Hallo Mirojan,
ich sehe gerade aber als Status 'Zur Zeit nicht lieferbar', das ist soweit erstmal nicht zu beanstanden.
Etwas suspekt ist das aber schon.
Gruß
Detlef
Beiträge von kledet
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Das liest sich sehr, sehr schlecht.
Ich glaube nicht, dass der Händler wirklich nachbessern will.
Er will nur Zeit gewinnen.Dass es mal ein kleines Problem gibt mit gebrauchten Geräten ist normal. Dass man eine Kleinigkeit übersieht kann passieren.
Aber solche massiven Mängel sind nicht normal.Bitte zeige mindestens zwei Zeugen VOR DEM RÜCKSENDEN die Brother und lass dir die Mängel schriftlich bestätigen!!!
Ich hoffe, dass du das Paket unter Zeugen geöffnet und die Maschine in Betrieb genommen hast!Mache auch genug Fotos von den Mängeln vor dem Zurückschicken!
Ich würde mir auch überlegen, den Händler wegen Betrugs anzuzeigen, wenn er nicht wirklich kulant reagiert.
Wenn der Händler behauptet die Maschine wäre gewartet und kommt im beschriebenen Zustand bei dir an, dann ist das entweder ein Versehen (der Händler bessert dann schnell und kulant nach) oder es ist Betrug!
Ich wünsche dir viel Kraft
Detlef -
Super schneidy,
danke für die Rückmeldung und noch viel Spaß mit der geretteten Maschine.Manchmal braucht es ja Geduld, bis so ein altes Teil wieder richtig läuft. Mit dem erworbenen Wissen kannst du bestimmt noch mehr Maschinen vor dem Müll retten.
Gruß
Detelf -
In Ortenberg stehen beispielsweise gerade bei ebay Kleinanzeigen zwei Pfaff drin, eine 60 mit Schrank gegen Spende und eine Pfaff 130 ohne Schrank für 20,-, Bei beiden kannst du durch Lösen einer Schraube die Füßchenstange etwas höher setzen, dann passen die Filzlagen unter den Fuß, dazu noch einen Motor kaufen und anbauen, dann hast du für maximal € 100,- Euro eine robuste Vollmetallmaschine mit schönem Geradstich.
Die Pfaff in Freigericht hat den Motor schon angebaut und kostet nur € 50,-.Noch besser sind natürlich die alten Gewerbemsachinen wie Pfaff (1)34 usw. geeignet, da sie von Haus aus mehr Platz unter dem Nähfuß bieten.
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Die Frage ist nicht blöd. Denn es gibt tatsächlich Maschinen die das nicht können.
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Inwieweit der Greifer da noch eine Rolle spielt kann Dir bestimmt eine(r) von der Technik-Front noch erläutern
Da ich besser Schrauben als Nähen kann rechne ich mich mal zur Technik-Front.

Es gibt tatsächlich Zick-Zack-Maschinen, die konstruktionsbedingt nicht mit einer Zwillingsnadel nähen können, und zwar sind das die Nähmaschinen mit mitgehendem Greifer. Darunter fallen viele ältere Modelle aus den 30er bis 60/70er Jahren, die ich nur z.T. kenne und aufliste:
Adler 87, Ideal Voll Zick-Zack Deluxe/Spezial, Ankerette, Anker Phoenix Celerta ZZ, z.T. Singer Merritt und noch viele andere.Bei all diesen Maschinen wird der Grundplattenschieber nach links rausgeschoben und die Spulenkapsel wird von links in den Greifer geführt, der in Nährichtung dreht (genauer: osszilliert) und mit der Zick-Zack-Bewegung von links nach rechts mitgeht.
Die Nadel steht mit dem Öhr quer zur Nährichtung (Einfädeln von links nach rechts), da würde eine Zwillingsnadel auf den Nähfuß oder auf die Stichplatte aufschlagen.Gruß
Detlef -
Hallo Ralf C.,
Amerikanische Quilter sind ausgesprochene Spezialisten darin, große Stücke mit dafür völlig ungeeigneten Maschinen zu nähen:
danke für den interessanten Link. In Amerika scheint ja alles etwas größer zu sein:D
Die Konstruktion mit der Anlasser-Fernbedienung finde ich gut.Ich habe letztens versucht, ein paar Lederschichten mit einer alten, schwarze Anker RZ zu vernähen und musste feststellen, dass der Füßchendruck in dem Moment der begrenzende Faktor war. Beim Hochgehen der Nadel wurde das Leder mit angehoben, so das es keine Verschlingung der Fäden gab. Ich habe mir beholfen, in dem ich aus einer alten Ankerette die Feder genommen und zusätzlich unter die Regulierschraube gedrückt habe. Damit hatte ich dann genug Druck auf dem Nähgut. Man muss nur aufpassen, dass einem die Feder nicht ins Gesicht fliegt.
