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Posts by GlückSachen

    Was ist denn überhaupt der Gedanke dahinter, dass man nicht waschen dürfe? Das verstehe ich gar nicht.

    Ich habe deshalb konkret betont, dass ich nur für private Sachen sprechen kann, weil gewerblich Tätige angeblich nicht vorwaschen dürfen, weil vorgewaschen bedeuten würde, dass es keine Neuware sei.

    Stickst Du gewerblich, oder ist es ein Gefallen für die Bekannte?


    Aus meiner rein privaten Sicht:


    Geschenke wasche ich vor oder nach, wenn Vlies drin ist oder mit Markierstift gearbeitet wurde.


    Ich nähe und besticke/beplotte oft die Geschenke, die die ganze Abteilung N Kollegen zur Geburt von Kindern etc. verschenkt.


    Da mache ich kleine gedruckte Zettel dran auf denen steht wie man mit den Sachen umgeht etc. (z.B. bereits gewaschen mit Sensitiv Waschmittel ohne Weichspüler, Waschen auf links). Es gab immer positive Rückmeldung zu den Infos!

    Weiterhin nähe und besticke ich gerne Leinengeschirrtücher als Geschenkverpackung. Den Stoff wasche und vor allem stärke ich vor dem Zuschnitt. Vlies wasche ich vor dem Verschenken vorsichtig unter laufendem warmem Wasser aus, damit möglichst viel Stärke drin bleibt. Beim Verschenken gebe ich den Hinweis, dass sie erst nach dem Waschen genutzt werden können, weil Stärke im Stoff ist. Ohne Stärke ließe sich ein Geschenk nicht gut verpacken.

    Mag sein, dass es vor 100 Jahren so gemacht wurde.


    Heißt nicht, dass sich das nicht bis heute als Fehler dargestellt hat.


    Wird ja auch heute kein Haus mehr so gebaut wie vor 100 Jahren, zum Glück, weil man es nun einfach besser weiß.


    Schön, dass Du das Anbringen der Einfassung als 2 Stütznähte siehst: auch das bringt nix, wenn man VOR der Einfassung an Armausschnitten und Ärmeln rumdoktert.

    Das wird schon lange durch die DIN-Normen geregelt (DIN 5008, wenn ich nicht irre), vor gut 25 Jahren, evtl. auch schon länger her, wurde das umgestellt, dass man bei der Brief-Anrede nicht mehr ein Ausrufezeichen setzt, sondern ein Komma.

    Das muss länger her sein!


    Ich habe 1996 Abi gemacht, und zumindest in meiner Gymnasialzeit (also ab 1987) setzte man schon ein Komma.


    Ausrufungszeichen in der Anrede habe ich hier zum ersten mal gelesen.

    Was genau bewirkt es denn dann?

    In Ergänzung zu Aline:


    Wenn Du Wolle NICHT abdämpfst, schrumpft sie bei Ausbügeln der Nähte mit viel Dampf, bei, Aufbringen der Bügeleinlagen......


    Hosenstoffe aus Wolle wasche ich übrigens tatsächlich vor, ich lasse keine Hosen reinigen! Dito für Röcke.

    Mit Wollwaschmittel inkl. Lanolin passiert da in einer modernen Maschine nix.

    Für was genau möchtest Du den Rollenfuß nutzen? Ich kenne kein Material, dass sich nicht mit normalen Füßen nähen lässt, bzw. habe ich den beschichteten Fuß, der bei stumpfen/bremsenden Materialien super ist.


    Fuß 37 ist super, die Markierungen sind echt klasse, denn damit weiß man zum Beispiel genau, wann man vor einer Ecke stoppen muss um nicht über die Natzugabe hinaus zu nähen.

    Ich war 5 Jahre hintereinander, davor alle 2 Jahre und so schnell nicht wieder:


    -dutzende Stände mit fertiger Chinakleidung, Billigtaschen, Naketano-Outlet und fix und fettigem Dekokram (in einigen Bereichen findet man keine Hobbystände jegwelcher Art, nur fertiges)


    -immer weniger Plottersachen, wenn Folien dann DIN A4


    - IMHO deutlich mehr Stände mit Essbarem/Lebensmitteln (Essig/Öl/Trockenobst/Gewürze), was das auf der Creativa sucht, erschließt sich mir nicht.


    -viele Händler die immer da waren, sind nicht mehr da (Quiltcabin zum Beispiel)


    Im letzten Jahr war die Krönung die fehlenden Standbezeichnungen am ersten Tag: Beschriftungen wurden nach 13:00h angebracht, man hat sich halb tot gesucht.

    Ich habe immer gesagt: anstatt einmal Porto für Sewy und einmal bei einem weiteren Laden, lohnt sich auch der Eintritt, ich habe es ja nah.


    Selbst mit Freikarte würde ich aktuell nicht hingehen, so übel fand ich es die letzten 2-3 Jahre.

    aber du weisst doch gar nicht, wie viel du für den Mantel brauchst, den du schneidern willst

    Also ich weiß das schon, da meine Jacken und Mäntel ausnahmslos Wiener Nähte haben, und schmal geschnitten sind. Seit Jahrzehnten.


    Da ich eine Wolljacke / einen Wollmantel deutlich über 5 Jahre trage und weder jährlich neue Nähe noch mehr als 2-3 Jacken pro Sorte brauche, bringt da das Lagern von Stoffen aber nix.


