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Posts by Minga

    tantejutta80:


    Stimmt schon. Der früher hochgelobte Service von W6 kann mit den Verkaufszahlen nicht mehr mithalten.

    Aber ich bin von Service hier vor Ort auch nicht verwöhnt. Mir wurde z.B. (vor 17 Jahren) im hiesigen Nähmaschinenfachhandel (mit Reparaturwerkstatt) bei einer nagelneuen Janome 6260QE auch nicht geholfen. Da war der Geradstich etwas zickzackig und sie nähte bei Stopp immer noch ein bisschen nach. Das hätte man bestimmt alles einstellen können, wollte man aber nicht.


    An die W6 bin ich drangegangen wie an jede Billigmaschine: entweder es passt oder auch nicht.

    LG

    Inge

    Also erstmal: das Verhalten von den Leuten von W6 ist seltsam und ich wäre an deiner Stelle - Tami1408 - auch "not amused".


    Damit aber nicht nur ein Urteil mit eventuell einer Montagsmaschine hier steht, meine Erfahrung:


    Ich habe die Maschine seit 9 Monaten und kann nicht meckern.


    Zum Vergleich habe ich eine Bernina Artista 180 und eine Pfaff Tiptronic 1071.


    Gekauft habe ich die Langarmmaschine von W6, weil ich vorher meinen ersten Quilt durch meine Maschinen gewurstelt hatte. Da reizte mich im letzten Jahr die Eintauschaktion bei W6, zumal ich eine völlig verbastelte AEG zum Tausch da hatte.

    Eigentlich hatte ich nur ausprobieren wollen, was Großes nähen und zurückschicken.... Die Maschine durfte bleiben.


    Hier meine Bewertung, die ich kurz nach dem Kauf im Juli geschrieben habe und an der sich nichts geändert hat:


    Einstellungen: mir gefällt, dass ich den Anpressdruck und die Fadenspannung über ein Drehrad verstelle. Da bleibt die Einstellung wenigstens, wenn ich die Maschine in der Nähpause ausmache.

    Es wird auch gezeigt, wie die Unterfadenspannung bei Bedarf angepasst werden kann.


    Genäht habe ich noch nicht viel. An den Kniehebel muss ich mich nicht gewöhnen. Den Fußanlasser betätige ich sowieso immer mit dem linken Fuß. Die Maschine stoppt genau, wenn ich will und näht keinen Stich nach. Mit der Start/Stopp Taste gelingt mir das noch nicht so gut.


    Punktvernähen und elektrischer Fadenabschneider funktionieren so, wie ich erwartet habe.

    Das Nähgeräusch ist angenehm leise und es fiept und piepst auch nichts.


    Der Geradstich ist gerade! Da hatte ich vor Bernina schon andere Beispiele bei Computermaschinen.


    Der Umfang des Freiarms ist 29cm, also 4 cm mehr als bei meiner Bernina und der Pfaff. Aber für Freiarmnähen habe ich die Maschine sowieso nicht gekauft.


    Die Wechselfüßchen sehen aus wie die üblichen aus den Sets, aber natürlich sind sie für 9mm Stichbreite konzipiert. Wenn man die Stichbreite beachtet, kann man zur Not auch Füßchen aus dem Fundus nehmen – Pfaff geht allerdings nicht.


    Wenn ich den Nähfußhalter wegnehme, dann passen auch feste Niedrigschaft-Füßchen. Bei mir machte jedenfalls keines Probleme (vorsichtiger Betätigung des Handrades) bei Beachtung der Stichbreite. Ich habe nämlich einige selten gebrauchte Füßchen mit Adapter an meiner Artista 180 in Betrieb, die könnte ich weiter verwenden. Das gilt auch für den Ruffler.


    Den Flowerstitcher könnte ich auch verwenden – eingeschränkt. Da gibt es nicht viele geeignete Stiche. Ganz viele Dekor- und auch Nutzstiche lassen sich nur mit 9mm Breite sticken und mein Flowerstitcher darf höchstens 5mm haben. Also probiere ich das nicht.


