Maschinensticken - Aufgeben oder die technischen Vorraussetzungen anpassen?

  • Denke aber schon, dass das nicht nur an der Maschine liegt, sondern auch eine Typfrage ist. Denn ich kenne auch viele, die mit der Bernette sehr glücklich sind.

    Ich bin halt der chaotische spontane Typ, der immer wieder noch irgendwas einfällt.

    Wenn ich mich anstrenge könnte ich sicher auch strukturierter arbeiten.

    ABER ich will das eigentlich nicht.

    Im Job, im Alltag mit den Kindern muss ich mich anstrengen, um halbwegs strukturiert zu sein, zu organisieren, zu planen.

    Im Hobby suche ich meinen Ausgleich und bin da gern mal spontan, etwas chaotisch…

  • tantejutta80 Ich glaube es ist gut, wenn Du das Sticken erstmal einfach los lässt. Da ist dann viel Gedankengut im Kopf, Zutaten wie Vliese, Rahmen, Sprühkleber u. Stickgarn, etc. nicht mehr notwendig. Das wiederum entlastet Hirn und Stauräume. Sollte der Wunsch dann doch noch mal aufploppen, bzw. brennend werden, kann man ja wieder anders handeln u. andere Wege einschlagen. Bloß für das „man könnte, wenn man wöllte“, Kapazitäten frei zu halten, ist nicht in jeder Lebenslage die beste Lösung. - Alles hat seine Zeit.

    mit ♥️ lichen Grüßen, Aza


    Ich suche die Originalverpackung, bzw. das innere Styropor-Formteil des Bernina Midi-Stickrahmens mit Schnell-Drehverschluß. Kann jemand seines entbehren? Ich wäre dankbar, es erwerben zu können.

  • Aza Ja Loslassen trifft es wohl ziemlich gut. Und das fällt tatsächlich leichter, wenn die Kombi auszieht. Die „frisst zwar kein Brot“ aber dadurch steht immer mal wieder der Gedanke im Raum, doch auch die Stickmaschine zu nutzen, wenn man denn schon eine besitzt. Außerdem braucht die Stickmaschine und das Zubehör ja auch Platz.

    UND ich finde inzwischen: Es ist im Prinzip ein zusätzliches Hobby!


    Daher werde ich mich in nächster Zeit erstmal nur aufs Nähen konzentrieren.

    Manchmal ist einfach weniger mehr. Vielleicht ist es auch ein bisschen wie bei Kindern, die mit zu viel Spielzeug eher überfordert sind. 😂

    Die vorhandene Ausstattung bietet auch ohne schon reichlich Möglichkeiten auch für Individualität zu sorgen, wobei das ja schon automatisch dadurch passiert, dass man ja irgendwie immer beim Nähen seine persönliche Note einfließen lässt.

    Heißt für mich, auch wenn es nicht unbedingt auf den ersten Blick als Einzelstück wahrnehmbar ist, so wird es wohl selten ein Teil in der gleichen Zusammenstellung aus Farbe und Schnitt ein weiteres Mal geben. (Es sei denn man hat vielleicht an einem Kurs teilgenommen, wo die Materialien zentral verteilt wurden.)


    Falls jemand also Interesse an einer Bernette B79 hat, kann er/sie sich gern bei mir melden. Würde dieser dann aber vorher nochmal eine Inspektion gönnen wollen.

  • und eine Pfaff Näh-Stickkombi?

    zBsp. die 750… da hast Du WLan an der Maschine und brauchst vlt. den Computerschritt nicht?

    und das Nähfeeling von Deiner Mietmaschine

    was wär´ das Leben ohne Naht??? es wäre öd´und blöd´und fad!!!

  • und eine Pfaff Näh-Stickkombi?

    zBsp. die 750… da hast Du WLan an der Maschine und brauchst vlt. den Computerschritt nicht?

    und das Nähfeeling von Deiner Mietmaschine

    Die habe ich gerade mal gegoogelt, das ist aber eine ganz andere Dimension und Preisklasse. Wenn sie nicht mehr viel sticken will, lohnt sich das eher nicht.


    tantejutta80 so wie sich dein Text anhört, hast du dich schon von der Bernette gelöst. Dann ist die Stick-Option aber ganz weg. Hast du auch in Betracht gezogen die kleine Bernina abzugeben? Dann hättest du zwei kreative Maschinen, bräuchtest auf keine Funktion zu verzichten.

