Posts by Johanna *

  • Anleitung zum Nähen einer Behelfsmaske

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  • Merkbefreit mit Attest

    MBMA. Das Original bei der Hobbyschneiderin.

    Merkbefreit mit Attest

    Meine alte Overlock (um exakt zu sein es war eine Coverlock) war die Bernina 2000DCE. Die braucht zum overlocken keine besonderen Nadeln, da gehen
    Schmetz oder Organ, je nach Material in der Universal- oder Stretchvariante (Jersey ist immer gleich abgebrochen).
    Nur zum Covern sollte man die JLX Nadeln nehmen und nur damit hat es funktioniert.


    Im großen und ganzen ist die Maschine ein Sensibelchen. Im Overlockbereich war sie mir immer ein treuer und verlässlicher Partner, ich hab' sie geliebt insbesondere die Rollsäume und das sanfte Anfahren. Die Coverfunktion habe ich nach einiger Zeit aufgegeben und mir eine gesonderte Covermaschine gekauft. Das lag nicht nur an den Umbauzeiten, sondern auch daran dass der Coverstich oft nur sehr unzuverlässig funktionierte (selbst mit JLX). Mein Nachfolgemodell, nachdem die Stichplatte und der Nadelhalter defekt waren und es keine Ersatzteile mehr gab, war wieder eine Bernina - aber diesmal eine reine Overlock.


    Nach Auskunft meines Nähmaschinenhändlers und Mechanikers hat sich das leider bei den Nachfolgemodellen der Coverlock fortgesetzt - also die 2500 muss man auch brav streicheln. Aber es lohnt sich, sich da einzuarbeiten, denn im Overlockbereich ist die Maschine wirklich gut.


    Grüße Johanna

    Ja, du machst es so wie Claudia schreibt. Als Faustregel machst du das Futter ca. 2 cm kürzer. Denk dran, dass du die Blende mit einer Einlage verstärkst, sonst wird sich dein Rock oben dehnen. Alternativ zu einer Blende, kannst du den Rock auch direkt mit dem Futter verstürzen (dann schneidest du das Futter genauso wie den Oberstoff zu nur 2 cm kürzer), allerdings solltest du dann mit Formband dafür sorgen, dass er sich oben am "Bund" nicht dehnt. Man kann das Futter auch mit der Maschine an den RV nähen. Ich mach' es aber auch immer mit der Hand. Dazu schließe ich den Bereich des Futters (und Blende), der später für den RV offen bleiben muss mit großen Stichen (5mm). Dann muss man diese Naht ausbügeln. Anschließend kann man die Naht wieder öffnen (das geht mit den großen Stichen ja schnell) und hat eine scharfe wohldefinierte Kante mit der man das Futter an den RV annähen kann.


    Bei Röcken dieser Art (ohne Bund), sichere ich den RV oben immer noch mit einem Häckchen - nicht dass da was aufgeht und mir der Rock runterrutscht.


    Grüße Johanna

    Ja, das ist der Bereich der Anpassung, wie man es bei - ich schreib mal lieber - fast jeder Ovi hat. Ich habe da mit der 1150MDA einen viel größeren Bereich, das wird dann auch als extra Feature angepriesen, den gibt es aber bei den 700 und 800 Modellen von Bernina noch nicht. Also in dem normal üblichen Bereich kann man bei der 700 die Breite anpassen.


    Ich bin auch total zufrieden mit meine Ovi - und auch die Vorgängerin war ein Bernina Modell. Bei der Kaufentscheidung für eine neue habe ich mir schon auch Modelle anderer Marken angeschaut, auch probegenäht und bin dann aus vielen für mich und meine Nähprojekte wichtigen Gründen doch bei Bernina hängen geblieben. Das ist jetzt auch schon bald wieder 2 Jahre her und alles super!


    Grüße Johanna

    Wie machst Du das? Normalerweise kann ich bei einer Ovi einen 3 oder 4 Faden Overlock wählen - je nachdem welchen ich auswähle, habe ich eine Stichbreite von ca. 0,5 mm oder 0,7 mm. Minimal kann ich noch mit dem Messer rumspielen, muss dann aber die Fadenspannungen anpassen, damit die Naht gut wird. Aber der Bereich in dem das geht ist doch sehr minimal. Das würde ich jetzt nicht unbedingt als Feature bezeichnen.


