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Das ideale Stoffgeschäft - wie würde das für euch aussehen?

  • Doch, von daher... ich kaufe Projekt bezogen.

    Ich weiß aus Erfahrung, mit welchen Mengen für welche Art Kleidungsstück ich rechnen muss.

    Das macht's auch möglich, mal einen Stoff, der ganz laut nach mir schreit einfach so auf Verdacht mitzunehmen. (Ich habe jetzt mal blind einen elasthan-freien leichten Viskosekrepp gekauft, einfach weil der so ein geniales Gelb hat. Wird ein Kleid werden, wahrscheinlich Etui, ich schwanke eigentlich nur noch zwischen mit langem Arm, ohne Arm oder kurzem Ärmelchen...)

    Ob er Kleid, Bluse, Rock, Jacke werden will, liegt ja in der Regel schon im Stoff selbst begründet, die wenigsten sind so wirklich sowohl-als-auch.

    Und selbst bei z.B. könnte rein vom Material her sowohl 'ne Bluse als auch ein Kleid werden... ist da meist doch was, das mir sagt: Kleid oder Bluse.

    Das die Stoffe, grad wenn's Unis sind, schon mal länger liegen... hat mehr mit meiner Nähgeschwindigkeit als sonst was zu tun.

    (Und 1, 2 Streichelstoffe hab ich auch. Die liegen halt, weil zu schön zum anschneiden. So what... irgendwann kommt die Idee, dann sind auch die dran.)

  • Also das weiß ich schon. Denn die Frankenwaldplaids eignen sich nur für gerade geschnittene Mäntel, etwas richtung Blazermantel. Da könnte ich dann zwar auch einen Schalkragen, von mir aus auch einen wie in den 90ern so einen richtig ausladenden nehmen, aber das Teil ist auf jeden Fall gerade geschnitten maximal etwas Oversize, eben leicht tailliert. Wenn Oversize, einreihige Knöpfe, wenn figurnäher geht auch Zweireiher.

    Auf einem Meter hin oder her kommt es dann nicht an, denn entweder verwerte ich dann den Rest selbst oder gebe ihn weiter an Leute, die da ähnlich arbeiten.


    Beispielsweise Frankenwaldplaidrest: Reicht der Rest noch für zwei Ärmel oder Vorder-/Rückemteil einer Jacke, dann den Rest mit schöner, farbig passender Wolle stricken, eventuell sogar filzen, oder Weben und Filzen.

    Da ich vom Cashmereshop auch wunderbare Stoffreste bekomme, das damit ergänzen. Mit etwas Patchwork.


    Wenn ich die Reste nicht selbst verwerte, habe ich schon eine Warteschlange, wer die dann haben will. Da wird dann auch mal eine Tasche oder ein Rucksack daraus.

    Die gebe ich dann aber auch wirklich zeitnah heraus, also lagere ich nicht wieder. Denn aus dem Stoff habe ich meinen Mantel, fertig.

    LG rufie


    Der einzige Geschmack, der einem Menschen wirklich Befriedigung geben kann,

    ist sein eigener (Philip Rosenthal)

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  • Quote

    Die liegen halt, weil zu schön zum anschneiden.

    aus der Nummer bin ich raus

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür geben, dass du es sagen darfst.
    Voltaire
    Gruß
    Nanne

  • Nö, so ein, zwei... aber eben auch so liegend, das ich sie regelmäßig seh.

    nicht Schrank => Schublade unten => hinten links...

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  • aber du weisst doch gar nicht, wie viel du für den Mantel brauchst, den du schneidern willst

    Also ich weiß das schon, da meine Jacken und Mäntel ausnahmslos Wiener Nähte haben, und schmal geschnitten sind. Seit Jahrzehnten.


    Da ich eine Wolljacke / einen Wollmantel deutlich über 5 Jahre trage und weder jährlich neue Nähe noch mehr als 2-3 Jacken pro Sorte brauche, bringt da das Lagern von Stoffen aber nix.


    Und ich mag Karo, immer mal wieder, doch das Karo das ich heute mag, hat mit dem Karo das vor 20 Jahren in war so gar nichts gemeinsam!!!

