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Beiträge von Hummelbrummel

    beim nächsten Service einfach fragen, der Mechaniker oder gutes Verkaufspersonal können das sicher gut erklären. Und wenn Zeit ist, darfst Du vielleicht sein Arbeitsgerät anschauen oder beim schleifen zuschauen. Halte ich zwar für unwahrscheinlich, aber fragen kann man immer.


    Mein "alter" Händler, gleichzeitig Mechaniker hier vor Ort hat mir immer alle Fragen zu den Maschinen beantwortet, gelegentlich durfte ich sogar zuschauen. Er hat bei mir auch hin und wieder die jeweilige Maschine abgeholt und/ oder zurück gebracht, ohne Zusatzkosten. Wir haben uns sehr gut verstanden und sein Nachhauseweg war ähnlich meinem, ein kleiner Schlenkerer von der Hauptstrasse weg in unsere Nebenstrasse, wenige Hundertmeter Umweg für ihn.

    Als er wegen Rente den Laden schon geschlossen aber noch etliches an Material hatte, kam er samstags mal bei mir vorbei und hat meine Overlock hier in meinem Nähzimmer auf Vordermann gebracht - die Kosten dafür: ein besseres Trinkgeld.

    Ich vermisse ihn sehr und wusste den Service immer sehr zu schätzen. Ich weiß um das Glück, einen solchen Fachmann vor Ort zu haben.

    Ich hatte meine Overlock genau einmal bei einem Mechaniker, nicht, weil sie es nötig gehabt hätte, sondern weil ich das Gefühl hatte, ihr und mir das zu ihrem 25. Jahr zu gönnen.

    Vorher hatte ich sie ausnahmsweise nicht ganz so gründlich gereinigt wie sonst, (ich habe in dem Fall nur die groben Fussel raus), weil ich davon ausging, dass die in der Werkstatt sowieso einmal durchsaugen würden.

    Als ich sie wiederbekam, war sie noch genauso staubig wie vorher, nur nähte sie nicht mehr - obwohl ein wunderbares Stückchen mit einer neuen Testnaht unter den Nadeln klemmte, und ich wäre fast verzweifelt.

    Am Ende lösten neue Nadeln das Problem.


    Falls sie wirklich schlapp machen sollte gibt's eine neue, aber nicht von diesem Händler. Dann liebäugle ich mit einer Babylock Enspire. Jedes Mal, wenn ich meine Overlock nutze, sage ich zu ihr: "Wehe, Du zickst rum, dann kommt 'ne Neue ins Haus!" Sie antwortet dann stets: "Willst Du Dir das wirklich antun ? Dann musst Du ja Bedienungsanleitung lesen und die vertrauten Handgriffe neu lernen."

    Anschließend läuft sie wie am Schnürchen und funktioniert einwandfrei und ich denk: "Ne, ich brauch wirklich keine neue.", - auch wenn was Neues ja auch manchmal Spaß macht. ...


    Für den Fall, dass dieser Fall eintritt, habe ich mir vorsichtshalber vor ein paar Jahren einen Ersatzsatz besorgt. Allerdings nähe ich immer noch mit den ersten originalen Messern, und das originale Ersatzmesser liegt bei mir ebenfalls noch ungebraucht beim Zubehör 😀.


    Aber ich denke, es gibt die Messer schon noch, wenn vielleicht auch nicht bei Bernina. So auf die Schnelle habe ich sie zum Beispiel hier gesehen.


    Meine Overlock bekam ich im September 1996, also ziemlich genau vor 30 Jahren 😀.

    Eine Datei in einem Stickformat wirst du nicht ins InkScape reinladen und anpassen können.

    Hm, tatsächlich würde ich das gerne tun, und im Programm steht hier, dass es z.B. JEF oder sogar SPX auch lesen könne. :/


    Edit: Ich habe es gerade einfach mal schnell probiert: "Datei" - > "Importieren" ausgewählt und eine Datei im JEF-Format geöffnet – das zumindest ging auf Anhieb. 😀


    Wie ich die bearbeiten kann, dass muss ich dann noch lernen, aber dafür brauche ich erst noch ein paar andere Grundlagen ...

