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2025 - neues Jahr im neuen Nähzimmer - Was wird es bringen?

  • Erstmal möchte ich mich bedanken für Euren Zuspruch. 🙏🏻🥰


    Letzte Woche bin ich nicht weiter zum Schreiben gekommen, da auch noch der Mann 2 Tage mit nem Infekt flachlag. 🤷‍♀️


    Was den Beinbruch betrifft:

    Ja, es ist ja immer so, auch wenn man mit etwas unschönem konfrontiert wird, gibts meistens immer noch einen Lichtblick. Was also heißen soll, dass es natürlich schon doof ist für das Töchterlein. Denn vor allem in den ersten Tagen hatte sie ziemlich oft starke Schmerzen. Heißt zwar immer, ein Bruch schmerzt weniger als eine Prellung oder Verstauchung…. scheint aber wohl eher ein Gerücht zu sein. 🤷‍♀️

    Ich hatte aber bisher weder noch und kann’s nicht beurteilen.

    Ich hab es Zeit meines Lebens vorgezogen aufs Gesicht zu fallen. 😂

    Fürs Kind ist’s halt doof nun als echte Wasserratte nicht schwimmen und baden zu dürfen und manchmal nervt eben einfach nur der Verband bzw. die Bewegungseinschränkung.

    Das alles kann ich nachvollziehen und verstehe, dass es auch mal Momente gibt, wo sie traurig oder wütend ist. Alles in allem, gibts natürlich viele Sichtweisen, aus denen es hätte schlimmer kommen können.

    1. Zum Glück kein komplizierter Bruch, der operiert werden musste.

    2. Zum Glück keine weiteren Verletzungen.

    3. Zum Glück erst nach dem Urlaub passiert.

    4. Zum Glück nicht zu Beginn der Ferien.

    5. Zum Glück ist jetzt nicht Winter, wo das Thema Anziehen um einiges umständlicher wäre.

    6. Zum Glück sind wir nicht mitten in der Karnevalzeit. 😂

    So könnte man die Liste sicher endlos fortsetzen. Und im Großen und Ganzen sieht und versteht die Tochter auch viele der Punkte, arrangiert sich mit der Situation, macht das Beste draus…. nur manchmal kommt ein kleines Tief.


    So, nun aber genug. Heute möchte ich mal im Nähzimmer verbringen und versuchen, mein Nähtief zu durchbrechen. Da stecke ich irgendwie mittendrin.

    Grund: Die Prioritätenliste passt mal wieder nicht mit dem, was ich grad instinktiv bevorzugen würde. Eigentlich müsste ich noch etwas an der Cover ausprobieren. Ein Schnittmuster hab ich bereits vorbereitet. Allerdings an den Teilen die ich gern fertigstellen würde, kann ich das was ich ausprobieren möchte, überhaupt nicht gebrauchen. Und wie so oft, wenn ich meine Herzensprojekte grad so abgeschlossen habe, kommt wieder irgendwas, dass mich vom Nähen abhält.

    Also schlechtes Gewissen…. für mich der größte Hemmschuh überhaupt. 🤷‍♀️

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  • Also schlechtes Gewissen…. für mich der größte Hemmschuh überhaupt. 🤷‍♀️

    Es ist dein HOBBY :knuddel: :herz: .

    Wenn du es nicht soweit zum Exzess treibst, dass du Familie und Beruf vernachlässigst, hast du absolut keinen Grund für "Schlechtes Gewissen" 😉❣️

    Beste Grüße aus Schleswig-Holstein
    Steffi


    Meine Devise: "...close enough to perfect for me!"
    (nach einem Song der Country-Band ALABAMA)


    Mein Blog: Das Landei

  • So, nun aber genug. Heute möchte ich mal im Nähzimmer verbringen und versuchen, mein Nähtief zu durchbrechen. Da stecke ich irgendwie mittendrin.

    Grund: Die Prioritätenliste passt mal wieder nicht mit dem, was ich grad instinktiv bevorzugen würde. Eigentlich müsste ich noch etwas an der Cover ausprobieren. Ein Schnittmuster hab ich bereits vorbereitet. Allerdings an den Teilen die ich gern fertigstellen würde, kann ich das was ich ausprobieren möchte, überhaupt nicht gebrauchen. Und wie so oft, wenn ich meine Herzensprojekte grad so abgeschlossen habe, kommt wieder irgendwas, dass mich vom Nähen abhält.

    Also schlechtes Gewissen…. für mich der größte Hemmschuh überhaupt. 🤷‍♀️

    Das könnte ich exakt so schreiben. Mir geht es seit Wochen ähnlich. Ich habe Sachen, die ich nähen sollte, aber das ist nicht das, was ich möchte. Teilweise fehlt dann der Schnitt, der Stoff, eine Kleinigkeit, es kommt etwas dazwischen und schwups, ist nur noch schlechtes Gewissen da, weil ich wieder nicht genäht habe. So ging es mir in meiner ersten Ferienwoche - ich habe da für den Urlaub vorbereitet und richtig schöne Erlebnisse wie den Tag mit meiner Schwester oder den Vormittag mit einer Freundin gehabt. Aber im Kopf denke ich dann nur, dass ich die Nähzeit, die zumindest theoretisch da gewesen wäre, nicht genutzt habe...

