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"Qualität" einer "Nähmaschine aus dem Gemüsemarkt"...

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  • Aufheben für die "Kannste-mal-eben-Leute" - die begründen oft ihr Anliegen mit "Ich habe ja keine Nähmaschine!". *duck und wech*


    :daumen: Das ist eine geniale Idee, dann sehen sie, wie "schnell mal eben" was genäht ist.

    Kreativität ist ... eine Allround-Fähigkeit für alle :na: Lebenslagen.

    Die Eile ist der größte Feind der Qualität. (Irena Paukshte)
    Keine Frau ist perfekt, aber die aus dem Süden :biggrin: sind verdammt nah dran.

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  • Hallo Stefan, ich hatte auch mal so eine Maschine vom Gemüsemarkt, die hat einen sehr schönen Gradstich gehabt, aber bei der Beanspruchung durch Dauerbelastung streikte sie in dem immer ein Plasticteil kaput ging, allso hatte ich immer den Sekundenklaber parat. Die war nur eine kurze Zeit in meinem Besitz bis ich mir eine Pfaff leisten konnte mitlerweilen nähe ich mit einer Bernina 820 Quilt Edition und sticke mit der 440QE .
    Tschüss und einen schönen Sonntag
    Aische

  • Wirklich ein sehr schöner Beitrag.
    Leider hatte ich mir sowas schon gedacht. Wäre ja auch etwas komisch wenn die vom Discounter so nähen würde wie eine Bernina oÄ. :confused:


    Interessieren würde mich als Laien mal wie eine richtig gute Maschine von innen aussieht. Einfach zum Vergleich.

    Liebe Grüße


    Anna :)8



    Man hat nicht ein Herz für Kinder und/oder eins für Tiere.
    Entweder man hat ein Herz oder man hat keins!

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  • :weinen: Ja, wer den Schaden hat...


    Ihr habt ja recht. Aber es widerstrebt mir halt, so ein technisches Gerät auf den Müll zu werfen.


    Wenn du sie zum Sperrmüll stellst findest du garantiert jemanden der sie mitnimmt bevor die Müllmänner da waren .............

    LG Bianca


    Wenn du stark bist, dann beginne, wo du stark bist.
    Wenn nicht, beginne dort , wo du deine Niederlage am leichtesten verschmerzen kannst.

  • Jetzt muss ich mich doch mal aus dem Schatten des Nur-Mitlesens trauen, denn ihr scheint mir gerade meine noch nicht gestellte Frage zu beantworten...
    Ich habe nämlich im neuen Aldi-Prospekt eine Overlock-Nähmaschine von AEG entdeckt und liebäugele nun sehr damit, das Overlocken doch mal auszuprobieren. Aber wenn ich eure "Schauergeschichten" so lese, fürchte ich, dass ich die 159 Euro im Endeffekt in den Sand setzen würde, und das wäre dann doch wieder schade.
    Irgendwelche guten Ratschläge? (Zur Hintergrundinfo: Ich nähe schon ewig, aber sporadisch, und mit mehr Spaß als Können:) Und nein, ich habe keine Bekannten mit Overlock-Maschinen, bei denen ich das mal testen könnte...)


    Herzliche Grüße
    ChristineB

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  • ...wenn du noch 80 € mehr aufbringen kannst, bekommst du bei "W6 Wertarbeit" eine bewährte Ovi mit akzeptablem Service - das wäre der Rat, den ich meiner besten Freundin oder meiner Schwester geben würde, wenn sie mich fragten ;) ...


    ... und ich bin ganz sicher, dass du die Maschine nicht mehr wirst missen wollen :D!

    Beste Grüße aus Schleswig-Holstein
    Steffi


    Meine Devise: "...close enough to perfect for me!"
    (nach einem Song der Country-Band ALABAMA)


    Mein Blog: Das Landei

  • Es gibt gelegentlich Nähkurse ( auch Wochenend- oder 1-Tageskurse) beimNähmaschinenhändler oder Nähcafes, bei denen man unter Anleitung an gestellten Maschinen nähen kann. Das wäre vielleicht sinnvoller als eine eben mal schnell gekaufte Maschine, mit der du dich dann auch nicht auskennst. Die Anfänge mit der Overlock sind schon ein wenig tricky.

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  • Das ist wahrscheinlich die beste Idee - das Nähcafé ist sogar in erreichbarer Nähe, hat aber schwierige Öffnungszeiten. Andererseits mache ich für Kindertermine ja auch alles möglich, also müsste das auch mal für mich gehen... Danke! :)


    Und wenn das Overlocken dann "meins" ist, komme ich auf "W6 Wertarbeit" zurück - auch für diesen Tipp danke!

  • Hallo Stefan,


    danke fürs Zeigen. Sieht schon erschreckend aus. Also der Guss wäre für mich nicht das Problem, ist halt hässlich, immerhin alles Metall, was man bei manchen hochpreisigen Maschinen heute nicht mehr sagen kann. Über die Qualität des Metalls kann man natürlich vom Foto her nichts sagen. Die anderen Fehler sind natürlich übel.