    Bei den Knopflöchern kann die Raupenbreite und der Raupenabstand nicht variiert werden. Es gibt 2 Knopflochschlitten: in den einen legt man den Knopf ein und die Länge wird automatisch genäht. Da gibt es 12 Knopflochvarianten. Der andere ist für größere Knopflöcher geeignet und macht nur das übliche rechteckige Knopfloch. Aber nachdem man eines genäht hat, werden die nächsten genauso. Man kann die Knopflöcher gut nähen – da ist die Arbeitsweise ohne Fußpedal genial – aber mir sind sie zu breit. Zwischen den Raupen ist 2mm Abstand. Einen Regler für Balance habe ich auch nicht gefunden.

    Wenn der Knopflochschlitten dran ist, funktioniert der Nadeleinfädler nicht. Er hat keinen Platz mehr zum Einschwenken. Muss man halt vorher einfädeln.


    Einen Unterfadenwächter hat die Maschine nicht, der bin ich selbst. Ich kann ja frei auf die Spule blicken. Die Spulen sehen denen meiner Stickmaschine (Janome 350E) zum Verwechseln ähnlich. Der Nadeleinfädler hat auch die gleiche Bauart.


    Die Beleuchtung ist sehr gut!


    Zum Anleitungsbuch: es wird gebetsmühlenartig immer wieder aufgezählt, was man unbedingt beachten muss. Das ist ein bisschen nervig.


    Die Garantie gilt nur für den Erstkäufer und nach Registrierung.

    Also kaufen, den einen Quilt machen und weiterverkaufen ist nicht so eine gute Idee.


    So, das war mein Fazit ziemlich bald nach dem Kauf.


    Beim Vergleich der Maschinen habe ich schon im Kopf, dass es verschiedene Preisklassen sind. Sowohl die Artista als auch die Pfaff haben neu ein Vielfaches der W6 gekostet.


    Ich nähe mit meinen "alten" Maschinen immer noch sehr gerne und bin kein Fan der von oben einzusetzenden Spule - obwohl es oft praktisch ist.


    Momentan nähe ich den Bernina Old Block Sampler mit der W6 und werde das fertige Top auch damit Quilten. Dazu besorge ich mir noch den Anschiebetisch und den Obertransportfuß.


    LG

    Inge

    Ich gehe nicht gleich auf drucken, sondern auf speichern. Dann öffnet sich ein Fenster in dem ich dann die Markierung bei "öffnen mit. .." setze. Je nach gewähltem Programm lässt sich dann gut die Skalierung einstellen. Ich drucke erst nur die Seite mit dem Kontrollquadrat.

    LG Inge

    Mein Maschinenpark ist einfach so gewachsen und ich habe die Vorgänger selten weitergegeben.

    Als Nähmaschinen in Gebrauch sind eine Pfaff Tipmatic 1071, eine Bernina Artista 180 und seit neuestem eine W6 N9500C QPL. Letzter konnte ich bei einer Sonderaktion nicht widerstehen, die beiden ersten waren günstige Gebrauchtkäufe. Jede der 3 Maschinen kann etwas besser als die beiden anderen, aber natürlich könnte ich alle meine Näharbeiten mit jeder dieser Maschinen allein erledigen. Seit die Kinder aus dem Haus sind habe ich aber Platz.:D

    In Rente im Schrank ist meine allererste "gute" Maschine, eine Pfaff 1214 (BJ 1974). Sie war 25 Jahre lang meine einzige Nähmaschine. Die allereste Overlock von Babylock (BJ 1986) musste gehen, als Finger und Augen nicht mehr einfädeln wollten. Dafür gab es dann die Babylock Evolve und als günstigen Gebrauchtkauf 2 Jahre später die Babylock Eclipse. Damit spare ich mir oft das Umbauen.

    Eine Stickmaschine (Janome 350E) wird wenig verwendet. Als Gag und für Nähtreffen habe ich mir mal eine Elna TSP zugelegt. Die muss aber vor Gebrauch immer sorgfältig geölt werden, wogegen alle anderen Maschinen sofort einsatzbereit sind.

    Dann hat mir meine Freundin ihre Filzmaschine hingestellt mit dem Hinweis, ich hätte ja Platz und sie bekäme beim Verkauf doch nicht mehr viel dafür.:)

    Also, ich kann mich nicht beklagen! :D

    LG

    Inge

    Meine Freundin, 189 groß, ist zufrieden.

    Ich habe gerade "Tapeziertische" bei Google eingegeben. Bereits bei der ersten Anzeige stand:

    4-stufig höhenverstellbar ca. 73-80-87-94 cm

    Wie weit andere Angebote andere Höhen haben, weiß ich nicht.

