Kleider und passende Schuhe ....... in denen man dann auch laufen kann

  • Ich glaube, Marion, wir brauchen mal Bilder von deinen Schuhen. Dann können wir dir viel besser Stoffe und Schnitte empfehlen. :)


    Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh´, und sehet den fleißigen Schneiderinnen zu... :D


    Besser nicht. Die sind sowas von abgetragen, dass ich da mal lieber keine Fotos von mache. Ich brauche also sowieso dringend ein neues Paar Schuhe und dann wollte ich halt nach welchen gucken, die für alle Gelegenheiten taugen.

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  • Marion,


    zum einen kommt es natürlich auf die Art des Kleides/Rockes an.


    Zu LANGEN Röcken und Kleidern trägt man eigentlich keine (!) hochhackigen Schuhe, sondern flache, damit die Proportionen stimmen. Das können dann auch gut und gern Ballerinas oder Mary Janes sein. Diese sollten jedoch immer einen kleinen Absatz haben - ganz flach schaut bei kräftigen Beinen nicht gut aus. Es gibt inzwischen einige Anbieter, die recht chice "Gesundheits"Schuhe anbieten - z.B. LadySko, El Naturalista, Camper, Art, Pikolinos.


    Du kannst zu ALLEN Rock/Kleiderlängen einen STILBRUCH wagen, und beispielsweise recht derbe Boots, Schnürstiefel kombinieren, z.B. von Timberland oder Doc Martens. Darin kannst Du am Tag auch 50 km laufen.


    Stiefel gibt es von einigen Herstellern inzwischen mit variabler Schaftweite, und auch die machen zu Röcken und Kleidern eine gute Figur, die Angebotspalette ist ja so breit, dass es zu jeder Stilrichtung passende Modelle gibt.


    Auch Clogs können gut aussehen, wenn sie zum Outfit passen.


    Grauenhaft finde ich persönlich dagegen Sneaker, insbesondere wenn jemand eher kräftige Beine hat.


    Und am allergrauenhaftesten finde ich es, wenn sich "gewichtigere" Menschen wahlweise in Unmengen von Stoff hüllen, die sie umwabern und umschlabbern, dabei rein gar nichts "kaschieren", sondern einfach nur sackartig verpacken, oder versuchen, sich in zu enge und unpassende Kleidungsstücke zu zwingen.


    Mit Schaudern denke ich an Filialen von Ulla Popken, die ich mal mit meiner Mutter besuchte - da muss jemand Menschen mit etwas mehr als Normalgewicht sehr hassen, dass er ihnen solche Fiesigkeiten als "Mode" anbietet. Das hat mich richtig in Harnisch gebracht, ich finde sowas diskriminierend, auch wenn ich selbst überhaupt nicht von der Thematik betroffen bin.

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  • Oh, Oh, welcher böse Mensch hat dennn den Tipp mit dem Deerberg-Katalog gepostet! Da musste ich mir doch gleich den richtigen Katalog bestellen, die haben vielleicht schöne Sachen!.
    Im Holland-Urlaub habe ich mir gerade ein paar Think-Schuhe gekauft, das lag aber eher an dem tollen Schuhverkäufer. So was erlebt man nur selten, eigentlich wollte ich ein Paar Schuhe aus dem Schaufenster anprobieren, die dann aber gar nicht so recht an meine Schuhe passen wollten. Ich war an dem Tag mit handgestrickten Socken und Wanderschuhen unterwegs. Der Verkäufer, eigentlich eher ein Schuster, erbot sich dann, mir im Lager Schuhe auszusuchen, die ich schön fände, die aber an meinen Füßen, die, wie er sich ausdrückte, "mehr Freiheit gewohnt seien", tortzdem bequem seien, und die ich bei der Feier nicht heimlich unter dem Tisch ausziehen würde.
    ER kniete vor mir (wann liegt einem schon mal ein Mann zu Füßen) betrachtete meine Füße eingehend von allen Seiten, verschwand dann lange Zeit in seinem Lager, und kam mit einem Paar Schuhen zurück, die einfach nur Klasse waren. Es sind bis jetzt die teuersten Schuhe meines Lebens, aber ich glaube nicht, dass ich diesen Kauf bereuen werden.
    Ich wünsche noch viel Erfolg bei der Suche.
    Gruß von Karin

