Neue Modelle 2026

  • Wenn du nur streng nach Anleitung gehst, musst du bei einigen Herstellern übrigens die Maschine zum Nadelwechsel ausstecken.

    Ja, so steht es auch bei der Janome 8900 im Handbuch: "Caution: Always make sure to press the lockout key to lockout the machine or turn the power switch off before changing the needle."


    Ich finde es tatsächlich sinnvoll das gewohnheitsmäßig zu machen. Denn auf das Nähpedal ist man ja schnell mal aus Versehen draufgetreten. Bei der 8900 nehme ich aber lieber den lockout key.


    Bei der HD9 finde ich es allerdings etwas übertrieben: "VORSICHT: Schalten Sie die Maschine am Netzschalter aus und ziehen Sie den Stecker ab, bevor Sie die Nadel auswechseln." Fehlt nur noch, dass ich auch noch die Sicherung rausnehmen soll ... :irre: (finde ich)


    Bei der Akku-Flex war ich allerdings schon einige Male froh, dass ich den Akku vor dem Scheibenwechsel abgenommen hatte. Und dass ich bei der Kreissäge vor dem Blattwechsel den Stecker ziehe, finde ich selbstverständlich.

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    technische Daten | Produktseite Hersteller | Händlersuche

  • Also, gefährlich finde ich eine Nadel nicht, wenn dann gefährdet. Denn sie gibt zuerst nach.

    Sehe ich nicht so. Die geht unerbittlich in den Finger, wenn der im Weg ist. Habe ich schon versehentlich ausprobiert.


    Und CharmingQuilts neulich auch.

    Viele Grüße
    Do-it


    Wer nähen kann, ist klar im Vorteil.

  • Die Maschinen haben ja unterschiedliche Prioritäten und / oder Sicherheitseinstellungen. Ich hatte mal eine Janome, die nähte grundsätzlich nicht, wenn der Nähfuß nicht abgesenkt war.

    Fand ich sinnvoll.

    Meine Pfaff senkt automatisch den Fuß ab und näht los, wenn man aufs Pedal tritt. Da musste ich mich erst dran gewöhnen, ist im Setting dieser Maschine aber auch sinnvoll.

    Hier könnte man natürlich schon aus Versehen Unheil anrichten.

    Wobei Pfaff sofort stoppt und sich neu sortiert, wofür sie eine Weile braucht, wenn sie auf einen Widerstand stößt, der ihr zu groß erscheint. Die würde auch nicht gnadenlos in den Finger rattern.

    Von daher denke ich, hängt es von der einzelnen Maschine ab, wie man sie sinnvoll und sicher händelt.

  • Wobei Pfaff sofort stoppt und sich neu sortiert, wofür sie eine Weile braucht, wenn sie auf einen Widerstand stößt, der ihr zu groß erscheint. Die würde auch nicht gnadenlos in den Finger rattern.

    Da gehst du allerdings davon aus, dass der Widerstand, den dein Finger der Nadel bietet, deiner Nähmaschine zu groß erscheint. Darauf würde ich mich lieber nicht verlassen.

  • Hi


    ja, allerdings war das die Longarm und die hat schon ordentlich "Durchschlagskraft". Damit hab ich den Finger einmal komplett durch "gepierct".


    Hab ich aber auch schon mit der Janome Stickmaschine geschafft - nur nicht komplett durch und die hat auch nicht so viel Kraft - da war ich schon froh um meine künstlichen Nägel.


    Bei meiner (relativ neuen) Janome Nähmaschine (M7) ist es auch so, dass sie losnäht, sobald das Pedal gedrückt wird. Die senkt dann auch den Fuß automatisch.

    Ganz liebe Grüße, Jennifer



    Ich bin Herrscherin über das kreative Chaos, Mama von 4en und ich benähe die Murmel (12). Ihr findet mich auch bei Insta Facebook und im Blog


    "If you can dream it, you can do it!"


    Walt Disney

  • Meine Pfaff senkt automatisch den Fuß ab und näht los, wenn man aufs Pedal tritt. Da musste ich mich erst dran gewöhnen, ist im Setting dieser Maschine aber auch sinnvoll.

    Hier könnte man natürlich schon aus Versehen Unheil anrichten.

