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Posts by Anne Liebler

    Wobei ich gestehen muss, dass ich dein Prinzip, Anne, nicht wirklich durchschaut habe - muss ich vielleicht beim Ausmisten einmal durchspielen.

    "Mein Prinzip" ist gar nicht so schwer zu durchschauen. Im Kleiderschrank hängen die Teile, die auf einem Bügel sind, nach Farben zusammen gefasst. Und ich nehme von links, alles was kommt (jeden Tag ein neues Teil) und wenn ich es getragen habe, kommt es rechts wieder in den Schrank. So wird einmal alles von links nach rechts benutzt. Das herausgenommene Teil ist die Basis - dann kombiniere ich mit weiteren Teilen, die anschließend auch weg geräumt werden.

    Ziel ist - alle Kleidungsstücke nutzen und auch hinterfragen, ob ich sie wirklich weiter tragen will oder kann.

    Die Alternative (1) ist, das Bein so weit zu haben bei der Jerseyhose, dass es beim Beugen des Knies nicht gedehnt wird, weil genug Stoff da ist.

    Nur wenn es zu eng ist, wird der Stoff gedehnt und je nachdem wie viel Baumwolle enthalten und wie wenig Elastan, bleibt es dann so, bzw. wird beim Tragen mit der Körperwärme immer weiter und beuliger.


    Die Alternative (2) wäre, einen Schnitt zu nehmen, bei dem die Mehrlänge die beim Beugen nötig ist, schon vorhanden ist, so dass sich der Stoff auch nicht dehnen muss, aber das sieht dann eher nach Jogginhose aus und erfordert Abnäher über und unter dem Knie.


    Sind das denn Hosen, die für drinnen und bequem oder für draußen und schick gedacht sind?

    So :), ich möchte das Thema nicht einschlafen lassen. Aber ich knipse nur, wenn ich was Selbstgemachtes an habe und das ist nicht tgl. (im sichtbaren Bereich) und ich möchte "Fishing for compliments" nicht als Ziel herausfordern. Mir ist es wichtig, zu zeigen, dass unsere Genähten/Gestrickten oder wie auch immer selbst erschaffenden Kleidungsstücke genutzt werden und Bestandteil des eigenen Stils werden - auch indem man Schnittmuster aus ganz verschiedenen Angeboten kombiniert oder als Basis nimmt und kreativ verändert.


    Ich habe ein paar Bilder nachzureichen. Noch bin ich in der "roten Phase".


    Das Grinsen ist immer irgendwie da...

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    Der Rock ist aus einem Schnittmuster Heft aus dem OZ-Verlag. Er wurde mir zu weit, da zwischen Zuschnitt und Fertignähen ein paar Kilos verschwanden. Deshalb ist vorn jetzt ein Smokgummi-Einsatz. (Smoken mit dem Unterfaden der Nähmaschine - eine Wissenswiederauffrischung).

    Das Oberteil ist ein Teil aus einer Inspiration von BERNINA. Das habe ich schon einmal genäht und es ist im Original kürzer und aus transparentem Stoff über einem Kleid.

    Den Zweiteiler trage ich sehr gern - bestickt und mit ein paar Strasssteinen beklebt.



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    Der "Rosenfleece" ist gut 15 Jahre (wenn nicht noch ein bisschen älter). Das war damals so ein "must have" Stoff.... Der Schnitt ist von burda und abgewandelt.

    Der Schal ist einer meiner Liebsten - Wolle in Rot-Rosa Tönen nur kraus rechts gestrickt und abschließend rund herum mit einer Kante gesäumt.


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    Ein neuer Ajour Pulli. Erst hatte ich die Wolle verhäkelt, aber das sah nicht schön aus. Grob, sackig und zu weit - trotz Maschenprobe. Nachdem ich das UFO 2-3 Monate angeschaut habe, wurde aufgetrennt und neu gestrickt. Nun bin ich zufrieden.


    Meine "Ho-Ho-Ho" Jacke :) habe ich neu mit Fleece gefüttert und nun ist sie wirklich Windfester und gut zu tragen.


    Bitte, macht mit und zeigt mal...

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    Nähen kann ich besser als malen am PC :).