    Die mit der Nähkampf-Ausbildung

  • Zu LANGEN Röcken und Kleidern trägt man eigentlich keine (!) hochhackigen Schuhe, sondern flache, damit die Proportionen stimmen. Das können dann auch gut und gern Ballerinas oder Mary Janes sein. Diese sollten jedoch immer einen kleinen Absatz haben - ganz flach schaut bei kräftigen Beinen nicht gut aus. Es gibt inzwischen einige Anbieter, die recht chice "Gesundheits"Schuhe anbieten - z.B. LadySko, El Naturalista, Camper, Art, Pikolinos.


    Das müssen dann aber wirklich seeeeehr flache Absätze sein. Und ganz wichtig: es müssen Schuhe sein aus denen ich nich einfach so rausschlupfe.


    Zitat

    Du kannst zu ALLEN Rock/Kleiderlängen einen STILBRUCH wagen, und beispielsweise recht derbe Boots, Schnürstiefel kombinieren, z.B. von Timberland oder Doc Martens. Darin kannst Du am Tag auch 50 km laufen.


    DAS klingt schon eher nach mir! :D Es sind zwar keine 50 km ... aber 5 km am Tag gehen bei mir auch nur mit "vernünftigem Schuhwerk"


    Zitat

    Stiefel gibt es von einigen Herstellern inzwischen mit variabler Schaftweite, und auch die machen zu Röcken und Kleidern eine gute Figur, die Angebotspalette ist ja so breit, dass es zu jeder Stilrichtung passende Modelle gibt.


    Ich gebe zu, dass ich schon länger keine Schuhe mehr gekauft habe. Offensichtlich hat sich da was geändert.




    Zitat

    Grauenhaft finde ich persönlich dagegen Sneaker, insbesondere wenn jemand eher kräftige Beine hat.


    Wenn es um Begrifflichkeiten aus der Modewelt geht, bin ich ja ein echter Dorftrottel. Ich hab mir "Sneaker" jetzt erst mal ergoogeln müssen :o Es sind also mehr oder weniger ..... Turnschuhe. Da hab ich zwar ein Paar. Aber das trage ich zu meinen Jeans. Da sieht man meine Waden ohnehin nicht. Allerdings muss ich sagen, dass ich auch schon so knöchelhohe Chucks zu Kleidern gesehen habe und das gut fand. Das könnte ich mir im Prinzip auch vorstellen .... allerdings wieder weniger im Zusammenhang mit meinem täglichen Weg zur Arbeit. Lange Strecken kann ich in sowas wohl eher nicht laufen.




    Zitat

    Und am allergrauenhaftesten finde ich es, wenn sich "gewichtigere" Menschen wahlweise in Unmengen von Stoff hüllen, die sie umwabern und umschlabbern, dabei rein gar nichts "kaschieren", sondern einfach nur sackartig verpacken, oder versuchen, sich in zu enge und unpassende Kleidungsstücke zu zwingen.


    Mit Schaudern denke ich an Filialen von Ulla Popken, die ich mal mit meiner Mutter besuchte - da muss jemand Menschen mit etwas mehr als Normalgewicht sehr hassen, dass er ihnen solche Fiesigkeiten als "Mode" anbietet. Das hat mich richtig in Harnisch gebracht, ich finde sowas diskriminierend, auch wenn ich selbst überhaupt nicht von der Thematik betroffen bin.


    Tja .... ich finde es halt grundsätzlich schwierig etwas wirklich toll aussehendes zu finden, wenn man dick ist. dick sieht man ja trotzdem aus und wenn man dann noch dick ist und nicht wirklich schöne Proportionen, dann wird es ganz schwierig .... und ja, ich gehöre zu den von der Thematik betroffenen.


