Posts by Hummelbrummel

    Hallo in die Runde,


    auf der letzten Seite der Bedienungsanleitung sind "Bordürenmuster" und "Stichmuster".

    Leider schweigt sie sich über die Verwendung und Handhabung aus.


    Ich habe jetzt mal rumprobiert: Offenbar muss man jeden Stich einzeln wie einen Buchstaben eingeben und daraus entstehende Linien danach im Bearbeitungsmodus mühsam einzeln händisch z.B. zu einem Rechteck (Rahmen) o.ä. zusammensetzen, wobei man die genauen Anschlussstellen in der nicht sehr präzisen Zoom-Funktion erahnen darf?


    Oder habe ich da etwas Wesentliches übersehen?


    Nach wie vor ohne Digitalisierungssoftware bzw. ohne ernsthafte Digitalisierungsabsichten hätte ich nämlich schon Verwendung für Spielereien mit "Nählinien", falls diese einfach zu erstellen wären.


    Hat damit schon jemand gespielt und kann Erfahrungen beitragen?

    Auf der 500e dürfte es wohl genauso sein?

    Wolle und Spüli und Wollwaschmittel ...


    Ein-zwei Tropfen Spüli auf einen Waschzuber voll Wolle nehmen dem Wasser die Spannung und sorgen dafür, dass die Wolle auch nass wird und den Dreck gerne an das Wasser abgibt, das anbei den Rest erledigt.

    Eine halbe Flasche Spüli ist natürlich keine gute Idee.


    Ich habe vor ca 5-6 Jahren relativ intensive Recherchen bei den Wollwaschmitteln der hier ansässigen Diskounter (Aldi, Lidl, Rewe, dm. Müller, Rossmann, Edeka) durchgeführt und festgestellt, dass nahezu auf allen steht, sie seien nur für filzfrei ausgerüstete Wolle geeignet, zudem habe ich mir damals abgespeichert, dass die alle wie andere Waschmittel auch basisch/alkalisch sind.

    DAS greift die Proteinfasern naturbelassener Wolle an, wenn sie nicht durch Ausrüstungsverfahren dagegen behandelt wurden.

    Vielleicht hat sich das inzwischen geändert. Mir war's jedenfalls zu blöd.

    Außerdem haben die alle Duftstoffe, bei denen ich die Krise bekomme. Das ist aber eher mein persönliches Problem.


    Soda greift übrigens auch Wolle an, aber es gibt Situationen, die es trotzdem sinnvoll machen, Wolle mit Soda zu waschen.


    Spülmittel ist neutral, um die Hände zu schonen. (... sie baden gerade ihre Hände darin, wer kennt die Werbung noch?)


    In Schampoos sind oft Silikone drin, die mag ich weder am Kopf noch in meiner Wolle.

    (außerdem vertrage ich bei den allermeisten den Geruch nicht.)


    Ein Wollwaschmittel, das ich allerdings sehr gut finde, ist das vom Waschbärversand. Das nehme ich ganz gerne.

    Aber da extra eine Bestellung abzuschicken, um zu sehen, ob man einen alten Stoff retten kann, wäre zumindest jetzt nicht mein Ding und ich glaub, für den o.g. Fall würde ich wirklich Spüli nhemen.


    Ich trage meine Wollsachen minimum 10 Jahre, gern und viel, manche davon wirklich dauernd, wasche sie ab und zu, aber nicht ständig, und kann sagen, dass ich noch nie - wirklich noch nie - erlebt habe, dass da Wolle ausgetrocknet oder brüchig geworden wäre.

    Manches ist btw vielleicht auch relativ relativ.

    Wie manche Vorrednerinnen halte ich das bei alten Stoffen zweifelhafter Sauberkeit auch:

    Friss oder strirb!, bzw. Überlebe die Wäsche oder ab in die Tonne!


    Für Leinen und BW hat sich bei mit auch Soda bewährt.


    Bei aller Selbstreinigung und Liebe zu Wolle würde ich auch diese (Loden) nicht tragen wollen, wenn die mit Mäusen in der Garage war.


    Du kannst auch Wolle heiß waschen und sogar kochen:


    so: (mein bevorzugtes Verfahren zum Waschen meiner Jacken und Co aus handgesponnener Wolle)

    Im Waschwännchen mit heißem Wasser einweichen und geeignetem Waschmittel (im Zweifelsfalle ein paar Tropfen Spüli) ca 1 Stunde oder nach Gefühl drinlassen.