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Alles anzeigen
Ähm...
Danke für den Hinweis! 
Ich sage es ja, ich habe keine Ahnung... *schäm*
Also, tatsächlich ist das Ganze jetzt sehr fest, wenn das Füßchen abgesenkt ist. Ich bin nicht sicher, aber ich glaube, dass ich bisher noch nicht bewusst die Spannung überprüft hatte, während es unten war... Ich muss dann erst mal die Änderung rückgängig machen, die ich vorhin versucht habe. Man kann nämlich diese obere Begrenzung der Oberfadenspannung innerhalb eines Längsschlitz festschrauben. Ich habe die Schraube ein wenig weiter unten festgezogen, um mehr Druck auf die Scheiben zu bringen. Die Schraube muss vermutlich wieder höher eingestellt werden, denn jetzt ist es zu fest.
Args... aber immerhin weiß ich jetzt, wie dieser Teil der Maschine funktioniert

Das ist schon mal sehr gut, dann bekommen wir den Rest auch wieder hin.Alles gut!
Das hab ich hier im Forum schon zehnmal gelesen.
Mir ist das auch schon passiert.
Und die anderen geben das vermutlich einfach nicht zu.
Was meinst du wohl, warum ich die Frage vorhin gestellt habe
Das es mit "Faustregel" nicht getan ist, den Teil überlasse ich jetzt Detlef....
Also ich habe da auch nur eine Pi mal Daumen Anleitung.
Da jetzt eh alles verstellt ist, würde ich erst mal die Unterfadenspannung mit dem Jojo-Test einstellen.
Ein gute Anleitung findest du in diesem PDF vom naehmaschinenverzeichnis. Ich würde erst mal nur nach Seite 6-7 einstellen. Beim Zerlegen und Reinigen aufpassen, dass Feder und Schräubchen nicht wegfliegen, die findet man kaum wieder.
Auf Dauer lege dir eine zweite Spulenkapsel zu, dann kannst du für dicke und dünne Garne getrennt einstellen.So, jetzt zur Oberfadenspannung.
Ich bin übrigens ein Freund davon, oben und unten unterschiedliche Garnfarben zu nehmen, solange bis alles gut läuft, dann kann man schneller den Fehler lokalisieren.Grobeinstellung der Oberfadenspannung: Bei abgesenktem Nähfuß (!) und nach Anleitung eingefädeltem Oberfaden (aber nicht durchs Nadelöhr ziehen) sollte bei Stellung 0 oder 1 ein ganz leichter Widerstand spürbar sein, wenn man am Oberfaden zieht, bei
Stufe 9Stufe 10 sollte man nur mit großer Kraftanstrengung am Faden ziehen können, er soll aber nicht reißen (es sei denn, du nimmst 50 Jahre altes Baumwollgarn).Ralf C. würde jetzt eine Wasserflasche an den Faden knoten und diese langsam mit Wasser befüllen. Wenn die Flasche den Faden runterzieht, Flasche mit Inhalt wiegen, dann hat man den Widerstand der Fadenspannung. Er liegt IIRC irgendwo zwischen 200 bis 1000 gr, welcher Wert für die 1199 korrekt ist, weiß ich nicht - bestimmt hat Stefan das Servicemanual und kann nachschauen.
Ich mache es meist anders:
Also, Baumwollgewebe (z.B. alte Jeans, Oberhemd), doppellagig mit breitem Zick-Zack und z.B. 80er Nadel nähen.
Oberfadenspannung auf 4-5 stellen und so lange die vermurkste Grundeinstellung nachregeln, bis eine passable Naht herauskommt, also Ober- und Unterfaden sind nur auf 'Ihrer' Seite sichtbar, damit kannst du dann erst mal loslegen.Viel Erfolg
Detlef -
Hallo azalee,
nur, um sicher zu gehen:
Der Nähfuß ist aber abgesenkt, wenn du dir die Oberfadenspannung anschaust, oder?Gruß
Detlef -
Auf der needlebar-Seite gibt es noch einige Infos.
