Anfänger Fahrradkorbeinlage erste Eigenentwicklung

  • Hallo ihr Lieben,


    vielen Dank, da habe ich ja schon so viele hilfreiche Antworten bekommen!


    Ja, Crusadora, wieso hab ich mir keine Schablone gemacht... :confused: Ach, jetzt weiß ich: Weil ich mir auf jedes Teil so viele Linien aufgezeichnet hatte, an denen ich den Stoff umklappen wollte:


    Fahrradkorbeinlage_SkizzeSchlaufenZ.jpg


    Danke Needles und Crusadora, das mit dem Washi-Tape (wobei ich das immer durch Kreppband ersetze :) ) ist eine gute Idee!


    Danke auch für die Fotos. Optimal fände ich es tatsächlich, wenn die Linien gestrichelt wären, damit man in den Lücken die darunter liegende Linie sehen könnte.
    Am liebsten würde ich mir mein eigenes Lineal machen. :D


    Danke Birgitt, das Frosted ist ein guter Hinweis! Hab ich leider jetzt beim Surfen nur mit Zoll gefunden, muss mal sehen, ob ich das mit Zentimetern finde.


    Ich habe momentan ein 30 cm langes, inzwischen wünsche ich mir eh öfter ein 60 cm.


    Das wäre mir gestern beim Annähen der Schlaufen auch dienlicher gewesen. So musste ich noch mein normales Lineal zusätzlich dran legen, aber das verrutscht leicht gegeneinander.
    In dem dicken, wasserdichten Stoff konnte ich nicht mit Nadeln die Schlaufen an der richtigen Position feststecken.
    Die Clips halfen auch nicht, weil der Stoffrand viel zu weit von der Position entfernt war.


    Ich hab dann mit Schneiderkreide markiert und das ganze Freihand unter dem Nähfuß rumgeschoben.
    Was nicht einfach war, weil das ganze schon so dick ist, dass der Nähfuß auch in erhobener Position schon etwas zu tief ist.
    Die W6 N 3300 hat glücklicherweise noch eine zweite, höhere Nähfußposition, aber die kann man nicht einrasten lassen.
    Mir fehlt dann öfter mal eine dritte Hand. :rofl:


    Wieso das technisch nicht einrastbar gestaltet ist, wundert mich eigentlich.


    Aber es ging schon, dauerte halt etwas.
    Dann hatte ich am Schlaufenbeginn Probleme mit der Dicke, aber dann half mir ein Tipp, den ich vor einigen Wochen hier las:
    Unter das hintere Ende des Fußes ein Stückchen mehrfach gefalteten Stoffes gestopft, voilá! Nähfuß wieder horizontal und läuft. :)


    Die PU-Unterseite des Stoffes hat der Transporteur allerdings ganz schön zerkratzt. :( Ob das jetzt die Wasserdichtigkeit schon beeinträchtigt, vermag ich nich zu sagen.
    Bin jedenfalls nach dem Umdrehen der ersten Teil kurz erschrocken.


    Ich fürchte ich hab bei zwei Einlagenteilen auch jeweils einen Knick in die PU-Schicht gemacht, als die langen Teile rechts vom Nähfuß durchwandern mussten. Mal sehen ob man das hinterher am fertigen Teil erkennt, es sind keine scharfen Knicke.
    Aber das rote PU wird heller, wenn es überdehnt wurde. (Innenseite)


    Jetzt keine Fotos mehr, ich muss los.


    Danke noch mal und bis bald! :)


    Eure Schnibbl

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    - Ernst Ferstl

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    Nähmaschine JUKI HZL-NX7 Kirei

    2018 war die Maschine erstmals auf der H+H zu sehen, im Sommer war die JUKI NX7 Kirei dann endlich erhältlich. Die große Schwester der DX7 punkten mit vielen Features aus der Industrie. Im Forum gibt es einen lesenswerten ausführlichen Test- und Erfahrungsbericht.
     

    technische Daten | Produktseite Hersteller | Händlersuche

  • Ahhh, ich hatte es schon geahnt. So mache ich das nie... Und so kommt man auch ganz fein mit den vielen Linien durcheinander.
    Kurz wie ich es mache (du darfst es natürlich machen, wie du willst): Ich schneide wirklich nur die äußeren Maße aus. Ob vorher aufgezeichnet oder nicht, ist individuell nach Projekt. Und dann falte ich nach festem Maß, mit Lineal oder Handmaß und bügele eine Falte ein, wo ich umschlagen will. Wenn doppelt eingeschlagen werden soll, bügele ich nicht doppelt, sondern nur die Falte weiter innen im Teil und schlage dann den Saum bis zur Falte ein.
    Wenn ich dann noch Nahtlinie brauche, würde ich sie als allerletztes aufzeichnen.


