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Posts by kledet

    Mein Schatz ... meinte, dass für Anfang könnte es auch ein Discounter-Ovi reichen :rolleyes: Aber diese Idee konnte ich ihm doch ausreden))

    Gut so! Wenn er seine Elektrowerkzeuge, Fernseher usw. auch beim Discounter kauft, könnte er ja auf die Idee kommen, dass eine Discounter-Ovi ausreicht, aber das stimmt leider oft nicht.


    Die Medion, Singer usw. für ca. 150-180 Euro funktionieren manchmal, die Maschinen der Preis-Klasse darüber (W6, Gritzner, Brother usw.) funktionieren fast immer.
    Gerade Anfänger sollten auf keinen Fall eine Discounter-Ovi kaufen!

    So. Gestern durfte ich alle Ovis, die im Laden da waren, ausprobieren... Und am besten habe ich mich mit Elna verstanden)) Aber der Preis!!! Ich verstehe es, dass es nicht umsonst so hoch ist, aber von meinem Mann kam eindeutiges "Nein". Nicht mal Ratenzahlung konnte ihn umstimmen. Heul!!!

    Nun bin ich wieder am Anfang - soll ich den Gritzner oder W6 nehmen? Weil mit keinem von "anwesenden" Brothers kam ich zurecht.

    Welche Elna war es denn und was soll sie kosten?


    Die W6 und die Gritzner würde ich komfortmäßig im Bereich der 300-Euro Brother einstufen.

    Warum "passte" es mit den Brothern nicht?

    Einfädeln zu kompliziert, Lautstärke, langsam Nähen klappte nicht oder?


    Die W6-Overlock kostet ca. 230 Euro, die billigste Elna Overlock mehr als das Doppelte. Ob man das dann vergleichen kann, nur weil beide von Janome gebaut werden sollen?


    Der Smart und der EQS kommen beide von Mercedes, kann man die miteinander vergleichen?


    Ich weiß nicht, ob das Geld im Moment einfach nicht da ist (geht mich auch nichts an) oder ob dein Mann nicht gewillt ist, für so einen "Luxus" Geld auszugeben.

    Manche knappsen bei langlebigen Maschinen wie Overlock oder Nähmaschine, geben aber ohne mit der Wimper zu zucken einen viel höheren Betrag für einen Satz neue Reifen aus, die in vier Jahren verschlissen sind oder kaufen ein 1000 Euro Smartphone, obwohl deutlich günstigere auch gut funktionieren.


    So eine Overlock kann man ja 20 Jahre und mehr nutzen.

    Hallo Katja,

    ein Foto der Maschine wäre hilfreich, aber wahrscheinlich braucht sie ganz normale Standardnadeln 130/705H.


    Fadenrisse können viele Ursachen haben, von Scharten im Fadenweg über Billignadeln, schlechtem Garn bis hin zu verstellter Mechanik.

    Nun schwanke ich schon wieder bei der Entscheidung - soll es Brother oder gritzner werden? Wenn Brother, dann 1034dx? 2104D? 🤷‍♀️

    Wenn der Brother-Händler in deiner Nähe ist und auch Service bietet würde ich die Brother nehmen. Gerade am Anfang kann es hilfreich sein, wenn ein Ansprechpartner in der Nähe ist.

    Warum Brother zwei so ähnliche Maschinen in derselben Preisklasse verkauft verstehe ich nicht, aber vielleicht weiß der Händler mehr.

    Mir steht nur meine Pfaff Tipmatic 1015 zur Verfügung, also nur Geradestiche und Zickzack. Mehr kann sie nicht ;-)

    Mehr braucht es ja auch nicht für die allermeisten Projekte.

    Lieber eine robuste 1015 als eine moderne Billigmaschine mit drölfzig Zierstichen!

    Vielleicht auf Dauer noch eine gute Overlock danebenstellen. Die alten Pfaff Hobbylock aus der Zeit waren gar nicht schlecht - nur hässlich vergilbt sind die meisten Gehäuse inzwischen.

    Wenn man den richtigen Fuß nimmt und die Enden einrollt ...


    Interessant ist, wie es dazu kommt, das Mensch glaubt eine Fähigkeit/ Fertigkeit mit (durch) eine Maschine kaufen zu können...

    Naja, man kann zumindest eine Maschine kaufen, die nach kurzer (Einarbeitungs-)Zeit ein Arbeitsergebnis erzielt, das ohne diese Maschine nicht möglich ist. Vor allem nicht in der Zeit!


    Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich, das hier schon:

    Man kann vielleicht mit einem Stechbeitel und einem Klüpfel ein Brett glatt bekommen, wenn man gaaanz viel Zeit und Erfahrung hat.

    Man kann aber auch mit einem Abricht-/Dickenhobel zu einem meist besseren Ergebnis in viiiieel kürzerer Zeit kommen.


    Die manuellen Fertigkeiten der ganzen Generationen - ab Gameboy - sind grottenschlecht und können nur sehr mühsam auf ein mangelhaftes bis knapp ausreichendes Niveau gebracht werden.

    Nicht nur das Niveau der manuellen Fertigkeiten!

    Wann habt ihr denn festgestellt, dass eure Kinder Linkshänder sind?
    Mein Enkel (fast 2) nimmt z.B. den Löffel mal in die linke und mal in die rechte Hand, da ist noch keine Präferenz erkennbar.


    Zum Stecken: Obwohl ich Rechtshänder bin, stecke ich sehr oft die Nadeln flashc herum in den Stoff, da habe ich wohl einen Knoten im Hirn.

    Wenn er oft krank ist, ist er nicht ohne Handicap.

    Chronische Krankheiten sind da durchaus ähnlich.

    Genau, die Montagskrankheit zum Beispiel ;-)

    Und es gibt Kollegen, die können nicht schneller und es gibt welche, die wollen nicht.

    Solidargemeinschaft ist da so ein Wort, das irgendwie in Vergessenheit gerät.

    Auch ältere Mitarbeiter schaffen nicht immer mehr alles so flott wie die Jungen. Aber die werden auch mal alt und hoffen darauf, dass sie trotzdem nicht ausgesiebt werden.

    Bin ja selber nicht mehr der Jüngste und und möchte auch nicht (mehr) im Akkord oder auf Provisionsbasis arbeiten.


    Genauso, wie ich für kranke Kollegen mitarbeite, erwarte ich das auch, wenn es mir mal schlecht geht.

    Ältere, erfahrene Mitarbeiter sind vielleicht etwas langsamer, aber machen tendenziell auch weniger Fehler, was unterm Strich zur selben Arbeitsleistung führen kann.

    Und alles nur durch die markwirtschaftliche Brille zu betrachten, ist auch irgendwie am Menschen vorbei gedacht.

    Richtig, als armer Kranker geht es mir in Kuba (höchste Ärztedichte der Welt) wahrscheinlich deutlich besser als in den USA, dafür kann ich in Kuba keine Nähmaschine kaufen, weil es da kaum welche zu kaufen gibt und ich sie mir selbst als Arbeiter nicht leisten könnte.


    Darum bin ich froh, weder in Kuba noch in Amiland zu leben und ich darf das hier sogar offen schreiben.

    Naja, um es marktwirtschaftlich zu sehen, könnten ja auch die Preise für Rechtshänderscheren etwas nach oben genommen werden und der Preis für die Linkshänderscheren nach UNTEN angeglichen. Dann wäre der Preis ja gleich und der arme Fabrikant hätte sein Einkommen. 🤔😉

    Auch wieder ungerecht, den Rechtshändern gegenüber, oder? 🤷🏼‍♀️

    Warum sollen die mehr bezahlen wegen ein paar Leuten, die nicht in der Lage sind, ihr Gelumpe in die „Richtige Hand“ zu nehmen? 😉

    Der Fabrikant, der NUR Rechtshänderscheren produziert, kann diese dann aber billiger anbieten als der, der linke und rechte Varianten produziert.

    Der brave links/rechts Scheren-Fabrikant geht dann pleite, weil er ca. 90% seiner Scherenproduktion nicht mehr verkaufen kann, da zu teuer und dann gibt es gar keine Linkshänderscheren mehr zu kaufen oder nur noch als Spezialanfertigungen mit entsprechenden Preisen.


    Selbst wenn der Staat dem Fabrikanten vorschreibt, dass er beide Sorten produzieren muss, kommt dann der Mitbewerber aus dem Ausland, der diesen Zwängen nicht unterliegt, und dann kauft der Verbraucher halt Scheren aus Absurdistan oder so.


    OK, dann werden halt Zölle auf alle Scheren usw. aus Absurdistan erhoben, womit dann aber die Verbraucherpreise hier steigen und der Lebensstandard der Menschen insgesamt sinkt.


    Thema Fleiß: Fleiß soll belohnt werden, ohne Frage! Fleiß wird aber automatisch immer mit Schnelligkeit gleichgestellt. Jemand der also motorisch gehandicapt ist, wird daher immer zu den Faulen gezählt, weil er das normale Tempo mit Mühe und Not erreicht, obwohl er sonst strebsam und unermüdlich arbeitet.

