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Beiträge von zuckerpuppe

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    So ein Tschibo-Bügeltuch habe ich auch ewig, brauche es aber sooo selten, dass ich es suchen müsste.

    ich grinse - ich hab glücklicherweise ein Nähzimmer (eigentlich Arbeitszimmer für's werkeln und Büroarbeit), und in einem Regalfach ist der ganze kleine Bügelkram: normal großes Dampfbügeleisen, kleines Reisebügeleisen (ist manchmal sehr praktisch), das alte normale Bügeleisen ohne Dampf (wenn beschichtetes Material neu beschichtet bzw. ausgebessert werden muss), eine Wasserschale und in der sind die Bügeltücher: alte Herrentaschentücher, Tuch aus feinerem Batistrest, das transparente von Tchibo, die kleine Bügelrolle und das abgezogene Papier von Vliesofix, dies bzw. alternativ Backpapier sind ideale Unterlagen, wenn man Klebevlies (Vlieseline) aufbügeln und sich nicht die normale Bügelunterlage versauen will (Stoffstück als Sandwich zwischen das Papier legen und bei entsprechender Temperatur bügeln - kein verdrecktes Bügeleisen, keine verdreckte Unterlage

    .... Was das Auseinanderbügeln der Nahtzugaben betrifft - diese kann ich doch aber nur "von oben - also von rechts" bügeln.... vielleicht gibt es hier ein Wortmissverständniss :?:

    vielleicht :) Du bügelst auf der linken/ inneren Projektseite und da die NZ innen liegen, diese auf ihrer rechten Stoffseite.

    Zum ausbügeln diffiziler Stellen wie Schulternähte, Ärmelansatznähte, auch Ärmellängsnähte etc. ist ein Ärmelbrett mehr als hilfreich, als Extrateil oder auch mit dem Bügelbrett fest verbunden und auf die große Bügelfläche hochklappbar. Für die Ärmelansatznähte ist ein Bügelbock/ Schinken hilfreich. Man kann es kaufen, sich schenken lassen oder mit einem fest aufgerollten Frotteehandtuch behelfen, das man auf Bügel- oder besser Ärmelbrett fixiert oder auch nur einfach auflegt. So lassen sich die gerundeten Nähte besser ausbügeln.

    Für enge, schmale Stücke wie Ärmellängsnähte, Beinlinge u.ä. ist eine Bügelrolle sehr hilfreich. Diese Stücke sind auf Ärmel- bzw. Bügelbrett schlecht zu bügeln, hier drücken sich die Nahtzugaben oft nach rechts durch. Mit Bügelrolle, die einfach nur auf die normale Bügelfläche aufgelegt wird, bügelst Du ausschließlich die Naht auseinander, rechts und links hängen die zusammengenähten Teile runter. So drückt sich keine NZ nach rechts durch.

    Die Bügelrolle ist ein Rundholz (oder auch mal eine stabile Rolle aus Karton (leere Küchenfolien z.B.), mit saugfähigem Stoff mehrfach umwickelt (altes Handtuch, alte Kopfkissenbezüge, Molton o.ä.), die Ansatznaht mit ein paar Handstichen fixiert.

    Ich selbst habe mir eine Bügelrolle aus ca. 2 cm dickem Rundholz gemacht, etwa 1 m lang, mit Molton als unterste Schicht 3x umwickelt und fixiert. Als oberste Schicht einige Lagen Mullbinden aus abgelaufenen Auto-Erste-Hilfe-Kästen (warum braucht man die alle paare Jahre neu? Steril Verpacktes verdirbt doch nicht?)


    Hilft Dir das weiter?


    Mein (gekauftes) transparentes, hitzefestes, glasfaserverstärktes Bügeltuch ist ein Stück gesäumtes Netztuch, sieht aus wie Fliegengitter, die man selbst passend zuschneidet und im Fensterrahmen fixiert. Falls Du davon ein Reststück haben solltest, probier doch mal aus, wie hitzebeständig das Material ist. Diese Fliegengitter lassen sich übrigens perfekt zu Abdeckhauben für Obst, Gemüse und andere gegen Insekten zu schützenden Lebensmittel verarbeiten.

    Steffi hat ja schon auf feinen Batist hingewiesen, es gibt feinste Ware in Futterqualität.

