Baby Lock Cover SC C4

  • Hallo liebe Hobbyschneiderinnen,


    ich habe mich heute mal wieder (leider nicht zum ersten mal) über die Zwillingsnähte bei einem neuen Shirt geärgert.
    Einmal angezogen und die Naht mit der Zwillingsnadel ist schon wieder aufgegangen/gerissen.


    Ich nähe für meine Verhältnisse relativ viel Jersey. Dünne Viskose und gelegentlich auch mal etwas dickere.


    Nun schleiche ich schon seit einigen Monaten um Cover-Maschinen herum. Es scheint nun aber, das die Entscheidung anscheinend in Kürze ansteht (nach dem heutigen Erlebnis).:D


    Meine Entscheidung würde nun zugunsten der Baby Lock SC C4 fallen. Hat jemand von Euch evtl. schon etwas ausgiebigere Erfahrungen mit dem Modell gemacht?
    Würde vielleicht etwas dagegen sprechen? Baby Lock hat ja einen sehr guten Ruf...


    Würde mich über ein paar Antworten freuen.


    Viele Grüße,
    Susi.

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  • Liebe Susi,
    Babylock hat einen hervorragenden Ruf und die Maschinen, welche die eigenen Angebote mit dem Air Jet System komplettieren werden nach hohen Qualitätskriterien ausgesucht.


    Die Maschine Baby Lock Success C4 Coverlock ist noch relativ neu am deutschen Markt und ich weiß nicht, wie viele Erfahrungsberichte es schon geben kann. Sie kann alle Nähte machen, die man bzw. Frau mit einer Covermaschine machen möchte.

    • Dreifacher Decksaum 6mm
    • Zweifacher Decksaum 3 mm und 6mm
    • Kettenstich (3 Nadelpositionen zur Auswahl)


    Wichtig wird sein, dass man einen Untergreifer mit Einfädelhilfe hat und der Nähfußdruck in 5 Stufen einstellbar ist.
    Interessant ist der Preis und die Garantie von 4 Jahren, die babylock Deutschland gewährt. Hast Du sie Dir vorführen lassen?

    Viele Grüße
    Anne


    5. Mose 26 V.17

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  • Hallo Anne,


    vielen Dank für Deine Antwort! Das hört sich doch sehr gut an.


    Tja, entschieden für eine Cover-Maschine habe ich mich eigentlich erst heute Abend, nachdem wir das zu Hause noch mal durchgesprochen haben.


    Morgen werde ich mich mal umhören. "Mein" Internet-Händler des Vertrauens führt zwar Baby-Lock, hat diese Maschine aber noch nicht im Angebot. Da werde ich morgen mal nachfragen. Falls das nicht geht, hat anscheinend ein Händler in der weiteren Umgebung das Modell im Angebot, da würde ich dann wohl Donnerstagnachmittag mal vorbei fahren.


    Mit der Entscheidung ging es dann jetzt erst einmal schneller, als ich mir das gedacht habe. Eigentlich ist auch jetzt erst einmal die Entscheidung für die Baby-Lock gefallen. Hier in D-Dorf gibt es zwar auch einen Händler der die Fomax anbietet, (die machen ja auch Industriemaschinen) aber irgendwie ist mir die Baby-Lock "sympatischer". Ich habe jetzt ja schon wieder 4 Shirt hier liegen, die auf einen neuen Saum warten und 2 Schnitte warten auf ihre Verwirklichung...


    Aber um auf Deine Frage zurück zu kommen :) nein, noch habe ich mir die nicht vorführen lassen. ... vielleicht sollte ich bei dem Baby-LockHändler hier mal als erstes vorbei fahren. Und wenn sie mir gefällt, kann ich sie dann ja auch gleich mitnehmen... Ich werde dann mal berichten.


    Viele Grüße,
    Susi.

  • Hallo Susi,


    wenn Du noch nie mit einer Cover genäht hast, würde ich sie mit einer Einführung im Fachhandel kaufen. Es sind ein paar Kleinigkeiten, auf die man achten sollte und da ist sehen, fragen, nachmachen besser als selbst tüfteln.
    Ich wünsche Dir auf alle Fälle viel Freude mit der geplanten Neuen. Eine Covernaht ist schon eine sehr viel professionellere Lösung als eine Zwillingsnadelnaht. Weich in der Ausführung, elastisch und variabler ...

    Viele Grüße
    Anne


    5. Mose 26 V.17

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  • nein, noch habe ich mir die nicht vorführen lassen. ... vielleicht sollte ich bei dem Baby-LockHändler hier mal als erstes vorbei fahren. Und wenn sie mir gefällt, kann ich sie dann ja auch gleich mitnehmen... Ich werde dann mal berichten.


