Posts by kledet

    Hallo Andrea,

    die Pfaff-S/N-Tabellen hatte ich erst vor ein paar Minuten hier verlinkt. Deine Maschine dürfte demnach von 1954 sein und damit eine der ersten 230, denn bis 1954 wurde auch die 130 gebaut, die Vorgängermaschine der 230. Spätere 230 sind dann hammerschlag grau.

    Die Singer, die Mitte der 1950er Jahre gebaut wurden, standen den Pfaff in der Qualität und Haltbarkeit aber nicht nach, ansonsten mal meine Signatur lesen ;-), denn die Maschine meiner Mutter ist auch eine 230 (automatic grau).


    Hat deine Maschine einen Motor?

    Hallo,
    und ohne Faden verbiegt die Nadel nicht?

    Wirklich nicht?

    Komisch - prüfe bitte mal nach der verlinkten Anleitung das Greifertiming und die Nadelstangenhöhe. Auf der Seite nach oben scrollen.


    Fürs Greifertiming brauchst du keine Schlingenhublehre. Einfach im Tiefpunkt der Nadel an der Nadelstange mit einem Edding eine Markierung für die 2 mm Schlingenhub machen und dann schauen, ob das +/- passt.


    Achja, zeige doch mal ein Foto von der hinteren Schraube, an der du gedreht hast.

    Hallo Fredie,

    Wenn ich WD40 ins Handrad sprühe muss da anschließend auch Öl dran? Und muss ich das losschrauben? 4CA1BB51-4AA2-4B9C-BF69-FA55F71DB2D8.jpeg

    wenn sich das Handrad zum Spulen nicht auslöst, dann ist da eventuell das innere und äußere Teil des Handrads verklebt.

    Wenn du die kleine Schraube löst, kannst du - wenn die Verklebung gelöst ist - das ganze Handrad abnehmen und dann auch dort reinigen und ölen.
    Den orangenen Riemen aber bitte vorher abnehmen, in dem du die Schraube lockerst und den Motorhalter etwas nach oben schiebst.

    Beim Zusammenbau darauf achten, dass die innere Zähne der Scheibe nach außen zeigen.

    Hallo Frederik,

    du hast Josef um Hilfe gebeten. Der schreibt hier in diesem Forum aber nicht -also bis 2012 war das ein Forum, aber seitdem sind es zwei und Josef schreibt halt im anderen.

    Wenn du aber die Aussparung des Spulenkapselträgers (2) in den Finger des Spulenkapselträgeranhaltestücks (bei 1) bringst, dann dreht sich der Spulenkapselträger nicht mehr mit und gut ist.

    12.jpg

    Hallo,

    und zwischendurch schon mal ein Spritzer WD40, Kriechöl, Rostlöser ins Handrad sprühen und einwirken lassen, vorher evtl. den Riemen entfernen.

    Hallo,

    das mit den Blechen haben angeblich auch die Singer-Leute früher auf Messen gemacht.

    Die Holzwürmer unter uns können auch dünne Sperrholzplatten vernähen und damit den Nachbarn beeindrucken.

    Oder zersägen? Also die Sperrholzplatte, nicht den Nachbarn: Die erste Stichsäge war eine Nähmaschine.

    Die Pfaff 30 macht sich auch gut als Dekupiersäge, die Adler 52 als Drechselbank -> klick.


    Der unterbrochene ZickZack ist der "genähte ZickZack" oder auch Bogennaht genannt. Das können solche Maschinen wie die Gritzner VZ oder Anker RZ in der Automatik Version. Die werden durch austauschbare Stischmusterscheiben gesteuert und haben auch die Scheibe für die Bogennaht dabei. Das sind auch sehr robuste Vollmetall Nähmaschinen die alles nähbare nähen was unter das Füßchen passt.

    Richtig, die Gritzner VZ und auch GA können den genähten oder geteilten Zickzack, ebenso die Anker RZ Automatic oder auch die Phoenix 383 und 483.