    Anschließend ausspülen, bis das Wasser klar bleibt, dabei muss (!) das Spülwasser ungefähr die Temperatur haben, die das Einweichwasser zum Schluss hatte.

    Dann ab in die Waschmaschine und auf höchster Stufe schleudern.

    Loden könnte hier knittern, da würde ich vielleicht etwas zarter schleudern.


    oder so für noch mehr Hygiene:

    im großen Topf Wollstoff mit so viel Wasser, dass er Platz hat und nicht dicht gestopft ist, erhitzen (Beim Färben lasse ich Wolle eine Stunde köcheln), muss aber hier vielleicht gar nicht sein.)


    So weit abkühlen lassen, dass es händelbar wird (oder kalt ist), mit Wasser in der passenden Temperatur spülen, bis es klar bleibt, dann zum Schleudern in die Waschmaschine.


    Jeweils liegend trocknen.


    Sollte der Stoff bei diesem Prozedere wirklich einlaufen (das habe ich ein einziges mal mit einem gekauften gestrickten Wollwalk erlebt) ist das vor dem Nähen egal. Dann ist der Stoff halt ein bisschen dichter, aber dafür sauber und auf jeden Fall später wie beschrieben waschbar.



    Edit - Zeitüberschneidung mit rufie -:)

    Soll ich meinen Senf auch noch dazugeben?


    Fadenabschneider braucht man nicht unbedingt, man kann die Fäden auch selbst ordentlich abschneiden, aber ehrlich gesagt war das bei mir schon ein wichtiges Kriterium für eine neue und ich bin froh drüber. Es macht schon vieles leichter, zumal viele Stickdateien davon ausgehen, dass man den hat und entsprechend "sorglos" mit vielen überflüssigen Sprungstichen digitalisiert sind.


    Die Rahmengröße dürfte Geschmackssache sein.

    NUR 10x10 finde ich zu wenig. Aber der 10x10 ist praktisch für vieles und ich finde es manchmal schade, dass der kleinste Rahmen an meiner 14x14 cm misst.

    Den 20x36cm nutze ich eigentlich so gut wie nie, (habe jetzt die Janome 550E). Vielleicht ändert sich das ja irgendwann.

    Im Moment würde ich sagen, dass sich die Mehrinvestition gegenüber der 500E für mich nicht gelohnt hat.

    Ich bin ja seinerzeit in den Laden gegangen, um eine Janome 6700p zu kaufen und kam dann mit dem Floh im Ohr wieder raus, dass mir wider Erwarten die Pfaff (Performance 5.0) viel besser liegt. Die wurde es dann auch und ich nähe nach wie vor sehr gern damit.

    Ich denke, ein vergleichbares/ähnliches aktuelles Modell wäre die expression 710 oder 720.

    So, inzwischen habe ich entschieden, dass ich diese Krawatten nicht verarbeiten möchte. Seide ist einfach nicht mein Ding.


    Deshalb stehen die jetzt hier in den Kleinanzeigen - falls jemand anderes "Upcycling-Rohstoff" braucht ...

    Ich spanne das Handtuch ohne Stickvlies drunter ein und lege oben Stickfolie auf, z.B. Avalon, meist hefte ich, manchmal klebe ich auch mit Malerkrepp, aber bei Frottee nicht so gerne.

    Festhalten klappt meiner Erfahrung nach bei Folie ganz schlecht.

    Wenn die Maschine keine Heftfunktion hat, kann man auch einen externen Heftrahmen nehmen. Es gibt bei manchen Stickmusteranbietern Freebies. (hier z.B., gibt aber viele)

    Auch manche Editierprogramme erstellen Heftrahmen um ein Motiv, da nutze ich gern den Stitchbuddy (für Mac)


    Ach so, noch ein Tipp: Den Unterfaden nehme ich bei Handtüchern meist passend zur Handtuchfarbe, da gerne Overlockgarn oder passendes Polyesternähgarn (120er).

    Was ist der Vorteil von .jef+ gegenüber .jef?


    Die jef+-Dateien sind deutlich größer.

