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Beiträge von Muppet

    Dieser Thread ist ja schon ewig alt, aber ich hatte genau dieses Problem vor ein paar Tagen, als ich für meine Tochter einen Vorhang für ihr Puppentheater nähen sollte. Schon das Zuschneiden fand ich grausam, habe die Kante dann aber letztlich ganz gut ausgerollt bekommen. Und dann musste ich lediglich zwei ca. 30cm lange Nähte nähen um oben den Tunnel zu bekommen, durch den dann die Stange gehen sollte. Es war furchtbar 8o Die Kante hatte sich inzwischen natürlich schon wieder eingerollt und so viele Stecknadeln hätte ich gar nicht setzen können um die in Form zu halten. Also habe ich schließlich mit Tesafilm geklebt, der hinterher aber nur sehr mühsam wieder zu entfernen war. Die Naht an sich zu setzen was das Einfachste dabei (mit der HD9). Da kommt wohl noch eine Menge learning by doing auf mich zu, falls ich mich da jemals wieder ransetze ...

    Um zu wissen, was jetzt neu an der ist, müsste ich mich mal intensiv mit dem Vorgänger-Modell beschäftigen. 🙈

    Scheint auf jeden Fall einen größeren Durchlass zu haben.

    ... aber wohl eher minimal größer. Von dem her, was ich im Video gehört habe, ist aber der Fadenabschneider ordentlich leiser geworden. Mich hat das bisher nie gestört, aber für einige war das wohl ein Problem.

    An meiner Husqvarna Viking Sapphire 930 hebt die Maschine bei Stop mit Nadel unten das Füßchen leicht hoch, so dass ich den Stoff drehen kann, ohne von der Position zu verrutschen. Das ist praktisch und ich nutze es öfter. Es kann auch abgeschaltet werden, falls es wo bei stört.


    Ist das gemeint?

    Nee, das ist was Anderes, aber sehr praktisch, wie ich finde. So etwas hätte ich zum Annähen von Applikationen gerne an meiner 8900, aber da ist der Füßchenheber noch mechanisch, also nutze ich den Kniehebel.

    Hallo ihr Lieben,


    ich bin gerade dabei mich mal ein bisschen mit dem Nähfußdruck auseinanderzusetzen, weil das eine Einstellmöglichkeit ist, mit der ich bisher kaum gearbeitet habe. Wenn ich mir das bei meiner Janome HD9 ansehe (da ist es sehr gut sichtbar), verändert die Schraube für die Nähfußdruck von oben die Länge der Feder, die den Nähfuß nach unten drückt. Ist diese Feder kürzer (also mehr komprimiert) drückt der Nähfuß stärker auf das Nähgut.


    Die gleiche Feder kann ich auch von unten verkürzen, und zwar entweder mit dem Handhebel zum Anheben des Nähfußes oder mit dem Kniehebel. Dabei wird natürlich jeweils der Nähfuß angehoben. Das ist nicht nur nützlich um den Stoff überhaupt drunter legen zu können, sondern auch um den Transport über Quernähte zu erleichtern oder um zwischendurch mal Wellen rauszustreichen, die sich beim Nähen gerade bilden wollen.


    Nun habe ich keine Maschine mit Micro-Lifter, aber von dem her, was ich bisher darüber gesehen habe, wirkt er praktisch so, wie ein konstantes leichtes Anheben des Nähfußes mit (z.B.) dem Kniehebel während des Nähens.


    Meine Frage ist nun: Wer von euch hat eine Maschine mit Micro-Lifter und hat praktische Anwendungen für dieses konstante Anheben mit dem Micro-Lifter gefunden, die nicht ebenso durch einen geringeren Nähfußdruck erreicht werden könnten?

    Manchmal habe ich mir aber auch einfach ausgemessen, wie weit die Mittelpunkte von 2 Motiven auseinander sind. Die Motive speicher ich immer so, daß sie mit dem Mittelpunkt anfangen...

    Wie bestimmt man denn eigentlich den Mittelpunkt eines Motivs? Ist das der Mittelpunkt des umliegenden Rechtecks?

    Das kannst du doch in den Einstellungen ändern, so daß sie sich deinen letzten Stich mit den Einstellungen merkt.
    S. 28 im Handbuch - Einstellen der Nähwiederaufnahme

    Das ist ja toll, ganz vielen Dank! :)


    Ich habe es gerade ausprobiert und dachte erst es funktioniert nicht. Ich habe einen Zickzackstich eingestellt, die Maschine dann aus und wieder eingeschaltet, und schwupps - stand sie wieder auf Geradstich X(


    Dann bin ich auf die Idee gekommen, dass es vielleicht wörtlich zu nehmen ist, wenn im Handbuch steht, dass die Stichart wiederhergestellt wird, die zuletzt genäht wurde. Also habe ich nach dem Einstellen auch tatsächlich einen einzigen Stich genäht. Und schon ging alles wie gewünscht. Ein wenig intuitiv finde ich das allerdings schon ... :irre:


    Trotzdem liebe ich meine 8900 jetzt noch mehr :love:

    Wobei ich das vor vielen vielen Jahren an der Singer meiner Mutter beim Jeans reparieren auch geschafft habe

    Das passiert also gar nicht so wenigen. Das hätte ich nicht gedacht. :/


    Nun ist es ja kein größeres Problem die Maschine für den Nadelwechsel mal kurz auszuschalten. Doof dabei ist allerdings, dass damit dann ein Teil der Beleuchtung ausgeht. Und doof könnte dabei auch sein, wenn die Maschine dann Ewigkeiten bräuchte, bis sie/ich nach dem Einschalten wieder nähen kann. Meine mechanischen Maschinen nähen dann einfach sofort wieder los. Bei der 8900 verwende ich aber lieber den lockout key. Sie bootet zwar recht schnell (5 Sekunden), aber die Einstellungen von vor dem Ausschalten sind dann leider futsch.


    Das wäre also etwas, worauf man bei der Auswahl einer neuen Maschine auch mal gucken könnte.

    Wobei Pfaff sofort stoppt und sich neu sortiert, wofür sie eine Weile braucht, wenn sie auf einen Widerstand stößt, der ihr zu groß erscheint. Die würde auch nicht gnadenlos in den Finger rattern.

    Da gehst du allerdings davon aus, dass der Widerstand, den dein Finger der Nadel bietet, deiner Nähmaschine zu groß erscheint. Darauf würde ich mich lieber nicht verlassen.

    Wenn du nur streng nach Anleitung gehst, musst du bei einigen Herstellern übrigens die Maschine zum Nadelwechsel ausstecken.

    Ja, so steht es auch bei der Janome 8900 im Handbuch: "Caution: Always make sure to press the lockout key to lockout the machine or turn the power switch off before changing the needle."


    Ich finde es tatsächlich sinnvoll das gewohnheitsmäßig zu machen. Denn auf das Nähpedal ist man ja schnell mal aus Versehen draufgetreten. Bei der 8900 nehme ich aber lieber den lockout key.


    Bei der HD9 finde ich es allerdings etwas übertrieben: "VORSICHT: Schalten Sie die Maschine am Netzschalter aus und ziehen Sie den Stecker ab, bevor Sie die Nadel auswechseln." Fehlt nur noch, dass ich auch noch die Sicherung rausnehmen soll ... :irre: (finde ich)


    Bei der Akku-Flex war ich allerdings schon einige Male froh, dass ich den Akku vor dem Scheibenwechsel abgenommen hatte. Und dass ich bei der Kreissäge vor dem Blattwechsel den Stecker ziehe, finde ich selbstverständlich.

    Es ist keine perfekte Lösung, für schnelles Nähen und bei Problemen sollte man es immer mal mit Rundkolben versuchen. Aber man braucht jetzt nicht alle Sorten als Rundkolben, wichtig ist die Universalnadel. Näht man dann aber mal Leder oder Lycra, kann man aus dem bestehenden Flachkolbensortiment die Nadel verwenden. Dabei muss man natürlich auf die korrekte Ausrichtung achten, denn durch die Rundkolbenhalterung kann eine Flachkolbennadel auch gedreht eingesetzt werden.

    Danke, Tanja. So ein richtig gutes Gefühl habe ich dabei allerdings immer noch nicht. Ich bin ja schon ein Freund von vorsichtigem Rumprobieren. Die Nadel ist für mich aber die gefährlichste Stelle an einer Nähmaschine. Wird es auch in den Bedienungsanleitungen so beschrieben, dass man ruhig auch eine 130/705-Nadel nehmen kann? Also so, dass man auch rechtlich auf der sicheren Seite ist, wenn mal etwas mehr (Schaden am Menschen) oder weniger (Schaden am Gerät) Schlimmes passieren sollte? Oder ist das dann ein Hack auf eigene Verantwortung oder evtl. sogar Fahrlässigkeit?

    Dort hat sie Rundkolbennadeln, was mir persönlich nicht so gefällt.

    Das war mein Ausschlusskriterium für bzw. gegen die Juki TL-2300. Ich fände es blöd, wenn Janome das nun auch so machen würde. Ich hätte keine Lust mir jetzt alle Nadeln, die ich schon in Flachkolben habe, auch noch mal in Rundkolben zu kaufen.

    Ja, aber mit weniger Zubehör.

    Hmmm ... :/


    Ich finde ja nicht, dass das dann mehr auf die gewerblichen Sticker konzentriert ist. Wichtig ist für die (oder eigentlich jeden) ja auch der Werterhalt, und mit so einem "neuen" Modell dürfte der Wiederverkaufswert der alten ja sinken.


    Kundenfreundlich fände ich Modellpflege in Form eines Firmwareupdates.

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