    Man kann übrigens bei jeder Maschine, die ich kenne, den Nähfuß noch per Hand höher heben, einrasten tut er dann in der stärker erhöhten Position aber auch nicht.
    Vielleicht bei Industriemaschinen? keine Ahnung, ich hab keine.
    Die dritte Hand ersetzt bei mir der Kniehebel :)

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  • Ich klebe so dicke Teile mit Stoffkleber auf bevor ich sie aufnähe, dann verrutschen die nicht mehr so schnell. Wenn man das Teil nach dem Kleben bügelt, wird der Kleber schnell fest und klebt nicht an der Nadel. Wenn der Stoff zu dick ist, um den Nähfuss abzusenken, kann man versuchen, mit dem Handrad zu nähen. Schön wird es dann aber nicht.

  • Man kann übrigens bei jeder Maschine, die ich kenne, den Nähfuß noch per Hand höher heben, einrasten tut er dann in der stärker erhöhten Position aber auch nicht.
    Vielleicht bei Industriemaschinen? keine Ahnung, ich hab keine.


    Also bei meiner Maschine (keine Industriemaschine) rastet die 2. höhere Position auch fest ein :), bei der kleinen mechanischen Privileg nicht. Ich finde es geht aber auch ohne Einrasten und ebenfalls ohne Kniehebel, den auch nicht jede Maschine hat ;).


    Beim Ausschneiden und Anzeichnen mache ich es genauso. Bei Quadraten oder Rechtecken zeichne ich allerdings nie vor dem Zuschnitt an, da begradige ich vorher und dann habe ich das Lineal.


    Ich freue mich schon auf weitere Bilder ;).

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  • Zitat

    Es gibt von Olfa Lineale, die heißen "Frosted". Die Rückseite des Lineals ist mattiert. Durch diese Rückseite werden dunkle Stoffe "aufgehellt", so dass man die schwarzen Markierungen selbst auf schwarzem Stoff gut erkennen kann. Und auch auf stark gemusterten Stoffen kann man die Lineale gut ablesen. Außerdem sind die Lineale entspiegelt. Mir gefallen sie sehr gut.



    Die würden mir auch gefallen, aber scheinbar gibt es sie nicht auf dem deutschen Markt. Schade:wuah:

    Liebe Grüße Andrea


    Freundschaft ist wie eine Tür, die niemals zu ist.
    Manchmal klemmt sie, manchmal knarrt sie,
    aber immer ist sie offen.

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  • Hallo zusammen.


    Liebe Crusadora, es macht dich sehr sympathisch, dass du beim Ratschlag dazu schreibst, ich dürfe es machen, wie ich es wolle. :herz:
    Ich finde deinen Ratschlag gut und in diesem Fall hätte ich es tatsächlich gern wie von dir vorgeschlagen gebügelt.


    Aber der Oxford Stoff macht das nicht mit. Bei niedriger Temperatur bleibt keine Kante. Und von dem Versuch mit hoher Temperatur sind mir Reste am Bügeleisen verblieben, die ich noch nicht erfolgreich entfernt habe. :(


    Du musst dir vorstellen, dass ich anhand dieser Linien die Umschläge des Stoffs mit der Hand hinbiegen musste. Dabei wehrt sich der Stoff, und wenn man beide Hände für die eine Seite der Schlaufe benutzen möchte, dann springt es an der anderen Seite wieder auf. :doh: Also saß ich vor der Maschine, eine Hand links an der Schlaufe, eine rechts und irgendwie "einrollen" und wenn es ungefähr passend mit den Linien scheint, irgendwie ohne Loslassen unter den Nähfuß schieben (Vorsicht, der Transporteur hakte da oft auf auf der rauen Seite ein) und gaaanz schnell den Nähfuß draufquetschen, damit es wenigstens an einer Seite fixiert ist. (Hier fehlt ein schwitzendes Smiley. ;) )


    Aber du hast recht, dass eine Falte bzw. Linie für das Umschlagen wahrscheinlich auch genügt hätte statt zwei.