    Wobei Pfaff sofort stoppt und sich neu sortiert, wofür sie eine Weile braucht, wenn sie auf einen Widerstand stößt, der ihr zu groß erscheint. Die würde auch nicht gnadenlos in den Finger rattern.

    Genau die Technik hat meine Hus auch, und ist bei der Gelegenheit in den Finger geraten, mitsamt Faden.

    Viele Grüße
    Do-it


    Wer nähen kann, ist klar im Vorteil.

  • auch ein spannender Ansatz, die Nähmaschine danach auszuwählen, wie gut sie in den Finger nähen kann oder nicht :rofl:


    Wobei ich das vor vielen vielen Jahren an der Singer meiner Mutter beim Jeans reparieren auch geschafft habe - der Arzt wollte dann tatsächlich eine Ersatznadel sehen, als wenn man an sowas denkt, wenn man in die Notaufnahme fährt. :mauer:

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  • Da gehst du allerdings davon aus, dass der Widerstand, den dein Finger der Nadel bietet, deiner Nähmaschine zu groß erscheint. Darauf würde ich mich lieber nicht verlassen.

    Das halte ich bei meiner marschierte tatsächlich für wahrscheinlich, aber ich kenne meine Maschine auch. ;)

    Bei einer fremden Maschine würde ich mich nicht darauf verlassen.

    Ausprobieren muss man es auch nicht.

    Mit der Stickmaschine habe ich mir allerdings auch schon mal den Finger genagelt.

  • Wobei ich das vor vielen vielen Jahren an der Singer meiner Mutter beim Jeans reparieren auch geschafft habe

    Das passiert also gar nicht so wenigen. Das hätte ich nicht gedacht. :/


    Nun ist es ja kein größeres Problem die Maschine für den Nadelwechsel mal kurz auszuschalten. Doof dabei ist allerdings, dass damit dann ein Teil der Beleuchtung ausgeht. Und doof könnte dabei auch sein, wenn die Maschine dann Ewigkeiten bräuchte, bis sie/ich nach dem Einschalten wieder nähen kann. Meine mechanischen Maschinen nähen dann einfach sofort wieder los. Bei der 8900 verwende ich aber lieber den lockout key. Sie bootet zwar recht schnell (5 Sekunden), aber die Einstellungen von vor dem Ausschalten sind dann leider futsch.


    Das wäre also etwas, worauf man bei der Auswahl einer neuen Maschine auch mal gucken könnte.

  • Also irgendwie gar nichts neues, oder? Eine Mischung der Funktionen von der Brother und Juki Geradestichmaschinen... Man kann das Rad auch nicht neu erfinden.


    Durch Tanjas Tipp habe ich damals auch die Angst verloren Rundkolbennadeln oder Flachkolbennadeln bei der Juki 2300 Sumato einzusetzen, im Nähratgeber gibt es auch Beiträge dazu. Hab einen Satz Rundkolbennadeln gekauft und komme seit Monate damit klar.

    Um das Einsetzen zu vereinfachen gab mir eine gute Bekannte den Tipp, diese lange Rille der Nadel mit dem eigenen Nagel zu fühlen/abzufahren, diese Richtung 9 Uhr und die Kerbe Richtung 3 Uhr. War schon nach wenig Übung im Kopf abgespeichert.

    Der Rest erledigt mein Vorrat aus Flachkolbennadeln, z.B. Halsausschnitt mit Seraflex und Flachkolben-Jerseynadel abzusteppen (wegen Faulheit die Cover nur dafür betriebsbereit zu machen).

  • Nun ist es ja kein größeres Problem die Maschine für den Nadelwechsel mal kurz auszuschalten. Doof dabei ist allerdings, dass damit dann ein Teil der Beleuchtung ausgeht.

    No Risk, no Fun. Da achte ich dann drauf, dass die Füße weit weg vom Pedal sind. Bei mir war das irgendwie eine Stockung, beim Stoff richten.


    Ich fülle auch Wasser im Bügeleisen nach, wenn es eingeschaltet ist. Wird vom Hersteller nicht empfohlen.


    Aber ich trage eine Brille zum Schutz der Augen, falls mal eine Nadel bricht und mir in Stücken entgegen fliegt, wenn auch aus anderer Motivation 😉 . Das wird in der Bedienungsanleitung meiner Maschine empfholen. Wer hält sich als Nicht-Brillenträger daran?

    Viele Grüße
    Do-it


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