Beiträge von moniaqua

    Ich finde im Moment immer was aufzuräumen, um nicht zusammenkleben oder abpausen zu müssen.

    Thanks Goddess haben wir einen Copyshop in der Nähe. Ich habe es auch mal ausgerechnet, es klingt dort teuer, aber wenn man den eigenen Toner einrechnet, kommt es - mit unserem Drucker, ein HP Laserjet - im Copyshop sogar günstiger :) Da muss man die gesparten Nerven gar nicht erst mit einrechnen.

    In meiner ehemaligen Firma wurde die immer mal wieder umgerüstet. Da gab es unterschiedliche Transporteure und Stichplatten und was weiß denn ich noch alles (wie gesagt, lange her).

    Das heißt, wenn man so eine ergattern würde, müsste man schauen, dass man ggf. die passenden Umrüstkits dazubekäme, dann könnte die wieder beides, richtig?

    Jetzt würde ich ihr aber gerne eine kaufen, die zB selbst einfädelt und den Stoff auch von oben transportiert usw (hat sie mir "eingesagt") :)

    Hm, selbst einfädeln dürfte vermutlich die 500€-Grenze sprengen, falls hier so ein Pustedingens gemeint ist. Vom Obertransport ist meine Schwiegermutter schwer begeistert, ich war damals nicht bereit, dafür 1000 hm, DM? hinzulegen und lebe immer noch gut ohne. Es gibt aber inzwischen optionale Füßchen dafür, ausprobiert habe ich die nur noch nicht.


    Ansonsten - für Hosen, Blusen, Kleider tut es m.E. eine Maschine, die Geradstich und Zickzack kann. Die kann mechanisch sein oder computergesteuert, Stiche hat man dann eh schon mehr, als ich brauche :D Nett ist noch ein zweiter Garnrollenhalter (anscheinend gibt es echt Maschinen mit nur einem?), damit man mit der Zwillingsnadel nähen kann, wenn man will. Brauche ich persönlich aber auch eher selten.


    edit: achsoja, und nicht-Puste-Einfädler gibt es notfalls auch optional oder sie sind bei Maschinen schon dabei, das erleichtert das Leben auch schon, auch, wenn es nicht vollautomatisch ist.

    Hallo Schwarzstern,


    herzlich willkommen hier.


    Einerseits legen wir Wert darauf keine billige China Ware zu unterstützen,

    Das dürfte ein frommer Wunsch, aber tatsächlich noch machbar sein.

    Die Maschine sollte im Idealfall simpel, robust und aus deutscher / europäischer Herkunft sein.


    Preislich würden wir gerne bei maximal 300 Euro landen.

    Viel Erfolg. Solltest Du eine gefunden haben (ich gehe davon aus, dass Du eine neue willst?), lass es uns wissen :D


    Vielleicht gibt es ja auch Empfehlungen für ältere Modelle die man ggf gebraucht kaufen kann?

    Ok, doch keine neue. Ja, da kann man Glück haben. Da melden sich die Experten hier vielleicht noch. Bei richtig alten sind die üblichen Verdächtigen Bernina, Singer und Pfaff und die, die ich vergessen habe :).


    Wenn es doch eine neue sein soll, werden oft Elna, Janome und noch ein paar genannt. Ich selber habe letztens eine W6 Wertarbeit 1235/61 (hergestellt in Thailand) verschenkt und überlege mir, mir selber noch eine als Reisenähmaschine zuzulegen. Hersteller für diese Maschine scheint Janome zu sein.


    edit: ok, kledet war schneller :)

    Bei mir wird meist umgekehrt gekauft, ich lege einen Schnitt fest und geh dann ins Stoffgeschäft und komm dann auch (fast immer) nur mit dem Stoff auch wieder raus.

    Das funktioniert bei mir nur bedingt, aber ich habe kein riesiges Lager. Im Prinzip kaufe ich auch Projekt-bedingt. Da ich aber gelernt habe, dass ausgerechnet der Stoff, den ich bräuchte, gerade zum Zeitpunkt des Projekts mitunter nicht so da ist, wie ich ihn gerne hätte, kaufe ich auch schon mal auf Vorrat, wenn ein Stoff schön ist und günstig hergeht.

