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Posts by Schnägge

    Sorry, mit so Bezeichnungen wie erste oder vierte Nadel bin ich ein-bisschen-ziemlich raus. Irgendwie nicht meine Welt, zumal ich Socken häufig mit nur vier Nadeln insgesamt stricke, also Maschenzahl auf drei Nadeln verteilt und die vierte Nadel zum Abstricken.


    Aber vielleicht hilft es, wenn ich das Gumgum-Prinzip nochmal versuche, von einer anderen Seite zu erklären?


    Wenn wir ganz ganz schnägge-zickig gaaaanz genau gucken, stricken wir eigentlich immer, wenn wir rund stricken, in Spiralen.


    Beim Häkeln werden häufig echte Ringe gehäkelt: letzte Masche in der Reihe, letzte und erste Masche mit einer Kettmasche verbinden, soviele Luftmaschen häkeln, wie mensch für die Höhe der nächsten Reihe braucht, mit der nächsten Reihe loslegen.

    Die Entsprechung dazu beim Stricken wäre: wir stricken jede Masche in der Reihe einmal ab. Dann schneiden wir den Faden ab. Für die nächste Reihe fangen wir tunlichst auf der gegenüberliegenden Seite – aber zumindest ein paar Maschen versetzt – an. Wenn wir das Reihenende immer an der gleichen Stelle haben, würde das sonst nicht zusammenhalten.

    Umständlich. Macht kein Mensch.


    Beim üblichen Rundstricken windet sich eine Spirale mit einer Masche Höhe nach oben.

    Und beim Gumgum-Stricken beträgt die Höhe der Spiralwindung eben zwei oder mehr Maschenhöhen.


    An welcher Stelle wir vom Abstricken der einen Farbe zum Abstricken der anderen Farbe wechseln, ist so ziemlich schnurzpiepegal. Mensch könnte auch zweifarbig Gumgum stricken, indem jede Nadel erst in Farbe A, dann in Farbe B jeweils in gleicher Richtung abgestrickt wird.


    Zurück zu den Zunahmen in der Zunahmeferse: Wenn ich beim Einfarbig-Stricken in jeder zweiten Reihe zunehme, dann nehme ich eben bei der Gumgum-Zunahmeferse immer dann (an der entsprechenden Stelle) auf, wenn ich Farbe A über den Finger laufen habe. Läuft Farbe B über den Finger: keine Zunahme.


    Bei einem rufie-Rhythmus würde das etwa so aussehen:

    Farbe A überm Finger: Zunahme

    Farbe B überm Finger: keine Zunahme

    Farbe A überm Finger: Zunahme

    Farbe B überm Finger: Zunahme

    Farbe A überm Finger: keine Zunahme

    Farbe B überm Finger: Zunahme

    etc.


    Ich hoffe, ich habe jetzt nicht vollends endgültig Verwirrung gestiftet.


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Ich hatte im letzten Jahr im Sockenbingo ein Paar Gumgums mit Zunahmeferse. Wenn man es weiß, sieht man, dass die Strecke unter der Ferse nicht geringelt ist, sondern nur eine Farbe hat. Muss man mögen …

    Ich würde künftig Gumgums eher mit einer anderen Fersenform stricken. Geschmacksache.


    Die Zunahmeferse wird von der Gumgum-Stricktechnik eigentlich überhaupt nicht tangiert: es wird ja trotzdem Masche für Masche, Nadel für Nadel abgestrickt.

    Wenn ich z.B. in jeder zweiten Reihe eine Zunahme mache, ist das in Gumgums eigentlich praktisch, weil ich dann weiß, dass ich die Zunahmen immer mache, wenn ich in der einen Farbe stricke. (Ich weiß, rufie hat eine etwas andere Verteilung der Zunahmen, mal eine Reihe dazwischen, mal keine.)


    In meinem Fall habe ich die Zunahmen hinten auf die Mitte der Ferse gelegt. Und ich habe die Abnahmen langsamer gemacht, d.h. zuerst nur das Käppchen gestrickt und danach erst die Spickel-Abnahmen gemacht. Sonst wäre mir die Fußlänge unter der Ferse zu kurz bzw. eben zu viel Material oben auf dem Rist. (Sorry, ich bin eine Passformzicke.)


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    hulabetty, wiederholen sich in der anderen Hälfte vom Quilt die Farben (in etwa)? – Weil du am Anfang schreibst, dass das auf dem Bild die Hälfte sei.

    Ich überlege, ob ich das Bild mal ins Pixelschieber-Programm schmeiße …


    Der „Metro Twist“, den du verlinkt hast, da ergeben sich eher Straßen, kurvig bzw. im Zickzack. So wie du es auf dem Bild im ersten Beitrag gelegt hast, kann eine lernen (die, die nie auslernt …), dass Elfen Libellenflügel haben …

    (Ich hoffe, ich kränke nicht, wenn ich das so direkt schreibe. Mir ist es immer hilfreich, wenn erfahre, was mensch worin noch alles sehen / wahrnehmen kann.)


