Posts by kledet

    Hallo,

    du musst die Schraube nicht komplett rausdrehen, sondern nur zwei, drei Umdrehungen lockern.

    Dann müssen das silberne Auslöserad und das graue Handrad gegeneinander verdreht werden.

    Handrad rechts herum und silbernes Auslöserad links herum gegen den Uhrzeigersinn.


    Wenn nix geht, dann festen Stoff (alte Jeans?) oder dünnes Leder um das Auslöserad legen und mit der Wasserpumpenzange mit viel Druck, aber langsam und vorsichtig drehen.

    Hallo,

    die Elna tx air electronic ist zunächst mal eine sehr hochwertige Maschine mit sehr guter Geschwindigkeitsregelung.

    Ich glaube, es wird sehr schwer, eine Neumaschine mit vergleichbar hochwertiger Mechanik zu finden.

    Made in Swiss fängt heutzutage bei knapp 10.000 Euro an, kann dann aber auch sticken und viele tolle Stiche inkl. automatischer Knopflöcher, viel mehr Zickzackbreite usw.


    Ich habe gesehen, dass sich bei meiner Elna tx air electronic (robuster Oldtimer aus den 80ziger Jahren und sehr kompakt, platzsparend) auch eine Zwillingsnadel verwenden lässt. Als Zubehör konnte man nur eine Zwillingsnadel mit max. 2,7 mm bestellen. Die max. Stichbreite ist jedoch 8 mm. Also könnte man theoretisch auch eine Zwillingsnadel bis 8 mm verwenden, wenn ich das richtig sehe. Ich habe bisher noch nicht damit genäht.

    Wie kommst du auf 8 mm?

    Iirc ist die Stichbreite der Elna auf 4 mm begrenzt. Breitere Zwillingsnadeln als 4 mm sind selten zu finden. Von Schmetz gibt es eine mit 6 mm, eventuell passt sie noch rein, aber ich wäre da vorsichtig, damit der Greifer nicht beschädigt wird, denn der ist sehr hochwertig gearbeitet und wahrscheinlich teuer im Austausch.

    Hallo,

    du meinst wahrscheinlich Phoenix Universa.


    Ich würde zunächst mal den Gesamteindruck checken:

    Ist die Grundplatte noch schön schwarz, hat eventuell sogar noch Goldverzierungen, die gut erhalten sind, oder ist der Lack schon bis auf's Metall abgetragen?


    Dann würde ich schauen, wie leichtgängig die Mechanik ist. Wenn sie extrem leichtgängig ist dann könnte sie abgenutzt sein, ist sie extrem schwergängig, dann muss man sie erst wieder gängig machen oder hat sogar einen Defekt (z.b. Nadelstange verbogen o.ä.).


    An der Nadelstange kann man durch hin- und herbewegen Spiel feststellen, auch den Greifer mal auf Spiel prüfen.


    Stichplatte: Wie sieht das Stichloch aus. Gibt es zahlreiche Nadeleinschlagskrater oder ist eventuell bei Zickzackmaschinen aus dem Langloch sogar ein Kreuzloch geworden? Dann Finger weg.


    Und vorher erkundigen, welches Nadelsystem benötigt wird. Gerade die Phoenix Universa sind da sehr speziell, denn 29, 229, 329, 39 und 49 benötigen 1910er Nadeln, die kaum noch erhältlich sind.


    429 und 249 laufen mit 1738/287WH Nadeln, die sind sehr gebräuchlich im Industriebereich und dementsprechend gut zu bekommen.


    Bei der 39 und 49 kann man mit etwas Geschick auf das 1738er Nadelsystem umstellen, bei den kleinen Maschinen geht das nicht ohne Flex unter Zerstörung des Originalzustands.


    Es gibt noch viele andere gute Modelle. Schaue doch mal, was in deiner Gegend gerade angeboten wird.

    Bei Dateityp steht: Adobe Acrobat-Dokument (zip)

    Das Standardprogramm für Zip-Archive sollte aber nicht Adobe Acrobat sein, sondern der Windows Explorer oder ein externes Zip-Programm (7zip, winzip o.ä.)


    Im Windows Explorer auf das Zip-Archiv zeigen -> rechte Maustaste -> öffnen mit -> andere App auswählen -> Windows Explorer
    (so ist der Weg bei Win 10, bei Win 11 könnte da noch ein Schritt dazwischen sein wie "weitere Optionen anzeigen" oder so).

    ach weißt du...die Schwiemu vom kleinen betreibt Psychoterror, weil sie Oma werden will...