    Ganz eng sitzende Sachen mag ich sowieso nicht. Die konnte ich schon nicht leiden als ich noch nicht übergewichtig war (so vor rund 30 Jahren). Da habe ich einfach das Gefühl, ich bekomme keine Luft mehr.
    Sackartig finde ich auch nicht so gut, gebe aber zu, dass mir das schon auch passiert, dass ich so was trage. Eigentlich müsste ich jetzt zusätzlich auch noch den Thread aufmachen "Wann sitzt etwas gut?" ..... da leide ich auch unter Entscheidungsproblemen :o

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  • Liebe Friedafröhlich,


    ich finde es total klasse, dass du diesen Thread angefangen hast!


    Mit Schuhen bist du ja jetzt schonmal auf dem Weg. So, wie ich dich bisher hier kennengelernt habe, kann ich mir vorstellen, dass du bald zur Schuhpflege-Spezialistin wirst, einfach aus der Haltung heraus, schöne und gute Dinge zu schätzen und dir dann auch durch Pflege zu erhalten.


    Zur Frage, was für Kleider dann die passenden sind: Überlege dir vorher genau, was für Kleider du haben willst, in welchen Kleidern du dich wohlfühlen wirst – sonst ist das ein witzloses Unterfangen, weil das Kleid zu einem dunklen Dasein im Kleiderschrank verdammt ist …


    Dazu kann auch hilfreich sein, welche Kleider du gerne getragen hast, als du nicht übergewichtig warst. Ich denke, es kann gut sein, dass das immer noch die Art ist, die gut zu dir passt. Und die Frage, ob das auch funktioniert, wenn der Körper breiter ist, können Leute mit dem Blick von außen oft besser beurteilen.
    Das schreibst du so deutlich nicht, ob du früher Kleider getragen hast?


    Und meinst du mit „Kleid“ explizit Kleid, also einteilig? Oder können es auch Röcke sein?


    Ich dachte, dass ich Kleider besser finde, weil eine da einfach gleich angezogen ist, sozusagen „auf einen Sitz“ und hatte die Befürchtung, dass ich Rock und Oberteil nicht so günstig finde wegen der deutlicheren Querteilung. Als tragbares Probeteil ist mir diesen Winter ein Wollrock sozusagen zugelaufen, ich habe ihn sehr viel an und stelle fest, dass Rock und Oberteil im Alltag praktischer ist, weil es das Wäsche- und Sauberhaltungshandling einfacher macht. Einen Rock wasche ich nicht so oft wie die Oberteile.


    Hast du mal über die Bodygraph-Methode nachgedacht? Also dass du dir aus Fotos in anliegendem T-Shirt und Strumpfhose oder so, evtl. mit ein bisschen Verfremdung in der Bildbearbeitung, deinen Körper als Figurschema vorbereitest, wo du dann visuell ausprobieren kannst, ob und wie Schnitte wirken.


    Und dann finde ich immer noch das Ziel „Lieblingsklamotten für jeden Tag“ ein sehr erstrebenswertes …


    Liebe Grüße
    Schnägge

  • Du kannst zu ALLEN Rock/Kleiderlängen einen STILBRUCH wagen, und beispielsweise recht derbe Boots, Schnürstiefel kombinieren,


    Ganz ehrlich? Dem kann ich mich nicht anschließen. Für den richtige Stilbruch braucht man die entsprechende Ausstrahlung und den Mumm. Das sieht dann immer toll an den Leuten aus, die man damit selbstbewusst auf der Straße sieht. Und einfach nur unbeholfen an jedem Nicht-Trendsetter.


    Mit Schaudern denke ich an Filialen von Ulla Popken, die ich mal mit meiner Mutter besuchte - da muss jemand Menschen mit etwas mehr als Normalgewicht sehr hassen, dass er ihnen solche Fiesigkeiten als "Mode" anbietet. Das hat mich richtig in Harnisch gebracht, ich finde sowas diskriminierend, auch wenn ich selbst überhaupt nicht von der Thematik betroffen bin.


    Ulla Popken hängt arg von der Saison ab. Vor 2-3 Jahren war mal alles super, dann wieder grausig... ich kriege nur Augenkrebs, wenn sie wieder großgemusterte Zelte anbieten. Keine Ahnung, wie es im Moment ist... lange nicht da gewesen. Aber sie haben vor einigen Jahren wirklich mal einen Sprung in Richtung modisch gemacht, da habe ich viel gekauft. Und bin inzwischen gerade in der unglücklichen Zwischengröße - noch kein Zara, aber auch kein Ulla Popken mehr. Das nervt auch.

