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Beiträge von Muppet

    Das kannst du doch in den Einstellungen ändern, so daß sie sich deinen letzten Stich mit den Einstellungen merkt.
    S. 28 im Handbuch - Einstellen der Nähwiederaufnahme

    Das ist ja toll, ganz vielen Dank! :)


    Ich habe es gerade ausprobiert und dachte erst es funktioniert nicht. Ich habe einen Zickzackstich eingestellt, die Maschine dann aus und wieder eingeschaltet, und schwupps - stand sie wieder auf Geradstich X(


    Dann bin ich auf die Idee gekommen, dass es vielleicht wörtlich zu nehmen ist, wenn im Handbuch steht, dass die Stichart wiederhergestellt wird, die zuletzt genäht wurde. Also habe ich nach dem Einstellen auch tatsächlich einen einzigen Stich genäht. Und schon ging alles wie gewünscht. Ein wenig intuitiv finde ich das allerdings schon ... :irre:


    Trotzdem liebe ich meine 8900 jetzt noch mehr :love:

    Wobei ich das vor vielen vielen Jahren an der Singer meiner Mutter beim Jeans reparieren auch geschafft habe

    Das passiert also gar nicht so wenigen. Das hätte ich nicht gedacht. :/


    Nun ist es ja kein größeres Problem die Maschine für den Nadelwechsel mal kurz auszuschalten. Doof dabei ist allerdings, dass damit dann ein Teil der Beleuchtung ausgeht. Und doof könnte dabei auch sein, wenn die Maschine dann Ewigkeiten bräuchte, bis sie/ich nach dem Einschalten wieder nähen kann. Meine mechanischen Maschinen nähen dann einfach sofort wieder los. Bei der 8900 verwende ich aber lieber den lockout key. Sie bootet zwar recht schnell (5 Sekunden), aber die Einstellungen von vor dem Ausschalten sind dann leider futsch.


    Das wäre also etwas, worauf man bei der Auswahl einer neuen Maschine auch mal gucken könnte.

    Wobei Pfaff sofort stoppt und sich neu sortiert, wofür sie eine Weile braucht, wenn sie auf einen Widerstand stößt, der ihr zu groß erscheint. Die würde auch nicht gnadenlos in den Finger rattern.

    Da gehst du allerdings davon aus, dass der Widerstand, den dein Finger der Nadel bietet, deiner Nähmaschine zu groß erscheint. Darauf würde ich mich lieber nicht verlassen.

    Wenn du nur streng nach Anleitung gehst, musst du bei einigen Herstellern übrigens die Maschine zum Nadelwechsel ausstecken.

    Ja, so steht es auch bei der Janome 8900 im Handbuch: "Caution: Always make sure to press the lockout key to lockout the machine or turn the power switch off before changing the needle."


    Ich finde es tatsächlich sinnvoll das gewohnheitsmäßig zu machen. Denn auf das Nähpedal ist man ja schnell mal aus Versehen draufgetreten. Bei der 8900 nehme ich aber lieber den lockout key.


    Bei der HD9 finde ich es allerdings etwas übertrieben: "VORSICHT: Schalten Sie die Maschine am Netzschalter aus und ziehen Sie den Stecker ab, bevor Sie die Nadel auswechseln." Fehlt nur noch, dass ich auch noch die Sicherung rausnehmen soll ... :irre: (finde ich)


    Bei der Akku-Flex war ich allerdings schon einige Male froh, dass ich den Akku vor dem Scheibenwechsel abgenommen hatte. Und dass ich bei der Kreissäge vor dem Blattwechsel den Stecker ziehe, finde ich selbstverständlich.

    Es ist keine perfekte Lösung, für schnelles Nähen und bei Problemen sollte man es immer mal mit Rundkolben versuchen. Aber man braucht jetzt nicht alle Sorten als Rundkolben, wichtig ist die Universalnadel. Näht man dann aber mal Leder oder Lycra, kann man aus dem bestehenden Flachkolbensortiment die Nadel verwenden. Dabei muss man natürlich auf die korrekte Ausrichtung achten, denn durch die Rundkolbenhalterung kann eine Flachkolbennadel auch gedreht eingesetzt werden.

    Danke, Tanja. So ein richtig gutes Gefühl habe ich dabei allerdings immer noch nicht. Ich bin ja schon ein Freund von vorsichtigem Rumprobieren. Die Nadel ist für mich aber die gefährlichste Stelle an einer Nähmaschine. Wird es auch in den Bedienungsanleitungen so beschrieben, dass man ruhig auch eine 130/705-Nadel nehmen kann? Also so, dass man auch rechtlich auf der sicheren Seite ist, wenn mal etwas mehr (Schaden am Menschen) oder weniger (Schaden am Gerät) Schlimmes passieren sollte? Oder ist das dann ein Hack auf eigene Verantwortung oder evtl. sogar Fahrlässigkeit?