    Also dieser Stoff ist für mich schon eine Herausforderung. Beim Aufzeichnen und Zuschneiden ist es viel einfacher damit. :daumen: Aber alles andere damit erfordert von mir öfter mal einen ganze neuen Lösungweg. Bzw. eine ganz schöne Pfriemelei. :D


    Liebe Chani, ja, danke, Kleben+Bügeln ist halt bei dem Stoff nicht. :( Ich hab viel mit Tesa herumprobiert, aber das hält weder auf der Nylon- noch auf der PU-Seite wirklich.
    Beim Innentaschen-RV probiere ich es später mit doppelseitigem Klebeband, aber nach den Erlebnissen mit dem Tesa glaub ich noch nicht, dass das viel bringen wird. Ich werde berichten. :)


    (Gibts auch Textilkleber ohne Bügeln? Wahrscheinlich bräucht ich für den Oxford-Stoff speziellen PU-Kleber. Na ja, irgendwo ist auch mal Schluss.)


    Jetzt weiß ich also, warum es toll ist, einen Kniehebel zu haben! :)


    Tja, das ist nun leider nicht nachrüstbar. :)


    LG


    Schnibbl


    P.S.: Bin nicht zuhaus, Fotos erst später.

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    - Ernst Ferstl

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  • Beitrag von dark_soul ()

    Dieser Beitrag wurde von Anne Liebler gelöscht ().
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  • Hallo Schnibbl, der Stoff klingt ja richtig widerborstig :)


    Bügeln muss man den Stoffkleber nicht, dann trocknet er nur schneller. Kleben tut er auch so. Da der Stoff sich nicht falten läst, könntest du auch mal versuchen, schon beim Falten etwas Kleber zwischen die Lagen zu tun, dann was Schweres draufstellen und 10 min warten. Dann nochmal um die Laschen auf dem Stoff zu plazieren. Dann nähen.


    Tesa klebt auf keinen Fall stark genug.



    Gesendet von iPad mit Tapatalk

  • Genau: Stoffklammern alias Wonderclips wollte ich auch empfehlen oder die Haushaltslösung: Büroklammern!
    Die helfen auch Stoffe zu falten und dann so zu halten, wenn das Bügeln nicht geht.


    Bzgl. Kleber: Damit war vermutlich Kleber gemeint, den man nicht Bügeln muss. Ob Prittstift (oder ein Konkurrenzprodukt) reicht, weiß ich nicht, aber die meisten Kleber braucht man ja nicht bügeln. Textilkleber und co.

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  • Es gibt von Olfa Lineale, die heißen "Frosted". Die Rückseite des Lineals ist mattiert. Durch diese Rückseite werden dunkle Stoffe "aufgehellt", so dass man die schwarzen Markierungen selbst auf schwarzem Stoff gut erkennen kann. Und auch auf stark gemusterten Stoffen kann man die Lineale gut ablesen. Außerdem sind die Lineale entspiegelt. Mir gefallen sie sehr gut.


    Ich komme mit Olfa Linealen generell schlecht klar, aber das gefrostete ist das schlimmste Lineal in meinem Fundus und wird in diesem Urlaub garantiert gegen Omnigrid ausgetauscht.


    Lineale mit schwarzen Linien kaufe ich nie wieder :(


    Zum Anzeichnen benutze ich generell lieber Handmaße oder große Geodreiecke aus dem Zeichenbedarf.


    Patchworklineale taugen IMHO nur zum Schneiden.



    Gesendet von meinem iPhone mit Tapatalk

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    Lichtmess vorbei, dadurch sieht man vieles im richtigen Licht!

  • Zitat

    Gibts auch Textilkleber ohne Bügeln? Wahrscheinlich bräucht ich für den Oxford-Stoff speziellen PU-Kleber. Na ja, irgendwo ist auch mal Schluss.)


    Gibt es.:) Stylefix vom Farbenmixund vom Snaply Wondertape auch mit praktischem Abroller


    Manche Highend- Hobbyschneiderinnen rümpfen schon mal die Nase über diese Hilfsmittel, aber praktisch sind sie schon.


    Von Farbenmix gibt es auch noch Stylefix Patches mit 30 mm durchmesser, die sind mir allerdings ein bisschen zu groß in der Handhabung;)

    Liebe Grüße Andrea


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    5 Mal editiert, zuletzt von Andrea N. ()

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  • Beitrag von dark_soul ()

    Dieser Beitrag wurde von Anne Liebler gelöscht ().
  • Das preiswerteste Produkt aus dem Baumarkt, welches ich gefunden habe, kostet 2,49€ 18 m. Stylefix kostet 5,90 € 50m. Wondertape ist noch preiswerter 4,90€ inkl Abroller ebenfalls 50 m. Gibt es noch was anderes?