    Ich selbst habe eine 2m lange Platte auf Tischböcken, muss die aber nur wegräumen, wenn Übernachtungsbesuch kommt.

    LG

    Inge

    Meine Freundin ist groß und hat die Tische vom Baumarkt. Das sind 3 Tische, Fläche 60cm x 80cm und höhenverstellbar. Man kann sie leicht zusammenklappen und wenn sie aufgestellt sind, zusammenklammern. Leicht zu bewegen sind sie auch und kosten etwa 50 Euro.

    LG Inge

    Seit 2000 gibt es ja die Übersicht der TZ in jedem Anleitungsheft. Ich habe mir einmal die Mühe gemacht, alle Doppelseiten zu scannen und die Bilder mit aussagekrätigen Bezeichnungen (B09-16a und B09-16b z.B.) auf dem PC zu archivieren. Dann habe ich die Bilder noch so bearbeitet, dass ich aus Kopien Teilbilder wie Hosen, Oberteile usw. ausgeschnitten habe, die ebenfalls mit z.B. H-B09-16a bezeichnet sind.

    Seit dieser Zeit reiße ich nicht sämtliche Hefte raus, wenn ich etwas suche, sondern suche erst gezielt in den TZ, ehe ich einige Hefte rauslege. Anleitungshefte mit lose eingelegten Schnittbögen sind in Stehsammlern.

    Wenn ein Burdaheft im Hauptteil Schritt für Schritt Anleitungen enthält, werden die rausgetrennt, ehe es entsorgt wird, und ebenfalls in das Anleitungsheft gelegt.

    Meine Schnittkopien werden ALLE mit Zeitschrift- und Modellnummer und Größe beschriftet.

    Die (abgeänderten) Schnitte der genähten Modelle sind gefaltet in Klarsichthüllen und die eingeheftet in Ordnern. Auf einem Blatt ist eine Kopie der TZ zu sehen, das Heft, das Datum des Nähens und ein Stoffrest. Besonderheiten werden dann noch dazu geschrieben. (Es gibt ganz viele, bei denen dann steht: Ärmel von... oder Kragen von... )

    Meine selbstkonstruierten Hosenschnitte und Oberteilschnitte mit passendem Ärmel sind allerdings auf festem Papier und hängen an Klammern. Burda brauche ich nur noch, um Details festzulegen. Beispielsweise, wo eine Teilungsnaht verläuft oder wieviel Weite zum Kräuseln zugegeben ist.

    LG

    Inge

    Wenn du schon einmal einen Kurs gemacht hast, dann reicht dir Hofenbitzer 2.

    Da wird einiges von Band 1 wiederholt.

    Ich habe mit Müller&Sohn im Selbstlernstudium angefangen, hatte aber ältere Bände antiquarisch gekauft. Die Zeichnungen von Hofenbitzer sind far big und deshalb besser zu erfassen.

    Ich schaue bei Müller&Sohn gar nicht mehr rein.

    LG Inge

    Vor 15 Jahren habe ich mir die Babylock Evolve Wave gegönnt. Sie ersetzte eine uralte Ovi von Babylock (BL4-436DF), die ich nur mit Tricks einfädeln konnte (Ich kann nicht räumlich sehen). Funktioniert hat die alte15 Jahre lang tadellos und tut es vermutlich immer noch!

    Das Umbauen der Evolve nervt schon, weil man auch die Nadeln neu einsetzen muss.


    Als ich kurz darauf bei Ebay eine Eclipse sah, habe ich die günstig ersteigern können. Die Vorbesitzer hatten keine Ahnung, welches Schätzchen sie aus der Haushaltsauflösung angeboten hatten, und ungünstig präsentiert.


    Jetzt bin ich zufrieden. Die Evolve steht bereit und ich overlocke mit ihr alles schwierige Material. Bei einem größeren Projekt hole ich die Eclipse dazu und überlasse der Evolve das Covern.


    Eigentlich hätte ich gerne eine Cover mit größerem Durchlass und Kniehebel. Aber das ist Wunschdenken.^^


    LG

    Inge

    Ich habe aus Seidenkrawatten einen Läufer fürs Sidebord gearbeitet. 2,10m lang.