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    LG
    Karin

  • Hallo,

    ich habe gesucht und gefunden... aber klar ist es noch nicht für mich. Hast du jetzt die Pfaff Quilt Expression 720, die graue Maschine? Ist das eine Spezial Edition?

    Ja genau, die graue Special Edition, quasi die Zwillingsschwester der schwarz-lila Version die es aber nun wohl garnicht mehr gibt.

    Und nun ist es offensichtlich auch eine Frage der Zeit, wie lange es überhaupt noch die 720er gibt. Das hindert mich aber nicht daran, die Maschine insgesamt ziemlich gut zu finden.

    Daher sehe ich zumindest im Nähbereich, derzeit keine Notwendigkeit den Preissprung zu ganz neuen Modellen mitzumachen.


    Chica Den Gedanken, die kleine Bernina herzugeben, hatte ich schon verworfen, bevor ich ihn überhaupt zu denken angefangen hatte. Nichtmal für das neuere Modell, was ja theoretisch mindestens gleich gut sein müsste, könnte ich mich dazu durchringen.

    Wenn ich jetzt die Kombi hergebe, ja dann wäre das Sticken (mal abgesehen von Mini-Motiven mit der kleinen Brother) ERSTMAL Geschichte. Die Vorstellung stört mich allerdings immer weniger. Also klar, ab und an sehe ich mal etwas und denke, ok das wäre toll. Aber wenn ich im Kopf meine Prioritätenliste durchgehe, dann dürfte es mir nicht schwerfallen aufs Sticken zu verzichten, weil ich dafür nämlich gar keine Zeit finde. 😂


    Und sollte das Sticken doch irgendwann wieder Thema werden… die Technik entwickelt sich ja auch weiter.

  • Heute ist es mal an der Zeit für eine Zwischenstandsmeldung, denke ich.


    Es gibt zwar Neuigkeiten, allerdings leider keine Entscheidung.

    Ich habe mich entschieden nun auch noch die Bernina B500 für einen kurzen Zeitraum zu mieten. Es häuften sich Gründe, die mich zweifeln ließen, das Sticken so einfach aufzugeben und eine weitere N4U-Aktion erleichterte mir die Entscheidung.


    Nun steht hier noch die Pfaff-Nähmaschine und seit kurzem die Bernina-Stickmaschine.

    Mein aktuelles Fazit zu den jeweiligen Maschinen:

    Die Pfaff 720 mag ich inzwischen gern, sie erscheint mir robust und gutmütig.

    Ihre Menüführung, die mir zuerst rückständig erschien, empfinde ich als geordnet und angenehm. Die wichtigsten Funktionen für den ganz normalen Nähvorgang sind für mich übersichtlich und gut erkennbar. Alles weitere, wenn man einmal weiß, was man braucht, auch schnell zu finden. Für alles was die Bedienungsanleitung nicht hergab, war die Facebook-Gruppe von Mareike Barbian (auch auf Youtube als Nähreike) sehr sehr hilfreich.

    Die Bernina B500 ist nun noch keine 14 Tage hier. Im ersten Moment war ich von ihrer Haptik sehr begeistert, konnte es kaum erwarten, sie auszuprobieren.

    Zwischenzeitlich ging sie mir auf den Keks. Obwohl mir ja eigentlich die Menüführung größtenteils vertraut war, waren eben manche Funktionen doch anders. Das kann manchmal genauso verwirrend sein, wie eine komplett andere Menüführung zu verstehen. Festgefahrene Logik eben. Zwischenzeitlich dachte ich sogar, dass der Knopf um die Nadel zu heben und zu senken kaputt ist. 🤷‍♀️

    Inzwischen haben wir uns versöhnt, ich gewöhne mich an ihre Logik und das Stickrn klappt ganz gut. Gestern aber wieder so eine Situation, wo ich dann wieder denke, dass wohl doch eher das Stickrn an sich ein Problem ist.

    Für ein gewünschtes Stickprojekt wieder lange gesucht und am Ende doch improvisiert.

    Oft dauert die Vorbereitung beim Sticken bei mir im Vergleich zum Nähen überproportional lange.

