Beiträge von zuckerpuppe

    .... Gestern las ich von Beleuchtung in der Näma das werde ich als nächtes in Angriff nehmen.

    Die jeweilige integrierte Beleuchtung meiner Nähmaschinen ist recht gut. Trotzdem braucht's für die nähere Umgebung direkt neben der Maschine manchmal zusätzliches Licht. Ich hab eine schlichte "Architekten"lampe links neben der Maschine angeklemmt, durch deren verschiedene Gelenke kann ich den Lampenschirm exakt ausrichten.

    Alle Lampen haben Tageslicht-Leuchtmittel: die Deckenlampen für die Raumausleuchtung, die Klemmleuchten ("Architekten"lampe) an den jeweiligen Arbeitsplätzen.

    Dunkler Faden auf dunklem Stoff, winzige Stiche erkennen: kein Problem mehr.

    ein ähnliches Modell wie Chica hab ich auch, das war meine erste "Hilfe" . Für meine Bedürfnisse finde ich sie unpraktisch, da ich sie bei jeder meiner Bewegungen neu biegen muß, um die beste Sicht auf's Arbeitsfeld zu haben. Und sie hat nur eine Vergrößerung.

    Später bekam ich ein Modell - als Sticklupe benannt - zum um den Hals hängen. Zwei Vergrößerungen: die große Lupe mit einer kleinen integrierten stärker vergrößernden Linse. Der Rahmenwinkel ist verstellbar, die Schräubchen an der Seite bleiben relativ locker, so daß ich auch hier ständig nachjustieren muss, um den passenden Abstand zu halten.

    Bei meiner Optikerbrille werden die Gläser per Stecksystem am Gestell fixiert, die Verbindung hält, der Neigungswinkel ebenfalls, die Sicht und damit die Vergrößerung ist gleichbleibend gut. Ein für mich zu vernachlässigender Nachteil: das Ganze ist relativ schwer, sitzt allerdings durch die Nasenbügel erstaunlich gut. Die seitlichen Brillenbügel selbst sind mir zu lang und etwas zu weit auseinander (wie bei einer Billiglesebrille nicht anpassbar), was wiederum durch tragen des Stirnbands ausgeglichen werden kann.

    Da ja jeder individuelle Sehprobleme hat, die auch von Tagesform und Helligkeit der Umgebung abhängig sind, kann ich hier nur von meinen persönlichen Bedürfnissen und Hilfsmöglichkeiten schreiben.

    wenn's nicht an der Beleuchtung oder unpassenden Brillengläsern liegt:


    ich hatte mir vor einiger Zeit eine Optikerlupe- auch Feinmechanikerlupe genannt - besorgt. Die Beleuchtung an meinem Näh- und Arbeitsplatz ist gut, die Gläser der Lesebrille sind passend und trotzdem sind manche Arbeiten sehr mühsam, weil Feinheiten schlecht erkennbar sind. Das betrifft z.B. das auftrennen von winzigen Stichen (Stoffe werden gerne mal gelöchert/ zerschnitten) und andere Fuzzelarbeiten (basteln z.B.).

    Mir fiel kürzlich wieder ein, daß irgendwo diese Lupe in Brillenform herumliegt, also aufgesetzt, das Löchlein geflickt, weiter aufgetrennt ohne Beschädigung des Stoffs.


    Konkret also: es handelt sich um ein Brillengestell mit 2 LED-Lämpchen und 6 austauschbaren Linsen von 1 bis 3,5 Dioptren, jeweils in halben Schritten. Linsen und Lampen sind im Winkel verstellbar, sodaß das Arbeitsfeld gut ausgeleuchtet und noch besser erkennbar ist. Mitgeliefert wurden: ein verstellbares Stirnband aus breitem Gummiband, ein Aufbewahrungsbeutel, ein Putztuch, AAA-Batterien, eine ausführliche Bedienungsanweisung (Text und Skizzen). Preis etwa 18,-- EUR, bestellt bei Amazon, Produzent "Rightwell" - es gibt natürlich auch andere Hersteller und Lieferanten.


    Mir hilft diese Brillenlupe sehr, vielleicht auch Euch

    auf dem 2. Foto sieht es aus, als wenn die Abnäherspitze deutlich zu hoch liegt. Eine aufwändige aber mögliche Trickserei wäre: Abnäher ganz und Seitennähte teils auftrennen, einen Keil aus dem roten Reststoff einsetzen und die Abnäher neu auf die richtige Höhe verlegen. Mit heften, anprobieren, korrigieren und erst evtl. aufschneiden, wenn alles sitzt.

    Um die Nähte dieser Abnäherverlegung zu kaschieren, wäre eine Möglichkeit, diese besonders hervorzuheben durch Zierstichstepperein, im rot des Oberteils oder schwarz des Rockteils. Wie das wirkt, kannst Du vorher mit farbigem Heftgarn testen.

    Möglicherweise kannst Du einen Teil der Differenz zwischen Brustpunkt und Abnäherspitze mithilfe eines push up BHs kaschieren. Wenn die Differenz nur klein ist, kann das helfen.

