Posts by Friedafröhlich

    natürlich, aber wann wenn nicht in der Pubertät setzt man sich damit auseinander? Es wird einem ja nicht mit dem Abschlusszeugnis ein Küberl Selbstbewusstsein verliehen. Von daher bleibt nur sich in der Pubertät damit auseinanderzusetzen. Irgendwann muss man damit anfangen.

    Damit kann man zu jeder Zeit anfangen. Ich war ungefähr 50 als ich ernsthaft damit angefangen habe, an meinem Selbstbewusstsein zu arbeiten. Vorher habe ich zu fast allem ja und Amen gesagt und wollte nirgendwo anecken. Die Pubertät ist also nicht für alle der Zeitpunkt, um alles zu ändern.

    Und so kann aus einem vorsichtigen kleinen Menschlein dennoch eine selbstbewusste Person werden (zum Glück, wäre echt tragisch wäre es anders).

    Ja, das kann ich sogar so bestätigen. Aber das kann Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte dauern. Ich denke, dass wir Kindern und Jugendlichen durchaus noch zugestehen dürfen, oder eher müssen, dass die sich noch nicht entsprechend entwickelt haben. Und wenn sie es nie tun und auf immer und ewig das "Mauerblümchen" bleiben oder der Mensch, der einfach nur angepasst durchs Leben läuft. Das darf man!

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    Und ob nun ich grade der geborene Alpha bin?

    Wo liest du das raus, dass ich das mit dem Alpha-Tier auf dich bezogen habe?


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    Aber egal, das führt scheinbar eh zu nichts.

    Wozu soll es denn führen? Hat eine Diskussion nur dann etwas gebracht, wenn dir am Ende alle zustimmen?

    Nun aber Pubertiere sind meist groß genug um sich auch selber was zu verdienen ;).

    Das kommt ja dann schon auch auf das Alter des Pubertierenden an. Grundsätzlich dürfen Jugendliche erst ab 15 arbeiten. Ausnahmen gibt es zum Beispiel beim Zeitungen und Prospekte austragen. Das geht auch schon ab 13. Und dann muss man diesen Kob aber erst auch mal bekommen. Ich erinnere mich an meinen Sohn, der immer mal wieder versucht hat an den Prospektausträgerjob in unserem Dorf ranzukommen. Da hatte der keine Chance, dieser Job wurde innerhalb einer Großfamilie von einem an den anderen vererbt. Und Ferienjobs gibt es auch längst nicht mehr so breit gestreut. Mein Unternehmen vergibt seit Jahren keine mehr.


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    Und man kann sich auch Dinge zu Weihnachten/Geburtstag wünschen. Auf was warten? Völlig unzumutbar, ich weiß...


    Keiner sagt dass man nie, nimmer nicht dem Modetrend folgen darf. Aber wenn das Geld eh schon hinten und vorne fehlt und dann kauft man lieber neue Nike Sachen statt Essen und rümpft die Nase über Second-Hand, dann fehlt mir ehrlich ein wenig das Verständnis.

    Hör doch mal bitte auf, so zu pauschalieren! Die Situationen, die du da schilderst sind ja nun nicht die Regel.

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    Keiner wird nur deshalb zum Aussenseiter weil er die falsche Hose trägt

    Bist du dir da so sicher? Ja, da gehört noch mehr dazu, das ist richtig. Wenn man ohnehin das "Alpha-Tier" ist und vor Selbstbewusstsein nur so strotzt, dann kann man auch in abgeranzten Klamotten auftreten und setzt damit möglicherweise noch einen Trend. Aber so sind nicht alle Kinder/Teenager, so sind ja auch nicht alles Erwachsenen und man kann das auch nicht einfach von jemandem einfordern, dass er gefälligst so zu sein hat. Wer eher zum "Mauerblümchen" tendiert hat schlechte Karten, wenn man außerdem auch noch in alten und altbackenen Klamotten in der Schule auftaucht. Das war selbst zu meiner Schulzeit schon so.

    Ja, die Welt wäre eine bessere, wenn niemand mehr auf die Kleidung des anderen achten würde. Ich selbst stehe an vorderster Front, wenn es darum geht irgendwelche fragwürdigen Dresscodes abzuschaffen. Aber so ist das nun mal leider nicht. Und vielleicht ist es erst mal an uns Erwachsenen, dass wir diese konsumorientierte Kleiderfrage überdenken, bevor wir auf den Teenagern rumhacken.

