Sehr praktisch finde ich es auch das Filmoplast erst mal dort wegzuschneiden, wo man sticken will, so, wie es hier gezeigt wird: Besticken von Bändern - gezeigt vom Profi
Beiträge von Muppet
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Nun habe ich hier schon gelesen, dass bei der Verwendung irgendwie alles mögliche verkleben kann.
Einen Post habe ich wiedergefunden: Zubehör für Bernina 5er Serie
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Bei so sanften Kurven braucht man nix einschneiden, ich bügel die Rückseitenüberstände einfach brutal um. Aber bei stärkeren Kurven mach ich es.
Vielleicht traue ich mich da dann auch einfach mal ran…
Der Fisch ist eine der Vorbereitungen, die ich für einen Kurs mit Kurvennähen mache

Ui, dass es dafür sogar Kurse gibt, hätte ich nicht gedacht.
Fisch fertig zum Quilten
Toll! Ich bin gespannt, wie es weiter geht.

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War das Mäppchen schon fertig, als Du's bestickt hast?
Ja, war es. Als ich es so fertig vor mir sah, dachte ich auf einmal: Das sieht ja fast aus, wie eine Maus - fehlen eigentlich nur die Augen. Und wo ich ja gerade eh eine neue Stickmaschine habe, habe ich die Augen nicht appliziert, sondern gestickt.
Den dicken Filz auf dem Filmoplast umgekrempelt und mit Reißverschluss zuverlässig festzuhalten, war schon echt eine Herausforderung.Oder ich halte den Stoff mit den Fingern in Position, bis so viel gestickt ist, dass es von selbst da bleibt, wo es soll, aber das habe ich jetzt nicht laut gesagt, weil man sich da auch verletzen kann, und es kommt natürlich auf den jeweiligen konkreten Fall an. (Und braucht ein bisschen Erfahrung).
So habe ich es auch schon gemacht. Da ist der 72er Fuß gegenüber dem 26er zusätzlich vorteilhaft, weil man nicht so leicht aus Versehen darunter rutschen kann. Wenn es geht, nehme ich aber lieber einen Gegenstand zum Halten.
Ich habe das so verstanden, dass das eine ITH Datei ist. Also komplett in der Stickmaschine erstellt.
Nee, so was macht mir dann doch von Hand mehr Spaß.

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Der Fischkörper ist zusammengenäht, die Flossen bestehen aus zwei Teilen und wurden teilweise mit eingenäht und teilweise beim Applizieren mit angenäht.
Hoffentlich ist es verständlich ausgedrückt.
Danke ja, ist es. Ich frage deshalb, weil ich mich noch nie an so gebogene Nähte herangetraut habe, von denen du dabei ja sogar mehrere hattest. Die sehen so schön glatt aus, sogar die mehrfach gebogene Naht!

Hast du da dann ganz viel an den Rändern eingeschnitten, oder wie hast du das so schön hinbekommen?
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Zwei Stoffe werden übereinander gelegt und die gebogene Linie durch beide geschnitten. So passt es dann beim Zusammennähen.
Und hast du die Stoffe danach dann zusammengenäht (gebogene Naht) oder hast du sie appliziert? Das kann ich auf dem Foto nicht erkennen.
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Putztücher brauchen keinen Aufhänger.
Die werden trocken und sauber aus dem Schrank genommen, benutzt - und dann wandern die direkt wieder in's Waschfass.
(Rein aus hygienischen Gründen. Die Dinger sind die Brut- und Verteilstation für pathogene Keime im Haushalt.)
In der Küche wechsele ich die Putzlappen einfach täglich.
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Ich hab mir ja schon einen "Ehrentitel" verdient: "Fachkraft für textile Not- und Sonderfälle"
Was für ein Titel!

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So zwischen Physio, neuem Yogaprogramm, Garten, Hundebespaßung .......
..... hab ich versucht, heute mal was auszuprobieren - Fische in Freihandkurven und Applikationstechnik. Noch ist der einzelne Blauheimer noch kein Schwarm und nicht aufgenäht, aber ich glaube, er bleibt nicht allein.
Toll! Wie hast du es hinbekommen, dass er trotz der kurvigen Nähte so schön glatt liegt?
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Natürlich kannst du das Hakenband mit der Maschine aufsticken. Das wäre mir aber zu lästig. Erst Kreis auf den Filz mit einfachem Gradstich sticken, dann in den Kreis das Rechteck in Größe des Hakenbandes, Hakenband auflegen und mit 3-fach Gradstich aufstellen. Etwas Stylefix aufs Hakenband kleben, dann auf den Filz kleben, rundum aufsteppen und anschließend rund ausschneiden. Das geht in einem Bruchteil der Zeit.
Ich habe jetzt ein Zwischending gemacht: Ich habe erst mal das Hakenband so aufgestickt, wie du es beschreibst. Allerdings ohne Stylefix. Ich hab mir ja eh die Markierungen auf den Filz gestickt, wo das Hakenband hin muss. Da konnte ich es leicht festhalten.
Die beiden Filze habe ich dann mit der HD9 zusammengenäht. Die insgesamt 7,4 mm hätte ich bei der B500 nicht mehr unter den Fuß bekommen. Selbst der 72er geht nur bis 6,7 mm.
Was mal wieder toll war: Sogar mit Hakenband unten drunter transportiert die HD9 zuverlässig.

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Ah, okay, entschuldige da habe nicht alles richtig gelesen🙈
Macht doch nichts, trotzdem vielen Dank!

