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Posts by Friedafröhlich

    Keine Ahnung warum man nicht so herumlaufen kann wie man möchte. Alles ist doch besser als der Einheitslook.

    Schrill, nicht erschrecken und den hier weil er so schön bunt ist: der wird verfolgt

    Das verstehe ich auch nicht.

    Ich für mich bin ja schon eher so der langweilige Typ. Mode finde ich spannend, aber mehr so an anderen Leuten und nicht an mir. Das ist mir alles zu aufwändig.

    Aber ich freue mich über jeden anderen "schrägen Vogel", dem ich begegne.

    Bibliotheken bieten über Fernleihe die Möglichkeit, auch Bücher anderer Bibliotheken auszuleihen, auch aus dem Ausland.

    Über worldcat.org kann man schnell herausfinden, welche Bibliothek das gesuchte Buch hat.

    Nicht alles kann man aber in jeder Bibliothek per Fernleihe ausleihen.

    In der Stadtbibliothek bei mir im Ort gilt das, was ich unten reinkopiert habe.

    Nähbücher würden da in aller Regel unter Hobby-Literatur fallen und wären damit außen vor. Ich weiß jetzt allerdings nicht, ob diese Regel nur hier gilt oder auch anderswo.


    Quote

    Bestellt werden kann nur Literatur zu Zwecken der Wissenschaft, Aus- und Fortbildung, z. B. für Seminar- und Facharbeiten oder für die berufliche Fortbildung. Nicht bestellt werden können laut Leihverkehrsordnung:


    • Bücher, die in der Bibliothek vorhanden sind
    • Bücher, die im Buchhandel für bis EUR 15,50 erhältlich sind
    • Belletristik und Kinderliteratur
    • Hobby-Literatur
    • Literatur, die vor 1800 erschienen ist
    • Loseblattausgaben
    • komplette Zeitschriftenjahrgänge - es können jedoch einzelne Artikelkopien bestellt werden
    • AV-Medien: Videos, DVD, CD, CD-ROM und DVD-ROM

    @ Marion: Schöne Grüße nach Offenburg, bin dort aufgewachsen. Jedes Mal, wenn wir von einer Reise heimkamen, war die Leuchtschrift "BURDA" auf dem Verlagshaus das Signal nun wieder zuhause zu sein. Wenn ich jetzt nach OG komme, fühlt es sich immer unvollständig an, aufgrund der Neugestaltung. Ich bin also schon früh geprägt worden ; )

    Dieses "BURDA" Schild steht jetzt im "Burda Bienengarten" zwischen dem "Medienpark" und der (nun alten) Druckerei.

    Zum Ausgleich steht halt auf dem Tower "Hubert Burda Media"

    Aber das ist ja nun auch schon lange so, dass das alte Burda Schild auf der Wiese steht. Zumindest gehe ich da schon seit vielen Jahren täglich auf dem Weg zur Arbeit vorbei.


    Zu "früh geprägt": ich dachte ja früher auch immer, dass "Burda" halt die Schnittmuster sind. Inzwischen weiß ich längst, dass diese Schnittmuster nur ein winzig kleines Nischenprodukt des Konzerns sind.

    Von Gütermann gab's in den 60/70er-Jahren ein kleines Büchlein mit dem sinngemäßten Titel Nähen von A bis Z oder so ähnlich. Dort stehen Stichworte in alhabetischer Reihenfolge drin, teilweise mit kleinen Skizzen.

    So heißt das genau:

    Gütermann Näh-Lexikon

    Selbstschneidern von A-Z

    (Redaktion: Neuer Schnitt, Wiesbaden

    Verlag: Heinrich Bauer Verlag)


    Unter diesem Titel findet man es antiquarisch bei den üblichen Verdächtigen (ebay, ZVAB etc.)

    Wenn es um die Bezeichnung von Kleidungsstücken oder auch einzelner Elemente von Kleidungsstücken geht finde ich Reclams Mode- und Kostümlexikon ganz brauchbar.


    Wenn es um Materialkunde geht und die Bezeichnung einzelner Nähschritte (und wie man die dann auch näht) dann finde ich persönlich nach wie vor Die Große Nähschule von Alison Smith eine gute Wahl.


    Es gibt natürlich noch einen Haufen andere Dinge zu wissen und auch Bücher dazu (oder auch Videos). Aber mit den Büchern steht man dann nicht mehr ganz so ratlos da, wenn es um die Begrifflichkeiten geht.

