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selbstgenähtes so perfekt wie gekauft?


  • Ich scheitere regelmäßig an dem bereits erwähnten Kragensteg
    LG Martina


    Kleiner Einwurf: mach Dir ne Papier-Schablone und nähe daran entlang = beide Seiten gleich (hab ne Weile gebraucht/getrennt bis ich drauf gekommen bin)


    Wenn ich (mal wieder) vergessen habe die Fadenspannung zurück zu stellen dann trenne ich (manuell einstellbare Fadenspannung war mir wichtig bei der NähMa)


    Grüßle
    Leviathan

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  • Herrenhemden nähe ich nicht selbst, allein der richtige, gut bügelbare Stoff würde wohl schon soviel kosten wie ein gutes Markenhemd im Schlussverkauf. Da mache ich mir selbst mehr Stress als Vergnügen, das brauche ich nicht.


    T-Shirts, Shorts, Röcke und Kleider und auch Taschen oder Patchworkdecken sind eher mein Programm, da kann ich mich mMn. kreativer ausleben und es auch viel passender nähen als gekaufte Kleidung. Ich habe z.B. nie die Chance, ein passendes Kleid von der Stange zu finden, weil ich oben Gr.36 brauche, um den Po aber Gr.38. Das gibt's so einfach nicht zu kaufen...


    Und gute Verarbeitung ist mir sehr wichtig, mit ordentlich heften, vielen Stecknadeln und viiiiiel Zeit komme ich zu einem guten Ergebnis. Trotzdem muss ich immer mal wieder trennen, ist doch klar!


    Lass dich nicht entmutigen, mit der Zeit kommt die Übung und du wirst über deine jetzigen Probleme schmunzeln!

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  • Lacrossie, Deiner Meinung bin ich auch.
    :applaus:


    Ich nähe vor allem für mich selbst, passe an und hefte, stecke und trenne, wenn nötig. Probemodelle hab ich erst eins genäht, stelle aber fest, das das bei anliegenden Teilen durchaus Sinn macht. Ein Shirt hab ich nämlich, das nicht so richtig passt :o


    Also, weitermachen mit viel Geduld und Spaß!


    Schöne Grüße, Stefanie

  • Kleiner Einwurf: mach Dir ne Papier-Schablone und nähe daran entlang = beide Seiten gleich (hab ne Weile gebraucht/getrennt bis ich drauf gekommen bin)


    Das versteh ich nicht wie das funktionieren soll, klingt aber sehr interessant. Kannst du das mal mit Bildern oder SKizzen erklären bitte?



    Was das Herrenhemd betrifft, ist es jetzt kein Anzugshemd, sondern eher ein Freizeithemd. Liebchen hat nämlich das Problem das er mit mir zusammen schwanger war und nun alle seine Hemden etwas spannen und ab Größe 60 wird es schwierig wat schickes zu finden. Der Schnitt ist dieser hier von Burda
    Aussehen soll das ganze dann nachher ungefähr so wie dieses hier, so das ich die ein oder andere Stelle noch mit einer Applikation verdecken kann.

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  • Der Burda Schnitt sieht interessant aus, kann es mir nur in Größe 60 nicht wirklich vorstellen. Ich bin auch gerade dabei für meinen Mann ein Hemd zu nähen. Allerding kein Businesshemd.


    Im übrigen bemühe ich mich meine Sachen so zu nähen, dass sie besser wie gekauft verarbeitet sind ( z. B. dass bei Karos diese auch aufeinander passen, sich bei Shirts nicht die Nähte verziehen).Ich trennen übrigens bei jedem Teil, wenn es sein muss auch öfters.


    LG Gabi

    Liebe Grüße Gabi :)8

  • bei so einem Hemd kann ich auch verstehen es selbst zu nähen. Ich habe auch noch zwei irgendwann mal vor. Für schwangere Männer würde ich aber eher ein Hemdenschnitt ohne diese Abnäher nehmen.

    "lass die Sonne rein ... "

    ... und Grüße

    Doro :laola:

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  • Schablone = Schnitteil (Kragen und Kragensteg) ohne Nahtzugabe , Mittellinien einzeichen - ich nehme festeres Papier (zB 100 g) auf Stoffteile (rechts auf rechts) stecken und an der Papierkante entlang nähen = beide Seiten werden gleich

  • Ich frage mich gerade, was ich denn mit den Probeteilen mache?
    Ich habe zum Beispiel für meine Tochter dasgleiche Kleid zweimal genäht: Mit dem zweiten (richtigen) Kleidchen bin ich zufrieden, da mag ich auch erzählen, dass ich das genäht habe ;) Das Probeteil allerdings ist nicht sooo schön geworden (falsche Stoffwahl etc.), es ist jedoch von der Farben ganz nett und ich finde es zu schade zum wegschmeißen. Handwerklich ist es naja...
    Soll ich das meine Tochter jetzt trotzdem anziehen lassen? Prinzipiell habe ich kein Problem damit, wenn die Kinder Sachen tragen, die nicht so schön sind (wenn sie selbst einverstanden sind wohlgemerkt :D), denn beim (draußen) Spielen leiden die Sachen ja sehr. Aber wenn das jemand sieht und denkt: "Die meint wirklich, sie könnte nähen...?" ist ja auch blöd :(


    Wie macht Ihr das denn so?

