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Beiträge von Muppet

    Ganz vielen Dank.

    Als Orientierung klebe ich Prym Wonder Tape (das löst sich beim Waschen auf) genau an die Kante des Stoffs, der unten liegen soll. Dann klebe ich den oberen Stoff an die Kante des Tapes (ich hoffe, das ist verständlich ausgedrückt?). Da das Tape 6mm breit ist, überlappen sich die Stoffe dann 6-7mm (je nachdem, wie genau man arbeitet), also genau die richtige Breite für eine Covernaht.

    Das mit dem Wonder Tape klingt nach einer super Idee. Und das verklebt auch nicht die Nadeln?

    Warum probierst du es nicht einfach aus uns schaust, ob es dir gefällt?

    Das hat mehrere Gründe:


    Zum einen den offensichtlichen, den ich ja schon geschrieben habe: Ich hab das Fleece gerade noch nicht da.


    Und dann aber vor allem auch, dass ich hier richtig gerne im Forum bin und immer wieder tolle Ideen kriege, die ich ohne Nachfragen nicht gekriegt hätte. (Danke euch allen!) :love::thumbup:


    Herzlich willkommen hier bei der Gelegenheit, uneplacesurmer!

    Dann kannst du es wie zuvor beschrieben von rechts mit der Cover nähen. Von links ist es halt knifflig, genau die Kante zu treffen.

    Wie wichtig ist es dabei, das wirklich jede Nadel durch beide Lagen Stoff geht und nicht nur durch eine? (So habe ich es bisher gelernt.) Ich stelle mir das Ergebnis am schönsten vor, wenn ich alle drei Nadeln in der Cover habe, dass ich z.B. mit der rechten Nadel ganz knapp an der Kante VORBEI nähe, so dass diese Nadel nur durch eine Lage Stoff geht und zusammen mit dem Deckfaden sozusagen "säumt", während die anderen beiden Nadeln den Stoff ordentlich "festtackern". Von links würde ich dann so beschneiden, wie du es beschrieben hast. Dagegen spricht aber, dass eine Nadel dann eben nur durch eine Lage stoff näht. Wird das trotzdem haltbar?

    Hallo ihr Lieben,


    ich habe vor mir eine Fleece-Hose zu nähen. Dabei frage ich mich, wie ich z.B. die langen Beinnähte mit der Cover (zur Verfügung habe ich eine Janome 3000) optimal flach kriege. Haltbar sollen sie dabei aber natürlich auch sein und außerdem soll es gut aussehen. (Da waren sie wieder meine drei Probleme ... )


    Eine Vorstellung, die ich dabei habe, ist die Stoffbahnen einfach etwas überlappen zu lassen, zum Beispiel 1 cm, und dann über diese Überlappung drüber zu covern. Wenn alle Nadeln dabei durch zwei Lagen Stoff gehen sollen, steht auf diese Art und Weise aber zwangsläufig etwas über, was ja dann irgendwie blöd aussieht.


    Wie macht man sowas nur mit Hausmitteln? :/

    Dieser Thread ist ja schon ewig alt, aber ich hatte genau dieses Problem vor ein paar Tagen, als ich für meine Tochter einen Vorhang für ihr Puppentheater nähen sollte. Schon das Zuschneiden fand ich grausam, habe die Kante dann aber letztlich ganz gut ausgerollt bekommen. Und dann musste ich lediglich zwei ca. 30cm lange Nähte nähen um oben den Tunnel zu bekommen, durch den dann die Stange gehen sollte. Es war furchtbar 8o Die Kante hatte sich inzwischen natürlich schon wieder eingerollt und so viele Stecknadeln hätte ich gar nicht setzen können um die in Form zu halten. Also habe ich schließlich mit Tesafilm geklebt, der hinterher aber nur sehr mühsam wieder zu entfernen war. Die Naht an sich zu setzen was das Einfachste dabei (mit der HD9). Da kommt wohl noch eine Menge learning by doing auf mich zu, falls ich mich da jemals wieder ransetze ...

    Um zu wissen, was jetzt neu an der ist, müsste ich mich mal intensiv mit dem Vorgänger-Modell beschäftigen. 🙈

    Scheint auf jeden Fall einen größeren Durchlass zu haben.

    ... aber wohl eher minimal größer. Von dem her, was ich im Video gehört habe, ist aber der Fadenabschneider ordentlich leiser geworden. Mich hat das bisher nie gestört, aber für einige war das wohl ein Problem.