    Nähte auseinanderbügeln: grundsätzlich von links. Wenn Teile wie Kragen, Knopfleisten etc. von rechts gebügelt werden müssen: es gibt netzartige und somit transparente Bügeltücher - perfekt zum bügeln auf der rechten Stoffseite. Funktioniert sowohl bei Leinen wie bei empfindlichen Stoffen. Ich hatte meines vor Jahren bei Tchibo für sehr wenig Geld gekauft.

    ..., in alten Heften zu stöbern..

    Aber jeder tickt anders...

    Breites Grinsen: eine Seelenverwandte.

    Einzelschnitte hab ich eigentlich nur von Vogue, Butterick, Marfy. Ansonsten Hefte, überwiegend Burda, aber auch Patrones, Ottobre, z.B.; Inspiration natürlich auch. Meine Lieblingsschnitte sind daraus kopiert, angepasst und werden meist häufiger verwendet. Die kopierten/ angepassten Schnittvorlagen stecken mit Reststücken der verwendeten Stoffe und ein paar Notizen sowie einer Kopie der tZ mit Arbeitsanleitung in einer Prospekthülle, abgelegt in Ordner, sortiert und beschriftet nach Bereichen: z.B. Hosen, Röcke, Oberteile, Nacht-/ Unterwäsche/ Bademode, Accessoires und was noch so anfällt.

    Ich finde Brauchbares in alten Heften aus Ende der 1970er bis zu aktuellen Heften und ich liebe sie alle.

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    - Burda sagt, erst die Falten nähen und dann Rock an Oberteil nähen. ...

    das macht tatsächlich Sinn, wenn man "nähen" durch heften/ längs stecken ersetzt. Stecken hat den Vorteil, daß die Faltentiefe einfacher korrigiert werden kann (falls das nötig ist) statt geheftetes wieder aufgetrennt und neu geheftet werden muss.

    Ich stecke in einem solchen Fall quer zur Nährichtung und sowohl den oben liegenden Faltenbruch wie auch den innen liegenden. Das zusammennähen von Oberteil und Faltenteil ist dann unproblematisch.

    Tja, die Erfahrung macht man einmal, dann macht man einen Bogen um das Klett zum Kleben.

    Jein :) das schon kleber-beschichtete Klett, da gebe ich Dir recht - ist für Näharbeiten nur bedingt geeignet.

    Ich nehme das normale, unbeschichtete und mache mit auswaschbarem Pritt bzw. Alternative nur in der Mitte einen Streifen Kleber oder trage punktuell auf (die jeweiligen Ränder frei lassen). So läßt sich das Klettband oder kleine Quadrate statt Punkten gut auf dem Untergrund fixieren und die Nadel sticht nicht in den Kleber und versaut nicht.

    Kleberreste an der Nadel kriegst Du übrigens mit Alkohol oder auch Öl weg (auf Wattepad oder Stoffrestchen träufeln)

    Aufgenäht wird mit Zickzack oder wenn von Hand, mit der Maschine ohne Garn kurz das Klett an den Rändern perforieren und dann von Hand in den Löchern festnähen

    eine Formel eigentlich nicht. Das ist Erfahrungssache und abhängig vom verwendeten Material. Gummibänder sind unabhängig von ihrer Breite unterschiedlich dehnbar und Rüschen abhängig von der gewünschten Kräuselung. Gummibänder lassen sich am besten mit klassischem Zickzack annähen - mittlere Breite und Stichlänge, die Breite etwa zu 2/3 auf dem Band, 1/3 etwa im Stoff oder komplett auf dem Gummi - wiederum abhängig von der Breite des Gummis. Am besten auf Reststücken von Gummi und Projektstoff ausprobieren.

    Rüschen kannst Du mit integriertem Heftstich oder größter Stichlänge und doppelter/paralleler Geradstich-Stepplinie kräuseln. Auch hier hilft bei langen Rüschen eine Einteilung in Segmente, die Rüsche läßt sich gleichmäßiger einkräuseln.

    Zu manchen Nähmaschinen gibt es als Zubehör einen Kräuselfuß,praktisch vermutlich, wenn man sehr häufig sehr viele Rüschen macht. Aber mit den obigen Angaben reicht eine ganz normale Nähmaschine. Es geht im Prinzip genauso fix, wenn man weiß, wie man's macht.