    Wenn du bei dieser Zickzack-Anordnung der Ellipsen bleiben willst (was ich mehr oder weniger vermute), dann probiere doch einmal, eine Aufteilung hinzubekommen, bei der du die „Straßen“ wieder herausarbeitest.


    Untergehende Nuancen kannst du eventuell beim Quilten wieder zurückholen, wenn du mit farbigem Garn noch Stickereien / Applikationen ergänzst.

    Aber das hängt natürlich auch vom geplanten Verwendungszweck ab, was da geht und was weniger.


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Ich würde versuchen, von diesen Sternen / Blüten wegzukommen. Die sind irgendwie zu regelmäßig. Oder vielleicht auch für diese stoische Regelmäßigkeit die Farbigkeit dann zu unregelmäßig.


    Also z.B. tatsächlich zuerst einmal alle in einer Richtung ausrichten, also Diagonalen, evtl. Farbverlauf ausprobieren, aber dann gucken: welcher Patch, welche Patches soll / sollen aus der Reihe tanzen? Sowohl was die Richtung angeht, als auch, eventuell, in Bezug auf die Farbigkeit.


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Am besten Tennisbälle zugeben. […] sonst eine Jeans.

    Ich bin jetzt nicht sicher, ob das technisch die gleiche Funktion ist, wie die Anwendungen, wo immer was Festes mit in die Maschine sollte, um eine gewisse Bewegung / Durchmischung zu gewährleisten. Wenn ja: so Leinen-Turnschuhe gehen auch. Oder z.B. diese Massagebälle mit den Noppen.


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Um mal wieder auf was konstruktiveres zu kommen – also für mich persönlich „konstruktiv“, weil ich mir das persönlich so einrichten kann und dann auch dazu stehen kann: Gestern Abend begegnete mir eine Meldung, dass die Kombination von Stoffmaske über OP-Maske doch eine sinnvolle ist.

    Ich hätte sonst ab nächster Woche zum Einkaufen eben die OP-Maske „pur“ getragen, ein bisschen genervt, wegen erhöhtem Müllaufkommen und subjektiv nicht besser empfundenen Schutzwirkung. Aber FFP2 finde ich für meine alltäglichen Gänge und Besorgungen einfach übertrieben und würde mir auch sehr schwer fallen, so ein Ding mit Gelassenheit aufzuziehen, einfach weil ich da das Gefühl hätte, jetzt Söders Marionette zu sein, obwohl ich gar nicht in Bayern lebe (zum Glück nicht mehr).


    Ich weiß natürlich, dass dieses ganz subjektive Gefühl sowohl ob- wie auch sogar subjektiv völlig blödsinnig und bescheuert ist. Aber, Hallo!, selbst wenn die Entscheidung für die Verpflichtung zu medizinischen Masken eine wohlmeinende war, so wie sie gefällt und kommuniziert wurde, ist sie aufoktroiert und watscht so viele Leute wie als Klein-Doofie ab.


    Jetzt bin ich ganz zufrieden, dass ich mir den Trotz sparen kann. Und dann kann ich mich ja mal anstrengen, so wenig Einwegmasken-Müll wie möglich zu produzieren, sprich: Kontakte, wo ich Maske brauche, noch weiter zu reduzieren. Ist vermutlich im Sinne der Prävention auch sinnvoller als welche bestschützende Maske auch immer.


    Herzliche Grüße

    Schnägge


    kmman

    Schöööööön!


    Weißt du, was ich da denke – so im Gesamtzusammenhang – „triffst du nur das Zauberwort“ … Da hast du doch jetzt irgendwas gefunden, wo es „klick“ gemacht hat. Und auf einmal geht das, wo du dich vorher gequält hast, schon fast wie von selber, mindestens so, dass du immer weiter machen willst.


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Die Gutscheine und die neue Regelung sind insofern zweierlei Dinge, als das mit den Gutscheinen schon angeleiert war – und dann sind unsere lieben Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten vorgeprescht und machen die Dinger schneller zur Pflicht als die Gutscheinaktion durchzuziehen ist.


    Der freundliche ältere Herr an meiner Seite hat heute bei seiner Krankenkasse angerufen: Es gibt einheitliche Gutscheinbogen, fälschungssicher gedruckt, da drauf kommen dann die personalisierten Gutscheine für die Gutscheinberechtigten und -innen und dann wird das von den Krankenkassen mit Snail-Mail verschickt. Kann dauern.


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    […] meist sehr "rustikal".

    Definiere mal winzig.

    Das sind jetzt aber alles Einwände auf hohem Niveau.

    Kann ich auch (bin auch nicht so eine Anhängerin des Baumstammstrickens …) – aber führt ja nicht wirklich weiter.


    Zielführend, wenn auch vielleicht nicht für die ursprüngliche Fragestellerin Beni, aber für andere, die hier auch mal noch reinlesen, z.B. über eine Anfrage bei der Suchmaschine: Die meisten – wenn nicht alle – Wollläden bieten an, nicht-gebrauchte Knäuel auch wieder zurückzunehmen. Mensch muss da eben fragen, in welchem Zeitraum das gilt. Wenn das Werk von Anfang an als Jahrhundertwerk konzipiert ist, haut es wohl eher nicht hin.

