Posts by Fruehling

    Hallo, Emiliy,

    kennst du die Zaubertäschchen:

    Die gehen recht flott, sehen immer gut aus,. und du kannst sie in allen möglichen Größen nähen und hast dann oft ein kleines Geschenk für Freundinnen, die Oma oder so....

    Gruß von Karin

    Ich hab seit 15 Jahren jetzt glaube ich das erste Jahr ausgesetzt, weil es zeitlich einfach nciht passte, und die Betreiber unserer bisherigen Pension aus Altersgründen aufgehört haben. Aber St-Marie gehörte für mich und auch für meinen Mann eigentlich zu einem festen Programmpunkt im Jahr, weil auch das Umfeld so klasse ist. Ich geh Quilts gucken, mein Mann fährt mit dem Fahrrad durch die Weinberge. Abends was Schönes essen gehen,und dazu einen netten Cremant, einen Riesling, einen Edelzwicker, und zum Abschluss noch einen eau de vie, was will man mehr.

    Die Ausstellungen sind vielfältig, die Veranstaltung ist gut organisiert, die Quilts hängen in vier Orten verteilt in Kirchen, Rathäusern etc. und zwischen den Orten gibt es Verbindungen durch Shuttle-Busse, gar keine Parkplatzprobleme. Die Landschaft ist sehr schön, und wenn die Wege auch teilweise recht weit sind, nicht wie z.B. in Karlsruhe, oder Birmingham alles auf einem Fleck in einer Messehalle, so ist es den Weg auf jeden Fall wert. Ach ja, und zum Einkaufen gibt es auch immer ein paar kleine Stände:D

    Gruß von Karin

    Fruehling hat einen neuen Termin erstellt:

    Quote

    25 Jahre Quiltfreundschaften feiert die Patchwork Gruppe Hanau in diesem Jahr und mindestens genauso viele Freundschaftsquilts sind über diese Jahre entstanden. Mal exakt geplant nach strikt vorgegebenen Blockmustern und ein anderer dann wieder ganz spontan entstanden aus dem was man nicht erwartet hatte. Viele schöne Erinnerungen, auch an Quiltgruppenfreunde und
    -freundinnen, die nicht mehr bei uns sind. Erinnerungen an Arbeiten und Herausforderungen mit Blockwünschen und Farbvorgaben, an Techniken und auch Neuem, was man selbst so vielleicht nie versucht hätte. Eben Freundschaftsdienste, die zu wunderschönen Quilts geworden sind, die uns ein Leben lang erfreuen.

    Genau diese Arbeiten sind es, die wir in der Patchwork Gruppe Hanau zu unserer Jubiläumsausstellung ausgewählt haben. Zur Eröffnung am Sonntag, 22.09.2019, laden wir nach dem Gottesdienst zu Kaffee und Kuchen in die Christuskirche Hanau ein. Und wer mag, bringt gerne Freundschaftsquiltbilder und -geschichten, vielleicht sogar seinen eigenen (Freundschafts) Quilt mit.

    Christuskirche, Akademie Straße 7, 63450 Hanau,
    Sonntag, 22.09. – Sonntag, 29.09.2019
    Ausstellungseröffnung Sonntag 22.09.2019, nach dem Gottesdienst bis 17:00 Uhr
    Montag, 23.09. – Sonntag, 29.09.2919 - 14.00 – 17.00 Uhr

    Meines Wissens nach kriegst du den Endlosreissverschluss nicht teilbar. Wenn Du einen nimmst, der etwas länger ist, kannst du ihn am oberen Ende kürzen. Dafür dürfte es auf youtube bestimmt ein paar Videos geben.

    Gruß von Karin

    Ich habe das Buch, aber dann doch noch nichts daraus genäht.

    Es sind Basisschnitte drin, die man bestimmt vielfältig nutzen kann, Der Autor ist hier gut bekannt und gelegentlich als Basti hier unterwegs, den kann man bei Problemen auch selbst fragen.