    _______________________________________________
    Lichtmess vorbei, dadurch sieht man vieles im richtigen Licht!

  • rufie

    mach mal einen Ausflug nach Augsburg. Per Bahn ein Klacks, mit dem Auto, je nach Abfahrtsort auch. Die Stadt ist schön zum bummeln, essen gehen, rum gucken und zum Stoffkaufen.

    Männe vertreibt sich die Zeit mit irgendwas, ich gucke ausführlich im ziemlich gut sortierten Stoffladen. Ausflüge nach Rosenheim zum Walk einkaufen sind ebenfalls empfehlenswert. Bozen (liegt ja fast vor der Haustür): da gibt's einige gute Läden und im Laubenbereich ein winziges Kurzwarengeschäft, aber immer wieder mit dem Kleinkram, den ich gerade brauche (z.B. Perlmuttknöpfe als Teddybärchen oder Baumwoll-Ripsband).

    Hier in München gibt's Nähe Hofgarten/ Altstadtring ein Schneideratelier, das 2x jährlich die Überschüsse an Kollektionsstoffen und feinstem Leder zu erschwinglichen Preisen anbietet. Man schickt eine email und bittet um Aufnahme in die Benachrichtigungsliste. Brief oder email kommen dann rechtzeitig vorher.


    Generell zur Qualität der Stoffe: es sind Moden, die wechseln auch wieder. Es gab in den 1980ern sehr viele Naturfasern: tolles Leinen, wunderbare Seiden (Seiden-Reinhardt hat leider vor Jahren schon geschlossen), schöne Baumwollqualitäten, Wolljerseys, die wirklich noch einen Großteil an Wolle enthielten. Dann kamen mit Outdoor- und Funktionskleidung überwiegend Kunstfasern - das waren auch die Jahre, als der Plastikverpackungswahn groß raus kam - und mittlerweile beobachte ich, dass wieder mehr Naturfasern zu finden sind.

    Den Wolljersey mit mind. 50% Wolle in chicen Unifarben vermisse ich allerdings noch. Anderseits läßt sich mit Stickereien, Besätzen, Spitze etc. etliches mit Farbe und Pfiff versehen.


    Zum projektbezogenen "Vorrats-"Stoffkauf: Ich hab's eher mit einem relativ klassischen Stil. Das heißt, ich weiß grob, wieviel Material ich für welchen Schnitt brauche. Für weite Mäntel oder Redinggotes bin ich zu klein, die kommen also vom Schnitt her für mich nicht in Frage. Röcke sind eher schmal geschnitten, für den Winter eher A-Linie, für den Sommer auch mal 3/4 Glocken. Hosen eher Jeansstyle - auch da weiß ich, wieviel Stoff ich brauche. Bei Oberteilen wird genug Stoff für lange Ärmel gekauft, werden es dann doch kurze, findet sich für den Überschuss ein Verwendungszweck oder Abnehmer. Die kleinen Kinder, die ich früher mit benäht habe, sind mittlerweile selbst Mütter von mehr oder weniger kleinen Kindern und haben teils selbst angefangen zu nähen bzw. fangen gerade an. Also Abnehmer für Stoffreste und Kleinkram gibt's genug.


    Zum Thema Kurzwaren nochmal: ich finde Reißverschlüsse mit Spitzenband so hübsch, finde aber so gut wie nie die passende Farbe oder Länge. Aber normale RVs gibt's genug, also werden deren Bänder mit Zierstichen bestickt oder mit Stoffmalfarbe bedruckt oder bemalt oder eben mit schmalen Spitzenborten besetzt.

    Ende Februar ist übrigens im MOC (U6 Haltestelle Kieferngarten) wieder die Creativ Messe. Gut sortiert für den breit gestreuten Hobbybereich, Stoffe eher für Kinder, aber an Kurzwaren und toller Sockenwolle kaufe ich mich regelmäßig dumm und dämlich (ich benähe und werde dafür mit Gestricktem beglückt).

    Grüße in die Runde

    Kerstin^


    Nachtrag: Salzburg: Heimatwerk. Eine grandiose Restekiste und ein Riesenangebot an schönsten Trachtenstoffen. Die Preise: von günstig und trotzdem guter Qualität bis sehr hochpreisig. Trachtenstoffe müssen nicht zwangsläufig trachtig verarbeitet werden - ich denke da z.B. an die Modelle der "Rockmacherin", Schnittvorlage ist ein Burda-Schnitt aus 09.1992 Mod. 106 - passend abwandeln ist für uns doch kein Problem :)

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  • Kerstin, danke für deine Tipps. Das Schneideratelier kannte ich noch nicht, da muss ich einmal hinschreiben.