    Stimmt alles, nur ich denke dann immer, sorry aber der Mode folgen ist Luxus.

    Okay. Ich für mich sehe das auch so. Aber ich bin erwachsen. Ich bin da selbst verantwortlich, ob und wie viel Mode mir wichtig ist oder eben auch nicht.


    Bei Kindern und umso mehr bei Jugendlichen ist das noch mal wieder eine andere Geschichte. "Hätten mehr den Mumm sich nicht dem Modediktat zu unterwerfen" ist halt ein frommer Wunsch. Die Realität sieht leider anders aus. Die Pubertät ist als solche schon hart genug, wenn man dann noch zum Außenseiter wird, weil einem die Eltern den Mumm diktieren (auch irgendwie ein Modediktat!), dann ist das einfach nicht so ganz fair den Jugendlichen gegenüber. Natürlich muss es nicht sein, dass man seine Teenager stets und immer mit dem Neusten und Modernsten ausstattet, aber so ein wenig darf es schon auch nach der aktuellen Mode sein. Ich weiß, dass es Familien gibt, bei denen einfach keine aktuelle Mode drin ist, weil da einfach zu viel Armut herrscht. Das ist dann schon wirklich bitter. Aber da, wo man sich das wenigstens ab und an und auch nicht unbedingt im höchsten Preissegment leisten kann, da darf das dann auch mal sein.


    Ich finde es durchaus wichtig, dass man seine Kinder zu kritischem Konsumverhalten erzieht. Aber es gibt auch Zeiten, da ist man einfach nur ein "Pubertier", das mit sich und der Welt kämpft und da darf es dann auch mal ein trendiges T-Shirt sein.

    Aimeenenz


    Es ist ein großer Unterschied, was jemand noch als tragbar oder nicht tragbar empfindet!

    Das stimmt allerdings. Und immerhin ist es ja auch so, dass man in aller Regel für diese Second Hand Ware ja noch Geld bezahlt (wenn auch meistens recht wenig). Da hat man dann schon noch andere Erwartungen an das getragene Kleidungsstück als wenn man es selbst neu gekauft hat und dann "verbraucht"

    Klar, sowas mache ich natürlich auch, bevor ich etwas wegwerfe.


    Es gibt allerdings auch Fälle, wo man das lieber bleiben lassen sollte.

    Unter mir ist das örtliche "DRK-Lädchen". Da hat mir eine der Damen, die dort arbeiten erzählt, dass ihr unlängst jemand einen Karton voller Sachen vor die Tür gestellt hat, bei dem alle Knöpfe abgetrennt waren. Sowas finde ich dann unverschämt. Aber bevor etwas in den Müll landet, kann und soll man selbstverständlich alles brauchbare aufheben.

    Mit Wegbeschreibungen hab ich es auch nicht so. Aber das liegt bei mir eher daran, dass ich es nicht schaffe halbwegs lang anhaltende Bilder vor meinem "geistigen Auge" zu erzeugen. Auch bei Wegen, die ich täglich gehe, kann ich im Zweifelsfall nicht sagen, ob da erst die Tankstelle und dann die Bäckerei kommt oder umgekehrt. Sei denn ich lerne das irgendwie auswendig. Aber vorstellen kann ich es mir nicht. Ich könnte auch niemals jemandem eine halbwegs korrekte Beschreibung von einer Person geben, damit danach ein sogenanntes Phantombild erstellt werden kann. Ich verlaufe mich zwar nicht täglich und erkenne auch die Leute wieder. Aber ohne das alles nicht direkt vor mir zu haben, kann ich mich nicht gut genug daran erinnern wie alles aussieht.

    Es meldet sich eine weitere Linkshänderin zu Wort.

    Ich bin 1962 geboren und da war es noch nicht so ganz selbstverständlich, dass man auch mit der linken Hand schreiben durfte. Meine Eltern fingen deshalb frühzeitig an, mir das "schöne Händchen" anzugewöhnen. Zum Glück hatte ich eine moderne Lehrerin in der 1. Klasse, die nichts von dieser unseligen Umerzieherei hielt. Welch ein Segen. In der 2. klasse bekam ich eine andere Lehrerin, die der Meinung war, dass man da was versäumt hätte, es aber nun bedauerlicher Weise zu spät wäre, um mir das linkshändisch sein noch abzugewöhnen.