    Bei einem gehandicapten ist man oft sogar eher geneigt, diesem Menschen ein langsameres Tempo zuzugestehen, weil man froh ist, diese Einschränkung nicht zu haben.

    Aber was ist, wenn der unversehrte Arbeitskollege halb so schnell arbeitet und doppelt so oft krank ist wie man selber, dabei aber das gleiche Gehalt bekommt. Ist das gerecht?

    Soll man dann selber auch langsamer arbeiten und Beamtenmikado spielen?

    Ja, ja ... "der Markt regelt das" und so weiter. Wenn's denn mal so wäre! Ich kann diese Reden einfach nicht mehr hören.

    Wenn es um die Ungerechtigkeiten in unserer Gesellschaft geht, bin und bleibe ich ein grantiges altes Weib, das nie aufhören wird dagegen zu meckern.

    Was ist denn die Alternative?

    Eine Welt, in der die Regierung vorgibt, wer was zu produzieren und was etwas zu kosten hat, damit es für alle gleich viel kostet?

    Der/die ein oder andere Foristi kennt noch ein System, in dem fast alles vorgeschrieben wurde, das ist ja erst gute dreißig Jahre her.

    Hatten die Linkshänder dort ein größeres Angebot an Werkzeugen?

    Oder an Stoffen, Nähmaschinen usw.?


    Edit: Weil ich es gerade in Technikforum gelesen habe, erlaube ich mir ein Zitat aus einem Post:


    Marktwirtschaft ist ein schlechtes und ungerechtes System, aber alle anderen Systeme, die es bisher gegeben hat und mit denen ich mich auseinander gesetzt habe, waren/sind schlechter für die Menschen, die dort leb(t)en, zumindest so lange die soziale Komponente so groß geschrieben wird wie in D-Land.


    Eine 100%e Gerechtigkeit gibt es nicht, kann es nicht geben und wird es nie geben!

    HA! Auf diesen Einwand habe ich gewartet. Es gibt aber auch nur gut 10% Frauen, die Kleidergröße 36 tragen. Und nun?

    Hat darum Ulla Popken diese Größe nicht im Programm?

    Und die, die es dann gerade trifft, sollen einfach mal ruhig sein, weil es den Leuten anderswo schlechter geht?

    [...[

    Und die Idee, dass man als Angehöriger einer Minderheit nichts zu fordern hat, ist einfach nur absurd.

    Ich habe nicht gesagt, dass man nichts fordern soll, aber die Forderung nach identischen Preisen habe ich kritisiert.

    Wir leben in einer Marktwirtschaft und nur diese bietet uns den Vorteil einer wahnsinnig großen Vielfalt an Angeboten, da ist für jeden etwas dabei. Dazu gehört aber auch die freie Preisgestaltung.

    Ich denke, dass das tatsächlich der Grund ist. Für diejenige, welche es betrifft, ist das jedoch schon irgendwie.... naja ich würde mal sagen diskriminierend.

    Mich wundert nur, warum sich hier niemand darüber aufzuregen scheint, dass ein Frauenhaarschnitt viel, viel teurer ist als ein Männerhaarschnitt und da ist der Anteil der Diskriminierten ja ziemlich genau 50%.


    Von dem, was mann (!) im Jahr spart, kann er einige Linkshänderscheren kaufen.

    Dafür regt sich meine Frau darüber auf, dass sie denselben Flugpreis zahlen muss wie die doppelt so schwere Person am Check-In Schalter nebenan, während beide für das Extra-Kilo beim Gepäck denselben Aufpreis zahlen müssen.


    Gluten-, zucker- oder lactosefreie Lebensmittel sind auch teurer als "normale". Doof für Leute, die so etwas brauchen.


    Das Leben ist hart und ungerecht - irgendwo und irgendwie wird immer irgendjemand benachteiligt.

    Uns geht es so gut (!), dass wir über unterschiedliche Scherenpreise diskutieren können.

    Eigentlich unverschämt, wenn die überhaupt teurer sind. Es ist jetzt nicht so, dass es kaum Linkshänder gäbe und alles Spezialanfertigungen wären.

    Naja, es gibt angeblich gut 10% Linkshänder, das bedeutet viel kleinere Stückzahlen und wenn dann die Linkshänderschere nur wenig teurer ist als die für Rechtshänder, dann verdient der Hersteller/Händler daran im Verhältnis viel weniger als an der Rechtshänderschere.

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