Beiträge von Muppet

    Wenn ich mit Bernina voluminöse ITH sticken möchte, als Beispiel nehme ich mal meinen geliebten Fischotter; - welchen verstellbaren Fuß würdest Du empfehlen? 72,73 oder 74?

    Fall es dir hilft: Ich habe gerade den 72S (also mit Schlitz) bekommen und habe gleich mal ausgemessen, was der gegenüber dem 26 bringt. Allerdings an meiner B500, so dass das mit deiner Maschine nicht vergleichbar sein muss.


    Also: Beide Füße "hoppeln" beim Nähen. Soweit ich das sehe, liegt das nicht am Fuß selbst, sondern an der Stange, die den Fuß hält und die sich bei abgesenktem Nähfuß beim Sticken um ca. 2 mm auf und ab bewegt. (Das ist bei meiner Janome Nähmaschine anders gelöst.)


    Ich habe dann, jeweils bei abgesenktem Nähfuß mal nachgemessen, wie viel Platz jeweils zur Stichplatte ist, indem ich einen kleinen Papierstapel unter den Fuß geschoben habe, bis kein Blatt mehr drunter ging. Dann habe ich die Stapeldicke mit dem Messschieber gemessen. Das sind die Ergebnisse:


    Fuß 26

    • untere Stellung: 1,0 mm
    • obere Stellung: 3,1 mm

    Fuß 72S maximal nochgeschraubt

    • untere Stellung: 4,7 mm
    • obere Stellung: 6,7 mm

    Fuß 72S maximal runtergeschraubt

    • untere Stellung: 0,7 mm
    • obere Stellung: 2,8 mm

    "Obere Stellung" bedeutet dabei jeweils die Stelle im Zyklus, an der der Fuß am höchsten steht, "untere Stellung" die Stelle im Zyklus, an der der Fuß am tiefsten steht.


    Der 72S bietet also wesentlich mehr Platz und könnte den 26 meiner Meinung nach komplett ersetzen. Bisher einziger Nachteil für mich: Um den Nadeleinfädler nutzen zu können, muss ich den Fuß absenken. Das ist für mich aber kein Problem, weil ich ihn nach dem Einfädeln eh gleich absenken müsste.

    Endlich finde ich Stickmaschinen nicht mehr langweilig! :) Und endlich habe ich mal wieder einen Grund mich mit Vektorgrafiken zu beschäftigen. Die Grundlagen sind recht einfach, die Möglichkeiten endlos ... :love:


    Ich habe bisher immer kommerzielle Vektorgrafik-Programme verwendet, bin aber ein großer Fan von Open Source. (Seit Adobe auf das blöde Abo-Modell umgestellt hat, noch viel mehr ...) Inkscape ist ein phantastischer Vektor-Editor. Inkstitch (eigentlich "Ink/Stitch") ist ein tolles und ebenso kostenloses Plugin für Inkscape und ermöglicht es Pfade und Füllungen in die entsprechenden Pendants für eine Stickmaschine umzuwandeln und die Ergebnisse schon mal vorab am Bildschirm zu begutachten. Ganz, ganz vielen Dank an die Entwickler! <3


    Und die Bernina B500 ist eine schöne kompakte Maschine, mit der ich die paar Versuche, die ich bisher gemacht habe, auch ganz unkompliziert auf den Stoff bringen konnte. Die Software der B500 verwende ich dabei vor allem zum Positionieren der geladenen Stick-Dateien auf dem Stoff. Das funktioniert sehr gut und ist mir auch nicht zu langsam. Ich bin schon sehr gespannt, was es da noch so alles zu entdecken gibt.


    Die Verbindung von Open Source Software mit einer soliden Maschine erscheint mir als eine sehr gute, nachhaltige und preiswerte Lösung. Bisher hatte mich ja immer wieder der zusätzliche Preis guter Stick-Software vom Kauf einer Stickmaschine abgehalten. Und ohne gute Software finde ich eine Stickmaschine dröge und nähe lieber Applikationen.


    Insgesamt bin ich von der Kombi so angetan, dass ich hier jetzt schon mitten in der Nacht einen Beitrag schreibe ... :S Ich hoffe das interessiert überhaupt irgendwen außer mir. ;)

    Gefühlt sind die Sticknadeln an der Spitze "schlanker" (irgendwie stromlinienförmiger) als z.B. Universalnadeln, aber ich weiß nicht, ob das messbar verifizierbar wäre. (Im Foto sieht man das so jedenfalls auch nicht: links Universal 80, Mitte Sticknadel 75, rechts Topstich)

    Ich hatte mal bei Schmetz angerufen und die meinten, dass man die Unterschiede (der Verrundung) an der Spitze mit bloßem Auge aber auch gar nicht erkennen kann.