    Dann nimm auf jeden Fall deine T-Shirts mit und teste mit denen.
    Kritisch sind meist Nahtkreuzungen in dicken Stoffen (Sweat) und ganz dünne, weiche Flutschstoffe. Sowas auf jeden Fall zu Hause vorbereiten und zum testen mitnehmen.

    --------
    Sieht gut aus wenn die Naht nicht wär.


    Viele Grüße
    sikibo

  • Das ist eine wichtige Empfehlung, aber das Vorbereiten des Stoffes heißt auch einen Saum wirklich so vorbereitet (fixiert) zu haben, wie man ihn zu Hause auch in Ruhe vorbereitet hat. Umbügeln, fixieren gegen den Querverzug sind dabei wichtig.



    ;).

    Viele Grüße
    Anne


    5. Mose 26 V.17

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  • Äm ja, Anne, das meinte ich mit vorbereiten. Hab mich mal wieder zu knapp gefasst.:rolleyes:

    --------
    Sieht gut aus wenn die Naht nicht wär.


    Viele Grüße
    sikibo

  • wenn Du noch nie mit einer Cover genäht hast, würde ich sie mit einer Einführung im Fachhandel kaufen.


    Das würde ich Dir auch empfehlen, und lass Dir unbedingt genau zeigen wie das "Nahtende" funzt, und probiere es gleich selbst mit Anleitung aus, denn das ist nicht ohne.;)


    Kritisch sind meist Nahtkreuzungen in dicken Stoffen (Sweat) und ganz dünne, weiche Flutschstoffe.


    Genau, und da trennt sich beim Covern die Spreu vom Weizen.
    Teste ob sie dort Fehlstiche macht, denn dann rippelt die Naht irgendwann wieder auf, und das ist dann sehr ärgerlich.
    Also immer die Naht von unten überprüfen. Oft entstehen auch Fehlstiche bei Nähstops, weil der sich auf die Fadenspannung auswirkt.
    Kontrolliere alle Nähte von unten auf Gleichmäßigkeit und Fehlstiche, nur so kannst Du wissen, wie gut die Maschine wirklich ist.

    Liebe Grüße
    Anja


    Mit dem Nähen ist es ein bisschen wie mit dem Sex, aus Spaß an der Freude ist es eine tolle Sache, aber für Geld möchte ich es nicht machen.:D

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  • Wow, danke Euch allen für die Rückmeldungen!


    Da habe ich ja was vor... ich habe mir heute schon mal 3 Stoffstücke engepackt, weil ich vielleicht heute etwas früher Feierabend mache und dann dort vorbei fahren wollte...
    Ich hoffe, ich denke an alles und es bleibt alles hängen! :confused:


    Viele Grüße,
    Susi.

  • Hallo,


    also, eine Babylock, egal welche, wirst Du nicht (und vielleicht auch nie) als Angebot bekommen. Wenn Du zu einem Fachhändler gehst, kannst ein paar Euro runterhandeln, aber mehr nicht.


    irmi

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  • Hallo liebe Hobbyschneiderinnen,


    ich war beim Fachhändler, Maschinchen war sogar im Angebot und ich habe einen besseren Preis bekommen, als ich im Internet gefunden habe :)
    Man hat sich auch über 1 Stunde Zeit genommen, mir die Maschine zu zeigen!


    Aber so langsam könnte ich heulen, wir werden hier bei mir zu Hause keine Freunde!:weinen:


    Ich bekomme meistens den Stoff nach der Naht nicht herausgezogen.
    Im Laden habe ich das so verstanden, Rad zu mir drehen, bis kurz bevor die Nadeln nach oben gehen und dann kurz eine schnelle Drehung in die andere Richtung. In der Anleitung steht, Nähfuß anheben, eine ganze Rad-Umdrehung zu mir und dann zurück.


    Irgendwie funktioniert beides nicht, oder besser gesagt, nur ganz, ganz, ganz selten. :(
    Wie oft ich die jetzt schon wieder eingefädelt habe, kann ich schon gar nicht mehr zählen.


    Vielleicht hat jemand ja noch eine Idee... :weinen:


    Viele Grüße,
    Susi.

  • Hallo Susi


    erstmal herzlichen Glückwunsch zu Deinem Schätzchen. Ist ja schön, dass der Händler Dir einen tollen Preis gemacht hat.


    Zu Deiner Frage, also, wenn Du nicht rund nähst, kannst ja einfach weiternähen und dann abschneiden.