    [...]

    wenn man sein Hobby zum Beruf macht, muss man in gewisser Weise damit leben, dass es Leute gibt, die Hobbyerzeugnisse zum Selbstkostenpreis oder darunter verscherbeln.

    [...]

    Wenn ich nicht nur meine Kosten decken, sondern auch noch meine Arbeit angemessen bezahlt bekommen wollte, musste ich erstens wirklich überdurchschnittliche Qualität anbieten und zweitens mir halt die richtigen Kunden suchen ;) ...

    Das ist halt auch so ein Punkt. Ich meine jetzt ganz ausdrücklich niemanden hier, aber aus meiner Zeit im Nähmaschinenladen sind mir einige gewerbliche Näher*innen begegnet, bei denen es mit der Qualität eben nicht so sonderlich weit her war. Da ist es dann auch wenig sinnig, wenn man behauptet, die Schwarzarbeiter trieben einen in den Ruin.


    Man muss auch nicht unbedingt nur sein Hobby zum Beruf machen. Auch ganz normale Handwerksbetriebe müssen da manchmal stark sein.

    In meinem Dorf früher, da gab es einen Fliesenleger. Für den war es quasi ausgemachte Sache, dass sämtliche diesbezüglichen Aufträge an ihn vergeben wurden. Schon wenn jemand selbst seine Fliesen im eigenen Haus verlegt hat, gab es ein großes Lamenti. Wäre es nach ihm gegangen, hätten Fliesen nur an verifizierte Fliesenleger verkauft werden dürfen. Einmal hat er dann auch einen vermeintlichen Schwarzarbeiter verpfiffen. Das war aber der Sohn der Familie, der tatsächlich auch Fliesenleger war (und ansonsten beim schärftsten Konkurrenten des Dorffliesenlegers arbeitete). Der kam dann tatsächlich nach Feierabend bei seinen Eltern vorbei, was ihn dann verdächtig machte. Der Dorffliesenleger wusste halt nicht, dass es der Sohn der Familie war und zeigte da die Schwarzarbeit an. Nee, war keine. Der Sohn darf bei seinen Eltern von oben bis unten alles verfliesen, wenn er denn mag. Das gab eine ziemliches Drama im Ort. Ich weiß, dass man nicht gerne zusieht, wenn andere (zumindest vermeintlich) das Geschäft machen, aber mit solchen Aktionen wird man weder glücklich, noch bekommt man mehr Kundschaft.

    Trotzdem habe ich hier immer noch den Eindruck, dass hier unterschiedliche Situationen miteinander vermengt werden.


    "Ein paar Kinderklamotten für Freunde genäht" kann jetzt alles mögliche bedeuten.


    Das kann sein, dass hier in 2018 das Einschulungskleidchen für die Tochter von Freundin/Nachbarin A genäht wurde, weil die finanziell nicht so gut da steht und einem peinlich berührt 3 Gläser Marmelade gibt. Damit Freundin/Nachbarin B nicht beleidigt ist, näht man dann in 2020 auch für deren Kind die Einschulungsgarderobe. Aber weil die "Geld wie Heu" hat, steckt sie einem nen "Fuffi" zu.


    Oder aber man benäht halbwegs regelmäßig irgendwelche Kinder von Freunden und dann auch noch die Kinder von Freunden von Freunden und bessert sich so halt ein wenig die Urlaubskasse auf.


    Das ist aber durchaus unterschiedlich zu bewerten.

    Ich hab da nochmals folgendes gefunden und kopiere mal den entsprechenden Text hier rein:



    Mir ist natürlich schon klar, dass jemand, der gewerblich Kinderkleidung, Deko-Artikel oder was auch immer näht mit einem sehr kritischen Auge auf jemanden guckt, der etwas näht, das nicht für den Eigenbedarf bestimmt ist. Das hängt auch damit zusammen, dass es tatsächlich etliche schwarze Schafe gibt, die es mit der Gewerbeanmeldung nicht so richtig genau nehmen und überdies mit ihren "Bastel-Mutti-Preisen" die Marktpreise kaputt machen.

    Dennoch kann man nicht einfach sagen, dass jede Tätigkeit, die man für andere ausübt, Schwarzarbeit darstellt, nur weil sie auch von einem Gewerbetreibenden hätte ausgeführt werden können. Wir dürfen da auch nicht das Zusammenwirken gut funktionierender Dorf- oder Hausgemeinschaften verkennen. Auch die sind eine Säule unserer Solidargemeinschaft.