    Gruß von Karin

    Der Begriff Leinen meint zum einen die Faser Flachs. Leinen krumpelt allerdings ziemlich, man spricht ja auch von "Edelnknitter".

    Es gibt auch Gewebe, die "Halbleinen" heißen, das ist meines Wissens Baumwolle als Kette und Leinen als Schussfaden.

    Und dann gibt es den Begriff Leinen- oder Leinwandbindung, das ist die Webart, bei der immer ein Kettfaden oben, der nächste unten liegt, immer abwechselnd, eigentlich die einfachste Bindung. Vielleicht ist das gemeint, wenn sie von Baumwoll-Leinen sprechen. Wäre m.E. aber irreführend.

    Gruß von Karin

    Habt ihr eventuell einen Trödelladen, Rot-Kreuz-Laden oder ähnliches in der Nähe? Aus ausgedienten dunklen Herrensakkos kann man auch schon mal was Nettes zaubern. Für eine Theateraufführung haben wir z.B. die Vorderteile gekürzt und das abgeschnittene hinten angenäht, und schon hatten wir aufführungstaugliche Fräcke. Vielleicht kann man auf die Art auch etwas Mantelartiges zurechtschneidern, zumindest wenn die Träger nicht allzu groß sind (und die Betrachter nicht zu nahe ran gehen) .

    Gruß von Karin

    Seit Wochen denke ich, ich müsste auch mal wieder was berichten, aber irgendwie hat die Faulheit mich ausgebremst. Jetzt war mein Handy kaputt, musste resetet werden, und alle meine neueren Fotos sind futsch. Selber schuld, hätte ja auch mal speichern können.

    Die "Nähstube Sportsfield" in Hanau befindet sich in einem Container auf dem Gelände der ehemaligen Kasernen, wo viele Geflüchtete eine Unterkunft gefunden haben. "Chefin" der NÄhstube ist Najibe, eine Frau aus Afghanistan. Sie trifft sich mit den interessierten Frauen dreimal in der Woche in der Nähstube, und einmal in der Woche kommen meine Freundin Monika und ich dazu.

    Das ist jetzt viel entspannter als früher in der Erstaufnahme. Die Frauen sind ja jetzt beschäftigter, machen Deutschkurse, müssen sich um den Schulunterricht ihrer Kinder kümmern, führen ihren eigenen Haushalt, kurz, es ist ihnen nicht mehr so langweilig. Es kommen mal zwei, mal 5 oder 6 Frauen zu den Treffs, manchmal um zu nähen, manche auch nur um ein Schwätzchen zu halten. So können wir auch viel entspannter mal einzelnen Frauen etwas zeigen oder ein gemeinsames Nähprojekt machen, sind auch nicht dafür verantwortlich, dass alles nach zwei Stunden weggeräumt wird. Dafür trägt Najibe Sorge, und sie schließt auch hinter uns ab, so dass wir niemanden antreiben müssen, wenn wir pünktlich wegwollen. Für uns ein wirklich angenehmer Zustand. In erster LInie bin ich dafür verantwortlich, dass die Nähmaschinen laufen, aber ich kann sie ja mittlerweile alle blind bedienen. Es wollen sich auch nicht mehr so viele Frauen ihre eigenen Kleider nähen, denn sie haben ja mittlerweile auch ein wenig Geld zur Verfügung, und stellen zu ihrer Verwunderung fest, dass Kleidung hierzulande ja recht billig zu bekommen ist (für die einige in ihren Heimatländern hart gearbeitet haben). Und sie staunen, wie teuer vergleichsweise die Stoffe sind, und wie teuer es ist, wenn man zum Beispiel ein billiges Kleid von Änderungsschneider kürzen lassen will.

    Wir haben jetzt alle gemeinsam an einem Projekt für eine Ausstellung für die "Woche Gegen Rassismus" gearbeitet und ca 200 kleine Lumpenpüppchen gebastelt, dabei konnten wir gemütlich zusammensitzen, schwätzen und Spaß haben. Der Plan ist, dass wir uns in der nächsten Zukunft auch an ein paar sozialen Projekten beteiligen, wie z.B. Flickwäsche für Menschen im Altesheim erledigen.