    Eine Alternative ist kräuseln mit der Overlock (4-Faden). Hier arbeitest Du über die Einstellungen der Greiferspannungen und auch mit größerer Stichlänge, exakte Daten müssen an Reststücken ausprobiert werden. Wenn die Kräuselung zu schwach ist, kannst Du sie jederzeit über die Nadelfäden verstärken. Auch welche Länge des Stoffstreifens Du für die Rüsche brauchst, mußt Du vorher an einem Reststück Stoff ausprobieren: miss die Länge des Streifens aus (Vorschlag 20 cm oder 30 cm), passe die gewünschten Maschineneinstellungen an (Nähmaschine oder Overlock), kräusele dann und miss die Länge der gekräuselten Kante. So kannst Du leicht berechnen, welche Gesamtlänge Du zum kräuseln zuschneiden mußt.

    Von Vorteil ist, die gegenüberliegende Schnittkante vor dem kräuseln zu säumen/ versäubern: per Overlock z.B. mit Rollsaum (3-Faden) oder sehr schmaler Stichbreite (4-Faden) und kurzer Stichlänge - je feiner das Stoffgewebe desto schlechter hält der Rollsaum (z.B. bei Seidenchiffon u.ä.). Mit der Nähmaschine knapp doppelt eingeschlagen (vorher einbügeln hilft) und mit mittlerer Geradstichlänge absteppen.

    Auch hier gibt's Sonderzubehör an passenden Füßchen, muß aber nicht sein. Du kannst mit einer simplen Zickzack-Nähmaschine alles genauso gut und sauber machen wie mit dem angebotenen Sonderzubehör.

    wenn der Blouson gefüttert ist: eine simple Innentasche anbringen. Ein Rechteck in passender Größe zuschneiden, einen Verschluss aus einem Stückchen Klettband annähen (mittlerer Zickzack, Einstiche je zur Hälfte auf Klett und Stoff). Am Futter der Jacke annähen, ggfs. per Hand. Oder Nannes Vorschlag übernehmen, wobei ich ein längeres Band an Kreuzungspunkt von Ärmel- und oberer Seitennaht bevorzuge, Mit einem längeren Band kannst Du die Länge so variieren, daß sich der Innenbeutel an der weitesten Stelle des Blousons befindet.

    ... Und für die Bestimmung der richtigen Länge lege ich es vorher ums Bein und nehme es so lang, dass ein ganz bisschen Spannung drauf ist?

    gemessene Länge abzgl. 10 bis 15 % abhängig von der Elastizität des Gummis. Vorm abschneiden die Gummilänge nochmals gedehnt kontrollieren - ich mach ein Strichelchen mit Bleistift (bevorzugt) / Schneiderkreide (kann beim nähen verwischen) , notfalls auch mal 'ne Stecknadel stecken (kann beim nähen rausrutschen).

    Vorm annähen die jeweiligen Teile an Stoff und Gummiband in Segmente markieren (vierteln/ achteln, je nach jeweiliger Länge) und dann zusammenstecken. Die kürzeren Strecken der Segmente verhindern, dass Stoff und Gummi beim nähen zu stark und ungleichmäßig gedehnt werden.

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    Ich glaube, ich lege das Stück eine Weile zur Seite und überlege mir in aller Ruhe

    Gute Idee, das bringt meist was. Ich bin für mich auch kein Freund von 3/4 oder 7/8 Hosenbeinen. Kalte Knöchel ... ^^

    Das Komische ist: wenn es sehr heiß ist und ich sehr leichte Sommerhosen trage, krempele ich den Saum tatsächlich auf 7/8 bis 3/4 um, das sieht irgendwie anders aus als wenn diese Beinlänge im Originalschnitt vorgegeben ist. .

    post 12 wäre auch mein Vorschlag gewesen, bei manchen Stücken lohnt sich das.