    Meine Maschine kann beide lesen, aber ich habe noch keinen Vorteil der + -Dateien gefunden.

    Der Vorteil der jef- Dateien liegt darin, dass sie weniger Speicherplatz brauchen.

    Meiner Meinung nach liegt Wellenbildung hauptsächlich am Stoff.

    (Und gerade bei hochelastischem Material kann es sein, dass der Stoff sich sofort nach dem Nähen wieder zusammenzieht, so dass keine Wellen erkennbar sind, wohingegen mancher Baumwolljersey die Wellen nach einer Wäsche verliert und manch ein anderer sie lebenslänglich behält.)

    Als ich mir 96 die Overlock kaufte, wurde mir erklärt, der Differentialtransport sei das Zaubermittel gegen Wellen und Kräusel an unerwünschter Stelle. (Und man könne beides damit auch mit Absicht erzeugen.) Deshalb sei diese Maschine besonders für Stretch, Sweat und Co geeignet. Diese Aussage hat sich in meiner Erfahrung bestätigt.


    Solange ich die Pfaff 362 nutzte, um an der Overlock genähte Sweats und Shirts fertigzustellen, habe ich an Säumen etc. beim Nähen Butterbrotpapier untergelegt und später wieder rausgefuzzelt. Damals wusste ich noch nichts von Stickvlies, das sich viel besser rauslösen lässt, oder gar von wasserlöslichem Vlies. (Auch der Sinn des verstellbaren NFD, den diese Maschine auch hat, war mir damals nicht bekannt.)


    Das Unterlegen von Stabilisator ist meiner Erfahrung nach durchaus eine sinnvolle und praktikable Nähtechnik gegen Wellenbildung.

    Aber wenn man viel stretchiges näht, ist es natürlich etwas lästig und ich bin immer froh, wenn es ohne geht, dafür gerne mit gelockertem NFD (Janome) oder Obertransport (Pfaff).


    Der Differemtialtransport an der Overlock schiebt und zieht den Stoff übrigens gleichzeitig in zwei unterschiedlichen Geschwindigkeiten (und zwar nur von unten), ist also grundsätzlich ganz anders als an einer Haushaltsnähmaschine.

    Hast Du wirklich den Greifer rausgenommen, oder nur Spule und Spulenkapsel?


    Das Video kenne ich nicht und ich habe auch keine Ahnung, welches Du meinen könntest.


    Ich hatte ein ähnliches Problem auch mal, allerdings an einer älteren Singer, und weiß daher, dass ein in der Greiferbahn feststeckendes Stück Faden schon eine absolute Blockade der Maschine verursachen kann.

    Warum entfernst Du den Faden nicht?


    Grundsätzlich sind auch immer Fotos nützlich, um helfen zu können.

    Hm – schwierig, weil, es gibt so viele Möglichkeiten.

    Zum Thema Stichbreite fällt mir ein:

    Das ist ja eher bei Geradstich relevant und dafür hast Du ja Deine Geradstich-Maschine.

    Ansonsten haben viele (z.B. auch meine Pfaff Performance 5.0) eine Stichplatte zum Wechseln (Geradstichplatte und Platte mit Stichbreite.)

    Wenn man ganz dicht an der Nahtkante anfängt, hilft auf dem ersten Zentimeter ein Stückchen Stickvlies oder Papier gegen den Stofffraß, dann geht's ohne gut weiter.


    Wenn man ernsthaft Zierstiche nähen will (ich liebe Zierstiche!), sollte man in den allermeisten Fällen Stickvlies unter die ganze Naht unterlegen, damit die Stiche schön werden.

    Ich nehme auch gerne "Zierstiche" für de Säume von Shirts, auch ohne Strickvlies, aber manchmal mit Soluvlies drunter, und hatte da noch nie nennenswerte Probleme.

    Ich mach halt immer eine Probenaht und schau, ob's passt.


    Allerdings muss ich sagen, dass ich die 9mm-Zierstiche meiner Maschine nicht so schön finde, wie die 7mm an der Maschine, die ich vorher hatte (und die mir ungeachtet ihrer wunderschönen Stiche nur Probleme gemacht hat.) Das ist halt Geschmackssache.

