Ich nähe, weil ...

  • Was für ein schönes Wort ;)


    Wir haben ja auch sowieso im Deutschen zu viele Substantive, ich bin immer voll dafür, wenn diese geverbt werden. Die Niederländer haben das ja auch drauf, die fußballen und tennissen...
    Was könnte man den Themenbezogenes machen? Ich hab gestern gerollsaumt... geoverlockt... gebiest...?!

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    technische Daten | Produktseite Hersteller | Händlersuche

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  • Ich nähe weil - ich mit 18 ein Kleid gesehen habe, daß ich mir einfach nicht leisten konnte...
    Meine Tante war Schneiderin. Als sie mal zu Besuch war, hab ich das Bild gezeigt und rugeheult.
    Sie hat mich gemessen, hat das Bild aus dem Katalog gerissen und ist nach Hause gefahren - sie wohnte ein Stück weit weg...
    Nach zwei Wochen hat sie angerufen und gemeint "Kannst dein Kleid holen"
    Ohne jede Anprobe hat das Kleid gepaßt, wie für mich gemacht ;)


    Tja, das war der Knackpunkt!
    Ich konnte nämlich früher die Näherei nicht ausstehen!
    In der Schule im Handarbeitsuntericht hab ich rumgenölt, die Lehrerin solle mir vom Leib bleiben und überhaupt verstehe ich sowieso nix, ich bin nämlich Ausländer!


    Ihr könnt euch denken, daß die gute Frau fast zusammengebrochen ist, als sie gehört hat, welche Ausbildung ich mache

    Grüßle
    Annette


    Kerlchen, ach Kerlchen, ich liebe dein Lachen doch so sehr!
    (Angelehnt an den kleinen Prinzen von Antoine de Saint Exupéry)

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  • Ich habe vor reichlich einem Jahr mit dem (Klamotten-) Nähen angefangen, weil


    - ich für mein Kind keine passenden Hosen bekommen habe. Die waren am Bund alle viel zu eng für mein Moppelchen und diesen Motivationsschubs hatte ich gebraucht, endlich mit Klamotten anzufangen. Nun kann ich ihm alles auf den Leib schneidern und amüsiert den anderen Muttis beim Lamentieren zuhören, wie weit doch die Hosen für ihre schmalen Mädchen wären :D


    - Dann macht es mich natürlich stolz, wenn mein Kind selbstgemachte Sachen anhat und nicht das gleiche trägt wie fünf andere.


    - Mittlerweile ist seine Garderobe zu 90% selbstgemacht und das macht vor allem mich stolz (dem Kind ist es wurscht, wo seine Sachen herkommen, obwohl der auch schon zum Nähjunkie mutiert. Wenn er sich schmutzig macht, sagt er, Mutti muss eine neue Hose nähen. Und das mit 2 Jahren :rolleyes: )


    - und spätestens diesen Sommer hätte ich wohl mit der Eigenproduktion fürs Kind angefangen, da ich die Neonfarben wirklich scheußlich finde aber es nichts! mehr ohne Neon gab! Nicht mal Schuhe!!


    - Die schönen Kinder- Jerseys gefallen mir einfach viel besser als die gar-nicht-so-kindgerechten coolen Sprüche oder kitschigen Motive auf den Kaufsachen.


    - Bei Jungs kann man wählen zwischen braun, blau in allen Varianten und grün. Wie abwechslungsreich. Bei Mädchen sieht es auch nicht besser aus. Rosa, rosa mit Glitzer und rosa mit Ponys. Beim Selbermachen habe ich einfach viel mehr Möglichkeiten. Kinder dürfen doch bunt sein! Mein Mäuschen freut sich so sehr, wenn er sein Feuerwehrshirt anhat oder das mit den drei kleinen Schweinchen (beide von lillestoff), da erzählt er immer ganze Geschichten! Ich weiß nicht, ob ein cooler Spruch ala "hier bestimme ich" so anregend wäre...


    - und vor allem habe ich persönlich Spaß am Nähen. Ich finde es toll, aus einem Stück Stoff etwas zu machen, das man anziehen kann. Ich hatte irgendwie schon immer den Drang, etwas "zu machen". Aber basteln oder dergleichen war mir zu blöd, weil was mach ich mit dem Zeug dann?! Nähen ist da genau das Richtige für mich. Ich kann werkeln und zum Schluss kommt was sinnvolles bei raus :)



    so, und nun schau ich mal, was ihr so geschrieben habt.