    Andererseits, diese Farbsortierfunktion ist schon geil und auch die Spulenkapsel (größer und von vorn erreichbar) hat sich schon bewährt.

    Als Rückschritt zur Bernette empfinde ich die Rahmen und leider ist das Bedienfeld auch etwas kleiner. Die Rahmen wirken zwar insgesamt etwas robuster, aber ich hatte mich an die Spannvorrichtung am Stickrahmen gewöhnt.

    Nun muss ich umdenken, drehe die Schraube grundsätzlich erstmal in die falsche Richtung. 🤦‍♀️


    Die Grundmietzeit der Pfaff geht noch knapp 14 Tage. Noch weiß ich nicht, ob ich sie dann wieder abgebe oder weitermiete.

    Also ich weiß jetzt zwar, dass ich die Pfaff mag, aber es gibt ja auch noch die Option stattdessen gegen Inzahlungnahme der Bernette eine zu kaufen oder eine Gebrauchte zu kaufen. Und es müsste auch nicht sofortveine einziehen, ich hab ja noch die Bernina und ich könnte auch erstmal abwarten, ob mir die Pfaff wirklich abgeht.


    Vielleicht behalte ich aber auch doch die Bernette-Kombi, erspare mir die Ernüchterung des Wertverlustes beim Wiederverkauf 😂 und ergänze durch eine Stickmaschine und die Kombi wird in beiderlei Hinsicht Ersatzmaschine und Unterstützung bei Bedarf.

    Dazu muss ich aber wohl erstmal abwarten, bis die Kombi vom Service zurück ist… 🤷‍♀️

  • Zwischenzeitlich dachte ich sogar, dass der Knopf um die Nadel zu heben und zu senken kaputt ist. 🤷‍♀️

    Den verwende ich bei der B500 überhaupt nicht mehr, weil mir die Bedienung echt zu doof ist ... :irre: :motzen:


    Ich mache es jetzt so, dass ich die Nadel mit der Hand runter und wieder hoch drehe. Brauche ich die Nadel an der "vordefinierten" Stelle ganz oben, drehe ich sie etwas weiter runter und ziehe dann den Einfädler-Hebel etwas runter und lasse ihn wieder gehen. Wenn die Nadel tief genug steht (aber auch nur dann ...), wird die Nadel dann von der Maschine hochgefahren.

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  • Man ist eben doch durch die bisherigen Maschinen geprägt

    Ja, genau. Bei meinen NÄHmaschinen (dazu zählt die B500 ja nicht) ist es so, dass die Nadel hoch bzw. runter geht, wenn ich auf den Nadel-hoch/runter-Knopf drücke. So lieb ich die B500 ansonsten habe, ist sie an dieser Stelle, vorsichtig ausgedrückt, sehr eigen. Das stört mich nur deshalb nicht massiv, weil ich obigen Workaround gefunden habe. Mit dem Workaround kann ich aber gut leben.

  • Den verwende ich bei derr B500 überhaupt nicht mehr, weil mir die Bedienung echt zu doof ist ... :irre: :motzen:


    Ich mache es jetzt so, dass ich die Nadel mit der Hand runter und wieder hoch drehe. Brauche ich die Nadel an der "vordefinierten" Stelle ganz oben, drehe ich sie etwas weiter runter und ziehe dann den Einfädler-Hebel etwas runter und lasse ihn wieder gehen. Wenn die Nadel tief genug steht (aber auch nur dann ...), wird die Nadel dann von der Maschine hochgefahren.

    Ah ok, das muss ich tatsächlich mal probieren, falls ich da mal wieder drüber stolpere. Ich behalte das definitiv mal im Hinterkopf.


    Wenn das die einzige Marotte ist, die die Maschine mit sich bringt, dann finden wir vielleicht noch zueinander. Wenn nicht ist‘s auch nicht schlimm. Dafür hab ich die ja gemietet, um zu schauen ob es überhaupt passt. Noch ist aber alles möglich. 😂

  • Mal ein kleines Update:


    Inzwischen noch ein bisschen mit der Betnina B500 gestickt.

    Inzwischen haben wir uns weitestgehend angefreundet, nur wann der richtige Zeitpunkt ist, den Rahmen einzusetzen, da sind wir uns nach wie vor uneinig. 😂

    Ich möchte eigentlich immer gern erst alles an der Maschine einstellen, dann einspannen, das Garn einfädeln, den Rahmen einsetzen und dann lossticken.