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Das nehme ich auch gerne. In diesem Fall konnte ich den RV aber ganz ohne einnähen. Das doppelseitige Klebeband habe ich gebraucht um das Mäppchen zum Sticken auf dem Filmoplast zu halten, dessen Klebkraft für das widerspenstige Filz schon zu schwach war.
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Und eine Abhandlung über FSL - die kommt jetzt nicht. Ich habe da schon so viel drüber geschrieben - auch hier.
Ui, ja!
Ich ich lese da gerade ein bisschen rein. 
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Ups, sorry! Ich meinte doppelseitiges Klebeband, 19 oder 20 mm breit. Da suche ich ne brauchbare Marke.
Bei Malerkrepp nehme ich das blaue. Das ging bei dem Mäppchen aber nicht.
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Ich nutze für Taschen und Täschchen am allerliebsten die metallisierten Reißverschlüsse von Machwerk - die Farben seht Ihr hier.
So, erledigt. Der Reißverschluss wird dir bekannt vorkommen:
Ein Problem hatte ich dabei allerdings: Mein doppelseitiges Klebeband, das ich zum Fixieren im Hoop verwendet habe, ist VIEL zu stark, so dass es kaum noch abging.

Kann jemand hier ein gutes Klebeband fürs Sticken empfehlen?
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Ganz vielen Dank! Ja, sonst lese ich mich ja immer erst gut ein. Heute war es mal ein spontaner Versuch nach Missys Anregung ...
Ich nehme so ein Kuchengitter und lasse da - oft sehr heißes - Wasser drüber laufen, tupfe mit nem Stck. Küchenpapier ab und lasse es entweder draußen trocknen, geht im Sommer ja fix, oder auf der Heizung. Ja wird das Stück gar nicht weiter bewegt und verzieht sich auch nicht so.
Das probier ich mal aus. Jetzt ist erst mal Schicht für heute.

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Dann musst Du eben eine Geradstichlinie unterlegen - oder wenn es breiter Satinstich ist, eben 2 Linien etwas versetzt. Diese Linien halten auch die Satinstiche nach außen und innen in Form. Das gilt sowohl für FSL als auch für normale Muster auf Stoff.
Ganz vielen Dank!
... erledigt. Unter den Satin-Stichen sind jetzt Geradstiche in der Mitte und als Outline. Das Mesh habe ich auf 2mm geändert. So sieht es gestickt aus:
und so die Rückseite:
... mit einem blöden Vogelnest. Nach waschen und bügeln ...
... ist es aber leider auch kruckelig.

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Dazu muss man aber wissen, wie man saubere Ränder erstellt. Und das bringt einem kaum ein "Designer" bei., weil viel schneller "gedoodelt" ist als in mehreren Schritten erklärt.

Also, auch beim Erstellen von Mustern ist mit hoppla-hopp nicht alles erledigt.
Zu Deinem FSL könnte man auch einiges erklären - aber das war ja nicht die Frage
Gerne! Dann schieb ich die Frage hiermit noch schnell nach ...

Um einen gescheiten Rand zu bekommen, reicht es auch oft, den zu unterfüttern - also mit Geradstichrand drunter, machen viele Programme "auf Befehl"

Den Befehl hatte ich leider nicht drin. Inkstitch fügt ein Underlay nur bei Füllstichen per Default dazu, aber nicht bei Satinstichen. Das ist mir aber erst beim Zugucken beim Sticken aufgefallen ...
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... naja, man unterscheidet in erster Linie nach der Herkunft der Fasern:
Fasern tierischen Ursprungs - Wolle und Seide - bestehen vor allem aus langkettigen Eiweiß-Fraktionen (Keratin) und verbrennen sehr langsam unter typischer Geruchsemission.Fasern pflanzlichen Ursprungs - BW, Leinen, Hanf, Nessel, Viskose etc. - bestehen im Wesentlichen aus Zellulose und verbrennen mit heller Flamme und hinterlassen weiße Asche.
"Chemie"fasern sind Polymere von Kohlenwasserstoffen - Polyester, Polyacryl, Polyamid - und oft schmelzen sie eher, anstatt zu verbrennen - oder schmelzen erst und verbrennen dann, oft mit Chlorgeruch oder so ...
Schwierig wird die Beurteilung, wenn es sich um Mischgewebe handelt

Ich habe darüber in meiner Ausbildung gelernt. Ich habe auch ein kleines Büchlein darüber. Bei Mischgeweben ist es aber Erfahrungssache, wie Devil´s Dance schon schrieb. Wenn du in deine Suchmaschine „Brennprobe Stoff“ eingibst wirft es dir einiges aus.
Super, danke!
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Ich verwende dickes wasserlösliches Vlies dann hast du noch dem entfernen
des Vlies eine tolle Applikation, einfach auswaschen und fertig.
Auf deine Anregung hin habe ich jetzt gleich mal mein erstes FSL versucht: Mit Inkstitch erstellt und mit der B500 gestickt. Das Ergebnis sieht so aus:
Der Rand ist ja leider ziemlich kruckelig geworden. Ich weiß allerdings nicht, ob das möglicherweise daran liegt, dass ich 80° warmes Wasser zum Auflösen des Vlieses genommen habe. Ich hatte gedacht so geht es schneller. Jetzt habe ich noch mal nachgelesen und festgestellt, dass das vielleicht doch etwas zu warm war. Das "Mesh" ist vielleicht einen Tick zu dicht. Ich habe 1mm Abstand zwischen den Fadenreihen eingestellt. Andererseits ließe es sich so sogar auf einem dunkleren Stoff applizieren. Auf der Rückseite sieht man leider auch von vorne den weißen Bobbinfaden.
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