Hallo Berle-S ich freue mich immer wenn ich bei die lese,Brave Mädchen kommen in den Himmel, ich bin ein altes Mädchen von 74Jahren, brav geboren und so geblieben .Mit freundlichen Grüßen Gerdi
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Nähen und mehr - mein Handarbeitsleben neben den Socken 2021 ff
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- WIP
- the socklady
- Erledigt
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Auf einen speziellen Wunsch hin habe ich mich noch einmal an ein Kleidungsstück gewagt. OK, Gr 80, ist jetzt nicht riesig. Aber es ist mein erstes Shirt aus dünnem Stoff.
Nach dem Shirty-Schnitt von ba-samba (über den Bernina Blog). Fand ich verständlich und auch nicht kompliziert.
Das ausrangiertem gelb-grüne T-Shirt wurde heiß geliebt und viel getragen. Dadurch superweich und etwas dünner. Die Schulternähte habe ich deswegen mit etwas Schrägband verstärkt. (Ich lese Eure Erfahrungberichte und Tipps schließlich mit
)Der Stoff der ehemaligen hellblauen Freizeithose ist ein wenig dicker, aber es passt gut.
Da ich keine Overlockmaschine habe, habe ich die Einzelteile mit einem Fake-Overlock Stich meiner Juki versäubert und mit einem elastischen Stich zusammen genäht. Hat alles prima geklappt, und ich bin recht zufrieden.
Anprobiert werden kann erst, wenn das Shirt hier aus dem Westen in den Süden gereist ist, wo der Empfänger wohnt.
Nachher habe ich mit einem Reststück des T-Shirts ausprobiert, ob der Fake-Overlockstich nicht auch alleine funktioniert, wenn ich die Teile direkt zusammen nähe. Das Ergebnis sieht recht stabil aus.
Ob ich es beim nächsten Shirt-Versuch mal wagen kann? Bei der Größe wirken ja nicht so Riesenkräfte auf die Nähte ein.
Hat das schonmal jemand ausprobiert?
Viele Grüße,
Margit
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Hat das schonmal jemand ausprobiert?
Bevor ich meine Ovi hatte. habe ich auch schon Kindershirts und Nachthemden für mich aus Jersey genäht. Mit dem geschlossenen Overlock-Stich. Keine Geradsich-Naht davor, denn die ist nicht elastisch. Und seit ich die neue Nähmaschine habe, nehme ich für kürzere Näht in so was, Reparaturen usw. den zweigeteilten Zickzack.
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Nachher habe ich mit einem Reststück des T-Shirts ausprobiert, ob der Fake-Overlockstich nicht auch alleine funktioniert, wenn ich die Teile direkt zusammen nähe. Das Ergebnis sieht recht stabil aus.
Ob ich es beim nächsten Shirt-Versuch mal wagen kann? Bei der Größe wirken ja nicht so Riesenkräfte auf die Nähte ein.
Hat das schonmal jemand ausprobiert?
Bevor ich meine Ovi hatte, habe ich alle Kleidungsstücke mit dem Fakeoverlockstich genäht. Hosen, Bodys und Shirts für Kinder und auch Shirts für mich. Natürlich hält das.
Der Vorteil der Overlock ist ja nicht, dass das stabiler ist, sondern dass es extrem schneller geht, weil die Nadeln nur gerade nähen und die Greifer gleichzeitig die Kanten versäubern.
Ich finde es wirklich toll, dass Du aus zwei offensichtlich sehr geliebten Kleidungsstücken so etwas süßes Neues für ein Kleinkind genäht hast. Das habe ich damals für meinen Neffen auch gemacht und fand es so süß, wenn er dann mit Shirts herumgelaufen ist, die die Lieblingsstellen eines Shirts seiner Patentante draufhatten. -
.... Mit dem geschlossenen Overlock-Stich. Keine Geradsich-Naht davor, denn die ist nicht elastisch. .....
Das ist ja wieder einmal ein Beweis, dass man von Euch immer prima Hinweise bekommt. Der Stich, den ich für den Test benutzt habe, hat nämlich so eine Geradstichnaht als "innerer Linie", wenn Ihr versteht, was ich meine. Da muss ich mir das Anleitungsheft meiner Juki noch mal rauskramen, die Beschreibung anderer Stiche suchen und weitere Tests machen.
Danke sehr!
Viele Grüße,
Margit
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Geradstichnaht als "innerer Linie", wenn Ihr versteht, was ich meine.
Leider nein. Kannst du ein Foto zeigen oder irgendwo eine Stichübersicht verlinken?
Aber ich finde es sinnvoll, einfach verschiedene der in Frage kommenden Stick an Resten, Probeläppchen zu testen.