    Grüß Euch,


    im letzten Schneiderakademie--Newsletter gab es den Buchtipp


    Ulla Schlums, HeikeDressler und Sonja Decke; Fertigung Bekleidung - Grundlagen rationeller Verarbeitungstechniken; Europa Verlag, 2022, ISBN 978 3 8085 6258 1


    Es ist ein Grundlagenbuch und richtet sich an Auszubildende in Bekleidungsberufen und Studierende im Modebereich, aber auch Hobbyschneiderinnen können gut davon profitieren. Von maschinellen Grundfertigkeiten über Verarbeitungstechniken und Handnäharbeiten bis zu Vorarbeiten des Fertigungsprozesses ist alles drin, was ich schon wusste, noch lernen wollte und noch nicht mal wusste, dass es das gab.


    Ein wunderbares, umfangreiches Nachschlagewerk für die Belange der modernen Schneiderei.


    Wem das Layout bekannt vorkommt, der hat bestimmt eins der Hofenbitzer-Schnittkonstruktions-Bücher - er gab die Vorlage für das Layout ;)


    Mein Fazit nach kurzem Querlesen und reinschmökern: empfehlenswert.

    Herzlich willkommen hier, Christian.


    leider trifft der Kleinungsstil des Kurses aber oft nicht wirklich ihren Geschmack. Ist das bei euch auch so? Sind ja zum Teil schon recht spezielle Sachen dabei...

    Eigentlich nicht, ganz im Gegenteil :)


    So speziell finde ich die Teile gar nicht, das mag aber daran liegen, dass ich nicht all zu weit von Salzburg weg aufgewachsen bin. Ich freue mich auf die meisten Teile. Aktuell sollte ich bei Teil 2 sein, schätze aber, dass ich 3 vorziehen werde, da ich das gut brauchen kann demnächst :) Aber davor muss das Renaissancekleid fertig werden...


    Männer, ja, die sind bescheidener, aber mal ehrlich, so viele Möglichkeiten gibt es bei Euch doch auch nicht ;) Ihr bekommt eine Weste, ein Hemd, ein Sakko und eine Hose - was mehr begehrt das Männerherz denn?

    Ich hatte geplant mich langsam anzutrainieren mit einfacheren Projekten bis ich genau die (selbst designten) 3 Kleider machen kann die ich haben möchte, aber ich bin mir jetzt nicht mehr sicher ob sich das wirklich lohnt. Oder ob ich mit Kommissionen nicht bessere Arbeit zu besseren Preis bekommen würde, so praktisch wie es langfristig auch wäre die Fähigkeit selber zu haben.

    Kleider selber designen, das ist eine steile Lernkurve. Geht, man spart auch Geld für Schnittmuster, aber das steckt man erst mal in Stoff, befürchte ich.


    Bessere Arbeit bekommst Du vermutlich am Anfang schon auf Kommission, besserer Preis? I doubt. Die Leute wollen auch von etwas leben.


    Nähen können ist auf alle Fälle praktisch. Ob man einspart - ganz ehrlich, ich kann's nicht beurteilen.


    Was ich weiß, ist, dass ich die Teile, die Mama damals genäht hat, getragen habe, bis ich ihnen entwachsen war, auch als ich erwachsen war (und ein Teil von mir hofft immer noch, dass ich diese wieder reinwachse). Die Kleider, die ich als Kind hatte, wurden weitergegeben, kaputt gingen die i.d.R. nicht wirklich.


    Was ich weiter weiß, ist, dass ich das machen kann, was ich will. Ich bin unabhängig von Mode und was in den Kaufhäusern so rumliegt. Man kann auch lernen, Schnitte zu konstruieren, da gibt es inzwischen sogar viele Infos im Netz, dann ist man nicht mal abhängig von Schnittmusterherstellern (die letztlich auch nur nach der Mode gehen und die immer selben Grundmodelle entsprechend abwandeln).