    Aus "gilowyn" wird Gila... man soll das Kind ja beim Namen nennen.

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  • Das müssen dann aber wirklich seeeeehr flache Absätze sein. Und ganz wichtig: es müssen Schuhe sein aus denen ich nich einfach so rausschlupfe.


    Marion,


    fahr doch mal in einen gut sortierten Schuhladen, oder lass Dir von Zalando o.ä. eine Auswahl schicken - ich habe Dir ja einige Herstellernamen genannt. Die Absätze sind häufig so konstruiert, dass man darauf sehr bequem laufen kann.


    Du solltest aber vor allem eines bedenken: Es geht auch um Gesundheit. Das Gesündeste wäre Barfusslaufen, klar - auf jedem Untergrund schult das enorm. Da wir das nicht können, sollten wir vermeiden, immer zu denselben Absatzformen zu greifen. Also ruhig mal ein bisschen experimentieren. Es kann übrigens erheblich angenehmer sein, einen kleinen Absatz unter den Füssen zu haben, als ultra flache Sohlen wie z.B. bei Ballerinas.



    Zitat

    DAS klingt schon eher nach mir! :D Es sind zwar keine 50 km ... aber 5 km am Tag gehen bei mir auch nur mit "vernünftigem Schuhwerk"


    Auch da: Geh in einen gut sortierten Outdoorladen, und probier es aus! Es kommt auf Deinen Fuss an, das ist wie bei einer Nähmaschine - es gibt viele tolle, die ähnliche features haben - es "passen" darunter aber nur wenige wirklich.



    Zitat

    Ich gebe zu, dass ich schon länger keine Schuhe mehr gekauft habe. Offensichtlich hat sich da was geändert.


    Die Auswahl ist sicherlich heute grösser, gerade auch was den "bequem" Markt angeht. Gleich geblieben ist aber eines: Qualität hat ihren Preis, und den sollte man auch zahlen. Lieber zwei Paar GUTE Schuhe als 10 Paar, die nur so lala funktionieren und nach kurzer Zeit auseinander fallen.


    Zitat

    Wenn es um Begrifflichkeiten aus der Modewelt geht, bin ich ja ein echter Dorftrottel. Ich hab mir "Sneaker" jetzt erst mal ergoogeln müssen :o Es sind also mehr oder weniger ..... Turnschuhe. Da hab ich zwar ein Paar. Aber das trage ich zu meinen Jeans. Da sieht man meine Waden ohnehin nicht. Allerdings muss ich sagen, dass ich auch schon so knöchelhohe Chucks zu Kleidern gesehen habe und das gut fand. Das könnte ich mir im Prinzip auch vorstellen .... allerdings wieder weniger im Zusammenhang mit meinem täglichen Weg zur Arbeit. Lange Strecken kann ich in sowas wohl eher nicht laufen.


    Diese Sneaker haben sehr dünne Sohlen, und wenn Du genau hinschaust, sehen die auch nur an fragilen Beinen insbesondere in der Kombi mit Röcken gut aus. Lange Strecken sind darin nicht sonderlich bequem.



    Zitat

    Tja .... ich finde es halt grundsätzlich schwierig etwas wirklich toll aussehendes zu finden, wenn man dick ist. dick sieht man ja trotzdem aus und wenn man dann noch dick ist und nicht wirklich schöne Proportionen, dann wird es ganz schwierig .... und ja, ich gehöre zu den von der Thematik betroffenen.


    Ganz eng sitzende Sachen mag ich sowieso nicht. Die konnte ich schon nicht leiden als ich noch nicht übergewichtig war (so vor rund 30 Jahren). Da habe ich einfach das Gefühl, ich bekomme keine Luft mehr.
    Sackartig finde ich auch nicht so gut, gebe aber zu, dass mir das schon auch passiert, dass ich so was trage. Eigentlich müsste ich jetzt zusätzlich auch noch den Thread aufmachen "Wann sitzt etwas gut?" ..... da leide ich auch unter Entscheidungsproblemen :o