Demnach müsste die Phoenix 11 von 1935/36 sein und etwas kleiner als die ähnliche Phoenix 10.
Die Grundform wurde von 1890 als Teutonia A bis in die 1950er Jahre als Phoenix 111 gebaut, so schlecht kann die Konstruktion also nicht gewesen sein.
Gruß
Detlef -
Hallo Konnis,
die Präzentra ist laut naehmaschinenverzeichnis.de baugleich mit der Noblesse 140.
Die Maschine ist doch eigentlich sehr einfach aufgebaut: Stichlänge, Stichbreite, Stichlage, versenkbarer Transport und verstellbare Oberfadenspannung, das war es doch schon.
Wo ist dein Problem?
Stell doch mal ein Bild von deiner Maschine ein, dann kann man dir bestimmt weiterhelfen.Gruß
Detlef -
Hallo Schneidy,
danke für die Rückmeldung!nachdem ich nach der letzten Schrauberei etwas Auszeit brauchte um nicht auszuflippen, habe ich es heute endlich geschafft.
Für eine Maschine dieser Qualität sieht das Stichbild ordentlich aus für alle Stickvarianten. Damit bin ich als Ersatzmaschine für Zero € mehr als zufrieden.
Schreibst du noch kurz, wie du es geschafft hast?
Hast du nochmal am Greifertiming gefeilt oder nur Stoff, Garn und Faden gewechselt?
Jetzt muss ich sie nur noch dazu bewegen, dass sie auch beim freien Maschinensticken mitmacht. Das will sie nämlich noch nicht. Hab diverse Faden- und Nadelkombinationen ausprobiert. Doch da ziert sie sich noch und läßt wieder Stiche aus, obwohl beim normalen Nähen alles klappt.
Das kenne ich. Arbeitest du mit dem Stopffuß oder ohne Nähfuß? Auf jeden Fall daran denken, die Füßchenstange abzusenken, damit die Oberfadenspannung funktioniert. Die Fadenspannung evtl. mal etwas lockerer einstellen.
Stoff ganz stramm einspannen, Vlies unterlegen (notfalls Butterbrotpapier), Stichplatte abdecken kann da helfen.auch dir und allen Mitlesern ein schönes Wochenende
Detlef -
Das Innenleben des defekten Anlassers sieht übrigens so aus:
2015-10-06 12.39.00.jpg
Den defekten Entstörkondensator bei 1) könnte ich noch problemlos tauschen, aber die Schleifkontakte mit Verbrennungsspuren bei 2) und die abgenutzten Gegenstücke machen mir Probleme.
Ich werde einen Austausch-Anlasser organisieren.Gruß
Detlef -
Zitat von wuppwupp;240998'
nicht laufen" heißt tatsächlich nur, dass wir neulich mal wieder versucht haben, damit zu nähen und keine Naht bekommen haben. Es ist aber ziemlich sicher falsch eingefädelt und wir hatten auch ein bisschen die Vermutung, dass der Riemen zu locker ist, um Kraft zu übertragen.
Zum Testen reicht es doch aus, am Handrad zu drehen.
Wenn richtig eingefädelt wird (von rechts nach links, lange Rille der Nadel muss nach rechts und Hohlkehle nach links zeigen) und das Handrad richtig herum gedreht wird (also hier ausnahmsweise im Uhrzeigersinn), dann wird die alte Littauer auch nähen!
Wenn dann der Oberfaden auch noch richtig eingefädelt wird, dann werden die Nähte auch gut werden.Viel Erfolg
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Dann stammt deine Singer aus dem Jahre 1913.
und wurde in Clydebank/Scotland gebaut. Es gibt einen Film aus der und über die Fabrik aus dem Jahre 1934: BIRTH OF A SEWING MACHINE.
Achtung: Genug Popcorn bereitstellen, der Film dauert 70 Minuten! -
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Hallo Britta,
zum Thema Nähen schwerer Stoffe gab es kürzlich noch diesen Thread, da gibt es genug Anregungen für dich.
Die Singer kannst du ungefähr mit der Pfaff 30 vergleichen, nur dass die Pfaff 30 rückwärts nähen kann.