    Augsburg kenne ich natürlich auch gut, aber hinsichtlich Stoffe haut es mich nicht um.

    Bozen war ich auch schon, da habe ich einfach irgendwie so eine Meise im Kopf, die meint, wenn Stoff in Italien, dann muss es meine Bezugsquelle in Mailand sein.


    Hinsichtlich der Qualität und des Kunststoffanteils in Kleidung fand ich diese Dokumentation letzten Mittwoch im Fernsehen teilweise interessant, z. B. dass nun auch Sportbekleidungshersteller wie Schöffler experimentieren, den Kunststoff zu vermeiden.

    Vor allem, wie sich diese Entwicklung zum Plastik immer mehr auch auf eigentlich funktionierende Systeme wie die Altkleidersammlung auswirkt.


    Nachtrag: Deine Ideen für Reißverschlüsse finde ich interessant. Also Zierstiche kann ich mir gut vorstellen, vielleicht auch mit Funktion wie Reflexgarn zur besseren Sichtbarkeit.

    Stoffmalfarbe wäre auch genial, nur welche hält denn wie gut bei dir? Da sehe ich Probleme, bin aber dankbar für jeden Hinweis, wenn du das anders machen kannst.

    LG rufie


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    ist sein eigener (Philip Rosenthal)

  • Tja, wie heißt das so schön? Es brauch schon alle Sorten Leute, um eine Welt zu machen.

    Die einen kaufen Projekt bezogen und fahren schon mal quer durch Deutschland, um ihren Stoff zu finden. Die anderen sammeln und horten. Die einen kaufen online, die anderen nicht.

    Man muss das vielleicht nicht immer verstehen, was der andere macht. So wie andere es seltsam finden, dass Leute Schränke voller Stoff haben, käme mir es beispielsweise nie in den Sinn, mich in den Zug zu setzen, um beispielsweise nach Frankfurt oder auch nur Mannheim zu fahren, um dort in ein Stoffgeschäft zu gehen (die Niederlande fallen da sowieso aus entfernungstechnischen Gründen weg). Ich denke, dass jeder seine Gründe hat, warum er das so macht wie er es halt macht. Und selbst, wenn es nur ein "Spleen" ist ... den darf man auch haben. ;)

    Fröhliche Grüße
    Marion


    Truth is stranger than fiction, but it is because Fiction is obliged to stick to possibilities; Truth isn't.


    Mark Twain

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  • Das ist wunderbar gesagt, Marion.


    Mir sind noch zwei weitere Punkte dazu eingefallen: Wenn es einem Freude und Spass bereitet und kein anderer dabei eingeschränkt wird.


    Wobei im letzten Punkt erlebe ich manchmal Beziehungen, bei denen ich mich dann schon frage, wie das funktioniert.

    Die Frau handarbeitet und muss über jeden Schritt Rechenschaft ihrem Partner gegenüber ablegen und dann artet das nicht selten in eine Diskussion aus oder noch schlimmer der Partner nimmt sich heraus, dass er da erst seine Zustimmung erteilen muss.

    Ich spreche da nun nicht von halben Materialhortungsmessis auf Handarbeitsseite.


    Da bin ich mit einer Freundin unterwegs, sie kauft voller Freude zwei Knäuel Sockenwolle, die reduziert ist. Eines davon ist sogar für Socken für ihren Mann, die er fertig gestrickt gerne trägt. Danach im Cafe sind ihre größten Bedenken, wie sie die beiden Knäuel vor dem Partner verstecken kann. Nicht weil sie die Socken ihrem Mann zu einem Anlass schenken will und er das nicht mitbekommen soll, sondern weil er jeden Cent, den sie für ihr Hobby ausgibt, hinterfragt und diskutieren muss. Hallo? Sie hat einen Job und verdient selbst Geld, auch wenn es etwas weniger ist, als er verdient. Selbst wenn sie gar nichts verdienen würde, weil die Arbeiten unter den Ehepartnern eben so aufgeteilt sind, hätte sie das Recht auf ein entsprechendes Geld, das sie frei verfügbar verwenden darf.