    Das mit dem Rad drehen, mußt Du üben. Ich habe leider sehr lange nicht mehr mit der Cover genäht, deswegen kann ich im Moment nicht weiterhelfen, aber ich lockere den Faden etwas, d.h., vor den Nadelösen mache ich eine Schlaufe, dann den Fuß hoch so weiter wie Du es bereits beschrieben hast. Wie gesagt, ist eine Übungssache.



    Es gab mal im anderen Forum eine Anleitung, wie das zu handhaben ist.


    Vielleicht meldet sich noch jemand, der es besser beherscht.


    irmi

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  • Hallo Susanne,
    da gibt es beim Nahtende einen Trick, den kein Händler zeigt! (Gerade wieder festgestellt, als ich eine Nähfreundin beim Abholen ihrer Cover begleitet habe.)


    Du endest mit Nadel oben - hebst den Nähfuß - fährst mit einer dicken Stopfnadel oder etwas anderem von hinten nach vorn unter dem Nähfuß lang und ziehst damit alle Fäden nach vorne. Jetzt durchschneiden und das Nähgut nach hinten herausziehen.
    Dabei werden die Nadelfäden auf die linke Seite gezogen und der Greiferfaden damit am Aufribbeln gehindert.
    Die Fäden kannst jetzt verknoten und entweder nur abschneiden oder mit der Stopfnadel verwahren.


    LG
    Inge

  • Darf ich noch nachfragen? Mit der Stopfnadel über dem Stoff die Nadelfäden nach vorne angeln und unter dem Stoff der Greiferfaden bleibt (erstmal) ganz? Richtig? Danke für die Nachhilfe!

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  • Ja genau, es sind die Nadelfäden, die nach vorne gezogen werden. Das geht nur bei hochgestelltem Nähfuß, weil sich dadurch die Spannung öffnet. Wenn ich das Nähgut nach hinten weggezogen habe, zieht der Greiferfaden die Nadelfäden auf die Rückseite. Dann schneide ich anschließend auch den Greiferfaden durch.
    Die Vorgehensweise ist übrigens nicht von mir. Ich hab sie von jemand gezeigt bekommen, der sie wiederum von Ulla aus dem alten Forum hat.
    Vorher bin ich nämlich auch oft verzweifelt.
    LG
    Inge

  • Hallo Inge :)


    so funktioniert's! Jetzt schon (endlich) diverse Male nach dem Probenähen! Es ist vielleicht nicht ganz 100% Benutzerfreundlich, aber es funktioniert zuverlässig :)


    Jetzt heißt es noch für mich "weiter üben!". Die Technik mit dem "Mein Füßchen ist mein Freiarm" klappt noch nicht so ganz bei mir. Und ich muß noch mit diversen Stoffarten herumprobieren.
    Aber da gebe ich noch nicht so ganz auf.


    Viele Grüße,
    Susi.

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  • Ich habe zwar nicht gefragt, aber danke Inge für die Beschreibung !

    Grüße
    Susanne

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  • Hallo zusammen,


    ja, das Nahtende haut jetzt - dank Inges Tipp - wunderbar hin. Nur mit dünnen Jersey-Stoffen habe ich so meine lieben Probleme, da bekomme ich keine gerade Naht hin. Ich habe das Gefühl, die Maschine zieht den Stoff schräg...
    Aber da werde ich mal bei meinem Stoffladen fragen, die haben dort auch jemanden, die Nähkurse gibt. Vielleicht kann man mir dort helfen.


    Habe mich vor lauter Frust gestern erst einmal den ganzen Tag an meine normale Nähmaschine gesetzt... ;)


    Viele Grüße,
    Susi.

  • Hallo Susi,


    ich habe ja die Evolve und war am Anfang auch gefrustet. Ich dachte halt, man näht so wie mit der NäMa und da kann ich vieles ohne Heften und Stecken. Inzwischen habe ich mir angewöhnt, die Säume vorher ordentlich zu bügeln und bei Flutschstoff mit Soluweb zu verkleben. (SoluWEB - nicht SoluVLIES)
    Das schräg Ziehen ist eine Frage der Führung. Von der NäMa ist man gewöhnt, dass die von alleine geradeaus näht. Hier hängt links in der Regel das ganze Kleidungsstück dran und zieht von der Naht weg. Ich habe mir auf die Führungsplatte verschiedene parallele Striche mit Filzstift gemacht. Ich führe den Stoff so, dass er schon vorher ein Stück geradeaus entlang des Striches läuft.
    Bei meiner Maschine kann ich den Nähfußdruck verändern. Ob fester oder schwächer musst man ausprobieren.


    Man muss immer daran denken, dass man das Nähen mit der NäMa schon so oft geübt hat. Also muss man der Cover auch einige Übungseinheiten zugestehen.


    LG
    Inge

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