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  • Sähe meine Kleidung aus wie gekauftes, ich würde das Nähen sofort aufgeben!


    Gekaufte Blusen und Hosen haben meist zusammen versäuberte Nähte, oder sind gar mit der Ovi genäht. In meinen Augen ist das der Pfusch. Von der Verarbeitung in Sachen Verstärkung und sonstigem Fachwissen bei der Verarbeitung fange ich erst gar nicht an.


    Das schlimmste was jemand der selbst näht über meine Kleidung sagen kann ist: "Das sieht ja aus wie gekauft"


    Klar habe ich auch Probeteile, wie Teströcke deren Seitennähte mit der Ovi genäht sind, aber die trage ich zum Putzen oder Anstreichen, und nicht wenn ich das Haus verlasse.


    Das einzige an dem ich manchmal mit der Ovi zusammennähe sind Seitennähte und Ärmelnähte bei T-Shirts und Kleidern aus Jersey.


    Ich nähe damit ich ordentlich verarbeitete Kleidung habe, sonst könnte ich alles kaufen.


    Schiefe Nähte trenne ich, Absteppungen bei denen ein Stich zu lang oder zu kurz ist, oder ein Stich aus der Reihe tanzt auch.


    Wie hat meine Kursleiterin immer so schön gesagt wenn jemand rumgeschlampt hat:


    "Aber selbstverständlich kannst Du mit dem schiefen Saum auf die Straße gehen, erzähle bloß niemals einem Menschen dass Du in meinem Nähkurs bist"


    Daher:


    Jedem so wie er es mag, es gibt einfach verschiedene Herangehensweisen und Sichtweisen.....

    _______________________________________________
    Lichtmess vorbei, dadurch sieht man vieles im richtigen Licht!

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  • Sähe meine Kleidung aus wie gekauftes, ich würde das Nähen sofort aufgeben!


    Wow, eine starke Aussage.


    Zitat

    Gekaufte Blusen und Hosen haben meist zusammen versäuberte Nähte, oder sind gar mit der Ovi genäht. In meinen Augen ist das der Pfusch. Von der Verarbeitung in Sachen Verstärkung und sonstigem Fachwissen bei der Verarbeitung fange ich erst gar nicht an.


    Das schlimmste was jemand der selbst näht über meine Kleidung sagen kann ist: "Das sieht ja aus wie gekauft"


    1. Jemand der selbst näht wird sehr wahrscheinlich eine solche Aussage erst gar nicht treffen. 2. Wenn jemand, der nicht selbst näht eine solche Aussage trifft, geschieht dies eben auf Basis des offensichtlich Sichtbaren und Bekanntem. Von französischen Nähten hat der/diejenige sowieso keine Ahnung. Und ebensowenig von deinen ganz persönlichen Standards. Von daher ist es dann vielleicht doch als Kompliment zu bewerten? ;)

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  • ich kenne das eher so (bei Leuten, die nicht selbst nähen und das sind alle um mich herum): "Das hast du aber jetzt nicht selbst genäht", heißt es bei Sachen, die besonders gut gelungen sind.

    "lass die Sonne rein ... "

    ... und Grüße

    Doro :laola:


  • Gekaufte Blusen und Hosen haben meist zusammen versäuberte Nähte, oder sind gar mit der Ovi genäht. In meinen Augen ist das der Pfusch.


    Hm.... das bringt mich jetzt ganz grundsätzlich mal zu der Frage: Warum sollen zusammen versäuberte Nähte denn Pfusch darstellen?
    Ich weiß, früher hat man das nicht gemacht. Aber nur weil eine Verarbeitungsmethode sich verändert, muss das ja noch lange nicht heißen, dass es dann schlechter ist. Ich gebe durchaus zu, dass viele industriell gefertigte Kleidung nicht unbedingt hohen Maßstäben stand hält, wenn es um deren Verarbeitung geht.
    Aber bei der Versäuberung mit der Ovi und zusammen? Das Wort Pfusch bedeutet für mich, dass da dann Mängel vorhanden sind. Aber mir persönlich kommt das jetzt nicht so unbedingt als Mangel vor. Ich lasse mich da aber gerne aufklären. Fällt die Kleidung dann schlechter? Ist die Versäuberung nicht so haltbar? Ich weiß es einfach nicht.

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  • Marion, nähe dir eine Bluse aus Webstoff einmal mit zusammengefassten Nähten und einmal so wie Bianca mit auseinadergebügelten Nähten und einzeln versäubert. Dann siehst du den Unterschied. Besonders an Rundungen.