    Und ich mag Karo, immer mal wieder, doch das Karo das ich heute mag, hat mit dem Karo das vor 20 Jahren in war so gar nichts gemeinsam!!!

    Wenn ich sage „projektbezogen“ heißt das einfach zum Beispiel:


    Ich möchte eine Hose nähen.


    Ich weiß wie viel Stoff ich für eine Hose brauche, und ich würde aus einem Stoff der beim Kauf zu mir „Hose“ sagt, nicht später einen Mantel nähen wollen.


    Ich kaufe wirklich passend für die Art des Kleidungsstückes (und kaufe auch nicht eine Stoffmenge für einen Mantel und nähe hinterher eine Hose draus, und habe Reste).


    Nanne : Ich habe tatsächlich eine Restekiste mit Jerseys. Darin landen Stoffe aus denen sich eine Beanie Mütze nähen lassen, in der dafür benötigten Länge. Solch ein Rest bleibt bei mir oft bei Shirts/Pullis mit Kragen oder Kapuze. So habe ich immer passende Mützenstoffe im Angebot, wenn die Tochter meiner Freundin mal wieder die Welt mit Mützen benäht ;-) Ist die Kiste voll, nimmt das Kind sich was ihr gefällt, ich sondiere nochmal meine Vorlieben, und dann landet gegebenenfalls der Rest im Müll. Die Kiste ist nicht wahnsinnig groß.....


    Das einzige, das ich bergeweise habe, sind Grubenhemden, aber die müssen auch bis ans Lebensende reichen...... (und man braucht oftmals nur kleinste Stücke um ein Teil aufzuwerten und zum Ruhrpott-Geschenk werden zu lassen!).


    rufie : Mit Stoffen ist es wie mit allem im Leben: was Schränke verstopft und nicht genutzt wird, ist unnötiger Ballast. Und nach einer aufwendigen Aussortieraktion überlege ich mir 2-3 Jahre lang wirklich was ich neu kaufe. Ich bin zwar kein Minimalist, aber ich möchte in meinem Haushalt nur Dinge haben, die einen Sinn und Zweck haben und genutzt werden.

    Ja, mag ja sein. Aber was ist dann die Alternative, wenn man keine brauchbaren Stoffgeschäfte vor Ort hat?

    Ich habe ja schon vor dem neuen Nähboom genäht, lange vorher.... als es noch keine Stoffmärkte in Deutschland gab, zum Beispiel.


    Da bin ich halt 1-2 Mal im Jahr nach Holland oder Hamburg gefahren und habe Stoff für maximal 10 Sachen gekauft, und ansonsten mit Bedacht nachgekauft in einem Karstadt oder althergebrachten Laden, oder klassisch auf dem Wochenmarkt.


    Es gab auch immer Mal Werkverkäufe von Bekleidungsfirmen, bei denen einmal im Jahr Stoffe verkauft wurden (Biba in Münster zum Beispiel, da kostete der Meter unter 5€, und eine weitere Fahrt hätte sich definitiv gelohnt).


    Stoffvorräte, wie man sie seit Jahren auf Blogs/Instagram/Facebook sieht, sind mit weitestgehend fremd. Klar habe ich auch mal Klassiker länger liegen, aber alles gemusterte/modische wird entweder im Kaufjahr vernäht, oder entsorgt....


    Ich habe schon immer Stoffe nur gekauft, wenn ich dafür einen genauen Plan hatte (und wenn früher der Plan sagte „ich brauche 2-4 neue Jacken und vielleicht dazu Hosen/Röcke“ bin ich nach Hamburg gefahren, denn dort gibt es tolle Läden, mit tollen Preisen und Freunde/Familie die man besuchen kann.....).


    Quer gerechnet hat sich eine weite Fahrt immer gelohnt, denn man bekam bei Mahler Wollvelours für 15-20€/m, die bei Karstadt locker 80-120€/m kosteten (was ich mir als Studentin weniger leisten wollte, als mal einen Wochenendausflug!).

    Im Prinzip kaufe ich seit vielen Jahren fast ausschließlich online. Aber es ist interessant zu hören, dass das auch noch anders geht.

    Ich habe noch nie Stoff online gekauft, außer unifarbene Patchworkstoffe nach Farbkarte oder telefonisch bestellt bei Folhofer (Futterstoffe).

    Ich kann es mir auch gar nicht vorstellen, Stoff online zu kaufen (genau wie Kleidung, die habe ich auch noch nie online gekauft).

    Ich sticke mit Bernina, wenn auch mit einer 770 und nicht mit einer 5er.


    Meine Stickgarne sind zu 90% Madeira Rayon Garne, und damit hatte ich außer bei Bedienfehlern noch keinen Fadenriss.


    Polyestergarne habe ich zum Testen verschiedener Hersteller probiert, bin mit denen grundsätzlich aber nicht so zufrieden, wie mit den Rayon Garnen von Madeira (öfter Schlaufen und Fadenrisse und ich mag die Optik und Haptik von Polyester Stickereien gar nicht).


    Mit Aurifil habe ich noch nie gestickt, da ich davon nur nach Bedarf für Patchwork Garn kaufe und entsprechend wenige Farben habe. Beim Patchwork und beim Quilten sind mir die aber noch nie gerissen, sie haben nichts mit dem gemeinsam, was man noch vor 10-20 Jahren über Baumwollgarne sagte.

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