    Dort hat sie Rundkolbennadeln, was mir persönlich nicht so gefällt.

    Das war mein Ausschlusskriterium für bzw. gegen die Juki TL-2300. Ich fände es blöd, wenn Janome das nun auch so machen würde. Ich hätte keine Lust mir jetzt alle Nadeln, die ich schon in Flachkolben habe, auch noch mal in Rundkolben zu kaufen.

    Ja, aber mit weniger Zubehör.

    Hmmm ... :/


    Ich finde ja nicht, dass das dann mehr auf die gewerblichen Sticker konzentriert ist. Wichtig ist für die (oder eigentlich jeden) ja auch der Werterhalt, und mit so einem "neuen" Modell dürfte der Wiederverkaufswert der alten ja sinken.


    Kundenfreundlich fände ich Modellpflege in Form eines Firmwareupdates.

    Ich habe auch schon gesucht aber nix gefunden, oder anders, nur auf der japanischen Seite, es war nicht die HD9, sie hieß haute couture Ecru 2000

    Sieht vom Bild her nach versenkbarem Transport und Microlifter aus: Bild


    Also vielleicht wie eine Juki TL-2300, aber mit Flachkolben-Nadel?

    Meiner Meinung nach sollte man, bei einer neuen auf den Markt angekommenen, chinesischen Marke nur vor Ort/direkt im Laden kaufen - bzgl. Garantie und Testnutzung.

    Die Garantie ist meines Wissens nach unabhängig davon, ob vor Ort oder Online gekauft wurde. Testnutzung ist meiner Meinung nach beim Kauf online einfacher, denn da ist das 14-tägige Recht zum Widerruf gesetzlich abgesichert, das es beim Kauf vor Ort nicht gibt. Was vor Ort aber natürlich schöner ist, ist, dass man sich die Maschine einfach mal angucken kann ohne gleich Geld in die Hand nehmen zu müssen.

    ... wie bist du denn maschinenseitig aufgestellt (von der Geradstichmaschine abgesehen)?

    Ich hatte mir vor ein paar Jahren ne gebrauchte Janome MC 8900 QCP gekauft. Das Einzige, was ich an der wirklich zu beanstanden habe, ist, dass man das tolle Drehrad nicht zur Einstellung von Stichlänge und Stichbreite verwenden kann, sondern die blöden Tipptasten verwenden muss. :doh:

    Ich bin kein Ingenieur oder Nähmaschinentechniker. Ob sie gut ist, erlebe ich beim Testen. Daher gibt es die Testberichte mit Projekten, an denen jeder dann selbst rauslesen kann, ob das für die eigenen Bedürfnisse passen könnte. Anders als zB bei "Labortests" oder standardisierten Testverfahren.

    Du hast ja auch das seltene Glück "direkt an der Quelle" zu sein. :) Was würdest du denn dann sagen, welches die (vielleicht 3?) Nähmaschinen mit beweglicher Nadelstange sind, die am zuverlässigsten (ohne montierten oder zugeschalteten Obertransport) transportieren?

    Die Beweglichkeit der Nadelstange hat mit dem Transport doch aber gar nichts zu tun, oder? (Außer natürlich bei Nadeltransport.)

    Ich nehme alles zurück. Mir ist gerade eingefallen, dass die bewegliche Nadelstange natürlich DOCH etwas mit dem Transport zu tun hat:


    Wenn es nur ein kleines Einstichloch gibt, kann man den Transport nämlich links und rechts ganz nahe daran ranrücken. (So ist es auch bei der Janome HD9.) So wird unmittelbar neben der Nadel auch transportiert. Hat man jedoch einen z.B. 9mm breiten Schlitz, den die bewegliche Nadelstange ja braucht, müssen die Transporteure (oder wie die Dinger heißen) weiter auseinander sein, so dass in der Mitte ein größeres "Loch" entsteht, in dem nicht transportiert wird.

    Das sollte vergleichsweise einfach perfekt aufeinander abzustimmen sein 😉...

    Das klingt plausibel.

    Dazu eine Nadelstange, die nicht wg. ZZ seitlich beweglich sein muss ...
    Eine Maschine mit 9 mm Stichbreite hat da ganz andere Probleme zu bewältigen :pfeifen: ...

    Die Beweglichkeit der Nadelstange hat mit dem Transport doch aber gar nichts zu tun, oder? (Außer natürlich bei Nadeltransport.)

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