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Seitennähte mit Overlock schließen

  • Hallo,
    ich hoffe ich bin hier richtig. Diese blöde Frage ist mir etwas peinlich, aber ich weiß grad nicht weiter. Wenn ich die Seitennähte von Pullover oder Bodys mit der Overlock schließe, habe ich bisher immer das Problem, dass ein Loch etwas unterhalb des Achselbereichs entsteht, genau an der Stelle, wo ich quasi um die Ecke nähen muss. Das Messer schneidet dann da, wo es nicht hin soll. Habt ihr einen Profitipp für eine Anfängerin?


    Grüße
    Stanzerl

  • Das mag jetzt nicht unbedingt das sein was Du hören möchtest:


    Besser sitzen die Ärmel sowieso wenn man sie geschossen einsetzt.


    Also Seitennaht schließen und dann dem Ärmel rund einsetzen.

    _______________________________________________
    Lichtmess vorbei, dadurch sieht man vieles im richtigen Licht!

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  • so wie Bianca schreibt ist es natürlich besser.


    Aber bei Teilen aus Jersey, wo es nicht so darauf ankommt, umgehe ich den Knick in dem ich das ganz (sehr unprofihaft vermute ich) in die Länge recke und so begradige. Dann ist die Ecke während des Nähens weg.

    "lass die Sonne rein ... "

    ... und Grüße

    Doro :laola:

  • So wie Doro es beschreibt, ist es auch in dem Overlock-Buch von Michael Weinreich beschrieben.


    ...so "unprofessionell" kann es demnach nicht sein ;)...

    Beste Grüße aus Meck-Pomm
    Steffi


    Meine Devise: "...close enough to perfect for me!"
    (nach einem Song der Country-Band ALABAMA)


    Mein Blog: Das Landei

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  • Aber bei Teilen aus Jersey, wo es nicht so darauf ankommt, umgehe ich den Knick in dem ich das ganz (sehr unprofihaft vermute ich) in die Länge recke und so begradige. Dann ist die Ecke während des Nähens weg.


    So steht es nicht nur in Michaels Buch, sondern ist auch in anderen Anleitungen so beschrieben. Will heißen, ja so mache ich es auch :)

    Grüße
    Susanne

  • Das Messer schneidet dann da, wo es nicht hin soll. Habt ihr einen Profitipp für eine Anfängerin?


    Kannst du das Messer wegklappen? Solange du noch Probleme mit dem Geraderücken an solchen Stellen hast, kannst du ohne Messer an dieser Stelle nähen.

    LG,
    thimble

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  • So wie Doro es beschreibt, ist es auch in dem Overlock-Buch von Michael Weinreich beschrieben.


    ...so "unprofessionell" kann es demnach nicht sein ;)...


    Unprofessionell habe ich nicht geschrieben.


    Bei eng sitzenden Jerseyärmeln ist der optische Unterschied aber enorm (und bei Raglanärmeln ebenfalls).


    Außerdem finde ich dass es, besonders für Anfänger, eine sehr gute Übung ist wenn man leicht einzusetzende, kaum einzuhaltende Jerseyärmeln zum Üben rund einsetzt. Dann treiben einen Blusen- oder Jackenärmel die rund eingesetzt werden müssen nicht in Verzweiflung.

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  • Bianca, das "unprofessionell" bezog sich nicht auf deinen Beitrag - ich mach es auch wie du: Ärmelnaht schließen, Seitennaht schließen und Ärmel einsetzen ;)...


    Stanzerl fragte nach einem "Profi-Tipp" - darauf bezog ich mich :)

    Beste Grüße aus Meck-Pomm
    Steffi


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    (nach einem Song der Country-Band ALABAMA)


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  • Wenn die Ecke eine Ecke ist, könntest Du auch zweimal ansetzen. Also vom Ärmelbündchen ausgehend bis zur Achsel und dann neu ansetzen und bis zum Saum rattern.
    Professionell ist das aber auch nicht :p
    Wie schon gesagt, Ärmel werden (meiner Meinung nach) am schönsten, wenn man sie rund einsetzt. In einem Rutsch mache ich das eigentlich nur bei Kindershirts.

    Liebste Grüße
    kade

  • Ich mache es auch so, wie Doro es beschreibt, also ich versuche die "Naht ums Eck" gerade zu nähen, indem ich den Stoff möglichst gerade lege. Nur das Messer wegklappen trifft das Problem nicht ganz, weil wenn man doch das Eck und nicht gerade näht, stehen dann die Greiferschlaufen an genau diesem Eck über den Rand hinaus. Ich hefte oft dieses kritische Eck mit der Nähmaschine so ca 3 cm lang, so kann ich dann problemlos gerade ziehen, ohne dass die Stofflagen auseinanderklaffen.
    LG
    Doris

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  • mir fällt mir noch was zu meiner Methode ein:


    wenn es an der Kurve zu knubbelig ist, dann schneide ich mit einer Schere auch mal vor.