    Zu dem Beinbruch möchte ich noch eine Erfahrung mit Dir teilen. Meine Tochter war ja 2 1/2 als es bei ihr passiert ist. Und in der Kita haben die da jeden Tag geplanscht. Außerdem war das im Hochsommer... Wir hatten dann einen Beinprotector von Bloccs gekauft und der hat unseren Sommer (und die Laune des Kleinkinds) gerettet. Schau mal hier.

  • Nachdem ich ja in anderen Themen bzw. meiner Galerie schon mein Herzensprojekt, das Dirndl präsentiert habe und auch einen kleinen Einblick zu den Entwicklungen der letzten Wochen, hier noch ein etwas umfangreicherer „Blick ins Nähzimmer“.

    Obwohl - oder vielleicht auch gerade weil - mich die berufliche Flaute mich in den letzten Wochen schon manchmal arg deprimierte und manchmal auch lähmte, war ich doch immer mal wieder im Nähzimmer tätig.


    Hier eine kleine Auflistung:

    - einen gebraucht gekauften Latzrock für die Tochter mit Seiteneinsätzen erweitert.

    (tückischer als es am Ende aussieht 😂)

    - einen Cropped-Hoodie für mich aus grünem Sweat

    - einen auf dem Flohmarkt gekauften Handmade-Rock mit einem neuen Bund versehen um im Anschluss festzustellen, dass da der Fadenlauf nicht hinhaut 🤦‍♀️

    - einen Pulli von mir gekürzt

    - aus einem von meiner Mutti abgestaubtem altbackenem Longshirt einen Rock für mich genäht

    - aus einem Kleid von mir (dünnerer Strick) einen Pullover gemacht

    - von einem weiteren im Schnitt langweiligem aber farblich schönem schon aussortiertem Teil die Bündchen abgetrennt und den Halsausschnitt mit einer Sicherungsnaht (gegen Ausleiern) versehen.

    - diese Bündchen für ein neues Jersey-Kleid für mich verwendet

    - einen schlichtes langärmeliges Jersey-Shirt (meine Vivien) passend zu meiner vorhandenen Garderobe

    - eine Tasche und zwei Kissenhüllen für die Tochter aus ihren älteren Pullis

    - eine weitere Umhängetasche und eine Kosmetiktasche aus einer ausrangierten dünneren Steppjacke (mit Materialfehler)

    - eine Kosmetiktasche als spontanes Geschenk


    Da ist in den letzten Wochen doch auch mal einiges für mich entstanden.

    Ja, was soll ich sagen, nachdem vor dem Sommerurlaub die Sachen für die Kinder Priorität hatten, weil meine Sommergarderobe eigentlich ganz gut aufgestellt war, sah es für den Herbst eher umgekehrt aus und da ich mit Shoppen nur sehr selten das finde, was meine vorhandene Garderobe sinnvoll ergänzt, hab ich mich eben in den letzten Wochen mal darum gekümmert meine Herbstgarderobe mit wenigen Teilen zu erweitern, die gut mit vorhandenen kombinierbar sind.

    Überhaupt bin ich inzwischen dazu übergegangen, weitaus kritischer in Farbe und Schnittform zu nähen (und auch einzukaufen). Lieber hab ich einige ältere, weniger modische Kleidungsstücke in für mich bewährten Farben und Schnittformen, die ich entsprechend gern und oft anziehe, als einen Vielzahl von Kleidungsstücken, die schwer zu kombinieren sind und deshalb nur selten getragen werden.


    IMG_5167.jpg


    IMG_5002.jpg


    Leider hab ich von den meisten genähten Sachen keine Bilder parat.

    Zu sehen sind das kleine verschenkte Kosmetiktäschchen sowie die Tasche aus dem Pullover der Tochter.

    Einmal editiert, zuletzt von tantejutta80 ()

  • In den letzten Stunden des Jahres, lasse ich hier noch ein paar Gedanken zu meinem persönlichen Nähzimmer-Jahresrückblick.

    In den letzten 2 Monaten war es komplett still geworden in diesem Thread.

    Das lag unter anderem daran, dass ich mich derzeit mit dem Thema Sticken auseinandersetze, also eher von der theoretischen Seite her. (siehe entsprechender Thread)

    Denn vor allem in 2025 musste ich für mich feststellen, dass Sticken bei mir nicht am Zeitmangel scheitert, sondern dass ich mich einfach nicht so richtig dazu aufraffen kann.

    Deshalb bin ich da gerade in einer Art Orientierungsphase, die ich leider mit ins neue Jahr nehmen muss.

    Die Wahrscheinlichkeit ist also groß, dass es langfristig noch eine kleinere Veränderung bei der Ausstattung gibt. Möglicherweise darf die derzeit geliehene Pfaff Exoression 720 einfach bleiben (und dafür die Bernette ausziehen) oder ich starte nochmal mit einer anderen Stickmaschine einen Versuch Freude am Maschinensticken zu finden.