    Sinn und Zweck der Übung ist, dass man dann die Farben von der gleichen Färbepartie hat und nicht später, falls doch noch Nachschub gebraucht wird, Stress hat, die Wolle in der passenden Farbe noch zu bekommen.


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Ja, evtl. auch Molton. Die Übergänge der Qualitäten und ihrer Benennungen sind ja sowieso zuweilen recht fließend – und du wirst es vermutlich sowieso per Griffprobe entscheiden.

    Wenn du mit Bouretteseide gute Erfahrungen gemacht hast – und auch die Chance hast, wieder eine ähnlich gute Qualität zu kriegen (…) – kann das sehr toll werden. Ich wusste das mit Bouretteseide mehr nur theoretisch, dass die auch viel Feuchtigkeit aufnehmen kann. Praxiserfahrung ist einfach sehr viel wert.


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Ja, das wird schwer(gewichtig) werden.


    Wenn dein Schnittmuster das „hergibt“, dann trage doch erst mal ein etwas größeres Stück, z.B. das Rückenteil als Dreieckstuch oder so. Du wirst merken, dass das schon ganz schön warm ist.

    Und dann mach dich gezielt auf die Suche, was für ein Futter dazu für dich stimmig ist. Ich denke, dass Frottee dafür zu dick und schwer ist. Und Waffelpique vermutlich auch … Gut Feuchtigkeit aufnehmen sollte das Material schon – oder dampfst du nicht nach dem Baden?


    Ich habe einen alten Morgenmantel (geschätzt: 50er-Jahre), der ist außen aus einem nett bedruckten Baumwollstoff in Köperbindung, eine recht weiche / anschmiegsame Qualität, und gefüttert mit aufgerauhter Baumwolle / Biber.


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Ich weiß nicht was eine Reißnadel ist und wozu man die braucht.

    Eine Reißnadel ist ein Werkzeug mit Spitze (Nadel) zum feinen / genauen Anzeichnen (Anreißen). Das bezog sich noch auf den vorigen Gedanken, dass es schwierig ist, auf Kunststofffolie genau anzuzeichnen, weil die Schreibgeräte, die drauf halten, so ungenau sind.

    Und wenn du mal „Reißnadel“ bei der Suchmaschine fragst, kriegst du auch Bilder, so dass du sehen kannst, worum es geht – und evtl. in deinem Bestand was passendes findest. Es gab / gibt z.B. auch so Lochstecher für Dosenmilch, meistens ist die Spitze dann im Winkel zum „Griff“, aber es gibt auch welche, wo alles in einer Linie ist – wie ein Stift.



    Das Muster zeichnete ich auf und scannte das Blatt.

    Ich kenne nicht deine Ausstattung (Rechner, Programme). Aber man kann auch mit Schreibprogrammen (Word, OpenOffice, LibreOffice etc.) „zeichnen“.

    Das braucht natürlich am Anfang mindestens genauso lange, wie auf Papier zu zeichnen und dann einzuscannen, ist aber vermutlich von vorneherein genauer in der Einhaltung der Maße …


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Für das feine / genaue Anzeichnen ist eher eine Reißnadel das Werkzeug der Wahl (als was-für-ein-Stift-auch-immer).

    Reißnadel hat natürlich auch nicht jede, aber ist insofern ein gutes Suchstichwort, weil dann leichter zu sehen ist, worum es geht – und welches vorhandene Werkzeug den Zweck evtl. erfüllen kann. Im schlimmsten Fall eine Stopfnadel, die liegt als Zeichengerät nur nicht gerade komfortabel in der Hand …


    Herzliche Grüße

    Schnägge

    Soooo schön, die Decke aus den kleinen Rechtecken! (So geometrische Muster und Sterne undundundund sind auch schön – und kunstvoll … – aber das lebt davon, dass es im Prinzip so einfach ist, und von seiner fröhlichen Buntheit.)


    Plastik ist natürlich nicht gleich Plastik. Aber die meisten von diesen Plattenmaterialien lassen sich mit der Laubsäge (Sägeblatt mit grober Zahnung, gewöhnlich für Holz verwendet) bearbeiten und lassen sich auch feilen. Ist ein bisschen Sauerei, weil sich das Zeux beim Bearbeiten elektrostatisch auflädt und dann überall hängt, nur ordentlich auf ein Häufchen und in den Abfall bekommt eine es nur schwer.


    Torte, schreib mir, wie groß deine Teile sein müssen (oder gerne auch das Gesamtmaß vom fertigen Block) und wie groß deine Füsschenbreite / Nahtzugabe ist (bei meiner Nähmaschine sind es 7mm). Dann mach ich dir einen Satz Schablonen für den Oktagonstern …


    Herzliche Grüße

    Schnägge

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