  • Zuerst mal danke für die tolle Frage :)
    Ich nähe aus den gleichen Gründen wie Phyllis.
    Weil es in der DDR oft nicht gab, was ich brauchte oder wollte.
    Damals aus der Not heraus.
    Jetzt nähe ich, weil es Spaß macht, weil ich meine Zeit sinnvoll nutzen möchte, mein Hirn ablenken und anderweitig beschäftigen möchte als mit meiner Arbeit, weil ich Abends bessere Einschlafgedanken habe wenn ich darüber nachdenke, wie ich welche Stoffe für was verwende.
    Weil es, wie Frieda schreibt, schneller geht als stricken und häkeln.
    Weil eine Woche die Nähmaschine auf dem Tisch nicht ganz so problematisch ist wie Acrylfarbe und Wasserbecher und weil ich spontan anderen eine Freude machen kann wie letzte Woche einer Kollegin, der ich aus einem ausrangierten Lieblingspullover den sie loswerden wollte ein Lieblingssofakissen gemacht habe.
    Nicht mal weil ich Lust dazu hatte sondern weil ich den Pullover sah und sofort das Kissen darin erkannte. Es ging nicht anders.

    :)

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  • Das Nähen hat mich schon immer fasziniert. Mein erstes Werk war ein kleiner Anzug für meinen Sohn für unsere Hochzeit 1990, genäht auf Omas alter Trampelnähmaschine. Daraufhin hat mein Mann mir meine erste elektrische Nähmaschine gekauft . Danach habe ich, bedingt durch ständige Schichtarbeit, nur noch Flickarbeiten gemacht und einmal im Jaht alle Faschingskostüme, immer mit dem Gedanken, das würde ich gern mal intensiver betreiben, aber woher die Zeit nehmen.....
    Vor vier Jahren bin ich durch den ewigen Stress sehr krank geworden, Burnout und dann schwere Depression, ich saß nur noch zuhause und habe vor die Wand geguckt. Die Ärzte sagten: Machen Sie doch mal was, was Sie schon immer tun wollten! Und da fiel mir die Nähmaschine ein. Sie wurde vom Boden geholt, durchgecheckt und dann in Betrieb genommen. Jeden Tag saß ich davor, machte dann ein paar Nähkurse, die sonst durch die Schichtarbeit nicht möglich waren, und ging dadurch auch wieder unter Leute. Ich bin dadurch wieder ins Leben zurückgekehrt, habe neue Freunde gewonnen und bin stolz auf das, was ich inzwischen so kann, beobachte mich sehr genau und vergleiche it dem, was ich so vor einem Jahr genäht habe, stelle Fortschritte fest und genieße die immer größer werdende Aufmerksamkeit, wenn ich wieder mal das Kind im neuen Kleid losschicke oder so. Das nächste große Projekt wird das Kommunionkleid für meine Tochter, ich freu mich drauf!


    Liebe Grüße
    Birgitt

    Herzliche Grüße
    Birgitt

  • Genau, es ist dieses konzentrierte Arbeiten, das keine abschweifende Gedanken zulässt. Dadurch verschwinden mir alle Sorgen für eine gewisse Zeit vom "Bildschirm", ich "komme runter" und kann die Probleme, die sich nicht sowieso schon in Luft aufgelöst haben, etwas objektiver beurteilen.
    Also auch bei mir eine Art Therapiesitzung. ;)
    Außerdem ist es ein Hobby, bei dem ich durch ein manchmal sinnvolles Endprodukt die Investitionen vor mir selbst rechtfertigen kann und - ich trotz Hobbyausübung in vollem Umfang als "Mama" zur Verfügung stehe, was mir sehr wichtig ist.

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  • Zitat

    Ich konnte nämlich früher die Näherei nicht ausstehen!
    In der Schule im Handarbeitsuntericht hab ich rumgenölt, die Lehrerin solle mir vom Leib bleiben und überhaupt verstehe ich sowieso nix, ich bin nämlich Ausländer!


    Ihr könnt euch denken, daß die gute Frau fast zusammengebrochen ist, als sie gehört hat, welche Ausbildung ich mache


    :rofl::rofl:Da habe ich gerade ein deja vu. Mir ging es genauso. Auf einen Klassentreffen war auch meine alte Handarbeitsleherein zugegen. Frage: Und. Andrea, welchen Beruf hast Du ergriffen? Antwort: Damenschneiderin!:) Erstauntes, ungläubiges Kopfschütteln der alten Dame.

    Liebe Grüße Andrea


    Freundschaft ist wie eine Tür, die niemals zu ist.
    Manchmal klemmt sie, manchmal knarrt sie,
    aber immer ist sie offen.

  • Eigentlich wollte ich nur lernen, wie man Hosen kürzt. Hosen kürzen find ich langweilig...aber selbernähen :herz: Mir geht's einfach wahnsinnig gut, wenn ich nähe.
    Unheimlich toller Nebeneffekt ist, dass ich dadurch wieder zum Hörbücher hören komme, dafür fehlte mir früher die Gelegenheit.