    Fragt sie mich, ob ich die Tasche mitnehmen kann! Wenn wir uns nächste Woche sehen, ist ihr Mann unterwegs, da könnte ich ihr dann die Tasche mit den zwei Knäuel mitbringen.


    Da fällt es mir wirklich schwer, den Mund zu halten. Ich hatte einmal vorsichtig angesprochen, wie ich das sehe und gemerkt, dass ihr das weh tut. Das ist wohl ein schlimmer Punkt in ihrer Beziehung. Also spreche ich sie nicht darauf an. Sie weiß, dass sie mit mir jederzeit darüber reden kann. Unsere Freundschaft ist mir wichtiger.


    Aber so etwas ist doch wirklich übel, oder?

    LG rufie


    Der einzige Geschmack, der einem Menschen wirklich Befriedigung geben kann,

    ist sein eigener (Philip Rosenthal)

  • Ich kaufe auch gerne projekt-bezogen, nur finde ich dann gerade nicht, was ich brauche, bzw. was mir gefällt. Meine weichen, kühlen Sommerfarben sind nicht so oft zu finden. Erinnert Ihr Euch, an die Jahre, wo es nur Schwarz und Grau gab? Und Faserinhalt ist mir auch total wichtig. Schöner Stoff in Baumwolle oder Wolle? Her damit!

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  • Aber so etwas ist doch wirklich übel, oder?

    Ja, so was ist übel. Das könnte ich in einer Beziehung auch nicht akzeptieren.


    Ich hatte mal einen Kollegen, der war auch so. Seine Frau ging nachts Zeitung austragen, tagsüber noch stundenweise arbeiten und versorgte das Kind. Er erzählte mir, dass er jede Ausgabe in eine Liste eintragen würde. Seine Frau musste die Bons immer an ihn weitergeben und er hat dann entschieden, ob gewisse Dinge beim nächsten mal überhaupt nötig seien.
    Ich hab ihm gesagt, das wäre für mich ein Trennungsgrund. Da sagt der doch zu mir, Frauen könnten nicht mit Geld umgehen und wären nicht in der Lage, die Verantwortung für die Finanzen zu tragen. Da sei Kontrolle nötig :mauer::mauer:

    Liebe Grüße

    PinkLady67

  • Was für unglaubliche Geschichte ihr kennt.=O


    Seit ich überwiegend Patchwork mache, werde ich immer gefragt, was machst du mit all den Decken und Co.? Ich antworte inzwischen : Nix. Ich habe Freude daran, es zu tun. Mit einem Motorrad kann man auch nix machen und hat trotzdem Spaß beim herumfahren... und kostet in der Anschaffung viel mehr als meine Nähmaschine ;)^^

    LG Anja


    "Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die nächstbeste Zeit ist jetzt." - Aus Uganda

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  • was machst du mit all den Decken und Co.?

    *lach* also dann oute ich mich einmal: Ich finde Patchwork klasse und es gibt Quilts, die finde ich umwerfend. Ich könnte mir auch vorstellen, viel Freude daran zu haben. Nur, dann kommt bei mir wirklich die Frage, was mache ich mit der Decke?


    Du bringst das Beispiel Motorrad (nicht meines, nachdem ich in jungen Jahren zwei Freunde bei Unfällen verloren habe), aber da lässt man sich Wind um die Nase wehen, man hat einen Nutzen, nämlich von A nach B zu kommen, etc.


    Ich müsste in so eine Decke unzählige Stunden stecken - gut ist Hobby und macht Spaß, habe dann ein schönes Ergebnis und dann liegt es nur herum? Ich könnte es aufhängen, aber das ist zumindest bei eher traditionellen Quilts nicht so mein Stil. Vielleicht mal einen Artquilt, aber das war es.

    Gut, man kann in alter Tradition wirklich Stoffreste aufbrauchen.


    Ich könnte eine Decke über das Bett legen, eine zum Hineinkuscheln im Wohnzimmer, vielleicht noch 2 an Verwandte verschenken und dann? Zusammenfalten und in den Schrank legen, mir den Schrank verstopfen?

    Das hält mich davon ab, näher in die Sache einzusteigen. Ich habe das Gefühl viele Stunden zwar schöne Arbeit in eine Sache zu stecken, deren Ergebnis mich aber mehr belastet als erfreut.