    Also Hobby finde ich nähen toll und sehr zufriedenstellend; es ist eines der schöpferischen Dinge, die imho Hausfrauen genommen wurden, bis letztlich nur noch putzen übrig blieb.


    Man kann schon klein anfangen, notfalls mit der Handnähnadel, die kostet wirklich nicht viel.


    Ich frage mich gerade, ich sitze ja auch viel am PC - kommen Deine Probleme mit den Händen wirklich daher? Das wäre vielleicht mal abzuchecken. Bei Händen ist es wie mit dem Rest des Körpers auch - der Mensch ist ein Bewegungstier und nicht gebaut für Büroarbeit.


    Ich würde sagen, wenn es Dich schon länger interessiert, mach's. Vielleicht hast Du auch das Glück, dass irgendwo in Deiner Verwandtschaft eine alte, funktionstüchtige Nähmaschine steht, die nur Platz wegnimmt? Wenn Du es nur lernen willst, um Geld zu sparen, das wird fürchte ich nichts werden. Aber den Eindruck habe ich nicht.

    Besonders da ich von Kaufsachen wenn komplett weg wollte - ich mag die heutige Mode nicht wirklich und hatte gehofft ich könnte mir was machen was ich tatsächlich gerne trage.

    Wenn Du das zeitlich schaffst, müsstest Du auch einrechnen, was Du dadurch, dass Du selber nähst, sparst. Ob man dabei die eigene Arbeitszeit mit einrechnen will (man sollte, imho), ist eine Frage, und zu welchem Preis. Man hat aber auf alle Fälle das gute Gefühl, dass man nicht andere Personen indirekt ausgebeutet hat. :)


    Den Beweggrund verstehe ich gut; ich nähe selber deswegen. Allerdings habe ich die letzten Jahre nichts genäht, da ich die Zeit einfach nicht aufbringen konnte.

    Also für 200 € bekommst du keine Maschine für diese Anforderungen, da wäre eine gebrauchte sicherlich besser.

    Sehe ich anders. Diese Wertarbeit-Maschinen sind wirklich nicht schlecht und günstiger als 200 €. Ich habe letztens eine angeschaut und Probe-genäht, sie fühlt sich an wie meine geliebte alte Pfaff. Sie näht gerade, ist schwer genug und soweit ich sehen konnte ist tatsächlich viel Metall verbaut, wo andere Kunststoff verwenden, also hoffe ich, dass das innen auch so ist.

    Mein Budget liegt bei 200€ max, gerne etwas günstiger, da ich ja andere Sachen auch dazu kaufen muss.

    Ich weiß Discounter Maschinen haben einen schlechten Ruf, aber ich hoffe etwas einfaches (vielleicht mechanisch?) ohne Extras sollte in dem Preis Bereich möglich sein?

    Das Einzige, was mir hierzu einfällt, ist tatsächlich W6 Wertarbeit oder gebraucht (letzteres mit etwas Glück).

    Ich weiß Discounter Maschinen haben einen schlechten Ruf,

    Nach allem, was ich hierzu gehört habe, würde ich Discounter tatsächlich für Nähmaschinen meiden. Geradeaus nähen sollte eine Nähmaschine mindestens können.

    Und ist ein Bügeleisen wirklich unumgehbar?

    Ja. Ich bügle wirklich auch nicht gerne, aber wenn Du Kleidung nähen willst, die einigermaßen nach etwas ausschaut, geht es ohne Bügeleisen nicht. Vielleicht ginge Mittelalterkleidung mit Hand nähen, aber das schließt Du ja eher aus.

    Mit wie viel Geld muss ich für dieses Hobby insgesamt ungefähr rechnen?

    Das hängt viel davon ab, was für Stoffe Du kaufst, wann Du sie kaufst und wie viel Stoff in Deinen Modellen ist :) Ich habe Kleider aus Stoff für ca. 20 Euro (wenn überhaupt) genäht, ich habe auch schon 300 Euro ausgegeben (das war aber wirklich guter Wollstoff für ein langes Dirndelgewand mit zwei Schürzen und es war noch Stoff übrig; das Dirndelgewand trage ich selbstverständlich noch und wird die nächsten 10-20 Jahre hoffentlich auch halten).

    aber meine selbstgemachten Kleider sollten mich dann wahrscheinlich ja auch für Jahre begleiten können, richtig?

