20 Jahre Hobbyschneiderin - und es wird niemand kommen

  • Drei Kinder plus Patentante fände ich nun nicht wirklich schlimm zu Hause... Ich durfte nicht alleine gehen...

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  • Drei Kinder plus Patentante fände ich nun nicht wirklich schlimm zu Hause... Ich durfte nicht alleine gehen...

    du warst doch jetzt nicht gemeint :pfeifen:

    Beste Grüße aus Meck-Pomm
    Steffi


    Meine Devise: "...close enough to perfect for me!"
    (nach einem Song der Country-Band ALABAMA)


    Mein Blog: Das Landei

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  • Also, ich wundere mich auch über manches Verhalten. Aber deswegen darf man den anderen nicht pauschal verurteilen. Keiner weiß, was die Alternative gewesen wäre.
    Beispiel: wir sehen einen Mann mit einem Einkaufswagen und sechs Kästen Wasser. Hamsterkauf wegen Corona?

    Nein. Er hat vergessen, dass am nächsten Tag der Aufzug umgebaut wird und mindestens zwei Wochen nicht geht. Er wohnt im sechsten Stock.

  • Muriel79

    ...überhaupt...was haben drei Kinder beim Einkauf zu suchen? Ich möchte keinen Kindern begegnen, die sich imPulk bewegen und das Virus symptomlos weiter verbreiten. Was meint ihr warum ich um 8 Uhr einkaufen fahre!?! Da werde ich zum 👿.

    Beste Grüße aus Meck-Pomm
    Steffi


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  • Aaaaah, das hatte ich überlesen... Wir hatten ja heute auch kaum was zu tun in der Praxis und ich nutzte das kurz aus, um eben zu dm zu gehen. Warum Mutter und Vater da gemeinsam mit drei Kindern einkaufen mussten, habe ich da tatsächlich auch nicht verstanden. Kam leider häufig vor. Es war so viel los wie nie vormittags dort und alle durcheinander. Wahrscheinlich hätte man besser heute noch Schulen und Kiga aufhalten können, alle Rentner gehen einkaufen lassen und dann Shutdown ;)

  • ihr Lieben...die drei Kinder waren 1.-2. Klässler ohne Eltern. Ich verstehe schon, wenn man alleinerziehend sein Kleinkind mitnehmen muss. Ein Baby kann wohl kaum alleine Zuhhause bleiben. Es sollen doch die Zahlen derjenigen, die raus gehen reduziert werden, um die Kurve zu verflachen. Gerade im Supermarkt. So geht es nicht. Eine Mutter hat bei uns auf dem Dorfplatz zwei Kinder an der Hand, das dritte kann gerade laufen und läuft freudestrahlend auf meine Eltern zu. :shocked:


    Die Frau hat doch auch nichts kapiert. Meine Mom wollte ausweichen, das Kind lief ihr nach. Sie hätte das Kind zu sich rufen müssen. Meine Eltern mussten raus und waren unterwegs zum Arzt...zu Fuß. Ich war leider nicht dabei. Die Frau hätte ich angesprochen. Das Kleine kann nichts dafür.

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  • Wenn ein Kind auf einen zu kommt dass deutlich kleiner ist als man selbst, was genau soll da passieren?


    Selbst wenn das Kind in Richtung eines Erwachsenen spricht, etwaige Tröpfen fliegen deutlich niedriger als ansteckungsrelevante Körperteile ausgewachsener Personen (und das von mir, mit nur 165cm Körperkürze).


    Vorsicht ist wichtig, aber man muss nicht hinter jedem Zweibeiner einen Virensturm wittern.


    Klar ist es wichtig 2-3m Abstand zu anderen Menschen zu halten, aber man kann nicht erwarten, dass sich nun alle Menschen im Haus verkrümmeln, nur weil die Freizeitgestaltungsmöglichkeiten massiv eingeschränkt wurden.

    Und Erst - und Zweitklässler kann man nicht zu Hause einschließen, warum sollten sie nicht Einkäufe erledigen? Man hält einfach zu ihnen genauso Abstand wie zu jedem Erwachsenen, und gut ist.

    _______________________________________________
    Lichtmess vorbei, dadurch sieht man vieles im richtigen Licht!

  • Oh, diese Familienausflügler auf Shoppingtour hatte ich heute auch dabei... einfach lieblichst *Ironiemodus*


    Ganz niedlich:pfeifen: fand ich ja auch den Typen - männlich, älteres Modell, Marke Wasser ist gefährlich, Seife erst recht! - der ständig sein Handdesinfektionslösungsfläschchen nutzte.