    So teilweise faszinierend ich die Techniken finde, so toll für mich die Geschichte ist, so künstlerisch man damit arbeiten kann, diese Frage was mache ich dann damit, worauf ich für mich keine Antwort finde, hält mich wirklich davon ab.

    LG rufie


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  • Da bekomme ich gerade Schaum vor dem Mund, ohne dass ich daran beteiligt wäre. Ich habe das in ähnlicher Form durchaus auch erlebt. So was geht gar nicht und heute würde ich da auch meinen Mund nicht mehr halten.

    Fröhliche Grüße
    Marion


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  • Ja, das geht gar nicht - aber es gehören zu derartigen Konstellationen definitiv zwei dazu. Und mich machen eher solche Frauen ärgerlich, die (ohne Not bei uns hier - in anderen Ländern der Welt mag das wirklich anders aussehen) das einfach so zulassen und mitmachen.

    Liebe Grüße

    Kersten

  • aber da lässt man sich Wind um die Nase wehen, man hat einen Nutzen, nämlich von A nach B zu kommen, etc.

    Tsss... da sehe ich keinen Nutzen nur eine Notwendigkeit.


    Patchwork mache ICH gern. Ich will nicht für andere sprechen. Ich muss keinen Nutzen haben, außer FREUDE :). ... Das tut mir und nur mir gut.


    Mich belasten die Dinge nicht, ich kann mich immer wieder daran erfreuen auch wenn ich sie verschenken oder nur tief im Schrank liegen habe.


    Nun gut, dass wir Menschen so unterschiedlich sind. Ich bin froh, dass ich allein entscheide wie und wofür ich mein Geld ausgebe. In meiner Ehe ist das noch nie ein Thema gewesen.

    LG Anja


    "Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die nächstbeste Zeit ist jetzt." - Aus Uganda

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  • Anja, ich wollte dich da auch gar nicht angehen oder kritisieren.

    Marion hat das schon gesagt und auch du im letzten Absatz. Jeder nach seiner Fasson.


    Ich wollte eigentlich nur sagen, ich würde auch gerne mal Decken, etc. patchworken, werde aber von mir selbst immer wieder abgehalten, weil in mir eben immer diese Frage auftaucht, auf die du triffst - und das mir, die eigentlich schon Stoffe und auch bestimmte Wolle lagert. Also Material lagern macht mein Hirn mit, fertige Werke nicht.

    Irgendwie wundere ich mich eher über mich selbst. :)

    LG rufie


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  • Puha, wenn ich das so höre, habe ich ja wirklich Glück: Mein Mann gibt mit mir an und seine Co-Voituragerin (oder wie das heißt) wünscht sich nun einen Pullover für ihre Tochter. Was das denn kosten würde?

    Und er fotografiert die Kindelein in den selbstgenähten Kleidungsstücken, mich auch, wenn ich es nicht merke, und wenn ich mich zwischen zwei Stoffen nicht entscheiden kann, läßt er mich kurzerhand beide kaufen.

    Er sieht das Glänzen in meinen Augen und weiß, daß ich ausgeglichener und netter bin, wenn ich Nähmaschinenfutter und Wolle habe. Auch wenn ich die manchmal lange Zeit nur streichele, ehe es losgeht.


    Wir besprechen aber auch alle Ausgaben grundsätzlich miteinander. Ich bekomme aber auch nicht vorgerechnet, was ich koste, denn der Nutzen, den ich bringe, ist ja definitiv höher... :biggrin:

    Ich habe keine Wespentaille. - Ich habe eine Hummelhüfte.

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  • Seit ich überwiegend Patchwork mache, werde ich immer gefragt, was machst du mit all den Decken und Co.? Ich antworte inzwischen : Nix. Ich habe Freude daran, es zu tun. ;)^^

    Ein Maler malt auch nicht, weil er ein Bild für seine kahle Wand braucht.

    Und niemand erwartet von ihm, dass er alle Farben aufgebraucht hat, bis er stirbt. :na:

  • Ein Maler malt auch nicht, weil er ein Bild für seine kahle Wand braucht.

    Und niemand erwartet von ihm, dass er alle Farben aufgebraucht hat, bis er stirbt. :na:

    Meine Antwort mit dem Motorradfahrer erweitere ich um einen Maler 😍👍

    LG Anja


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