    Ja, vorausgesetzt Dich interessiert Mode weniger, s.o. und das übrigens relativ unabhängig vom Stoffpreis, solange Du vernünftigen Stoff kaufst. Billig kann hier sehr teuer werden.


    Zum Thema sparen:


    Sparen würde ich an den Zierstichen (da bist Du schon auf einem guten Weg), an unnützem Zubehör und an der Exklusivität der Stoffe (also Seide eher weniger...)

    Keinesfalls sparen würde ich an der Qualität. Was Du auf alle Fälle benötigst sind:

    • zwei Scheren (eine für Papier, das kann die normale Haushaltsschere ein, eine gute für Stoff, die ist heilig und wird nur und ausschließlich für Stoff verwendet)
    • Stecknadeln; Wäscheklipse sind teuer und m.E. vollkommen unnötig
    • gute Näh(maschinen)nadeln
    • Maßband
    • guten Faden (hier sparen wäre auch an der falschen Stelle gespart, da zahlt man nur hinterher mit Nerven und schlechten Ergebnissen drauf)
    • Falls Du auf Zeitung Schnitte übertragen willst, ein (gutes, nicht wackeliges) Kopierrädchen


    Sehr praktisch und nicht all zu teuer ist ein Handmaß, da bin ich aber Jahrzehntelang ohne ausgekommen :)


    Markieren kannst Du notfalls mit Bleistift oder normalen Buntstiften; die Markierungen sind eh innen, das sieht (außer bei durchscheinenden Stoffen) kein Mensch.


    Wenn man bereit ist, Kleidung zu flicken, kann man viel Geld sparen auch mit Kaufkleidung. Oft gehen z.B. Reißverschlüsse kaputt; ein neuer Reißverschluss ist deutlich günstiger als eine neue Jeans oder ein neues Kleid. Man muss ihn halt einnähen (und lernt eine Menge auch zum Schneidern ;) )

    lila danke für den Hinweis.


    Ich habe für mich selber kein Problem; es ist mir nur aufgefallen und nicht jede Anfängerin, an die sich die Schneiderakademie ja richtet, ist so fit, direkt abzuändern. Ausserdem ist es bis zur Einheit 8 einige Zeit hin und Einheit 1 taugt m.E. als Bluse für Einheit 2 nicht wirklich gut.


    Als ich damals nähen lernte, machten wir in der Schule (nach ein paar anderen Dingen) eine Bluse mit Passe, die ich lange Zeit getragen habe. Die finde ich nur fast schon zu kompliziert für den Einstieg :) Aber ich nähte dann zuhause ein Ensemble mit einfacher Schlupfbluse mit U-Boot-Kragen, wirklich total simpel und einem Rock. Beides habe ich tatsächlich heute noch, nur leider bin ich dem Rock etwas entwachsen :huh:

    Schad, das Kleid passt mir vermutlich nicht hint und nicht vorn, sonst würde ich - je nach Stoff - sagen, schick's mir, ich färb's mir schon. Ich hab kein Problem mit farbigem Gummi an der Waschmaschine, ich finde das Grau eh immer trist :D. Aber bisher hat sich da nicht groß was verfärbt bei mir.

    Wäre eine Palazzo-Hose ok? Je nach Figur (bei mir würde die grausam aussehen) und Anlass, ich kann das gerade nicht so gut einordnen. Vielleicht edlere Stoffe (Richtung Seide, Viskose) aber nicht volle Dröhnung (so wie Seidensatin oder so :) )


    Mit entsprechend langem Oberteil könnte man bei der Hose einen Gummibund machen.


    Beispiel: https://www.schneiderakademie.…Palazzo-Hose-693x1024.jpg


    Oder einen Hosenanzug, wenn Sakko/Blazer nicht zu eng ist? Vielleicht auch statt Sakko eine Long West bzw. einen langen Cardigan, oder früher gab es auch mal Twinsets?

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