Textaid kenne ich nicht, die Website sieht für mich schon vertrauenserweckend und engagiert aus, das wirkt auf mich sympathisch.
Wobei man letztendlich leider wirklich nie genau weiß, was gekonnte Werbung und was Wahrheit ist, solange man es nicht selbst recherchiert hat - ist ja überall so.
Zu Deinem Post fallen mir zwei Dinge ein:
Nähwerk /weißer Rabe in München , die sammeln und verwerten auch Stoffe (ob auch kleinere Reste, das weiß ich nicht).
Und völlig gegenteilig: Das Ende von neuen Textilien auf einem Textilberg in der Atacama-Wüste, auch aus Überproduktion für Deutschland, die auch in Südamerika keiner mehr kaufen wollte. Finde ich im Moment ziemlich frustrierend, wo mir selbst für jeden Schnipsel Stoff noch eine Verwendung/ kreative Verwertung einfällt, die aber angesichts der Massen von Zeug eigentlich auch keiner braucht oder will. Global betrachtet scheint mir mein ziemlich ausgereifter und eigentlich sinnvoller Recycling-Lebensstil im Moment völlig sinnlos ...
Möglicherweise kann man zu der Erkenntnis kommen, dass es am Ende des Tages ziemlich egal ist, wo Stoffreste und/oder Altkleider landen. Immerhin sorgen sie bei Texaid für Arbeitsplätze und Steuereinnnahmen.
PS: Ich wollte hier Deinen Post nicht kapern, dieser Bericht aus Chile geht mir aber schon seit einer Weile ziemlich nah ...
Das war jetzt eine ziemlich unsachliche Antwort auf Deine sachliche Frage. Sorry.