Blog Articles by Disaster

    Burger absolut korrekt verpackt Burgerverpackung Foto: nadv.com


    So ungefähr vor zehn Jahren habe ich mir angewöhnt, am McDrive jede Bestellung zu kontrollieren, weil öfter mal etwas gefehlt hat. Zu viel war nie drin. Aber DAS habe ich auch noch nicht gesehen. Ein Rudel Hamburger Royal TS, davon drei in jeder Tüte. Zwei übereinander, einer senkrecht daneben. Der Inhalt beim senkrecht verpacktem Fastfood war nach dem Aufklappen wie ein Bausatz von Ikea - ein Haufen Einzelteile.


    Rückfrage am Schalter: "Soll das wirklich so verpackt werden?"


    Antwort: "Ja, klar!"


    Respekt, McDonald's... 8o:rolleyes: Ein klarer Fall für die Tonne, vielen Dank. ;)


    PS: Zu wenig Soße war auch drauf. Wie fast immer, ihr Geizhälse... ;)


    PPS für Oberlehrer: Die enthaltenen Fette sind egal, dafür gibt es Lipidsenker. ^^

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    Vor einigen Tagen führte ich ein Gespräch mit einem bekannten Herrenmaßschneider. Im Laufe des Gespräch ergab es sich, dass ich vom Büro aus quasi nicht nur auf die Stadt Chemnitz (bzw. den Stadtwald) sondern auch auf DIE Chemnitz schauen kann. Die Chemnitz ist ein Nebenfluß der Zwickauer Mulde (muss man nicht kennen) aber immerhin Namensgeber für die Stadt Chemnitz.


    Hier mal ein repräsentatives Bild, welches die Exekutive bei der Beobachtung kleiner Grüppchen zeigt, die diverse politische Extreme vertreten und sinnlos Steuergelder verbrennen, dies aber mit freier Meinungsäußerung begründen:


    Chemnitz 2018 Ex-Karl-Marx-Stadt mit der Brücke über die Chemnitz Foto: NADV.com


    Wie dem auch sei - die Stadt Chemnitz, die aufgrund ihrer Textilindustrie früher das "Sächsische Manchester" genannt wurde, wurde vermutlich aus genau diesem Grund in Karl-Marx-Stadt umbenannt. Und: Die Chemnitz bahnte sich auch zu dieser Zeit den Weg durch die Stadt, die Karl Marx vermutlich nie betreten hat.


    Über genau jenen Fluss sprachen wir... Dann passierte

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    Anfang der 2000er... Das Telefon nervt. Kunde beschwert sich, dass irgend ein blödes Fenster bei Windows nicht verschwindet.


    Ich: "Was steht auf dem Bildschirm?"


    Kunde: "HP."


    Sowas war damals noch Alltag... Also solche Antworten.


    Ich: "Ok. Fein. Was steht im Fenster, welches nicht verschwindet?"


    Kunde: "Press any key!"


    Ich: "Drücken Sie bitte irgendeine Taste!"


    Ich höre klick, klick, klick... Die guten alten Cherry-Tastaturen.


    Kunde: "DA PASSIERT NICHTS!!!"


    Ich: "Doch, muss!"


    Kunde: "NEIN!"


    Ich: "Welche Taste haben Sie gedrückt?"


    Kunde: "Die unten links..."


    Ich: *handvornkopphau*



    Merktbefreit mit Attest

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    Was für eine bekloppte Aktion. 24-Stunden-Blitz-Marathon. Die Auswertung im Bereich der Polizeiinspektion Stralsund ergab:

    • 80 Beamte
    • 35 Kontrollstellen
    • 159 Verstöße (davon 147 im Verwarngeldbereich, also kaum der Rede wert)

    Die Aktion lief 24 Stunden. Mal blöd gerechnet sind das nicht mal zwei Verkehrssünder pro Beamten. In 24 Stunden. Zwei. ZWEI! Ok, die werden auf drei Schichten verteilt gearbeitet haben, aber selbst dann ist die „Pro-Kopf-Quote“ immer noch unter aller Kanone. Da sehe ich mehr Verstöße, wenn ich mich eine halbe Stunde lang mitten auf ´ne Kreuzung setze…