    Trotzdem verständlich?


    Es gibt immer auch andere Lösungen - wichtig muss Dir werden zu hinterfragen, welche Belastung eine Naht aushalten muss und dann die entsprechende Auswahl zu treffen.

    Da der Gummi sich dehnt beim An- und Ausziehen, sollte die Naht auch halten.

    Du kannst aus den vielen Wegen, den DEINEN auswählen :).

    Was hältst Du von folgender Variante:

    Mit Geradstich den Gummibund annähen, aber so, dass der Gummi rechts auf rechts auf dem Stoff an der Kante liegt.

    Anschließend wenden und die Nahtzugabe, die aus Gummi und Stoff vorhanden ist nach unten in Richtung Stoff legen. Der Gummibund ist innen. Über die Stoffkante nun den genähten Zickzackstich steppen und damit a= zusammen versäubern und b = stabilisieren und c = eine dehnbare Naht haben.

    Wie hast du den Verschluß gestaltet? Sind die Knöpfe bezogen?

    Das ist eine ganz normale Knopf - Verschlussleiste. Aber... das waren mal mit einer Kordel beklebte Knöpfe, bei denen sicher irgendwo stand, dass man sie nicht waschen darf. Das zumindest vermute ich, denn nach der 1. Wäsche war die Kordel ab und so sind das nur Rohlinge mit einem Löchlein in der Mitte wo die Korden begonnen hatte. Erst wollte ich sie austauschen und dann dachte ich - "hat auch was..."

    Oh so ein Teil muss ich auch haben. Beschreibe mal was für einen Schnitt, Material usw.

    Ich würde es um 2005 oder 2006 Herbst einsortieren - das war mal ein Titelmodell aus einer September Ausgabe. Der Stoff ist ein Steppstoff und quasi so fertig. Hier https://www.hobbyschneiderin.de/article/230 ist weiter unten gut sichtbar der Rock aus dem Reststoff. In den muss ich aber erst wieder reinschrumpfen... :S

    Es freut mich, dass euch dieses Modell gefällt. Ich hatte die Jacke schon vor einem Jahrzehnt an. Es sind oft auch ganz "alte" Modeteile. Darum geht es mir auch, gemeinsam mal zu schauen, wie man das Eigene dann kombiniert und teilweise ganz lange nutzen kann. Das ist auch nachhaltig und ich freue mich über jedes Bild dass dazu kommt.

    29.10.2019

    Heute war ich mit langem Rock unterwegs... Das war etwas ungewohnt, denn den Rock habe ich schon viele Jahre nicht mehr angehabt. Aber im Rahmen der "Allesnutzenwasimschrankhängt" war heute der Bolero Ausgangspunkt für die Zusammenstellung und lt. meiner Kollegin Ute sah das zusammen gut aus.


    Der Bolero ist von mir genäht 2012 und der Schnitt ist aus einer alten Carina irgendwann aus dem 80zigern.


    291019.jpg


    Ich habe Vorder- und Rückansicht zusammen gestellt. Von hinten sieht man die Rocklänge und vorn den Verschluss. Ich mag das Teil eigentlich sehr, auch wenn ich es insgesamt nicht so oft getragen habe.


    Es ist also eine Lücke. Ob das praxisrelevant ist und man diese "Lücke" in der Wärmeverteilung spüren kann, weiß ich nicht.

    Habe ich nicht empfunden.

    Quote

    Zu "Wolltyp spielt eine Rolle für das Erwärmen":

    Als Freund der Naturwissenschaften wäre da ein Doppelblindversuch toll. Stimulieren die unterschiedlichen Eiweiße der verschiedenen Wollarten, die unterschiedlichen Texturen der unterschiedlichen Spinnarten die Haut auf so völlig verschiedene Weise, dass bei gleich physikalisch messbarer Isolation die eine Socke den Fuß schnell warm werden lässt, die andere dagegen nicht?

    Spannend.


    Boah... öhm - ja spannend. Bei der Wolle der Gotland "Pelzschafe" habe ich beim Spinnen bemerkt, dass sie sehr weich ist dünn - also eine niedrige Micronzahl hat und sie wird eigentlich mehr zum Filzen genommen.

