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Beiträge von Muppet

    Hallo zusammen,

    wash away von Madeira ist relativ teuer. 200 meter kosten ca. 5-6 Euro. Ich habe neulich das Ackermann Aqua wasserlösliches Garn gekauft und getestet. Das ist genauso gut wie das Madeira. Aber auf der großen Kone sind 5000 meter für 18,99 Euro. Wer es öfters mal benutzt, kommt da viel, viel günstiger weg.

    Ja, allerdings - ganz vielen Dank für den Tipp! :) Also, wenn ich das mal durchrechne, 200m Madeira Wash Away kosten zur Zeit 5,30 Euro. Auf 5000m umgerechnet sind das 132,50 Euro. Das ist (Versand nicht mitgerechnet) etwa der 7-fache Preis von Ackermann Aqua.

    Ich habe es nun mit einem Probestück so gemacht:

    • Auf dem unteren Stück Fleece (das unter der Nähmaschine später rechts liegt) habe ich eingezeichnet, wo das obere Stück Fleece später zu liegen kommen soll, also z.B. 1,5 cm von der (linken) Kante. Um diese 1,5 cm überlappen die Stücke sich später.
    • Dann habe ich das obere Stück Fleece (das unter der Nähmaschine später links liegt) an diese gezeichnete Kante angelegt und mit langen Stecknadeln etwas fixiert.
    • Dann habe ich die Stücke mit der Nähmaschine mit einer 6mm Stichweite Hilfsnaht zusammengenäht. So können sich die Stofflagen unter der Cover gleich nicht mehr ungewünscht verschieben.
    • Dann habe ich die Stücke mit der Cover (3 Nadeln mit Deckstich) zusammengenäht, wobei ich die rechte Stoffkante des oberen Fleece-Stücks an der Markierung für die rechte Nadel am Füßchen ausgerichtet habe.
    • Zum Schluss brauchte ich nur noch den überstehenden Stoff am unteren Stück Fleece beizuschneiden.

    So ging es schön einfach und unkompliziert, das Ergebnis sieht prima aus, die Naht ist stabil und schön flach. :)


    Die Hilfsnaht ließ sich hinterher allerdings nicht mehr entfernen, weil ich sie wohl aus Versehen mit der Cover festgetackert haben muss ... Da das später schwarzer Faden auf schwarzem Fleece wird, ist das allerdings auch kein Problem. Witzigerweise "kracht" die Hilfsnaht bei Dehnung auch nicht. Das muss wohl daran liegen, dass durch den dicken Fleece-Stoff genug Fadenreserve eingearbeitet wird.

    Wie wichtig ist es dabei, das wirklich jede Nadel durch beide Lagen Stoff geht und nicht nur durch eine? (So habe ich es bisher gelernt.)

    Nun weiß ich auch wieder, wo ich das so gelernt habe: Im Courleys-Kurs "Saubere Säume mit der Cover", den ich mir jetzt noch mal angesehen habe. Am Anfang des dritten Moduls sagt Manu da auf die Frage einer Teilnehmerin hin, dass die Naht sich zusammenziehen kann, wenn die linke Nadel beim Säumen nur durch eine Lage Stoff geht. Das ist natürlich nachvollziehbar, weil eine Lage Stoff dem Zug des Greiferfadens weniger Widerstand bietet als zwei Lagen Stoff. Soweit ich es sehen kann, hat sie es selbst davor aber die ganze Zeit so gezeigt, dass die linke Nadel nur durch eine Lage Stoff geht, und das Ergebnis war völlig ok. Von daher ist es wohl tatsächlich vor allem eine Frage von ausprobieren und gucken, wie es aussieht.

    Ganz vielen Dank.

    Als Orientierung klebe ich Prym Wonder Tape (das löst sich beim Waschen auf) genau an die Kante des Stoffs, der unten liegen soll. Dann klebe ich den oberen Stoff an die Kante des Tapes (ich hoffe, das ist verständlich ausgedrückt?). Da das Tape 6mm breit ist, überlappen sich die Stoffe dann 6-7mm (je nachdem, wie genau man arbeitet), also genau die richtige Breite für eine Covernaht.

    Das mit dem Wonder Tape klingt nach einer super Idee. Und das verklebt auch nicht die Nadeln?

    Warum probierst du es nicht einfach aus uns schaust, ob es dir gefällt?

    Das hat mehrere Gründe:


    Zum einen den offensichtlichen, den ich ja schon geschrieben habe: Ich hab das Fleece gerade noch nicht da.


    Und dann aber vor allem auch, dass ich hier richtig gerne im Forum bin und immer wieder tolle Ideen kriege, die ich ohne Nachfragen nicht gekriegt hätte. (Danke euch allen!) :love::thumbup:


    Herzlich willkommen hier bei der Gelegenheit, uneplacesurmer!

    Dann kannst du es wie zuvor beschrieben von rechts mit der Cover nähen. Von links ist es halt knifflig, genau die Kante zu treffen.

