig).

    Es gab hier oder auf der alten website mal ausführliche Beschreibungen zum Thema Kreisstickerei und auch Ösenstickerei. Beides läßt sich sehr dekorativ verwenden, nicht nur ( bei Ösen) als Durchzugsloch.

    Vielleicht findet sich der alte thread dazu noch. Zur Technik kannst Du aber auch bei den anderen Maschinenproduzenten suchen - Bernina hatte mal einen ausführlichen Artikel zu diesem Sonderzubehör, brother war weniger ausführlich, aber auch ausreichend.


    Kerstin

    (nutzt beides gerne: Kreise/ Kringel und Ösen - mehrfach zu dekorativen Mustern zusammengestellt)

    Üblich ist die Fläche der Tischplatte plus einem Überhang von etwa 20 cm auf jeder der 4 Seiten. Bei einer Tischbreite von 1 m dürften die 1,40 Stoffbreite reichen, wenn Du knapp säumst - Webkante knapp abschneiden, Schnittkanten versäubern und schmal umschlagen, da dürfte dann für den Überhang eine Breite von 17 bis 18 cm rauskommen. Alternativ könntest Du eine breitere Blende rundherum ansetzen (gleicher Stoff/ Farbe oder Kontrast). Es gibt aber speziell bei Dekostoffen auch Überbreiten bis zu 2,80 m Breite (für Vorhänge z.B.). Das Material ist dann häufig Kunstfaser oder ein Kunst-Naturfaser-Mix. Achte dabei auf die Waschbarkeit.

    Ich hab 100%-BW-Stoff in Überbreite (2,80m), auf 60° waschbar, einen gewissen Schrumpf durch einlaufen hab ich beim Zuschnitt berücksichtigt. Wie stark dieser sein kann, weiß im allgemeinen der Fachverkäufer, es hängt aber auch von der Dichte des Gewebes ab. Kalkuliere bei der benötigten Gesamtlänge genügend Überschuss ein. schneide ein Stück von etwa 10x10 cm ab und laß das bei einer 60° Wäsche mitlaufen und miss nach Trocknung die Endgröße. Danach schneidest Du dann die Einzeldecken zu, versäuberst, wäschst, nähst die Decken auf Wunschgröße.

    Bei Stoffen aus Kunst- oder Mischfaser wird häufig Reinigung empfohlen, teils wegen der Materialmischung, teils einfach w/ der Größe der Stoffbahnen. Hier ist ein eventueller Schrumpf geringer bis gar nicht. Wenn waschbar, würde ich diese nur auf 40° waschen, Feinwäsche, hoher Wasserstand.

    wir hatten auch Win10 bis Herbst 26 verlängert, überwiegend um genug Zeit zur Überlegung haben, welche neuen Rechner, welche diversen sw müssen angepasst oder ersetzt werden. Anfang Dez. gab's dann neue Rechner mit Win11 und seitdem grabe ich mich durch dessen Tiefen, manches finde ich selbst, anderes mit Hilfe von google, wieder anderes mit Unterstützung von meinem IT Profi. Es dauert. Kein bisheriges upgrade verlangte soviel intensive Einarbeitung wie Win11 (ich hatte mit MSDos4 angefangen ...)


    Hummelbrummel: geh mal im Druckermenue auf "Optionen" und click dich durch die einzelnen Registerkarten. Dürfte auf einem Mac ähnlich sein wie bei MS.


    Der Acrobat Reader ist kostenlos, es gibt aber andere, teils freeware, teils zu günstigen Preisen, die eine gewisse Bearbeitung von *.pdf zulassen.

    Im Zusammenhang mit Win11 bietet Adobe übrigens eine kostenfrei Bild- und Fotobearbeitung an, die mehr Funktionen bietet als die in Windows (11 oder früher) integrierte Fotobearbeitung .... falls jemand keine professionelle Bild- und Fotobearbeitung nutzt

    nur mal so kurz erwähnt: nix geht. Die neuen PCs mit Win11 sind installiert, PED 10 auch, aber der Aktivierungscode wird nicht erkannt. Seit Mitte Dez. sind anscheinend alle brother Mitarbeiter in Urlaub, ich erreiche keinen. Und beim Verkäufer ist derzeit auch noch Urlaub meiner Lieblingsansprechpartnerin angesagt (ab Montag erst wieder). Mal sehen was sich nach DreiKönig ergibt. Angeblich soll das alte Lesegerät nur 2x bei upgrades funktionieren, was für mich nicht nachvollziehbar ist, ich hab seit PED4 jeweils das übernächste installiert und immer ohne Probleme. Ich hatte auf dem alten Rechner (Win10) noch getestet, ob das Lesegerät funktioniert: "auf Karte speichern" funktionierte (mit PED9). Also kann es daran nicht liegen. Weiß der Geier, woran es liegt, jedenfalls kein PED10 und kein sticken derzeit :( :( :( :( :( Ich bin extremst frustriert