    ... und noch bevor das Zeug 'ne Chance zu wirken hatte, die nächste Sache angegrabbelt hat.

    :mauer:


    (Ich war arbeiten, sonst wären mir diese Schnuckis alle entgangen...)

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  • Ich wohne vor einem Spielplatz, da war den ganzen Tag Party, bestenfalls 30% weniger als sonst. Mitten in der Großstadt - man, bin ich sauer!

    Aber in so einer typischen, kleinen Großstadtwohnung ist das bestimmt auch eine Härteprobe für viele Eltern...

  • Ich bin schon froh um unseren Garten... Ohne würde es tatsächlich hart werden. Aber so viele verstehen einfach nicht die Notwendigkeit und denken sich halt "ach, was soll passieren, dann bin ich halt mal erkältet".

    Gestern sind uns erstmals unsere Katzen auch herausgewischt in den Garten, das war sehr niedlich. Noch dürfen sie nicht richtig um die Häuser ziehen, da noch jung und unkastriert, aber dieses Erkunden im Garten war echt toll. Besser als Kino.

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  • Mein Arbeitgeber plant eine große Aktion. Damit jetzt, "in den schwierigen Zeiten" mehr Kunden in den Laden gelockt werden. Ich bin sprach- und fassungslos. Meine Kollegin hat mir das Vorhaben heute mitgeteilt. Ich weiß nicht, wie ich das finden soll. Ich schwanke zwischen purem Egoismus und verantwortungslos.

    Ich hoffe einfach, dass die Leute trotz verlockendem Angebot (sollte es das denn geben) nicht kommen und brav das machen, was geraten wird. Aber so recht dran glauben kann ich nicht.

    Viele meiner Kolleginnen (inkl. mir) haben Risikopatienten in der Familie, die wir versuchen so gut es geht zu schützen. Wir bleiben daheim, etc. Und dann kommt sowas. Das widerspricht doch dem, was gewünscht ist und was wir eigentlich brauchen.

    Liebe Grüße aus dem Ruhrgebiet

    Yvonne

  • Quote

    Klar ist es wichtig 2-3m Abstand zu anderen Menschen zu halten, aber man kann nicht erwarten, dass sich nun alle Menschen im Haus verkrümmeln, nur weil die Freizeitgestaltungsmöglichkeiten massiv eingeschränkt wurden. Und Erst - und Zweitklässler kann man nicht zu Hause einschließen, warum sollten sie nicht Einkäufe erledigen? Man hält einfach zu ihnen genauso Abstand wie zu jedem Erwachsenen, und gut ist.

    Warum wurden/werden die Freizeitgestaltungsmöglichkeiten geschlossen? Damit Leute nicht zusammentreffen. Beim Niesen fliegen Tröpfchen durchaus auch 3m weit.

    Natürlich sind andere Leute Kinder keine Aussätzigen :eek:, ich behandle sie wie jeden anderen. Ich treffe sie nicht. Ich für mein Teil halte unser Kind daheim und würde Grundschüler aktuell gewiss nicht einkaufen schicken. Sie sind schlichtweg nicht in der Lage konsequent die Hände aus dem Gesicht zu lassen (wie auch viele Erwachsene), es fehlt (gottlob) noch das Gefahrenbewusstsein für das Virus (wie vielen Erwachsenen), die Regeln zum Abstand halten werden schnell vergessen trifft man einen Freund. Auch wäre mir das Risiko zu groß dass sie auf einen rüpelnden Hamsterer treffen und unschöne Erfahrungen mit Mitmenschen machen. Der Anblick leerer Supermärkte ist schon für uns Erwachsene spooky, was denkt sich erst ein Kind. Nö Kiddies bleiben daheim. Es wird gespielt, gebastelt, im Garten getollt (Menschen ohne Garten können mit Kiddies spazieren, radfahren.... gehen, wenn daheim Lagerkoller droht), notfalls etwas ferngesehen, mehr nicht. Ja ist schwer, aber notwendig und sinnvoll. :2cent:

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  • Und Erst - und Zweitklässler kann man nicht zu Hause einschließen, warum sollten sie nicht Einkäufe erledigen? Man hält einfach zu ihnen genauso Abstand wie zu jedem Erwachsenen, und gut ist.

    Auch ich habe meine Tochter gestern einkaufen geschickt, ich musste arbeiten, sie hat frei.


    Also musste sie los, zu Fuss eine halbe Stunde hin und eine halbe Stunde zurück, Fahrrad wollte sie nicht. Erstens vergeht Zeit und zweitens ist frische Luft auch nicht das schlimmste.