    Ja. Du suchst einfach nur an der falschen Stelle. Inkstitch ist kein extra Programm, sondern ein Plugin für Inkscape. Du musst also Inkscape starten und dann findest du Inkstitch als Untermenü in dem Menü "Extensions". "Extensions" bei mir übrigens deshalb, weil ich bei mir die Menü-Sprache auf Englisch eingestellt habe, um den vielen super hilfreichen YouTube-Videos (praktisch alle auf Englisch) zu Inkstitch besser folgen zu können. Wie der Menüpunkt auf Deutsch heißt, weiß ich leider nicht.

    Danke, ich hab's gefunden. 😀

    ... 8 Jahre später wage ich einen zweiten Versuch (weil ich gerade mal wieder über eine wirklich hübsche, aber grottenmiserabel unterirdisch digitalisierte Datei gestoßen bin, die obendrein auch noch aus einer Quelle stammt, bei ich eigentlich Qualität erwartet hätte ... )


    Wie auch immer, wahrscheinlich könnte man sie relativ einfach nutzbar machen, wenn man Digitalisierungssoftware hätte und könnte.


    Aber ich scheitere schon wieder an ziemlich der gleichen Hürde wie damals: Ich schaffe es nicht, das Programm zu installieren, oder etwas in der Art.


    Damals war mein Computer zu alt. Inzwischen habe ich einen neuen, Mac mit Sequoua, das sollte jetzt eigentlich gehen. Ich habe Inkscape installiert, geöffnet und ein bisschen darin herumgespielt, diese Datei allerdings nicht gespeichtert. Dann habe ich Inksitch installiert und auch die Meldung bekommen, dass die Installation erfolgreich war.

    Aber das Programm ist nirgends auffindbar, entsprechend kann ich es auch nicht nutzen. Jedenfalls ist es nicht im Ordner "Programme" und auch nicht über die üblichen Such- und Findevorgänge aufzufinden.


    In den Systeminformationen kann ich sehen, dass es installiert wurde und es scheint dort so, als müsste es über Inkscape auffindbar sein, aber wenn ich Inkscape öffne, finde ich es auch nicht.


    Hat jemand eine Idee? Bitte helft einer Dummen.

    Kennt ihr schon diese Seite und hier gibt es auch ein paar neue.

    Embroiderylover kannte ich noch nicht. Habe heute eine supersüße kleine Datei gestickt, die genau zu meinem Projekt passte und muss sagen:

    Unterirdisch digitalisiert. Eigentlich stelle ich mir vor, dass selbst Autopunch sowas besser können sollte.

    Es war ein kleiner Elefant, und allein die Kontur, die als zusammenhängende Linie am Schluss außenrum kam, enthielt 24 (!) Sprungstiche, die jetzt hinten auf dem weißem Frottee als 48 zusätzliche schwarze Fransen herumhängen ....

    Allmählich denke ich, ich muss mich doch mal mit einem Digitalisierungsprogramm beschäftigen, allein, um sowas korrigieren zu können.


    Von Embroideres habe ich im Lauf der Jahre schon einiges gestickt. Das war immer gut.

    Auch noch ein bisschen Senf von mir:

    16x26 finde ich ich eigentlich schon eine gute Größe. Mein meist genutzter Rahmen ist der 14 x 20, aber tatsächlich habe ich auch den 20 x20 öfter mal im Gebrauch, gerade bei quadratischen oder kreisrunden Sachen bin ich dankbar für die paar cm mehr.

    (Wobei bei meiner Janome 14 x 14 die kleinere Größe ist und mit 16 cm hätte man da ja auch schon wieder mehr Platz, z. B. für Sachen, die für 6 " digitalisiert sind. Da brauche ich den 20er Rahmen, aber in 16 cm Breite würden die natürlich auch gehen, nur 8 " x 8 " dann nicht mehr.)


    Seit ich Magnetrahmen habe (ebenfalls die vom A) nehme ich keine anderen mehr .... Das war bei mir echt ein bisschen ein Gamechanger.

    :ironie: Besonders toll finde ich, dass man eine so große Nähgarnkone oben zum Nähen nehmen kann … also, die brauche ich unbedingt (nicht) :rofl:

    Ich würde eher diese hier bevorzugen. Das ist allerdings keine Industrienähmaschine.

    Aber dafür hat sie einen Expander, der lückenlos in die Maschine integriert werden kann, wenn man ihn an der Montagenut ausrichtet.

    Braucht man unbedingt!