    "lass die Sonne rein ... "

    ... und Grüße

    Doro :laola:

  • Hm... Eine gute Frage... Ich überlege gerade, was habe ich alles in letzter Zeit genäht. Na ja,viel zu wenig :rolleyes: Mantel, Blazer, Rock, Hose, drei Blusen, Kleid, Shirt... OK, Mantel, Blazer und Rock sind gefuttert. Kleid und Shirt sind aus Jersey, also zusammen mit Ovi genäht. Zwei Blusen habe ich mit franzosischen Nähten genäht, bei einer Bluse habe ich die Kanten extra versäubert, da ich viel anpassen musste/wollte. Bei Hosen versäubere ich nicht mehr die Nähte zusammen. Nach dem zuschneiden versäubere ich erst alle Kanten, dann wird die Hose dressiert, dann erst fange ich an zu nähen. So machen sich notwendige Anpassungen und Ausbügeln der Nähte besser. Zusammen versaubern bei einer Hose geht für mich gar nicht (mehr).

    Liebe Grüße
    Antonia

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  • Hm.... das bringt mich jetzt ganz grundsätzlich mal zu der Frage: Warum sollen zusammen versäuberte Nähte denn Pfusch darstellen?
    Ich weiß, früher hat man das nicht gemacht. Aber nur weil eine Verarbeitungsmethode sich verändert, muss das ja noch lange nicht heißen, dass es dann schlechter ist. Ich gebe durchaus zu, dass viele industriell gefertigte Kleidung nicht unbedingt hohen Maßstäben stand hält, wenn es um deren Verarbeitung geht.
    Aber bei der Versäuberung mit der Ovi und zusammen? Das Wort Pfusch bedeutet für mich, dass da dann Mängel vorhanden sind. Aber mir persönlich kommt das jetzt nicht so unbedingt als Mangel vor. Ich lasse mich da aber gerne aufklären. Fällt die Kleidung dann schlechter? Ist die Versäuberung nicht so haltbar? Ich weiß es einfach nicht.


    Bei zusammen versäuberten Nähten kann man die NZ nicht ausbügeln. An meiner Kleidung haben die Nähte oft starke Rundungen, da knuddelt die NZ beim Bügeln.


    Zusammen versäuberte NZ sind dick, sie drücken sich beim Bügeln durch.


    Trotz gutem Stecken und Reihen passiert es mir übrigens manchmal, dass ich eine Naht auslassen oder enger machen muss. Ist alles mit der Ovi genäht finde ich die Ansatzstellen schrecklich.

    _______________________________________________
    Lichtmess vorbei, dadurch sieht man vieles im richtigen Licht!

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  • Also ich seh das alles nicht so eng.


    Wenn mir jemand sagt "sieht ja aus wie gekauft", werte ich das als Kompliment, wenn es von jemanden kommt, der nicht näht. Käme es von einer Schneiderin....na ja.
    Ich nähe, wie es gerade kommt. Bei Nähten mir Rundungen werden die NZ auseinander gebügelt, Shirts nähe ich z.B. fast ausschließlich mit der Ovi. Wenn eine Naht mal ein wenig schief ist, darf sie meist bleiben sie wie sie ist. Es sei denn, es ist eine Ziernaht oder es ergeben sich Falten etc.
    Ich bin kein Roboter und ich trage meine Sachen auch nicht mit der linken Seite nach aussen. Deshalb kann ich mir kleine Fehler verzeihen. Muss ich auch, denn ich bin auf dem rechten Auge blind. Da wird eh nicht alles gerade.


    Jetzt kann man sicher sagen "aussen hui, innen pfui", aber ich denke, das soll jeder so machen wie er es für richtig hält. Sowas als Pfusch zu bezeichnen, finde ich aber schon ein wenig hart. Dann muss ich eigentlich auch "klinisch rein" putzen etc..


    Früher musste bei mir auch alles perfekt sein - bis es nicht mehr ging. Heute seh ich alles etwas lockerer. Deshalb ist es bei mir noch lange nicht schmuddelig und ich lauf auch nicht mit schlampigen Klamotten rum *grins*


    Wohlgemerkt: Obige Worte sind meine ureigenste Meinung und nicht allgemein gültig ;)


    LG
    Larimar

  • Früher musste bei mir auch alles perfekt sein - bis es nicht mehr ging. Heute seh ich alles etwas lockerer.


    Ja, bei mir war das auch ein Lernprozess fünf mal gerade sein zu lassen.


    Es hat etwas gedauert.:rolleyes:


    Dabei geholfen haben mir meine Nähfreundinnen, bei denen ich gesehen habe das es auch anders geht.:D

    Liebe Grüße
    Anja


    Mit dem Nähen ist es ein bisschen wie mit dem Sex, aus Spaß an der Freude ist es eine tolle Sache, aber für Geld möchte ich es nicht machen.:D

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