    Maschine meint irgendwann zwischen den Einstellungen „Gib mal den Rahmen her“. 🤷🏼‍♀️

    Und das Display könnte auch gern etwas größer sein, ansonsten passt es ganz gut.
    Allerdings war ich auch heute mal wieder vom Sticken genervt, allein weil mich die Motivauswahl und Suche so lange beschäftigt hat. In meiner Verzweiflung hab ich mich dann selber mit der Software rangewagt. Naja, mit mehr Glück als Verstand ist es doch ganz gut geworden.

    Ich denke, nur ein Profi sieht vermutlich meine Stümperei, maximal könnte man meinen Geschmack anzweifeln aber das ist ja eh immer sehr subjektiv.

    Die Maschine hat jedenfalls gute Arbeit bei der Umsetzung geleistet.


    So fällt es mir nach wie vor schwer, eine Entscheidung zu treffen, welche Maschine bleiben soll.

    Die unterschiedlichsten Argumente für oder gegen eine der beiden Maschinen spielen in meinem Kopf unaufhörlich pingpong.


    Argumente für die Bernina-Stickmaschine:

    - sie macht einen robusten Eindruck

    - der Zugang zur Spule

    - die Größe der Spule

    - Funktionsumfang (Freiarm, Farbsortierung)

    - das optionale Zubehör (teuer aber günstiger als eine weitere Maschine)


    Argumente gegen die Bernina:

    - das relativ kleine Display (kleiner als bei der Bernette?)

    - evtl. schon überdimensioniert, da ich nicht so wirklich viel Sticke und die meisten Motive sind tatsächlich unter 13x18

    - im Lieferumfang ist leider nicht der größtmögliche Rahmen (falls ich den doch mal brauche)


    Argumente überhaupt für eine Stickmaschine:

    - ganz ohne die Möglichkeit zu sticken möchte ich doch nicht sein


    Argumente für die Pfaff 720:

    - es macht ziemlich viel Spaß mit ihr zu nähen

    -es gibt reichlich Zubehör und das auch noch verhältnismäßig günstig

    - sie ergänzt die kleine Bernina in vielerlei Hinsicht gut


    Argumente gegen die Pfaff 720:

    - ich habe schon eine gute Nähmaschine

    - und ich habe immer noch die Bernette-Kombi, die ja auch nähen kann und weiß noch nicht ob ich die überhaupt loswerde

    (Inzahlungnahme wäre mit zu großem Verlust verbunden)


    Logisch wäre also, wenn überhaupt die Bernina zu behalten und die Kombi erstmal als Backup für beide Funktionen zu nutzen, bei Bedarf später noch die Pfaff dazuzukaufen. (Wenn die Bernette doch mal auszieht).


    Herz sagt eher: die Pfaff behalten und darauf vertrauen, dass die Kombi schon einen neuen Besitzer (zu einem vertretbaren Preis) findet, bei Bedarf mich später nochmal mit dem Thema Maschinensticken zu befassen. 🤷🏼‍♀️

  • Kurz gefasst:


    Wenn ich die Bernette-Kombi bei meiner Entscheidung außen vor lassen würde, dann würde ich eher zur Pfaff tendieren.


    Mit dem Wissen, dass ich ja noch die Kombi habe und noch nicht weiß, wie gut und wie schnell ich die loswerden, tendiere ich eher zur Bernina B500.

  • Schwere Entscheidung, die du da treffen musst. :herz:


    Ich lasse jetzt immer meinen Bauch entscheiden und rüttel dann da auch nicht mehr dran.

    Zweimal habe ich eher Kopflastig entschieden und das war eine Fehlentscheidung, zwar nähe ich mit den beiden, aber eher selten, sehr viel wohler fühle ich mich beim nähen mit den Bauchentscheidungen, damit macht das nähen richtig Spaß. :)

  • Ich ehrlich gesagt auch. 😀

  • Reality: Das mit der Top-Cover-Stitch interessiert mich! Denkst du, du nutzt die Funktion zu selten, oder meinst du, eine andere Maschine mit Top-Cover-Stitch wäre die bessere Wahl gewesen?

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