    Naja, wenn im Freundes- und Bekanntenkreis die Altersgenossen von den Enkeln schwärmen und Bilder/Videos herumzeigen, dann kommt man sich irgendwann doof/klein/unwichtiger/wasauchimmer vor, wenn man als einzige/r noch enkelfrei ist.


    Als stolzer Opa muss ich mich da manchmal zusammenreißen, wenn ich mit ungewollt enkellosen zusammen bin, damit nicht noch Öl ins Feuer gegossen wird.


    Deswegen Druck machen bei den eigenen

    (Schwieger-)Kindern geht aber gar nicht.

    Dass die Maschine zuverlässig ist, wenn erstmal richtig gewartet, kann ich mir schon gut vorstellen. Es soll ja aber auch Fälle von Materialermüdung bei so manchem Bauteil geben…🤔

    Das Problem betrifft aber eher die jüngeren Maschinen so ab 1960/1965 und jünger, die älteren schwarzen Maschinen sind davon fast gar nicht betroffen.

    Je jünger, desto höher der Kunststoffanteil und viele Kunststoffe altern und ermüden halt.


    Also, wenn man eine Bernina hat, braucht man eine Ölkanne.

    Das gilt aber in erster Linie für den B9-Greifer, oder?

    Der ist so groß, dass trotz eher bescheidener Drehzahlen die Umlaufgeschwindigkeit der Greiferteile so hoch ist, dass dort eifrig geschmiert werden muss und wenn man diese Maschinen zum Sticken einsetzt, kommen auch noch viele Betriebsstunden zusammen.

    So, jetzt aber wieder viel Spaß mit den Neuerscheinungen!

    2.) so'n olles Eisenschwein will ich auch nicht :o ...

    Ich bin bereit, einen gewissen Preis für Präzision, Komfort und Ästhetik zu zahlen, aber eine Nähmaschine ist für mich immer ein Werkzeug, das bitte funktionieren möge und an dem ich auf gar keinen Fall herumschrauben möchte.

    Warum ist eigentlich der Glaube so verbreitet, dass man an alten Nähmaschinen ständig herumschrauben muss.

    Die werden einmal gründlich gereinigt und geölt, dann laufen die meisten schon wieder, ganz ohne Schrauberei.

    Ein Teil der Alten muss einmal repariert oder justiert werden und läuft dann wieder für lange Zeit ohne Probleme, oft länger als so'n neumodischer Tüdelkram.

    Das! versteh ich aber. Zum einen wird wohl das Wissen fehlen. Ich persönlich weiß nicht welche Eisenschweine aus grauer Vorzeit so schnell nähen können - und falls die Info nicht im Nähmaschinenverzeichnis steht, habe ich auch schlechte Karten es je herauszufinden.

    Zweitens: Zubehör dürfte schwierig sein.

    Drittens: Support & Reparatur, ebenfalls schwierig. (außer man kanns selber)

    1. Dazu kannst du ja hier fragen ;)

    2. Zubehör an Füßen ist teilweise nur noch gebraucht zu bekommen, aber oft beim Kauf schon dabei.

    Bei manchen alten Maschinen passen sogar die Füße von den aktuellen Industrienähern.

    3. Ja, das stimmt schon, aber zum einen braucht man sehr selten Support und bei einer modernen Maschine heißt es heute doch oft: Einschicken!


    Das Problem ist aber, das eine hohe Nähgeschwindigkeit eine hohe Präzision in der Mechanik erfordert und die ist schwer (!) und kostet halt Geld.

    Eine aktuelle Billigmaschine schafft dementsprechend oft nur 650/min, eine hochwertige, teure Maschine vielleicht 1.000/min, während gute Eisenschweine auch mit Zickzack über 2.000/min schaffen, im Geradstich sogar 5.000/min.


    Das nächste Problem ist die Schmierung: Moderne Maschinen sind meist dauergeschmiert (es muss die Schmierung bis zum nächsten Neukauf halten) und werden gar nicht oder nur ganz wenig geölt.
    Kein Hobbynäherix will ständig mit dem Ölfläschchen hantieren oder gar alle ein, zwei Jahre beim Schnellnäher einen Ölwechsel vornehmen.


    Die kleine, wegräumbare "Industriemaschine" wird es nicht geben, aber es gibt die kleine "Gewerbemaschine" Sailrite, die gerne für Lederarbeiten usw. genommen wird. Die ist zwar nicht schnell, aber dafür ziemlich kräftig.

    Nur bei dem Gewicht der Sailrite (je nach Quelle 16 kg bis 55 lbs) bekommen die meisten hier wahrscheinlich schon Schnappatmung beim Wegräumen.