    Und dann soll die Nähstube vor allem eine Begegnungsstätte sein, zur Zeit kommen nämlich überwiegend afghanische Frauen, auch ein paar Iranerinnen und wir streben an, das Ganze etwas internationaler zu machen, auch die afrikanischen Frauen anzulocken, damit fast gezwungenermaßen mehr Deutsch gesprochen wird, denn da fehlt es vielen Frauen trotz der Deutschkurse einfach an Übung.

    jetzt freuen wir uns auf dei wärmere Jahreszeit, denn wenn der Container auch elektrisch ganz gut zu beheizen ist, so ist er doch sehr fußkalt und es zieht von unten mächtig. Aber immerhin ein Platz, der uns dauerhaft zur Verfügung steht und wo wir alles aufbewahren können.

    Monika, ich drück euch die Daumen, dass es für euch auch bald eine gute Lösung gibt.


    viele Grüße von Karin

    Habt ihr in Annes Vorstellung von der "Nähstyle plus" geschaut? Ui ui ui, bis gestern hätte ich noch geschworen, Jogginganzüge sind ein Relikt aus den 80ern und Latzhosen gab es nur in meiner Schwangerschaft, und "sowas trägt Frau nicht mehr!"

    Gruß von Karin

    Überhaupt Hosenrock! Ich fand auch die langen klasse. Ich hatte sogar einen weißen zur Hochzeit an, ich wollte damals absolut kein Brautkleid, und ich fand das super.

    Im Chor, mit dem ich letztes Jahr gesunden habe, ist eine Dame, Ende 70, frühere Balletttänzerin. Eine wunderschöne Frau mit einer Haltung und Anmut, die man nur bewundern kann. Die trägt konsequent die Kleider, die sie sich vor 30, 40 Jahren genäht hat (sie hat aber auch immer noch die Figur dazu) und sieht damit umwerfend aus, egal, ob man sowas gerade trägt oder nicht.Was man trägt, ist also möglicherweise auch nur eine Frage der inneren Haltung.

    Gruß von Karin

    Die Ausstellung ist einfach nur schön, und sich vorzustellen, dass diese Kleider von Meryl Streep, Catherine Zeta Jones, Faye Dunaway etc. getragten wurden....Toll!

    Viele der Filme habe ich gesehen, wenn auch vor vielen Jahren. Fotos, Filmausschnitte, Zeichnungen und Stoffproben, ich fands einfach klasse.

    Aber auch sonst ist das Museum wirklich sehenswert und auch für Kinder und Jugendliche ein Erlebnis, man kann so einiges ausprobieren und in der Greenbox auch mal selbst durchs Filmgeschehen spazieren. .

    Gruß von Karin

    Das ist doch das, woran die Kinder sich später mal gerne erinnern: mit der Oma basteln oder handarbeiten. Wenn damals meineErsatz-Oma mich nicht an die alte Tretmaschine gelassen hätte (meine Mutter atte Bedenken, ich mach sie kaputt), wer weiß, wie meine Nähkarriere verlaufen wäre.


    Liebe Grüße von Karin

    Nachtwäsche? Pyjama? Was als Bettwäsche gut ist, trägt sich vielleicht auch schön im Bett.

    Für Patchworker: Rückseiten von Quilts.

    Gruß von Karin

    Jaaa, nähen ist schon ein tolles Hobby. Gib acht, dass Du dann demnächst "seine" Maschinen auch noch benutzen darfst!

    Oder schwärm ihm immer mal von deiner Traummaschine vor (falls du die noch nicht hast).

    Männer tun sich beim Enkauf oft leichter.

    Schöne Grüße von Karin

    Super Idee, so was ähnliches gibt es auch von Prym, funktioniert aber eher mäßig, weil kein Nadelkissen drin ist und die Nadeln lose drin liegen und sich beim Aufdrehen öfter mal verkeilen. Deine Variante ist schöner und scheint besser zu funktionieren.

    Gruß von Karin

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