    Ich würde Dir nahe legen, mit jemandem einkaufen zu gehen, von dem DU denkst, dass er "Chic" hat - ein gutes Auge für Proportion und Farbe. Probiert gemeinsam aus was geht. Empfehlungen sind schwierig, wenn man einen Menschen nicht sehen kann, aber: auch "dick" muss nicht unförmig aussehen. Auch "dick" darf man für Proportion und Bewegung sorgen, und schöne Aspekte betonen, dafür andere in den Hintergrund treten lassen. Ich finde beispielsweise traurig, dass es immer nur ums "Überspielen" geht, statt heraus zu arbeiten, dass auch "dicke" Frauen eine Figur haben - Taille, Hüfte, einen schönen Busen beispielsweise. Alles eine Nummer üppiger - aber doch vorhanden! Warum sollte man das nicht unterstreichen, und stattdessen in wahren Musterfluten erschlagen?


    Sei mutig! :)


    Aufmunternde Grüsse
    Sabine

  • Lieblingsklamotten für jeden Tag - das bringt es genau auf den Punkt.


    Zum Einen: Lieblingsklamotten für den speziellen Anlass kann ich leider ohnehin nicht gebrauchen, da ich zur Zeit leider keine Gelegenheit habe ins Theater oder ins Konzert zu gehen, wo ich diese dann ausführen könnte.


    Und zum Anderen: ich hab grad überhaupt keine Lieblingsklamotten und das muss ganz dringend aufhören! Es ist alles nur trist und grau und einfallslos und vor allem so überhaupt nicht ich. An diesem Problem doktere ich schon seit Jahren, schaffe aber irgendwie nicht den Absprung ins neue Klamottenleben.
    Wenn ich so im Internet nach Kleidung stöbere, die mir gefällt, dann bleibe ich unter anderem immer wieder bei "Gudrun Sjöden" hängen. Da gefällt mir richtig viel. Das ist farbenfroh und insgesamt fröhlich. Es sieht bequem aus und es scheint in jedem Alter tragbar zu sein, denn dort sind auch immer wieder ältere und alte Modles zu sehen. Oder kurz gesagt: mit dieser Kleidung kann ich mich identifizieren. Leider nur theoretisch. Denn praktisch traue ich mich nicht so recht. Und kann noch nicht mal sagen warum. Also ich kann schon sagen warum ... aber nicht warum mir das was ausmacht.
    Wenn ich mich mit meinen Arbeitskollegne über Kleidung unterhalte und ich sage, das ich auch mal wieder was neues bräuchte, dann kann ich gift drauf nehmen, dass ich so Sachen höre wie "Kauf dir doch einfach eine weiße Bluse und einen dunkelblauen, schlichten Blazer. Dann bist du immer gut angezogen!" Bei so Sätzen bekomme ich Schaum vor dem Mund. bitte nicht falsch verstehen! Ich hab nix gegen Blazer und Blusen und man ist damit auch gut angezogen. ABER DAS BIN NICHT ICH! Ich verstehe nur nicht, warum ich mich davon beeindrucken lasse. Meine Kollegen stellen jede Menge anderer Richtlinien auf, die mich auch nicht im geringesten beeinflussen ("Andrea Berg kann man immer hören") und ich sag dann auch, was ich davon halte.
    Nur ausgerechnet bei der Kleidung lasse ich mich davon beeindrucken und denke mir "Wer weiß ... die haben vielleicht Recht und was dann die anderen von mir denken werden"
    Ich könnte mich selber für diese Gedanken in den Hintern beißen!

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  • Das ist super, Marion - behalt das Bild im Kopf, und bei der nächsten Gelegenheit spürst Du genau diesen Biss in den Hintern, zuckst mit den Schultern, und machst Dir klar, wie buchstäblich ver_kniffen solche Ansichten sind. Du hast ein Recht darauf, Dein Leben nach Deinen Massstäben zu gestalten, darauf, dass es DIR gefällt, dass DU Dich wohl fühlst. Mensch, Du nähst! Du kannst doch buchstäblich gestalterisch kreativ sein, und so bunt Du magst. Wenn Du Dich wohl fühlst, zeigst Du der Welt ein Lachen - und sie lächelt zurück. Trist, weiss, blau - sollen die Kolleginnen doch tragen, was IHNEN gefällt. Du magst es eben so wie in den Katalogen von Gudrun Sjöden (und ich finde auch, dass da oft tolle Kombis zu sehen sind, auch wenn´s nicht so ganz mein Stil ist).