    Noch einmal klare Verhaltensregeln mitgegeben und zu Hause angekommen, als erstes gründlich Händewaschen. Gut ist. Panik machen hier schon genug andere, da müssen wir nicht auch noch mitmachen.

    Die Landschaft erobert man mit den Schuhsohlen, nicht mit den Autoreifen.

    George Duhamel (1884-1966)

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  • Ich denke, es ist wie immer. Nicht die Kinder sind das Problem, sondern Eltern, die mit der Erziehung der Kinder überfordert sind. Und so gibt es dann eben Kinder wie Schnuffilein das beschrieben hat und welche, die dann eben wirklich potentiell die Risikogruppen gefährden.


    Dieses es geht nicht anders, ich muss die Kinder mitnehmen, kann ich nicht gelten lassen. Denn wie Chica schon im anderen Thread erzählt hat, wie es in Spanien ist, gibt es in so einer Zeit wohl nichts, was nicht gehen muss. Inzwischen halten sich auch meine katalanischen Freunde daran. Alle sind sozusagen im Hausarrest, maximal 1x am Tag darf eine erwachsene Person ins Freie und Lebensmittel einkaufen oder in die Apotheke. Das muss dann auch gehen. Wenn man sich vorher schon einmal Überlegungen für den Fall macht, ohne Panik, dann steht man, wenn er eintreten sollte, einfach nicht komplett überrollt und gut vorbereitet da.


    Meine Mutter meinte, sie weiß nicht, ob die heutigen Menschen solche Situationen noch durchhalten können. Die meisten Erwachsenen hatten das Glück keinen Krieg erleben zu müssen, sich zu disziplinieren, mal wochenlang nur zu funktionieren aber immer mit dem Wissen überleben kann man nur, wenn alle sich gegenseitig helfen. Und das traut sie unserer egoistischen, meist von Kindern überforderten Welt nicht mehr zu.

    Das ist nun natürlich übertrieben in mehrerlei Richtung und sie war dann überrascht, als ich ihr z. B. von Hilfsangeboten für alte Menschen beim Einkaufen erzählte.

    Sie meinte am Ende des Gesprächs nur, das menschliche Leben scheint zäher zu sein, als sie das gedacht hätte und wenn das, was sich nun offensichtlich entwickelt auch nach Corona noch anhält, dann hätte der Virus noch etwas Gutes erreicht.


    Also Ohren steif halten, auf die Nächsten achten und positiv bleiben. Alles Negative schwächt nur und man kann allem irgendwo noch etwas winziges Positives abgewinnen. Man muss es nur suchen.

    LG rufie


    Der einzige Geschmack, der einem Menschen wirklich Befriedigung geben kann,

    ist sein eigener (Philip Rosenthal)

  • ich habe vorweg gesagt, nichts dagegen Kinder beim Spazieren auf Abstand zu begegnen, aber 3 auf einmal im gleichen Alter da läuft doch was verkehrt. Irgendwann muss ich jemand bitten einkaufen zu gehen, weil andere unvernünftig sind. Ich bin die die das Risiko trägt. Ich habe noch zwei Ältere zu versorgen, die Vorerkrankungen haben, wie ich. Ich bleibe dabei. Die Kinder können gerne spazieren gehen, aber raus aus den Supermärkten. Sie haben keine Symptome und sich noch nicht so unter Kontrolle. Ich bin die, die dann auf der Intensivstation landet und ich habe Angst um meine Eltern. Mein Leben ist mir schnurz, ich habe keine Kinder, aber meine Eltern, die sollen nicht an so einem scheiss sterben.

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  • Mein Leben ist mir schnurz, ich habe keine Kinder, aber meine Eltern, die sollen nicht an so einem scheiss sterben.

    NIEMAND sollte daran sterben !


    Daher machen wir unser Möglichstes.


    Jetzt sind deine Einkäufe doch erledigt, denn musst du ja nicht gleich wieder hingehen.


    LG


    Ulrike

  • Ganz ehrlich,ich habe auch heute wieder festgestellt,daß nicht die Kinder sondern die Rentner am rücksichtslosesten sind.

    Drängeln,schubbsen und von Abstand halten wird überhaupt nichts gehalten.

    Ich habe heute einen vornehmen alten Herren angesprochen,daß er doch mal etwas Platz läßt und ein paar Sekunden wartet,bis ich meinen Wagen ausgeräumt habe.

    Er meinte,er hätte schon ein paar Sekunden gewartet....und hat mich andauernd mit seinem Hintern angerempelt,obwohl ich mehrmals schon absichtlich rückwärts gegangen war.

    Ich glaube, bei vielen der alten Herrschaften ist noch nichts angekommen,die wollen nichts begreifen.

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