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  • Also ich nähe, weil es mich anfangs total genervt hat wenn ich zum Reparieren einer Hosennaht oder wenn mein Mann eine neue Hose gekauft hat um diese zu ändern meine Schwiegermutter beknien musste.
    (Mein Mann hat unterschiedliche Beinlängen - da muss JEDE lange Hose angepasst werden...)


    Meine Schwiegermutter ist nämlich ganz groß darin, sowas dazu zu nutzen um Herauszustellen, dass es ohne sie nicht funktioniert; gleichzeitig mit "Ich hab aber eigentlich üüüüüberhaupt keine Zeit dafür..."


    Also hab ich selbst angefangen zu nähen und wider Erwarten habe ich unheimlichen Spaß daran und es macht mich glücklich ein passables Ergebnis meiner Arbeit zu sehen.
    Und ein schnell wachsendes Kleinkind kann ja auch immer wieder was Neues brauchen...


    ....Und nun kommt plötzlich meine Schwiegermutter mit ihren Kissenhüllenwünschen zu mir, so schnell kanns gehen ;)

    Liebe Grüße von Sabse:)8


    *Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten*


    Aktuelles Näh-Projekt:
    Kostüm ändern
    Sommergarderobe


    Aktuelle UFOs bis zum Herbst:
    "Dramatische" Strickjacke
    Bettüberdecke(n)


    Zuletzt fertiggenäht:
    gaaanz viele Schnabelina Bags...
    Kinderkleidung


    To Do 2014:
    Quilt-Überdecke fürs Kind und für uns...
    Klamotten recyceln - Ideensammlung machen und an Umsetzung arbeiten :)

  • Meine Oma war Schneiderin, meine Mutter hat viel von ihr gelernt und obwohl ich Oma nie kennenlernen durfte, gab es immer selbst genähtes in meinem Kleiderschrank. Ich bin also quasi damit aufgewachsen.


    Das Fach Handarbeiten fand ich auch schrecklich - eben weil da alles so zäh geht. Aber ich bin technisch begabt. Also war in der weiterführenden Schule "Nähen mit der Nähmaschine" das gringste Übel.
    Ungefähr zur selben Zeit habe ich mir das Stricken mit der Strickmaschine beigebracht (Erbstück einer Tante).
    Von einer anderen Tante bekam ich eine Kindernähmaschine mit Kurbel - leihweise. Und ab da habe ich ca. 2 Jahre lang meine Puppen selber eingekleidet.
    Nach einem Schulwechsel war meine Nähmaschinen-Zeit vorbei. Die von meiner Mutter war tabu.


    Kurz nach Ende meiner Ausbildung habe ich eine tolle Anstellung gefunden - leider weit weg. Für die erste eigene Wohnung wollte ich Gardinen. Meine Mutter hat die Nähmaschine nicht hergegeben, also habe ich mir eine gekauft. Grundkenntnisse waren vorhanden, alles andere habe ich mir durch learning bei doing selbst beigebracht. Den Gardinen folgten Kissenhüllen und Reparatur-Arbeiten.


    Motivation für das Nähen von Bekleidung war eine Hose, nicht dolles aber unverschämt teuer, weil gerade total in.


    Mit einem Fertigschnitt und günstigem Baumwollstoff habe ich einen ersten Versuch gemacht - mit tragbarem Ergebnis! Dieser ersten Hose folgten viele andere, weil meine Beine (und die Arme auch) länger sind als bei der Standard-Frau.


    Noch heute nähe ich nur dann, wenn nähen günstiger ist als kaufen.


    Meist sind dies Sachen, die es so wie ich sie nähe, nicht zu kaufen gibt - weil z.B. Farbe oder Form out ist, oder es Modelle sind, die es in XXL nicht gibt, oder auch Sachen, die an mir nur deshalb schaurig aussehen, weil sie nicht richtig passen.
    All diese Dinge könnte ich sicher auch "kaufen", nach Maß genäht von einer Schneiderin - da ist selber nähen allemal günstiger.
    50

    50 - ja, so jung war ich mal

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  • ... schon meine Mutter genäht hat und somit ein gutes Vorbild für mich war
    ... weil ich nichts so sehr hasse wie Kleidung und Schuhe kaufen
    ... weil meine 4 "Männer" alle unterschiedliche Figuren haben und sie genauso ungerne shoppen gehen :mad:
    ... weil ich es liebe etwas selber zu machen
    ... weil ich mit dem selber nähen immer noch günstiger wegkomme als wenn ich gut gearbeitete Kleidung kaufen würde
    ... weil ich die rumprusselei an der Nähmaschine mag!!