    Farbenfrohe Grüsse
    Sabine


  • Ich würde Dir nahe legen, mit jemandem einkaufen zu gehen, von dem DU denkst, dass er "Chic" hat - ein gutes Auge für Proportion und Farbe.


    Da kann ich leider nicht mit dienen. Mein Bekanntenkreis ist hier winzig klein. Außerdem lasse ich mich in solchen Situationen gerne zu Dingen überreden, die wider meine innere Überzeugung sind. Dann kaufe ich am Ende doch den dunkelblauen Blazer, nur um meine Begleitung nicht zu enttäuschen ;)
    Da werde ich wohl schon ganz alleine mutig sein müssen.


    die Sache mit dem dick sein und den Proportionen: grundsätzlich stimmt das. Aber leider hat nicht jeder Dicke auch gute Proportionen. Taille sucht man bei mir beispielsweise mehr oder minder vergeblich.

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  • Hallo,


    Schuhe, eins meiner Lieblingthemen.....im Ernst, ich liebe Schuhe und habe diesbezüglich viel Erfahrung. Und das bei schwierigen Füßen, sind beide operiert. Deerberg wurde schon empfohlen, wobei es total markenabhängig ist. Ich kann in "Loons" z.B. gar nicht laufen, weil sie weh tun, meine Marke ist "Think". Mittlerweile habe ich mehrere Paare, wobei es da auch Unterschiede in den Leisten gibt. Sie sind auf jeden Fall unglaublich haltbar. Ich habe jetzt das erste Par weggetan, das habe ich vor gut 20 Jahren gekauft und viel getragen. Think Schuhe sind teuer, aber es sind viele Vorjahresmodelle günstiger zu bekommen, da lohnt sich googeln. Vorher könntest Du ja mal in einem Geschäft testen, welche Modelle für Dich bequem sind.
    Zu Gudrun Sjöden: Ich finde die Sachen auch ganz toll! Und Blazer mit Bluse führt bei mir auch eher zu Unbehagen. Wie wäre es denn, wenn Du stückchenweise Deinen Stil änderst, also erst mal ein Teil im moderaten Gudrun Sjöden Stil? Trau`Dich!

    Herzliche Grüße
    Sabine
    :)

  • Anders als es stückchenweise zu ändern ginge ohnehin nicht. Denn so schnell kann ich weder nähen noch kaufen. ;)


    Ein paar Schuhe, das 20 Jahre hält - da wäre ich sofort dabei! nichts finde ich schlimmer als Dinge, die maximal eine Saison halten

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  • Ein paar Schuhe, das 20 Jahre hält - da wäre ich sofort dabei! nichts finde ich schlimmer als Dinge, die maximal eine Saison halten


    Es gibt Schuhe die sehr lange halte. Meine Kick Legend (Kicker's) gehen in ihr Jahr 15, davon jahrelang als täglicher Arbeitsschuh -allerdings kein Tip zum Rock, das sähe verboten aus. Ansonsten geniale Treter.


    Mein Think Stiefeletten wurden jetzt den 7. Winter regelmäßig getragen. Allerdings sehen für mich nur Sandalen von Think zu Röcken gut aus.


    Und was robust und bequem angeht: El Naturalista, Stiefeletten mit Strickabschluß, die sind nach 4 Wintern auf der Baustelle noch 100% farbecht und mit Rock aus grobem Wolltuch noch bürotauglich. Und die sind eher schmal denn weit geschnitten.

    _______________________________________________
    Lichtmess vorbei, dadurch sieht man vieles im richtigen Licht!

  • Marion, sieh mal DIESEN Rock von Burda...


    Den hab ich für mich noch auf der Agenda, weil ich finde, dass man den ganz gut zu bequemen Schuhen tragen kann :)...


    ...und er sieht wenigstens 'n bissl frech aus ;)!
    Dazu könnte so'ne Sjöden-Style-Tunika ganz gut passen, oder?



    sorry :o....!