    Die Sache mit der Schwarzarbeit gilt es sicherlich zu bedenken und die Grenzen zwischen Schwarzarbeit und Nachbarschaftshilfe sind nicht immer so ganz eindeutig zu ziehen.

    Aber wenn wir jetzt auf die Idee kommen, dass schlichtweg alles Schwarzarbeit ist, was dann an diversen Hilfsleistungen zwischen Nachbarn, Freunden und Kollegen passiert .... also dann ist unsere Gesellschaft so ziemlich am Ende. Das Wort Solidarität können wir dann einfach mal streichen.

    Denn wenn wir es auf die Spitze treiben, dann war das Schwarzarbeit, dass ich meinen Nachbarn deren Päckchen zur Post gebracht habe, weil ich da ohnehin vorbei musste und die mir im Gegenzug 2 Zucchini und 10 Tomaten aus deren Garten überlassen haben (weil sie sowieso zuviel davon hatten). Wenn das dann aber auch schon geahndet wird ... nein, in so einer Welt möchte ich eigentlich nicht leben.


    Das passt auch nicht unbedingt dazu, dass zur Zeit die Nachbarschaftshilfe-Portale wie Pilze aus dem Boden schießen. So wie dieses hier zum Beispiel. Da wäre man da ja sofort mit einem Bein im Knast, wenn man sich da auch nur registriert. Aber das hier verlinkte Portal hat ja auch noch einen Preis für diese Idee verliehen bekommen.

    Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wirbt auf seiner Seite im Bereich der Senioren dafür, dass man Netzwerke für Nachbarschaftshilfe gründen oder nutzen soll und so weiter uns so fort.


    Es kann ja auch nicht sein, dass wir dazu aufgefordert werden, die Einkäufe für unsere ältlichen Nachbarn zu tätigen, damit die nicht in die "Corona-Welt" hinaus müssen und auf der anderen Seite machen wir uns dann der Steuerhinterziehung schuldig, weil wir das Wechselgeld behalten durften.



    Nein, einen Bücherschrank haben wir hier meines Wissens nicht. Zumindest nicht dort, wo ich auch vorbei käme.

    Wie gesagt, die Fernsehzeitschrift und zwei andere Hefte bekommt die Nachbarin.

    Aber beim Rest, das gebe ich zu, bin ich dann auch ein wenig unwillig, einen schweren Rucksack voller Zeitschriften, 2 km und mehr durch die Stadt zu schleppen, nur um sie irgendeiner Einrichtung zu spenden.

    Euer Laden ist schon echt strange :pfeifen: ...

    Das sage ich doch schon seit Jahren und keiner will es mir glauben. :rofl:


    Leider habe ich keinen Einfluss darauf, was in den Personalstücken für Zeitschriften rein kommen. Ich weiß auch nicht, wer das letztendlich entscheidet.

    In der alten Abteilung war die immer dabei. Das hat sich aber auch geändert, sonst könnte ich ja von meinen alten Kollegen mal welche bekommen.

    Die Hefte, die ich bekomme, sind eigentlich ein einziges Ärgernis, weil ich die nicht brauche und auch nicht so recht weiß wohin damit. Ein paar davon kann ich meinen Nachbarn über mir geben. Aber da ist auch Zeugs dabei, das die auch nicht wollen. Und dann muss ich immer gucken, dass ich den Kram entsorgt bekomme. Das ist bei mir in der Firma aber gar nicht so einfach, weil ich da keinen frei zugänglichen Container habe, wo ich das reinwerfen kann. In den normalen Papiermüll soll das nämlich nicht. Und den Mist heimschleppen, nur um damit die Papiertonne zu überfüllen, finde ich jetzt auch bekloppt.

    Bislang hat sich immer eine Kollegin erbarmt und meine überzähligen Zeitschriften mitgenommen, um sie dem Altenheim in der Nachbarschaft zu geben.


    Die Burda Style kann ich theoretisch in der Kantine zum halben Ladenpreis kaufen. Aber meistens ist die schon vergriffen, wenn ich da mal hin komme. Theoretisch kann ich auch ein günstiges Mitarbeiterabo bekommen, aber eigentlich will ich die gar nicht jeden Monat haben. Ich hab jetzt mal online alle Heftschnitte dieses Jahres angeguckt. Im Prinzip waren da 3 oder 4 Sachen drin, die ich eventuell hätte haben wollen. Da lohnt kein Abo. Da komme ich immer noch billiger bei weg, wenn ich mir den jeweiligen Downloadschnitt hole.

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