    Dann deiner Frau viel Spaß mit der Neuen.

    Ich bin mir sicher, dass ich die AEG wieder zum Nähen gebracht hätte, aber der Transport von/nach Spanien lohnt dann auch wieder nicht.


    Verschenke die Maschine an einen Bastlerix, der/die/das bekommt sie wieder hin.

    Warum sollte man eine neue Maschine anbieten, die 3000 Stiche/min schafft und dann 4.000 Euro kostet, wenn man "um's Eck" eine gebrauchte findet, die man für 40 Euro bekommen kann.

    Und vor allem: Warum holt sich keiner die schnellen Eisenschweine in's Haus? Die stehen teilweise monatelang für kleines Geld in den Kleinanzeigen sich die Spulen platt.


    Jetzt nicht unbedingt eine Phoenix M, die ist wirklich selten (und steht noch auf meiner Wunschliste), aber es gibt zig Maschinen die immerhin 2.000 oder 2.500/min schaffen und auch keine Abnehmer finden.

    In deinem Video macht der Unterfaden eine Schlinge um den "Nippel" :) und macht dann einen Knoten unter dem Stoff. Wenn ich mir mein Zeitlupenvideo (aus Beitrag 1) ansehe, dann hat das aber überhaupt nichts damit zu tun. Der Unterfaden bleibt immer im Inneren der Spule, bis er dann schließlich herausquillt und sich verknotet!

    Es ist der Oberfaden, der sich verknotet!


    Nimm unterschiedliche Garnfarben oben/unten, dann kannst du das sehen.


    Der Greifer packt zwar den Oberfaden, aber er transportiert in nicht weit genug, da fehlen nur ein paar Grad im Uhrzeigersinn.


    Naja, eine wirklich bessere Maschine ist nicht verkehrt, aber ich hätte die AEG nun gerne bis zum Nähen gebracht.

    Bring sie mal ins Repaircafe oder verschenke sie an einen Bastler, wenn du nicht weitermachen willst.

    Das IDT hilft bei schwierigen Stoffen, da von oben mitgeholfen wird.

    Manche hier schwören drauf, andere kommen damit gar nicht klar.

    Man kann es auch deaktivieren, wenn es stört.


    Der Nachteil ist, dass passende Füßchen teuer sind.

    Wenn die 1051 also zu wenige Füßchen dabei hat, dann muss man beim Nachkauf von fehlende Füßchen mit Problemen bzw. Extrakosten rechnen.

    Hallo,

    schaue doch mal bitte in dieses Video: Bei 0:40 und bei 3:00 siehst du, wie die Greiferbewegung sein sollte.

    Wenn es schlechter geworden ist, dann musst du eventuell 2/12 in die andere Richtung gehen.


    Zwischen dem Greifertreiber (das "C") und dem Greifer muss etwas "Spiel" sein, damit der Oberfaden da durch gleiten kann. Dieses Spiel nennt man Fadenspalt, ich habe ihn hier mal gelb markiert.

    pasted-from-clipboard.png

    Dieser Fadenspalt sollte ca. 0,7 mm betragen.

    Ist er zu knapp, dann bleibt der Faden hängen, ist er zu groß, dann klappert der Greifer zu laut.

    Also mal prüfen, ob das ungefähr passt (Eine Konto-/Kreditkarte ist übrigens fast 0,7 mm dick, so als Vergleich).


    Der "dünne Draht" ist die Fadenanzugsfeder und die sollte weiter unten sein und den Oberfaden unter Spannung halten. Eventuell hat er sich verhakt.

    Aber bitte vorsichtig behandeln, der verbiegt gerne und ist dann unbrauchbar.

    Also für 20 Euro habe ich eigentlich noch nie eine Pfaff 260 irgendwo gesehen. Höchstens eine zum Treten und da erübrigt sich das ja mit dem Stecker.

    OK, meine drei 260 haben 0, 20 und 25 Euro gekostet, davon zwei mit Motor.

    Aber immer mit Schrank, was die Maschinen billig macht, da die Verkäufer meist nicht wissen, wie leicht man Schrank und Maschinenkopf voneinander trennen kann.


    Man muss halt Geduld haben und den Kleinanzeigenmarkt beobachten.

    Übrigens:

    Wer mal an einer gut eingestellten 260 genäht hat ist sehr verwöhnt, was Laufruhe angeht. Natürlich will man dann nicht wechseln auf einen modernen Plastikresonanzkörper mit eingebauter Nähmechanik.

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