    Zur Länge: um wieviel ist das eine Hosenbein zu kurz? Lohnt sich ein ansetzen vom Rest des abgeschnittenen Beinlings? Die Naht ließe sich evtl. kaschieren, wenn Du am längeren/ passenden Beinlings die gleiche Optik wählst: Ziernaht drüber, ein passendes anderes Stoffstück ansetzen, eine Art Borte - irgendwas in der Art. Auf 7/8 Länge kürzen wäre die ultimative Möglichkeit

    Je nach Oberstoff würde ich auch Volumenvlies (Polyester?) oder Watteline (Wollgemisch) verwenden. Volumenvlies gibt's auch aus weicher Baumwolle, was gerne für Baby- und Kleinkindersachen verwendet wird. Alle drei Materialien lassen sich gut vernähen und sind waschbar. Was aber notwendig ist hat Do-it schon beschrieben: unbedingt mit dem Futterstoff durchgehend zusammensteppen. Der Abstand zwischen den Stepplinien kann durchaus größer sein (bis handbreit) und ist Geschmackssache bzw. hängt von der Weichheit des Zwischenfutters ab. Du kannst längs, quer oder auch gekreuzt steppen.

    Ärmel und "Volant" vor dem schließen der Längsnaht stecken: je eine Nadel seitlich, eine in der Mitte am Winkel bzw. der Spitze. Dann dazwischen die Weite gleichmäßig verteilen und stecken. Die Längsnäht am Ärmel muß vorher ausgebügelt sein.

    Von diesem Winkel / der Spitze aus nähst Du erst eine Seite zum Rand hin, dann die zweite Naht, wiederum von der Mitte/ dem Winkel zum Rand hin. Eventuell wie von Kreuzschnabel beschrieben am stumpfen Winkel knapp senkrecht einknipsen, bis 1 bis 2 mm vor der Naht. Optional die Schnittkanten versäubern (Zackenschere wäre eine Option), ausbügeln und dann erst die Längsnaht des Ärmels schließen

    ich könnte mir vorstellen, daß farblich gesehen das Oberteil mit der Jeans auf der Bühne etwas fad rüber kommt (Bühne tagsüber? Abends?). Das vorhandene pinkfarbene Oberteil reisst das farblich gut raus. Eine Möglichkeit: die beabsichtigte Kombi mit großformatigem Pink aufpeppen: Riesenohrringe, eine Art Schärpe auf Hüfthöhe, breite Oberarmreifen. Je nach Make up (?) ließen sich Ohrringe und Armschmuck mit wenig Aufwand für einen Abend / Tag selber machen: aus Stoffresten oder in Form ausgeschnittenen PET-Flaschen. Den/ die Armreifen in gewünschter Breite aus der Flasche schneiden, mit Schlitz um die Weite anzupassen, mit Stoffresten innen und außen überzogen (genäht oder geklebt) etwas Glitzer drauf. Für den Ohrschmuck: schlichte Fischhaken, falls Ohrlöcher vorhanden sind oder aus Draht gebogen und um das Ohr in Kopfnähe gehängt. Die Form des Anhängers: grafische, schlichte Motive, mehrfach versetzt aneinander fixiert: Dreiecke, Halbkreise, Kreise, Quadrate auf der Spitze aneinander fixiert. Auch wieder mit Glitzer aufgepeppt. Alles in allem dürfte die Produktion nicht mehr als maximal 2 Stunden brauchen. Wenn dein Stofflager nichts pinkfarbenes hergibt: breite Polyester-Satinbänder wären eine Alternative und kosten wenig.


    Zum Schnitt des Oberteils: ich könnte mir eine lockere "Herren"-weste gut vorstellen, also nicht körpernah. Ist natürlich wetter-und temperaturabhängig. Oder Stil Jeanshemd / klassisches Herrenhemd: ohne Kragen, nur mit Steg, ohne Ärmel, relativ lang und locker. Zur schmalen Jeans gehört ein weiter geschnittenes Top.


    Ansonsten schließe ich mich Steffi an: die Schnägge auf der Bühne täte ich gern sehen und hören :)

    A propos Stickmustersuche: habt ihr mal bei euren eigenen Sammelstücken gestöbert?

    Beispielsweise bei den Alphabeten oder Namenszügen. Aus den Lettern wie auch den Namenszügen (Groß- oder Kleinbuchstaben) lassen sich hübsche grafische Motive erstellen: jeweils kreisförmig angeordnet oder aus einzelnen Lettern hübsche Bordüren wie auch Rahmenmotive, Randmotive und anderes. Geht mal bei euren Schätzen auf die Suche und probiert euch durch, da ergeben sich reizvolle Arbeiten

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