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Lohnt sich die Anschaffung eines Jeansfußes?

  • Hallo,


    ich bräuchte mal Eure Hilfe.


    Wie die Überschrift schon zeigt, überlege ich hin und her ob nun ein Jeansfuß sinnvoll ist oder nicht.


    Ich habe bisher noch mit keinem gearbeitet und kann mir deshalb weder Vorzüge noch Nachteile vorstellen.


    Viele Grüße

    ----------------------------------------------


    Viele Grüße
    Ursula

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  • Hallo Sonnenstrahl,


    erstmal willkommen im neuen Forum.


    Meinst Du den Jeans Fuß Nr. 8 von Bernina? Ich hab zwar leider keine Bernina, aber wenn ich mir den im Video so anschaue ist der dem Standard Fuß sehr ähnlich, vielleicht etwas länger und stabiler. Mir erschließt sich der nutzen nicht wirklich.


    Viel sinnvoller fände ich, falls Du viel Jeans (Hosen/Jacken) etc. nähst, einen Fuß für Kapp-Nähte (diese typischen Jeans Nähte). Das sind die Bernina Füße 70 (4 mm Kappnähte) und 71 (8 mm).


    Oder auch einen Ausgleichsfuß. Bei meiner Brother Innovis 350 hat der Fuß einen kleinen Pin an der Seite. Wenn ich den drücke, bleibt er waagerecht wenn ich z.B. über eine dickere Naht nähe. Ob es sowas von Bernina gibt, hab ich auf die Schnelle nicht gefunden.


    Wenn Du nicht über eine dicke Naht nähst, sondern z.B. Stoff umschlägts und ENTLAG der offenen Kante nähst (also der Stoffbruch liegt rechts von der Nadel) kann es sinnvoll sein einen BI-Level Topstich Fuß (heißt bei PFAFF so) zu verwenden, da Du links der Nadel nur eine und rechts der Nadel zwei Lagen Stoff hast. Schau mal, Bernina hat bestimmt auch so was.


    Ansonsten wäre es hilfreich, wenn Du uns sagts, was Du genau nähen willst, dann bekommst Du bestimmt noch einige Antworten.


    Liebe Grüße


    Kirsten

    Liebe Grüße



    Kirsten


  • Wie die Überschrift schon zeigt, überlege ich hin und her ob nun ein Jeansfuß sinnvoll ist oder nicht.


    Ich habe bisher noch mit keinem gearbeitet und kann mir deshalb weder Vorzüge noch Nachteile vorstellen.


    Am Besten ist die Kombi gemeinsam mit der Geradstichplatte. Durch das viel kleinere Loch im Nähfuß und in der Stichplatte, verbessert sich das Nahtbild erheblich, nicht nur bei Jeans, sondern bei allen Stoffen.
    Dieser Fuß ist auch bei besonders für feine flutschige Stoffe (BH Cupnähte) zu empfehlen. Durch das kleine Loch wird der Stoff nicht gefressen, aber man kann damit keinen Zickzackstich nähen.

    Liebe Grüße
    Anja


    Mit dem Nähen ist es ein bisschen wie mit dem Sex, aus Spaß an der Freude ist es eine tolle Sache, aber für Geld möchte ich es nicht machen.:D

    Edited once, last by Anja ().

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  • Das ist eigentlich so etwas wie mein Standardfuss :)


    Ich nähe z. B. viel etaProof oder anderes eher technisches Material und da merkt man einfach sehr deutlich den Unterschied, der Jeansfuss kommt z. B. einfacher über z. B. Kappnähte drüber, es wird besser transportiert.


    Was ich auch sehr gerne nutze, sind die unterschiedlichen Führungsmöglichkeiten, Aussenkante, der kleine Einschnitt und die innere Kante. Dadurch, dass er vorne offen ist, sieht man auch sehr gut wo man hinnäht und kann Stichgenau stoppen, z. B. Einnähen von RV in Paspeltaschen.


    Wenn es aus irgendwelchen Gründen nicht geht, dass ich den Kapper 71 verwenden, dann nutze ich den Jeansfuss auch gerne für Kappnähte und das IMHO mit sehr guten Ergebnissen.

  • erstmal willkommen im neuen Forum.



    Kirsten


    danke dafür und danke für die Antworten.


    Hauptsächlich kam mir der Gedanke beim Jeans ausbessern, das mache ich ständig und wenn ich über die Kappnähte nähe wird die Naht dann doch nicht ganz so sauber wie ich es gerne hätte.


    Ich glaube, der Jeansfuß ist etwas für meine Weihnachtswunschliste, flutschige Materialien vernähe ich auch beim kreativen Patchwork, da habe ich mich auch schon ab und an geärgert, wenn es da nicht so lief wie ich es mir vorstellte.