    Grüße Johanna

    Für mich machen die Bernina Maschinen den schönsten Rollsaum - einer der Gründe warum ich mich selbst für eine Bernina Overlock entschieden habe. Ich selbst habe die 1150 MDA - aber soweit ich gesehen habe ist im Bereich Rollsaum kein Unterschied zwischen den Bernina Modellen.
    Ansonsten würde das Bernina Modell auch die von dir gewünschten Eigenschaften haben, bis auf die Stichbreiten Einstellung. Da habe ich die Möglichkeit bei meiner 1150 MDA das zu regeln, bei der 700 und 800 Serie von Bernina geht das aber nicht. Soweit ich weiß können das die beiden anderen Overlocks, die du im Moment im Blick hast aber auch nicht. Eine Freundin von mir hat die 800 DL, die kann ich absolut empfehlen, die 700D habe ich noch nicht in den Händen gehabt. Da fällt mir auf, dass man bei diese Modell das Untermesser nur gerastert verstellen kann. Da bin ich unsicher wie weit dass die Einstellmöglichkeiten vielleicht einschränkt.


    Grüße Johanna

    Es kommt auf deinen Jersey an, ob quer oder schräg zum Fadenlauf Zuschneiden funktioniert. Bei den gängigen Viskosejerseys mit Elasthan ist das in der regel kein Problem
    Du kannst deinen Jersey testen. Wenn er sich mit dem Maschenlauf und quer zum Maschenlauf etwa gleich gut dehnen lässt, dann sollte es keine Probleme geben. Wenn er sich im Maschenlauf aber gar nicht dehnen lässt, das ist bei Jerseys ohne Elasthan oft so, dann wird etwas eng anliegendes passformsensibles nicht funktionieren.


    Grüße Johanna

    Ich habe einen Regenmantel aus einem laminierten Amy Butler Stoff genäht, was ja beschichtete Baumwolle ist. Da ich nicht viel Verstärkung brauchte habe ich mich für G785 entschieden und den mit 2 Punkten Bügeleisentemperatur aufgebügelt. Das hat gut funktioniert. Getestet habe ich das zuerst auf einem Zuschnittrest. So würde ich bei einem ähnlichen Problem wieder vorgehen.


    Viele Grüße Johanna

    Nach meiner Erfahrung mit speziell diesem Schnitt hast du prinzipiell nichts falsch gemacht. Der Schnitt ist im Taillenbereich so lose und mir hat das auch überhaupt nicht gefallen.
    Ich habe als Korrektur am Körper abgesteckt und über die Nähte das zuviel an Stoff rausgenommen. Richtig happy war ich mit dem Ergebnis aber nie. Im Prinzip mag ich die Pattern Company Schnitte sehr gerne und bin auch mit der Passform zufrieden, bis auf speziell diesen Schnitt, den habe ich auch schon seit ewigen Zeiten verliehen und es macht mir überhaupt nichts aus sollte ich ihn nie zurückbekommen.
    Ich hoffe du bekommst das besser hin.
    Viele Grüße Johanna

    Hallo,
    ich habe es jetzt nicht ausprobiert, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass meine Bernina 1150MDA das schafft. Der Vorteil bei diesen Maschinen (auch den anderen Bernina Overlockern) ist, dass das Schneidemesser von oben kommt und damit auch so dicklagige Sachen nicht irgendwie am Messer vorbeirutschen können. Mach' dir doch einen Probeflecken und versuch' die Maschine bei einem Bernina Händler deines Vertrauens. Dann kannst du auch testen, ob es evtl. auch die 700 oder 800 DL tut.


    Viele Grüße Johanna

    Doch ich bügele dieses Freezer Paper schon auf, aber es verbindet sich mit dem Stoff nicht so stark wie eine normale Einlage. Freezer Paper ist auf einer Seite Papier und auf der anderen Seite mit Kunststoff beschichtet. So schaut es jedenfalls für mich aus. Diese Kunststoffseite kommt auf den Stoff, die "Papierseite" zum Bügeleisen. Es wird in Amerika auch im normalen Supermarkt verkauft, denn es ist "zweckentfremdetes" Einwickelpapier für Lebensmittel, die dann eingefroren werden - wie der Name ja schon sagt.