    Für Erheiterung meinerseits sorgte folgender Satz:

    Quote

    In Anbetracht der bundes- und landesweiten Ankündigung des

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    Ich denke an Menschen, die meinen Weg geprägt haben. Viele sind schon Jahre tot, andere leben. Die Erinnerung an Erlebnisse aus der Kindheit ist zum Beispiel erstaunlicherweise auch mit Gerüchen geprägt. Was habe ich den Geruch vom Intershop geliebt… Oder den Geruch von Sommer, wenn ich als Kind beim Opa auf den Hof kam. Irgendeine Mischung zwischen Sonne, warmer Dachpappe und Blumen. Diesen Geruch hatte ich vor einigen Tagen in der Nase, als es warm war. Auf meinem Hof. Ein wohliges Gefühl, das mehr wert ist als irgendetwas anderes. Komisch, dass solche Erinnerungen Jahrzehnte überleben…


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    Kurze Zwischenmeldung: Es ist in der Tat passiert. Ich habe einen Synapsenohrwurm. Immer, wenn ich hochbegabte Menschen auf der Straße sehe, denen die Dummheit quasi als Maske auf den Bürgersteig fällt, denke ich an das Wort „Spontaninkontinenz“. Danke Honigbrezel . Ganz toll. Wirklich. ;)


    BTW: Gestern war Wahl. Da gab es viel Spontaninkontinenz. Ich saß gemütlich in meiner Lobby und beobachtete die willigen Wahllemminge aka Stimmvieh. WAHL-LEMMINGE (für die bessere Lesbarkeit :) ) Meine Meinung behalte ich heute mal für mich.


    BTW2: Leute kauft Deckel, Deutschland ist bald im Eimer!


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    Kunde: Guten Morgen, ich hätte gern Servietten.


    Ich: Führen wir nicht, die gibt es nebenan im Supermarkt.


    Kunde: Ganz einfache, weiß.


    Ich: FÜHREN WIR NICHT!


    Kunde: Soll ich jetzt wegen einer Packung Servietten da reinlatschen?


    Ich: Meinetwegen nicht.


    Kunde: Sie haben wirklich keine?


    Ich: (schaue unter den Tresen) Nö.


    Kunde: Sagen Sie das doch gleich und klauen mir nicht meine Zeit!


    Ich: (winke)


    Und das am Samstag. 10.30 Uhr. Quasi mitten in der Nacht. X/


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    Die Tage des Disaster-Fachhandels sind gezählt. Ich habe vor zwei Wochen die Kündigung des Mietvertrages zum Jahresende an den Vermieter geschickt. Nach intensiven Veränderungen, die ich im Leben nie und nimmer nicht erwartet hätte, letztlich aber selbst so wollte, fehlt mir für derlei Nebenerwerb ganz profan die Zeit. Blöd für die Kundschaft, blöd für mein Ego, gut für meine Nerven. Oder auch nicht. Ich muss mir dann halt andere Opfer suchen. ;)


    Ich befürchte aber, dass ich noch Stoff für Jahre habe, um dieses Blog weiterhin mit sinnfreien Texten zu füllen. Also sage ich zum zweiten Mal in diesem Jahr: Stay tuned, auch wenn Herr Disaster live und in Farbe bald nicht mehr sooo häufig zu sehen ist. :)


    Herr Hesse (der Hermann) sagt dazu:


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    Supermarktkasse. In der Schlange vor mir ein Paar mit einer knapp 3-jährigen Großfresse (weiblich, Hello-Kitty-Look) im Korb. Erzählte den Altvorderen, wie was auf´s Band zu packen ist. Unter anderem lag da eine Flasche Rum zwischen den Lebensmitteln. Madame beobachtete die Kassiererin genau. Als sie die Flasche über den Scanner zog, kam total trocken und ohne eine Mine zu verziehen:


    „Mein Papa trinkt jeden Morgen zum Frühstück Schnaps!“


    Ich: *UMFALL*  ^^


    Also der Papa sah nicht ansatzweise so aus, als ob er zum Frühstück Rum verzehrt. Die Mutter auch nicht.


    Merktbefreit mit Attest

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