    Liebe Grüße Andrea


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  • Andrea, letztes Jahr auf der Creativa hatte jeder Bastelstand für Stempel und Karten diese Rollen. Gleiche Größe wie Stylefix und für ca. 1 €.


    Vielleicht mal gezielt im Bastelbedarf nachfragen (oder in entsprechenden Onlineshops gucken).....

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  • Hallo,


    zu der Klebe-Diskussion kann ich noch kurz beitragen: Bei meinem Stoff bin ich mit dem beidseitigen Tesa Doppelband / Fotostrip gescheitert.


    Die Reißverschlüsse für die beiden Innentaschen hab ich letzten Endes mit wenigen Nadel wenigstens etwas fixiert.


    LG


    Schnibbl

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    - Ernst Ferstl

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  • Hallo ihr lieben Helfer(innen) und Betrachter(innen)! :)


    Heute habe ich viel Zeit mit Nähen verbracht und das ausnahmsweise mal recht ausgeruht und konzentriert.


    Ein Fehler bei einer Innentasche ist mir trotzdem passiert. Ich wollte sie etwas verschmälern und habe sie stattdessen in der Tiefe verkürzt. Na ja, ein Schlüssel passt noch rein. :)


    Für das Innenfutter der Innentaschen habe ich eine dünne beschichtete Tischdecke verwendet. Leider hat man beim Ziehen der Tasche durch den RV nach innen nachher noch viel Weiß gesehen.
    In meinem Bemühen, alles Weiße nach Innen zu ziehen, hab ich die Beschichtung des Innenfutters aufgerissen und musste einen Flicken draufsetzen.
    Na ja, mit diesen beiden Materialien war es wirklich schwierig.


    Vielleicht hätte ich mal normale Baumwolle nehmen sollen. Aber die Erdbeeren passen so gut zu dem roten Stoff. :)


    Hier die etwas zu kurz geratene Innentasche.
    Fahrradkorbeinlage_Innentasche_zu_kurz (7).jpg
    Mit diesem Stoffen kann ich nicht mehr auftrennen. Aber es gibt ja eine zweite, tiefere Innentasche, die breiter ist und bis zum Korbboden reicht.


    Die kleine Ausbesserung.
    Fahrradkorbeinlage_Innen_Ausbesserung.jpg
    Zum Glück liegt das innen über dem RV.


    Hier hab ich Vlies (Sandler Volumenvlies, weiß, 120 g/m² von Buttinette) in der Nahtzugabe des Bodens angenäht.
    Fahrradkorbeinlage_Innen_Vlies_Schnitt.jpgFahrradkorbeinlage_Innen_BodenVlies.jpg
    Kann ja nicht Bügelvlies auf dem Stoff benutzen.
    Ich weiß noch nicht, ob ich den Boden für den Außen- oder den Innenboden nehmen soll. Besser innen, oder?


    Hier die hervorspitzenden Erdbeeren. :)
    Fahrradkorbeinlage_Innenausstattung (4).jpg


    Ein Zwischenschritt mit Schlüsselanhänger und Schlaufen, in die man später nach meiner Vorstellung Kosmetiktäschchen, die selbst Anhänger haben, einhängen könnte.
    Fahrradkorbeinlage_Innenausstattung (18).jpg


    Das Schlimmste war, dass mein Schnitt fehlerhaft war. :eek: Das heißt, dort, wo sie sich verbreitern, waren die Winkel bei langen und kurzen Seitenteilen nicht gleich. :weinen: (Mit dem verschieblichen, verzerrbaren Probestoff ist mir das kein bisschen aufgefallen. :( )
    Fahrradkorbeinlage_Innenausstattung (22).jpg


    Damit hab ich lange gekämpft und etliche Mal mit Bulldogklipsen herumprobiert. Schließlich hab ich erst die später außen herabhängenden Linien genäht. Aber nur innerhalb der Nahtzugabe.
    Dann, während ich das zusammengenähte Teil abwinkelte, konnte ich die übrigen Linien nähen.
    Dann hab ich mich ein-, zweimal an jede Nahtlinie langsam "herangenäht". Jetzt passt die Einlage ungefähr. Sie schlägt innen etwas Falten. Aber noch enger kann ich sie nicht nähen, weil dann die Schlaufen für das Gurtband in die Naht geraten. Im Großen und Ganzen bin ich jetzt aber sehr erleichtert, dass das überhaupt noch praktikabel geworden ist! :trinken:


    Und hier seht ihr das vorläufige Ergebnis ( mit nur hineingelegtem Boden :(
    Fahrradkorbeinlage_Innenausstattung_Probesitz.jpg


    Fahrradkorbeinlage_Innenausstattung (24).jpg
    Der lange RV unter den Schläufchen ist eine Wende- und Wartungsöffnung.
    Der Stoff ist grundsätzlich wasserdicht. Sollte dennnoch irgendwann durch die Nähte Wasser eintreten, dann könnte das innen kaum trocknen und möglicherweise schimmeln.
    Deswegen dieser RV, da kann man später kontrollieren, ob das Volumenvlies feucht ist und Luft hineinlassen. Und ich muss keine Wendeöffnung schließen! :D


    Die Erdbeere war Spaß, die ist ein bisschen mit Watte gefüttert. Sie hängt an einer von zwei großen Schlaufen, die mit breiterem Gummiband gefüllt sind. Dorthinein könnte man evtl. einen verschließbaren Trinkbecher oder so etwas stellen.


    So, ich bin heute total erschöpft, aber freudig überrascht, wie gut das trotz all der Schwierigkeiten momentan aussieht. :)


    Mein Bett hab ich heute verdient. :muede:
    Gute Nacht!


    Schnibbl-Schnarch

  • Das sieht doch schon mal ganz gut aus.


    Ich finde die Tasche sehr gelungen ! Da schöne am Nähen ist ja, das man immer wieder etwas dazu lernt.

    :herz:lichst Andrea





    Faulheit ist die Kunst sich auszuruhen bevor man müde wird.

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  • Liebe Schnibbl,


    das sieht wirklich schon ziemlich gut aus :daumen:. Ich hätte da noch einen Vorschlag für den "Flicken". Mach ein Label draus :cool:. Ich habe mir erlaubt, Dein Bild dafür mal zu bearbeiten.
    Schnibbl.jpg


    Schnibbl ist jetzt natürlich nur ein Beispiel. Du kannst auch etwas anderes für Deine Mama draufschreiben. Du könntest dafür z.B. wasserfesten Edding nehmen (vorher auf einem Reststück ausprobieren ob es hält und nicht abfärbt oder Du könntes aus stark klebendem Dezifix was machen... Für mich schreit dieser Aufnäher einfach nach Label ;).


    Du kannst mit recht stolz auf Dich sein, dass Du das schon so gut hinbekommen hast.

  • Hallo,


    schön, dass ihr noch mitlest!


    Habe gestern (zum Tag der Nähmaschine :rolleyes:) noch etwas weitergenäht.


    Erst war ich ganz stolz und euphorisch, weil sich der Boden so gut festklammern ließ. :)


    Fahrradkorbeinlage_Boden.jpg


    Dafür hatte ich ja die Seitenteile im Schnitt außen noch etwas verlängert gehabt.


    Aber beim Nähen kam die Ernüchterung. War das schwierig!


    Ich hab auch einmal in einer Ecke versehentlich den Beutel ein Stück weit mit festgenäht. :( Das hab ich gar nicht gespürt, das war im Bereich der Nahtzugabe, da wars ja eh dicker.
    Das musste ich wieder auftrennen, da sind jetzt einige sinnlose Löcher in der PU-Schicht. :(


    Fahrradkorbeinlage_Boden (3).jpg


    Überhaupt hab ich es letztendlich nicht geschafft, das ohne verschiedene kleine Fältchen zu nähen.


    Glück im Unglück ist nur, dass das, wenn die Einlage im Korb sitzt, erstaunlicherweise gar nicht auffällt.


    Fahrradkorbeinlage_Boden (4).jpg


    Ich habe auch erstmalig die Kordel außen eingesetzt. (Mit Wäscheklammer zusammengehalten.)


    Fahrradkorbeinlage_Boden (8).jpg


    Leider sitzen die Schlaufen, die den aufgesetzten Tunnel bilden, an den Ecken eigentlich zu weit außen. Dadurch stehen die Ecken vom Korb ab und die ganze Einlage schmiegt sich nicht so gut an, wie ich das wollte.


    Ehrlich gesagt, bin ich hier noch ratlos, ob ich noch einen Korrekturversuch dazu auf mich nehmen soll und wie der aussehen könnte.


    Ich möchte ja nur ungern die äußeren Schlaufen alle acht wieder abtrennen. Die Löcher bleiben ja auch.
    Und wenn ich sie außen ein Stück einschneide - aber das kann ich ja nicht versäubern? :confused:


    Was meint ihr?


    Viele Grüße


    Schnibbl

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