    Wie wichtig ist es dabei, das wirklich jede Nadel durch beide Lagen Stoff geht und nicht nur durch eine? (So habe ich es bisher gelernt.) Ich stelle mir das Ergebnis am schönsten vor, wenn ich alle drei Nadeln in der Cover habe, dass ich z.B. mit der rechten Nadel ganz knapp an der Kante VORBEI nähe, so dass diese Nadel nur durch eine Lage Stoff geht und zusammen mit dem Deckfaden sozusagen "säumt", während die anderen beiden Nadeln den Stoff ordentlich "festtackern". Von links würde ich dann so beschneiden, wie du es beschrieben hast. Dagegen spricht aber, dass eine Nadel dann eben nur durch eine Lage stoff näht. Wird das trotzdem haltbar?

    Hallo ihr Lieben,


    ich habe vor mir eine Fleece-Hose zu nähen. Dabei frage ich mich, wie ich z.B. die langen Beinnähte mit der Cover (zur Verfügung habe ich eine Janome 3000) optimal flach kriege. Haltbar sollen sie dabei aber natürlich auch sein und außerdem soll es gut aussehen. (Da waren sie wieder meine drei Probleme ... )


    Eine Vorstellung, die ich dabei habe, ist die Stoffbahnen einfach etwas überlappen zu lassen, zum Beispiel 1 cm, und dann über diese Überlappung drüber zu covern. Wenn alle Nadeln dabei durch zwei Lagen Stoff gehen sollen, steht auf diese Art und Weise aber zwangsläufig etwas über, was ja dann irgendwie blöd aussieht.


    Wie macht man sowas nur mit Hausmitteln? :/

    Dieser Thread ist ja schon ewig alt, aber ich hatte genau dieses Problem vor ein paar Tagen, als ich für meine Tochter einen Vorhang für ihr Puppentheater nähen sollte. Schon das Zuschneiden fand ich grausam, habe die Kante dann aber letztlich ganz gut ausgerollt bekommen. Und dann musste ich lediglich zwei ca. 30cm lange Nähte nähen um oben den Tunnel zu bekommen, durch den dann die Stange gehen sollte. Es war furchtbar 8o Die Kante hatte sich inzwischen natürlich schon wieder eingerollt und so viele Stecknadeln hätte ich gar nicht setzen können um die in Form zu halten. Also habe ich schließlich mit Tesafilm geklebt, der hinterher aber nur sehr mühsam wieder zu entfernen war. Die Naht an sich zu setzen was das Einfachste dabei (mit der HD9). Da kommt wohl noch eine Menge learning by doing auf mich zu, falls ich mich da jemals wieder ransetze ...

    Um zu wissen, was jetzt neu an der ist, müsste ich mich mal intensiv mit dem Vorgänger-Modell beschäftigen. 🙈

    Scheint auf jeden Fall einen größeren Durchlass zu haben.

    ... aber wohl eher minimal größer. Von dem her, was ich im Video gehört habe, ist aber der Fadenabschneider ordentlich leiser geworden. Mich hat das bisher nie gestört, aber für einige war das wohl ein Problem.

    An meiner Husqvarna Viking Sapphire 930 hebt die Maschine bei Stop mit Nadel unten das Füßchen leicht hoch, so dass ich den Stoff drehen kann, ohne von der Position zu verrutschen. Das ist praktisch und ich nutze es öfter. Es kann auch abgeschaltet werden, falls es wo bei stört.


    Ist das gemeint?

    Nee, das ist was Anderes, aber sehr praktisch, wie ich finde. So etwas hätte ich zum Annähen von Applikationen gerne an meiner 8900, aber da ist der Füßchenheber noch mechanisch, also nutze ich den Kniehebel.

    Hallo ihr Lieben,


    ich bin gerade dabei mich mal ein bisschen mit dem Nähfußdruck auseinanderzusetzen, weil das eine Einstellmöglichkeit ist, mit der ich bisher kaum gearbeitet habe. Wenn ich mir das bei meiner Janome HD9 ansehe (da ist es sehr gut sichtbar), verändert die Schraube für die Nähfußdruck von oben die Länge der Feder, die den Nähfuß nach unten drückt. Ist diese Feder kürzer (also mehr komprimiert) drückt der Nähfuß stärker auf das Nähgut.


    Die gleiche Feder kann ich auch von unten verkürzen, und zwar entweder mit dem Handhebel zum Anheben des Nähfußes oder mit dem Kniehebel. Dabei wird natürlich jeweils der Nähfuß angehoben. Das ist nicht nur nützlich um den Stoff überhaupt drunter legen zu können, sondern auch um den Transport über Quernähte zu erleichtern oder um zwischendurch mal Wellen rauszustreichen, die sich beim Nähen gerade bilden wollen.


    Nun habe ich keine Maschine mit Micro-Lifter, aber von dem her, was ich bisher darüber gesehen habe, wirkt er praktisch so, wie ein konstantes leichtes Anheben des Nähfußes mit (z.B.) dem Kniehebel während des Nähens.


    Meine Frage ist nun: Wer von euch hat eine Maschine mit Micro-Lifter und hat praktische Anwendungen für dieses konstante Anheben mit dem Micro-Lifter gefunden, die nicht ebenso durch einen geringeren Nähfußdruck erreicht werden könnten?

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