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Beiträge von Muppet

    Eingenäht wird es wie Aline es beschreibt auf der linken Seite unter leichtem Zug mit ZZ, dann umklappen und nochmal mit ZZ oder der Cover...

    Ha, genauso haben die das auch im Original gemacht. :) Das war mir nur nicht so aufgefallen. Und für die Bestimmung der richtigen Länge lege ich es vorher ums Bein und nehme es so lang, dass ein ganz bisschen Spannung drauf ist?

    Für ein Bade(ober)teil oder grundsätzlich?

    Ich möchte gerne den Badeanzug meiner Tochter reparieren. An den Beinen ist es da so gemacht, dass das Lycra (oder was auch immer das für ein Stoff ist) einfach einmal umgeschlagen ist, irgendein elastisches Band dazwischen und dann drübergecovert. Diese elastische Zwischenlage "kracht" jetzt aber leider. Ich hätte auch Framilastic da, wenn ein Gummi nicht geht.

    Das würde den Preis in Höhen katapultieren, die dann wirklich keiner mehr bezahlen will,

    Da bin ich mir gar nicht so sicher. Deine Elna/Janome ist ja mechanisch auch sehr solide und hat für ungefähr die Kosten einer Geradstichmaschine noch einen Computer eingebaut, Stepper-Motoren, komplizierte Mechanik,… Ich denke, dass die Geradstichmaschinen ziemlich überhöht bepreist sind und da von den Features her noch eine Menge Luft nach oben ist. Der Nadeltransport ist zudem schon seit langem technisch ausgereift, so dass es da keine großartigen und teuren Entwicklungen mehr braucht.


    Ich z.B. habe bisher (in 10 Jahren) noch nicht mal den "von unten"-Nadeltransport der Brother PQ gebraucht 😊...

    Den würde ich auch nicht verwenden wollen, sonst hätte ich mir die Brother statt der HD9 gekauft. Mir fehlt da nicht nur die visuelle Kontrolle, sondern auch das zuverlässige Durchstechen aller Stoffschichten.


    Das Schöne für uns Verbraucher ist ja, dass es von drei Herstellern nun eine Menge fast identischer Maschinen gibt, so dass sich vom Marketing her die Frage stellt, wie man sich da noch abheben könnte um das eigene Produkt besser verkaufen zu können ...

    ... es geht ja aber auch eine ganz normale gerade Pinzette, denn der Festklemmmechanismus der Arterienklemme wird in dem Video gar nicht benötigt. Trotzdem ist es natürlich immer eine praktische Sache eine Arterienklemme zu Hand zu haben. ;)

    Hm, aber so braucht man den teuren Fuß für verdeckte Reißverschlüsse ja gar nicht ... ;)

    Mir fiel noch ein, daß ich einen Tipp mit chirurgischem Pflaster bekam. (Ich glaube das war ein Tipp hier aus dem Forum). Dieses Pflaster lässt sich sehr schön ein- und abreißen. Ich hatte damals Bilder gemacht damit ich das nicht vergesse :)

    Super Idee! :) Wie es der Zufall so will, hatte ich mir davon vor einer Weile eine Großpackung für etwas ganz anderes gekauft ... Also habe ich es gleich mal aufprobiert: Es klebt auf dem Samt (und auf Fleece) echt höllisch, so dass es sich empfielt ein Ende umzuklappen um einen guten Anfang zu Abziehen zu haben. Neben der Naht blieb mir dann immer ein mini Streifen stehen (das war beim Tesafilm auch so), aber der lies sich viel leichter entfernen als beim Tesafilm.

    Hallo zusammen,

    wash away von Madeira ist relativ teuer. 200 meter kosten ca. 5-6 Euro. Ich habe neulich das Ackermann Aqua wasserlösliches Garn gekauft und getestet. Das ist genauso gut wie das Madeira. Aber auf der großen Kone sind 5000 meter für 18,99 Euro. Wer es öfters mal benutzt, kommt da viel, viel günstiger weg.

    Ja, allerdings - ganz vielen Dank für den Tipp! :) Also, wenn ich das mal durchrechne, 200m Madeira Wash Away kosten zur Zeit 5,30 Euro. Auf 5000m umgerechnet sind das 132,50 Euro. Das ist (Versand nicht mitgerechnet) etwa der 7-fache Preis von Ackermann Aqua.

    Ich habe es nun mit einem Probestück so gemacht:

    • Auf dem unteren Stück Fleece (das unter der Nähmaschine später rechts liegt) habe ich eingezeichnet, wo das obere Stück Fleece später zu liegen kommen soll, also z.B. 1,5 cm von der (linken) Kante. Um diese 1,5 cm überlappen die Stücke sich später.
    • Dann habe ich das obere Stück Fleece (das unter der Nähmaschine später links liegt) an diese gezeichnete Kante angelegt und mit langen Stecknadeln etwas fixiert.
    • Dann habe ich die Stücke mit der Nähmaschine mit einer 6mm Stichweite Hilfsnaht zusammengenäht. So können sich die Stofflagen unter der Cover gleich nicht mehr ungewünscht verschieben.
    • Dann habe ich die Stücke mit der Cover (3 Nadeln mit Deckstich) zusammengenäht, wobei ich die rechte Stoffkante des oberen Fleece-Stücks an der Markierung für die rechte Nadel am Füßchen ausgerichtet habe.
    • Zum Schluss brauchte ich nur noch den überstehenden Stoff am unteren Stück Fleece beizuschneiden.

    So ging es schön einfach und unkompliziert, das Ergebnis sieht prima aus, die Naht ist stabil und schön flach. :)


    Die Hilfsnaht ließ sich hinterher allerdings nicht mehr entfernen, weil ich sie wohl aus Versehen mit der Cover festgetackert haben muss ... Da das später schwarzer Faden auf schwarzem Fleece wird, ist das allerdings auch kein Problem. Witzigerweise "kracht" die Hilfsnaht bei Dehnung auch nicht. Das muss wohl daran liegen, dass durch den dicken Fleece-Stoff genug Fadenreserve eingearbeitet wird.

    Wie wichtig ist es dabei, das wirklich jede Nadel durch beide Lagen Stoff geht und nicht nur durch eine? (So habe ich es bisher gelernt.)

    Nun weiß ich auch wieder, wo ich das so gelernt habe: Im Courleys-Kurs "Saubere Säume mit der Cover", den ich mir jetzt noch mal angesehen habe. Am Anfang des dritten Moduls sagt Manu da auf die Frage einer Teilnehmerin hin, dass die Naht sich zusammenziehen kann, wenn die linke Nadel beim Säumen nur durch eine Lage Stoff geht. Das ist natürlich nachvollziehbar, weil eine Lage Stoff dem Zug des Greiferfadens weniger Widerstand bietet als zwei Lagen Stoff. Soweit ich es sehen kann, hat sie es selbst davor aber die ganze Zeit so gezeigt, dass die linke Nadel nur durch eine Lage Stoff geht, und das Ergebnis war völlig ok. Von daher ist es wohl tatsächlich vor allem eine Frage von ausprobieren und gucken, wie es aussieht.

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