    Ich glaube, das würde ich mich nicht trauen. Nadel auf Gegenstand: krachbumm!

    Nadel im Finger: aua, aua, aua!

    Das habe ich zunächst auch gedacht, bis ich es einfach ausprobiert habe, z.B. mit dem Ende meiner Pinzette. Ich habe dabei einen respektvollen Abstand zur Nadel gehalten und konnte den Stoff prima unten halten.

    Hallo ihr Lieben,


    ich überlege gerade, wann eine Nadel mit einer nur leicht gerundeten Spitze auf einer Stickmaschine angebracht ist. Meine Überlegungen dazu sehen so aus, dass es ja in vielen Fällen ganz egal ist, ob ich auf Webware oder Maschenware sticke. Sobald ich ein Füllmuster oder einen Satinstich sticke, muss die Nadel da mehrmals durch und soll die bisher gehähten Stickfäden heil lassen. Also wäre in diesen Fällen doch eine "richtige" Kugelspitze angesagt, oder?


    Die Ausnahme wären aber running Stitches (Steppnähte), weil da im Prinzip ganz normal genäht wird, nur eben mit einer Stickmaschine. Da wäre es also vermutlich sinnvoll mehr auf die Eigenschaften des Stoffes einzugehen.


    Machen diese Überlegungen so Sinn, oder übersehe ich da etwas?

    Danke, dass ihr euch reingedacht habt! :)

    Meine Favoriten sind aber so wie so ITH Dingelchen nicht....ich nähe Täschchen mit der Nähmaschine

    Das ist bei mir gerade vielleicht auch eher der Spieltrieb wegen der neuen Maschine ... Es würde mich einfach interessieren, was alles möglich ist. Mit der Nähmaschine geht es bei einem Einzelstück bestimmt auch (viel) schneller.


    Achtung: Du musst erst den Klett auf die untere Schicht Filz nähen und dann die beiden Filzschichten am Rand aufeinander.


    Als letztes genäht durch alle beiden Schichten sieht man die Klettnähte mitten durchs Stickmotiv, das will man nicht.

    Ja, genau. Das ist der Grund, warum ich überhaupt eine zweite Filz-Schicht machen will. Ansonsten wäre es auch so schon stabil genug.

    Manchmal ist es ja schwer aus der Vielzahl der Angebote die richtig guten rauszufinden. Deshalb hier mal ein richtig guter Youtube-Kanal mit vielem zum Thema Inkstitch: Low Tech Linux. Und hier besonders der "Beginners Guide".


    Der Mann erklärt so gut und mit so vielen wertvollen Infos, dass ich gerade richtig Probleme habe schlafen zu gehen ... :S Er arbeitet mit Inkstitch aber wohl auch schon ewig.

    Hallo ihr lieben,


    ich bin gerade dabei für meine Tochter zur Einschulung einen Klettie zu basteln (das ist so was). Einen Fuchs habe ich schon auf 3mm Filz gestickt. Jetzt soll noch mal 3mm Filz dahinter und ganz hinten dran 2 Streifen 20mm Klett-Hakenband nebeneinander. Der Schichtaufbau sieht also so aus (von oben nach unten):

    • Stickerei auf
    • 3mm weißem Filz
    • 3mm grauer Filz
    • Hakenband

    Ist das etwas, was man mit der Stickmaschine (Bernina B500) ITH machen kann, oder ist das eher eine Handarbeit? Wird ja auch ziemlich dick das Ganze ... :/

    Hier habe ich jetzt mal eine Pixel-Datei aus dem Internet mit Inkstitch in eine Vektorgrafik gewandelt und auf 3mm Filz mit Alterfil S120 ausgestickt.


    Fuchs.jpg


    Das ging ziemlich unkompliziert, sowohl von Inkstitch aus als auch von der Bernina B500 aus. Was man aber sieht ist, dass die Fadenanfänge nicht immer ordentlich versenkt wurden. Die schwarzen Fäden habe ich fürs Foto mal noch nicht abgeschnitten, damit klar ist, was ich meine. Sprungstiche schneiden habe ich bei der B500 auf 1mm gestellt. Mache ich da vielleicht etwas falsch?


    Eins ist jedenfalls klar: Das Ergebnis finde ich wunderschön! :)

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