    Im Handarbeitsunterricht hatte ich Stricken und häkeln gefälligst so zu lernen wie ein Rechtshänder. Das war relativ qualvoll damals. Ich bin dann aber dabei geblieben und kann trotzdem recht flott stricken. Wer mir allerdings dabei zuschaut, wird bemerken, dass die Bewegungen eigentlich mit der linken Hand ausgeführt werden. Ist schwer zu erklären, das muss man gesehen haben.


    Es sind nicht nur die Scheren, die den Linkshändern Probleme bereiten. Ich selbst komme mit einer Linkshänderschere übrigens gar nicht zurecht, weil ich meine erste Linkshänderschere mit 30 gekauft habe und da fand ich dann alles einfach nur seltsam und kam damit noch schlechter zurück als mit einer Schere für Rechtshänder. Denn so der super akurateste Ausschneider bin ich nie geworden.

    Wie gesagt, da sind noch andere, die für uns Linkshänder oft nicht so besonders gut geeignet sind: Manche Dosenöffner zum Beispiel. Als ich Kind/Jugendliche war hatten wir daheim ein Bügeleisen, bei dem das Kabel auf der rechten Seite war. Damit bügelt es sich als Linkshänder nicht wirklich gut. Irgendwann ging das kaputt und ich schlug meiner Mutter vor, dass sie vielleicht mal eines kaufen sollte, bei dem das Kabel einfach hinten abging. Damit kämen dann alle gleich gut zurecht. Was hat sie dann gekauft? Wenn ihr meine Erzählungen über mein Elternhaus kennt, könnt ihr es euch ja vorstellen.

    Die Maus bediene ich auch mit der rechten Hand. Der erste PC war halt ein Familien-PC und da hatte ich mich der "Mehrheit" zu beugen, auch wenn es damals nur einen weiteren Nutzer gab, war der halt die Mehrheit.


    Es gibt so ein paar Reaktionen auf meine Linkshändigkeit, da werde ich dann ein wenig grantig. Wenn mir jemand beispielsweise sowas sagt wie "Hach, da kann ich dir gar nicht zugucken wie du das alles mit links machst. Ich kann mir das gar nicht vorstellen, dass das funktioniert" ... nee, kann ich einfach nicht mehr hören. Ja glauben die Rechtshänder denn wirklich, dass es für uns Linkshänder nicht komisch ist, wenn ein Rechtshänder immer alles mit der "falschen" Hand macht?

    ....ohje, ich bettel immer auf Knien darum, nichts geschenkt zu bekommen, weil ich alles habe, was ich brauche - und viel, viel mehr :o ...

    Das kommt halt immer so ein bisschen drauf an. Ich brauche definitiv keine Kaffeetassen mehr. Nicht mal die hässlichen, die ich nur sehr unsorgfältig verpackt habe, sind beim Umzug kaputt gegangen (die Umzugsmänner hatten echt was drauf!)

    Andere Dinge brauche ich durchaus. Das Ding, auf das ich als nächstes sparen werde, ist ein neuer Kleiderschrank. Der alte ist echt nur noch was für den Sperrmüll, aber er muss jetzt erst mal noch ein bisschen halten.


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    Aber materielle Dinge sind es eben nicht, die mich interessieren ...

    Es ist jetzt auch bei mir nicht so, dass ich nur Interesse an materiellen Dingen habe. Ich freue mich gerade über viele Dinge in meiner neuen Lebenssituation, die so gar nichts mit Materiellem zu tun haben. Aber ich gebe zu, dass ich mich auch noch über Sachen freuen kann, die ich in der Hand halten kann. Mit irgendwelchem Luxus hat das aber nur wenig zu tun. Ich gehe ja nun täglich durch die Fußgängerzone. Die Auslagen in Parfümerien und bei Juwelieren habe ich noch keines einzigen Blickes gewürdigt und habe es auch nicht vor. Auch Schuhgeschäfte lassen mich kalt, es sei denn ich brauche wirklich neue Schuhe, weil die alten durchgelaufen sind (was öfter vorkommt als es mir lieb ist)


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    Deshalb verzichte ich auch zu Gunsten anderer sehr gerne auf die Teilnahme an der Verlosung all der schönen Sachen

    Da mache ich auch nicht mit. Nicht weil mir die Dinge nicht gefallen. Aber jetzt im Moment habe ich auch keine Verwendung dafür.

