IMG_1191.jpegLiebe Hobbyschneiderinnen, nach sehr turbulenten Tagen, in denen ich kaum zum Nähen kam, nun endlich wieder mal ein Kleidungsstück unter den Nadeln. Das längst versprochene Shirt für meinen Mann mit Stehkragen u. halben RV. Nichts weltbewegendes aber trotzdem habe ich manches ein bisschen versemmelt. Bin wohl schon aus der Übung. Zuvorderst: Kragen absteppen im Nahtschatten und dabei den Innenkragen mit annähen. Ich habe innen auch alles sauber erwischt, aber aussen ist mir die Naht an manchen Stellen aus dem Ruder gelaufen. Nun ist die Frage: Auftrennen u. hoffen, dass es keine Löchlein im Kuschelsweat gibt oder so lassen? Was würdet Ihr in so einem Fall tun?
Azas Näherkenntnisse und deren Folgen
- Aza
- Erledigt
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Das musst du letztendlich für Dich entscheiden und wie aufwändig es wäre nochmal aufzutrennen und neu anzunähen bzw. auch davon, wie groß die Gefahr ist, dabei mehr Schaden anzurichten als schon vorhanden.
Ich oute mich jetzt mal, was ich tun würde, wenn ich keinen Nerv hätte aufzutrennen.
Ich würde ganz vorsichtig per Hand versuchen mit dem Matratzenstich zu reparieren, also die Naht quasi somit begradigen und den Blick auf die Kante darunter verschließen.
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Ich oute mich jetzt mal, was ich tun würde
Ja seht Ihr, das ist genau der Grund warum ich Euch hier im Forum frage.
DARAUF, das mit dem Matratzenstich zu eliminieren, wäre ich jetzt nämlich nicht gekommen. Vielen Dank dafür.
Ich würde ja am liebsten auftrennen. Die Arbeit nervt mich nicht. Aber ich habe einfach Angst, dass, -trotz Jerseynadel- kleine Löchlein bleiben könnten. -
Ich würde auftrennen, bügeln (nicht mit Dampf, aber einsprühen) da dürften keine Löcher bleiben. Dein Mann wird es wahrscheinlich nicht sehen, aber du wirst dich immer darüber ärgern, wenn er das Shirt trägt.
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Ich würde ganz vorsichtig per Hand versuchen mit dem Matratzenstich zu reparieren, also die Naht quasi somit begradigen und den Blick auf die Kante darunter verschließen.
Das würde ich vermutlich auch machen, mit Handstichen zurechtmogeln.
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Ich würde auftrennen, bügeln (nicht mit Dampf, aber einsprühen) da dürften keine Löcher bleiben.
Danke fürs Mut machen. Ich würde wirklich gerne auftrennen und mit der Option der Handstiche, das morgen auch wagen. Aber warum nicht mit Dampf bügeln?? Was ist der Vorteil vom Einsprühen? Ich habe übrigens erst neulich Krauseminzeöl gekauft, um das Krauseminzebügelwasser herzustellen. Wäre das auch in so einem Falle hilfreich?
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Ich habe übrigens erst neulich Krauseminzeöl gekauft, um das Krauseminzebügelwasser herzustellen. Wäre das auch in so einem Falle hilfreich?
Vermutlich schon! Ich kenne es zwar nur von Patchwork, aber der Effekt ist wahrscheinlich derselbe.
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Hast du nicht ein Stoffstück, dass du benähen und trennen kannst zur Probe? Ich habe viel mehr Angst beim Trennen ein Loch in den Stoff zu " zaubern"....
Wenn du trennen möchtest, fühlst du dich dann mit " mogeln" okay?
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Mit diesen kleinen Fehlern würde ich leben können. Die Gefahr, beim Trennen Löcher zu produzieren, wäre mir zu hoch. Ich habe mir bei solchen Aktionen mehr Probleme produziert als es Wert war.
Hättest Du es beim gekauften Stück überhaupt bemerkt?
Du steppst den Kragen von innen? Herr Wimmer macht es von außen und betont, dass kleine Unregelmäßigkeiten in der Innenansicht in Ordnung sind.
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Hallo,
Zum Sprühen oder mit Dampf bügeln. Beim Sprühen und dann vorsichtig bügeln kommt der Stoff zur Ursprungform zurück. Wenn du mit Dampf bügelst verformt er sich , oder besser gesagt kannst du Form geben.
Ich bin Patchworkerin, die gewaschenen Stoffe werden mit Dampf oder kommen bügelfeucht auf mein Bügelbrett. Blöcke oder die Teile dazu werden trocken oder wen nötig nur eingesprüht und dann gebügelt. Das kleine Bügeleisen hat nie Wasser drin, so kann nichts schiefgehen.
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Guten Morgen. Ich habe mich entschlossen zu trennen: vorsichtig und von links. Obwohl die Naht ziemlich tief in die weichen Stoffe eingesunken ist. Sollte etwas kaputt gehen, so werde ich die Aktion sofort abbrechen und den Matratzenstich anwenden. Einen ordentlichen Matratzenstich würde ich nicht als „mogeln“ bezeichnen. - Ich werde berichten.
Du steppst den Kragen von innen?
Nein. Ich habe von aussen gesteppt und trotzdem ist es passiert. (Der Stoff ist recht voluminös). Dass es von innen zufällig wunderbar geworden ist, tröstet mich nicht darüber hinweg. Mein Mann meinte, ihm wäre es nicht aufgefallen. Aber mama123 hat es treffend ausgedrückt: mich würde der Anblick ständig ärgern. Das ist nicht gut, wenn man seinen Mann anblickt.

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Wie machst du das Absteppen im Nahtschatten. Manche nutzen dazu einen Höhenausgleichsfuß. Ich nich, ich verstelle die Nadel so, dass sie dort auftrifft, wo ich es möchte und die Öffnung des Füsschens genau da ist, wo die Ansatznaht ist. Wenn ich bügeln kann, dann mach isch das, wenn nicht, dann versuche ich es vorher gut auszustreichen und beim Nähen auseinanderzu ziehen.
Ich war mir ziemlich sicher, dass du trennen möchtest🤣. Warum? Die Diskussion über Perfektion! 🤣🤣🤣 Drücke die Daumen!
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Ich hab den Schmalkantfuß (von Bernina 10 D). Der hat eine Metalllasche, die in Nähten wunderbar läuft und so die Stiche leichter dorthin kommen, wo sie sollen. Auch Blindstichfüße kann man - je nach Fabrikat vielleicht unterschiedlich - so benutzen. So kann man mit verstellter Nadel auch knapp neben einer Naht oder Kante nähen.
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