    Es ist zu steif um es in der Applikation drinnen zu lassen, auch nicht unbedingt zum Waschen geeignet - deshalb nimmt man es nach dem Applizieren wieder raus und das funktioniert auch.


    Viele Grüße Johanna

    Ich kann mir nicht vorstellen, das Frischhaltefolie anstelle von Freezer Paper funktioniert. Du kannst versuchen das Einschlagpapier von Druckerpapier nehmen. Das ist aber steifer als Freezer Paper soll aber dank der Beschichtung auch aufbügelbar sein.


    Wenn ich mit Freezer Paper appliziere benutze ich es, um die Form zu haben und schlage eine kleine Nahtzugabe um diese Form rum. Anschließend apliziere ich auch nicht mit Zick Zack sondern mit dem Stich für den "Blindstichsaum", den ich mir entsprechend einstelle. Das ganze mit unsichtbarem Nähgarn, dann sieht man relativ wenig davon - schaut aus wie Handappliziert. Bei Organza habe ich nur das Problem, dass ich, wenn die Applikation fertig ist ich das Freezer Paper am Ende durch einen kleinen Schnitt im Untergrundstoff wieder rausziehe. Diesen Schnitt würde man durch den Organza durchsehen.


    Fray Check würde ich nicht verwenden um den Stoff am Ausfransen zu hindern, denn das macht den Stoff steif.


    Freezer Paper bekommst du im gut sortierten Patchworkladen auch als Meter Artikel, eine ganze Rolle zu kaufen ist dann nicht notwendig.


    Viele Grüße Johanna

    Ich habe eine Pfaff 1467 sie läuft bei mir seit Jahren (gekauft ca. 1990), seit ca. 4 Jahren zwar nur noch als Zweitmaschine - aber sie läuft und meine Platine ist auch noch nicht ausgetauscht. In der Neuanschaffung hat diese Maschine ca. 2000 DM gekostet, wenn ich mich richtig erinnere, gehörte also damals zu den hochpreisigen Nähmaschinen. Wenn du sie heute in einem guten Zustand für ca. 150 € bekommen kannst, ist das ein absolutes Schnäppchen mit sehr vielen Funktionen, Zierstichen, automatische Knopfloch... einer Stabilität, wie du sie bei den neuen Maschinen in der Preisklasse nicht bekommst. Ich liebe sie heute auch noch zum Dessous nähen, da ist sie unschlagbar. Bei richtig dicken festen Sachen Jeanssäumen schwächelt sie etwas , aber ansonsten ist es eine tolle Maschine.


    Ich würde mir die Maschine anschauen, Probenähen und dann entscheiden. Ja du kannst Pech haben und die Maschine geht schnell kaputt. Wenn du aber für ca. 150€ eine neue Maschine kaufst ist das auch keine Anschaffung fürs Leben.


    Viele Grüße Johanna

    Ich stricke auch fast nie mit Orginalgarn. Meist habe ich eine Wolle und will daraus z.B. eine Jacke stricken. Beim Auswählen des Strickprojektes orientiere ich mich an der Maschenprobe auf der Banderole. Bei stark von glatt rechts abweichenden Mustern suche ich mir schon auch mal die Banderolenangaben der Orginalwolle raus, um die Wolle besser einschätzen zu können. Ich suche eine Anleitung, die ein zu meiner geplanten Wolle vergleichbares Garn benutzt. Also keine Wolle für Nadelstärke 3-4 und Anleitung für Grobstrickjacke Nadelstärke 8-10. Das gleiche fürs Material, aber da habe ich auch schon erfolgreich auf andere Materialarten gewechselt. Da muss man halt wissen was geht und was nicht. Die Lauflängenangaben sind für mich nicht so wichtig, denn Alpaka ist nun mal leichter und läuft weiter als normale Schurwolle in der Regel kann man die Anleitungen aber auch aus normaler Schurwolle stricken. Das Teil wird dann nur schwerer und ich brauche natürlich mehr Wolle.


    Dann fertige ich mit meiner Wolle eine Maschenprobe evtl. auch im Muster an. Für den Rest gibt es dann den 3-Satz und ich rechne um, so dass ich die vorgegebene Schnittgröße erreiche.


    Das funktioniert doch in den meisten Fällen.