    Wobei mir das beim ansehen des 2. Fotos allerdings eher unwahrscheinlich scheint, aber für die Zukunft vielleicht eine Option ist.

    zum "Schneewittchen"-Kragen: aus einem leichten Sommerstoff statt Dirndldruck genäht, sieht der hochstehende Kragen an einem Sommerkleid auch hübsch aus. Die Kragenhöhe läßt sich durchaus minimieren. Oder man vernäht einen BW-Dirndldruck, der nicht gar so dirndlmäßig aussieht und trägt keine Schürze dazu. Oder Ihr nehmt die Schnittvorlage des Oberteils als Vorlage für eine Bluse: Oberteil verlängern, passende Ärmel ansetzen - Vorlage für Ärmelausschnitt und -kugel von irgendeinem anderen Schnitt abnehmen.

    Eine solche Bluse aus z.B. allover Stickereibatist kann ich mir sehr gut zu Jeans (Rock oder Hose) vorstellen. Mal so als Anregung für nicht so Dirndlbegeisterte :)

    ich bügele auf Holz - große Teile flächig auf einem alten ausziehbaren Esstisch, anderes auf einem selbstgebauten Bügelbrett (Form vom stehenden Bügelbrett abgenommen, die Maße nach Wunsch, 2 Holzklötze und 2 Holzleisten als Winkel untendrunter, sodaß das Holzbrett auf den Tisch gestellt werden kann: funktioniert perfekt). Die unterste Lage direkt auf dem Holz ist eine große beschichtete Bügelauflage - die gibt's als großes Rechteck und auch als Bügelbrettbezug für günstiges Geld zu kaufen. Darüber eine Lage Molton, 2 Lagen alte Biberbettlaken und oben drauf ein glattes BW Bettlaken. Ich bügele recht feucht, alle Hölzer sind nach jahrelangem Gebrauch top in Ordnung. Die unterste Auflage läßt keine Feuchtigkeit durch, die Laken saugen alles auf und trocknen bis zur nächsten Bügelaktion wieder aus. Materialkosten gering, zugesägt aus einem Stück Abfallholz, die "Füße" hatte Männe in ein paar Minuten angeschraubt, der Bezug aus Reststoff aus eigenem Bestand, wie auf der Tischplatte.

    kleben ist eine Möglichkeit. Es gibt Pulver, das mit "flicken/ stopfen ohne nähen" beworben wird und es gibt dieses doppelseitig klebende Band, auch als Meterware, zum säumen und applizieren, muß allerdings aufgebügelt werden. Mir fällt der Name gerade nicht ein (beginnende Senilität?) Jetzt hat's geschnackelt: Vliesofix

    Du schneidest die Seitenlehne von der Sitzfläche innen bis außen zum gewünschten Rand - d.i. Ende der Polsterung oder bodenlang, je nach Wunsch. Die Vorderfront der Seitenlehne wird separat gearbeitet - hier steckst Du also drei Teile zusammen: das große Stück der Seitenlehne, das Tunnelstück, die Vorderfront / Aufsicht der Seitenlehne.

    Auch reichliche Erklärungen sind manchmal schwer nachzuvollziehen. Am ehesten hilft, sich das gewünschte Projekt genau anzuschauen, die Einzelteile erst mal aus Papier oder altem Stoff auszuschneiden - ohne Nahtzugabe -, auf dem Trum (hier der Sessel) festzustecken und dann Korrekturen oder Ergänzungen wie z.B. ausreichend breite Nahtzugaben auf den Schnittteilen mit Richtungspfeilen zu notieren.


    Was in Deiner Erklärungsvorgabe bestimmt nicht vermerkt ist: es ist hilfreich, wenn Du Sitzfläche und vorderes Rückenteil mit einer Naht verbindest, dann kannst Du auf den Probeschnitteilen einen ausreichend großen "Stopf", das ist eine Art Tasche, zugeben. Das heißt: Du setzt an den vorgegebenen Schnittteilen einen Kreisausschnitt an: die gesamte Breite und ungefähr 20 cm Tiefe an der Mittellinie. Damit stopfst Du diese "Tasche" in die Ritzen des bezogenen Sessels und der neue Bezug/ die Husse verrutscht nicht so leicht beim sitzen. Ohne diesen "Stopf" wirst Du nach dem aufstehen vom Sessel ständig rumzuppeln um die Husse wieder richtig zu positionieren. Den Stopf fügst Du auch dort an, wo die Innenseiten der Armlehnen mit der seitlichen Sitzfläche zusammenstoßen.