    Diese Maschinen haben den Vorteil, dass sie teilweise sehr günstig angeboten werden, weit unter Pfaff 1222-Niveau, dafür haben sie aber auch kein IDT.

    Vorsicht ist lediglich bei der Motorisierung angebracht, da dort teilweise die Entstörkondsatoren durchbrennen und ersetzt werden müssen.

    Es gab früher die Pfaff Tipmatic Serie, Made in Germany (und das sollen die besten sein). Die Produktionsstrassen wurden iirc in den 1990er Jahren verkauft und auf denen wurden/werden (?) im Iran die Gritzner Maschinen gebaut.

    Die Gritzner 6122/6152 sind baugleich mit den Pfaff Tipmatic 6122/6152.

    Die Gritzner 1035/1037 sind auch baugleich mit Pfaff Tipmatic Modellen, aber unter anderer Modellnummer, die Gritzner 1037 entspricht wohl der Pfaff 1051.


    Die Pfaff Select 3.x/4.x sind wieder Weiterentwicklungen der alten Pfaff Tipmatic Modelle, wobei sich da in technischer Hinsicht wenig getan hat.

    Zwischendurch hat man im Greifer ein Metallteil durch ein Kunststoffteil ersetzt und dann wieder gegen Metall ersetzt.


    Diese Maschinen sind innerlich sehr ähnlich aufgebaut und die meisten Ersatzteile passen untereinander von Pfaff nach Gritzner und umgekehrt.


    Aber auch die Gritzner und Pfaff Select sind Haushaltsmaschinen, die bei intensiver Nutzung zum einen regelmäßige Wartungen brauchen und zum anderen dann auch irgendwann durchgenudelt sind, sie kosten ja auch nur noch etwa einen Brutto-Wochenlohn für Statistik-Durchschnittsverdiener (->Signatur).

    Jede Wochen einen Tropfen Öl in den Greifer ist bei diesen Maschinen Pflicht!


    Meine Frau näht auf einer alten Tipmatic 6122 und es ist schon für mich beeindruckend, wie souverän die Maschine durch eine Jeanslage geht, die so gerade noch unter's Nähfüßchen passt.

    Mit Vollgas schafft das ja fast jede Maschine, aber so schön langsam Stich bei Stich, das hat schon was.

    Wenn Dir die Pfaff 1222 Deiner Mutter liegt und Du mit dieser Maschine gut zurecht kommst, was spricht dagegen Dir genau diese Maschine über den Gebrauchtmarkt zu kaufen?

    Vielleicht die Preise?
    Gut aussehende, vollständige Maschinen kosten teils 400,- Euro und mehr, selbst defekte Geräte gehen als Schlachtmaschinen für 100,- Euro weg.

    Auch bei einer guten 1222 können in der Folge Reparaturen anfallen (Wanderlager verstiften, Stichmusterblock ersetzen), die Geld kosten.

    Das bitte mit einplanen, aber ansonsten ist das eine hochwertige Maschine. Bitte darauf achten, dass der Anschiebetisch dabei ist, den gibt es einzeln gar nicht oder nur zu astronomischen Preisen.


    Als kleine Backupmaschine könnte man nach einer Pfaff 207 Ausschau halten, die hat genau die gewünschte Stichausstattung, hat auch zwei Schwachstellen (Greiferzahnrad, Motorhalter), aber kostet auch in repariert nicht die Welt.


    Wie wäre es mit einer Profimaschine, Bettina?
    Du scheinst ja doch sehr viel zu nähen, wenn du sogar bei einer Bernina die Drehknöpfe kaputtgedreht hast.

    wie wäre es da mit Profiwerkzeug?

    Es gibt die Global ZZ 217, ein Nachbau der Bernina 217/Adler 1217, den es auch mit dem genähten Zickzack (hier 6-Stich Zickzack genannt) gibt.

    Wie wäre es denn dann mit einer Schustermaschine?

    Eine Claes gibt es schon für 250 Euronen. Die ist aber zum Treten.