Du musst halt schauen, ob der Nähfußdruck und der Stofftransport für deine Stoffe ausreichen und ob das Nähgut nicht zu dick wird, bei ca. 7 mm ist normalerweise Schluss bei den alten Haushaltsmaschinen. Man kann noch ein, zwei Millimiter rauskitzeln, aber da machen dann irgendwann auch der Motor oder die Beine schlapp bzw. der Riemen dreht durch.Gruß
DetlefPS: Von der Phoenix hätte ich gerne noch eine Ganzkörperaufnahme von vorne, danke.
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Hallo Scheidy,
das liest sich ja schon mal sehr vielversprechend.
Zum Testen immer eine gute, neue Nadel nehmen (hast du ja getan) und erst mal unkritischen Stoff, kein Jersey oder so.
Gewebter Baumwollstoff ist gut, ich nehme meist Stücke von einer alte Jeans.Ich würde auch mal anderes Garn probieren, manchmal hilft das schon.
Ansonsten noch mal das Greifertiming kontrollieren.
Gruß
Detlef -
Mein schöner Link...


so von Münsterländer zu Münsterländer
Achja, den Schmeil-Fitschen habe ich auch noch hier stehen...
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Hallo wuppwupp,
der Brillengreifer spricht eindeutig dafür, dass es keine Singer ist, ich lande im o.g. Bestimmungsschlüssel bei Singer Modell 15, die ist es definitiv nicht.
Ich tippe eher darauf, dass es sich um einen Nachbau der Wheeler & Wilson No. 9 handelt, so wie auf dieser Website beschrieben.
Also:
- einfach umlaufender Brillengreifer mit unregelmäßiger Geschwindigkeit (sehr interessant!)
- Handrad muss sich beim Nähen im Uhrzeigersinn drehen
- Oberfaden wird von rechts nach links eingefädelt
- Nadelsystem evtl. 287/1738
- Spulen sind heute nur noch extrem schwer zu bekommen, achte auf jede, die der Maschine beiliegt!
- Stichlängensteller befindet sich in der Grundplatte, also eine frühe Ausführung. Kann sie auch rückwärts nähen?Ich tippe auf ein Baujahr um 1890 bis 1900
Kannst du eine Aufnahme von der Stichplatte von vorne/oben machen und einstellen?
Ich vermute, dass sie rechteckig ist.
Edit2: Sehe gerade - ist rechteckig.Edit: Und vom Fadenweg - also von der linken Seiten - hätte ich auch gerne ein Foto. Ich glaube, dass sie anders eingefädelt werden muss.
Kann man noch erkennen, an welcher Stelle der Hebel befestigt war?
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Hallo Schneidy,
ich habe noch eine alte Pfaff 204 mit CB Greifersystem.
Eben habe ich dort mal geschaut, ob der Treiber (wenn man den Greifer herausgenommen hat) an sich Spiel hat,
sich also - ohne Bewegung der Welle - leicht nach links und rechts bewegen läßt.Ergebnis: Nein. die Welle bewegt sich dann immer mit. Und diese Pfaff 204 tut es immer noch einwandfrei.
dann habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Das Spiel, das ich meinte, ist zwischen Greifer und Treiber, das muss sein.Die Greiferwelle selber soll praktisch spielfrei sein
Alles anzeigenDas bedeutet für die Victoria, dass ich weiterhin glaube, dass die Probleme darin liegen, dass der Treiber selbst bei angezogenen Schrauben leichtes Spiel. Hier rede ich nicht von einem Nähvorgang, sondern von einem Test, den ich nach Anziehend der Schrauben durch Drehen des Handrades durchführe. Da kann also eigentlich kein Druck auf die Welle kommen, denn die Schrauben bleiben dabei ja auch fest.
Klar ist die Maschine nichts besonderes, doch ich fände es schön, wenn ich sie so hinbekäme, dass sie näht.
Bei den Zahnrädern glaube ich, dass sie gut justiert in die Aussparungen der Greiferwelle greifen.
Hast du noch ein Idee, was ich machen könnte?
Vielleicht den 'lockeren' Bereich etwas eingrenzen.
Der Greifer wird ja angetrieben von folgender Mechanik: Handrad -> Armwelle -> Zugstange -> Treiberwelle -> Kegel-Zahnräder -> Greifwelle -> Treiber
Irgendwo muss ja das Spiel herkommen.
Wenn du die Kegel-Zahnräder fixierst, indem du z.B. einen Zahnstocher dazwischen klemmst - welche Seite hat dann Spiel, der Treiber auf der Greiferwelle oder das Handrad an der Armwelle oder ist das Spiel dann weg?Gruß
Detlef
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