    Das wäre übrigens auch eine Idee. Du könntest einen Pantoffel nähen und die Schnittmusterform auch als Filz machen, den Du dann als Innenfutter nutzt.

    Zum Herumlaufen:
    Auf den Wärmepantoffeln soll nicht länger herumgelaufen werden. Die werden beim Herumlümmeln im Bett oder auf der Couch getragen.



    Bisher liest offenbar niemand mit, der solche Pantoffeln mit Leinsaatfüllung schonmal verwendet hat und etwas zur Konstruktion sagen kann.
    Mich würde eben interessieren, wie ihr den Pantoffel aufbauen würdet, wie ihr z.B. erreichen würdet, dass sich die Leinsaat im den Oberfuß umschließenden Teil nicht nach unten "wegrieselt".

    Dann war mein Post gerade passend.

    Ansonsten - Kammern bilden und dort die Wärmespendenden Saaten oder war auch immer einschließen und gegen das Verrutschen sichern. Kammern bilden heißt Absteppungen nachdem die Teile drin sind oder absteppen, einfüllen, zunähen.


    Gegen ganz kalte Füße - die ich auch habe und ja, sie sind Durchblutungsbedingt, aber daran ändere ich leider nichts mehr - habe ich jetzt meine Dickis... aus selbstgesponnener Wolle. Als ich die auf dem Rad hatte, schaute die Spinndiplom besitzende Freundin skeptisch, belustigt und meinte Gotlandwolle... weißt du was die macht???!? die filzt schon , wenn man sie nur anfasst und ist waaaaaaaarm. Ja, das ist sie - die Socken sind verfilzt und wenn ich sie anziehe und ins Bett krabble werden meine Füße ruckzuck warm. Vielleicht fragst Du Andreas mal Deine Mutter ob sie mal bei Handspinnern nachfragen kann nach dieser Wollsorte.

    Moin.

    Meine Liebste hat oft kalte Füße. Ich möchte ihr Pantoffeln nähen, die eine wärmespeichernde Einlage enthalten, die für das Erwärmen in der Mikrowelle geeignet sind.


    Hat jemand von euch mit sowas Erfahrung?

    Hallo Andreas,

    ich hatte einmal genähte Socken, die es mit quasi doppelter Sohle gab, d.h. es gab unten hinten einen Einschub für eine Sohle, die mit Lavendel gefüllt war, die man in der Microwelle oder auf einem Ofen anwärmen konnte und dann einschieben. Diese Wärmesohle war in Kammern abgesteppt und man zig die nicht unbedingt zum Laufen, sondern mehr auf`s Sofa oder ins Bett an. Der Lavendel duftete und wärmte und beruhigte.

    Das war sehr schön!

    26.10.2019 Verleihung des Wanderpokals der Kleingartenanlagen Aachens. Wir haben ein "Hervorragend" beim Wettbewerb bekommen.

    Verliehen wurde der Preis im Krönungssaal des Rathauses. Das ist in Aachen immer wieder ein beeindruckender Ort mit einer wirklich schönen Akustik. Gesungen hat ein Männerchor und wir hatten uns ein bisschen schick gemacht.

    Die heutige Bluse (ich mache nur Bilder, wenn etwas Selbst gemachtes dabei ist) ist schon bekannt, denn sie ist hier zu sehen: https://www.20-2020.de


    261019.jpg


    Nur dieses Mal habe ich sie mit einer Weste kombiniert.

    Ich würde mich wie gesagt über "Mitmacher" freuen.

    Oh nein, dass muss nicht sein. Vielleicht hilft es zu wissen, dass ich meine Sachen sehr lange trage.

    Gestern hatte ich "kein Foto für"... euch (das ist irgendwie ein anderes Format, bei dem dieser Satz fällt :/.

    Aber gestern hatte ich tatsächlich nichts Selbst gemachtes an. Heute aber

    7.05 Uhr ready to go....

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    Meine Kollegin schaute mich leicht skeptisch an, als ich eintraf im Amt und fragte, ob mir nicht kalt sei. Nein, die Jacke ist wirklich warm und außerdem sagte der Wetterbericht einen traumhaften Tag vorher. Der ist auch eingetroffen.

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