    Es gibt allerdings einen Satz, der mich etwas verwirrt:


    ...da hat einer mit der Flex den Aluguss "verputzt"...nein...von Aluguss kann man eigentlich gar nicht sprechen...ist ein China-Hand-Guss wie zu Singer's Ur-Zeiten...


    Ich habe hier ein altes wohl damals fast das Flaggschiffmodell von Singer von Anfang der 60er Jahre und eines, dass ich 1980 oder 1981 von meiner Patentante als Teenager geschenkt bekommen habe, auch ein solide geltendes. Ich kenne von beiden Nähmaschinen inzwischen jede Schraube. Ich mache das nur als Hobby. Meine Patentante hat mir damals gesagt, wer näht, muss eine Maschine auch kennen und in 95% der Fälle richten können. Also hat sie mir das auch beigebracht. Das erste Mal habe ich ihre Maschine mit fünf Jahren von innen gesehen.


    Wie auch immer, die Maschinen sehen von innen aber grundsolide und schön aus.
    Genauso wie die alte Singer Tretmaschine von 1908, die ich habe. Ein echtes Kunstwerk für mich.
    Ich nähe heute noch gerne mit den Maschinen, auch wenn es nicht mehr meine aktuellen sind. Besonders die aus den 60er Jahren ist ein Traum.


    Seit kurz nach 1900 zumindest bis zur Wiedervereinigung wurden doch die Singer Maschinen für den deutschen (europäischen Markt?) in Wittenberge produziert. Die haben doch, obwohl dann DDR 1983 eine der modernsten Gießereien bekommen. Ok, vielleicht haben sie die günstigen Modelle auch schon damals irgendwo in China mit herstellen lasse, bekannt ist mir das aber nicht. Sie wurden dann im Rahmen der Wiedervereinigung durch die Treuhand leider abgewickelt.


    Wann starten bei dir denn die Singer Ur-Zeiten? Seit diese blöden Heuschrecken die Marke Singer an einfach jedem geben oder schon vorher? Ich war damals auch traurig über das Ende der echten Singermaschinen, auch wenn ich ursprünglich noch etwas Hoffnung hatte, denn Husqvarna und Singer gehören demselben Konzern und ich dachte so einem lange Weltmarktführer wie Singer werden die doch nicht untergehen lassen.
    Haben sie aber. :weinen:


    Übrigens: Ich finde das Forenthema Nähmaschine aus dem Gemüsemarkt klasse. Da muss ich jedes Mal schmunzeln.


    Allerdings gebe ich zu, als ich damals eine Fernbeziehung hatte, habe ich mir auch eine Nähmaschine von Ikea zum Family-Preis geholt. Klar, ist natürlich etwas komplett anderes, aber gerade und Zickzack sowie Knopflöcher (wenn auch nicht so schöne und nur die geraden) nähte sie. Gut, sie war viel lauter. Normale Stoffe konnte man damit gut nähen. So hatte ich wenigstens keinen Näh-Entzug. Nach der Zeit habe ich sie einer Studentin aus der Nachbarschaft verschenkt. Sie näht heute noch dami, auch wenn ich ihr immer wieder einmal den Tipp gebe, sie könne sich doch nun eine gute Maschine leisten. Gut, so nähverrückt ist sie nicht, aber so alle zwei Monate näht sie sich schon etwas.

    LG rufie


    Der einzige Geschmack, der einem Menschen wirklich Befriedigung geben kann,

    ist sein eigener (Philip Rosenthal)

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  • Hab jetzt erst gesehn, wie alt dieser Beitrag schon ist.


    Er hat an Aktualität aber nichts eingebüßt ;)

    Gruß
    Detlef


    Die Pfaff meiner Mutter hat damals zwei Monatsgehälter gekostet und näht nach über 60 Jahren immer noch. Dann müsste eine Nähmaschine, die nur einen Tageslohn kostet, umgerechnet ein Jahr halten - tatsächlich, die meisten Maschinen dieser Preisklasse schaffen das sogar.

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  • Auch wenn der Beitrag mehr als veraltet ist. Danke fürs Zeigen der Maschine. Das ist genau die „Möhre“, auf der ich die ersten ca. 7 Jahre (nach den ersten Versuchen auf einer geliehenen Privileg) genäht habe.

    Die Maschine hatte ich mir nicht selber ausgesucht, sondern zum Geburtstag geschenkt bekommen. Und NEIN, ich glaube die Schenkende hat die Maschine nicht aus Bosheit ausgewählt, sondern aus Unwissenheit.


    Einen Vorteil hatte die Maschine allerdings: Danach kann man sich nur steigern!!! 😂

    Einmal editiert, zuletzt von tantejutta80 ()

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