    An meiner Husqvarna Viking Sapphire 930 hebt die Maschine bei Stop mit Nadel unten das Füßchen leicht hoch, so dass ich den Stoff drehen kann, ohne von der Position zu verrutschen. Das ist praktisch und ich nutze es öfter. Es kann auch abgeschaltet werden, falls es wo bei stört.


    Ist das gemeint?

    Nee, das ist was Anderes, aber sehr praktisch, wie ich finde. So etwas hätte ich zum Annähen von Applikationen gerne an meiner 8900, aber da ist der Füßchenheber noch mechanisch, also nutze ich den Kniehebel.

    Hallo ihr Lieben,


    ich bin gerade dabei mich mal ein bisschen mit dem Nähfußdruck auseinanderzusetzen, weil das eine Einstellmöglichkeit ist, mit der ich bisher kaum gearbeitet habe. Wenn ich mir das bei meiner Janome HD9 ansehe (da ist es sehr gut sichtbar), verändert die Schraube für die Nähfußdruck von oben die Länge der Feder, die den Nähfuß nach unten drückt. Ist diese Feder kürzer (also mehr komprimiert) drückt der Nähfuß stärker auf das Nähgut.


    Die gleiche Feder kann ich auch von unten verkürzen, und zwar entweder mit dem Handhebel zum Anheben des Nähfußes oder mit dem Kniehebel. Dabei wird natürlich jeweils der Nähfuß angehoben. Das ist nicht nur nützlich um den Stoff überhaupt drunter legen zu können, sondern auch um den Transport über Quernähte zu erleichtern oder um zwischendurch mal Wellen rauszustreichen, die sich beim Nähen gerade bilden wollen.


    Nun habe ich keine Maschine mit Micro-Lifter, aber von dem her, was ich bisher darüber gesehen habe, wirkt er praktisch so, wie ein konstantes leichtes Anheben des Nähfußes mit (z.B.) dem Kniehebel während des Nähens.


    Meine Frage ist nun: Wer von euch hat eine Maschine mit Micro-Lifter und hat praktische Anwendungen für dieses konstante Anheben mit dem Micro-Lifter gefunden, die nicht ebenso durch einen geringeren Nähfußdruck erreicht werden könnten?

    Manchmal habe ich mir aber auch einfach ausgemessen, wie weit die Mittelpunkte von 2 Motiven auseinander sind. Die Motive speicher ich immer so, daß sie mit dem Mittelpunkt anfangen...

    Wie bestimmt man denn eigentlich den Mittelpunkt eines Motivs? Ist das der Mittelpunkt des umliegenden Rechtecks?

    Das kannst du doch in den Einstellungen ändern, so daß sie sich deinen letzten Stich mit den Einstellungen merkt.
    S. 28 im Handbuch - Einstellen der Nähwiederaufnahme

    Das ist ja toll, ganz vielen Dank! :)


    Ich habe es gerade ausprobiert und dachte erst es funktioniert nicht. Ich habe einen Zickzackstich eingestellt, die Maschine dann aus und wieder eingeschaltet, und schwupps - stand sie wieder auf Geradstich X(


    Dann bin ich auf die Idee gekommen, dass es vielleicht wörtlich zu nehmen ist, wenn im Handbuch steht, dass die Stichart wiederhergestellt wird, die zuletzt genäht wurde. Also habe ich nach dem Einstellen auch tatsächlich einen einzigen Stich genäht. Und schon ging alles wie gewünscht. Ein wenig intuitiv finde ich das allerdings schon ... :irre:


    Trotzdem liebe ich meine 8900 jetzt noch mehr :love:

    Wobei ich das vor vielen vielen Jahren an der Singer meiner Mutter beim Jeans reparieren auch geschafft habe

    Das passiert also gar nicht so wenigen. Das hätte ich nicht gedacht. :/


    Nun ist es ja kein größeres Problem die Maschine für den Nadelwechsel mal kurz auszuschalten. Doof dabei ist allerdings, dass damit dann ein Teil der Beleuchtung ausgeht. Und doof könnte dabei auch sein, wenn die Maschine dann Ewigkeiten bräuchte, bis sie/ich nach dem Einschalten wieder nähen kann. Meine mechanischen Maschinen nähen dann einfach sofort wieder los. Bei der 8900 verwende ich aber lieber den lockout key. Sie bootet zwar recht schnell (5 Sekunden), aber die Einstellungen von vor dem Ausschalten sind dann leider futsch.


    Das wäre also etwas, worauf man bei der Auswahl einer neuen Maschine auch mal gucken könnte.

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