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Der Vorteil der Overlock ist ja nicht, dass das stabiler ist, sondern dass es extrem schneller geht,
Das war auch der Hauptgrund, warum ich mir die Ovi gekauft habe: diese vielteiligen Stiche auf der Nähmaschine dauern. Und so viel Zeit hatte ich als halbtags berufstätige Mutter mit Kindergartenkind nicht.
Aber mit einer mittelguten Nähmaschine braucht man keine Ovi zum Jerseynähen.
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Halli Hallo.
Shirty Nr 2, ebenfalls Gr 80, ist fertig geworden.
Der Jersey hatte sich mal zwischen Stoffreste für Patchwork verirrt. Die Spenderin hatte das wohl nicht auseinanderhalten können.
Die Bündchen sind wieder ehemalige Freizeithosen.
Diesmal habe ich micht getraut, mit dem Overlock-Füßchen und dem Versäuberungsstich ("Fake-Overlock") die Teile direkt zusammenzunähen. Und es sieht für mein Empfinden sehr stabil aus und hat genug Dehnbarkeit. Mit Nr 1 zusammen wird es in den nächsten Tagen auf die Reise nach Süddeutschland gehen. Bin gespannt, was der Gebrauchstest dann ergibt.
Da waren noch zwei weitere Jerseys dabei, die ich eigentlich auch so verarbeiten wollte. Aber - die Stoffe haben sich als riesige Herausforderung herausgestellt. Zwischendurch dachte ich, meine NäMa hätte den Geist aufgegeben.
HIER habe ich das in einem Extra-thread erläutert und von Euch super Hilfe bekommen.
Nun warte ich auf die Lieferung von Microtexnadeln, und dann versuche ich es noch einmal. Inzwischen ist die NäMa geparkt, der Allzweck-Tisch freigeräumt, und es kann mit dem Gemeinschaftsprojekt mit meinem Mann und den letzten Malerarbeiten weitergehen.
Danach dann wieder nähen....
Viele Grüße,
Margit
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Nach 10 untereinander stehenden Werbeeinblendungen hab ich fast meinen Text vergessen
: die TShirts für die Kinder gefallen mir, und wenn Reste von anderer Kleidung noch verwendet werden kann ist das toll.Ulla
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Die Bündchen sind wieder ehemalige Freizeithosen.
Liebe Margit, ich habe mich gerade an die Zeit erinnert, wo ich so kleine Sachen genäht habe. Da ist mir etwas eingefallen.
Kleine Kinder haben ja einen überproportional großen Kopf. Meine Tochter hatte einen vergleichsweisen kleinen, aber mein Neffe hatte eben einen normalen Kinderkopf und da hatte ich bei einem Shirt oder Pulli tatsächlich das Problem, dass er nicht durch das Halsloch kam. Damals hatte ich Jersey zur Einfassung genutzt (was bei Erwachsenen oder auch großen Kindern problemlos möglich ist).
Seither nähe ich Kindersachen zumindest am Halsausschnitt nur noch mit Bündchenware. Die dehnt sich wesentlich besser.
Zu den Halsausschnitten habe ich noch zwei Fragen: Wie breit schneidest Du das "Bündchen" zu und wie misst Du die Länge? Damit es sich schön anlegt, sagt man in der Regel, dass der Stoffstreifen bei Jersey 0,8 x gemessenener Ausschnittlänge (plus NZG) und bei Bündchenware 0,7 x gemessenener Ausschnittlänge (plus NZG). Als Höhe des Streifens nehme ich in der Regel 4 cm (so dass am Ende 1 cm sichtbar bleibt). -
Lieber KleinerElch Ja, da hast Du natürlich einen wichtigen Aspekt angesprochen. Das mit dem "Dickkopf" bei kleinen Kindern ist mir bewusst, auch wenn ich keine eigenen habe.
Aber gefühlt würde ich sagen, das sollte so funktionieren, da der alte Hosenstoff schön dehnbar ist. Sicher kann ich natürlich erst nach Rückmeldung der Mutter sein.Da es eher leichte, sommerliche Shirts sein sollen, habe ich - nach Rücksprache mit der Mutter - auf Bündchenware verzichtet, und die Jerseyreste von den Freizeithosen genommen.
Die Länge habe ich nach dem Zusammennähen von Vorder- und Rückenteil mit dem Maßband ausgemessen, wie Du oben geschrieben hast mit 0,8 multipliziert und die NZ zugegeben. Für Hals und Armeinfassung habe ich 6 cm Streifen zugeschitten. Bevor ich die einzelnen Bündchen aber (mit einem elastischen Stich) zur Runde geschlossen habe, habe ich es nochmal am Shirt angelegt und z.T. noch 1 cm oder so abgeschnitten.
Also im Moment noch Daumen drücken für den "Dickkopf". Den Brief habe ich heute fertig gemacht. Wenn die Rückmeldung da ist, werde ich berichten.
Viele Grüße,
Margit
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