    Da kann man auch einen Motor dranbauen und landet dann bei vielleicht 400,- Euro, aber es bleibt eine Reparaturmaschine, damit macht man kurze Nähte auf engem Raum und mit eher kurzer Stichlänge (4 mm ist schon gut bei den alten Maschinen).


    Die Adler 205 und die Hightex Cowboy sind mir bekannt. Nur wäre ein Preis von unter 1200 € mir gerade lieber.


    Hat jemand Tips oder Maschinen Empfehlungen?

    Warten, bis dir eine Cowboy oder Adler 205 oder so für den Preis über den Weg läuft.

    In der Zeit sparen, damit du mehr Geld zusammenbekommst, um dir eine gute Adler 205 oder Cowboy zu gönnen.


    Du kannst dir auch einen Pfaff 335 Klon zulegen, die gibt es in neu schon mit etwas Glück für unter 1.000 Euro, z.B. die Shanggong 335.

    Shanggong ist laut dieser Seite 90% Eigner von Dürkopp Adler und Eigentümer der Pfaff Industriemaschinensparte.

    Die Shanggong 335 soll Nadeln bis Stärke 200 nutzen können, damit müsste auch 10er Garn nutzbar sein.


    Achtung! Es gibt auch 335 Klone, die nur für dünnere Fäden geeignet sind, bei Fit 335A z.B. max. 20er Garn, liegt wahrscheinlich am kleineren Greifer.

    Hallo,

    das kommt aufs Auto an.

    Peugeot 106/Citroen Saxo: 1 Schrank bei 3,6 m Außenläge

    Opel Astra H Caravan: 2 Schränke bei 4,5 m Außenlänge (Schränke liegend)

    Peugeot 206 sw: 3 Schränke bei 4,0 m Außenlänge (die Schränke passen aufrecht stehend hinein!). Ansonsten ein potthässliches und fehleranfälliges Auto, aber perfekt für solche Transporte.


    Jeweils mit umgelegte bzw. ausgebauter Rücksitzbank. (Fast) jeder Wagen mit umklappbarer Rücksitzbank und Heckklappe sollte gehen. In einen Golf o.ä. müssten zwei Schränke passen, in einen Polo o.ä. mindestens einer.


    Man sollte für den Transport Maschinenkopf und Schrank voneinander trennen:

    Erst die Lederriemen abwerfen, sofern vorhanden, dann die Maschine nach hinten kippen und die beiden Befestigungsschrauben lockern und danach die Maschine nach vorne oben herausziehen und einzeln wegtragen. Der Schrank ist dann nur noch halb so schwer.

    Die aus Spanplatte wiegen leider immer noch sehr viel, die aus Tischlerplatte sind etwas leichter, aber meist bei den sehr alten Maschinen zu finden.

    Meine alten Maschinen müssen jedes Garn nehmen. Ganz selten ist mal eines dabei, dass fast nur aus Knoten besteht und ständig reisst, das kommt dann halt weg.


    Einen Knopfannähfuß benutze ich schon mal und finde ihn praktisch.

    Hallo,

    die Alten sind nicht kompliziert, finde ich.

    Man muss/kann ein, zwei Dinge mehr einstellen als bei den neuen, dafür können sie ja oft nur Geradstich und Zickzack.


    Es werden rund um Rheda einige gute Anker RZ angeboten, die aber alle Tretantrieb haben.

    Eine Motornachrüstung ist nur bei der alten Bauform einfach, bei den grünen bzw. grün-weißen ist es deutlich komplizierter, einen Motor anzubauen.

    Die alten Anker benötigen aber das Nadelsystem 287WH/1738, das ist nicht so gängig wie 130/705.


    Eine Singer 216 ist dabei, die ist auch ok und braucht Standardnadeln. Die alten Singer sind ja klasse, nur die neuen, billigen nicht. Wenn man bei modernen Singer etwas mehr Geld ausgibt, geht es auch wieder. Ich hatte letztens eine Confidence (ca. 300 - 400 Euro Klasse), die war gar nicht schlecht.


    Generell scheinen im Moment auch die Gebrauchtpreise eine Corona-Aufschlag zu haben

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