    Den 4. Dezember im Adventskalender habe ich natürlich auch brav gelesen.


    Dieses "Ich brauche doch nichts mehr" kenne ich auch von meiner Oma.

    Als Kind fand ich diese Aussage immer ganz gruselig. Nicht nur weil das so klang als würde sie schon bald sterben. Nein, ich fand es auch gruselig, dass jemand kein Interesse mehr an den Dingen hat, die ihn umgeben. Es war bei meiner Großmutter auch eher so, dass es nicht um das Brauchen ging, sonder eher darum, dass sie sich mit nichts mehr beschäftigen wollte. Nun könnte man vermuten, dass sie nach einem arbeitsreichen Leben einfach schon sehr hinfällig war und nichts mehr tun konnte. Das war es aber nicht. Was sie wollte, das konnte sie durchaus auch noch sehr gut. Aber sie interessierte sich einfach noch kaum für etwas ... außer für den Tratsch im Dorf, das was in der Bildzeitung stand und was im Fernsehen kam. Ich weiß nicht, warum das so war. Aber ich fand es gruselig.


    Heute verstehe ich zumindest die Menschen, die ihr Haus anfangen zu entrümpeln mit den Worten "Ich brauche das alles nicht mehr", auch mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass sie ihren Kindern nicht allzu viel Müll vererben wollen.

    Hin und wieder denke ich auch jetzt schon so, obwohl ich hoffentlich noch ein Weilchen Zeit habe. Da ist es dann aber wiederum mein Sohn, der mich bremst. Nicht nur bei den Büchern. Als ich entschieden hatte, dass meine Pfaff 138 nicht mit umziehen wird, weil ich die in 8 Jahren nur jedes Jahr einmal sauber gemacht habe und frisch geölt, nie aber nur ein Teil darauf genäht hatte, da war mein Sohn derjenige, der mich davon abhalten wollte (ebenso wie bei der Wolle, von der ich schon erzählte). "Das kann ja sein, dass du jetzt keine Zeit hast für die Pfaff. Aber was machst du, wenn du mal in Rente bist?" So komplett Unrecht hatte er ja nicht. Die Rentner von heute sind anders als die Rentner zur Zeit meiner Oma. Ich nehme mir schon vor, dass ich mir dann noch Dinge vornehme und mehr Zeit mit den Sachen verbringe, für die ich jetzt keine Zeit habe. Aber die alte Pfaff muss es dann doch nicht sein. Es ist ja nicht so, dass ich keine andere Nähmaschine mehr habe ;)

    Der Plotter schneidet was man ihm anordnet, wenn man kann und möchte kann man auch die Seite eines Krimis auf ein Shirt plotten.

    Krimi kommt der Sache schon näher.


    Es geht eher um sowas hier:

    hin und wieder restauriere und repariere ich meine alten Bücher und die sehen dann halt so aus wie auf dem Bild. Also man weiß von außen nicht mehr was innen drin steckt.

    Bislang habe ich noch nichts gefunden, wie ich den geretteten Büchern auch wieder ihren Titel zurück geben kann.

    Eventuell käme ja dann das Plottern in Frage. Dazu muss ich mich aber erst mal ein wenig gründlicher mit dem Thema beschäftigen. Wie gesagt: zur Zeit habe ich da noch so gar keinen blassen Schimmer, was es damit überhaupt so auf sich hat.

    Jetzt, wo ich dieses Kissen mit dem Schriftzug da sehe, hab ich dann doch mal eine fürchterlich dumme Anfängerfrage ... oder eigentlich gleich mehrere:


    Wie haltbar sind denn diese Buchstaben auf dem Kissenbezug?

    Und noch blödere Frage: Werden die dann aufgebügelt?

    Und last but not least: Wie klein dürfen denn diese Buchstaben sein?