    Guck mal, ob Du in einer Bücherei das Buch ausleihen kannst:

    Frisch bezogen von Alison Wormleighton, verlegt von Haupt in 2003, ISBN 3-258-06630-2

    Da sind alle möglichen Bezüge/ Hussen für alles mögliche wie Sitzgelegenheiten und Betthaupt mit ausführlichen Beschreibungen und Skizzen beschrieben und gut erklärt.

    den Bezug für die Armlehne am vorderen Ende enden lassen, mit dem Frontstück zusammenstecken und das Stück für den zu kräuselnden Tunnel in dieser dann Naht zwischenfassen. Das Tunnelstück eventuell doppelt nehmen (je nach Stoffgewicht), die seitlichen Enden zum durchziehen des Bands/ der Kordel o.ä. offenlassen.

    ich hatte und habe keine einzige Schnittvorlage, die auf Anhieb perfekt passte. Alle Kinder der Sippe, die ich benäht habe, wohnen weit weg, stehen also für's ausmessen und Anproben nicht zur Verfügung. Die Bitte an die Mütter, die Kurzen selbst auszumessen, funktioniert nur bedingt aufgrund deren fehlender Näherfahrung. Bei Burda nehme ich die Körpergröße als Längenmaß und für die Breite die nächst kleinere Größe. Damit sind die Sachen soweit tragbar, daß, wenn überhaupt, nur minimale Änderungen anfallen. Kleidung für Kinderkörper ist nicht so passformsensibel wie bei Erwachsenen. Für passende Taillenmaße arbeite ich meist Gummiband ein (ein Stück Knopflochgummi und flache Wäscheknöpfe sind zum regulieren der Taillenweite eine große Hilfe) oder Bindebänder (Kleider, Dirndschürzen etc.). Zu lange Hosen können am Saum umgeschlagen werden. Jacken und Mäntel dürfen ruhig locker sitzen. Zu lange Röcke oder Kleider sind eigentlich auch kein Problem, meist geht es nur um wenige Zentimeter.

    Ich hab mir aber auch schon passende Kleidungsstücke schicken lassen - die sind per Post meist in 1-2 Tagen da -, die ich dann als Größenvorlage benutzt und mit dem fertig genähten Trum zurückgeschickt habe.

    Alles ist natürlich abhängig von der Statur der Kinder. In meiner Sippe sind alle sehr schmal und manche relativ lang, schwieriger wird's bei gut gerundeten, gut genährten Kindern. Hier dürfte dann ein bereits vorhandenes Kleidungsstück als Maß am ehesten helfen.

    Du kannst in's Bündchen ein breites Gummiband einnähen, an einer inneren Seitennaht einen kleinen Schlitz offen lassen, am Gummiband einen flachen Wäscheknopf annähen, auf der inneren Rockseite eine Schlaufe oder ein Knopfloch arbeiten. Oder Du setzt am Gummiband ein Stück Knopflochgummi an.

    Andere Möglichkeit: statt Bündchen aus Jersey/ Sweat o.ä. farbiges Gummigurtband.

    Der Rock selbst: ein rechteckiges Stück Stoff/ Sweat/ Jersey z.B. in doppeltem Umfang und passender Länge, jeweils plus Nahtzugabe zuschneiden, unten säumen, zum Ring schließen, an die Taillenkante das Gummigurtband annähen, fertig. Bei einer Dreijährigen würde ich an Träger denken: aus farblich passender Webware fadengerade Streifen arbeiten und mit Hosenträgerclips am Bund fixieren. Die Streifen (breite Tunnel nähen, wenden, bügeln) lang genug, daß sie hinten über Kreuz laufen können, sie halten besser beim rumtoben und rutschen nicht von den Schultern.

    nimm eine beliebige Schnittvorlage, schneid sie aus (Papier oder besser transparente Folie) und klemm die Vorlage mit Haarclips auf Schläfenhöhe fest. So kann Du bestens die Größe/ Passform ermitteln, mit Folienschreiber auf der Folie die Anpassungen notieren und die restliche Strecke um den Hinterkopf herum für's Gummiband messen. Ist ratzfatz gemacht und so gut wie keine Tüftelei. Wenn Du zum Schnitte kopieren keine Folie verwendest: alte Propekthüllen oder ähnliches hast Du sicher im Haus.

    zu post 76: die Antwort des Lieferanten ist eine Unverschämtheit. Sowohl im Ton wie in der Aussage.

    Ich hab mir angewöhnt, bei unklaren Aussagen vor Bestellung nachzufragen, sinngemäß: 'aus verschiedenen Gründen ist mir dies und das unmöglich Ihre Vorlage wie angegeben nachzuarbeiten. Ich bitte daher um Auskunft, wieweit es Ihnen möglich ist, dies und das in der für mich machbaren Form zu liefern. Andererseits muß ich von einer möglichen Order absehen.' So etwa, es hat bis auf ganz wenige Ausnahmen immer geklappt.

    ich kann Nanne nur zustimmen.

    Wenn Dir lesen und netflixen nicht hilft - Du bist auch wieder drinnen und vor'm Bildschirm - hilft Dir rausgehen, gemütlich an der frischen Luft, vielleicht im Grünen/ Wald schlendern?

    Vielleicht eine halbe Stunde täglich den Wind um den Nase wehen lassen, die schöne Herbstfärbung bewundern, das klare Licht, im Laub rumlaufen (wie die Kinder Spaß dran haben)? Auch graue, trübe Nebel- und Regentage haben ihren Reiz, es muß ja nicht schütten wie aus Kübeln. Einfach durch draußen sein auf andere Gedanken kommen und abschalten.

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