    "lass die Sonne rein ... "

    ... und Grüße

    Doro :laola:

  • Hallo,
    wenn Du eine 3-Fadennaht machst, kannst Du die Maschine leichter führen. Bei Shirts genügt die 3-Fadennaht in der Regel.


    LG kikiro

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  • Hallo,
    wenn Du eine 3-Fadennaht machst, kannst Du die Maschine leichter führen. Bei Shirts genügt die 3-Fadennaht in der Regel.


    LG kikiro


    Die können aber nur Maschinen mit Obergreiferabdeckung. Viele Maschinen haben die nicht.


    Mit 2 Greifer und einer Nadel kann man keine Schließnaht machen, jedenfalls keine dauerhaft haltbare, nur mit 2 Nadeln und mindestens einem Greifer hält das Belastung aus.

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    Lichtmess vorbei, dadurch sieht man vieles im richtigen Licht!

  • Hallo Ihr Lieben,
    vielen Dank für die tollen Tipps! Beim letzten Versuch hat es mit dem gerade legen ohne Loch geklappt. Da ich hauptsächlich Kindersachen aus Jersey nähe, sollte diese Methode vorerst reichen. Ich will mich aber auch mal an das "einschießen" wagen... auch wenn ich die Befürchtung habe, dass das eine ganz schöne Fummelarbeit ist, oder?


    Gruß, Konstanze

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  • Hallo Stanzerl,
    ich nehme an es handelt sich um eine Innen-Ecke.
    Die kann man wie folgt mit der Ovi nähen:
    Beide Seiten der Ecke ein paar cm mit einen Stoffstift so einzeichnen, dass man eine virtuelle Naht erhält. Nun die Ecke bis ca. 3 mm vor der Linie einschneiden.
    Nun die mit der Ovi eine Seite der Naht schließen, so dass das Messer bis kurz vor der Ecke steht, aber nicht in die Ecke einschneidet, also vorsicht!
    Nähfuss hochheben und die Ecke sorgfältig geradeziehen, so das man keine Ecke mehr hat, sondern praktisch eine gerade Naht. Nun den Nähfuß senken und den Rest der Naht schließen.
    Ich würde es mal an einem Probestoff testen. Mit ein wenig Übung klappt es eigentlich prima.
    Liebe Grüße
    Eliesa

  • Hallo,


    nun ja, wie fange ich an zu beschreiben, ohne dass sich gleich jemand angegriffen fühlt.


    Ich nähe Shirts schon lange auf eine andere Weise. Zuerst werden die Schulternähte geschlossen und dabei mit einem nicht dehnbaren Band (damit die Schulternähte ich leiern oder rutschen können) danach nähe ich die jeweiligen Ärmel - Armkugel in Armloch - , das geht sehr gut und lässt sich passgenau einsetzen.
    Und dann wird die jeweilige Seitennaht in einem durch genäht. Soll heißen, nachdem alles (in meinem Fall -gesteckt ist) beginne ich am (noch offenen) Ärmelsaum über Kreuzstelle runter zum Saum des Shirts.


    An der Kreuzstelle (dem Knick) nähe ich vorsichtiger/langsamer und lege die Schnittkanten so, dass sie fast eine Linie bilden wenn sie in Richtung der Nadeln gleiten.
    Dann liegt gleichzeitig auf der Seite links neben dem Nähfuss viel Stoff den ich vorsichtig und locker sortiere, damit er sich nicht verheddert. Jetzt kann ich ohne große Schwierigkeit diese Naht komplett, ohne abzusetzen, nähen.


    Hab ich das verständlich erklärt?
    Allerdings bin ich mir auch sicher, dass es so schon öfter beschrieben wurde und daher auch schon bekannt ist.


    Kontanze, das klappt ohne Loch und wenn man öfters Shirts näht, ist das bald keine Fummelarbeit mehr.

    Liebe Grüße
    Viola210


    (die eigentlich seit dem 7. November 2001 dabei ist)

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  • Doro: Danke für den Tipp mit dem Heften. Das ist nämlich ein Schwachpunkt bei so einer Aktion. Der Jersey wird (unbeabsichtigt) etwas gezogen und die Naht wellt sich dann am Ende. Vorher heften und da zieht sich nix mehr. :D


    Ich mache es übrigens ansonsten auch so inklusive gerne mal leicht gerade ziehen und die leicht gewellte Naht großzügig übersehen. :D


    LG
    neko

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