    Einen BI-Level Topstich Fuß ...... dann werde ich mal schauen was Bernina so bietet.


    Ich sehe schon ich werde mich mal mehr mit den Füsschen auseinandersetzen müssen, da gibt es höchstwahrscheinlich noch so ein paar Nettigkeiten, die die Arbeit erleichtern.

    ----------------------------------------------


    Viele Grüße
    Ursula

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  • Ohne Jeansfuß habe ich bei Kappnähten immer die Höhenausgleichsstreifen benutzt um eine angemessen schöne Naht zu bekommen. Mit dem Jeansfuß schaffe ich die Kappnähte spielend. Er hat schon seine Vorteile.
    LG Mahony;)

  • Auf dem Foto auf der verlinkten Berninaseite sieht es so aus, als wären die beiden Schenkel des Füßchens ungleich dick, stimmt das oder ist es eine optische Täuschung?

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  • Nein, beide Seiten gleich dick.


    Der Paspelfuss hat unterschiedlich dicke Schenkel und ist gerade als Monatsschmankerl im Angebot, damit kommt dann aber das Problem auf, dass man immer in die passende Richtung nähen muss, das ist aber z. B. bei den Seitennähte einer Jacke am Rücken i. d. R. nicht möglich.

  • Danke! Genau daran dachte ich auch. Ein Fuß, der ungleiche Stoffdicken (bei Kappnähten, aber auch Säumen) ausgleichen kann, wäre zwar manchmal praktisch, aber man bräuchte zwei davon (die dann bei allen anderen Spezialfüßen in der Lade liegen).

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  • Ich habe nur zufällig mit dem Jeansfuß genäht, weil er bei meiner Gebrauchtmaschine dabei war. Ich bin sehr begeistert davon! Habe Jeans gekürzt. Es ist mir noch nie passiert den Saum ohne Pannen nähen zu können, mit diesem Fuß schon.Für mich war das eine Offenbarung.

    Grüßle, Rosi

  • @all


    Da hab ich ja wieder jede Menge dazu gelernt. Ich bin zwar mit meiner Brother sehr zufrieden, aber (wenn ich mal im Lotto gewinne) kaufe ich mir bestimmt auch eine Bernina, habe nämlich den Eindruck, dass ein Großteil des sehr guten Rufes auch durch die sinnvollen und ausgereiften Füßchen begründet ist.


    Danke für die Infos und Erfahrungsberichte.

    Liebe Grüße



    Kirsten

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  • Da hab ich ja wieder jede Menge dazu gelernt. Ich bin zwar mit meiner Brother sehr zufrieden, aber (wenn ich mal im Lotto gewinne) kaufe ich mir bestimmt auch eine Bernina, habe nämlich den Eindruck, dass ein Großteil des sehr guten Rufes auch durch die sinnvollen und ausgereiften Füßchen begründet ist.


    Von Brother gibt es auch einen Geradstichfuß mit der dazugehörigen Stichplatte, und da funktioniert das genauso gut.;)
    Du brauchst Dir deshalb also keine Bernina zu kaufen.:D

    Liebe Grüße
    Anja


    Mit dem Nähen ist es ein bisschen wie mit dem Sex, aus Spaß an der Freude ist es eine tolle Sache, aber für Geld möchte ich es nicht machen.:D

  • meine bernina hat auch diesen jeansfuß. finde dadurch wird das jeans nähen stabieler , klingt komisch :rolleyes: aber so empfinde ich das. nur über das mit den dickeren nähten klappt nich so ganz , sie zieht schlingen .

    :herz:liche Grüße Silvia

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  • Meine Erfahrungen:
    Der Jeansfuß (meine den von Bernina) ist super und einen Kauf wert.
    Dicke feste Stofflagen (Segeltuch, Teppiche...) meistert er problemlos, sogar wenn es Füßchen-Schrägstellungen wie bei Kappnähten an Jeans gibt, kommt er noch ohne Ausgleichsplättchen darüber. Es empfiehlt sich auch eine dickere, robustere Jeansnadel zu verwenden.
    Außerdem werden die Steppnähte durch den guten Transport vom Stichbild exakter und sauberer.


    Liebe Grüße
    Camillo

  • Für alle, die ihn immer noch nicht haben :irre: …*habe gerade gesehen, dass der diesen Monat das Zubehör des Monats ist, also vielleicht ein günstige Gelegenheit, ihn nun zu beschaffen.

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  • Also ich habe mir den Jeansfuß mittlerweile angeschafft und setze ihn auch gerne ein.


    Da ich öfter auch mal "richtig dicke" Nähte nähe, habe ich da sehr gute Erfahrungen gemacht. Schlingen gab es bei mir bisher noch nicht.


    Fazit: Für mich war das eine lohnende Eigenschaft.

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    Viele Grüße
    Ursula

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