    Ich fürchte nämlich gerade, dass ich eventuell doch eine für mich sinnvolle Anwendungsmöglichkeit für so ein Teil habe. Bislang dachte ich mir immer, dass ich das einfach so gar nicht brauchen kann und hab mich null darum gekümmert und stehe jetzt noch unwissender als unwissend da, wenn es um das Thema Plotten geht.

    Kledet, ich bin mal wieder neugierig: da werden doch Maschinen im Ganzen angeboten, was ist ein Maschinenkopf??

    Der Maschinenkopf ist das, was für dich die "Maschine im Ganzen" ist, allerdings ohne Motor. Insbesondere bei Industrienähmaschinen ist der ja ein zusätzliches Teil, das meist unten am Nähmaschinentisch hängt und die Maschine wird über einen Treibriemen angetrieben.


    Früher war das bei den Haushaltsmaschinen auch nicht anders. Auch da gab es den Treibriemen aber meistens keinen Motor sondern nur die Muskelkraft desjenigen, der die Maschine über das Tretpedal zum Laufen gebracht hat.

    ...und warum, liebe Marion, hast du die Sockenwolle nicht für die Jacke aufgehoben ;) ?
    ...okay, wär evtl. 'n bissl bunt geworden, aber du hättest in guter Tradition gestanden :biggrin: :

    Mensch, jetzt wo du es sagst. :doh:

    Aber ne, das ist schon gut so, dass ich die weggegeben habe. Derjenige, der sie jetzt hat, kann sie wirklich brauchen und das freut mich mehr als alles andere.

    Im heutigen Türchen des Adventskalenders geht es ja um das Thema Stricken und insbesondere um das Stricken von Socken.

    Da muss ich ja immer ein wenig seufzen. Ich mag gerne Socken stricken und finde auch, dass es da so hübsche gibt. Ich kann nur leider keine gebrauchen (auch ein Thema des Adventskalenders). Mir ist klar, dass andere über dieses Luxusproblem froh wären, aber ich habe einfach fast nie kalte Füße und die selbstgestrickten sind mir immer zu dick.

    Trotzdem habe ich immer und immer wieder Sockenwolle gekauft, weil ich ja dann doch vielleicht irgendwann mal ....

    Das Ende vom Lied war, dass ich vor dem Umzug einen großen Korb voll Wolle verschenkt habe. Nun ja, ich weiß, dass er dort sehr gerne genommen wurde und die Wolle auch Verwendung finden wird und das ist ja dann auch gut.


    So ist das mit dem "Brauchen und Haben". Wie oft glauben wir etwas zu brauchen und wenn wir es dann haben, dann ... ja, dann haben wir es einfach ... und brauchen? Wir hoffen, dass wir es dann irgendwann mal brauchen. Wobei ich durchaus auch die Ansicht vertrete, dass "brauchen" nicht immer zwingend bedeutet, dass man mit den Dingen auch irgendwas spezielles anstellt. Natürlich verwende ich meine Bücher nicht ständig. Aber die Tatsache, dass es mir soviel Freude bereitet, jetzt beim neu sortieren und einräumen, das eine oder andere in die Hand zu nehmen, ein wenig zu blättern und mich zu freuen ... doch, das ist für mich auch "brauchen".

    Bei dem Sammelsurium an Sockenwolle war das anders. die hat mich im Grunde nur gernervt, weil sie Platz wegnahm und ich mir darüber im Klaren war, dass ich ja doch keine Socken stricken werden, um die dann ebenso Platz wegnehmend in der Sockenschublade zu horten, weil es einfach keine Gelegenheit gibt, sie zu tragen.

    Doch, irgendwann will ich auch mal wieder etwas stricken, weswegen ich meine Stricknadeln auch nicht entsorgt habe. Aber das wird dann eher eine Strickjacke werden. Die würde ich nämlich zumindest dann und wann auch mal tragen.

    Im Wilden (Süd)Westen sind es 5° C und man kann die Sonne durch die Wolken erahnen.

    Mal gucken, wenn es nicht doch noch anfängt zu regnen, gibt es gegen Abend einen kleinen Spaziergang über den Weihnachtsmarkt.


    Ich wünsche der ganzen Community hier einen schönen 1. Advent. Schön, dass es euch gibt.

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