    In Bezug aufs Nähen gibt es eigentlich kaum Projekte, die ich aufs kommende Jahr verschieben muss.

    Ich habe in diesem Jahr vermutlich weniger neu genäht als in anderen Jahren, dafür aber einige Dinge repariert, umgearbeitet, aufgewertet oder sonst irgendwie gerettet.

    Ein echtes Herzensprojekt, über dessen Fertigstellung ich besonders glücklich bin, war das Dirndl.

    Ein UFO, das ich mit ins neue Jahr nehmen muss, ist mein erster größerer Quilt, dem nach wie vor das Binding fehlt. 🙈

    Eine Softshellhose für mich zu nähen, habe ich leider auch in 2025 nicht geschafft.

    Dieses Vorhaben begleitet mich also auch ins kommende Jahr.

    Außerdem steht noch ein Sweatshirt-Rock nach einem Schnittmuster von Pattydoo (Chloe) auf der Agenda, sowie ein Pullover aus einer Nähzeitschrift.

    Ansonsten hab ich noch einige Schnittmuster für mich, die Kinder ubs den Mann in petto, wo dann übers Jahr sicher (hoffentlich 🙏) das ein oder andere Teil umgesetzt wird.

    In diesem Sinne, hoffe ich dass alle hier im Forum auf ein nähtechnisch zufriedenstellendes Jahr zurückblicken können und/oder Euch ein weiteres gutes Jahr bevorsteht! 👚👗👕🪡🧵🩱🩲👙🧤👛🎒



  • Hast Du schon eine Idee, welcher Stickmaschine Du noch eine Chance geben möchtest?


    Und zu Deinem UFO - woran scheitert es, dass da noch kein Bindung dran ist. Fehlen Dir da Tipps zum Vorgehen? Da könnten wir sicher gut weiterhelfen. Ich nähe mein Binding ja immer auf der zweiten Seite mit der Hand an, aber das geht auch anders, falls Du davor Respekt hast. Für mich ist Bindung annähen immer sehr befriedigend. Ich nähe sehr gerne das Top eines Quilts, habe aber nach wie vor riesigen Respekt vor dem Quilten. Wenn das aber geschafft ist, freue ich mich sehr auf das Binding, weil das eine meditative Arbeit auf dem Sofa ist und da für mich bei jedem Stich die Vorfreude auf den fertigen Quilt wächst. Vielleicht auch, weil das nichts mehr schief gehen kann...

  • tantejutta80 falls das binding für dich niiiicht :D meditativ ist, kannst du es auch sehr schön mit der Maschine annähen. Die Anleitung von Maria Norda beim Nähratgeber ist toll, so habe ich das gemacht und schwupps war er fertig.

    -----------------------------
    LG
    Karin

  • Lieb , dass ihr Euch Gedanken macht. ☺️


    Den Grund für das noch ausstehende Binding würde ich vielleicht als ne Art Faulheit deklarieren. 😂

    Ich hatte mich ja im letzten Jahr schon ewig davor gedrückt, das Binding für den kleinen Autoquilt zu machen. Einfach, weil die erste Anleitung die ich zum Thema gefunden hatte blöd war, und ich dann wieder auftrennen musste. Dann hatte ich eine gute gefunden und es ging - nach dem mühsamen Auftrennen - richtig gut von der Hand. Die eine Seite erst mit der Maschine angenäht, die andere dann meditativ per Hand. Blöderweise weiß ich aber nicht mehr, wo ich die gute Anleitung her hatte und deshalb schiebe ich das vor mir her, weil ich zu faul bin im Netz nach der Anleitung (Video) zu suchen.

    Wenn also jemand ne gute Anleitung weiß, wo auch gut erklärt wird, wie ich mir Bindingstreifen selbst zurechtschneide, dann freu ich mich über Hinweise.


    Von den Stickmaschinen finde ich zum einen die Berninas ansprechend, wegen dem Freiarm, den großen Spulen und auch die Art, wie die Spulen gewechselt werden.

    Von der Bedienung und dem Display her gefällt mir auch die neue Brother Celeste.

    Die kleine Bernina 500 wäre sicherlich drin, wenn ich die Pfaff einfach nach der Mietzeit wieder abgebe. Aber eine solch große Investition, vor allem die Celeste oder die 700er (Pro?) von Bernina, wird in diesem Jahr wohl noch eher unrealistisch sein.

    Und dann ist ja auch noch das zum Teil recht kostspielige Zubehör.

    Hab ja erst im Oktober meinen derzeitigen Job angetreten und muss erstmal schauen, wie sich das langfristig entwickelt. Bisher gefällt es mir gut aber nach so kurzer Zeit…

    Zum Ende des Jahres weiß ich da vielleicht mehr.

  • Ok danke. Schau ich mir mal näher an.


    Aber nachdem heute aus dem Aufräumen nach der Silvesterparty ein ausgedehntes Frühschoppen wurde, bin ich dazu glaube nicht mehr aufnahmefähig. Zwar nicht alkoholisiert aber müde. 🤷🏼‍♀️

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