    Krawatten erst getrennt und Einlage raus, dann gewaschen und dünne Seiden mit Vlieseline stabilisiert. Ausgeblutet ist keine.

    Ich hatte lauter Sechsecke und die mit Handnähten zusammengefügt. Dabei kann man dem Verziehen vorbeugen.

    Seide darf man ja nicht mit Stärke behandeln.


    Der Läufer ist ein Erinnerungsstück für meinen Mann - es sind Krawatten seines Berufslebens und er erkennt fast alle. (Einige fremde habe ich dazugeschummelt, sonst wäre es zu eintönig geworden.^^) Gewaschen habe ich den Läufer noch nicht und werde es auch nicht tun. Bei Bedarf kommt er in die Reinigung.


    LG

    Inge

    Bezüglich Nadeleinfädler:

    Ich habe den, der in folgendem Video gezeigt ist.

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    Mein ursprünglicher ist von Babylock für die Evolve und sieht ein bisschen anders aus. Den vom Video bekommt man von Janome (führt mein Händler jetzt leider nicht mehr!) und wenn man weiß, wie das Teil aussieht und verwendet wird, kann man mit etwas Geduld auch die Angebote bei Ebay durchklicken. Inzwischen gibt es brauchbare chinesische Angebote.

    Bei den gutgemeinten Vorschlägen, die Viktoria durchsehen zu lassen: wenn das keine alte Maschine ist, sondern eine, bei der das Schild "Viktoria" genauso aufgepappt wurde wie "Singer", wird kein Geschäft sie zur Durchsicht annehmen. Mein - guter - Mechaniker sagt, er müsse auf seine Reparatur Garantie geben, und das könne er bei solchen Maschinen nicht. Außerdem kostet aufmachen, gründlich reinigen und ölen wegen des Zeitaufwands etwa 80 Euro - das übersteigt den Restwert der Maschine.

    LG

    Inge

    Ich glaube nicht, dass man damit viel anfangen kann.

    Als Beispiel ein bisschen extrem: OW 80 auf OW 100, das wären 25% Vergrößerung. Dann werden alle Maße um 25% vergrößert, auch die Länge, die Schulter....

    Aus einer Körpergröße 1,70m wird dann 2,12m.

    So stelle ich mir das Gradieren nicht vor.

    LG

    Inge

    Wenn deine Maschine Nähfüße mit hohem Schaft benötigt, dann passt er nicht.


    Ich habe mir einen solchen Blumennähfuß für kleines Geld aus Fernost bestellt.


    Man muss den Transporteur versenken. Der Stoff dreht sich unter dem Näfuß mit jeder Nadelbewegung um einen Schritt und nach 96 Schritten etwa (habs nur überschlagen, nicht gezählt) ist der Kreis geschlossen. Man kann verschiedene Stiche, auch Zwillingsnadel, verwenden und es gibt 3 Kreisgrößen. Da keine Rückstiche ausgeführt werden, sehen manche Zierstiche seltsam aus. Der Stoff muss stabilisiert werden und die Stoffdrehung beschränkt den Einsatz doch auf kleinere Stücke.

    Wenn man mehrfarbig sticken möchte, muss man zum Umfädeln den Nähfuß lüften - und schon ist das Teil minimal verrutsch und die Kreise nicht mehr konzentrisch.

    Ausprobiert habe ich den Fuß mit der Bernina Artista 180 mit Adapter. Da musste ich die Fadenspannung anpassen - bei jedem Zierstich immer wieder - immer tiptiptip - da war ich genervt. Aber die Bernina hat schöne Satinstiche und die sehen dann blumenähnlich aus!


    Dann habe ich die Pfaff Tiptronic 1071 rausgeholt. Den Hebel, der über die Nadelschraube gelegt wird, musste ich erstmal herzhaft etwas zur Seite biegen, damit er am IDT vorbeikommt. Dann funktionierte es super, vor allem, weil die Fadenspannung mit Drehrädchen einzustellen ist. Aber halt keine Satinstiche!


    Dann wollte ich mit einer Necchi 559 probieren, die Satinstiche hat. Leider kann man hier den Transporteur nicht versenken und mit dem Stopfplättchen funktioniert es nicht.


    So als Spielerei mit bestickten Kreisen für überzogene Knöpfe ganz nett.


    LG

    Inge

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