    Reicht das???? :D



    LG Andrea

  • Ich nähe, weil


    * ich so meine Lieblingsschnitte ad infinitum immer wieder reproduzieren kann.
    * meine Freunde mit Schniggeldis überraschen kann, die sonst keiner hat.
    * es mich unbändig glücklich macht, wenn etwas gelingt.
    * ich es hasse meine Kleidung in Geschäften zu kaufen, die meine Größe grundsätzlich an der Kasse oder vor den Umkleidekabinen arrangieren.
    * es mich seit Jahren beschäftigt hat, daß ich für jede Arbeit - mit Ausnahme des Knopfannähens - eine andere Person rekrutieren mußte...
    * es mir niemand zugetraut hat. Ätsch, Pustekuchen! Ich kriege es doch hin! ;oP


    Und jetzt? Geht es mir gut, ich traue mich neue Ideen auszuprobieren und mit nur ein bißchen aufzuregen, wenn etwas total daneben geht. Und ich verstehe endlich, was so in zahllosen Näh-Blogs erklärt wird. Jeden Tag etwas neues lernen tut allenfalls bedingt weh.

    Ich habe keine Wespentaille. - Ich habe eine Hummelhüfte.

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  • @ mama.nadelt
    Herzlich willkommen hier im Forum - im Kreise gleichermaßen verrückter Näh- und Nadelverrückter ;) :)!

    Beste Grüße aus Schleswig-Holstein
    Steffi


    Meine Devise: "...close enough to perfect for me!"
    (nach einem Song der Country-Band ALABAMA)


    Mein Blog: Das Landei

  • Warum ich nähe? Weil...


    ... mich (zur Zeit Größe 48) die Kleidungsindustrie schon seit Jahren mobbt. Insbesondere die Hosenherstellen haben was gegen mein Hohlkreuz und bei vielen Läden ist ja schon 42 eine Übergröße


    ... ich dann bekomme was ich immer wollte. Wie bei meinem Hochzeitskleid. Problem eins waren da schon die Ärmel. Macht nahezu kein Hersteller, Problem zwei die unbedingt abnehmbare Schleppe in XXL, produziert auch keiner ...


    ... ich eine Beschäftigung brauche damit ich keine Dummheiten mache ;)


    ... ich mich gerne individuell kleide


    ... ich historische Kleidung liebe


    ... und vieles mehr


    Ich bin die mit dem Schrank voll Maßstäbe - und das ist gut so !


    *Interpunktion und Orthographie dieses Beitrages sind frei erfunden.
    Übereinstimmungen mit ehemaligen oder derzeit geltenden Rechtschreibregeln sind rein zufällig und nicht beabsichtigt

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  • Ich näher sehr gerne für mich
    habe mir schon so mannsches
    selber genäht.
    Nun bin ich Umgezogen und meine
    Verstellbare 38-44größeSchneiderpuppe ist mir
    abhanden gekommen nun suche ich
    als gebraucht was neues,da ich es mir
    finnaziell nicht mehr so leisten kann...

  • ...ich mit 16 die Nase voll davon hatte, von den Verkäuferinnen immer an die Kinderabteilung verwiesen zu werden, wenn ich neue Kleidung gebraucht habe. Damals trug ich Gr.32, war ziemlich klein und sehr zierlich und sah aus wie 12. Dabei wollte ich doch unbedingt erwachsen sein und auch entsprechende Kleidung tragen.
    Also habe ich mich freiwillig im Handarbeitskurs am Gymnasium angemeldet und konnte schon innerhalb des ersten Monats eine coole Reiterhose aus schwarzem Cordsamt vorweisen, die seitlich mit Ösen geschnürt wurde. Damals der "letzte Schrei"!


    Das nächste Projekt war ein Cocktailkleid aus fliederfarbenem Satin, den ich (als blutiger Anfänger) ohne Nachzudenken gekauft hatte, weil ich die Farbe sooo toll fand.
    Meine Handarbeitslehrerin hat einmal kurz geschluckt, mich angesehen und mir dann versichert: "Das kriegen wir hin!" Und so war es dann auch, das Kleid war der Hammer und ich war vom Nähvirus infiziert.


    Innerhalb meiner drei letzten Schuljahre hat mir Frau R. wirklich tolle Grundkenntnisse vermittelt, mir den Sinn für akurates Arbeiten beigebracht und nie mit Lob und Anerkennung gespart. Dafür bin ich ihr heute noch dankbar und auch wenn Gr.32 heute Gr.38 ist, freue ich mich über jedes neue Kleidungsstück, das ich individuell nach meinen Vorstellungen anfertigen kann. Wenn ich mal längere Zeit in meinem Nähzimmer verschwinde, weiß meine Familie inzwischen, dass ich ein schwieriges Projekt in Arbeit habe und nicht gestört werden möchte.


    Frau R. und ich - wir sind nach 30 Jahren immer noch befreundet!

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