    Nein, die 1.5 hat eine andere Konstruktion in dem Bereich. Der Beitrag gilt nur für Pfaff und Hus mit der flacheren Spule und dem geteilten Innenbereich. Die 1.5 hat normale Spulen.

    Wenn man nach Tipps sucht, kann man sich an der Ambition 640 orientieren, das ist das gleiche Modell, nur andere Farbe und verbesserter Nadeleinfädler.

    Ah- Danke für die Korrektur, das wusste ich ich nicht.


    (Und wie gut, dass wir Dich hier im Forum haben! Das ist einfach Klasse.)

    Auch ich gehöre zu der Fraktion, die den Dreck lieber aus den Maschinen raussaugt, statt ihn reinzupusten, aber da gibt es unterschiedliche Meinungen.


    Sodann fand ich es am Anfang bei meiner Pfaff (die keine Creative 1.5 ist) gar nicht verkehrt, wirklich die Bedienungsanleitung gründlich zu lesen. Zum Beispiel kam ich zunächst mit dem Einfädler nicht gut klar, weil ich versuchte, ihn so wie den von der Janome zu nutzen. Das klappte nicht zufriedenstellend. Seit ich ihn richtig benutzte, geht er super 😀


    Wenn ich mich recht erinnere, gab es zum Reinigen und Fadenabschneider hier im Forum und auch im Nähpark-Ratgeber mal je einen Beitrag von Tanja, wo sie zeigt, wie man den mit einem einfachen Cuttermesserabschnitt "restaurieren" kann, und wo der Filz erläutert wird, der beim Saubermachen nicht mit Staub verwechselt und entfernt werden darf. So auf die Schnelle habe ich's jetzt aber nicht gefunden. Vielleicht erinnert sich wer anders und hat einen Link?


    Viel Spaß mit deiner Maschine.


    Edit: Hab's doch gefunden

    1. Hier Grundreinigung Spulerbereich, bezieht sich auf Husqvarna, dürfte aber ziemlich identisch sein

    2. Hier, zum Fadenabschneider, könnte auch hilfreich sein.

    Vielleicht besser zwei - eines zum Nähen und eines zum Reisen?


    Ich habe ein recht schlichtes "kabelloses" vom Lidl in "Normalgröße" (wobei es sicher größere gibt.)

    Da klickt man das Bügeleisen quasi an das "Netzteil" an. Das kann man verriegeln und mit Kabel nutzen oder auch nicht und ohne Kabel nutzen. Mit Kabel ist es einfach ein normales Bügeleisen und auch nicht unhandlicher, als die Modelle, die ich vorher hatte.


    Es heizt natürlich nur, wenn es angedockt ist. Ohne Strom braucht man die vorhandene Hitze auf.

    Ich finde das schon praktisch. Wenn ich länger bügle, dann bleibt es am Kabel.

    Beim Nähen mit vielen kleinen Bügelaufgaben zwischendurch nehme ich es aus der Stromzufuhr, anstatt auszustecken, und docke es wieder an, wenn Bügeln dran ist, oder kurz davor.


    Aber ich bin jetzt nicht so die Profi- und Vielbüglerin 😄

    Außerdem hat meine normale Nähmaschine den Stoff gerne runtergezogen und hat einen Fadenknäul hinterlassen. Den Druck habe ich auf die niedrigste Stufe gestellt. Die Nadel passt auch. Was kann ich noch tun?


    LG Billy

    - Naht auf einem Hund anfangen (auf einem Reststück Webstoff ein paar Stiche bis zum Rand nähen, dann wieder auf "vernähen" stellen (oder wie auch immer Deine Maschine das macht) und dann die richtige Naht auf dem dem richtigen Stoff beginnen.


    - Stickvlies zum Ausreißen oder Auswaschen bei den ersten Stichen mitnähen. Früher, als ich noch nicht von Stickvlies wusste, nahm ich generell Seidenpapier, Butterbrotpapier o.ä. zum Nähen dehnbarer Nähte mit der Nähmaschine, unter der ganzen Naht. Das abschließende Rausfrickeln ist aber kein Vergnügen)


    - Falls Deine Nähmaschine eine Geradstichplatte hat, bringt das auch was gegen das Runterziehen des Stoffs , geht aber natürlich nur bei Geradstich.