    Beste Grüße aus Schleswig-Holstein
    Steffi


    Meine Devise: "...close enough to perfect for me!"
    (nach einem Song der Country-Band ALABAMA)


    Mein Blog: Das Landei

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  • Ich bin ehrlich erleichtert, dass es Menschen gibt, die mich verstehen :knuddel:


    Stiefel .... ja, das war das andere Problem. In die meisten, passe ich wegen meiner dicken Waden einfach nicht rein. Meine Oberschenkel sind im Verhältnis zu meinem restlichen Körper richtig schlank. Aber die Waden :shocked::shocked::shocked: Es gibt Stiefel mit extra weitem Schaft. Aber das letzte Paar, das ich im Schuhgeschäft erfolgreich anprobiert hatte, war deutlich über meinen finanziellen Möglichkeiten.



    Das Problem kenne ich nur zu gut... generell bin ich zwar kein Rock oder Kleidertyp, aber es gibt halt Anlässe, da sieht es chicker aus.


    Ich habe mir letztes Jahr ein Paar Weitschaftstiefel gegönnt. Und anders kann man es wirklich nicht sagen. Wobei sie eigentlich mit 99 Euro recht günstig waren. Sie sind flach, der komplette hintere Teil des Schaftes ist aus Gummi. Ich selber habe nen ordentlichen Wadenumfang und trotzdem passe ich selbst mit Jeanshose in die Stiefel.


    Vielleicht schaust einfach mal. Die waren von Sheego. Passen super, man kann problemlos noch dicke Socken anziehen ;)

  • Liebe Friedafröhlich,


    Gudrun Sjöden ist doch schon mal ’ne „Hausnummer“, wo sich hier viele was vorstellen können. Ja, kann ich mir vorstellen, dass das was für dich ist. Und es funktioniert mit Schuhen, die für dich auch bequem sind. Finde ich …
    Also ein bisschen bunt für den fröhlichen Anstups jeden Tag … Und damit du auch auf Arbeit ein bisschen bei dir selber zuhause sein kannst. Undundund …


    Der etwas zu große Respekt vor der blauer-Blazer-mit-weißer-Bluse-Fraktion – hm, kann das sein, dass das mit deinem Arbeitgeber zusammenhängt? Ich finde aber die Auffassung, dass nur „echte Trendsetter“ jeden Stilbruch wagen könnten, auch nicht besser; sie ist nur in umgekehrt …


    Im Endeffekt ist es so, dass du genau den Stilbruch wagen kannst – und dann hoffentlich auch wagen wirst –, der zu dir passt. Herauszufinden, was es ist, was passt, das ist ein spannender Prozess.


    Die Idee von Devil's Dance finde ich als Anfang ziemlich gut. Vorausgesetzt, du kannst dir einen Rock in der Art vorstellen. Das lässt sich ja auch nochmal bürsten, was für ein Rock für den Anfang gut passt.
    Aber so als „Modell“ / Grundprinzip: Ein Rock mit Charakter in einer unbunten kombinierfreudigen Farbe, die dir steht. Dazu dann Oberteile und oder Accessoires, die über Farbe froh machen.


    Das wird schon!


    Liebe Grüße
    Schnägge

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  • Liebe Friedafröhlich,


    Gudrun Sjöden ist doch schon mal ’ne „Hausnummer“, wo sich hier viele was vorstellen können. Ja, kann ich mir vorstellen, dass das was für dich ist. Und es funktioniert mit Schuhen, die für dich auch bequem sind. Finde ich …


    Ich finde auch, dass die Gudrun Sjöden Sachen mit Bequemschuhen harmonieren. Immerhin gibt es von denen ja auch Schuhe, die auch in etwa in dieses Richtung gehen.



    Zitat

    Der etwas zu große Respekt vor der blauer-Blazer-mit-weißer-Bluse-Fraktion – hm, kann das sein, dass das mit deinem Arbeitgeber zusammenhängt? Ich finde aber die Auffassung, dass nur „echte Trendsetter“ jeden Stilbruch wagen könnten, auch nicht besser; sie ist nur in umgekehrt


    In meiner Firma ist eigenlich alles vertreten: die ganz Schlichten, die nur in Jeans und Sweatshirt kommen (da gibt es außer mir noch einige andere), die im perfekten Business Kostüm, andere die aussehen als würden sie zu einer Party gehen, die Blauer-Blazer-mit-weißer-Bluse-Fraktion, weil man damit ja immer gut angezogen ist, die Fastrentnerin im Hello Kitty T-Shirt und andere Individualisten, die alle auf ihre spezielle Weise ein wenig "schräg" daher kommen.