    Auch an der Pfaff stelle ich viele Stiche kleiner ein - z.B. auf 7mm, weil's mir besser gefällt. Schön ist, dass ich an dieser Maschine die Stiche nach Belieben ändern und sogar eigene erstellen kann. Total blöd ist, dass es für eigene Stiche nur 30 Speicherplätze gibt und ich immer einen Stich löschen/überschreiben muss, wenn ich einen neuen möchte.


    Langer Rede kurzer Sinn: Für meinen Geschmack sind 9mm nicht automatisch besser, nur weil sie breiter sind. Mit den 7mm wäre ich vollauf zufrieden gewesen. Die 5mm -Zierstiche an meiner alten Pfaff 260 automatic fand ich auch schon toll, aber 7mm hatten dann schon mehr zu bieten, vor allem auch, weil die auch die "Rückwärtskomponente" hatten).


    Ich weiß nicht, ob Dir mein Geschreibsel irgendwie nützlich ist.

    Also, wenn die nagelneue Maschine gleich nach dem Auspacken und vom ersten Stich an nicht näht, wenn man versucht, den Geradstich Nr. 1 zu nähen und nach Anleitung eingefädelt hat, dann tippe ich darauf, dass die Maschine ein Montagsmodell ist.


    Ich habe ja die Performance 5.0, die Deiner recht ähnlich ist.

    Da geht normalerweise: Anschalten, einfädeln, losnähen.

    Ganz ohne irgendwelche Einstellung oder sonst eine Zauberei.

    Man muss nicht mal den Nähfuß aktiv absenken und – wie oben schon geschrieben, der Transporteur stellt sich auch selbst ein.


    Dass der Freihandmodus nicht aus Versehen aktiviert wurde, wurde oben ja schon festgestellt. Das wäre aus meiner Sicht die einzige Erklärung für das geschilderte Verhalten.

    Wobei selbst dann eine Fadenverschlingung stattfinden müsste – wenn auch auf der Stelle genäht.


    Ich denke, Retoure ist in diesem Fall die sinnvolle Lösung.

    Hallo Callecampos,


    vielleicht findest Du hier eine deutsche Anleitung, die einigermaßen dazu passt, ich würde mir als erstens die zur "Samba" oder "Capri" angucken.

    https://naehmaschinenoase1.jim….com/bedienanleitungen-2/


    Wenn es ein "normaler CB-Greifer" ist, passen die normalen CB-Greiferspulen

    Wenn es ein Apollogreifer ist, passen die sog. Apollospulen.

    Vielleicht ist diese Übersicht hilfreich:

    https://cdn-buttinette.com/sho…prym/spulenuebersicht.pdf


    Viel Spaß mit Deiner Maschine!

    Ich hab' sehr viel alte Bettwäsche, weil verschiedene Leute mir welche geschenkt haben, so frei nach dem Motto: Mach was draus.


    Deshalb verarbeite ich auch relativ viel davon, meistens gefärbt, aber natürlich nur, wenn sie noch gut ist.

    Zerschlissenes wird zum Lumpen.


    Genäht habe ich z.B. schon Patchworkdecken daraus und ich nehme sie auch sehr gerne als Innenfutter für Beutelchen.

    Auf meinem Blog kommen unter dem Stichwort "zweites Leben" viele Projekte, bei denen altes Bettzeug und Jeans die hauptsächlichen "Rohstoffe" sind.


    Einige Beispiele mit gefärbter Bettwäsche:

    Einkaufsbeutel

    Täschchen

    Patchworkdecke

    Patchworkdecke unter dem Kissen, hat (noch immer) keinen eigenen Blogeintrag, bitte runterscrollen


    Hier habe ich auf Wunsch ein Nachthemd aus gemusterter Bettwäsche genäht, aber der Stoff war eigentlich schon zu alt.


    Wäsche, die mir schon zu dünn für aufwändige Projekte ist, nehme ich manchmal ganz gerne, um andere Stoffe zu doppeln, also ihnen mehr Substanz zu verleihen, z.B. auch beim Maschinensticken.

    Nächste Woche gibts einen dreiteiligen Tisch.


    Hat schon mal jemand probiert, das als flexiblen Zuschneidetisch bzw. temporäre Arbeitsflächenerweiterung zu nutzen?

    Wenn ich das richtig sehe, sind es drei einzelne Teile, die man bleibig zusammenstellen kann.

    Geht das oder sind die Dinger furchtbar wackelig?

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