    Ansonsten arbeite ich eigentlich ganz gern mit auswaschbarem Klebestift (noname Bastelkleber), wenn ich Sachen fixieren muss, die nicht freiwillig bleiben, wo sie sollen.

    Beim (stärker) gedehnten Halsbündchen hilft aber leider vor allem viel Stecken oder Klammern und Übung, weil sich das auch schlecht kleben lässt.


    Viel Erfolg

    Ich selbst habe in sehr jungen Jahren mit einer fußbetriebenen schwarzen Singer spielen dürfen, mit der ich auch schon sehr früh Barbie-Klamotten und ähnliches produziert habe. Das war toll, weil ich auf wenig aufpassen musste, die Maschine war quasi schon ausgemustert und es wäre nicht schlimm gewesen, wenn ich was kaputt gemacht hätte, - was bei diesen Maschinen allerdings kaum möglich ist.

    Nur, dass ich mir keineswegs in den Finger nähen dürfe, davor wurde ich eindringlich gewarnt (und ist mir damals auch nicht passiert).


    Meine Kids haben alle drei an meiner Nähmaschine genäht, da waren sie noch jünger (unter 10). Das war damals die Pfaff 362 (mechanische solide Nähmaschine).


    Die Tochter meiner besten Freundin wollte unbedingt nähen lernen und gemeinsam haben wir dann eine alte Nähmaschine in Augenschein und in Betrieb genommen, die sie in dem alten Haus gefunden haben, in das sie damals gezogen sind (das war, glaube ich, eine Kayser aus den 50ern oder 60ern). Da hat sie sich tapfer durchgebissen, aber sie wollte es auch unbedingt.

    Ich habe ihr dann ziemlich schnell meine Janome 230 gegeben, mit der sie nach wie vor viel Spaß hat, ab und zu bekomme ich mal ein Foto von einer Kreation.


    Wie manche schon angemerkt haben, denke ich auch, dass die Motivation und die Begleitung bei den ersten Schritten und mögliche Hilfestellung wichtiger sind, als die Maschine selbst, und dass eine "Kindermaschine" nicht notwendig ist.

    Aber wenn extra eine Maschine neu angeschafft wird, dann fände ich die Funktion besonders wichtig, bei der die Nadel am Ende des Stichs selbstständig in die Position fährt, die den Stich vollendet.

    Das haben viele günstigere/billigere und ältere Maschinen nicht, und das Chaos am Ende einer Naht, das entsteht, wenn die Nadel/ der Nadelheber am Ende nicht an der richtigen Stelle steht, erfordert meiner Meinung und Erfahrung nach die meiste Aufmerksamkeit.


    Vielleicht wäre es eine Lösung, ihr jene Maschine zu geben, die jetzt in eurem Ferienhaus steht, damit sie es mal ausprobieren kann?


    Andere Idee: Bei uns in der Kleinstadt gibt es auch ab und zu Nähkurse für Kinder. Falls es so was bei ihr in der Nähe gibt, wäre das vielleicht auch eine Option, um einen Einstieg zu finden und zu sehen, ob es Spaß macht.

    eine Alternative zum Rollsaum

    Danke Holzi!

    Nein. Französische Nähte sind vorrangig für Schließnähte. (Seitennnähte, Schulternähte, Ärmel einsetzen)


    Ich besitze etliche (und besaß früher noch viel mehr) Kleidungsstücke aus früheren Zeiten (aus Leinen und Baumwolle), viele so um die 140-80 Jahre alt, und die haben französische Nähte quasi als Standardnaht überall, kombiniert mit Handnähstichen, z.B. an Knopflöchern und Säumen.


    Dass das für Jersey zweckmäßig ist, wage ich zu bezweifeln, weil nicht wirklich elastisch.

    Nachtrag:


    ich habe mal in Dein Bild reingezoomt und glaube, ganz hinten auch die andere Seite der Naht zu erkennen.


    (Kleiner Tipp am Rande: Zur Beurteilung einer Naht immer beide Seite beachten und zeigen!)


    Da sieht es für mich so aus, als wären alle, also wirklich alle Fadenspannungen viel zu locker. Falls Deine Maschine die Spannungen beim Nähfußheben löst, würde ich tatsächlich auf einem Teststück erstmal bewusst darauf achten. Bildschirmfoto 2026-05-26 um 09.41.50.png

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