    Ja ... mit dem "nur echte Trendsetter können einen Stilbruch wagen" bin ich auch nicht so einverstanden. Wer bitte ist ein echter Trendsetter? Und will ich überhaupt einen Trend setten? Eigentlich nicht. Ich will halt ich sein, mich mit meinen Klamotten identifizieren können. Klar, es wäre cool, wenn der eine oder andere dann sagt: "Wow! Sieht ja schräg aus und passt total gut zu dir" Aber einen neuen Trend will ich weiß Gott nicht aus dem Boden stampfen. Es wäre halt nur schön, wenn man mich so akzeptiert und mir nicht immer die blauen Blazer wie sauer Bier anbietet.


    Zitat

    Im Endeffekt ist es so, dass du genau den Stilbruch wagen kannst – und dann hoffentlich auch wagen wirst –, der zu dir passt. Herauszufinden, was es ist, was passt, das ist ein spannender Prozess.


    Am Ende wird es so sein wie immer: es hängt von meiner inneren Einstellung ab, was zu mir passt. Es wird mir nicht helfen zu fragen: "Kann man das so tragen?" Ich muss mich fragen: "Kann ich mich damit identifizieren?" Und wenn ich das kann, dann kann ich auch in einer karierten Bluse zu einem quergestreiften Rock gut aussehen ;) ......... jetzt muss ich es nur noch schaffen, mich von dieser These selbst zu überzeugen UND ich muss mir irgendwo Zeit klauen, um das nähtechnisch einigermaßen flott umzusetzen.


    Zitat

    Die Idee von Devil's Dance finde ich als Anfang ziemlich gut. Vorausgesetzt, du kannst dir einen Rock in der Art vorstellen. Das lässt sich ja auch nochmal bürsten, was für ein Rock für den Anfang gut passt.
    Aber so als „Modell“ / Grundprinzip: Ein Rock mit Charakter in einer unbunten kombinierfreudigen Farbe, die dir steht. Dazu dann Oberteile und oder Accessoires, die über Farbe froh machen.


    der Rock ist schon mal nicht schlecht und auch einfach zu realisieren. Den behalte ich mal im Hinterkopf und guck mal, dass ich dazu passenden Stoff finde.

  • Ganz ehrlich? Dem kann ich mich nicht anschließen. Für den richtige Stilbruch braucht man die entsprechende Ausstrahlung und den Mumm. Das sieht dann immer toll an den Leuten aus, die man damit selbstbewusst auf der Straße sieht. Und einfach nur unbeholfen an jedem Nicht-Trendsetter.


    Hier möchte ich noch einmal einhaken, Gila.


    Um einen Stilbruch wagen zu können, muss man kein Trendsetter sein. Sehr viele Menschen tragen sehr ungeniert jeden Tag wahre Scheusslichkeiten, ohne sich auch nur eine Sekunde lang einen Kopf darüber zu machen - sind das alles Trendsetter?


    Stilbrüche setzen eigentlich nur voraus, dass jemand aus dieser Gedankenlosigkeit heraus tritt, und sich bewusst für Elemente entscheidet. Die Chance, dass dabei etwas Gutes heraus kommt, ist erheblich höher als die Quote an guten Outfits, die diejenigen produzieren, die täglich gedankenlos in ihre Kleiderschränke greifen.


    Marion macht sich Gedanken. Sie hat Vorbilder im Kopf. Gute Voraussetzungen für Experimente, möchte ich meinen.


    Ich habe als Teenager mit Stilbrüchen angefangen, da war ich alles andere als gefestigt, besonders mutig oder gar selbstsicher - Pubertät lässt dafür wenig Raum. Ich hatte aber SPASS daran - und das ist meines Erachtens das Schlüssel-Element.

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