    Viele Grüße Johanna

    Hallo,
    ich würde es mit dem Obertransportfuß versuchen und zusätzlich unter den Baumwollstoff Stitch und Tear, das aureißbare Stickvlies oder Seidenpapier legen. Ich denke dein auswaschbare Stickvlies sollte aber auch funktionieren.


    Viele Grüße Johanna

    Hallo,


    ich habe die 1150 MDA seit jetzt fast einem Jahr (da musste ich mich von meiner alten Bernina Kombimaschine 2000DCE verabschieden).


    Ich habe mich wieder für Bernina entschieden, da


    - die Maschinen auch ganz langsam, quasi im Einstichmodus betreiben kann ( ich nähe viel Jerseys und da muss es exakt sein) Die Maximalgeschwindigkeit ist bei Babylock größer, aber wann nähe ich schon Maximalgeschwindigkeit?
    - sie einen wunderschönen schmalen Rollsaum macht (Für mich kann da Babylock, Janome,, Elna nicht mithalten und ich habe auf der Heim und Handwerk letztes Jahr verglichen)
    - das Messer kommt von oben, auch dicke strukturierte Stoffe werden erfasst und rutschen nicht raus
    - die Bedienung und Einfädeln ist kein Problem - die Greiferfäden knote ich an und ziehe durch die Nadelfäden sind auch nicht schwieriger als bei der Babylock. Sie hat einen Einfädler für die Nadeln, aber den benutze ich nie, das kann ich trotz Gleitsichtbrille besser so.


    Víele Grüße Johanna

    Ich habe so einen Seidensamt, wie Burda ihn für das Kleid vorschlägt schon vernäht. Das charakteristische an diesem Stoff ist, dass er relativ schwer ist (i.d.R. heißt Seidensamt, der Trägerstoff ist Seide der Flor ist Viskose) und gleichzeitig sehr sehr weich fällt. Ich würde als alternative Viskosejersey mit hohem Elasthananteil verwenden. Der Schnitt ist ab der Empirelinie nicht mehr enganliegend körpernah, da brauchst du mit evtl. sichtbaren Speckröllchen keine Sorgen haben. Auch wenn der Schnitt ursprünglich nicht für dehnbare Materialien ist, sollten dehnbare Stoff trotzdem möglich sein, nur nicht so dehnbar, dass es später hinten am Po eine Beule gibt, deshalb hoher Elasthananteil. Die andere Richtung ist oft die schwierigere.
    Ansonsten geht aber auch jeder andere schwere weiche Stoff, die Falten/Rüschen dürfen nur nicht springen, denn sonst wirst du schwanger ausschauen.


    Ich hoffe das hilft weiter.


    Viele Grüße Johanna

    Karstadt (Hauptbahnhof und Oberpollinger - das Angebot ist unterschiedlich, es lohnt sich beide anzugucken) wurde ja schon genannt. In der letzten Juliwoche haben die glaube ich auch den Kollektionsverkauf, da bekommt man dann tolle günstige Hebst/Winterstoffe. Aber auch sonst - ich kaufe dort gern ein.
    Nicht genannt wurde Quilt und Kunst am Sebastiansplatz (in der Nähe der jüdischen Synagoge). Das ist keine 5 Minuten zu Fuß vom Marienplatz aus. Das ist eine Fundgrube nicht nur für Patchworkstoffe. Super Beratung riesige Auswahl an Büchern zu allen möglichen Textilgestaltungsideen - einfach zum Stöbern und gucken aber auch zum kaufen - die Preise bewegen sich im normalen Rahmen.


    Da in der Ecke ist auch das Orag Haus (Haus der Schneiderinnung). http://www.yelp.de/biz/orag-ba…nossenschaft-m%C3%BCnchen Das ist gut für Kurzwaren und Futterstoffe, auch Einlagen, da gibt es mehr und anderes als Freudenberg plus Beratung. Ich mag dieses Geschäft irgendwie gern, das hat auch was mit der Atmosphäre zut tun.


    LG Johanna

    Ich nähe im Moment auch solche Blusen - nähe aber so wie es in deiner Beschreibung steht einen Stofftunnel, in den ich dann den Gummi einziehe. Das hat den Vorteil, dass ich den Gummi so nachregulieren kann, wie ich ihn brauche. Bedeutet natürlich, dass man den tollen Fuß nicht verwendet ;) - aber dafür gibt es dann andere Gelegenheiten.


    LG Johanna

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