    je dicker die Platte, desto geringer die Schwingungen. Ich hsb einen alten Werkraumtisch, sehr stabil auf festen Metallbeinen, gute Arbeitshöhe beim nähen und untendrunter geschoben Hängeschränke für Dunstabzüge (Ikea). Die sind weniger tief als Hängeoberschränke und stehen Rücken an Rücken. Einen Auszieh-Esstisch, auch Ikea, nutze ich zum zuschneiden und bügeln. Die Tischfläche vom Nähmaschinentisch hab ich mit dicken Korkplatten beklebt (doppelseitiges Teppichklebeband), den Zuschneidetisch mit dickem Moltontuch belegt und als oberste Lage ein glattes Leintuch (aussortiertes Bettlaken). Ikea- Tische würde ich für die Maschinen nicht empfehlen. Zum sitzen perfekt sind Bürostühle auf Rollen w/ ergonomischer Sitzhaltung. Die müssen kein Vermögen kosten ersparen aber Kopf-, Nacken-und Rückenschmerzen. Für Overlock und Coverlock hab ich mir eine Küchenarbeitsplatte und stabile Beine besorgt, hier sind die Arbeitsgänge kürzer, die Maschinen leichter und so auch geringere Schwingungen. Die Maschinentische stehen sich Front an Front gegenüber, dazwischen der Stuhl, so dass ich mich nur im sitzen umdrehen brauche. Achte beim einrichten des neuen Nähzimmer auf Ergonomie = Höhe der Tische, Stuhl, kurze Wege, das erspart körperliche Beschwerden wie zb Verspannungen. Und manches gibt's 2nd hand in wirklich guter Qualität (zb Werkraumtisch).


    Kerstin

    ich hatte (vor Jahren) bei einem Schwatz mit meinem damaligen Händler = Mechaniker mal so nebenbei erwähnt, daß ich eine Maschine verkaufen möchte und ob er jemanden weiß, der/die an einer gebrauchten interessiert ist. Hatte er und mir auch gesagt, für den und den Preis würde er die Maschine in Zahlung nehmen. Sein Preisangebot war gut, die Interessentin bot mehr - die Maschine war gut in Schuß mit regelmäßigem Service etc. Frag mal den Händler/ Mechaniker Deines Vertrauens, frag auch mal im Bekanntenkreis, ob jemand was weiß - man muß nur miteinander reden, Mundpropaganda bringt viel

    ...

    Ich persönlich mag Satinschrägband nicht. Zum einen lässt sich das glitschige Material schwer verarbeiten, und zum anderen ist es auf Zug nicht robust.

    die Stoffe müssen zueinander passen, da kann Satinband durchaus gut aussehen. Aber ich geb Dir insofern recht, dass gekauftes Satinschrägband oft billig aussieht. Dagegen ist selbst geschnittenes glänzendes Schrägband oft angenehmer von der Haptik her.

    Aber grundsätzliches zu Schrägband: bei Rundungen Schrägband am besten schwach gedehnt in Form bügeln, ohne Dampf und mit schmalem Zickzack aufsteppen, der linke Einstich im Stoff knapp neben der Satinkante, der rechte Einstich knapp auf der Satinkante, die Stichlänge etwa bei 3 bis 3,5 (auf einer 5er Skala). Die "Stepp"-Kante sieht schöner aus und liegt besser an als mit Geradstich

    Ich hab dunkelblauer Walk mit türkis Baumwollschrägband eingefasst. Nicht wegen praktischem Nutzen, sondern wegen der Optik. Baumwollband auf Walk kommt optisch besser rüber als Satinschrägband, BW und Walk sind beide stumpf, Satin glänzt

    ich grinse: für mich heißt "kippen" was anderes als "spiegeln" - ich kippe z.B. einen Kübel aus. Irgendwann werde ich meine 10er Version hoffentlich auch nutzen können und ich bin gespannt wie dann die Befehle benannt sind. Nun ja: andere Generation, anderes Vokabular ...

    Hilft Darot allerdings auch nicht weiter

    @ Zuckerpuppe: das ist von Brother eine Frechheit! ...

    na ja, der eine Mitarbeiter mit dem ich die ganze Zeit schon kommuniziere, war in Urlaub, der andere hatte wohl einen schlechten Tag. Und alle früheren upgrades (Einstieg bei Ver4), auch mit teils neuer BS haben einwandfrei funktioniert. Ich komme grundsätzlich mit dem PE gut klar, bei den wenigen Einschränkungen helfen Embird und Artlink, zumindest bisher. Mal sehen wie's weiter geht ...

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